Ist das Körperliche (auch Krankheit) immer Ausdruck von etwas Seelisch-Geistigem?

Vor allem finde ich es wunderbar, wenn Du tatsächlich Deinen eigenen Weg gefunden hast und nicht einen vorgegebenen.
Dabei denke ich an Menschen, die auf der Suche nach Problemlösungen aller Art in Gemeinschaften/Sekten gelandet sind, wo ihnen ein Weg vorgegeben wird und die eigene Persönlichkeit den Gegebenheiten und Regeln dieser Gemeinschaft untergeordnet werden.
Das ist das, was ich schon immer irgendwie lebe und leben kann. Ich hinterfrage schon immer und will wissen. Ich forsche und finde und habe dabei immer diese Instanz in mir, die wirkt. Die mich meinen eigenen Weg gehen lässt und meine eigene Sichtweise finden lässt. Ich schaue mir alles mögliche an und suche die Verbindung. Ich war auch einmal in einer spirituellen Gemeinschaft, hier habe ich auch immer alles hinterfragt und meine eigenen Antwort gefunden. Ich habe zwar mitgemacht aber nicht alles einfach so unhinterfragt übernommen bzw. gemerkt, dass es sich nicht mit meinen Erkenntnissen und Erfahrungen deckt. Dabei habe ich aber ganz viel gelernt und rückblickend waren das ganz wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen.
Heute weiß ich, es ist und war schon immer Ich als individuelles Bewusstsein, was hier beobachtet und erkannt hat.
Die Schlüssel sind wirklich Bewusstsein, Selbstverantwortung und Selbterkenntnis. Darauf läuft alles hinaus. Das ist der Kern und der rote Faden.
Wenn es ein Unterordnen und ein sich Anpassen an Regeln ist, dann ist es meist Ideologie oder Diktatur. Also im Sinne von, es gibt bestimmte Annahmen, die man so glauben und umsetzen muss und die einem übergestülpt und aufgezwungen werden. Wobei dies ja oft auch freiwillig ist. Wir fügen uns oft, weil wir es selbst so wollen und uns selbst dazu entscheiden. Und das ist ja auch in Ordnung.
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Aber welches Phänomen kann man mit der Idee "das Bewußtsein schafft die Materie" besser erklären als ohne sie?
Du willst konkrete äußere Beweise? Oder was bezweckst Du mit dieser Frage? Du möchtest bestätigt sehen, dass es hier keine konkreten Beispiele gibt, dann ist für Dich alles andere "falsch" und somit musst Du Dein eigenes Weltbild nicht in Frage stellen. Das ist genau das Hintergründige, das wirkt. Dein Welt-/Selbstbild, Dein Bewusstsein, das Dich z.B. diese Frage stellen lässt. Andere Menschen sind inspiriert oder sehen ihre eigenen Beobachtungen bestätigt. Bei Dir erzeugt es eher Widerstand, Zweifel oder Ablehnung und Dein Verstand will Beweise, damit er es glauben kann.
Was ist für Dich denn ein Beweis, den Du auch akzeptierst?
Das Phänomen oder einige habe ich oben ja schon beschrieben. Und in vorherigen Beiträgen ja auch schon. Es muss eine Instanz geben, die alles ordnet und erschaffen hat. Auch kann das jeder selbst beobachten, was sich in seinem Körper verändert, wenn sich das eigene Bewusstsein verändert, wenn wir das eigene Welt- und Selbstbild ändern, wenn wir etwas "mit anderen Augen sehen". Das sind eigene Erkenntnisse.
Es gibt auch kosmische Gesetze (z.B. Hermetik, Kybalion, Die Smaragdtafeln), die erkannt und bewusst werden können. Mit denen habe ich z.B. angefangen. Sie begleiten mich schon von Anfang an und sind Wegweiser und Grundlage zugleich. Eines davon besagt "Wie oben, so unten". Was im Kleinen so ist, ist auch im Großen so. Diese Gesetze und/oder auch die eigene Weisheit und Intuition sind da neben den eigenen Erkenntnissen die "Beweise".
Das Unviserum, die Welt ist fraktal und als Hologramm aufgebaut. Um mal noch etwas materieller und wissenschaftlicher zu werden. Das bedeutet, dass der Teil immer auch das Ganze in sich trägt oder/und ist und dass sich Muster immer wieder wiederholen. Z.B. die Fibonacci-Spirale in der Natur oder der fraktale Aufbau (z.B. des Romanescu-Blumekohls), in der Kunst und Fotographie kennt man es auch als goldener Schnitt, in der Mathematik als Pi, oder da gibt es auch ein Buch: "Das holographische Universum".

Es ist schwierig jemanden etwas zu beschreiben, was dieser nicht selbst erlebt hat. Wenn jemand z.B. noch nie eine Erdbeere gegessen hat, weiß er nicht, wie diese schmeckt. Wenn Du dann sagst, das schmeckt wie eine Erdbeere, kann er sich nichts darunter vorstellen, er hat keine Erfahrung dazu. Wenn er aber schon eine Erbeere gegessen hat, dann kann er sich aus seiner eigenen Erfahrung etwas darunter vorstellen. Ihr bezieht Euch mit Eurer eigenen subjektiven, individuellen Erfahrung dann auf Dasselbe.
Wenn Du jemandem aber erklären oder beweisen willst, wie eine Erdbeere schmeckt, der noch nie eine Erdbeere gegessen hat, wird das schwierig. So ist es auch mit Bewusstsein.

Am Ende kannst Du nur für Dich selbst Beweise finden, indem Du selbst forschst und Antworten zu Deinen Fragen suchst und nicht von anderen Beweise verlangst, die Du für Dich vielleicht auch gar nicht als Beweise annehmen kannst.
Mich treiben schon immer die Fragen aller Fragen an, "Wer bin ich?", Wo gehe ich hin?" und "Wo komme ich her?".

Wo und wann hast du jemals beobachtet, daß jemand per Bewußtsein Materie erschaffen hat, die vorher nicht da war?
Ich selbst habe so etwas leider noch nicht gesehen oder erlebt. Das würde ich aber gerne einmal. Wenn jemand wirklich etwas vor meinen Augen materialisiert. Und kein Magier in einer Show in Las Vegas.
Um aber z.B. mal etwas Konkretes noch zu haben, wir erleben es alle doch irgendwie auch selbst. Wenn ein Kind im Mutterleib heranwächst. Wo kommt der Körper des Kindes her?
Oder wenn eine Pflanze, ein Tier oder wir selber wachsen. Es entsteht Materie, die zuvor nicht da war.
Und dann gibt es noch Erzählungen und Berichte, da habe ich mich aber noch nicht näher damit beschäftigt, dass es möglich ist, Organe nachwachsen zu lassen.
Hier fällt mir gerade auch ein Beispiel ein: Mirin Dajo. Ein Mann, der sich mit Schwertern durchbohren ließ und dabei nicht starb und keine sichtbaren Verletzungen davon trug.
Ich hatte auch einen Trainer, der mir von einem Besuch bei einer Veranstaltung von Joao de Deus erzählte, wo er selbst erlebt hat, dass dieser Münzen in seiner Hand materialisiert hat. Er ist auch bekannt dafür.

Aber für mich sind das alles Hinweise und Puzzleteil und dann forsche ich nach bzw. lasse es erst einmal stehen und schaue, wie es sich dann mit der Zeit in das Ganze einfügt.
Es ist aber auch wie beim Puzzlen, dass Du auf einen Teil schließen kannst, Du kannst ahnen, wie es aussehen muss, wenn Du (die) Teile darum hast. So brauchst Du nicht unbedingt Beweise oder konkrete Beispiele, "weißt" aber, dass es so und so ist oder sein müsste.
Mir geht es auch nicht um spektakuläre Beweise, sondern um Erkenntnis, um Selbsterkenntnis. Wenn das konkrete Materialisieren von Materie die erste Erkenntis sein soll, ist das für den Anfang vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Das sind viel zu viele Schritte vor dem ersten. Und es fängt bekanntlich immer mit dem ersten Schritt an.

Jetzt kannst Du das natürlich wieder alles anzweifeln und sagen, das war ein Trick oder das stimmt nicht oder das sind keine Beweise, das sind Betrüger. Du kannst es aber auch als Möglichkeit sehen, mal über den eigenen Tellerrand zu blicken und mal vorbehaltlos für Dich nachzuforschen. Wenn Du willst, natürlich.
 
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... Metapher, dass wenn vier Menschen vor einem Elefanten stehen und beschreiben, was sie sehen, dann sieht jeder etwas anderes. Der eine sieht das Hinterteil mit Schwanz, der andere den Kopf mit Rüssel, die anderen die Seiten mit den Ohren, die zwar ähnlich sind, aber in ihrer Wahrnehmung spiegelverkehrt. Jeder sieht etwas anderes, aber sie sehen alle dasselbe. Und das beschreibt es sehr gut. Für jeden ist es die Wahrheit, aber trotzdem ist es auch für jeden unterschiedlich. ...
Kleine Korrektur: es sind blinde Menschen, die so nur immer einen Teil des ganzen Elephanten fühlen können.


Grüsse,
Oregano
 
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Hallo @Kerstin7,

ich gebe ehrlich zu, dass ich Dir nur sehr begrenzt folgen kann und auch möchte. Allein schon die Länge der Texte macht es schwierig. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht despektierlich 'rüber, es ist jedenfalls nicht so gemeint.

Ich hatte mit Mitte 20 eine Phase, in der ich intensiv und ernsthaft, fast verbissen - denn es hatte für mich etwas existenzielles -, nach dem gesucht habe, "was die Welt im Innersten zusammenhält". Dabei habe ich mich einmal quer durch die Geschichte der Philosophie gelesen; Ausgangspunkt waren zwei Bücher dazu (Autoren Störig und Russell), von dort aus habe ich mir einige wichtige Werke herausgepickt - von Heraklit bei Wittgenstein - und gelesen. Also Primärliteratur, das halte ich auch für wichtig. (Hast Du die von Dir erwähnten Autoren im Orginal gelesen, CG Jung, die Physiker?) Ich habe versucht, das wirklich zu erfassen und zusammenzubringen, auch mit dem Geschehen in der Welt. Es war interessant, aber es hat mich auch an Grenzen gebracht. Und für mich die Erkenntnis, dass es für mich nur begrenzt Sinn macht, mich mit umfangreichen und komplexen geistigen Überbauten zu beschäftigen, die letztlich eben Bilder oder Thesen-"Gebäude" bleiben. Da ist überhaupt kein Anspruch dabei, dass dies auf andere übertragbar ist - im Gegenteil sehe ich, dass es für andere sogar wichtig zu sein schein, wie eine Art Halt. Damit spreche ich einen Nutzen-Aspekt an: Es hat für mich keinen Nutzen. Und deshalb möchte ich da keine Lebenszeit und Kraft mehr reinstecken. Etwas anderes wäre es, wenn ich Spass dran hätte, denn das wäre ein ganz unmittelbarer Nutzen. Nur eine Randbemerkung: Ein Weg, der mich aktuell stark interessiert (wenngleich eigentlich schon seit dem 17. Lebensjahr) ist der der Meditation, sozusagen um rauszufinden was übrigbleibt jenseits von Konzepten (siehe z.B. Bernd Kolbs Aussagen hier, ein weiteres für mich hochinteressantes Interview - ehemals unter www. facebook.com/lebensenergie.konferenz/videos/frage-antwort-session-live-mit-bernd-kolb/1450746005045202/ - ist leider nicht mehr online) - falls das überhaupt möglich ist.

Ich habe Deine Texte wie gesagt nur überflogen, aber mir scheint es immer noch so, dass es darin um Deine Deutungen geht, Deine Weltsicht, Dein Weltbild, das versucht, Spiritualität, Wissenschaft, Bewusstseinsentwicklung und Heilung in Beziehung zu setzen und zu erklären, wie diese Aspekte für den einzelnen Menschen erfahrbar sind. Dazu bringst Du Thesen und Argumente. Und insofern widerspreche ich dem auch:
Es gibt ja nicht für jeden eine andere Spritualität.
Du schreibst ja selbst
meine eigene Sichtweise

Hier antwortest Du @Malvegil, aber ich mag trotzdem kurz etwas dazu schreiben:
Du willst konkrete äußere Beweise? Oder was bezweckst Du mit dieser Frage?
Ich vermute, dass Malvegil mit der Frage
Aber welches Phänomen kann man mit der Idee "das Bewußtsein schafft die Materie" besser erklären als ohne sie?
auch eine Art Nutzen-Aspekt angesprochen hat (wenn einen etwas garnicht weiter bringt, braucht man es nicht).
Du möchtest bestätigt sehen, dass es hier keine konkreten Beispiele gibt, dann ist für Dich alles andere "falsch" und somit musst Du Dein eigenes Weltbild nicht in Frage stellen.
Stellst Du Dein Weltbild noch in Frage?

Es muss eine Instanz geben, die alles ordnet und erschaffen hat.
Das ist eine These von Dir. Man könnte es vielleicht auch als Konzept bezeichnen, um Dinge zu erklären, die nicht erklärbar sind. Ich für mich finde es hilfreicher, zu akzeptieren, dass wir nicht alles erkären können. In diesem Sinne bin ich vielleicht so etwas wie eine Agnostizistin (wenn überhaupt "-istin").

Mich treiben schon immer die Fragen aller Fragen an, "Wer bin ich?", Wo gehe ich hin?" und "Wo komme ich her?"
Das sind die alten philosophischen Grundfragen, wie auch das Thread-Thema ("Leib-Seele"-Problem) oder die Frage "gibt es einen freien Willen". Hierzu hat ein Hirnforscher - ich meine Gerhard Roth - in einer TV-Doku (evtl. diese) mal sinngemäß gesagt: Auch wenn der freie Wille aus neurowissenschaftlicher Sicht stark eingeschränkt oder illusorisch ist, gehe ich davon aus, dass ich meine Krawatte morgens selbst aussuche. Das macht mir einfach ein besseres Gefühl. - Er hat dabei geschmunzelt, ich tu's jetzt auch mal ;) Es trifft ziemlich gut meine pragmatische Haltung dazu.
 
Hallo Kerstin,

ich habe Deine Beiträge gelesen, und verstehe sie als Summa Deiner bisherigen Erfahrungen auf sämtlichen Gebieten von Körper, Geist und Seele - wohlgemerkt: Deines Körpers, Deines Geistes und Deiner Seele.
Offensichtlich bist Du immer schon eine große „Sucherin“ gewesen und hast viele Erfahrungen gemacht. Super!

Ich frage mich gerade, warum Du hier so ausführlich schreibst? Möchtest Du damit etwas bezwecken? Oder ist es eben Dein Erfahrungsbericht ohne weitere Intention?

Was ich in den langen Beiträgen von Dir nicht gefunden habe: warst Du in irgendeiner Form krank? Warst Du physisch krank (damit meine ich z.B. eine rheumatische Krankheit oder Allergien oder ...) und bist wieder gesund geworden über Deinen Weg?

Wie auch immer: ich werde den Sonnentag nutzen, um mich an der Natur zu freuen, einfach so - ohne weitere tiefen Gedanken - und wünsche Dir einen schönen Sonntag !

Grüsse,
Oregano
 
Wenn ein Kind im Mutterleib heranwächst. Wo kommt der Körper des Kindes her?
Oder wenn eine Pflanze, ein Tier oder wir selber wachsen. Es entsteht Materie, die zuvor nicht da war.
Ok, du verstehst "entstehen" und "schaffen" offenbar anders als die Physik. Das Kind im Mutterleib und die Pflanze entstehen durch Zellteilung und Stoffwechsel. Kein einziges Atom, das am Ende im 'neuen' Lebewesen ist, war vorher nicht da, aber es war woanders. Wir selber bestehen angeblich auch alle sieben (?) Jahre aus neuen Atomen, weil die alten ausgetauscht worden sind, was keinen technischen Grund hat, weil Atome sich nicht abnutzen, aber der Stoffwechsel funktioniert eben so. (Natürlich in manchen Geweben wie der Darmschleimhaut sehr schnell, in anderen wie den Knochen sehr viel langsamer.)

Du scheinst vor allem auf das Prinzip der Geordnetheit hinauszuwollen. Wenn du jetzt die Gesetze der Chemie und Biologie als "Geist" begreifst, dann kannst du natürlich behaupten, ein Geist oder Bewußtsein hätte den Baum aus einem Samenkorn wachsen lassen oder "erschaffen". Für mich ist das ungenaues Gerede. Vor allem bleibt dabei völlig im Nebulösen, von wessen Geist eigentlich die Rede sein soll. Und wenn es der Geist des Universums ist, der den Baum erschafft (und seine Krankheiten), warum soll beim Menschen der eigene Geist/das eigene Bewußtsein für die Krankheiten verantwortlich sein? Oder ist der Geist des Menschen für dich nur eine Ausformung des Universums-Bewußtseins? Aber wenn, wieso soll ich dann überhaupt noch etwas tun (nachdenken, an meinem "Geist" arbeiten)? Wo ist der freie Wille?

Fasziniert bin ich immer davon, wenn Leute mit solchen esoterischen, spirituellen Weltsichten sich den "Materialisten" (die also annehmen, daß Materie und Naturgesetze die einzigen Grundlagen von Leben und Bewußtsein sind) überlegen fühlen. Dabei stecken ihre Argumente immer dann voller Denkfehler, wenn sie es nicht schaffen, sich völlig auf eine spirituelle Sichtweise zurückzuziehen (wie vielleicht gewisse östliche Lehren es tun), sondern gleichzeitig auch naturwissenschaftliche Punkte ansprechen wollen (Planck und Einstein müssen natürlich immer genamedroppt werden). Sehr oft werden dabei schwierige physikalische Konzepte aus dem Kontext gerissen und mißverstanden, besonders gern die Quantenphysik.

Noch ein Nachtrag: Du hattest ja behauptet
Das Bewusstsein/Geist (Welt- und Selbstbild, Ideen) beeinflusst und erschafft die Materie, nicht umgekehrt.
also alle Materie, folglich kannst du mit "erschaffen" eigentlich nur das Prinzip der Ordnung von Atomen zu materiellen Körpern meinen, das natürlich in jedem Fizzelchen der Materie wirksam ist. Aber dann verstehe ich nicht, warum du gern mal sehen möchtest, wie jemand Materie wirklich erschafft, also Atome aus dem Nichts generiert. Das hat doch miteinander überhaupt nichts zu tun.
 
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Kleine Korrektur: es sind blinde Menschen, die so nur immer einen Teil des ganzen Elephanten fühlen können.
Das hatte ich bereits angemerkt:
[Ich habe nach dem Schreiben des Textes nachgeschaut, ob ich sie finden kann, sie heißt "Die Parabel von den blinden Männern und dem Elefanten". Ich habe nicht von blinden Männern geschrieben, sondern von Menschen, die sehen können. Ich lasse das aber so stehen, da ich den Text nachträglich nicht abändern möchte].


ich gebe ehrlich zu, dass ich Dir nur sehr begrenzt folgen kann und auch möchte. Allein schon die Länge der Texte macht es schwierig. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht despektierlich 'rüber, es ist jedenfalls nicht so gemeint.
Das ist ja auch völlig in Ordnung so. Aber warum lässt Du es dann nicht einfach so stehen, beschäftigst Dich nicht weiter damit und schreibst nicht weiter dazu?
Nur eine Randbemerkung: Ein Weg, der mich aktuell stark interessiert (wenngleich eigentlich schon seit dem 17. Lebensjahr) ist der der Meditation, sozusagen um rauszufinden was übrigbleibt jenseits von Konzepten
Meditation ist auch eine gute Möglichkeit, selbst zu Erkenntnissen zu kommen.
Durch die Meditation erfährst und erkennst Du, dass Du der Beobachter bist, nachdem Du Dich von allen Identifikationen gelöst hast. Du erkennst, wie Gedanken auftauchen und gehen, wie Du immer wieder abgelenkt wirst (Dich selbst ablenkst), welche "Stimmen" und Instanzen in Dir wann und wie wirken und Du gelangst immer mehr in's Jetzt und in das, was ist. Und dahin, zu akzeptieren und sein zu lassen, was ist. Du erkennst, dass Du nicht das sein kannst, was Du beobachtest und dass es nur das Jetzt gibt. Am Ende von Konzepten landet man dann bei Selbstverantwortung, Selbsterkenntnis und Bewusstsein. Und in dem Raum der Stille, der erst so Vieles möglich macht, weil die ganzen "Störungen" nicht mehr vom Wesentlichen ablenken.
Vielleicht hast Du das ja schon selbst erfahren. Das ist der eigentliche Sinn und Zweck von Meditation.

Stellst Du Dein Weltbild noch in Frage?
Immer wieder. Das ermöglicht ja erst Entwicklung. Wenn ich immer nur am Satus Quo festhalte, ändert sich ja nichts. Ich hinterfrage es immer wieder und habe immer wieder Fragen. Dann suche ich nach Antworten. Mit der Zeit habe ich schon mehrmals mein Weltbild über den Haufen geworfen oder angepasst. Das kann dann ganz schön erschütternd und tiefgreifend sein. Je mehr es dann der Realität entspricht (je weniger Fragen in mir auftauchen), desto mehr kann ich erkennen, entdecken und erklären. Es erfolgt immer mehr ein Feinschliff, statt ein Korrigieren und ich erkenne immer mehr Zusammenhänge und Details und verstehe mich selbst vor allem immer mehr.
Das habe ich ja auch schon angedeutet:
Aber für mich sind das alles Hinweise und Puzzleteil und dann forsche ich nach bzw. lasse es erst einmal stehen und schaue, wie es sich dann mit der Zeit in das Ganze einfügt.



Ich frage mich gerade, warum Du hier so ausführlich schreibst? Möchtest Du damit etwas bezwecken? Oder ist es eben Dein Erfahrungsbericht ohne weitere Intention?
Das habe ich bereits geschrieben:
Da das Thema ja jetzt in einem eigenen Thread steht, in welcher Kategorie auch immer, kann ich ja jetzt auch noch weiter dazu schreiben. Für diejenigen, die es interessiert.
Vielleicht hilft es anderen ja auch. Ich habe und hatte nicht die Absicht, davon zu überzeugen oder, wie mir unterstellt wurde, "es anderen aufzudrängen". Ich möchte lediglich inspirieren und anregen und meine Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben. Jeder entscheidet selbst, was er damit macht und welche Schlüsse er für sich daraus zieht.
Und dann antworte ich vor allem auf Fragen bzw. auf Beiträge. So, wie Austausch halt stattfindet. Es ist hier ja ein Forum, wo es um Austausch geht.

Was ich in den langen Beiträgen von Dir nicht gefunden habe: warst Du in irgendeiner Form krank? Warst Du physisch krank (damit meine ich z.B. eine rheumatische Krankheit oder Allergien oder ...) und bist wieder gesund geworden über Deinen Weg?
Auch das hatte ich bereits erwähnt:
Ich komme ursprünglich mal aus dem rein materiellen Weltbild (habe auch einen wissenschaftlichen Beruf) und habe mich mittlerweile schon über vielleicht 20 Jahre langsam daraus befreit und entdeckt, dass es viel mehr gibt, als das, was wir Materie oder Körper nennen und was man messen kann. Ich war auf der Suche nach wirklichen Lösungen für meine Themen im Alltag (wie Ängste, Zweifel, Hemmungen) und meine gesundheitlichen Probleme (Migräne, Müdigkeit). Auch für Probleme, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie habe, die ich dabei aber entdeckte.

Wie auch immer: ich werde den Sonnentag nutzen, um mich an der Natur zu freuen, einfach so - ohne weitere tiefen Gedanken - und wünsche Dir einen schönen Sonntag !
Tu das. Danke! Dir auch.


Vor allem bleibt dabei völlig im Nebulösen, von wessen Geist eigentlich die Rede sein soll.
Ja, das ist so, weil:
Es ist schwierig jemanden etwas zu beschreiben, was dieser nicht selbst erlebt hat. Wenn jemand z.B. noch nie eine Erdbeere gegessen hat, weiß er nicht, wie diese schmeckt. Wenn Du dann sagst, das schmeckt wie eine Erdbeere, kann er sich nichts darunter vorstellen, er hat keine Erfahrung dazu. Wenn er aber schon eine Erbeere gegessen hat, dann kann er sich aus seiner eigenen Erfahrung etwas darunter vorstellen. Ihr bezieht Euch mit Eurer eigenen subjektiven, individuellen Erfahrung dann auf Dasselbe.
Wenn Du jemandem aber erklären oder beweisen willst, wie eine Erdbeere schmeckt, der noch nie eine Erdbeere gegessen hat, wird das schwierig. So ist es auch mit Bewusstsein.

Und wenn es der Geist des Universums ist, der den Baum erschafft (und seine Krankheiten), warum soll beim Menschen der eigene Geist/das eigene Bewußtsein für die Krankheiten verantwortlich sein? Oder ist der Geist des Menschen für dich nur eine Ausformung des Universums-Bewußtseins?
Das habe ich auch schon öfter erwähnt und angedeutet:
Und das fängt immer mit Beobachten an, mit der Instanz, die beobachtet. Das, was wir sind, individuelles Bewusstsein - bewusstes Sein, das individuell ist. Das Sein, das sich bewusst ist. Das, was sieht, was ist. Individuell als Mensch oder übergeordnet als *das Bewusstsein* (die übergeordnete Instanz, die alles im Inneren zusammenhält).
Oder:
Ursprünglich ging es um Symptome und Gesundheit. In diesem Rahmen habe ich beschrieben, wie der Körper Ausdruck von etwas ist. Wie wir mit unseren Überzeugungen, Weltbildern, Glaubenssätzen Einfluss nehmen und bewusst nehmen können. Auch die Gene sind Ausdruck von etwas und bilden und steuern im Körper. Dann kommt eine höhere Kraft in's Spiel, nenne sie Schöpfung, Bewusstsein, Gott, Quelle, wie auch immer. Es ist dieselbe Kraft, die uns die Geburt ermöglicht und uns am Leben erhält, es ist die Kraft, die Pflanzen wachsen lässt, die Wasser an der Quelle aus der Erde steigen lässt. Es ist auch die Kraft, die die Materie gebildet hat und somit unsere Körper und dessen Bausteine. Es ist die Kraft, die die Idee für das alles hat, für unsere Körper, für die Natur, für dieses perfekte Zusammenspiel, das wir in der Natur, in unseren Körpern beobachten können. Die Kraft, die die Grundlage für alles geschaffen hat. Die Elemente, die Erde, das Wasser, Wetter, lebendige Wesen, versch. Pflanzen, Photosynthese, Naturgesetze usw..
Wir müssen dabei "nur" akzeptieren, dass es Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können und die wir als gegeben hinnehmen müssen. Aber genauso gibt es Dinge, die wir beeinflussen können.
oder hier:
Das Phänomen oder einige habe ich oben ja schon beschrieben. Und in vorherigen Beiträgen ja auch schon. Es muss eine Instanz geben, die alles ordnet und erschaffen hat. Auch kann das jeder selbst beobachten, was sich in seinem Körper verändert, wenn sich das eigene Bewusstsein verändert, wenn wir das eigene Welt- und Selbstbild ändern, wenn wir etwas "mit anderen Augen sehen". Das sind eigene Erkenntnisse.
Es gibt auch kosmische Gesetze (z.B. Hermetik, Kybalion, Die Smaragdtafeln), die erkannt und bewusst werden können. Mit denen habe ich z.B. angefangen. Sie begleiten mich schon von Anfang an und sind Wegweiser und Grundlage zugleich. Eines davon besagt "Wie oben, so unten". Was im Kleinen so ist, ist auch im Großen so. Diese Gesetze und/oder auch die eigene Weisheit und Intuition sind da neben den eigenen Erkenntnissen die "Beweise".
Das Unviserum, die Welt ist fraktal und als Hologramm aufgebaut. Um mal noch etwas materieller und wissenschaftlicher zu werden. Das bedeutet, dass der Teil immer auch das Ganze in sich trägt oder/und ist und dass sich Muster immer wieder wiederholen. Z.B. die Fibonacci-Spirale in der Natur oder der fraktale Aufbau (z.B. des Romanescu-Blumekohls), in der Kunst und Fotographie kennt man es auch als goldener Schnitt, in der Mathematik als Pi, oder da gibt es auch ein Buch: "Das holographische Universum".
oder hier:
Wir sind selbst Individuen, die in ihrer Individualität Teil der Ganzheit sind. Sprich, wir sind als individuelle Menschen, als individuelles Bewusstsein auch Teil der gesamten Welt und des Kosmos, Teil des Bewusstseins.
Oder als Metapher: Wir sind eine Welle und zugleich Teil des Meeres. Wir sind individuell (Welle) und zugleich Teil des Ganzen (Meer).

Und:
Am Ende kannst Du nur für Dich selbst Beweise finden, indem Du selbst forschst und Antworten zu Deinen Fragen findest


Aber wenn, wieso soll ich dann überhaupt noch etwas tun (nachdenken, an meinem "Geist" arbeiten)?
Nicht nachdenken und nicht an "Deinem Geist arbeiten".
Du tust dann das, was Du liebst. Du lebst dann das, was Dir entspricht. Du erkennst, wer Du bist (und vor allem, wer Du nicht bist) und lebst Dich. Du bist dann kreativ, intuitiv, inspiriert, unbedarft, in der Liebe (alles darf sein, so wie es ist), im Moment, in Einklang. Mehr wie ein Kind sein Leben lebt.
Das ist ja das Thema von Krankheiten und Symptomen. Wir leben etwas, was wir glauben, zu sein oder sein zu müssen. Das hatte ich ja oben erklärt. Wir leben etwas mit dem wir uns von unserem Naturell, von unserem Wesen entfernt oder getrennt haben. Wir lehnen Anteile ab, die zu uns gehören, und leben etwas, das wir nicht sind. Das zeigt sich dann als Symptom, egal ob physisch, psychisch, Lebensumstände, Ereignisse. Weil wir nicht getrennt von allem sind.
Was verstehst Du denn unter Geist?

Wo ist der freie Wille?
Der freie Wille ist der, dass wir uns gegen uns selbst, gegen die Schöpfung, gegen die Natur, gegen die Naturgesetze, gegen die göttliche Ordnung entscheiden können. Wir können uns davon trennen (jedenfalls glauben wir das), wir können glauben, dass wir etwas anderes sind, als wir sind, können etwas leben, was wir nicht sind, können an Lüge, an Irrglaube glauben und daran, dass wir von allem getrennt sind, dass alles "nur" materiell ist, dass es nur soundso ist. Und wir können uns auch für die Schöpfung entscheiden, für die Ordnung, für die Wahrheit und in Einklang mit der Schöpfung, mit uns selbst, den Naturgesetzen, der göttlichen Ordnung. Wir sind frei in unserer Sichtweise, in unserem Weltbild, in unserem Glauben und in dem, was wir leben. Wir werden dann erfahren, was wir glauben und welches Welt-/Selbstbild wir haben. Und wir können damit dann immer wieder neu entscheiden, was wir leben wollen.
 
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Hier mal ein schönes Problem für die Frage, ob Körperliches oder Geistiges die Krankheitsursache ist:
Der Marasmus ist ein über Monate bis Jahre ablaufender Auszehrungsprozess und Entkräftungsprozess.
1991 wurden im Rahmen einer Studie 150 Frauen der Unterschicht in der pakistanischen Stadt Karatschi zu ihrem Verständnis der Krankheit befragt. Nur eine kleine Minderheit führte die Krankheit auf die in der Medizin gültigen Ursachen der Mangelernährung (Malnutrition, Indigestion, Malassimilation) beziehungsweise der Malabsorption durch Durchfälle (Maldigestion) zurück. Die Mehrheit glaubte, die Ursache der Krankheit sei der Kontakt mit einer Frau, die ein unterernährtes Kind hatte oder sich in einem Zustand ritueller Unreinheit befand. Die Auslösung der Erkrankung wurde von der Mehrheit der Befragten spirituellen Faktoren zugeschrieben. Ebenso befand die Mehrheit ärztliche Behandlung oder stärkere Nahrungszufuhr als ungeeignet, um betroffene Kinder zu heilen. Die Frauen waren sich aber der geringen Überlebensaussichten der Kinder sehr wohl bewusst.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Marasmus
 
Das ist ja auch völlig in Ordnung so. Aber warum lässt Du es dann nicht einfach so stehen, beschäftigst Dich nicht weiter damit und schreibst nicht weiter dazu?
Ich habe natürlich nur zu dem geschrieben, was ich gelesen habe. Warum? Weil ich es wollte :) Die von Dir wiedergegebenen Aussagen zur Meditation kenne ich natürlich, aber eigentlich steckt man da schon wieder mitten drin in den Konzepten.
 
Hier mal ein schönes Problem für die Frage, ob Körperliches oder Geistiges die Krankheitsursache ist:
Was genau ist hier für Dich der Bezug zum Thema?

Die von Dir wiedergegebenen Aussagen zur Meditation kenne ich natürlich, aber eigentlich steckt man da schon wieder mitten drin in den Konzepten.
Aber ist es nicht auch ein Konzept (Dein Konzept), dass es nur Konzepte sind?
Irgendwo müsste doch auch eine Verbindung von "Konzept" und Erfahrung kommen und zu Erkenntnis führen, zu einer Verbindung von Wissen/Theorie mit der eigenen Erfahrung/dem eigenen Erleben/den eigenen Wahrnehmungen.
Von meiner Seite her sind es keine "Konzepte", sondern es entspricht dem, was ich selbst erfahren und wahrgenommen habe. Und diese Beschreibungen, die Du für Dich Konzepte nennst, sind demnach Beschreibungen dessen, was auch erfahren werden kann. Sie beschreiben eine zugrunde liegende Realität.

Das steckt eigentlich auch schon in der Wortbedeutung von Konzept:
Konzept (von lateinisch conceptum „das Zusammengefasste") steht für: Skizze, Beschreibung oder Darstellung eines Konzepts bzw. Entwurfs.
Das Entwerfen ist eine zielgerichtete geistige und schöpferische Leistung, als Vorbereitung einer später daraus zu entwickelnden Leistung oder eines Ergebnisses.
Quelle: Wikipedia

Ein Konzept ist ein Plan, eine Skizze für etwas, das dann verwirklicht wird. Ein schöpferischer Akt, der nicht bei der Theorie stehen bleibt.
Bei der Meditation aber sind es ja Beschreibungen von real gemachten Erfahrungen und Wahrnehmungen.
Natürlich kann man bei der Meditation auch mit einem Konzept herangehen, aber das entspricht dann nicht dem eigentlichen Wesen von Meditation, wo es zuerst einmal um Erfahrung, Wahrnehmung und Beobachtung geht. Deswegen wird das Meditieren mit der Absicht eines Konzepts (bewusst oder unbewusst) immer "misslingen" und dann auch zu entsprechenden Erfahrungen führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Konzept ist fachsprachlich auch ein Wort für 'Auffassung' und bezeichnet Ähnliches wie 'Idee' und 'Begriff'. Man kann also auch ein Konzept von Gott oder Gravitation haben. Damit ist gemeint: Was hält man für das Entscheidende daran? Verschiedene Leute können dasselbe Wort benutzen und trotzdem völlig verschiedene Konzepte davon haben.
 
Was ich in den langen Beiträgen von Dir nicht gefunden habe: warst Du in irgendeiner Form krank? Warst Du physisch krank (damit meine ich z.B. eine rheumatische Krankheit oder Allergien oder ...) und bist wieder gesund geworden über Deinen Weg?
@Kerstin7 ,mich interessiert auch, welche physische bzw. psychische Erkrankung du hattest / hast?

Liebe @Kerstin7 ,
möchtest du auf diese Frage bitte auch eingehen?

Oder ging es um Migräne u. Müdigkeit und hast du das mit dem Meditieren weg bekommen, auch die Hemmungen?

Schöne Grüße
Mara
 
Liebe @Kerstin7 ,
möchtest du auf diese Frage bitte auch eingehen?
Also angefangen hat es wahrscheinlich mit starker Akne und Hautunreinheiten. Und dann auch mit extremer Schüchternheit. Damit verbunden dann Ängste versch. Art, z.B. bei sozialen Kontakten, Prüfungen, Sprechen vor anderen, Fehler zu machen, anzuecken, neue unbekannte Situationen, mich mitzuteilen usw., ich war völlig gehemmt und von außen geprägt und beeinflusst. Rückblickend kann ich heute sagen, ich wusste nicht, wer ich bin und was ich eigentlich wollte. Mich gab es eigentlich nicht, sondern ich hab mich immer nur untergeordnet, fremd bestimmen lassen und wollte mich anpassen und verbiegen. Ich fand mich immer anders, wie fremd in dieser Welt und brauche schon immer viel Zeit für mich alleine als Ausgleich und zur Erholung.
Dann fand ich Beschreibungen und Erklärungen zu Introvertiertheit und kurz darauf zu Hochsensitivität/-sensibilität. Das waren erste Augenöffner für mich und ich erkannte, dass es auch anderen Menschen so gejt, dass es Eigenschaften sind und dass ich einfach nur anders bin und mich nicht verändern oder anpassen muss. Das waren erste Schritte zur Selbsterkenntnis und Selbstannahme.
Auch hatte ich extrem Hyperhidrose, dann irgendwann fing es mit Migräne an und halt schnelle Ermüdung, Müdigkeit.

Dann ging das immer weiter, diese Muster abzulegen. Ich beleuchtete versch. Themen, u.a. Bewusstsein, Yoga, Chakren, Energiearbeit, fing mit Reiki an, dann weitere energetische Ausbildungen, bei denen man mit Energien und der Aura arbeitet, auch Channeling und was so dazu gehört, dann kam das Thema Narzissmus, versch. Ansätze, um mit Traumata und psychischen Themen umzugehen usw.. Ich hab mich mit allem Möglichen beschäftigt und so ziemlich alles dabei ausprobiert bzw. erlebte und studierte es im Alltag und an mir selbst. Dann auch Entgiftung, Nahrungsergänzungsmittel, versch. Ernährungen, bis ich zur HPU kam. Dann kam noch Biochemie und Stoffwechsel dazu. Ich wurde dabei immer bewusster und erkannte eigentlich immer mehr Zusammenhänge und Probleme, die ich hatte bzw. die Themen und Schichten, die dann darunter waren. Einerseits wurde es immer besser, andererseits kamen wieder andere Themen. Auch merkte und merke ich oft, dass es zwar besser wird, aber dass es irgendwie noch nicht so ganz rund ist und noch was fehlt.
Es war immer ein Wechsel und ein Mix an Themen, der aber einen roten Faden ergibt. Die Themen wiederholen sich immer wieder, aber zyklisch. D.h. anders, als zuvor, mit andem Bewusstsein, ohne frühere andere Muster, mit anderen Möglichkeiten und Fähigkeiten etc..

Heute bin ich dadurch eine ganz Andere, als früher. Die Ängste sind fast ganz weg. Auch weil ich dem Rat meines ehemaligen Yogalehrers gefolgt bin: "Gehe dahin, wo Deine Ängste sind". Denn das ist der Schlüssel. Nicht Ängste vermeiden, sondern sie anzunehmen und durch sie hindurch zu gehen. Allein mit Ängsten habe ich ganz viel erlebt und ausprobiert.
Die Akne ist fast vollständig weg, manchmal habe ich noch am Rücken oder auch mal im Gesicht einzelne Pickel. Auch die Hyperhidrose hat sich irgendwie fast ganz verloren. Migräne ist noch, wenn auch nicht mehr so heftig. Migräne erscheint mir auch nicht so trivial, sondern komplex.
Rückblickend kann ich bis jetzt sagen, dass es einen roten Faden in meinem Leben gibt, ein Schicksal und eine Bestimmung. Und ich bin weiter dabei, das Gewohnte, die Prägungen, Traumata abzulegen und wirklich mich zu leben. Das ist ein Prozess, denn bestimmte Dinge müssen dann erst noch gelernt und gefühlt werden und ein anderer Umgang in Alltagssituationen etabliert werden. Z.B. ist es nicht so einfach, wenn ich bisher immer nur People Pleasing gemacht habe, plötzlich auf meine eigenen Impulse zu hören, nein zu sagen und auch das zu tun, was ich möchte, meine Ideen umzusetzen, meine Meinung zu sagen und mit den Reaktionen Anderer und den eigenen Gefühlen umzugehen.
 
Also angefangen hat es wahrscheinlich mit starker Akne und Hautunreinheiten. Und dann auch mit extremer Schüchternheit. Damit verbunden dann Ängste versch. Art, z.B. bei sozialen Kontakten, Prüfungen, Sprechen vor anderen, Fehler zu machen, anzuecken, neue unbekannte Situationen, mich mitzuteilen usw., ich war völlig gehemmt und von außen geprägt und beeinflusst. Rückblickend kann ich heute sagen, ich wusste nicht, wer ich bin und was ich eigentlich wollte. ...
Ich finde es wunderbar, daß Du aus diesen Problemen einen Weg heraus gefunden hast ! Wobei ich denke, daß die hier beschriebenen körperlichen und seelischen Schwierigkeiten schon die Folge von vorangegangenen Erlebnissen waren, u.a. bei der Mutter, dem Vater, aber auch schon bei den Ahnen.

Hauptsache, Du hast diese „Hinterlassenschaften“ hinter Dir gelassen.

Grüsse,
Oregano
 
Dazu haben wir auch schon einige Beiträge im Forum:

 
Wobei ich denke, daß die hier beschriebenen körperlichen und seelischen Schwierigkeiten schon die Folge von vorangegangenen Erlebnissen waren, u.a. bei der Mutter, dem Vater, aber auch schon bei den Ahnen.
Ja, sicherlich. Und auch noch mehr systemisch (morphisches Feld), also kollektiv (Volk, Gesellschaft), und frühere eigene Inkarnationen etc.. Es sind die Muster und Prägungen, die wir übernehmen oder (noch) mittragen.
 
Die Tage wurde mir ein Video vorgeschlagen, das perfekt hier zum Thema passt. Für wen es von Interesse ist:

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Herzlich willkommen zu einem inspirierenden Interview mit Dr. Stephanie Hagemann! Als Ärztin mit einer beeindruckenden Laufbahn, die von der Inneren Medizin über Diabetologie, Kardiologie und Intensivmedizin bis hin zur Psychosomatik und Naturheilkunde reicht, teilt sie in diesem Gespräch ihre einzigartige Perspektive auf ganzheitliche Gesundheit.

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