Aber welches Phänomen kann man mit der Idee "das Bewußtsein schafft die Materie" besser erklären als ohne sie?
Du willst konkrete äußere Beweise? Oder was bezweckst Du mit dieser Frage? Du möchtest bestätigt sehen, dass es hier keine konkreten Beispiele gibt, dann ist für Dich alles andere "falsch" und somit musst Du Dein eigenes Weltbild nicht in Frage stellen. Das ist genau das Hintergründige, das wirkt. Dein Welt-/Selbstbild, Dein Bewusstsein, das Dich z.B. diese Frage stellen lässt. Andere Menschen sind inspiriert oder sehen ihre eigenen Beobachtungen bestätigt. Bei Dir erzeugt es eher Widerstand, Zweifel oder Ablehnung und Dein Verstand will Beweise, damit er es glauben kann.
Was ist für Dich denn ein Beweis, den Du auch akzeptierst?
Das Phänomen oder einige habe ich oben ja schon beschrieben. Und in vorherigen Beiträgen ja auch schon. Es muss eine Instanz geben, die alles ordnet und erschaffen hat. Auch kann das jeder selbst beobachten, was sich in seinem Körper verändert, wenn sich das eigene Bewusstsein verändert, wenn wir das eigene Welt- und Selbstbild ändern, wenn wir etwas "mit anderen Augen sehen". Das sind eigene Erkenntnisse.
Es gibt auch kosmische Gesetze (z.B. Hermetik, Kybalion, Die Smaragdtafeln), die erkannt und bewusst werden können. Mit denen habe ich z.B. angefangen. Sie begleiten mich schon von Anfang an und sind Wegweiser und Grundlage zugleich. Eines davon besagt "Wie oben, so unten". Was im Kleinen so ist, ist auch im Großen so. Diese Gesetze und/oder auch die eigene Weisheit und Intuition sind da neben den eigenen Erkenntnissen die "Beweise".
Das Unviserum, die Welt ist fraktal und als Hologramm aufgebaut. Um mal noch etwas materieller und wissenschaftlicher zu werden. Das bedeutet, dass der Teil immer auch das Ganze in sich trägt oder/und ist und dass sich Muster immer wieder wiederholen. Z.B. die Fibonacci-Spirale in der Natur oder der fraktale Aufbau (z.B. des Romanescu-Blumekohls), in der Kunst und Fotographie kennt man es auch als goldener Schnitt, in der Mathematik als Pi, oder da gibt es auch ein Buch: "Das holographische Universum".
Es ist schwierig jemanden etwas zu beschreiben, was dieser nicht selbst erlebt hat. Wenn jemand z.B. noch nie eine Erdbeere gegessen hat, weiß er nicht, wie diese schmeckt. Wenn Du dann sagst, das schmeckt wie eine Erdbeere, kann er sich nichts darunter vorstellen, er hat keine Erfahrung dazu. Wenn er aber schon eine Erbeere gegessen hat, dann kann er sich aus seiner eigenen Erfahrung etwas darunter vorstellen. Ihr bezieht Euch mit Eurer eigenen subjektiven, individuellen Erfahrung dann auf Dasselbe.
Wenn Du jemandem aber erklären oder beweisen willst, wie eine Erdbeere schmeckt, der noch nie eine Erdbeere gegessen hat, wird das schwierig. So ist es auch mit Bewusstsein.
Am Ende kannst Du nur für Dich selbst Beweise finden, indem Du selbst forschst und Antworten zu Deinen Fragen suchst und nicht von anderen Beweise verlangst, die Du für Dich vielleicht auch gar nicht als Beweise annehmen kannst.
Mich treiben schon immer die Fragen aller Fragen an, "Wer bin ich?", Wo gehe ich hin?" und "Wo komme ich her?".
Wo und wann hast du jemals beobachtet, daß jemand per Bewußtsein Materie erschaffen hat, die vorher nicht da war?
Ich selbst habe so etwas leider noch nicht gesehen oder erlebt. Das würde ich aber gerne einmal. Wenn jemand wirklich etwas vor meinen Augen materialisiert. Und kein Magier in einer Show in Las Vegas.
Um aber z.B. mal etwas Konkretes noch zu haben, wir erleben es alle doch irgendwie auch selbst. Wenn ein Kind im Mutterleib heranwächst. Wo kommt der Körper des Kindes her?
Oder wenn eine Pflanze, ein Tier oder wir selber wachsen. Es entsteht Materie, die zuvor nicht da war.
Und dann gibt es noch Erzählungen und Berichte, da habe ich mich aber noch nicht näher damit beschäftigt, dass es möglich ist, Organe nachwachsen zu lassen.
Hier fällt mir gerade auch ein Beispiel ein: Mirin Dajo. Ein Mann, der sich mit Schwertern durchbohren ließ und dabei nicht starb und keine sichtbaren Verletzungen davon trug.
Ich hatte auch einen Trainer, der mir von einem Besuch bei einer Veranstaltung von Joao de Deus erzählte, wo er selbst erlebt hat, dass dieser Münzen in seiner Hand materialisiert hat. Er ist auch bekannt dafür.
Aber für mich sind das alles Hinweise und Puzzleteil und dann forsche ich nach bzw. lasse es erst einmal stehen und schaue, wie es sich dann mit der Zeit in das Ganze einfügt.
Es ist aber auch wie beim Puzzlen, dass Du auf einen Teil schließen kannst, Du kannst ahnen, wie es aussehen muss, wenn Du (die) Teile darum hast. So brauchst Du nicht unbedingt Beweise oder konkrete Beispiele, "weißt" aber, dass es so und so ist oder sein müsste.
Mir geht es auch nicht um spektakuläre Beweise, sondern um Erkenntnis, um Selbsterkenntnis. Wenn das konkrete Materialisieren von Materie die erste Erkenntis sein soll, ist das für den Anfang vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Das sind viel zu viele Schritte vor dem ersten. Und es fängt bekanntlich immer mit dem ersten Schritt an.
Jetzt kannst Du das natürlich wieder alles anzweifeln und sagen, das war ein Trick oder das stimmt nicht oder das sind keine Beweise, das sind Betrüger. Du kannst es aber auch als Möglichkeit sehen, mal über den eigenen Tellerrand zu blicken und mal vorbehaltlos für Dich nachzuforschen. Wenn Du willst, natürlich.