Die empfohlene Ernährung ist hier eine andere, wobei Pfeiffer meine ich auch individualisiert betrachtet hat - nicht jeder hat ja den gleichen Stoffwechsel. Und die Möglichkeit, Studien durchzuführen, die den heutigen Anforderungen entsprechen, finde ich auf jeden Fall interessant.
Das Buch von diesem Autor habe ich irgendwo.
Ich darf aber sagen, was ich denke, oder?
Das Problem bei sehr langer Einnahme von Psychopharmaka besteht in der sehr massiven Veränderung der Dichte von Serotonin-Rezeptoren und vielen anderen vielschichtigen Mechanismen, die vereinfacht ausgedrückt sowohl die Zellen als auch die ganze Stressresistenz kaputt machen. In diesem Zustand entsteht die enorme
Supersensibilität so wie die
neuronale Enthemmung, weshalb egal welche Ergänzungsmittel entweder paradox wirken würden (mein Fall war es) oder sogar die ganze Symptomatik verstärken.
Fasten schadet keinem lebendigen Wesen, das ist der Mechanismus der Evolution.
Wenn jemand aus ketogener Diät ein Geschäft macht, ist das eine andere Sache.
Die neuesten, echt erdrückenden Ergebnisse sowohl zu Neuroleptika als auch zu modernen Antidepressiva wurden später beschrieben, und sehr wenige Ärzte wissen das alles.
Ich verlinke zwei Bücher zum Verstehen. Kann sein, jemand kauft sie oder leiht sie aus, denn das ist eigentlich der neueste Stand.
Leben ohne Psychopharmaka – geht das? Und wenn ja, wie?
psychiatrie-verlag.de
Die Herausgeber versammeln neueste wissenschaftliche Erkenntnisse unde bewährte Praxiserfahrungen, stellen Absetzgründe und -strategien vor und vergessen dabei weder das institutionelle Setting noch die Betroffenen- und Familienselbsthilfe.
psychiatrie-verlag.de
Das ist echt heimtückisches, denn sowohl Tinnitus als auch PGAD haben denselben Mechanismus. Es entsteht so etwas wie die totale Erschöpfungsdepression, und egal welche Ergänzungsmittel würden den Zustand verschlimmern.
Die einzige meine persönliche Hoffnung besteht darin, dass es schon Studien gibt, die darauf hinweisen, dass sich bei langem Fasten die Mitochondrien der Neuronen ein wenig regenerieren können.
In dieser Richtung kann man auch im Buch von dem anderen Psychiater nachlesen: „Psychische Krankheiten neu verstehen“ von Christopher N. Palmer. Aber er verteidigt diese ganzen Substanzen, deswegen ist Vorsicht geboten.
Denn es war so, dass ich früher kein Ritalin brauchte, denn als ich sehr viele Antidepressiva abgesetzt habe, entstand die enorme Aktivität im ZNS, deswegen war es wirklich eins zu eins wie Kundalini. Später aber passiert die Erschöpfung, die Ausschöpfung, also es gibt keine Ressourcen oder Reserven mehr.
Das ist wirklich fatal, denn es gibt den Punkt, an dem absolut nichts hilft.
Peter Lehmann wollte die Aufklärung per Gesetz durchführen, wie bei Chemotherapie, denn egal welcher Betroffene sollte Bescheid wissen, was ihn erwartet — von Impotenz (kann eventuell das ganze Leben lang dauern) bis zu resistenten Depressionen, für die schon nur EKT wirkt, wenn überhaupt.
Ich wollte deswegen sehr vorsichtig alles reduzieren, denn ich spüre sehr gut, dass die Methode wirkt.
Sehr wichtig finde ich Fasten bis zu 16 Stunden. Mehr ist auch möglich, aber zu verhungern und das Gewicht zu verlieren ist auch keine Option.
LG.