Hilfe, mein erster Hashi-Schub - oder erwachen die Nebennieren?

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Hallo zusammen,

es wird doch etwas länger:

die ganze Sache läuft schon länger. mein Doc behandelt mich wegen Mitochondiopathie, Nitrostress, Neurotransmitter mit NEMs und untersucht auch reglemäßig Blutwerte. Er behandelt in Anlehnung an Kuklinski. Damit hatten wir auch Fortschritte erreicht (Anteil der optimal arbeitenden Mitos ist von 86 auf 93 gestiegen, Neurotransmitter Anfang letzten Jahres gut), ich konnte auch 4 h pro Tag arbeiten. Aber meine Versetzung (Weg zur Arbeit deutlich anstrengender, neues Büro, neues Werk) Anfang des Jahres hat mich schon zu stark belastet und dann war ich noch beim Gutachter, das hat mich entgültig geschmissen.
Ich habe mit meinem Doc über Hormone zur Unterstützung der Nebennieren gesprochen, aber er arbeitet nicht damit und hat mich an einen Fachmann verwiesen, konnte mir aber keinen nennen. Also bin ich zu einem Doc der sich auf CFS spezialisiert hat und auch mit Hormonen arbeitet. Das hat 2000€ gekostet und raus kam dass ich diese BionoveliapyrrolHPU nehmen soll. Davon ging es mir rapide schlechter, auf Rückfrage sollte ich die Dosis halbieren. Das half aber nicht so richtig....nachdem ich mich dann zwei Tage ernsthaft mit Selbstmordplänen beschäftigt habe, bin ich morgens wach geworden und habe die HPU- Kapseln abgesetzt. Ich nahm an das ich das Methylcobalamin nicht vertragen habe, das hatte ich schonmal genommen (wegen Nitrostress) und das ging auch in Richtung Depression. Seit dem nehme ich Methyl-, Adenosyl-, und Hydroxocobalamin und Lithiumorotat 5mg lt. A. Yasko und komme damit gut klar.
Also habe ich versucht das Bionovelia nachzubauen und neu zu bestehenden NEM Mangangluconat und Magnesium eingenommen bzw. erhöht. Die ersten Wochen war das prima, ich fühlte mich besser, nur hatte ich dann zunehmend öfter das Bedürfnis nach Salz+Vitamin C.Dann stieg mein Puls, auch das fühlte sich erstmal besser an. In den folgenden drei Wochen kam der Hype nach Kokosmus und mein Puls stieg weiter - das war wohl schon die Überfunktion - und ich bin in die Ambulanz, siehe oben.

-Cortisol-Tagesprofil im April: um 08:00 und 20:00 unter der Norm, DHEA (20:00) unter der Norm.
-Neurotransmitter: April alle erniedrigt außer GABA und Serotonin (durch Einnahme von 5HTP?)
-Das Aminoprofil zeigte im Juni Mangel an Cystein, niedrig: Isoleucin, Methionin, Valin, Arginin. (Tyrosin war ok, war aber früher mal zu niedrig)
-Mein reduziertes Glutathion ist schon länger unter der Norm, das oxidierte in der Norm. Seit ich vorsichtig Glutathion und nach Kontrolle dann auch NAC einnehme hat sich das leicht gebessert und ich hoffe, dass blockierende Elemente jetzt besser aus meinen Zellen entfernt werden.

Hier liegen hab ich schon Organix-Test um mehr über Parasitenbelastungen und Stoffwechselprobleme zu lernen. Vielleicht kommt dann mal besser raus wo es klemmt.

Was mir fehlt ist ein wirklich guter Therapeut für Nebennieren-Schilddrüsen. Spiele mit dem Gedanken mich bei Dr. Rieger vorzustellen, bzw. über Fernsprechstunde, bin mir aber noch nicht sicher. Oder kennt jemand eine guten Therapeuten in der Nähe von Köln oder mit Fernsprechstunde?

Ich habe das Gefühl mein Körper geht gerade kaputt und keiner kann mir helfen. Hoffentlich sind das nur Symptome der Schilddrüsenhormone... Ist wirklich die Schilddrüse verrückt oder greifen die Tg-Antikörper alle Tg-Vorräte in der Schilddrüse an und setzen damit die Hormone frei? Dann hilft der Blocker ja auch nur dass kein weiteres Tg hergestellt wird und ich muss jetzt warten bis die Antikörper alles Tg zerstört haben.
Warum spielt mein Immunsystem jetzt so krass verrückt? Weil die Nebennieren noch weniger Cortisol bereitstellen? Oder weil ich irgendwelche Stoffwechselvorgänge mit dem Magnesium/Mangan/Kokosöl angeschoben habe, die ich nicht auffangen kann?
Bei antientzündlichen Lebensmitteln wird immer wieder Kokosöl genannt, ich habe allerdings den Verdacht damit was angeschoben zu haben. Und gestern Abend gab es dann nur gedünsteten Brokkoli mit Olivenöl - heute Morgen hatte ich einen Blutzucker (habe mir interessehalber ein Gerät gekauft) von 64 mit Zittern und schummrig, das klappt schonmal nicht. Brei aus gekeimten und gedünsteten Kichererbsen mit Olivenöl oder Rohmilchkäse mit Oliven und Fermenten bringt mich besser durch die Nacht. Das widerspricht aber den Autoimmun-Ernährungsausführungen, also heize ich damit weiter an?

Ich versuche es mal positiv zu sehen: wenn mein Immunsystem/Stoffwechsel jetzt so aktiv sind, könnten sie auch endlich mal den versteckten EBV plattmachen und die Stoffwechselzyklen wieder in Gang bringen.
 
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knuddz

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Mangel an Cortisol macht „nur müde“ und fördert Entzündungen, macht perse direkt mit den Immunsystem nichts. Dein Immunsystem merkst du als erstes wenn du alle Nase lang eine Erkältung hast. Oder halt diverse Allergien/Unverträglichkeiten was aber mit Cortisol nicht so extrem primär was zu tun hat.



Ob dein Immunsystem nun im Keller ist hört sich nun nicht so an. Verwirrt eher.Das hat perse auch nicht extrem viel mit der „subaktuen“ EBV was zu tun. Dein Körper kann ja nur was bekämpfen was er erkennt. Dafür brauchst du spezielle Zellen worauf gewisse Rezeptoren sitzen. Aber die erkennen auch nur etwas wenn das Virus dumm ist und sich nicht vor dem Immunsystem verstecken kann. Manchmal kann es das besser, manchmal schlechter…



Deine Nebenniere ist erschöpft wenn die Werte noch immer so schlecht sind ohne Supplements.

Du solltest folgende Substanzen im Kopf haben.



Cortisol

Dopamin

Serotonin

Noradrenalin



Dopamin kannst du mit L-Dopa pushen.

Serotonin mit 5 http

Noradrenalin mit Thyrosin und oder B6

Cortisol mit Adrenalcortex ( hat leichte Anteile von Cortsiol drin)



Damit hast du zumindest diesen Stoffwechsel schon mal hinreichend unterstützt.

Wichtig wären aber auch die Cofaktoren die vorhanden sein sollten um diese 4 Substanzen weiterverarbeiten zu können. Neurolab hat da 2 brauchbare Produkte die aber sehr teuer sind.



Allerdings sagt dir dieser Stepp nicht, was die Ursache ist.

Und ich denke hier an HPU/ Entgiftungsstörung wodurch in Folge dessen sich einige Toxine angesammelt haben (Symptome wären Alelrgien). Ferner solltest du Stress tunlichst meiden. Vielleicht hilft dazu auch eine längere Auszeit von 3 Monate.



Google mal nach Burnout/ Nebenniere.

Du solltest Burnoutbedingt sicher für 3 Monate ohne Probleme krankgeschrieben werden können.



Mit der Ernährung würde ich sagen:

Essen was dir bekommt. Unverträglichkeiten weglassen. So viel Kokusnuss wie du am Tag essen solltest um Probleme zu kriegen kann man „fast“ gar nicht. Das gilt auch für fast alle anderen Nahrungsmittel. Der Wirkstoff der aufgenommen wird ist für eine therapeutische Dosis meist zu gering. Also einfach Abwechslungsreich essen was du verträgst.



Ich bleib dabei. Nebenniere in Ordnung bringen ( Supplementieren nach Mängel und Stressfrei für 3 Monate + stressarm für weitere 3 Monate) SD in Ordnung bringen ( SD Tropfen + Selen + K2 + Mg und auf Jodachten sowie diverse Proteine meiden [ Soja als Beispiel]) und das Feld der Diagnostik ausweiten auf Toxinbelastung.

Ganz speziell weil du eine größere Menge Methylcobalamin nicht verträgst. Damit ballert man sich nämlich gründlich weg wenn man Beispielsweise Quecksilber im Hirn hat.



Bei deinen Neurotransmittern kann ich mir vorstellen wie du dich gefühlt haben musst. Stecke da auch grad mittendrin. Insbesondere die Unverträglichkeit von hohen Dosen von Methylcobalamin durch Quecksilber im Hirn.
 

knuddz

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Dr. Bieger in München kann das gut mit der Nebenniere und EBV.

Ob er auch Skills bei Toxinbelastungen hat weiß ich nicht.
Bei heftigen B6 Mangel kann man davon ausgehen das die Glutathionssyntese stockt und dadurch nicht gut entgiftet werden kann. Insbesondere wenn dein Selenspiegel im Keller ist, wäre das ein weiterer Hinweis. Selen Frisst Quecksilber und wird zwingend für die Gluthationssynthese gebraucht. Vielleicht ist auch Vitamin C im Keller, wird ebenfalls für die Noradrenalinproduktion benötigt.

Bei mir war parallel auch das Antioxidanz Q10 erniedrigt.
 
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Und gestern Abend gab es dann nur gedünsteten Brokkoli mit Olivenöl - heute Morgen hatte ich einen Blutzucker (habe mir interessehalber ein Gerät gekauft) von 64 mit Zittern und schummrig, das klappt schonmal nicht. Brei aus gekeimten und gedünsteten Kichererbsen mit Olivenöl oder Rohmilchkäse mit Oliven und Fermenten bringt mich besser durch die Nacht.
Hallo undichschaffsdoch,

bei nur Brokkoli und Olivenöl am Abend wundert es mich nicht, daß Du am Morgen einen niedrigen Blutzuckerwert hast. Das ist eigentlich eher normal.
Kannst Du denn nicht wenigstens ein paar Kohlehydrate zum Essen dazu nehmen, z.B. drei kleine Kartoffeln, Bulgur, Erbsen/Bohnen/Linsen, Naturreis?

Grüsse,
Oregano
 
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Kate

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Hallo undichschaffsdoch,

Dein langer Bericht zeigt, dass bei Dir schon eine Menge untersucht und an Behandlung versucht wurde. Einerseits gut, andererseits wird es irgendwann unübersichtlich und man weiß nicht, womit man was ausgelöst hat. Es hat etwas für sich, jeweils nur an einer Stellschraube zu drehen und zu beobachten, bevor man weiter macht.

Erstmal vorweg:
Dopamin kannst du mit L-Dopa pushen.
Serotonin mit 5 http
Noradrenalin mit Thyrosin und oder B6
Davon würde ich so lange Du diese starke SD-Überfunktion hast die Finger lassen. Tyrosin ist ja direkte SD-Hormon-Vorstufe und bei einem eh schon überdrehten Zustand würde ich auch weder Dopamin noch Serotonin "pushen" - zumal Du ja schreibst, dass Serotonin und GABA normal waren. Ich würde wohl eher überhaupt nichts "pushen" an Deiner Stelle.

Was mir fehlt ist ein wirklich guter Therapeut für Nebennieren-Schilddrüsen. Spiele mit dem Gedanken mich bei Dr. Rieger vorzustellen, bzw. über Fernsprechstunde, bin mir aber noch nicht sicher. Oder kennt jemand eine guten Therapeuten in der Nähe von Köln oder mit Fernsprechstunde?
Dr. Rieger finde ich auch interessant. Mein letzter Stand war allerdings, dass er ewig lange Wartezeiten hat oder überhaupt keine neuen Patienten mehr nimmt. Dafür hat er auf seiner Seite eine Liste von SD-Behandlern, die er selbst ausgebildet hat. Ich hatte da kein Glück vor einiger Zeit, aber vielleicht findest Du da wen?

Warum spielt mein Immunsystem jetzt so krass verrückt? Weil die Nebennieren noch weniger Cortisol bereitstellen? Oder weil ich irgendwelche Stoffwechselvorgänge mit dem Magnesium/Mangan/Kokosöl angeschoben habe, die ich nicht auffangen kann?
Das sind gute Fragen, die Dir vermutlich niemand sicher beantworten kann. Im Moment ist Dein Körper vermutlich allein durch die Überfunktion total im Stress und muss erstmal zur Ruhe kommen. Vielleicht hat aber auch ein Profi Ideen dazu, was da ungünstig gewesen sein könnte. Falls die Überfunktion durch einen Autoimmunprozess zustande gekommen sein sollte, ist es nach meiner Information zumindest schwierig, diesen wieder zu stoppen (wobei wohl viele Überfunktionen sich wieder einrenken nach einiger Zeit).
Und gestern Abend gab es dann nur gedünsteten Brokkoli mit Olivenöl - heute Morgen hatte ich einen Blutzucker (habe mir interessehalber ein Gerät gekauft) von 64 mit Zittern und schummrig, das klappt schonmal nicht. Brei aus gekeimten und gedünsteten Kichererbsen mit Olivenöl oder Rohmilchkäse mit Oliven und Fermenten bringt mich besser durch die Nacht. Das widerspricht aber den Autoimmun-Ernährungsausführungen, also heize ich damit weiter an?
Bei dem Abendessen hätte mich vermutlich schon in der Nacht das Hunger- und Schwächegefühl übermannt, ich hätte etwas essen müssen, um überhaupt wieder einschlafen zu können. Die anderen von Dir genannten Sachen vertrage ich garnicht und - ja - nach AIP sind die nicht angezeigt. Ich selbst habe aber mit dem AIP nicht so gute Erfahrungen, was z.T. daran lag, dass nahrhafte Dinge wegfielen (Leinsamen, Sesam, Chia, Mandeln), zum anderen daran, dass ich stattdessen exotische Dinge wie Maniok(-mehl,-stärke) probiert habe und für meine Begriffe (meinen Darm) zu viel Fleisch gegessen habe. Insofern habe ich da keinen Tipp für Dich, außer Dich nach Deinem Bauchgefühl zu richten, dabei aber auf eine gute Nährstoffversorgung (durch Ausgewogenheit) zu achten.

Alles Gute weiter,
Kate
 
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Vielen Dank für eure Anregungen, ich arbeite mich da so nach und nach durch.

@knuddz: ich bin im Februar/März mit AU zu Hause gewesen, April ist wegen Corona ausgefallen und seit dem Gutachtertermin Ende April bin ich arbeitsunfähig. Erkältungen bekommen nur die anderen, ich nicht mehr. Richtige Allergien habe ich auch nicht. Bis vor Beginn der Einahme des Bionovelia-Produktes ging es mir langsam besser, stagnierte aber immer wieder und ich suchte nach Hilfe für die Nebennieren weil ich endlich wieder spazierengehen und radfahren können wollte...und irgendwann wieder Teilzeitarbeit
Mein Doc hat wie gesagt B6 intrazellulär gemessen als die Pulserhöhung/Überfunktion anfing und B6 intrazellulär war erhöht, Kalium intrazellulär unter der Norm, B1 intrazellulär leicht über der Norm - die Ergebnisse kamen aber erst drei Wochen später.
Ich versuche mit meinem Doc zu sprechen wegen L-Dopa und deinen anderen Vorschlägen, Danke.
 

knuddz

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Wie lange hast du Bionovelia ( HPU?) genommen?
Für mich ist das ein mittelstarker Detoxcocktail.

Vitamin C, B12, B6, Zink, Selen, Traubenextrakt in mittlerer bis hoher Dosis.
Das sind alles Sachen die die körpereigene Entgiftung stärken und sogar selbst Toxine mobilisieren.

Es gibt 3 Entgiftungsphase.

Jetzt stelle dir mal vor das System arbeitet einigermaßen homogen ist in Summe aber nicht potent genug um 100% Toxine auszuscheiden die aufgenommen werden. Sondern nur 99%. Dann lagerst du 1% täglich ein. Das geht jetzt mal so über 5,10 oder 20 Jahre.

Jetzt kommt ein Therapeut und gibt einen Bionovelia HPU.
Was passiert:
Eine Phase der Entgiftung wird gestärkt und ein oder 2 Phasen kommen nicht mehr hinterher.
Was passiert? Das Gift was wir täglich aufnehmen muss verarbeitet werden + das Gift welches jetzt durch Bionovelia HPU aufgewirbelt wird muss zusätzlich verarbeitet werden.
Sollte der Fall eintreffen gäbs eine Umverteilung + zusätzlich eine Methylierung vom anorganischen Toxinen in organische Toxine die 100x giftiger sind.

Damit du was zum anfassen hast.
Es könnte sein das durch Detoxcocktails wie Bionovelia HPU Quecksilber aus dernNiere entfernt wird, und das entfernte anorganische Quecksilber durch Methylcobalamin in Methylquecksilber umgewandelt wird. Und das lagern sich dann im Hirn ein und kann zu symptome führen. Wenn das geschieht,m und der Körper einigermaßen stark ist, hast du mit den Vergiftungssymptomen 1-2 Wochen zu kämpfen.

Die körpereigene Entgiftung zu stärken ist gut, aber Schritt für Schritt und auch nur gezielt damit eines der 3 Phasen der Entgiftung nicht zu viel oder zu schlecht arbeitet.

Mit Schilddrüse und Nebenniere bist du gut dabei, insbesondere mit den Aminosäuren.
Hattest du einen HPU Test im 24h Sammelurin mal gemacht? Wenn nein, gab es keine Indikation Bionovelia HPU zu nehmen.

Besonders mit hohe Dosen Selen und B12 wäre ich immer vorsichtig wenn keine Schwermetallbelastung ausgeschlossen ist. Wenn etwas vorliegt dann Bedacht mit Selen und B12. Mängel ausgleichen ja, aber nicht mit 200µg Selen und 1000µ Methylcobalamin am Tag.
 

Kate

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Hallo knuddz,

wie so oft klingen mir Deine Aussagen viel zu definitiv für einen medizinischen Laien und selbst wenn Du Behandler (HP z.B.) wärst, würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Es wäre etwas anderes, wenn Du für so konkrete Aussagen wie "Wenn das geschieht,m und der Körper einigermaßen stark ist, hast du mit den Vergiftungssymptomen 1-2 Wochen zu kämpfen" oder "Hattest du einen HPU Test im 24h Sammelurin mal gemacht? Wenn nein, gab es keine Indikation Bionovelia HPU zu nehmen" Quellen angeben würdest. Dann könnte man schauen, wer das gesagt hat und die Aussage zu dessen mutmaßlicher Expertise in Relation setzen. Oder aber es eben deutlich als Deine Vermutungen kennzeichnen und noch angeben, worauf diese basieren.

An anderen Stellen spekulierst Du bis in Details hinein "...stelle dir mal vor... Sollte der Fall eintreffen gäbs... Es könnte sein... Und das lagern sich dann... ".

Auch wenn Du selbst die Verantwortung für Deine Beiträge trägst, möchte ich sagen, dass das nicht sinnvoll finde und in diesem Sinne auch die Leser ermuntern, alles selbst zu hinterfragen und gerade bei schwereren Symptomatiken (eine SD-Überfunktion ist nicht ungefährlich) auch Spezialisten mit einzubinden.

Gruß
Kate
 

Kate

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Du pickst da eine Textstelle heraus, knuddz, die ganz am Schluss meines Beitrags steht. Ich denke, Du hast schon verstanden, dass es mir wesentlich um Deine Formulierungen geht, die an vielen Stellen eine Genauigkeit und Sicherheit von Aussagen suggerieren, die es nicht gibt.

Gruß
Kate
 

knuddz

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Ich denke, Du hast schon verstanden, dass es mir wesentlich um Deine Formulierungen geht, die an vielen Stellen eine Genauigkeit und Sicherheit von Aussagen suggerieren, die es nicht gibt.

Gruß
Kate
Ich behaupte das dies nicht sicher zutrifft. Ich sauge es mir ja auch nicht aus den Fingern ;-)
 
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off topic:

Hallo knuddz,

ich nehme an, Du bist in einer besonderen Situation, wie Du sie in einem Beitrag an sunny beschrieben hast?
Darin hast Du eine "kleine" Selbständigkeit empfohlen, die es ermöglichen soll, eine Menge Arztleistungen "abzuholen", weil damit die Krankenversicherung gesichert zu sein scheint, und zwar mehr Krankenversicherung als es gesetztlich Versicherte haben. - Leider finde ich den Beitrag nicht mehr.

Ein chronisch Kranker, der ganz normal versichert ist und schon lange mit einem Minimum lebt,kann sich aber weder einen Dr. Bieger in München noch sonstige teure Untersuchungen wie z.B. beim IMD leisten. Insofern finde ich Kates Bitte an Dich, vorsichtig mit Formulierungen und Empfehlungen zu sein, sehr verständlich und schließe mich dem an.

Grüsse,
Oregano
 

knuddz

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Ich lebe dauerhaft unter dem Existenzminimum ALG2 + Selbstständigkeit und praktiziere es seit Jahren.
Es funktioniert. Mein Arzt und Laborkosten belaufen sich auf über 10000€/ Jahr.
Und solange ein Arzt untersucht, und Anhand der Symptome eine Indikation sieht zu untersuchen, zahlt die Kasse ( Barmenia VCH3P) das in der Regel. Außer 4 von 15 DMPS Infusionen hat meine Kasse ALLES an Diagnotik bezahlt.

Bei Therapie ist das was anderes. Da wird nur bezahlt was die Behandlungsleitlinien sagen. Was bei der GKV nicht anders ist. Aber zu einer Therapie muss man erstmal kommen. Das erfordert entsprechend eine sichere Diagnostik.
Das ist mit PKV wesentlich einfacher als mit GKV. So kann man sich auch ohne weiteres Privatärzte leisten wo eine Anamense auch mal 1-2h dauert. Und die braucht man in einigen Fällen auch.

Niemand muss das machen was ich schreibe, jeder kann nachrecherchieren was ich schreibe. Alles kann, nichts muss.
 

knuddz

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Wem es zu übertrieben schien was ich schrieb ( SD und HPU):

Weiterführend...

Breites Symptomspektrum erfordert individuelle Therapie​

Da sich HPU in sehr unterschiedlichen Symptomen äußern kann, gibt es keine generalisierte Therapie-Empfehlung, die für alle HPU-Betroffenen gleichermaßen gut funktioniert.

HPU tritt selten alleine auf, sondern ist häufig von Störungen:

  • der Schilddrüse (z.B. Hashimoto Thyreoiditis),
  • der Mitochondrien (Mitochondriopathie),
  • der Nebennieren (Nebennierenschwäche),
  • des Darms (Leaky Gut) und der Darmflora (Dysbiose) usw. begleitet.

Diagnose NNR:

Die Analyse der Botenstoffe im Gehirn und Nervensystem sowie der Hormone der Nebenniere erfolgt aus Speichel und Urin. Es handelt sich hauptsächlich um die Stoffe Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin sowie Cortisol.
...
Ergänzend können Stimulationsteste (ACTH-Test, CRH-Test) zur Überprüfung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse zur Funktionsprüfung des gesamten Nebennierensystems durchgeführt werden.

Da kann man sich die Syntheseschritte anschauen.



800px-Biosynthese_Catecholamine.svg.png

So ist es logisch das wenn man Tyrosin ( B6) nimmt das sich Dopamin und Noradrenalin erhöht. Selbiges gilt für L-Dopa.

Bei Serotonin ist es das selbe.
5HTP der direkte Vorläufer zu Serotonin


Serotoninsynthese_1-445x1024.png

Wer jetzt noch fleißig ist der googled nach den Cofaktoren, die Teilweise den Bildern entnommen werden können.

Noch Fragen?

Jeder darf diesen Post anzweifeln und darf mich als Aluhutträger verurteilen. Das ändert aber nichts an den hier gezeigten Tatsachen.

Für die Nebenniere funktioniert das hier sehr gut. Für die Katecholamine. Cortisol ist ein Extrathema. Würde ich vorerst unterlassen wenns ärztlich vertretbar ist. Die Möglichkeit besteht das durch die Substitution von Neurobalance ds die Cortisolproduktion wieder ansteigt. Existentiell ist die Stressreduktion. Wie erwähnt möglichst 3 Monate gar kein Stress und dann nochmal 3 Monate eher weniger Stress. Das dauert... ... und dann erst würde ich im Job wieder langsam einsteigen. Aber das ist nur meine Laihenhafte Meinung eines Selbst geplagten der jetzt nach und nach wieder auf die Beine kommt.

Bei SD bin ich raus. Davon habe ich nicht so viel Ahnung. Bei HPU reicht in der Regel B6 und Zink. Dosierungen findet man im Web.

Wenn Ursachenforschung wichtig für einen ist, würde ich das Thema HPU bei deiner Symptomatik nicht überspringen. Wenn positiv, dann ist die logische Folge Tests auf Toxine zu veranlassen. Denn die Folge von HPU ist eine Entgiftungsstörung. Das Gift sollte nach Möglichkeit dann wieder raus.

Um den Kreis zu schließen anbei der Zusammenhang von Nebenniere und Steroidhormone
Daher auch meine Empfehlung bei weiterhin auffälligen Befunden auch mal den Frauenarzt zu kontaktieren.

Auch wenns großkotzig klingt: Ich traue mir mehr zu als so mancher Arzt. Vin den 40 investierten riesen waren 30 riesen Unnütz von diversen "Fachärzten" auch wenn ich dadurch erfahren durfte was ich nicht habe.
 
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Hallo,

bei dem Cortisol bin ich nicht so sicher, ob ein Mangel nur müde und infektanfällig macht. Soweit ich verstanden habe ist Cortisol an der Regulierung des Immunsystems beteiligt. Leider habe ich keine Quelle dazu, wenn ich wieder in der Lage bin werde ich dazu weiter suchen.

Vielen Dank für die vielen Hinweise auf die Biochemie, damit beschäftige ich mich ja auch schon länger und mein Mito-Doc behandlet ja da nach. Zuerst dachte ich: sorge dafür das alles vorhanden ist und dann klappt das schon - aber das klappt leider nicht so einfach.
Bei der Entgiftung habe ich genetisch einige Probleme, messbar ist - wie geschrieben - Mangel an reduziertem Glutathion, was ich über Einnahme von Glutathion direkt und NAC, Selen am beheben bin in der Hoffnung, dass dann schließlich die Stoffwechselprozesse wieder ins Lot kommen.
Was das Autoimmun-Paleo-Protokoll angeht habe ich als Vegetarierin, die kein Ei verträgt, ganz schlechte Karten. Vielleicht versuche ich nochmal einen Antikörpertest auf Nahrungsmittel.

Mein erster Schritt jetzt ist: Sympathikus beruhigen...und das gehe ich jetzt mit Strophantin an, die Globuli helfen ein wenig und zeigen dass es in die richtige Richtung geht, habe einen Arzt dazu kontaktiert. Parallel dazu Meditation, Solfreggio-Musik, Singen, Mittagsschlaf mit Leberwickel, Lebertee mit Mariendistel, YinYoga zur Lockerung der Muskeln, frisch Essen....

Auch den Blutzucker und Nahrungsmittel werde ich weiter beobachten, sehe mich nach einer sinnvollen Stuhlanalyse um - die ganze Aktion mit Stress, Todesangst, Krankenhausverpflegung hat doch deutlich negative Auswirkungen auf meinen Darm/Stuhlgang.

Wegen HPU lese ich weiter, aber es gibt so viele widersprüchliche Infos. Vitamin B6 war intrazellulär erhöht, Cystathionin (Aminosäure, zu deren Abbau B6 benötigt wird) war niedrig, also kein B6-Mangel lt. Kuklinski. Also kein HPU? Vielleicht fehlen die Co-Faktoren und mit dem BionoveliapyyrolHPU bzw. meinem Nachbau habe ich tatsächlich einige Stufen der Entgiftung angestoßen. Werde weiter recherchieren zu den Entgiftungsschritten und dann mit dem letzten Schritt anfangen und versuchen diesen aufzubauen und mich dann vorarbeiten. Versuche das auch nochmal mit meinem Mito-Doc zu besprechen.
 

knuddz

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Mit der Einnahme von Glutathion direkt und NAC, Selen beginnt bereits die Entgiftung.
Vielleicht ist eine der 3 Phasen der Entgiftung suboptimal

Dein Sympatik fahren deine Neurotransmiter hoch/runter. Diverse Übungen helfen natürlich auch. Nur mit Übungen oder ein paar Globuli dauert es aber länger.

Ich würd sagen versuch das mal mit der Schilddrüse und den Nebennieren. Wenn das durch ist, Parallel Fokus auf Belastung durch Toxine angehen. Das Thema ist aber extrem umfangreich.
 
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Kurzes Update: Blutwerte von gestern zeigen noch keine Änderung / Besserung.
Aber zum Glück geht es mir schon etwas besser, kommt wohl durch Akupunktur und/oder Strophantus D 12.

Ich kann sogar abends wieder gedünsteten Brokkoli und Blumenkohl mit Butter essen und habe morgens einen Blutzucker von 89 mg/dl :)

Nebenniere in Ordnung bringen ( Supplementieren nach Mängel und Stressfrei für 3 Monate + stressarm für weitere 3 Monate) SD in Ordnung bringen ( SD Tropfen + Selen + K2 + Mg und auf Jodachten sowie diverse Proteine meiden [ Soja als Beispiel])
...welche Mängel bzgl. Nebenniere sollte ich prüfen lassen?
...was sind SD-Tropfen?
...welche weiteren diversen Proteine sollte ich meiden?

Wie kann ich die aktuelle Autoimmunreaktion gegen Thyreoglobulin in der Schilddrüse stoppen? Hat jemand Erfahrung?
 

knuddz

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Das kommt drauf an wie umfangreich die Diagnostik sein soll. Ist ja auch eine Kostenfrage
Basics sind Noradrenalin, Serotonin und Dopamin im Urin sowie Cortisol als Tagesprofil. Acetylcholin, Glutamat und GABA wäre ein Zusatz. Melatonin wäre ergänzend anzuraten bei Schlafproblemen.

SD Tropfen = Schilddrüsen Tropfen. Damit deine Schilddrüse gut eingestellt wird.

Aber ich bin auch niemand der umfangreiches Wissen über Hashimoto hat. Habe nur gehört das Soja und Milch die Zerstörung der Schilddrüse unterstützt. Da wird es jedoch noch eine Reihe weiterer Nahrungsmittel geben. Wichtig ist wohl auch Selen und D3 sowie Magnesium bei Hashi.

Wenn ich eine Theorie äußern darf. Kann aber auch völliger Schwachsinn sein.
Diese Autoantikörper tun nur ihren Job. Wenn die einen Feind erkennen dann töten die den Feind.
Für das erkennen von Feinden gibt es spezielle Rezeptoren. Genannt CD8 Rezeptoren. Wenn die Blind sind, oder zu wenig davon da sind, dann wird das Immunsystem fehlgeleitet und kann Freund von Feind nicht sinnvoll unterscheiden und killt dann so körpereigenes Gewebe. In das Thema Immunologie muss ich mich jedoch noch mühsam einlesen.

Daraus folgt, das man mit einer Immuntherapie theoretisch auch Autoimmunerkrankungen mildern/heilen kann, wenn man die Ursache beseitigt. Üblicherweise wird ja oft das Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen heruntergefahren (Lymphozytenhemmer) damit das Immunsystem entsprechend nicht mehr die eigenen Zellen killt.
Das dies für den Rest des Organismus nicht hilft sollte jeden klar sein. In der praktischen Medizin hat man offenbar bis jetzt aber noch nichts besseres. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller etwas zu entwickeln um die Fehlgeleiteten Rezeptoren wieder herzustellen, denen eine Brille aufzusetzen. Ergo etwas zu entwickeln das die CD8 Zellen erhöht damit eben nicht so viele Lymphozyten Amok laufen. Ferner gibt es noch regulatorische Zellen die die Immunantwort regulieren. Auch wenn diese Zellen Quantitativ niedrig sind, antwortet das Immunsystem gegen einen Feind zu stark -> Mit Kanonen auf Spatzen schießen. Was wiederum schädlich für den Wirkort der Lymphozyten ist. Man sagt ja das diverse Vitamine und Mineralien wichtig für ein gutes Immunsystem sind. Vermutlich gibt es dort Ansatzstellen um gewisse Rezeptoren zu stimulieren bzw. zu hemmen. Da werde ich aber sicherlich gut 2-3 Wochen intensiv recherchieren müssen was ich wohl ab Sommer auch tun werde.
 

Kate

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Hallo undichschaffsdoch
Wie kann ich die aktuelle Autoimmunreaktion gegen Thyreoglobulin in der Schilddrüse stoppen? Hat jemand Erfahrung?
Mein TG-AK war bei Erstdiagnose Hashimoto 2019 bei über 5000, ein Jahr später bei 500. Ich habe - entgegen dem Rat des befundenden Nuklearmediziners (daher von mir hier auch keinesfalls empfohlen) - das Jod weitergenommen. Ich komme aus einem krassen Jodmangel (24-Std.-Urin, Serum) und habe weiterhin eine sehr jodarme Ernährung (keine Milchprodukte, fast keine Fertigprodukte, was heute wohl die Haupt-Jodlieferanten sind) und hatte mehrfach (hier im Forum und anderswo, z.B. im Hashi-Onlinekongress des Autoimmunportals) gehört, dass man inzwischen weiß, dass Jod bei weitem nicht nur für die SD wichtig ist, sondern u.a. noch für Brustdrüse und Eierstöcke, und dass die Jodversorgung u.a. evtl. für die Krebsvorbeugung eine Rolle spielt. Außerdem hatte ich SD-Hormonwerte im unteren Viertel des Referenzbereiches (die jetzt beide in der Mitte liegen). Im Falle Deiner Überfunktion wäre ich mit Jod zunächst äußerst zurückhaltend, würde wohl eher nicht supplementieren, sondern allenfalls das zu mir nehmen, was eine gesunde Ernährung enthält.

Flankiert habe ich das aber durch eine etwas höhrere und penibel regelmäßige (nüchterne) Aufnahme von 200 µg Natriumselenit, sowie etwas erhöhten Antioxidantien (u.a. Vit. C als Calciumascorbat, LAG), denn Jod heizt die SD an und erzeugt nach meiner Info dabei oxidativen Stress. Den Eisenspiegel habe ich auf Hinweis eines Arztes noch kontrolliert, der war ok. Glutenfrei war ich schon vorher unterwegs, sonst wäre ich es wohl dann geworden. Für Entspannung versuche ich zu sorgen, habe sehr harte Jahre hinter mir.

Ich würde an Deiner Stelle die Facharzt-Untersuchung im Januar abwarten (denn ich halte wie gesagt die Hashi-Diagnose für fraglich, s.o.) und mich in der Zeit vielleicht etwas einlesen in Schilddrüsen-Autoimmunerkrankungen. Es werden ja eh ruhige Weihnachten und Silvester werden ⭐

Gruß und alles Gute
Kate
 

Kate

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Meine verschiedenen (mehr oder minder Schilddrüsenkundigen Docs) haben sich eher so geäußert, dass es zu kurzen, vorübergehenden Überfunktionen kommen kann, wenn von der SD aufgrund des Autoimmunprozesses ein Stück abbricht. So kurz, dass es schwierig wird, das labormäßig zu "erwischen". Man merke das z.B. daran, dass man sich einige Stunden lang schlecht fühlt mit hohem Puls und Hitze.
Hierzu möchte ich noch ein Zitat beisteuern:
Die Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion sind eindeutig. Bei Hashimoto Thyreoiditis sind diese Symptome jedoch nicht dauerhaft, sondern nur gelegentlich: Nur an manchen Tagen oder nur in einer kurzen Zeitspanne von ein bis zwei Stunden.

Sind diese Symptome dauerhaft, könnte kein Hashimoto, sondern eine normale Schilddrüsenüberfunktion der Fall sein. In diesem Falle wird Ihnen ein Bluttest bei einem Arzt oder Endokrinologen weiterhelfen.

Bei medumio (früher: autoimmunportal) habe ich 2019 einen Hashi-Online-Kongress gehört, den ich sehr spannend fand (besonders als frisch Diagnostizierte, mit noch normaler SD-Funktion und der Hoffnung, dass dies so bleibt).

Gruß und Dir weiter alles Gute
Kate
 
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