Ketogene Ernährung/Low Carb/LCHF/Carnivore

  • Themenstarter Themenstarter togi
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Ach so, ich habe es so verstanden:
Ich weiss nicht, was ich verkehrt oder falsch mache, aber ich wollte es unbedingt durchziehen.

Die Schwierigkeiten kann man abmildern, wenn man nicht abrupt wechselt:

Die Keto Grippe lässt sich in vielen Fällen vermeiden, wenn Du Deinen Einstieg strukturiert angehst.
  • Reduziere Deine Kohlenhydrate schrittweise über mehrere Tage
  • Erhöhe Deine Salzaufnahme von Beginn an bewusst
  • Achte gezielt auf magnesium und kaliumreiche Lebensmittel
  • Vermeide einen abrupten Wechsel ohne Vorbereitung
Mit diesem Ansatz passt sich Dein Körper kontrolliert an und die typischen Beschwerden bleiben oft aus.
Quelle: https://projektketo.de/keto-grippe/
 
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Deine Wegweiser:
Die Schwierigkeiten kann man abmildern, wenn man nicht abrupt wechselt:
@Malvegil

Nein, das hast du korrekt verstanden. Ich lese doch rund um die Uhr, das weiß jeder, der meine Beiträge gelesen hat. Ich wollte abrupt, keine Milderung.
Ich nehme an, ich bin in der Ketose schon. Aber das Ergebnis kann man nur nach einigen Wochen erwarten.
Mein Zustand war echt kritisch. Mir ist alles egal, wenn es sogar sehr quälend wird und sogar sehr lange.
Was ich unbedingt sagen wollte, die Fälle, die im Buch sehr ausführlich geschildert sind, betreffen die Patienten, die moderne Medizin total abgeschrieben hat: Schizophrenie, Demenz, resistente Depressionen.
Dazu habe ich gefastet, und die Zellen des Körpers vergessen es nicht.
Kann sein, es ist wirklich notwendig, auf die Weisheit des eigenen Körpers zu hören.
Danke. Ich schaue alles nach, aber ich weiß es schon aus den Büchern.
LG.
 
Hast du das mit dem Salz dann ausprobiert?
Was meinst du?


Klar, ich bemühe mich, diese Elektrolyte wie Natrium oder Kalium usw. durch Salz zu kompensieren oder auszugleichen; das steht in einem deiner Artikel.


Gibt es noch etwas? Etwas Besonderes?


Mir geht es nicht so gut, milde ausgedrückt, aber es geht noch. Ich mache kein Drama, alles ist vergänglich.


Ha ha ha, ich bin doch der Buddhist.

Zum Thema:

Was ist wirklich dran an der Heilkraft des Fastens? Angesichts der Gefahren durch skrupellose „Fasten-Gurus" und skeptische Gesundheitsbehörden haben Sylvie Gilman und Thierry Lestrade, die Macher der erfolgreichen Dokumentation „Heilen und Fasten", beschlossen, einen weiteren Film zu drehen, um die Mechanismen, Versprechungen und Grenzen des Fastens auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu erforschen. Tatsächlich scheinen die Forschungsergebnisse zahlreicher Studien der letzten Jahre die positive Wirkung des Fastens auf Diabetes, Rheuma, Autoimmunerkrankungen, das Mikrobiom, Bluthochdruck und Krebs zu bestätigen.



Ketone, Ketose, das ist derselbe Mechanismus, eigentlich. So arbeitet die Evolution, denke ich.
 
Igor07,
verstehe ich dich richtig, dass du mit Wasserfasten die nun erlebten Symtome nicht hattest?

Nur mal eine Idee: es könnte sein, dass in deinem Gallensaft Toxine in Umlauf gebracht werden. (somit beim Wasserfasten kein Effekt, nun mit dem Fett werden sie in den Kreislauf gebracht).

Um das zu testen, würde ich vor dem Fett/vor dem Essen Kohletabletten nehmen, um den Gallensaft zu binden. Dadurch "zwingt" man den Körper neuen zu erzeugen, statt den "alten" immer wieder zu recyeln.

Ansatz 2: Gemüse und Obst komplett weglassen (für 2-3 Tage, bis alles aus dem Dickdarm draußen ist. Und schauen, ob die Symptome dann weg sind.

Ansatz 3: mit Eiweiß und Fett (MCT, Butter....) bzw. auch externen Ketonen rumspielen (dazu gerne später meht, wenn 1+2 nicht oder nicht ausreichend was gebracht haben).

Ergänzend würde ich über diverse Tools (Psycho-Neuroimmunologie) das Nervensystem umprogrammieren. Bei Interesse verlinke ich gerne was. Hier im Forum ist zB Psych-K eine verlinkte Methode. Oder schneller einfach mit Befehlen. Wie gesagt, bei Interesse gerne mehr.

So oder so: ich bin mir sicher es gibt eine gute und rasche Lösung für dich.

lg togi
 
Igor07,
verstehe ich dich richtig, dass du mit Wasserfasten die nun erlebten Symtome nicht hattest?
Nein, aber ich bin total von Psychopharmaka vergiftet, also ich meine die zelluläre Ebene. Das würde ich nicht weiter hier ausführen.


Danke sehr, togi, ich schaue mir dann alle Optionen sehr aufmerksam an, aber es geht doch.


Toller Faden für alle, echt.(y)
 
Kann sein, es ist wirklich notwendig, auf die Weisheit des eigenen Körpers zu hören.

ja, das ist das absolut wichtigste, denn nicht jede Diät oder Ernährungsform ist für jeden geeignet und die Keto-Diät funktioniert nicht bei allen..

Danke. Ich schaue alles nach, aber ich weiß es schon aus den Büchern.

Bücher-Wissen ist halt erstmal nur Theorie, da muss man die Erfahrungen dazu erst noch machen, weil viel theoretisches einfach nicht allgemein für jeden funktioniert und gelten kann.

ich verlinke noch das absolut neue Buch, das von einer Psychiaterin geschrieben wurde, mit sehr viel Fach- und Hintergrundinformation. Das kann ich bestimmt empfehlen.

gibt es denn Erfahrungsberichte von geheilten Schizophrenen oder Depressiven Menschen, erzählt sie Fälle von geheilten in ihren Büchern.?

..ich wage dies zu bezweifeln, denn Schizophrenie, Depressionen und Co haben einen tieferen psychischen Hintergrund und einen Zusammenhang mit der geistigen Welt, als dass man sie allein mit weltlichen Ernährungstipps heilen könnte.
 
gibt es denn Erfahrungsberichte von geheilten Schizophrenen oder Depressiven Menschen, erzählt sie Fälle von geheilten in ihren Büchern.?
Ja, enorm viel eigentlich. Plus sogar die soliden Studien. Reine Wissenschaft, keine Esoterik.
..ich wage dies zu bezweifeln, denn Schizophrenie, Depressionen und Co haben einen tieferen psychischen Hintergrund und einen Zusammenhang mit der geistigen Welt, als dass man sie allein mit weltlichen Ernährungstipps heilen könnte.
Körper und Geist sind wie zwei Seiten derselben Medaille. Klar, ich mache seit sehr vielen Jahren Yoga, und alle Faktoren spielen zusammen.


Wir ernähren uns verkehrt und nicht gesund, dazu gibt es genug Infos. Die Arte-Dokumentation wurde gestern von mir verlinkt.


Das Gehirn arbeitet bei dieser Diät absolut anders, darum geht es doch im ganzen Faden.


@togi -


Ich denke inzwischen, die Hauptsache ist doch Fett und nicht Proteine, um die Ketose aufrechtzuerhalten.


Kann sein, ich versuche einige Zeit, Gemüse zu reduzieren, dann zu beobachten. Danke noch mal.
 
Hallo Igor,

Körper und Geist sind wie zwei Seiten derselben Medaille. Klar, ich mache seit sehr vielen Jahren Yoga, und alle Faktoren spielen zusammen.
Was für mich "der Gamechanger" bezügl. Körper/Geist war, ist die Erkenntnis, dass unsere dominanten Gedanken manifestieren. Daher 1h Meditation in der man sich komplett heil visualisiert, wenn man sich dann 3 Stunden Gedanken macht über die Schäden die Psychopharmaka angerichtet haben (vermutlich emotionaler, als die Meditation) --> Schäden durch Psychopharmaka gewinnt! Unser Geist kann enormes. Einiges zu dem Thema diskutieren wir hier: https://www.symptome.ch/threads/wunderheilen-heute-erfahrungen-methodik.146526/page-11#post-1387407

Ich denke inzwischen, die Hauptsache ist doch Fett und nicht Proteine, um die Ketose aufrechtzuerhalten.
Jawoll, völlig richtig. Fett ist der Energielieferant (Basis für Ketone). Im Körperfett können allerlei Substanzen "zwischengelagert" sein. (auch gute Dinge, wie zB D3, das auf Umwandlung wartet). Aber eben auch "Müll" der gerne über Kohletabletten rausbegleitet werden kann.

Aber auch an Autophagie denken - phasenweise "kaputte Eiweißverbindungen" abbauen lassen. (jene, die für Fehlsteuerung sorgen, falsche Signale geben, Entzündungen).

Üblicher Weise füttert man den Körper in der Umstellung. Sobald man Keto adaptiert ist, kann es (je nach individuellem Bedarf) auch gut sein tageweise weniger Eiweiß als benötigt zu essen, damit der Körper auf "falsch genutztes Eiweiß im Körper" zugreift, das abbaut und neu verbaut.

Kann sein, ich versuche einige Zeit, Gemüse zu reduzieren, dann zu beobachten. Danke noch mal.
Bezügl. Gemüse ging es mir vA um folgendes: wenn man sich Carnivore ernährt (nur Fett und Eiweiß), dann findet die Verdauung fast nur im Dünndarm statt. In den Dickdarm kommt fast nichts davon an (je nach Portionsgröße). Es wird quasi rückstandsfrei verdaut.
(Somit kann der Dickdarm gut heilen, weil er nicht beschäftigt wird und die Zeit nutzt für Reparaturarbeiten. Wie ein "1/2 Fasten" für den Dickdarm).

Wenn du es mit Gemüse kombinierst, wird ev. auch Eiweiß in den Dickdarm mit reinrutschen und dort bezügl Darmflora etc. eventuell nicht gut tun.
VOR ALLEM aber kann es sein, dass die Ballaststoffe bzw. generell die Darmbewegungen im Dickdarm bei dir ein Trigger sein KÖNNTEN, um deine unerwünschten Erektionen auszulösen. Wenn zB ein Darmabschnitt Druck aufbaut, der auf Nervenbahnen drückt.

Deswegen dachte ich an Gemüse KOMPLETT weglassen und beobachten. Daher auch die Frage, ob sich ev. schon im Spital bei Wasserfasten diesbezüglich eine Besserung gezeigt hat (ich werde aus deiner Antwort nicht ganz schlau. Ev. kannst du zusammenfassen, was sich da im Spital getan hat bezüglich Symptomatik? Was besser wurde, was nicht, ob neue Symptome auftraten).

Reihenfolge könnte sein:
1. Ketone stabilisieren
2. nur 1 Fleischsorte + Fett

und dann alle paar Tage (nach einem Stuhlgang) ein neues Eiweiß dazu oder Wechsel, wenn 1+2 keine deutliche Besserung gebracht hat.

Ich schreib das mit dem "Eiweßwechsel" da ich von Fällen gehört habe, die nur mit Lammfleisch symptomfrei sind. Alles andere macht auch Symptome.

Und dieses "immer mehr dazu" kann man ja weiter machen. Also dann, wenn du maximal symptomfrei bist, auch zB Gemüse oder Obst das dir schmeckt dazu, und wieder schauen ob sich was ändert.

Quasi eine "Auslassdiät" bei der der Körper gut versorgt wird, weil er Essenzielles (Eiweiß und Fett) bekommt. Und wenn ein stabiler, guter Zustand erreicht ist, dann wieder mehr Vielfalt reinnehmen (vA auch als Anker für die Psyche, dass du nicht "für immer" auf div. Nahrungsmittel verzichten musst. Erfahrungsgemäß fehlt einem ohnehin nach der Umstellung kaum was...)

(bei mir war das Dickdarmentlasten DER SCHLÜSSEL. Über 1 Jahrzehnt hab ich mich mit Unverträglichkeiten rumgeplagt - dabei wollte mein Dickdarm (bestimmte Abschnitte) eine Ruhe haben). Daher hatte ich unter "unabsichtlichem Carnivore" tolle Erlebnisse, und hab dann Keto (mit Gemüse, Nüssen, Beeren) nie richtig zum Laufen gebracht. Somit: Versuch macht klug.
:)


lg togi
 
Zuletzt bearbeitet:
VOR ALLEM aber kann es sein, dass die Ballaststoffe bzw. generell die Darmbewegungen im Dickdarm bei dir ein Trigger sein KÖNNTEN, um deine unerwünschten Erektionen auszulösen. Wenn zB ein Darmabschnitt Druck aufbaut, der auf Nervenbahnen drückt.
Na ja, man kann überhaupt ohne Ballaststoffe leben, das ist wie ein moderner Mythos, sagt die Autorin des Buches.

1. Ketone stabilisieren
2. nur 1 Fleischsorte + Fett
So gerade mache ich es: Gemüse sehr wenig, nur bestimmte Sorten. Fett sollte der innere Treiber sein, aber nicht Fleisch. Plus dazu jeden Tag bis 16 Stunden fasten, also wenn ich am letzten Tag um 20:00 Uhr etwas esse, dann erst wieder am nächsten Tag um 12:00 Uhr. So kann man die Ketose massiv in die Höhe treiben.


Meine eigenen Erfahrungen bestätigen das alles, denn es geht mir einfach ausgezeichnet, wenn ich es so mache.


Minimum 12 Stunden.


Nüsse und Beeren sind gut, mit den Milchprodukten wäre es besser, sich zu verabschieden.( nicht von mir).


Das braucht bestimmt einen eisernen Willen, scheint mir, und Geduld.

Deswegen dachte ich an Gemüse KOMPLETT weglassen und beobachten. Daher auch die Frage, ob sich ev. schon im Spital bei Wasserfasten diesbezüglich eine Besserung gezeigt hat (ich werde aus deiner Antwort nicht ganz schlau. Ev. kannst du zusammenfassen, was sich da im Spital getan hat bezüglich Symptomatik? Was besser wurde, was nicht, ob neue Symptome auftraten).
Ha, mein Respekt. Ohne Gemüse kann ich mir das alles kaum vorstellen. Aber für einige Zeit kann man es schaffen, um den ganzen Mechanismus zu verstehen und, wenn es besser geworden wäre, dann zu experimentieren.


Ich würde das alles später nachlesen.


Nein, ins Krankenhaus gehe ich nicht. Ich kann allein zurechtkommen.


Togi, verdammt, sehr dumme Frage.


Wie misst du diese Ketose? Urin-Streifen sind für mich wie chinesische Urkunden, also denke ich, ich habe sehr viel.


Im Blut braucht man aber ein Gerät, und das kostet zu viel.


In der Apotheke haben die Mitarbeiter keine Ahnung, worum es hier geht.


Also, wie siehst du genau, dass du nicht aus der Ketose herausrutschst?❓


Wie kann man es ganz genau kontrollieren? Danke.


Togi, ich drücke dir Daumen.


LG.

Igor.
 
Hallo Igor,
Meine eigenen Erfahrungen bestätigen das alles, denn es geht mir einfach ausgezeichnet, wenn ich es so mache.
Das persönliche Wohlbefinden ist mMn der beste und einzig relevante Indikator.

Minimum 12 Stunden.


Nüsse und Beeren sind gut, mit den Milchprodukten wäre es besser, sich zu verabschieden.( nicht von mir).
Auch da: einfach schauen, was einem persönlich gut tut. Ich hab nix davon, wenn Nüsse super gesund sind, aber mir nicht gut tun. Umgekehrt: wenn auch noch so viele vor Milchprodukten warnen - wenn man persönlich gut damit fährt, dann ist es so.

Das braucht bestimmt einen eisernen Willen, scheint mir, und Geduld.
Ich hab mich lange vor den "Einschränkungen" gefürchtet. Habe vor Jahren das GAPS Buch gelesen (Darm und dessen Auswirkungen auf die Psyche und div. "sonstigen Symptome). Mir damals auch gedacht: wie soll das gehen? So einseitig? Und heute esse ich über weite Strecken viel einseitiger, und mir geht nichts ab. Im Gegenteil. Wenn ich mehr Vielfalt rennehmen, komme ich dann langsam wieder ins "Grasen" rein (in meinem Fall: Entzündungen fahren hoch, dem Körper fehlt was, er versucht über "mehr" auszugleichen).

Somit (für mich): wenn der Körper zufrieden ist, brauchts keinen eisernen Willen. Im Gegenteil: es geht dann ganz leicht! (und ja, die Umstellungsphase war eine Herausforderung. Aber wenn man mal "auf Schiene" ist, wird es immer leichter und vA hatte ich nie den Punkt wie bei anderen Ernährungsformen, dass ich plötzlich Heißhunger auf irgendwas bekommen habe und das "GENAU JETZT" unbedingt wollte.
Für mich auch ein Zeichen: im Carnivore ist alles drinnen, was der Körper braucht.


Nein, ins Krankenhaus gehe ich nicht. Ich kann allein zurechtkommen.
das mit dem KH war (als Frage) auf dein Wasserfasten bezogen. Hattest du nicht gechrieben, du hast das mal im KH gemacht? Ich weiß noch immer nicht: was hat sich in den 2 Wochen für dich getan? Kannst du die Effekte zusammenfassen?
Wie misst du diese Ketose? Urin-Streifen sind für mich wie chinesische Urkunden, also denke ich, ich habe sehr viel.
Oh, da gibt es viele Fehlinfos im Netz und ich hab da auch ewig gebraucht, um das halbwegs zu "behirnen".

Ketone im Urin: nur am Anfang interessant (allerdings auch unnötig. Ich hab dennoch gern gemessen und war "stolz" auf meine Ketone). Aber... Ketone im Urin zeigen eigentlich nur, dass mehr produziert wird, als verwertet werden kann.

Man hört KH zu esse, der Körper checkt das und wirft die Ketonproduktion an. Weiß aber nicht, wie viel er produzieren soll (weil ja bei den meisten durch KH-Mast die Erfahrungswerte fehlen). Dadurch hat man dann tlw. "Keto-Atem" oder scheidet eben Ketone im Urin aus.

Sobald man "Keto-adaptiert" ist, zeigen die Streifen kaum mehr was an oder gar keine Ketone mehr (je nach Uhrzeit...) - einfach weil die Ketone IM KÖRPER VERBRAUCHT werden, daher nicht über den Urin ausgeschieden weren.

Somit Ketone im Urin: immer ein Überschuss, der ausgeschieden wird.

Meinem Verständnis nach braucht man die Urin-Ketostreifen eigentlich nicht. (und ja, ich hab auch noch eine stolze Sammlung, weil das in vielen Foren damals ein Thema war und dachte man braucht... ;-)

Im Blut braucht man aber ein Gerät, und das kostet zu viel.
Ketone im Blut: ja, die sind interessant für uns, allerdings nur, wenn es "hängt" oder man sehr neugierig ist.

Viele machen Keto/Carnivore und messen nie, haben nie gemessen und es hat dennoch prima funktioniert.

Somit: passt alles, mach dein Ding, schau was sich tut, und wenn es mal ein Plateau geben sollte, bei dem du hängst, kannst du dich noch immer mit den Messmethoden beschäftigen.

Hier nur kurz die Basisinfo zu den Blutketonen: Gut finde ich ein Messgerät, dass beides messen kann, somit Blutzucker und Ketone.
Das Messgerät hab ich recht günstig in Erinnerung, die Messstreifen allerdings gehen recht ins Geld.

Meines Wissens braucht man Blutzucker + Ketone, um zu schauen warum etwas nicht passt. (und eben solange es passt, sich was tut, braucht man nicht suchen/messen).

Für bestimmte Situationen ist es interessant zu sehen, was sich im Körper tut. zB sah ich, dass mein Blutzucker oft über 100 war, obwohl ich keine KH gegessen habe, bei Stress dann auch gern mal 110-120. (Langzeitzucker dann dennoch bei "irgendwas" 4 rum, also niedrig).
Da fand ich dann interessant, dass die Ketone im Vergleich eher niedrig waren. Lösungen fand ich dann für mich auch raus (ist grad zu lang das hier zu schreiben - bei Dr. Boz schauen, wen es interessiert. Stichworte: Essenfenster eher Vormittag, nicht in der Nacht, Stressoren beachten, Milchprodukte weglassen usw.).

Mittlerweile hab ich komplett aufgehört Ketone zu messen (ich muss ja nicht 24/7 in Ketose sein, es reicht wenn mein Körper im Schlaf in tiefe Ketose geht und wenn er dann im Stressfall aufgrund meiner Hormonlage eher auf Glucoseproduktion zurückgreift, ist das halt - bei mir - so.

Spannend fände ich mal so einen "Blutzucker Klebe Test" (14 Tage 24 Stunden/Tag Messung). Und dann, bei Auffälligkeiten punktuell Ketone überprüfen. Da geht es aber eher um die Neugier, was im Körper passiert.

Müsste ich mich mit Krebs im Endstadium rumschlagen, würde ich sehr wohl messen, um da ein Optimum für mich über die Ernährung zu erreichen.

Somit ist die Notwendigkeit von Messungen für mich von der Situation abhängig. Bei dir geht es meiner Wahrnehmung nach eher um einen Marathon und keinen Sprint, also nimm es leicht (im Sinne von: du brauchts mE jetzt keine Teststreifen).


Also, wie siehst du genau, dass du nicht aus der Ketose herausrutschst?❓
Wir alle "rutschen" bei Stress ein wenig raus. Das ist ok! Es geht ums 24 Stunden Profil, und das passt dann unterm Strich im Regelfall.

"Zu wenig Ketose" Zeichen wären zB wenn man trotz massivem Übergewicht nicht abnimmt, oder Heißhunger bekommt. In der Umstellungsphase sollte das aber mE kein Thema sein: einfach mal den Körper machen lassen, Zeit geben mit der Umstellung. Solange es Fortschritte gibt, würde ich mir keine Gedanken machen.

Igor, klopf dir selbst auf die Schulter! Du hast schon viel geschafft. Alles Gute dir weiterhin!

lg togi
 
das mit dem KH war (als Frage) auf dein Wasserfasten bezogen. Hattest du nicht gechrieben, du hast das mal im KH gemacht? Ich weiß noch immer nicht: was hat sich in den 2 Wochen für dich getan? Kannst du die Effekte zusammenfassen?
Ach so was, togi.

Ja, ich habe zweimal gefastet, 15 Tage und später 16 Tage, nur Wasser und Klistier. Mir war echt übel, sehr sogar, manchmal sehr lange Zeit, aber es hatte mir sehr geholfen.

Wenn nicht zu viel Stress in der Ehe gewesen wäre, das war 1986, hätte ich es damals geschafft, ohne alle möglichen Medikamente weiterzuleben. Mir wurde eine sehr schlimme Diagnose gestellt, also etwas wie akute Psychose, ha ha, das war schon in der Sowjetunion, die wussten überhaupt v nicht anderes. Über die Psychiatrie in der Diktatur zu erzählen würde den ganzen Faden sprengen, da lasse ich es lieber.

Einige Jahre später habe ich es wieder in der Klinik versucht. Der Zustand war enorm verbessert, in allen Bereichen, mental wie sexuell. Ich war jung und wollte es, klar. Die Konzentration war besser, keine anderen Probleme wie mit der Haut oder dem Darm. Super, aber ich konnte die Psychopharmaka nicht absetzen. Mein Arzt hatte mich damals nicht unterstützt, ich habe so etwas wie ein Absetzsyndrom bekommen, aber woher sollte ich alles wissen, was ich jetzt aus so vielen Büchern und dank des Internets erfahren habe?

In Russland ist eine sehr interessante Methode populär. Man fastet jede Woche bis zu 48 Stunden ohne Wasser, begießt sich mit kaltem Wasser, dabei steht man mit nackten Füßen auf dem Boden. Später schwimmt man im Winter bei etwa minus 15 Grad im Fluss. Ich wusste davon zu viel und war mit vielen Leuten persönlich bekannt.

So kann man auch Krebs heilen, aber es ist extrem. Ich konnte es nicht, aber ich hatte auch periodisch gefastet, und im Dezember konnte ich schwimmen. Es hatte sich sehr gut angefühlt.


Somit ist die Notwendigkeit von Messungen für mich von der Situation abhängig. Bei dir geht es meiner Wahrnehmung nach eher um einen Marathon und keinen Sprint, also nimm es leicht (im Sinne von: du brauchts mE jetzt keine Teststreifen).

Na ja, viele messen es. Streifen sagen mir etwas aus, also sehr dunkel, maximal, aber wie viel genau?, je mehr, desto besser.


Egal, ich habe eigentlich jetzt auch Herzrasen oder Herzklopfen, das ist belastend. Viel Wasser mit Salz hilft, ich würde es beobachten. Dann die extreme Müdigkeit und Konzentrationsprobleme.


Mein Zustand war schon kritisch, zu viele Medikamente, deswegen wundert es mich nicht.





Für bestimmte Situationen ist es interessant zu sehen, was sich im Körper tut. zB sah ich, dass mein Blutzucker oft über 100 war, obwohl ich keine KH gegessen habe, bei Stress dann auch gern mal 110-120. (Langzeitzucker dann dennoch bei "irgendwas" 4 rum, also niedrig).
Da fand ich dann interessant, dass die Ketone im Vergleich eher niedrig waren. Lösungen fand ich dann für mich auch raus (ist grad zu lang das hier zu schreiben - bei Dr. Boz schauen, wen es interessiert. Stichworte: Essenfenster eher Vormittag, nicht in der Nacht, Stressoren beachten, Milchprodukte weglassen usw.).
Hm, wenn der Blutzucker nach oben geht, hängt es mit Insulin zusammen, das sollte ihn richtig aufnehmen, also dann gäbe es weniger Ketone, das ist klar. Über das Weglassen der Milchprodukte weiß ich auch.


Ich merke es mir, dann schaue ich nach.


Gegen Stress hilft Ausdauertraining, ich versuche es mit intensivem Yoga, dann würde ich entscheiden, wie es weiter läuft. Im Moment geht es echt nicht besonders gut, aber diese Psychopharmaka kann ich nicht alle sofort absetzen, ich riskiere, in eine wirklich akute Psychose abzugleiten. Ich sehe im Moment keine Lösung.

Heißhunger bekommt.

Hm, das alles ist rein individuell. Als ich damals in Russland gefastet hatte, war ich immer hungrig und auch schwach, obwohl rein objektiv alles im grünen Bereich war.

Müsste ich mich mit Krebs im Endstadium rumschlagen

Es gibt einige echt zuverlässige Studien, dass das Krebswachstum ausgebremst war, das ist eindeutig, aber keine Heilung, das ist zu viel Marketing. Was real ist, ist sehr schwer zu überprüfen, bestimmt keine Videos auf YouTube.


Danke für deine Unterstützung. Ich wünsche dir alles Gute auch, ha ha ha, man trifft sich wieder, oder?

Hier nur kurz die Basisinfo zu den Blutketonen: Gut finde ich ein Messgerät, dass beides messen kann, somit Blutzucker und Ketone.
Was konkret hast du benutzt?❓ Verlinke und erzähle, ich bin kein Millionär, es kostet bestimmt zu viel, scheint mir.

LG


Igor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was konkret hast du benutzt?❓
Da klinke ich mich auch mal ein, mich interessiert dies:
"Blutzucker Klebe Test" (14 Tage 24 Stunden/Tag Messung)
Klingt so, als wenn das nicht diese Pieks-Dinger sind, die mehrere Tausend Euro kosten und "schweren" Diabetikern manchmal von der Kasse bezahlt werden. Oder? (Im Umfeld habe ich so jemanden, der findet das Pieksen - z.B. wenn er nachts drauf liegt - ebenso wie Alarme mitten in der Nacht schon zuweilen belastend.)
 
Klar, ich meinte nur wegen den Tausenden von Euro. Ich weiß auch nicht, ob wirklich jeder das kostenlose Gerät bekommen kann. Daß man mit seinen (eventuell erfundenen ;)) Daten zahlen würde, ist klar.
 
Was konkret hast du benutzt?❓ Verlinke und erzähle, ich bin kein Millionär, es kostet bestimmt zu viel, scheint mir.
Fora 6 - Duo Blutzucker & Ketonmessgerät (ca. 30 Euro aktuell, inkl. 60 Stück Blutzuckerstreifen).
Aber: die Ketomessstreifen sind recht teuer (ca. 2 Euro pro Stück, somit pro Messung. zB 30er Pack um ca. 60 Euro).

Das Gerät findest du auf Amazon.

Ich hatte damals andere Geräte am Schirm, bei denen die Keto Streifen um etliches billiger waren, die aber nicht nach Ö geliefert werden konnten. Daher: schau, ob du eventuell ein anderes Produkt findest, das unterm Strich günstiger in der Anwendung ist.

lg togi
 
Klingt so, als wenn das nicht diese Pieks-Dinger sind, die mehrere Tausend Euro kosten und "schweren" Diabetikern manchmal von der Kasse bezahlt werden. Oder? (Im Umfeld habe ich so jemanden, der findet das Pieksen - z.B. wenn er nachts drauf liegt - ebenso wie Alarme mitten in der Nacht schon zuweilen belastend.)
Ich habe keine praktische Erfahrung mit den "24/7" Messgeräten.

Soweit ich das theoretisch im Kopf hab, würde man mit ca. 100 Euro/Monat für die Glucose und mindestens nochmal so viel für den 24/7 Keto-Sensor benötigen. Da fehlen mir aber aktuelle Preise.

Alarme kann man ja abstellen. (man bekommt das aufs Handy übertragen und kann das natürlich stumm schalten bzw. Handy im anderen Raum liegen haben). Zum Komfort kann ich nichts sagen. Die Nadeln sind aber mW nur Mikronadeln, grad so, dass das Gerät in einer der oberen Hautschichten messen kann. Aber auf so einem "Knubbel" draufzuliegen in der Nacht, ist sicher unangenehm. Meine Lösung wäre nach einer Körperstelle zu suchen, auf der ich eher nicht draufliege (ich hab das im Schwimmbad bei Kindern gesehen - tlw. am Oberarm, am Bauch, am Rücken...).

Edit: soweit ich auf die Schnelle geschaut habe, bleiben die Nadeln oder die Nadel NICHT im Arm. Beim Anlegen des Sensors werden flexible, nicht spürbare "Fäden" (oder 1 Faden) mittels Nadel(n ) unter die Haut geführt. Die Nadel(n )selbst wird wieder entfernt.
Soweit mal mein angelesenes Wissen.
"Pieksen" in der Nacht solllte also nicht spürbar sein?

lg togi
 
Zuletzt bearbeitet:
(bei mir war das Dickdarmentlasten DER SCHLÜSSEL. Über 1 Jahrzehnt hab ich mich mit Unverträglichkeiten rumgeplagt - dabei wollte mein Dickdarm (bestimmte Abschnitte) eine Ruhe haben). Daher hatte ich unter "unabsichtlichem Carnivore" tolle Erlebnisse, und hab dann Keto (mit Gemüse, Nüssen, Beeren) nie richtig zum Laufen gebracht. Somit: Versuch macht klug.
Danke für Deinen Bericht, darf ich fragen was Du dann so gegessen hast ? Habe oft Probleme mit Eiern wegen dem Geruch., bekomme dann Ekel, obwohl ich mir klar ist wie vorteilhaft diese sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Achat,
wenn dein Körper grad keine Eier mag, würde ich ihn auch nicht dazu zwingen oder schauen, ob andere Zubereitungsarten eventuell das Problem beheben. (Ekel ist ein Signal an den Körper oder vom Körper. Autonomes Nervensystem merkt sich das und das ist stärker als dein "logischer Verstand". Eventuell mal "umprogrammieren" und dann schauen.)

Ich hab oft nur 1 Fleischsorte mit Fett gegessen. zB Huhn oder Rind (Rinderhack "saugt" Fett besser als ein Steak. Steak war/ist eher nicht so meins). Und um auf meine Fettmenge zu kommen bzw. auch wegen Geschmack: Butterkaffee.

Auch Fisch (da auch gerne Dosen - vA Sardinen) waren teilweise meine "Mono-Mahlzeiten".

In der Kombi landet bei mir quasi 0 im Dickdarm. Mein Körper verwertet das mehr oder weniger rückstandsfrei.

lg togi
 

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