Diskussion zu Long-Covid (nur Studien und offizielle Daten)

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In der Studie geht es ja auch nicht um Risiko und Wahrscheinlichkeit, sondern um die biologischen Ursachen von Long Covid. Nicht jede Studie kann alles abdecken. PET-Scans sind aufwendig; das kann man nicht mit Tausenden durchführen.
 
wundermittel
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In der Studie geht es ja auch nicht um Risiko und Wahrscheinlichkeit
Mir gehts drum, woher die Kinder kommen. Wenn die vorher stationär mussten sagt die Studie zu dem (angeblich) häufigen LC bei Kindern nichts aus. Dass es Einzelfälle gibt, die organisch bedingt sind, besonders nach schwerer Erkrankung, bestreitet ja niemand. Wenn die Kinder für die Studie jetzt leicht oder asymptomatisch erkrankt waren und jetzt auffällige PETs haben, spräche das eher dafür, dass das häufige LC schon organisch bedingt ist. Und dann könnte man Kinder auch nicht einfach dem Virus aussetzen.

Dass PET/CTs so aufwendig sind würde ich bestreiten. Sicher aufwendiger als ein MRT. Die PET/CTs stehen heute aber in jedem größeren Krankenhaus. Ich glaube man hat einfach nicht mehr als 7 LC-Kinder gefunden.
 
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PD Dr. Dr. Bettina Hohberger
Und wie kam es zum Einsatz bei Long-COVID? „Wir hatten bei den Patienten mit der OCT-Angiografie Durchblutungsstörungen der Retina festgestellt“, berichtet PD Dr. Dr. Bettina Hohberger, Universität Erlangen-Nürnberg. „Zudem wurden die entsprechenden Autoantikörper gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren im Serum nachgewiesen.“

Das Aptamer, das Patienten im Rahmen eines Heilversuches daraufhin erhalten hätten, neutralisiere Autoantikörper, so dass sich die Durchblutung und damit auch der ganze Organismus erholen konnte und auch weiterhin kann.

Erfolgreiche Heilversuche mit 4 Patienten

Genau hier zieht Hohberger Parallelen: „Wir nehmen an, dass eine Verbesserung der Durchblutung der Netz- und Aderhaut, die wir mit der OCT-Angiographie sichtbar machen können, ebenso auch in vielen anderen Organen eintritt, die durch die Autoimmun-Antwort des Körpers auf die COVID-Infektion betroffen sind“, erläutert die Forscherin. „Das DNA-Aptamer scheint also im ganzen Körper so wirksam zu sein, dass auch eine schwere Long-COVID-Symptomatik, die verschiedene Organe betrifft, erfolgreich zurückgedrängt werden kann.“ ...
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noch immer suchen Mediziner nach einem Wirkstoff, der die Infektion komplett stoppen kann. Einen neuen Kandidaten haben nun Anton Schmitz und seine Kollegen von der Universität Bonn identifiziert. Es handelt sich um ein sogenanntes Aptamer – ein kurzes, einsträngiges Stückchen DNA. Aptamere können sich über Wasserstoffbrückenbindungen und elektrostatische Anziehung eng an Proteine binden und dann ähnlich fest und spezifisch ankoppeln wie ein Antikörper.

Deshalb haben Schmitz und sein Team gezielt nach einem Aptamer gesucht, das sich an das Spike-Protein des Coronavirus SARS-CoV-2 anheften kann. An diesem krönchenartigen Protein sitzt die Bindungsstelle, mit der das Virus an den ACE2-Rezeptor auf unseren Zellen bindet und sich so Einlass verschafft. Ist das Protein blockiert, bleibt die Infektion der Zelle durch SARS-CoV-2 aus. Um herauszufinden, welches Aptamer dies leistet, erzeugten die Forscher zunächst eine große Zahl verschiedener Aptamer-Varianten und prüften in einem automatisierten Test ihre Affinität zum viralen Spike-Protein.

Tatsächlich wurde das Team fündig: Das nun isolierte Aptamer mit dem Kürzel SP6 bindet an das Spike-Protein und verklebt es damit gewissermaßen. In Zellkultur-Experimenten zeigte sich, dass die Zugabe des Aptamers eine Infektion der Zellen mit einem das Spike-Protein tragenden Testvirus effektiv verhinderte. Zwar konnten diese Viren noch an die Zellen binden, aber nicht mehr in sie eindringen, wie die Wissenschaftler feststellten. ...

Das klingt vielverprechend, ist aber wohl noch in Entwicklung.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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12.05.11
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Große Studie aus UK mit den selbstgemeldeten Symptomen von über einer Million Benutzer einer "COVID Symptom Study app": Die Impfung halbiert das Risiko von Long-Covid.
Wir fanden heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, 28 Tage oder länger nach der Impfung Symptome zu haben, durch zwei Impfdosen etwa halbiert wurde. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass das Risiko von Long-COVID bei Personen, die doppelt geimpft waren, reduziert ist, wenn man zusätzlich das bereits dokumentierte geringere Infektionsrisiko insgesamt berücksichtigt.
Quelle: https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(21)00460-6/fulltext#seccestitle80
 
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05.04.08
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Eine Studie unter hospitalisierten Patienten und einer gesunden Kontrollgruppe - Covid-19 scheint die Bildung von Autoantikörpern auszulösen bzw. zu fördern, das die Ursache von Long Covid Symptomen näher erklären könnte.

COVID-19 wird mit einer Vielzahl klinischer Manifestationen in Verbindung gebracht, einschließlich Autoimmunmerkmalen und der Produktion von Autoantikörpern. Hier entwickeln wir drei Protein-Arrays zur Messung von IgG-Autoantikörpern im Zusammenhang mit Bindegewebserkrankungen, Anti-Zytokin-Antikörpern und antiviralen Antikörperantworten im Serum von 147 hospitalisierten COVID-19-Patienten. Autoantikörper werden bei etwa 50 % der Patienten identifiziert, jedoch bei weniger als 15 % der gesunden Kontrollpersonen. Wenn vorhanden, zielen Autoantikörper hauptsächlich auf Autoantigene ab, die mit seltenen Erkrankungen wie Myositis, systemischer Sklerose und Überlappungssyndromen assoziiert sind. Eine Untergruppe von Autoantikörpern, die auf traditionelle Autoantigene oder Zytokine abzielen, entwickelt sich de novo nach einer SARS-CoV-2-Infektion. Autoantikörper verfolgen die Längsentwicklung von IgG-Antikörpern, die SARS-CoV-2-Strukturproteine erkennen, und eine Untergruppe von nicht-strukturellen Proteinen, jedoch keine Proteine aus Influenza, saisonalen Coronaviren oder anderen pathogenen Viren. Wir kommen zu dem Schluss, dass SARS-CoV-2 bei einem signifikanten Anteil der hospitalisierten COVID-19-Patienten die Entwicklung von neu auftretenden IgG-Autoantikörpern verursacht und positiv mit Immunantworten auf SARS-CoV-2-Proteine korreliert.


Wenn man dann noch berücksichtigt, was EBV alles auslösen kann (auch in Bezug auf Autoimmunerkrankungen) und quasi auch durch Sarscov2 reaktiviert werden kann, würde sich ein Kreis schließen zwischen den beteiligten Faktoren.
 
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05.04.08
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Bayerns Sozialgerichte befürchten Klagen wegen Long Covid +++
Die Sozialgerichte in Bayern erwarten eine Corona-Klagewelle - auch wegen der möglichen Spätfolgen einer Infektion. "Long Covid ist ja ein Begriff. Man kann davon ausgehen, dass deswegen Klagen bei den Sozialgerichten eingehen", sagt der Präsident des Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, der Münchner "Abendzeitung". "Das Gleiche gilt für die Rentenversicherung, wenn es um die Erwerbsminderung infolge von Long Covid geht. Diese Angelegenheiten werden uns laufend beschäftigen." Bislang seien im Zusammenhang mit Corona schon viele Verfahren anhängig, sagt Kolbe der Zeitung - "und da wird noch mehr erwartet". In vielen Fällen werde Corona als Berufskrankheit anerkannt. Bundesweit seien das bis August 2021 schon 103.000 Fälle.

103.000 Fälle Fälle bzgl. welches Verfahrens, Erwerbsminderung?

 
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