Ich will nicht mehr.

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.....ich denke mal, irgendwie bist du jetzt selber gefordert, mit Mut und aller Kraft, die du hast. Da nützt es nicht mehr viel, über andere zu schimpfen, sich zu beklagen, dass sie dich bevormunden oder dich zu Entscheidungen drängen, jetzt musst d u möglichst gut für d i c h sorgen, für d i c h Hilfe suchen. Da gibts nicht d e n einen Trick oder d i e eine Pille, und zack, alle Probleme weg. Du merkst ja, das was nicht stimmt, und kannst es auch sagen, aber t u n musst du letzten Endes was, selber musst du was tun, wenn du dich nicht weiter selber belügen willst - wie du es selber sagtest.
 
wundermittel
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Hallo,
ich melde mich nach langer zeit mal wieder. Danke an alle, für eure Antworten und Tipps und Tricks.

ich kann leider nicht auf alles antworten, aber werde mir meinen aktuellen Stand klar stellen. Mir geht es zur Zeit noch nicht besser. Nicht wirklich zumindest. Morgen ist mein Auszug, aus der Wohnung und ziehe zurück in meine alte Wohnung. Dort werde ich aber genauso, selbstständig sein wie hier auch.
Ich nehme mir bald eine Auszeit, vom jeglichen Stress und möchte mir Gedanken machen, was ich beruflich will. Wo es mich hintreibt. Quasi eine Lebenskrise, habe ich. Bin einfach nicht glücklich in dieser "Werkstatt für Behinderte". Hab das Bedürfnis, weiter zu kommen. Darum möchte ich mich bemühen. Aber zu erst, muss ich mich erstmal finden. Mich in die Mitte bringen.

Würde dass ein guter Ansatz sein?

LG
 
regulat-pro-immune

Sternenlicht

Wenn es wirklich 5 vor 12 bei dir ist, dann ist eine Auszeit von allem vermutlich das einzige, was dich noch vorm totalen Absturz bewahren kann. Gibt auch Leute, die die Grenze nicht bemerkt haben und wenn's erst mal zu spät ist, dann kommt man vermutlich gar nicht mehr richtig auf die Beine... Gerade Stichwort BurnOut usw.

Wenn es dir gesundheitlich nicht gut geht, hat das auch nichts mit Faulheit zu tun. Wer trichtert dir solche Dinge ein?
 
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Heute habe ich wieder den Wecker nicht richtig wahrnehmen können bzw. die Müdigkeit und Antriebslosigkeit, hat mich im Bett gehalten. Fühle mich jeden Tag, nicht mehr so Energie geladen. In letzter Zeit, bin ich oft unregelmäßig auf der Arbeit. Oft komme ich kaum noch morgens aus dem Bett... Motivation habe ich auch nicht mehr. Für überhaupt irgendwas, habe ich kaum noch Motivation. Eine Kollegin ruft mich auch dauernd morgens an um mich quasi "zu wecken". Dass ist für mich so, als ob jemand immer wieder ÖL, ins Feuer kippt, um jemanden am Leben zu halten. Wie einen Zombie. Wenn ich nur ansatzweise, Selbstverantwortung übernehmen möchte (bin 28), dann wird es oft mit negativen, belastenden Argumenten wieder zerstört. So wie es jetzt ist, wird es leider nicht besser. Ich hoffe, ich packe es.

LG
 
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Wer trichtert dir solche Dinge ein?
Dass würde meine Oma zu mir sagen, dass ich "krank" simulieren würde. Dass hat man bei mir in der Vergangenheit, zu oft eingetrichtert, dass es mein Verstand da schon, mitspielt. Dass scheint ein Teufelskreis zu sein. Auch meine Gruppenleiterin, würde wahrscheinlich denken, dass ich "kein Bock", auf Arbeit hätte. Stimmt auch leider irgendwie, weil dort ist es einfach nicht mehr für, motivationsvoll.

NACHTRAG:
Was ich noch zu meiner Person schreiben könnte, um dass ihr ein runderes Bild von mir habt und mich mehr zu verstehen. Da gehört ja zu meiner Lebensgeschichte noch etwas mehr dazu.

Folgendes:
Ich bin ein Adoptivkind. Meine leibliche Mutter, hatte als ich noch in Ihrem Bauch war, Drogen konsumiert. Welche, weiß ich nicht. Mein leiblicher Papa, war lt. eines Gutachtens, Straftäter. Als ich 92 zur Welt gekommen war, hatte meine leibliche Mutter angeblich, mich nicht haben wollen/können, weil sie kurze Zeit später (4 Wochen später ca.)gestorben ist. mein leiblicher Papa, wollte mich nicht. Durch den Drogenkonsum, habe ich eine Entwicklungsverzögerung. Und zwar, eine etwas dollere. War eigentlich, wie ich mitbekommen habe, fast nicht Überlebensfähig. Dann hat es 6 Wochen gedauert, als ich mich meine Adoptiveltern genommen haben. Diese 6 Wochen, lag ich im Krankenhaus. Meine leiblichen Eltern, kenne ich also nicht.
Zu meinen Adoptiveltern: Man hat mich in der Erziehung und im Kindesalter, mehr autoritär erzogen. Sprich: ich sollte bloß keine Fehler machen, mein Maul halten, keine eigene Meinung sagen, einfach halt autoritär. Das hat dazu geführt, dass ich an sprachlichen Fehlern leide und sehr vergesslich bin. Ich wurde oft unter Druck gesetzt, wurde oft angeschrien und mit "Faulheit" bestraft. Man hat meine Entwicklungsverzögerung, also quasi nicht wirklich ernstgenommen. Dazu kommt noch, dass meine Adoptivmutter, narzisstisch ist. Dass hat mich wohl noch negativer geprägt.
Ich hoffe, ich habe alles geschrieben.

ich weiß, es ist leichter anderen immer die Schuld am eigenen Leid zu geben, aber ich hab mir auch oft selber im Weg gestanden und mich sehr häufig selber belogen.
Falls Fragen oder so sind, gerne.

LG
 
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