Diskussion zu Long-Covid (nur Studien und offizielle Daten)

wundermittel
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05.04.08
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Nein, aber in einem anderen Artikel wird beschrieben, dass es sich vor allem um Kinder zwischen 2 und 5 Jahren handelt.

Weder die Impfung, noch eine Coronainfektion seien die Verursacher, hier wird die Vermutung geäußert, dass:

„Wahrscheinlicher ist, dass Kinder und Jugendliche mit den zunehmenden Lockerungen in Großbritannien, in relativ kurzer Zeit aus der Isolation kommen und auf einmal vielen Keimen ausgesetzt sind, mit denen sie zuvor aufgrund diverser Lockdown- oder anderer Maßnahmen nicht in Kontakt gekommen sind.“ Eine Infektion mit den oben genannten Erregern könnte demnach ein Grund für die steigende Zahl an Hepatitis-Fällen sein. Das Risiko bestünde bei weitgehenden Lockerungen auch in Deutschland, so Rodeck.
 
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10.01.04
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... Live-Online Vortrages am letzten Dienstag. Die Nachfrage war sehr groß und mich erreichen bis heute täglich Anfragen nach einer Aufzeichnung.
Nachdem das Bereitstellen einer Aufzeichnung viel Programmierarbeit erfordert, war das eigentlich nicht vorgesehen.
Nachdem der Ruf nach einer Aufzeichnung aber nicht abreißt, habe ich beschlossen dir den Zugang zur Aufzeichnung des des Themenvortrag: Neurostress und seine Bedeutung bei der Behandlung von Long-COVID zu ermöglich.

Damit du einen optimalen Mehrwert erhältst füge ich dir gegen eine kleine Schutzgebühr ein schriftliches, umfangreiches Behandlungsprotokoll bei Long-COVID mit dazu.

Es soll dir im Praxisalltag hilfreich sein, bei entsprechender Symptomatik einen Leitfaden zur Behandlung zur Verfügung zu haben.


Bei Fragen oder Anregungen nimm gerne Kontakt mit mir auf. Unser Netzwerk ist immer offen für weitere Tipps und bewährte Medikationen bei der Behandlung von Long-COVID Symptomen.
So kann ich das Behandlungsprotokoll dann auch erweitern, sodass Ihnen immer eine aktualisierte Version zur Verfügung steht. ...

Quelle: Newsletter der Seite https://www.neurostress-akademie.de

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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12.01.04
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Adenoviren, Hepatitis: Angefangen hat sie in UK wo Astrazeneca häufig verwendet wurde. Angeblich waren keine geimpft. Man braucht meiner Meinung nach nicht zu wundern, wenn man über 2 Jahre alles dezinfiziert hat und Masken getragen hat, wenn das Immunsystem viele Viren neu kennenlernen muss! Vor allem bei Kindern.
 
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20.08.09
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Laut brit. Gesundheitschefs könnte eine Schwächung der Immunität durch Covid-Lockdowns verursacht worden sein:


Britische Gesundheitsbehörden sagten, der weltweite Ausbruch in Fällen könnte auf Pandemiemaßnahmen zurückzuführen sein, die verhinderten, dass Kinder in ihren „prägenden“ Jahren häufigen Infektionen ausgesetzt waren.
Experten sagen, dass Lockdowns – die Bedenken hinsichtlich der körperlichen und geistigen Gesundheit von Kindern auslösten – möglicherweise die Immunität von Kindern geschwächt und sie anfälliger für das Virus gemacht haben oder dass der beleidigende Erreger mutiert sein könnte, um eine größere Bedrohung darzustellen.
 
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20.08.09
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Auch Reinhold Kerbl, Vorstand Gesellschaft für Kinderheilkunde in Wien, spricht im Interview mit ServusTV über den möglichen Zusammenhang zwischen den Lockdowns und den schweren Hepatitisfällen bei Kindern:


Vor allem bei Kleinkindern könnte der fehlende Kontakt mit dem Adenovirus aufgrund der Lockdowns in den letzten zwei Jahren. Dadurch gab es keine Immunisierung mit dem Virus und der jetzt stattfindende Kontakt könnte die schwereren Verläufe auslösen.
 
regulat-pro-immune

Ilira

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Nein?! Doch! Ohhh....
Vor allem bei Kleinkindern könnte der fehlende Kontakt mit dem Adenovirus aufgrund der Lockdowns in den letzten zwei Jahren. Dadurch gab es keine Immunisierung mit dem Virus und der jetzt stattfindende Kontakt könnte die schwereren Verläufe auslösen.
....ja, wenn Natürlichkeit unterbunden wird und Hygienewahn im Vordergrund steht....
Dazu dann bei etwas größeren Kindern die Masken, die die gesunde Atmung unterbunden haben.
Die Natur hat uns ja nicht ohne Grund nicht mit Masken (auch der Mütter, Mütterliche nährende Atmung) im Mutterleib ausgestattet.
Dass das die ganzen Ex-Ökos alle vergessen haben, ist schon bestürzend.
Den Kunststoff-Dreck tolerieren sie ja auch inzwischen, den die Masken für die Umwelt darstellen..
Überall liegen sie herum. In Büschen, auf Gehwegen, in Gullis.
Das werden die Vögel in Jahren noch in ihre Nester einbauen und sich teilweise elendiglich darin verheddern. :mad:
 
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20.08.09
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Louis de Funes ist hier genial, Ilira, danke fürs Posten. Der ganze Film ist genial 😁 hab ihn mir schon ein paarmal angeschaut und Tränen gelacht.

Ja echt, überall liegen die schrecklichen Masken herum. Eine Bekannte hat erzählt, ihre Tochter (sie ist 17) wollte die Maske in der Schule weiterhin aufsetzen. Sie sagt: die ganze Klasse wollen die Klasse weiterhin auch freiwillig aufsetzen. Die Mama hat das ihrer Tochter zum Glück gleich ausgeredet, ihre Tochter hat die Maske abgenommen, die ganze Klasse hat die Maske dann relativ schnell abgenommen.

Trotzdem, es gibt soviele, die die Masken jetzt freiwillig weiternehmen. Die von den Medien und der Politik geschürte Angst ist in der Gesellschaft angekommen und wir müssen da jetzt unbedingt wieder raus.
 

Ilira

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11.01.22
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Trotzdem, es gibt soviele, die die Masken jetzt freiwillig weiternehmen. Die von den Medien und der Politik geschürte Angst ist in der Gesellschaft angekommen und wir müssen da jetzt unbedingt wieder raus.
Das habe ich erst heute Morgen beim Einkauf in der Stadt wieder beobachtet, darunter sind, wenn auch nicht nur, viele Frauen in verschiedenem Alter. Radfahrer waren auch welche unterwegs mit Maske, allein auf weiter Flur.
Es war ein so schöner Morgen, frische Luft, gewürzt mit dem Duft der Blüten der Bäume und der restlichen Natur.

Es sitzt ganz tief in diesen Menschen.
 
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10.01.04
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(3.6.22)

Das Inselspital in Bern hat schon viele Long-Covid-Patienten behandelt. In diesem Video (6.12 Min.) spricht Dr. Lara Diem über die Forschung über long-covid und die Hypothese, daß es sich dabei um eine Autoimmunkrankheit handelt.

Grüsse,
Oregano
 
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29.11.09
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"SARS-CoV-2-Spürhunde erkennen auch Proben von Long-COVID-Patienten" (Ärzteblatt 23.6.2022):
Ausgebildete Spürhunde können nicht nur akut mit SARS-CoV-2-infizierte Personen identifizieren. Sie erkennen auch Proben von Post-COVID-19-Patienten, bei denen eine PCR oder ein Antikörpertest die ursprüngliche Infektion nicht mehr detektieren kann.
Die Hunde riechen nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische Verbindungen (Volatile Organic Compounds, VOC), die bei einer Virusinfektion durch Stoffwechselvorgänge entstehen. Dies könnte auf eine persistierende Infektion oder andere langandauernde metabolische Veränderungen bei Post-COVID-19 Patienten hindeuten.
Sie detektieren vermutlich VOCs, die von Proteinen freigesetzt werden, die aus der Aktivität und Replikation von SARS-CoV2-mRNA resultieren.

Deshalb gehen die Forschenden davon aus, dass die Spürhunde das Vorhandensein und die laufende Replikation von SARS-Cov-2 detektieren. Eine frühere Infektion könnten die Hunde daher nur erkennen, wenn diese weiterhin aktiv sei.
die Hypothese, dass die virale Persistenz der zugrunde liegende Mechanismus von Long COVID sein könnte. „Mit anderen Worten: Long COVID ist COVID“, so Seyrat.
 
regulat-pro-immune
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05.04.08
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Das Verhalten erinnert mich an den EBV-Virus, der versteckt in unserem Körper arbeitet (von persistierend war ja bereits hier im Thread öfters die Rede)

Da das Epstein-Barr-Virus allerdings in unseren B-Zellen versteckt arbeitet, bleibt es vor Angriffen des Immunsystems geschützt und kann dort lebenslang verweilen und chronifizieren. Die Folge sind eine breite Palette an Symptomen und Folgeerkrankungen von Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zum chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wobei es ja auch noch etliche andere Folgeerkrankungen gibt.

Im Artikel (Long COVID) steht auch:

Ein Vergleich zwischen Long-COVID-Proben und Proben nicht akut SARS-CoV-2-Infizierter ohne Long COVID wurde bisher nicht gemacht – ob die Spürhunde diesen Unterschied erkennen würden, ist daher noch offen.

Diesen Vergleich fände ich auch interessant.

Kann man dann davon ausgehen, dass sich COVID 19 wie EBV auch chronifizieren kann?

Das wird hier erwähnt:

Die Symptome können mit der Zeit abklingen oder sich zu einer chronischen Erkrankung entwickeln, die mit einer starken Einschränkung der Lebensqualität einhergeht und häufig zu Arbeitsunfähigkeit führt.

Ein bedeutsamer Teil der Long-COVID-Erkrankten berichtet die charakteristischen Symptome der Myalgischen Enzephalomyelitis/des Chronischen Fatigue-Syndroms (ME/CFS). Mehrere Studien deuten darauf hin, dass nach einem halben Jahr Erkrankungsdauer circa die Hälfte der Long-COVID-Betroffenen die Diagnosekriterien für ME/CFS erfüllt.


Also quasi chronisches COVID 19 - wie ist das eigentlich, wenn man bereits schon chronisches EBV oder CFS etc. hat und dann Covid bekommt, gibt es da Erfahrungsdaten? (Wobei eigentlich noch nicht genug Zeit vergangen ist, um wirklich von andauernd = chronisch sprechen/so bewerten zu können?)
 
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09.09.08
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Wuhu,
(Wobei eigentlich noch nicht genug Zeit vergangen ist, um wirklich von andauernd = chronisch sprechen/so bewerten zu können?)
wenns einem nach spätestens 6 Monaten weiterhin besch...eiden geht nach einem Infekt, dann spricht man bereits von CFIDS (CFS) / ME (das C steht da für chronisch, btw), da ist es egal, wie der/die/das Virus heisst...

sich COVID 19 wie EBV auch chronifizieren kann?
Einige leiden ja tatsächlich schon mehr als 6 Monate, ja schon mehr als doppelt und dreimal solange an CFS nach einer Infektion...

Also quasi chronisches COVID 19 - wie ist das eigentlich, wenn man bereits schon chronisches EBV oder CFS etc. hat und dann Covid bekommt, gibt es da Erfahrungsdaten?
Ja, wie gehts einem EBV/CFS-Patienten, der irgendwann auch noch eine schwere Influenza bekommt? Sicher nicht besser als vorher...
 
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05.04.08
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Ja, wie gehts einem EBV/CFS-Patienten, der irgendwann auch noch eine schwere Influenza bekommt? Sicher nicht besser als vorher...
Das sowieso, meine Frage war aber etwas spezieller gemeint und auch allgemein auf den Kontakt mit dem SARS-CoV-2 gemünzt, egal wie mild oder schwer der Verlauf sein wird, da Long COVID auch nicht daran gebunden ist. Es gibt da auch Fälle, die zuvor nur einen milden Verlauf hatten.

Wer chronisches EBV hat, dessen Immunsystem reagiert kaum noch auf eindringende Erreger, bekommt kein Fieber mehr etc. - könnte auch bedeuten, dass man COVID 19 garnicht bemerkt, da es keine Reaktion vom Immunsystem hervorruft. Dennoch ist das Virus dann im Körper und da fragte ich mich, welche Schäden es anrichten könnte.
 
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09.09.08
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Wuhu,
... Dennoch ist das Virus dann im Körper und da fragte ich mich, welche Schäden es anrichten könnte.
wohl die gleichen bis -selben wie bisher schon bei manchen Betroffenen beobachtet, hängt Anscheins von mehreren Faktoren ab, ob man zum "anfälligen" Kreis zählt - nicht jede/r bereits CFidS/ME-Betroffene/r wird dieselben Folgen erleben wie leider einige andere...
 
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05.04.08
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nicht jede/r bereits CFidS/ME-Betroffene/r wird dieselben Folgen erleben wie leider einige andere...
Ja wenn man das endlich Mal deutlicher herausfinden könnte, warum einige mehr und die anderen weniger betroffen sind, (auch bei Impfnebenwirkungen), was die eigentlichen Ursachen sind - das sich das so schwer herausfinden lässt....mein Ex-Mann hatte auch EBV - er hatte hohes Fieber, dann noch einmal einen Rückfall, aber dann hatte er es überstanden im Gegensatz zu mir - ich hatte gar kein Fieber, den Hautausschlag und wochenlang Gelenkschmerzen am ganzen Körper, dass ich kaum die Treppe hochkam und danach die ganzen üblen Folgeerscheinungen.
 
regulat-pro-immune
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10.01.04
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...
Es ist bekannt, dass eine schwere Pneumonie die ausreichende Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff gefährden kann. Vor allem ältere Patienten haben nach der Entlassung ein erhöhtes Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Bei COVID-19 könnte die starke Freisetzung entzündlicher Zytokine zu einer zusätzlichen Hirnschädigung führen.
...
312 Patienten (3 %) wurden mehr als 30 Tage später wegen einer Demenz hospitalisiert. In einer Vergleichsgruppe von 10.403 Patienten, die wegen einer anderen Pneumonie hospitalisiert wurden, kam es später zu 263 Hospitalisierungen (2,5 %) aufgrund einer Demenz. Die Demenzen traten median 182 Tage nach der COVID-19-Pneumonie auf.
...
Dass schwere COVID-19-Erkrankungen häufiger zu kognitiven Störungen führen, hatten kürzlich auch chinesische Forscher beobachtet. Von den Patienten, die zu Beginn der Epidemie in Spezialkliniken in Wuhan behandelt worden waren, wiesen 12 Monate später 12,75 % kognitive Störungen auf. Das Risiko nahm mit dem Schweregrad von COVID-19 zu, was für einen kausalen Zusammenhang spricht. ...

Das spricht dafür, daß sich ältere Patienten also weiter vor einer Ansteckung schützen sollten, um das Demenzrisiko zu senken.

Bei der KRONEN-Zeitung klingt das noch wesentlich dramatischer:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/133507/Studie-COVID-19-Pneumonie-erhoeht-Demenzrisiko

Grüsse,
Oregano
 
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