Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

aber Benzos zum Schlafen
Und was denkst du bitte, wenn ich dieses Gift mehr als 25 Jahre lang legal schlucke???
Da kann ich sowieso nicht schlafen. Und es geht nur um einen einzigen Stoff.

Also Bücher lesen dazu muss man wohl nicht in dem Alter, hoff ich mal.
Das entscheide ich selbst. Nicht DU! Ich lese gerne, wenn es geht, rund um die Uhr. Ich bin die echte Leseratte.


C14H19NO2 - bekommst du gratis von doktor.
C17H21NO4 - ist fast das gleiche aber sau teuer.
Und was ist das? Sollte ich KI fragen? Oder Google?
Was bedeutet dann der Beitrag , tja…???
Diese Art der Kommunikation kann ich leider nicht verdauen.

P.S. Schade, dass es smile "wütend" hier nicht gibt.
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
C14H19NO2 - bekommst du gratis von doktor.
Kann meine Symptomatik sehr massiv triggern.
Daher sollte ich Stoffe meiden, die direkt auf das Dopaminsystem wirken,
und lieber nach Alternativen suchen.


Wenn jemand Ideen hat, was anstelle von Ritalin und seinen Derivaten helfen könnte,
bedanke ich mich im Voraus.

KI:

Dexmethylphenidat stimuliert dopaminerge und noradrenerge Bahnen — gerade das könnte bei einem ohnehin überreizten System noch mehr Aktivierung bedeuten, anstatt Beruhigung.
Und:

  • Ein Medikament, das stimulierend wirkt, könnte diese Situation verschlimmern.
  • Zudem: Du hast angegeben, dass du auf Medikamente paradox reagierst und dein System extrem sensibel ist — das erhöht das Risiko für unangenehme oder unerwartete Wirkungen.


GrundstrukturAmfetamin
 
Zuletzt bearbeitet:
@Igor07 - sag doch bitte mal wo du hin willst.

Was nimmst du aktuell an Medikamenten ein und was ist dein Plan bzw Ziel?
Dann fällt es den Mitlesenden leichter zu antworten, wenn du mal bitte konkret wirst.

Grüße
Mara
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nimmst du aktuell an Medikamenten ein und was ist dein Plan bzw Ziel?
Danke, @Mara1963 , sehr gerne.

Von Psychopharmaka nehme ich nur 1 mg Clonazepam. Alles andere sind pflanzliche Mittel oder Homöopathie. Ritalin habe ich abgesetzt – alles. Ohne es zu reduzieren. Damit kann ich überleben.
Ich reagiere sehr empfindlich auf alles.
Aber KI hatte praktisch meine Diagnose bestätigt, was echt sehr unheimlich wirkt, mit der Maschine zu kommunizieren.
Ich probiere jetzt Magnesium und Zink, sehr wenig, und dann gibt es noch andere Optionen.
Sehr vorsichtig, klar.

Das Ziel..hm-- zuerst einfach zu überleben, denn es geht um eine sehr massive, praktisch sehr starke Vergiftung durch die sehr lange Einnahme von Antidepressiva. Von verschiedenen Klassen. Sie wirken dann praktisch auf alle Rezeptoren, deshalb entstehen so viele Symptome.
So: SSNRI, SSNRI; und NaSSA( Mirtazapin).


Weiß nicht weiter. Mal sehen. Ich bin kein Hellseher.



LG.

P.S.

Ach, sorry — offiziell heißt es Absetzsyndrom. Es kann sehr lange dauern, bevor sich das ZNS von selbst wieder neu justiert.
Im besten Fall erholt es sich.
Im schlimmsten Fall geht alles kaputt — so etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist manchmal, brauchst du mehr? Oder musst du lernen mit weniger zu leben? Ich kenn dich ja nicht, kann ich dir nicht beantworten. Nur nen Input von ner völlig anderen Seite geben.

Sicher ist, das alles aus der Adrenalin-Cortisol-Dopamin Schiene sehr viele Symptome wegdrücken kann.
Das ist aber auf die Dauer keine Lösung - sondern führt irgendwann zum Burnout - eine gesunde Balance zu finden, das ist nicht einfach!

Ich hab das ähnlich, dass ich nur unter Stress gesellschaftsfähig Funktioniere.
Macht aber keinen Spass, also lass ich es einfach bleiben.

Ich wünsche dir aufjedenfall viel Geduld und Kraft damit du ohne die Zombie Pillen klarkommst.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist manchmal, brauchst du mehr? Oder musst du lernen mit weniger zu leben?
Ja , hier hast du recht. Absolut!
Es heißt so:

Ich hab das ähnlich, dass ich nur unter Stress gesellschaftsfähig Funktioniere.
Macht aber keinen Spass, also lass ich es einfach bleiben.
Sorry, mit sehr schweren Depressionen praktisch rund um die Uhr zu leben, macht keinen Spaß – sehr milde ausgedrückt.
Ich lasse es nicht; ich wollte noch ein wenig leben – eher überleben.
Nimm es bitte nicht persönlich. Sehr lange Geschichte, wir alle sind nur die Menschen. Alles Gute dir.

LG.

Ich wünsche dir aufjedenfall viel Geduld und Kraft damit du ohne die Zombie Pillen klarkommst.
Danke sehr!
 
geprägt.
Wenn man den Fokus außerhalb seines Selbst legt kann viel passieren :)
Ich bin Buddhist und zugleich Atheist...
Daran hatte ich kürzlich auch gedacht. Ich habe vor vielen Jahren öfter eines der buddhistischen Zentren hier in der Stadt besucht. In den Vorträgen - ich meine auch von deren "Chef" Ole Nydahl, der auch mal hier war - hieß es immer wieder "Menschen wollen nützlich sein". Aus meiner Sicht ist da viel dran (sicherlich mit Aussnahmen, aber da ist dann womöglich etwas kaputt gegangen). - Das fiel mir noch so ein. Und ja, wenn Dir das schreiben hier nützt, ist das doch gut - und es gibt sicherlich Mitlesende, die dabei etwas mitnehmen.

Na ja, ich habe ein paar Mal die Telefonseelsorge angerufen.
Kaum zu glauben, mir wurde geraten, das zu tun.
Was meinst Du mit "das"? Ich selbst habe mit der Telefonseelsorge auch keine gute Erfahrung, hatte mal in noch sehr jungem Alter dort angegerufen, weil ich Zeuge der psychotischen Dekompensation des jüngeren Bruders eines Kommilitonen geworden war - er hatte mich angerufen, zu sich gerufen, ich sah die zerlegte Wohnung und hörte ihn wirres Zeug reden. Ich wusste nicht, was ich tun soll, mein Kommilitone war im Ausland ohne Kontaktadresse (vor Handy-Zeiten) - auch weil er ja womöglich in Gefahr war... und der Mensch von der Telefonseelsorge stellte nur darauf ab, welche Beziehung ich denn zu dem Betroffenen hätte 🥴 - Es kommt aber mit Sicherheit darauf an, wen man dort erwischt. Habe auch schon Gutes gehört.

Übrigens habe ich vor einiger Zeit mal irgendwo gelesen, dass es auch buddhistische Telefonseelsorge-Hotlines gibt. Ich vermag nicht einzuschätzen, inwieweit die anders herangehen an konkrete Krisensituationen. In der grundsätzlichen Betrachtung von Sorgen und Nöten vermute ich Unterschiede zu den Christen - aber darüber weißt Du sicher viel mehr als ich.
 
Daran hatte ich kürzlich auch gedacht. Ich habe vor vielen Jahren öfter eines der buddhistischen Zentren hier in der Stadt besucht. In den Vorträgen - ich meine auch von deren "Chef" Ole Nydahl, der auch mal hier war - hieß es immer wieder "Menschen wollen nützlich sein". Aus meiner Sicht ist da viel dran (sicherlich mit Aussnahmen, aber da ist dann womöglich etwas kaputt gegangen). - Das fiel mir noch so ein. Und ja, wenn Dir das schreiben hier nützt, ist das doch gut - und es gibt sicherlich Mitlesende, die dabei etwas mitnehmen.
Für die Mitlesenden, die keine Ahnung von modernen Antidepressiva haben, sie aber trotzdem gerne schlucken, würde es bestimmt nicht schaden.


Ole Nydahl gehört zum tibetischen Buddhismus.


Es gibt ein sehr interessantes Buch von Werner Vogd, in dem er viele Mitglieder interviewt.


Diese sollen am Scheitel – so wie bei dem obersten Chakra – Öffnungen haben und mit den Verstorbenen kommunizieren oder etwas über sich selbst erfahren können. Der Autor ist Wissenschaftler und kein Mystiker.


Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.


Rein subjektiv betrachtet ist es real. Was überhaupt real ist, wäre dann die andere Frage.


Was meinst Du mit "das"?
Ich kann es erzählen.
Vor einigen Jahren war ich absolut verzweifelt, ich wollte mich umbringen. Wie dem auch sei, ich habe mehr als eine Stunde mit einer Frau darüber gesprochen.
Sie erzählte mir von einem Mann, der sich vor einen Zug geworfen hatte und kaum überlebt hatte. Danach besuchte er im Rollstuhl viele Schulen und hielt Vorträge – aber am Ende hat er sich doch das Leben genommen.
Sie hatte mich also irgendwie dazu ermutigt.
Na ja, ich weiß nicht. So war es.. Ich würde es nicht weiter kommentieren.


Übrigens habe ich vor einiger Zeit mal irgendwo gelesen, dass es auch buddhistische Telefonseelsorge-Hotlines gibt. Ich vermag nicht einzuschätzen, inwieweit die anders herangehen an konkrete Krisensituationen. In der grundsätzlichen Betrachtung von Sorgen und Nöten vermute ich Unterschiede zu den Christen - aber darüber weißt Du sicher viel mehr als ich.

Ja, das stimmt. Der frühere Buddhismus postuliert, dass absolut alles vergänglich ist. Es gibt keinen Gott, sondern nur bestimmte Gesetze — man spricht von der bedingten oder abhängigen Entstehung der Phänomene.


Das klingt völlig wissenschaftlich und sehr logisch, ohne Mystik oder den ganzen okkulten Kram.


Diese Haltung – oder der „blinde Wille“ (in gewisser Annäherung an Arthur Schopenhauer)-zu lockern – kann etwas in uns er-wecken: die Fähigkeit, das Leben zu genießen und zu schätzen, weil absolut nichts selbstverständlich ist. Alles ist wie ein Geschenk, so allgemein und auch allegorisch gesprochen.

LG.
 
Von Psychopharmaka nehme ich nur 1 mg Clonazepam.


Ach, sorry — offiziell heißt es Absetzsyndrom. Es kann sehr lange dauern, bevor sich das ZNS von selbst wieder neu justiert.
Im besten Fall erholt es sich.
Im schlimmsten Fall geht alles kaputt — so etwas.
danke fürs Antworten @Igor07 , so kann ich mir ein klein wenig ein Bild machen.

Wieso, oder ich habe das überlesen, nimmst du nicht unterstützende Hilfe an???

  • Kognitive Verhaltenstherapie (CBT): Sehr wirksam bei Angststörungen und Panikattacken.
  • Achtsamkeit und Meditation: Studien zeigen, dass regelmäßige Praxis Stress und Angst deutlich senken kann.
  • Sport und Bewegung: Besonders Ausdauersport (z. B. Joggen, Schwimmen) wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend.
  • Atemtechniken und progressive Muskelentspannung: Soforthilfe bei akuter Unruhe oder Panik.
Das sagt der Copilot


oder eine psychosomatische Reha, dann kämst du mal von daheim raus und es wird dir mindestens 6 Wochen geholfen, auch wenn manches nicht so gefällt, mit der Zeit könnte es besser werden und deine Psyche wird "trainiert".

Das ist ähnlich wie beim Sport, Muskelaufbau braucht Zeit, das funktioniert nur mit regelmäßigem Training und so ist es bei der Psyche ebenfalls.
Anfangs tut es immer etwas weh.
Mit daheim sitzen und warten wurde wahrscheinlich noch keine psychische Erkrankung geheilt / besser.

Oder machst du doch was, dann berichte bitte.

Gruß
Mara
 
Wieso, oder ich habe das überlesen, nimmst du nicht unterstützende Hilfe an???
Ha ha, drei Fragezeichen? Wieder diese bescheuerte KI...


Weil ich das alles schon ausprobiert habe.


Ich komme zur Sache.


Atemtechniken und progressive Muskelentspannung – das mache ich selbst und sehr professionell.
Wie Yoga, buddhistische Vipassana-Meditation oder MBSR – und bitte, das ist nicht alles...


Kognitive Verhaltenstherapie (CBT) – das habe ich sogar sehr lange gemacht.
Gefällt mir nicht; diese kognitive Methode nach Beck betrachtet den Menschen eher wie eine Ratte im Labyrinth – meine Meinung.


Besonders Ausdauersport (z. B. Joggen, Schwimmen) wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend –
aber da habe ich doch schon geantwortet, oder?
Ich habe ADHS, aber ich habe es nicht vergessen. Oder???

oder eine psychosomatische Reha, dann kämst du mal von daheim raus und es wird dir mindestens 6 Wochen geholfen, auch wenn manches nicht so gefällt, mit der Zeit könnte es besser werden und deine Psyche wird "trainiert".
Da würde ich nicht hingehen; mir ist es lieber, mit meinen Büchern zu Hause zu sein als mit fremden Menschen.
Da ticke ich eben anders, Mara – kannst du das bitte einfach akzeptieren? Danke.

Mit daheim sitzen und warten wurde wahrscheinlich noch keine psychische Erkrankung geheilt / besser.
Ich sitze wirklich nicht viel – ich mache täglich viele Übungen. Ich habe nur geantwortet, weil du mich direkt gefragt hast.
Oder machst du doch was, dann berichte bitte.
Ja, ja… Es steht sehr viel von mir in diesem Forum. Man kann dort nachschauen und auch nachvollziehen, dass ich nicht einfach nur herumsitze.


Sehr liebe Grüße.
 
Besonders Ausdauersport (z. B. Joggen, Schwimmen) wirkt stimmungsaufhellend und angstlösend –
aber da habe ich doch schon geantwortet, oder?
Ich habe ADHS, aber ich habe es nicht vergessen. Oder???
ADHS ist kein Hinderungsgrund für sportliche Betätigung, eher förderlich; man kann sich viel Aufmerksamkeit selbst dabei schenken :)
Da würde ich nicht hingehen; mir ist es lieber, mit meinen Büchern zu Hause zu sein als mit fremden Menschen.
Da ticke ich eben anders, Mara – kannst du das bitte einfach akzeptieren? Danke.
Du bist lieber zuhaus und liest Bücher, meidest fremde Menschen und bewegst dich etwas, weil du "anders" tickst.

😓
 
ADHS ist kein Hinderungsgrund für sportliche Betätigung, eher förderlich; man kann sich viel Aufmerksamkeit selbst dabei schenken :)
Kann es sein, dass es ironisch gemeint war? Hm?

Du bist lieber zuhaus und liest Bücher, meidest fremde Menschen und bewegst dich etwas, weil du "anders" tickst.
Ja, ich liebe Bücher. Was ist denn so schlimm daran?
Ich brauche nur die Natur – keine Menschen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich sie nicht mag.


Vielleicht sprechen wir dieselbe Sprache, aber verstehen uns trotzdem nicht.
Dann lassen wir es einfach...

眾星羅列夜深明
巖點孤燭月未沉
圓滿光華不磨
瑩掛在青天是我心


Hingestreut die Sterne, die Nacht leuchtend und tief,
einsames Licht über dem Felsen, hoch noch der Mond,
voll und strahlend wie unpolierte Jade,
am klaren Himmel hängend, mein Geist.
 
Ritalin ist wirklich ein stärkstes Megagift – das weiß ich jetzt.
Ich vermute folgende Dynamik: Nach dem Absetzen der Antidepressiva war der ganze Körper, eher auf zellulärer Ebene, stark aktiviert. Deswegen auch diese „Kundalini-Symptomatik“, die ich vorher nie hatte.
Ob es so etwas tatsächlich gibt oder nicht, sei dahingestellt – das hat mit meiner Geschichte im Moment nichts zu tun.


Also, als Analogie: Wenn ich auf das Gaspedal drücke, um das Auto auf etwa 180 km/h zu bringen, und gleichzeitig auf die Bremse trete – was passiert dann mit dem Auto? Ha ha ha.. Kein Auto mehr, aber der Schrott.
Genau so ähnlich wirkt es beim plötzlichen Absetzen: Das ganze System, die Neurotransmitter, werden durcheinandergewirbelt.


In der nächsten Phase folgt dann die totale Erschöpfung. Dann habe ich Ritalin ausprobiert – am Anfang funktionierte es, aber mit der Zeit wurde es immer schlimmer und die Nebenwirkungen unerträglich.
Die PGAD-ähnliche Symptomatik war kaum auszuhalten.
Leider bin ich vom Lesen wie besessen – das ist eine echte Sucht. Ich konnte dank Ritalin sehr lange unglaublich viel Stoff in mich aufsaugen.


Jetzt bin ich schon den dritten Tag ohne dieses Gift, und ich hoffe, ich packe es nie wieder an.
Die Symptome haben etwas nachgelassen. Aber ich denke, um sich zu erholen – falls das überhaupt möglich ist – brauche ich viele Monate.
Kaffee kann ich trinken, Tee auch. Es gibt genug Möglichkeiten, bei ADHS anders vorzugehen, ohne das ganze System massiv zu triggern.


Die Studien zu diesem Stoff überzeugen sowieso nicht. Es gibt genug Hinweise, dass er langfristig großen Schaden anrichten kann.

Mit dem Pilz ist es allerdings wirklich interessant. Nein, ich habe ihn noch nicht bekommen.
Aber diese Baba Masha – sie ist doch Russin – hat darüber ein Buch geschrieben und ist auf YouTube sehr präsent.
Ich kann leider nicht objektiv einschätzen, warum dort so ein Hype entstanden ist. Man kann überall diese Pilze kaufen, das Gleiche übrigens auch in der Ukraine.


Ist das alles nur ein aktives Placebo, wie bei den Antidepressiva?
Die wirken ja auch – zumindest kurzfristig.
Das ist Fakt, wie Felix Hasler sehr gründlich beschrieben hat.


Ich erwarte also weder zu viel noch zu wenig.
Kommt Zeit, kommt Rat.
 
Ist das alles nur ein aktives Placebo, wie bei den Antidepressiva?
Der Fliegenpilz enthält ein Halluzinogen, und auch bei anderen Halluzinogenen (LSD) gibt es Versuche, sie gegen Depressionen einzusetzen.

Und weil Hasler auf dem Gebiet in Zürich geforscht hat, geht er in seinem Buch auch auf die Hoffnung ein, Patienten mit schweren psychischen Traumen wie Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch oder Kriegserfahrungen mithilfe von Halluzinogenen behandeln zu können. Dazu zählt er den Einsatz von Ketamin, Psilocybin, MDMA oder LSD. Tatsächlich klingen bisherige Versuche ermutigend, die auch in der Schweiz getätigt wurden.
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/wir-behandeln-depressive-falsch-sagt-der-pharmazeut-502976004339

Auch Antidepressiva sind keine Placebos, denn woher kämen dann die Entzugserscheinungen und Nebenwirkungen?
 
Auch Antidepressiva sind keine Placebos, denn woher kämen dann die Entzugserscheinungen und Nebenwirkungen?
Das ist mir zu müßig. Sorry.


Die ganze Serotonin-Hypothese ist ein Mythos. Diese Medikamente beeinflussen sehr viele Rezeptoren, und der Körper reagiert sofort, weil er das Gleichgewicht – also die Homöostase – beibehalten will.


Und genau deswegen entstehen die Entzugserscheinungen.


Im Grunde genommen entstehen sie nicht erst nach dem Absetzen.


Frei nach R. Whitaker, David Healy und Felix Hasler.

Der Fliegenpilz enthält ein Halluzinogen, und auch bei anderen Halluzinogenen (LSD) gibt es Versuche, sie gegen Depressionen einzusetzen.
Da geht es um das Mikrodosieren, nicht um LSD-Trips. Diese alle Psychedelika heilen sowieso keine Depressionen, sondern lösen eher künstlich induzierte Psychosen aus – -- mit dem Ziel, eine tiefere psychotherapeutische Arbeit zu ermöglichen.
All diese Stoffe heilen Depressionen also nicht direkt. Nicht per se.

Was die Presse dazu sagt, weiß ich mehr als genug.
Die macht ihre Arbeit, das würde ich nicht weiter vertiefen , wie der ganze Mechanismus funktioniert.


Das ist wieder der moderne Mythos.

P.S.

Der Autor / Felix Hasler/ hat das gerade sehr gut erklärt. Ich lese im Moment sein erstes Buch, das zweite liegt schon bereit.
Psychedelika heilen nichts – überhaupt. Null!


Tja.. @Malvegil

Ha … das ist echt komisch, wie du das Zitat aus dem ganzen Kontext gerissen hast — und das vor dem Autor, den ich gerade lese.

So steht im Artikel:

Auch würden solche Medikamente oft( sofort)-von mir/ zu einer körperlichen Abhängigkeit und bei der Absetzung zu starken
Bitte, dieser Journalist sollte das Wort „sofort“ hin-"EIN"-zufügen, dann wäre es korrekt. Und im Sinne des Buches.

Und weiter:

Hasler hat auch ein biologisches Argument gegen diese Art von Forschung: das Gehirn selber. Bis heute würden wir seine Komplexität nicht einmal im Ansatz verstehen. Geschätzte 100 Milliarden Neuronen, die über eine geschätzte Billiarde Synapsen miteinander verbunden sind; unzählige Botenstoffe, Ionen und Neuromodulatoren, die mit Hunderten von Rezeptoren und ihren Subtypen interagieren; dazu der Einfluss von Hormonen, Genen, Proteinen und Enzymen.
So erklärt der Autor selbst im ersten Buch:


Durch die fremde Zufuhr all dieser Stoffe / konkret: Neuroleptika/ rebelliert das Gehirn, lehnt sich auf – denn sie stören sozusagen die adaptiven biologischen Mechanismen des Gehirns.


Deswegen, schreibt er dort, zerstören Neuroleptika das Gehirn. Langfristig! Hundert Prozent.!!!


Diese Informationen wurden sehr lange zurückgehalten, um die kranken Menschen mit Psychosen nicht zu entmutigen. Er zitiert dort die Leiterin des Projekts und alle amerikanischen Quellen.


Ha, war erhellend. (Ironie, oder?)
Da-a-nke!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ganze Serotonin-Hypothese ist ein Mythos. Diese Medikamente beeinflussen sehr viele Rezeptoren, und der Körper reagiert sofort, weil er das Gleichgewicht – also die Homöostase – beibehalten will.
Ja, und genau deswegen haben sie wirklich eine Wirkung und sind keine Placebos. Möglicherweise benutzt du das Wort Placebo anders als ich.

Da geht es um das Mikrodosieren, nicht um LSD-Trips. Diese alle Psychedelika heilen sowieso keine Depressionen, sondern lösen eher künstlich induzierte Psychosen aus – -- mit dem Ziel, eine tiefere psychotherapeutische Arbeit zu ermöglichen.
All diese Stoffe heilen Depressionen also nicht direkt. Nicht per se.
Ja, ok, es ist wichtig, zwischen psychedelischen Dosierungen und Mikrodosierungen zu unterscheiden. Das Zitat von Hasler bezog sich vermutlich auf die hohen Dosen. Aber es gibt wirklich auch den Einsatz von Mikrodosierungen gegen Depression:

Ich verstehe nicht, warum du dahinter Placebo vermutest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist lieber zuhaus und liest Bücher, meidest fremde Menschen und bewegst dich etwas, weil du "anders" tickst.
Ich finde, man darf und sollte akzeptieren, dass Menschen unterschiedlich ticken. Und in punkto "psychosomatische Reha", worauf Du ja hinaus wolltest, Mara: Ich würde davon ausgehen, dass man dort durchaus Medikamenten-affin ist und eine solche Maßnahme schon deshalb nicht den Zielen von Igor entspricht.

Ja, und genau deswegen haben sie wirklich eine Wirkung...
Eine schon, aber womöglich nicht die gewünschte oder behauptete (mit der der Einsatz begründet wird). Und womöglich auch eine begrenzt vorhersehbare wegen der Komplexität der Strukturen und des Stoffwechsels.

Ein entspanntes Wochenende wünsche ich Euch,
 
Eine schon, aber womöglich nicht die gewünschte oder behauptete (mit der der Einsatz begründet wird). Und womöglich auch eine begrenzt vorhersehbare wegen der Komplexität der Strukturen und des Stoffwechsels.
Ja, daß ich davon auch ausgehe, hatte ich (glaube ich) jetzt schon mehrfach betont. Aber das ist doch nicht dasselbe wie eine Placebo- oder Nocebo-Wirkung. Davon spricht man, wenn überhaupt keine chemisch-biologischen Wege bekannt sind, wie eine Substanz oder eine Behandlung eine Wirkung auf das Zielsymptom haben könnte.
 
Ja, und genau deswegen haben sie wirklich eine Wirkung und sind keine Placebos. Möglicherweise benutzt du das Wort Placebo anders als ich.
Und:

Ich verstehe nicht, warum du dahinter Placebo vermutest.
Sie wirken wie aktive Placebos, sind aber tatsächlich giftig. Das würde ich nicht weiter vertiefen. Es war verlinkt, einschließlich aller Studien von I. Kirsch, und alles steht eins zu eins im ersten Buch von Felix Haslee,.welchen du zitiert hast.. Er schreibt auf Deutsch, also könnte man das auskopieren – ich weiß nur nicht genau, wie man das machen sollte.


Dasselbe findet man im Buch Die Depressionsfalle von Thorsten Padberg und so weiter. Im Moment würde ich das nicht weiter verfolgen, aber es wundert mich echt sehr, weil es alles genau hier auf diesem Forum verlinkt und durchgekaut wurde. Nicht einmal, aber viel!

So:

Die Suche nach dem Einfluss des initialen Depressionsgrades ergibt kein klares Bild. Einige Forschergruppen fanden den gleichen Zusammenhang wie wir [z.B. Fournier et al., 2010; Khin et al., 2011], andere hingegen nicht [z.B. Fountoulakis et al., 2013; Locher et al., 2015]. Aber alle Meta-Analysen fanden, dass der Unterschied zwischen Antidepressivum und Placebo unter dem NICE-Kriterium für klinische Signifikanz lag. Die Frage, ob Antidepressiva bei der Subpopulation von schwerstdepressiven Patienten wirken oder ob sie bei allen Schweregraden keine klinische Wirksamkeit zeigen, bleibt also weiterhin offen.

Oder:

Die hohe Zahl der gescheiterten Antidepressiva-Studien gründet also nicht auf einem wachsenden Placeboeffekt, wie manche Pharmainteressenten es nahelegen möchten, sondern spricht eher für eine niedrige Wirksamkeit der getesteten antidepressiven Medikamente.
https://www.akdae.de/arzneimittelth...der-placeboeffekt-oder-abnehmende-wirksamkeit

Oder:


Oder:


Da erkläre mir bitte, was du selsbt über den Begriff "Placebo" vertehst, @Malvegil .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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