Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

Aber das ist doch nicht dasselbe wie eine Placebo- oder Nocebo-Wirkung. Davon spricht man, wenn überhaupt keine chemisch-biologischen Wege bekannt sind, wie eine Substanz oder eine Behandlung eine Wirkung auf das Zielsymptom haben könnte.
Niemand würde bestreiten, dass sie wirken, wie alle biologischen Mittel.
Sie können auch Depressionen mildern.
Aber das ist etwas anderes, als du es meinst, sorry!


Fakt ist, dass der durchschnittliche Unterschied zwischen Placebos und SSRIs (und auch anderen Antidepressiva) in Meta-Analysen klein ist: circa 2 Punkte auf der zur Messung der Schwere einer Depression genutzten Hamilton-Skala (Cipriani et al., 2018; Kirsch et al., 2008; Stone et al., 2022; zusammenfassend Padberg, 2018). Das ist ein marginaler Unterschied mit Blick auf die insgesamt 52 Punkte, die man auf der Skala erreichen kann und in der Praxis vermutlich kaum spürbar (Hengartner u. Plöderl, 2021). Neuere Studien widersprechen auch der verbreiteten Ansicht, Antidepressiva wirkten erst bei schweren Depressionen richtig gut. So fand sich in der groß angelegten Analyse von Stone et al. (2022) ein nur minimaler Wirksamkeitszuwachs bei zunehmender Schwere der Depression. Selbst bei schweren Depressionen war der Unterschied zwischen Antidepressiva und Placebo im Schnitt nur circa 3 Punkte groß und damit noch immer nicht klinisch bedeutsam (vgl. zusammenfassend Padberg, 2022). Auch die Behauptung, Antidepressiva schützten vor Suiziden, ist empirisch nicht belegt (Plöderl in Aftab, 2023). Viel berichtet wurde nach der Studie von Stone et al. (2022) über eine mögliche Untergruppe von Patienten, die überdurchschnittlich stark von den Medikamenten profitieren würde. Aber der Prozentsatz an Patienten, die deutlich von Antidepressiva gegenüber Placebo profitieren, beträgt maximal 11 %, vermutlich weniger.4 Und man weiß nicht, welche Patienten dies sein sollen. Zugleich werden 89 % der Behandelten Nebenwirkungen ausgesetzt, ohne von der Einnahme zu profitieren
Oder:


Zudem wuchs mit der Schwere der Depression der Vorsprung der Antidepressiva vor den Placebos. Das scheint oberflächlich betrachtet die etablierte Praxis zu stützen, spätestens
ab einer mittelschweren Depression zur Einnahme von Antidepressiva zu raten. Allerdings stieg die Symptomreduktion nur um 0,09 Punkte pro Punkt auf der Hamilton-Skala an, den die Teilnehmer*innen zu Beginn der Studien erzielt hatten. Der Abstand zwischen Antidepressivum und Placebo bei einem*einer Klient*in mit 29,6 HAMD-Punkten zu Beginn der Studie (also einer qua Definition schweren Depression) betrug dann 2,5 Punkte. Ein moderater Unterschied, der noch unter dem bereits recht niederschwelligen – von der FDA selbst aufgestellten – Kriterium für Wirksamkeit von 3 Punkten liegt. Die Annahme,
Antidepressiva wirkten bei schweren Depressionen stärker, ist also nicht vollkommen falsch. Es bleibt jedoch fraglich, ob dieser Unterschied klinisch relevant ist (vgl. Plöderl & Hengartner, 2019; Hengartner & Plöderl, 2021).
Der Kirsch-/FDA-Studie zufolge gibt es keinen zwingenden Grund, Antidepressiva für schwer depressive Menschen mit größerem Nachdruck zu empfehlen.


Zu Studien über Mikrodosierung lohnt es sich, eine KI zu fragen:

eine saubere Verblindung, wie sie im Idealfall bei klinischen Medikamentenstudien gefordert wird, ist bei Mikrodosierung von Psychedelika extrem schwierig umzusetzen. Das erschwert, mit hoher Zuverlässigkeit zu sagen, ob beobachtete Wirkungen von der Substanz selbst stammen oder von Erwartungen, Placeboeffekten oder von Entblindung.
Das Thema „Entblindung“ (also das Durchbrechen der Verblindung: Teilnehmer*innen oder Forschende erkennen, wer aktive Substanz bekommt und wer Placebo) bei der Mikro-Dosierung von Psychedelika wie Psilocybin oder LSD ist ein wichtiger methodischer Schwachpunkt vieler Studien — und deshalb liest man oft, dass es nicht möglich oder zumindest sehr schwierig ist, eine saubere Verblindung durchzuführen. Hier sind die Gründe in verständlicher Form:

Hauptgründe, warum Verblindung schwer ist​

  1. Wirkung ist subjektiv wahrnehmbar
    Selbst bei kleinen Dosen („Mikrodosen“) können psychoaktive Effekte auftreten (z. B. verändertes Gefühl, Energie, Stimmung) — und wenn Teilnehmer*innen spüren „ich fühle was“, vermuten sie: „Ich habe die aktive Substanz bekommen“. Das nennt man „funktionale Entblindung“. (Biology Insights (biologyinsights.com/microdosing-clinical-trials-what-the-science-reveals/))

    Ein konkretes Beispiel: In einer Studie mit getrockneten Psilocybin-Pilzen wurden subjektive Effekte nur dann signifikant, wenn Teilnehmende richtig erkannten, ob sie Aktivstoff oder Placebo bekommen haben. (PubMed)
  2. Placebo-Effekt & Erwartungen sind stark
    Wenn Teilnehmer*innen glauben, eine aktive Substanz zu nehmen, steigt deren Erwartung („Ich werde mich besser fühlen“) — das kann bereits die Wirkung beeinflussen. Wenn sie hingegen spüren, dass sie Placebo vielleicht bekommen haben, kann sich das ebenfalls auswirken. Studien zeigen, dass viele Effekte von Mikrodosierung durch Erwartungen erklärt werden könnten. (The Beckley Foundation)
  3. Aktives Placebo schwer zu finden
    Ein „echtes“ Placebo, das sich in allen wahrnehmbaren Effekten nicht von der aktiven Substanz unterscheidet (z. B. leichte Veränderungen von Stimmung, Wahrnehmung), ist bei Psychedelika enorm schwierig. Denn die aktiven Substanzen zeigen oft spürbare Effekte – und ein Placebo müsste so wirken wie eine sehr schwache Dosis, aber ohne die eigentliche Substanzwirkung. (SpringerLink)
  4. Blinding‐Integrität wird oft nicht überprüft
    In vielen Studien zur Mikrodosierung wird nicht systematisch erfasst, wie gut die Verblindung funktioniert hat (z. B. wie viele richtig erraten haben, ob sie Aktivstoff bekommen haben). Eine Überprüfung der Verblindung („blinding integrity“) fehlt oft oder zeigt, dass die Verblindung durchbrochen wurde. Zum Beispiel: In einer Review wurde festgestellt, dass in 11 von 12 Studien, die Verblindung bewertet haben, Teilnehmer*innen zumindest in einer Bedingung mit höherer Wahrscheinlichkeit als Zufall erraten haben, ob sie Aktivstoff erhielten. (PMC)
  5. Dosis, Population & Setting variieren stark
    Die Dosen sind sehr gering und oft unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, aber dennoch können kleine Effekte auftreten; zudem sind Studien oft klein, mit gesunden Probanden (nicht klinische Populationen), und das Setting weicht vom realen Mikrodosieren ab – alles erschwert kontrollierte Vergleiche. (PubMed)

Was bedeutet das konkret?​

  • Wenn Teilnehmer*innen merken, dass sie sich anders fühlen → sie vermuten, sie haben die Substanz → ihre Erwartungen steigen → das kann die wahrgenommenen Effekte verstärken.
  • Wenn eine Studie keinen Unterschied zwischen Aktivstoff und Placebo zeigt, könnte das auch daran liegen, dass die Verblindung unzureichend war und Erwartungen die Wirkung überlagert haben.
  • Manche Forscher*innen sagen daher, dass Mikrodosierung Studien-Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind, gerade weil die Methode des „doppelblind Placebo-kontrolliert“ kaum ideal umgesetzt ist. (PubMed)

Fazit​

Es ist also nicht so, dass man immer gar keine Verblindung hinbekommt — sondern: eine saubere Verblindung, wie sie im Idealfall bei klinischen Medikamentenstudien gefordert wird, ist bei Mikrodosierung von Psychedelika extrem schwierig umzusetzen. Das erschwert, mit hoher Zuverlässigkeit zu sagen, ob beobachtete Wirkungen von der Substanz selbst stammen oder von Erwartungen, Placeboeffekten oder von Entblindung.

Wenn du möchtest, kann ich nach aktuellen Studien schauen, die versuchen, diese Verblindungsproblematik kreativer zu lösen — und wir können gemeinsam schauen, wie stark der Evidenz-Stand heute ist. Möchtest du das?
 

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Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Das Problem bei einer Klinik Reha ist, dass der Medikamenten Entzug mit Medikamenten gemacht wird. Da beisst sich die Ratte in den Schwanz, entsprechend gering sind die Erfolgsquoten.

Serotonin ist hauptsächlich ein Darm Hormon. Überbewertet, was die Psyche angeht, vorallem Frauen werden durch Wiederaufnahmeblocker und 3 Mahlzeiten in einer Klinik vorallem eins: Dick. Und damit nicht weniger Depressiv als vorher.

Ritalin kannst du dir schon abgewöhnen, das ist nicht das heftigste was du bisher hattest.
Bitte einfach wenns mal nicht klappt, nicht gleich Aufgeben!
LG.
 
Dann kann ja jeder selbst entscheiden, ob das näher an "SSRIs sind bloß Placebo" oder "SSRIs sind kein Placebo" liegt.
Nimm es mir bitte nicht übel, aber Tom Bshor sagt mehr – im Sinne davon, dass auch der Schamanismus helfen kann.


Was I. Kirsch sagte, wurde im Video herausgeschnitten. Da sollten die Hühner lachen.
Meine Katze kann ja es bestätigen.
Schaue das, dauert ca. 45 Min. Wenn du wolltest.



Und der Kommentar:

 
Bitte einfach wenns mal nicht klappt, nicht gleich Aufgeben!
Es gibt die Klinik, die keine Antidepressiva mehr anwendet. Und! Ich habe sie abgesetzt. Nicht jetzt. Vor langen Zeit.


Ich weiß einfach nicht weiter. Die Anfälle der Depressionen sind sehr stark, ich habe keine Kraft mehr.


Wahrscheinlich – wenn jemand das Ganze liest –, könnte es ihm vielleicht helfen. Nachzudenken. Wer weiß?


Es ist so entsetzlich.


Keine Hoffnung mehr. Kein Licht am Ende.


Und immer muss ich im realen Leben etwas vorspielen. Denn ich kann alles unterdrücken. Das war immer so. Fast das Leben lang.


Doch in mir ist nur eine verbrannte Wüste. Nichts Lebendiges. Nur innerlich abzuschalten.


Wie ein innerer Schrei, der in der Kehle erstickt ist.

Na ja.. .hm..
 
Vielleicht einigen wir uns auf die Formulierung aus deinem verlinkten Artikel:
Kann sein, aber Ironie: / Sorry/

Leider ist es nicht nur so, dass SSRIs bei den allermeisten Patientinnen und Patienten nicht besser wirken als ein Plazebo. Dem stehen nämlich auch Nebenwirkungen gegenüber. Und schlimmer noch:
Entzugserscheinungen beim Absetzen der Mittel.

Neue Dokumentation im ARD

Die ist nicht neu, aber dazu leider noch "verunstaltet".

Denn Irving Kirsch sagt dort der deutschen Journalistin ganz klar, dass diese Mittel selbst Depressionen auslösen können – und dass Sport die beste Lösung wäre. Dabei lächelt er kurz.

Wen hat diese Szene wohl gestört? Vermutlich Professor Ulrich Hegerl, Sprecher der Deutschen Depressionshilfe.

Aber er nimmt Geld von der Pharmaindustrie.

Das Wort „Gewissen“ ist in dieser Branche fehl am Platz.

Es geht im Grunde um ein knallhartes Geschäft.

Und die ganze Geschichte mit Prozac, die Felix Hasler aufgedeckt hat, bestätigt das – ein blutiger Thriller. Keine Übertreibung. War auch von mir schon erwähnt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, Igor, du redest über "Placebo oder nicht" für den einzelnen Patienten (= individuell ohne Nutzen), ich rede über "Placebo oder nicht" für das Medikament (= prinzipiell pharmakologisch wirkungslos). Das sind zwei verschiedene Placebo-Konzepte. Es ist sinnlos, sich darüber zu streiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Igor, du redest über "Placebo oder nicht" für den einzelnen Patienten (= individuell ohne Nutzen), ich rede über "Placebo oder nicht" für das Medikament (= prinzipiell pharmakologisch wirkungslos). Das sind zwei verschiedene Placebo-Konzepte. Es ist sinnlos, sich darüber zu streiten.
Doch! Ich rede gerade – wie du im Bezug auf das Medikament, aber nicht allgemein.
Dazu gibt es sogar drei deutschsprachige Quellen:
Stefan Weinmann: Erfolgsmythos Psychopharmaka und ebenfalls von ihm Die Vermessung der Psychiatrie.
Und das neueste Buch:
Reinhard Maß: Depressionen überwinden ohne Antidepressiva.

Ja, besser lassen wir es einfach. Macht keinen Sinn.

P.S.

Warum die Ent-blind-ung in diesen Doppel-blind-studien immer scheitert, sollte eigentlich jeder Psychiater wissen.
Da haben sie meistens keine Ahnung.


Noch dazu:

Bei Stefan Weinmann, Seite 131, im ersten von mir erwähnten Buch, kann man lesen:
„…keinen klinisch bedeutsamen Vorteil gegenüber Placebo haben und keine überzeugende Evidenz vorliegt, dass Antidepressiva insgesamt das langfristige Outcome bei Depressionen günstig beeinflussen.“
Hinweis auf die Studien von Moncrieff / Kirsch (2005).


Da bewegt sich diese "verdammte" Karre einfach nichts – obwohl inzwischen eine enorme Zahl neuer Studien erschienen ist.
Es gibt auch genügend Belege in Made in America. Ich habe Zugang zum geschützten Bereich, allerdings nur durch Spenden oder auf Anfrage/möglich/


Bitte verschone mich mit weiteren Diskussionen darüber – ich weiß sehr gut, wovon ich spreche. Es bringt nichts mehr.




Und das ist wirklich fatal und heimtückisch bei diesen Medienkanälen, wie R. Whitaker sehr gut erklärt (auf Deutsch erscheint sein Buch Ende des Jahres): Sie greifen alle in die normale Gehirnchemie ein, stören die adaptiven Mechanismen und machen abhängig – und zwar nicht erst nach längerer Einnahme, sondern sofort, schon nach der ersten Pille.


Manchmal ist ihre Anwendung bei sehr ausgeprägten Depressionen oder akuten Psychosen notwendig, um die Symptomatik lediglich zu unterdrücken. Doch je länger jemand diese Medikamente einnimmt, desto gravierender sind die Nebenwirkungen – die im Grunde auch die Hauptwirkungen sind.


@Malvegil

Dass sehr viele Menschen von diesen Stoffen profitieren, würde kein vernünftiger Mensch bestreiten.
Durch viele verschiedene Mechanismen – und durch den Placeboeffekt, wenn es um den konkreten einzelnen Menschen geht.


In dieser ARD-Dokumentation sagt eine Frau, dass sie weiß, dass in diesen Pillen nichts ist, was ihr eigentlich helfen könnte. Aber sie wollte darüber nicht weiter reden, denn sie empfindet einfach, dass sie ihr helfen.


Und genau deswegen sagt dann T. Bschor weiter sinngemäß: „Selig, wer glaubt – früher war es der Schamanismus, heute sind es LSD, Trips, Pilze usw.“


Da frage ich mich: Was kommt als Nächstes?


Wenn diese Pilze überall als das absolute Heilmittel dargestellt werden, dann werden die Erwartungen sehr hoch – und das ist Placebo.


Das Gehirn kann alles beeinflussen: Wenn ich jahrelang meditiere, Yoga mache, lese oder Psychotherapie mache – all das kann ebenfalls das Gehirn verändern, und es funktioniert dann anders.
Mit den Pillen ohne oder...


Bei den Pillen aber vergewaltige ich selbst mein Gehirn, und der Körper übt Rache aus – er kann ja gar nicht anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
" für das Medikament (= prinzipiell pharmakologisch wirkungslos)
Das alles wirkt, wie die Tasse Kaffee auch! pharmakologisch wirkt.


Es geht doch darum, wie Antidepressiva auf die Depression wirken.


So meint St. Weinmann: Schon das Wort Antidepressiva ist völlig und total irreführend und echt bescheuert, weil es suggeriert, dass sie punkt-genau gegen Depressionen ein-wirken.
 
Ja, Igor, du redest über "Placebo oder nicht" für den einzelnen Patienten (= individuell ohne Nutzen), ich rede über "Placebo oder nicht" für das Medikament (= prinzipiell pharmakologisch wirkungslos). Das sind zwei verschiedene Placebo-Konzepte. Es ist sinnlos, sich darüber zu streiten.
Ha, nochmal was ganz anderes.


Diese Medikamente – so lese ich schon im zweiten Buch von Felix Hasler (aber Thriller-Elemente waren ja schon im ersten mehr als genug vorhanden) – können sogar hochgefährlich sein.


Sie können Amok auslösen (Prozac), Selbstmordgedanken oder -handlungen verursachen (Paxil), und zugleich können sie auch Depressionen lindern – das ist auch! unbestritten.
Leider aber meist nur für kurze Zeit, denn sie stören die Gehirnchemie auf eine Weise, die bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt ist.


Bezogen auf Depressionen – genauer gesagt: auf den Begriff Depression als „Krankheit“ – wirken sie jedoch nicht so, wie es behauptet wird. In der Fach-Literatur.
Wie Joanna Moncrieff sehr gut erklärt, sollten wir hier etwas präziser hinschauen.
Also:

Um ehrlich zu sein, antworte ich so, dass es passend ist – nicht zu dem, was die Person hören will, sondern zu dem, was in der gegebenen Situation geboten ist. Aber zu jemanden, der ernsthaft darüber nachdenkt, Antidepressiva einzunehmen, würde ich sagen: »Aus meiner Sicht gibt es nur einen sehr kleinen Unterschied zwischen einem Antidepressivum und einem Placebo. Aber es sind aktive Medikamente, und sie werden wahrscheinlich Ihre Gefühle dämpfen.« Und für einige Menschen ist das etwas, das sie wollen und das für sie hilfreich ist.
Was sie hier sagt, habe auch ich gesagt.


Erster Punkt: Sie wirken nicht gezielt gegen die Depressionen.


Zweiter Punkt: Sie können in einer konkreten Situation hilfreich sein.


Und wenn jemand sie will, dann bitte schön.


In einem amerikanischen Artikel lese ich, dass Menschen unter Antidepressiva fremdgehen. Da musste ich wirklich lachen – denn das war auch bei mir so. Und dann gehen natürlich die Beziehungen kaputt. Das ist einfach zum Kotzen.


Der Mensch steht dabei wie ferngesteuert da, er gehört sich selbst nicht mehr – sozusagen.


Das haben auch schon andere Psychiater beschrieben, zum Beispiel Marc Rufer, und das schon vor langer Zeit.


Also:

Nach der ersten Pille: genitale Taubheit.

Nach einigen Pillen: Amok oder Suizid.

Nach langer Zeit entstehen irreversible Schäden, und die Depressionen werden resistent. Dann wirkt egal welcher Stoff nicht mehr( antidepressiv?) – und entsteht paradoxale Reaktion. ( Fava-Studien).


Tja, gruselig, oder?

Zurück zu Interview:

»Ich gebe Ihnen ein Antidepressivum. Das wird Ihnen helfen, sich ein wenig besser zu fühlen, und ihre Symptome ver- schwinden lassen. Und Sie sollten auch noch weitere Dinge tun, etwa sich in Psychotherapie begeben.« Sie sa- gen nie das, was wir im medikamentenzentrierten Ansatz erklären: »Wir haben keinerlei Ahnung, was die physiolo- gische Grundlage von Depression ist. Wir haben keinerlei Ahnung, welche Verbindung zwischen den Medikamen- ten und einer möglichen Ursache von Depressionen be- steht.« Das ist das, was ich den Menschen sage; so würde man Antidepressiva »medikamentenzentriert« erläutern.
Also:

Sie gibt zu, dass sie als Wissenschaftlerin keine Ahnung hat, wodurch die Depression überhaupt entsteht – was also ihre eigentliche biologische Grundlage oder ihr Marker ist.
Aber sie sagt: Es kann helfen.


Kann sein. Es kann aber auch töten.


Jedem das Seine.


Joanna Moncrieff- Sollte man Antidepressiva einnehmen?


@Malvegil -


Da wollte ich das Ganze abrunden. Wenn du schreibst, dass jeder selbst entscheiden sollte, dann folgere ich daraus, dass die betroffene Person zuerst sehr gut aufgeklärt werden müsste – nämlich darüber, dass es im Grunde um hochgefährliche Placebos geht, mit unvorhersehbaren Folgen.


Wahrscheinlich wäre es korrekt, es so zu formulieren: Es geht um Substanzen, die Depressionen nicht gezielt angehen. Sie können aufputschen, aktivieren oder beruhigen – im besten Fall, klar. Aber das alles sind Stoffe, die wirken, rein biologisch betrachtet.


Das Wort Placebo bleibt dann so, wie es ist – nach der allgemeinen Definition.


Schönen Abend noch.

Siehe unten. Sehr kräftig wirkt, aber nicht wegen der Depressionen per se.


Ich bin wegen dieses Pilzes etwas verunsichert.
Diese Baba Mascha, um deren Projekt es in dem deutschen Buch (auf Amazon) geht, redet manchmal ziemlich wild und skurril. Sie behauptet sogar, von offiziellen Stellen verfolgt zu werden.


Und wenn sie wirklich in die USA ausgewandert ist – warum richtet sie sich dann um Gottes Willen an ein russischsprachiges Publikum?

Keine Ahnung.


Trotzdem werde ich das Buch weiterlesen. Und Tod-sicher auch ausprobieren.
Ich habe ja nichts mehr zu verlieren. Null!


(= prinzipiell pharmakologisch wirkungslos).
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch einen komischen Gedanken wollte ich loswerden.
Ich habe zufällig in einem Drogenforum gelesen, dass Mikrodosierung im Grunde nur auf dem Placebo-Effekt beruht, mehr nicht.
Aber die offizielle wissenschaftliche Meinung ist ja, dass auch die Homöopathie nichts anderes als Placebo ist.
Ha – aber dann sind Antidepressiva letztlich auch Placebo, nur dass ihre Einnahme echt elend enden kann.


Ist es also möglich, dass die gesamte Psychiatrie im Kern größtenteils auf dem Placebo-Effekt beruht?


Ich hoffe, ich werde wegen solcher Gedanken nicht gleich gesperrt – es sind ja nur die Reflexionen...

Was ist überhaupt die Seele? Man kann sie nicht fassen.
Man behandelt etwas, das sich meist nur reduktionistisch erklären lässt – so, als wäre zuerst das Gehirn da und das Bewusstsein nur ein Produkt davon.
Doch selbst Felix Hasler ist davon nicht überzeugt, und David Eagleman auch nicht.
Ich aber weiß es nicht weiter.. Hahaha...
 
Ist es also möglich, dass die gesamte Psychiatrie im Kern größtenteils auf dem Placebo-Effekt beruht?
Psychopharmaka verändern Methylierungsmuster (Epigenetik). Es handelt sich um keinen Placebo-Effekt.

Das Problem ist, dass die veränderten Methylierungsmuster zwar erkannt werden, die konkreten Folgen auf DNA-Ablesungsebene jedoch den verschiedenen Organsystemen nicht konkret zugeordnet werden können was Kausalität betrifft. Es ist eine epigenetische Blackbox.

Psychopharmaka sind Try and Error Versuche. Die individuelle Methylierung entscheidet über das Versagen.

Problematisch dabei ist zudem, dass veränderte Methylierungsmuster (Epigenetik) vererbt werden, dass also Psychopharmaka transgenerational wirken können. Wo wird der Patient über diesen Umstand aufgeklärt?? Man nimmt Psychopharmaka ein und verändert damit via Methylierungsmuster das Schicksal der Nachkommen.

Igor, der Histamin Urintest hätte die Chance geboten zu sehen, ob und welche Abbauwege gestört sind. Ist deine Methylierung gestört, solltest du zum Beispiel über die Einnahme von Cholin nachdenken. Man kann die Methylierungskapazität messen.


Man würde beispielsweise die Methylierung unterstützen, indem man förderliche Vitamin einnimmt. Es handelt sich um *bioaktive* B Vitamine, welche nicht eigens methyliert werden müssen. Man würde eine Zeit lang Histamin einsparen, um nicht unnötig Methylierungs Ressourcen zu verbrauchen. Aktive B Vitamine, Kreatin, Melatonin, Cholin, Betain TMG kämen in Frage.

Wäre ich betroffen, würde ich den Weg über die Methylierung suchen. Diese ist nämlich im Gegensatz zur relativ stabilen DNA viel beweglicher. Methylierungsmuster können wieder verändert werden, indem die Methylierung unterstützt wird, die Überforderung der Methylierung unterbrochen wird.
 
Wäre ich betroffen, würde ich den Weg über die Methylierung suchen. Diese ist nämlich im Gegensatz zur relativ stabilen DNA viel beweglicher. Methylierungsmuster können wieder verändert werden, indem die Methylierung unterstützt wird, die Überforderung der Methylierung unterbrochen wird.
Ich vermute hier andere Ursachen – es geht nicht um die Kosten für den Test, da ist ja lächerlich, da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.
Ich kann alles Mögliche essen, und es geht mir gut.!
Ich habe dir gesagt, ich würde es nicht ausschließen.
Aber für mich ist das, als würde man die Nadel im Heuhaufen suchen. So kann ich ewig nach etwas suchen, doch die ganze Wahrheit liegt woanders.
Und das sagt mir meine Intuition – ebenso wie mein ganzer Leidensweg seit der Kindheit an.

Warum leidet die Seele? Sie schreit einfach – und man sollte im "Körper",also -- im „Substrat“, nach den Ursachen suchen. ?
Das ist das Trauma, das oft durch viele Generationen weiterwirkt. Es gibt keinen Test dafür, wie auch der oft von mir zitierte Autor betont.


Das ist doch klar: Es gibt keine einfache Lösung. ich war immer auf der Suche – ob durch "LSD", Antidepressiva oder Homöopathie.
Ich kann dabei wenigstens auf meine Ernährung achten; dafür gibt es ja sogar Apps im Google Store. Ich melde mich dann später. Danke, nicht persönlich gemeint.

LG.
 
auf meine Ernährung achten
Igor, nur durch Ernährung alleine kann eine gestörte Methylierungskapazität, eine Methylierungsdysbalance kaum therapiert werden. Cholinmangel beispielsweise ist *sehr* verbreitet. Auch Neurotransmitter sind davon betroffen. Soll da die Seele etwa nicht schreien?

Nach Covid sah man Veränderungen im Methylierungsmuster. Selbstverständlich trifft dies auch auf Covid-Impfungen zu. Die Methylierung ist variabel, man kann diese wieder verbessern. Es ist nur ein Weg zur Stabilisierung der Mastzellen.


Vielleicht möchtest du dich ja mal einlesen. Alles Gute!
LG
 
Nach Covid sah man Veränderungen im Methylierungsmuster. Selbstverständlich trifft dies auch auf Covid-Impfungen zu. Die Methylierung ist variabel, man kann diese wieder verbessern. Es ist nur ein Weg zur Stabilisierung der Mastzellen.
Bist du ein Fachmann auf diesem Gebiet? Ehrlich? Enschuldigung..


Was kann ich durch so viele Tests eigentlich ab-gewinnen?❓❓❓
Ich kann mich doch nur anders ernähren. Oder? ?


Und dann bin ich auf ein virtuelles Forum angewiesen. Heute ist jemand da – du oder ein anderer User – und morgen nicht mehr.


Ich habe doch am Anfang des ganzen Fadens darauf hingewiesen:
Es geht um ( als ob) "Kundalini." Verdammt.
Der ganze okkulte Kram und die Mystik – mit den Chakras, der Erleuchtung und so weiter--

Ich habe lange mit einem Wissenschaftler kommuniziert, und durch seinen Fragebogen – zu hundert Prozent – !!!wurde bestätigt, dass das die Ursache ist. Warum also nicht? Selig, wer daran glaubt. Ich nicht.


Bei uns in der Sowjetunion gab es einen Heiler, der Wasser durch positive Energie verändert hat.
Viele tranken davon und wurden – bitteschön – gesund.


Ein anderer heilte durch das Fernsehen.
Millionen wurden sofort gesund.


Verstehst du, was ich meine?


Was ist die Ursache von PGAD? Niemand weiß es – tausend Faktoren und Bedingungen spielen eine Rolle.


Was ist die Ursache von Depressionen? Es gibt keinen Marker, null.
Dasselbe betrifft Schizophrenie, akute Psychosen und Wahn – rein klinisch betrachtet.


Vielleicht hat diese Impfung damals meinen Vater gerettet. Sonst wäre er wohl gestorben – er war über 90.


Ich weiß, ich lese all das. Aber ich bemühe mich, differenziert nachzudenken.


Meine Probleme haben schon in der Kindheit begonnen – wenn nicht früher.


Also, angenommen, ich mache alles.
Welche Optionen habe ich dann?


Soll ich immer auf das Forum angewiesen sein, auf Menschen, von denen ich nie weiß, mit wem ich eigentlich zu tun habe?


Ich rede Klartext.
Ich kann nicht anders.


Und jetzt dieser Pilz.
Da ist wieder die Macht des Placebos – mehr nicht. Null.
Ich werde berichten. Bestimmt!

LG.


Vielleicht möchtest du dich ja mal einlesen.
Ja, durchgelesen. Im Text steht ständig das Wort „aber“ oder ähnliche Formulierungen, dass man weitere Untersuchungen braucht.
Ich sollte einfach auf die richtige Ernährung achten – immer!


Zu viele Unklarheiten und alles sehr vage.
Es kann wirken, aber nicht tod-sicher. Na ja....
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist die Ursache von Depressionen? Es gibt keinen Marker, null.
Vielleicht hat man bisher nur an der falschen Stelle gesucht? Wie schon mehrfach geschrieben, wenigstens ein gewisser Anteil der Depressionen könnte auch eine Störung der Mitochondrien sein. Die untersucht halt keiner. Und dieselbe Stoffwechselstörung äußert sich vermutlich nicht bei allen Menschen identisch als Depressionssymptom.
 
Vielleicht hat man bisher nur an der falschen Stelle gesucht? Wie schon mehrfach geschrieben, wenigstens ein gewisser Anteil der Depressionen könnte auch eine Störung der Mitochondrien sein. Die untersucht halt keiner. Und dieselbe Stoffwechselstörung äußert sich vermutlich nicht bei allen Menschen identisch als Depressionssymptom.
Das kann sein, aber nicht unbedingt.
Man sollte auch berücksichtigen, dass Antidepressiva durchaus helfen können. Sie wirken gegen die Schwere der Depression und mildern die Angstsymptomatik.


Ja, ganz genau: vermutlich!


Wenn die orthomolekulare Medizin alle Probleme gelöst hätte …
Mir scheint, das ist derselbe Trend wie mit den Pilzen und der ganzen Mikrodosierung.


Wahrscheinlich müsste ich sehr viel Sport treiben – nicht nur Yoga, sondern auch Laufen –, das würde bestimmt gut wirken.


Der Körper besitzt seine eigene Weisheit, er ist anpassungsfähig, und bitte …


Es gibt auch psychische Krankheiten, die unheilbar sind.


Darüber spricht auch Felix Hasler in seinem zweiten Buch, ebenso über die ganze Thematik -BOOM! der Psychedelika. Und er ist ein Profi – er hat selbst Erfahrungen damit gemacht.



KI – auch der Boom –, denn diese Maschine ist nicht sogar in der Lage, die Grammatik zu korrigieren. Sie ist wie ein Schachcomputer, mehr nicht.

Sieh da unten:

So etwas gibt es eigentlich nicht. Das zweite Buch ist sehr ausführlich und überaus überzeugend, mit all den Quellen. Auch für die akute Schizophrenie gibt es keinen eindeutigen BIO!- Marker. Nur das Zusammenspiel von enorm vielen Faktoren kann diese psychischen Krankheiten auslösen – nichts Eindeutiges. Und das betrachte ich als differenziertes Denken und die Fähigkeit, die Fragen richtig zu formulieren.

Und bitte! Es wäre wirklich fatal, wenn der konkrete Mensch unter Wahnvorstellungen leidet – dann braucht er Neuroleptika, aber nur für sehr kurze Zeit, Punkt! Dasselbe gilt für Antidepressiva. Und alles ist individuell. Denn diese Krankheiten sind ja kein Diabetes, nichts Organisches.

Das schert aber keine Sau, also wird alles einfach weiterlaufen..-

wenigstens ein gewisser Anteil der Depressionen könnte auch eine Störung der Mitochondrien sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau, es wird sogar behauptet, Lithium sei gut für die Miochondrien. Kann schon sein, pass einfach auf, dass nicht plötzlich irgendein Zombie den Akku deines Phones leerschlürft :ROFLMAO:

Die meisten Psychopharmaka sind keine Placebo. Einen postiven langfristigen Effekt zu erkennen, wo der Patient nicht mal mehr weiss ob er männlien oder weiblein ist, dafür braucht man eben gute Psychiater und extrem teure Studien. Da hat das eine mit dem andren wenig zu tun.

Gute Gesundheit bedeutet tägliche Arbeit daran.

Jeden Tag zu rezitieren, was in deinem Leben irgendwann mal falsch gelaufen ist, meintetwegen schon vor deiner Kindheit, ist ein riesen Fehler! Findest du ein warum zu deinen Fragen ist gut, abschliessen. Findest du kein warum zu deinen Fragen ist auch gut, abschliessen.

Konzentriere dich lieber darauf, was dir jetzt gut tut.

"Kaum ist Gras über eine Sache gewachsen, kommt ein Esel und frisst es wieder weg."

In der Psychiatrie würde man das klinisch korrekt so formulieren:

"Kaum ist Gras über eine Sache gewachsen, kommt ein Psychiater und raucht alles weg."


LG
 
Meine Probleme haben schon in der Kindheit begonnen – wenn nicht früher.
Wir alle sind zeitlebens vielen Einflüssen ausgesetzt. Toxine spielen eine Rolle, Ernährung natürlich auch und genetische Disposition.

Seit *Covid und Covid-Impfungen* kämpfen plötzlich und unerwartet ziemlich viele Menschen mit neuen Symptomen. Das ist auffällig. Beispielsweise vertragen viele Histamin immer schlechter.

Man nimmt an, dass 70% irgendeine Einschränkung bezüglich Methylierung haben. Die Methylierung jedoch steuert die Bildung von Proteinen, ist also zentral.

Covid ist als neue Belastung dazugekommen. Die Literatur dazu ist mittlerweile ziemlich umfangreich. Hier nur ein Beispiel:

https://web.archive.org/web/20230115072953/https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S030698772100061X?via=ihub

Bezüglich der Bedeutung von Cholin habe ich nur mal eine Quelle verlinkt. Dazu findet man auch umfangreiche Literatur.

Der Sinn des Forums ist doch, dass möglichst viele Menschen beitragen. Selbstverständlich sollte immer ein Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Manchmal fehlt jedoch noch der entsprechende Hinweis, um auf dem Heilungsweg weiterzukommen.

Bezüglich Cholin *kann* man eine Blutwertbestimmung veranlassen. Man muss nicht. Man könnte die Methylierung auch unterstützen, um zu sehen, ob sich über ein paar Wochen eine Verbesserung einstellt. Hier in bereits oxidierter, aktiver Form:


Cholinmangel ist *sehr* verbreitet.

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Bezüglich Methylierung steht die Balance im Zentrum.

Muss viel Entgiftung stattfinden, steigt der Bedarf an Methylgruppen. Auch überschießendes Histamin muss methyliert werden. Ist die Methylierungskapazität nicht in Ordnung, werden sich vielfältige belastende Symptome einstellen. Das Spektrum der möglichen Symptome ist groß.

Wunderheilung halte ich für möglich. Mir ist diese Gabe leider nicht gegeben.

Deshalb versuche ich, konkrete Hinweise zu geben: bioaktive methylierte B Vitamine, Kreatin, Cholin, Betain, Melatonin können die Methylierung unterstützen, um beispielsweise Histamindysbalance, Hypermobilität, HPU uä wesentlich zu verbessern, und auch Folgen der Covid Infektion als auch Covid Impfung.

Vorbestehende Methylierungskapazitätseinschränkung (seit Kindheit) wird in solchen Fällen oft vorhanden sein. Man hatte nur nie danach gesucht. Aus diesem Grund empfehle ich bei einschlägigen Symptomen den Urin Histaminintoleranz Test von Medivere, weil beide Abbauwege ausgewiesen werden: Diaminoxidase und Methylierung. Muss ist das natürlich keines. Manchen kann das jedoch helfen, auf die richtige Spur zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bezüglich Methylierung steht die Balance im Zentrum.

Muss viel Entgiftung stattfinden, steigt der Bedarf an Methylgruppen. Auch überschießendes Histamin muss methyliert werden. Ist die Methylierungskapazität nicht in Ordnung, werden sich vielfältige belastende Symptome einstellen. Das Spektrum der möglichen Symptome ist groß.

Wunderheilung halte ich für möglich. Mir ist diese Gabe leider nicht gegeben.

Deshalb versuche ich, konkrete Hinweise zu geben: bioaktive methylierte B Vitamine, Kreatin, Cholin, Betain, Melatonin können die Methylierung unterstützen, um beispielsweise Histamindysbalance, Hypermobilität, HPU uä wesentlich zu verbessern, und auch Folgen der Covid Infektion als auch Covid Impfung.
Bitte, es gibt keine Wunderheilung.
Was mir dazu einfällt, ist deine Hartnäckigkeit.
Ich bin Krebs, deswegen macht mich das sofort vorsichtig und zurückhaltend.


Du hast es hier mit einem Menschen zu tun, der völlig am Ende ist, verzweifelt + suizidgefährdet.
Natürlich klammert man sich in solchen Zuständen an den letzten Strohhalm.
Und das begleitet mich schon seit( als ob) der Kindheit.?

Suspekt… Ich war das echte Wunderkind. Was mich aber begleitet hat, war Missbrauch, wahrscheinlich sexueller, als ich noch ein Kind war – mit akuten traumatischen Zuständen. Mit der Ernährung hat das wenig zu tun. Das sollte ich wissen. Und das war der Nährboden für meine Depressionen.
Ich war der einzige Jude in der Schule, und ich wurde jeden Tag erniedrigt, geschlagen und misshandelt. Was hat das alles dann mit der Ernährung zu tun? Meine Mutter hat sehr gut gekocht. Es war in der Ukraine. Wieder das Trauma.
Sie haben meinen Heimatstaat zerstört und die Geburtsklinik, in der mein Sohn zur Welt gekommen war.
Das tut mir weh – und soll das alles verschwinden, nur weil ich mich anders ernähre? Niemals. Kannst du das bitte so verstehen?
Alles ist schon erklärt – so geht es einfach nicht weiter. So entsteht der Eindruck, wenn ich dich lese, sorry.


Wer bist du?❓


Und ist es möglich, einen konkreten Plan für die Ernährung zu machen?
Sag mir bitte, welches Buch es dazu gibt. Dann kann ich mich danach ernähren – radikal, wenn es sein muss –, damit keine Symptome mehr entstehen. Das wäre doch logisch.


Bist du von dieser Firma?

Ich kann doch ganz sicher alle diese Tests über meinen Hausarzt erledigen.
Dann könnte ich auch mit ihm alles besprechen.


Je mehr Druck jemand auf mich ausübt, desto mehr ziehe ich mich zurück.
Ich habe dir doch gesagt, dass ich es überlege.
Aber du schreibst immer über diese Ursachen und Tests.


Dann schreib mir bitte den Plan mit dem Essen, um den akuten Zustand zu mildern.
Entschuldige, wenn das so persönlich klingt.


Ich erwarte jetzt DHL .Amanita muscaria
Was ich über diese Pilze lese, beeindruckt mich sehr.
Dann sehe ich weiter.


Ein Plan für jeden Tag mit der richtigen Ernährung – Buch, PDF, Link, egal was.
Wenn es wirkt, mache ich es.
Egal was.
Aber nicht früher. Klarer kann ich es nicht ausdrücken. Nicht immer dasselbe zu schreiben, das erscheint mir als nicht normal.

Und dann verschwindet PGAD?❓❓❓ Daran zweifle ich sehr. Lies bitte den ganzen Faden, da waren schon genug Ratschläge.
Ich kann sehr gut mit der Depression leben, aber nicht mit PGAD – das treibt mich in den Suizid. Buchstäblch!
Sag mir, welche Ernährung hier überhaupt möglich ist. So einfach gibt es das nicht.

Und dazu gibt es App:

Histamin, Fructose & Co.​

Baliza GmbH

Ich habe mit dem Trauma zu tun, das weiß ich. Mit der richtigen Ernährung würde es nicht weggehen. Denn ich weine jeden Tag. Meinen Vater habe ich in den Tod begleitet, und meine Mutter erkennt mich nicht mehr. Das bereitet mir enorme Schmerzen, wirklich.
Richtige Ernährung – und alles geht weg? Ach, bitte schön.


Und bald regiert überall die AfD, das weiß doch jeder vernünftige Mensch.
Was bedeutet das dann für den Ausländer, der seit seiner Kindheit darunter gelitten hat?
Richtig essen – und alle Ängste verschwinden?
Tja, leider kann ich mir das kaum vorstellen.

LG.




https://www.sunday.at/tmg-betain-kapseln-hochdosiert.html?klar_source=google&klar_cpid=22241925082&klar_adid=732983256843&utm_campaign=AT_NEM_PLA_BR_All-Products&utm_id=497-279-2460_id2:22241925082_id3:171858257461&gad_source=1&gad_campaignid=22241925082&gclid=EAIaIQobChMIlYXm093EkAMVh5KDBx1piAS9EAQYASABEgK5RfD_BwE


Das kann ich kaufen, wenn es überhaupt hilft. Die richtige Industrie. Früher gab es das nicht – und auch keine Depressionen.


Jetzt geht alles sehr schnell nach oben, aber nur mit der richtigen Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln --

das existenzielle Leiden zu heilen – das geht doch nicht.


Jeder wird älter, wird krank und muss sterben.
So ist der Lauf der Natur – ganz gleich, was man isst.
Wenn ich dann von Wunderheilungen lese, schlagen bei mir die Alarmglocken.
Es gibt keine Wunder gegen das Leben, so wie es ist.


B-Vitamine – da habe ich selbst die Injektionen gemacht, B1, B6, auch B12 –, aber es ging nicht weiter.


Es traten sehr starke paradoxe Reaktionen auf, mit Nervenbrennen und Jucken im ganzen Körper.

P.S.

Du bewirbst praktisch so viele Nahrungsergänzungsmittel gegenüber konkreter Person, die du gar nicht kennst, sondern von der du nur ein bisschen im Forum gelesen hast


Ich würde das auf jeden Fall alles mit dem Hausarzt besprechen.

Und gibt es doch die realen Fachleute auf diesem Bereich, oder?
 
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