Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

Es wäre interessant zu erfahren, wie die ketogene Ernährung mit HIT zusammenhängt. Es gibt viele Berichte, in denen Patienten mit Psychosen dank dieser Ernährungsform in der Lage waren, Neuroleptika deutlich zu reduzieren.
Tja, das ist eine sehr gute Methode, aber inwiefern das in meinem Fall ansprechend gut wirken kann, weiß ich nach all meinen Recherchen nicht.
Mich selbst zu lesen, bringt mich echt zum Lachen, denn ich kann das Ganze bis heute nicht verstehen und nicht richtig einordnen.
Klar ist für mich: Es wäre besser gewesen, weiter mit diesem Gift zu leben und kein Kundalini-Yoga zu machen – und schon gar nicht gleich zwei Kurse zu besuchen.
Interessant finde ich, dass es bestimmte Hypothesen gibt, die versuchen, Kundalini und PGAD miteinander zu verknüpfen. Diese dumme Maschine wollte das auch machen. Das war dann echt einfach, denn ich habe sie nicht weiter gefragt.
Jammern hilft nicht, aber man kann ja echt grinsen – was bleibt denn übrig?
 
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Das ganze System der Gesundheitsversorgung in Deutschland bringt mich nicht auf die Palme, sondern katapultiert mich eher ins andere Universum.
Klar, dass der Urologe nichts finden kann, also bleibt nur MRT.
Aber er hatte null Ahnung über PGAD, dann sagte er: „Also, Sie haben sexuelle Erregung.“
„Nein“, sagte ich sofort zurück, „das ist ungewollte genitale Erregung, die mich in den Wahnsinn treibt.“
„Ach bitte, das sind nur die Begriffe“, sagte er dann. „Doch“, habe ich sofort geantwortet, „das ist etwas absolut anderes.“
Er wollte mich echt hinauswerfen, also sagte er mir: Entweder ich widerspreche nicht, oder ich sollte mir einen anderen Arzt aussuchen.
Das ist der echte Wahnsinn, macht mich echt sprachlos.


Das ist doch der echte Mist. Wenn der Arzt den sachlichen Unterschied zwischen „sexuell“ und „genital“ nicht versteht, dann fühlt sich der sogenannte Patient wirklich allein mit diesem unermesslichen Leid und dieser heimtückischen Krankheit, die so viele Menschen bis zur absoluten Verzweiflung und sogar zum Suizid treibt. Da erinnere ich mich an ein Video mit David Healy, der selbst schockiert war, als die ganze Wahrheit über diese Nebenwirkungen der modernen Antidepressiva ans Licht kam. Jetzt steht überall in den USA ein Blackbox-Hinweis mit der Warnung, dass bei der Einnahme dieser Mittel die Nebenwirkungen bestehen bleiben können – und zwar möglicherweise lebenslang. Punkt. So ist es möglich, den Arzt zu verklagen, wenn er vorher nicht alles aufgeklärt hat. In Deutschland kann man davon wirklich nur träumen.


Zum guten Letzt – also ich scherze – lese ich rein zufällig auf Reddit, dass PGAD etwas mit der Kundalini, den ganzen Chakras zu tun habe. Kann sein, Wiedergeburt und das Leben nach dem Tod, wer weiß? Aber PGAD hat absolut nichts mit Sex zu suchen und hat damit nichts zu tun. Die Ärzte haben keinen blassen Schimmer, was das ist. Zuerst: Diese übelste Störung ist wirklich selten, und wo lernen sie das alles? Das steht doch nicht in den Lehrbüchern. Aber es steht mehr als genug, dass diese Antidepressiva die Depressionen heilen. Das ist das kranke Geschäft und die wirklich verrückte Gesellschaft, in der wir leben…
 
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Ich kann zu einer möglichen Lösung für deine PGAD leider nichts beitragen, da ich diesen Begriff hier zum ersten Mal gelesen habe. Aber auch ich kenne die Gleichgültigkeit des Systems, wenn ein Leiden nicht in ein Schema F fällt. Bei mir war es eine soziale Phobie, die bis zur Berufsunfähigkeit geführt hat. Dabei spielen viele mögliche Gründe zusammen: https://www.doktorabc.com/de/allgemeine-medizin/medizinisches-cannabis/angststorung-ursachen

Aber man hätte als Betroffener natürlich gerne eine wirksame Behandlung. Alles Gute für dich!
 
Aber man hätte als Betroffener natürlich gerne eine wirksame Behandlung. Alles Gute für dich!
Danke für den Beitrag. Die Krankheit gilt als absolut unheilbar, und kaum ein Mediziner weiß etwas darüber.

Sehr ärgerlich, denn was den gegenteiligen Fall betrifft, also PSSD, darüber gibt es schon genug Informationen.

Wie viele Menschen sollen noch vor die Hunde gehen, verdammt tausendmal?

Diese Mittel sollten weltweit überall mit der roten Warnung versehen werden, Punkt.

Sieh hier:

 
Das ist echt Heimtückisches und wirkt wirklich wie etwas Dämonisches in den modernen Psychopharmaka, dass sie kurzfristig sowohl Phobien als auch Depressionen lindern könnten. Aber der Preis ist sehr hoch. Dazu verändern sie die normale Chemie des Gehirns, und zwar auf der zellulären Ebene. Das Gehirn soll sich also anpassen, wie bei jedem Fremdstoff. Es funktioniert nicht mehr normal, deswegen ist genau die lange Einnahme nicht nur hochgefährlich, sondern auch schädlich. Und sie ruiniert enorm viele Leben überall. Das interessiert kaum jemanden, und so tickt die ganze Gesellschaft sowie das System des Gesundheitswesens als Geschäftsmodell. Nichts zu machen.

Näheres hier, kann ich jedem Betroffenen empfehlen:

Psychopharmaka im Faktencheck - ein Buch, das Fragen stellt, die niemand sonst stellt

Warum nehmen psychische Erkrankungen seit Jahrzehnten zu - trotz immer breiterer Anwendung von Psychopharmaka?
Der preisgekrönte Journalist Robert Whitaker geht dieser Frage nach und liefert eine umfassende, investigative Analyse der Evidenzlage. Die englische Originalausgabe wurde mit dem IRE Book Award für investigativen Journalismus ausgezeichnet.
Whitaker zeichnet die Geschichte der modernen Psychopharmakotherapie nach und zeigt detailliert, wie Medikamente gegen Schizophrenie, bipolare Störungen, Angststörungen, Depression und ADHS entwickelt, eingesetzt und bewertet wurden. Dabei arbeitet er kritisch heraus:
- dass für viele gängige Substanzen nie ein nachgewiesener Wirkmechanismus bestätigt werden konnte,
- dass Studien oft so ausgewertet oder präsentiert wurden, dass sie überzogene Wirksamkeit suggerieren,
- und dass Placebos in vielen Fällen vergleichbare oder langfristig sogar bessere Ergebnisse erzielen.
Das Buch lädt dazu ein, unser Verständnis psychiatrischer Versorgung zu hinterfragen - faktenbasiert, differenziert und wissenschaftlich fundiert.

Die deutsche Ausgabe entstand im Rahmen eines universitären Projekts unter Federführung von Hanna Christiansen, Robert Kumsta, Jürgen Margraf und Silvia Schneider.

Übersetzung des Werkes: Studentisches Übersetzungsteam der Universität Marburg.
 
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Hallo Igor,
bist du dem Jod Thema auch mal nachgegangen? (Sorry, hab nicht alles hier gelesen):

lg togi
 
Hallo Igor,
bist du dem Jod Thema auch mal nachgegangen? (Sorry, hab nicht alles hier gelesen):
Hallo, togi, danke für den Besuch. Nein, aber die ketogene Diät scheint eindeutig diese beschissene Symptomatik nicht nur zu lindern, sondern, denke ich, sogar zu beseitigen. Ich brauche aber wenigstens minimum 6 Wochen, um durchzuhalten.

Mir war so verdammt übel, also der Tinnitus war so massiv wie im Flugzeug, und diese, wie es in der Tabelle von Fava im Buch vom Psychiatrie Verlag heißt: „Sexuelle Übererregbarkeit“, hatte mich buchstäblich in den Suizid getrieben. Ich war also gezwungen, sowohl Antidepressiva als auch Benzodiazepine jeden zweiten Tag, sogar in höherer Dosierung, zu schlucken, denn dann war es nur einen Tag erträglich.

Alle anderen Symptome passen auch in diese Tabelle: verschwommenes Sehen, Ohrensausen (gerade das, Sausen bis zum Geht-nicht-mehr,wie im Flugzeug.. ), Tremor, Konzentrationsstörungen (massiv, deswegen Ritalin, aber ich habe ADHS, also kann ich im Moment ohne Stoff überhaupt nicht funktionieren), Panik, Impulsivität, Übelkeit (bis zum fast Erbrechen) ...

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Autoren schildern das alles und noch mehr als zelluläre Schäden durch die Veränderung der Dichte bestimmter Rezeptoren, und weiter beginnen diese ganzen Stoffe selbst Depressionen auszulösen und sie auch zu verstärken. In fortgeschrittenen Stadien ist das Absetzen kaum möglich, das ist wie ein echter Teufelskreis, was nicht besonders ermutigend klingt, sehr milde ausgedrückt.

Ketogene Diät wirkt aber wirklich ausgezeichnet, der Körper ist wie mit innerer Energie aufgeladen, ich kann praktisch jeden Tag mehr als eine Stunde Yoga machen und viel lesen, aber Ritalin brauche ich manchmal zweimal pro Tag, insgesamt sehr wenig, denn nur deswegen kann ich mich konzentrieren.

Alles sofort abzusetzen kommt nicht infrage. Das kann einfach töten, und zwar buchstäblich. Dazu nehme ich zwei Medikamente gegen hohen Blutdruck, was das ganze Bild verkompliziert, und auch Schilddrüsenhormone.

Also gerade deswegen habe ich sehr hohe Dosierungen von Jod nicht probiert.

Ich leide auch unter akuter Depersonalisation und Derealisation, das ist sehr quälend, ich habe fast Halluzinationen, und ich kann nicht schlafen. Das sieht aber kein Mensch, ich kaschiere das alles. Ich melde mich später, um zum Thema ketogene Ernährung bei psychischen Störungen zurückzukehren. Hier sind einige Videos von der Psychiaterin, das Buch von ihr habe ich auf deinen Faden verlinkt.

Danke nochmals.

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Dr. Georgia Ede ist eine in Harvard ausgebildete Psychiaterin, die auf Ernährungswissenschaft und Gehirnstoffwechsel spezialisiert ist. Ihre fünfundzwanzigjährige klinische Erfahrung umfasst zwölf Jahre als Psychiaterin an einer Universität und Ernährungsberaterin. Dr. Ede spricht international über Ernährungsansätze bei psychiatrischen Störungen. Sie war Mitautorin der ersten stationären Studie über die ketogene Diät zur Behandlung therapieresistenter psychischer Erkrankungen, entwickelte den ersten medizinisch akkreditierten Kurs über ketogene Diäten für Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit und wurde mit dem Metabolic Mind Award ausgezeichnet. Dr. Edes neues Buch heißt „Change Your Diet, Change Your Mind“.

Na gut, das Buch wurde erst vor einigen Tagen auf Deutsch übersetzt, ich verlinke es nochmal für alle, die mich lesen.

"Dieses bahnbrechende Buch macht Hoffnung! Denn es zeigt, dass wir der gefürchteten Alzheimer-Demenz, aber auch Depression, negativen Emotionen und Ängsten nicht hilflos ausgeliefert sind. Georgia Ede, Pionierin und international anerkannte Expertin auf dem neuen Gebiet der Ernährungspsychiatrie, stellt ihr ungewöhnliches Ernährungskonzept vor: Die ketogene Ernährung, also das starke Reduzieren von Kohlenhydraten, wirkt nachweislich wie ein Turbo für das Gehirn. Sie regt intensiv den Gehirnstoffwechsel an, fördert die Produktion von Botenstoffen und unterstützt die Bildung neuer Synapsen. Ein wahrer Gamechanger in Richtung geistige Leistungsfähigkeit und emotionale Stabilität."
 
Danke Dir für die Nennung des Buches, @Igor07.

Dass es sich bei "Ernährungspsychiatrie" um ein neues Gebiet handelt, stimmt so nicht - hier wird wohl eher ein neuer Begriff zu Marketingzwecken etabliert.

Schon Patrick Holfords Jahrzehnte altes Buch (Erstausgabe stammt wohl von 2002) Optimum Nutrition for the Mind, das hier im Forum vor Jahren sehr oft genannt wurde (z.B. in der KPU-/HPU-Rubrik), thematisiert die Verbindung von Ernährung und psychischer Gesundheit ausführlich.


Sicherlich ist die klinische Forschung heute weiter und man kennt mehr metabolische Mechanismen.
 
Danke Dir für die Nennung des Buches, @Igor07.

Dass es sich bei "Ernährungspsychiatrie" um ein neues Gebiet handelt, stimmt so nicht - hier wird wohl eher ein neuer Begriff zu Marketingzwecken etabliert.
Kann sein, @Kate .


Ich kann nur raten, allen Menschen, die unter manchmal sehr schweren psychischen Störungen leiden, das Buch zu kaufen und damit zu arbeiten. Dort gibt es bestimmte Tabellen mit allen möglichen Nahrungsmitteln plus sehr gründliches Grundwissen über die Zusammenhänge. Denn wie beim Fasten entsteht auch bei der ketogenen Diät die Ketose als eine andere Art des Fettstoffwechsels.

Und schon 1921 war diese Methode eigentlich die einzige bei Epilepsie, also fast vollständige Remission.

Die Studien laufen, aber sie alle brauchen gute Finanzierung. Plus: Es ist sehr schwer, reine wissenschaftliche Methoden bei der Ernährung anzuwenden. Dazu gibt es ein ganzes Kapitel darüber, dass moderne Mythen, wie zum Beispiel, dass zu viel Fleisch Krebs auslöst oder Fett die Gefäße schädigt, nicht unbedingt der Realität entsprechen. Ebenso über Ballaststoffe usw.

Anstatt sich richtig zu ernähren, schlucken Millionen von Leuten Psychopharmaka, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig helfen können. Sie sind alle nicht spezifisch, also ist schon der Begriff „Antidepressiva“ irreführend, um nur ein Beispiel zu nennen.

Ich persönlich finde den ganzen Trend als einen Hoffnungsschimmer in der Gesellschaft, die durch so viele chemisch hergestellte Arzneimittel die Leute einfach vergiftet. Dann schnellen die Zahlen sowieso nach oben, noch mehr Pillen, was wiederum noch mehr Profit bedeutet. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, dass sehr viele Narrative, was die Ernährung betrifft, nicht der Realität entsprechen. Und jeder ist selbst für die eigene Gesundheit verantwortlich, nicht die Ärzte, die nach bestimmten Leitlinien behandeln.

LG.

P.S.

Im Grunde genommen geht es darum, wie man anhand der richtigen Art der Ernährung dieselben Mechanismen im Körper anstoßen kann wie beim langen Fasten. Ob es so Marketing ist oder nicht, sei dahingestellt.


Fasten hilft aber eindeutig, das weiß ich aus eigener Erfahrung mit meinem Körper sehr gut. Ich habe es im Forum erzählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich finde den ganzen Trend als einen Hoffnungsschimmer
Wenn aus einem eher Nischen-Thema (das wohl sogar noch älter ist als Holfords Buch: mir ist gerade noch Pfeiffer *) mit seinen Behandlungsmethoden - wenn es da auch eigentlich um orthomolekulare Psychiatrie geht - eingefallen) ein Trend würde, wäre das auch aus meiner Sicht auf jeden Fall ein Hoffnungsschimmer.

Im Grunde genommen geht es darum, wie man anhand der richtigen Art der Ernährung dieselben Mechanismen im Körper anstoßen kann wie beim langen Fasten. Ob es so Marketing ist oder nicht, sei dahingestellt.
Das halte ich nicht für Marketing, sondern - wie geschrieben - die angebliche Neuheit der "Ernährungspsychiatrie".

Die empfohlene Ernährung ist hier eine andere, wobei Pfeiffer meine ich auch individualisiert betrachtet hat - nicht jeder hat ja den gleichen Stoffwechsel. Und die Möglichkeit, Studien durchzuführen, die den heutigen Anforderungen entsprechen, finde ich auf jeden Fall interessant.

*) Siehe (z.B. erwähnt hier, hier und hier):
Pfeiffer, Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C.: Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen, Karl F. Haug Verlag-Heidelberg, 1986, ISBN 3-7760-1343-5
 
Die empfohlene Ernährung ist hier eine andere, wobei Pfeiffer meine ich auch individualisiert betrachtet hat - nicht jeder hat ja den gleichen Stoffwechsel. Und die Möglichkeit, Studien durchzuführen, die den heutigen Anforderungen entsprechen, finde ich auf jeden Fall interessant.
Das Buch von diesem Autor habe ich irgendwo.
Ich darf aber sagen, was ich denke, oder?


Das Problem bei sehr langer Einnahme von Psychopharmaka besteht in der sehr massiven Veränderung der Dichte von Serotonin-Rezeptoren und vielen anderen vielschichtigen Mechanismen, die vereinfacht ausgedrückt sowohl die Zellen als auch die ganze Stressresistenz kaputt machen. In diesem Zustand entsteht die enorme Supersensibilität so wie die neuronale Enthemmung, weshalb egal welche Ergänzungsmittel entweder paradox wirken würden (mein Fall war es) oder sogar die ganze Symptomatik verstärken.


Fasten schadet keinem lebendigen Wesen, das ist der Mechanismus der Evolution.
Wenn jemand aus ketogener Diät ein Geschäft macht, ist das eine andere Sache.


Die neuesten, echt erdrückenden Ergebnisse sowohl zu Neuroleptika als auch zu modernen Antidepressiva wurden später beschrieben, und sehr wenige Ärzte wissen das alles.


Ich verlinke zwei Bücher zum Verstehen. Kann sein, jemand kauft sie oder leiht sie aus, denn das ist eigentlich der neueste Stand.





Das ist echt heimtückisches, denn sowohl Tinnitus als auch PGAD haben denselben Mechanismus. Es entsteht so etwas wie die totale Erschöpfungsdepression, und egal welche Ergänzungsmittel würden den Zustand verschlimmern.

Die einzige meine persönliche Hoffnung besteht darin, dass es schon Studien gibt, die darauf hinweisen, dass sich bei langem Fasten die Mitochondrien der Neuronen ein wenig regenerieren können.

In dieser Richtung kann man auch im Buch von dem anderen Psychiater nachlesen: „Psychische Krankheiten neu verstehen“ von Christopher N. Palmer. Aber er verteidigt diese ganzen Substanzen, deswegen ist Vorsicht geboten.

Denn es war so, dass ich früher kein Ritalin brauchte, denn als ich sehr viele Antidepressiva abgesetzt habe, entstand die enorme Aktivität im ZNS, deswegen war es wirklich eins zu eins wie Kundalini. Später aber passiert die Erschöpfung, die Ausschöpfung, also es gibt keine Ressourcen oder Reserven mehr.

Das ist wirklich fatal, denn es gibt den Punkt, an dem absolut nichts hilft.

Peter Lehmann wollte die Aufklärung per Gesetz durchführen, wie bei Chemotherapie, denn egal welcher Betroffene sollte Bescheid wissen, was ihn erwartet — von Impotenz (kann eventuell das ganze Leben lang dauern) bis zu resistenten Depressionen, für die schon nur EKT wirkt, wenn überhaupt.

Ich wollte deswegen sehr vorsichtig alles reduzieren, denn ich spüre sehr gut, dass die Methode wirkt.

Sehr wichtig finde ich Fasten bis zu 16 Stunden. Mehr ist auch möglich, aber zu verhungern und das Gewicht zu verlieren ist auch keine Option.
LG.
 
Fasten schadet keinem lebendigen Wesen, das ist der Mechanismus der Evolution.
Wenn jemand aus ketogener Diät ein Geschäft macht, ist das eine andere Sache.
Die einzige meine persönliche Hoffnung besteht darin, dass es schon Studien gibt, die darauf hinweisen, dass sich bei langem Fasten die Mitochondrien der Neuronen ein wenig regenerieren können.
Ich drücke Dir die Daumen - und berichte gern weiter.
 
Hallo Igor,
bitte nicht missverstehen: ich hab sicher nicht gemeint oder geschrieben, dass du deine Medikamente absetzen solltest!

Mein Gedanke war und ist folgender: jede Zelle braucht Jod, um zu funktionieren. Wenn da statt Jod Bromid oder Fluorid oder "sonstwas ähnliches" drinnen ist (fälschlicher Weise am Jodrezeptor angedockt hat), kommt es zu Stoffwechselfehlfunktionen.

Es muss ja auch nicht Hochdosisjod sein für den Anfang. Es reicht mal in Minidosen drauf zu schauen, dass Jod (und SELEN!) reinkommt, einfach schon mal für die Eiweißverdauung wichtig!
Aber jetzt bist du ja ohnehin mit Keto beschäftigt und siehst da gute Ergebnisse. Daher einfach nur mein "Reminder", dass Jod eventuell auch noch für dich interessant sein könnte, um rasch unerwünschten Ballast loszuwerden.

lg togi
 

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