Auch Antidepressiva sind keine Placebos, denn woher kämen dann die Entzugserscheinungen und Nebenwirkungen?
Das ist mir zu müßig. Sorry.
Die ganze Serotonin-Hypothese ist ein Mythos. Diese Medikamente beeinflussen sehr viele Rezeptoren, und der Körper reagiert sofort, weil er das Gleichgewicht – also die Homöostase – beibehalten will.
Und genau deswegen entstehen die Entzugserscheinungen.
Im Grunde genommen entstehen sie nicht
erst nach dem Absetzen.
Frei nach R. Whitaker, David Healy und Felix Hasler.
Der Fliegenpilz enthält ein Halluzinogen, und auch bei anderen Halluzinogenen (LSD) gibt es Versuche, sie gegen Depressionen einzusetzen.
Da geht es um das Mikrodosieren, nicht um LSD-Trips. Diese alle Psychedelika heilen sowieso keine Depressionen, sondern lösen eher künstlich induzierte Psychosen aus – -- mit dem Ziel, eine tiefere psychotherapeutische Arbeit zu ermöglichen.
All diese Stoffe heilen Depressionen also nicht direkt. Nicht per se.
Was die Presse dazu sagt, weiß ich mehr als genug.
Die macht ihre Arbeit, das würde ich nicht weiter vertiefen , wie der ganze Mechanismus funktioniert.
Das ist wieder der moderne Mythos.
P.S.
Der Autor / Felix Hasler/ hat das
gerade sehr gut erklärt. Ich lese im Moment sein erstes Buch, das zweite liegt schon bereit.
Psychedelika heilen nichts – überhaupt. Null!
Tja..
@Malvegil
Ha … das ist echt komisch, wie du das Zitat aus dem ganzen Kontext gerissen hast — und das vor dem Autor, den ich gerade lese.
So steht im Artikel:
Auch würden solche Medikamente oft( sofort)-von mir/ zu einer körperlichen Abhängigkeit und bei der Absetzung zu starken
Bitte, dieser Journalist sollte das Wort
„sofort“ hin-"EIN"-zufügen, dann wäre es korrekt. Und im Sinne des Buches.
Und weiter:
Hasler hat auch ein biologisches Argument gegen diese Art von Forschung: das Gehirn selber. Bis heute würden wir seine Komplexität nicht einmal im Ansatz verstehen. Geschätzte 100 Milliarden Neuronen, die über eine geschätzte Billiarde Synapsen miteinander verbunden sind; unzählige Botenstoffe, Ionen und Neuromodulatoren, die mit Hunderten von Rezeptoren und ihren Subtypen interagieren; dazu der Einfluss von Hormonen, Genen, Proteinen und Enzymen.
So erklärt der Autor selbst im ersten Buch:
Durch die fremde Zufuhr all dieser Stoffe / konkret: Neuroleptika/ rebelliert das Gehirn, lehnt sich auf – denn sie stören sozusagen die adaptiven biologischen Mechanismen des Gehirns.
Deswegen, schreibt er dort, zerstören Neuroleptika das Gehirn. Langfristig! Hundert Prozent.!!!
Diese Informationen wurden sehr lange zurückgehalten, um die kranken Menschen mit Psychosen nicht zu entmutigen. Er zitiert dort die Leiterin des Projekts und alle amerikanischen Quellen.
Ha, war erhellend. (Ironie, oder?)
Da-a-nke!