Diffuse Symtome im Magen-Darm-Bereich(?) Wer kennt diese, hat Ideen zur Ursache oder Behandlung?

Natürlich ist Bluthochdruck eine Erkrankung.

Genau genommen ist Bluthochdruck keine Erkrankung, sondern ein Symptom einer anderen Erkrankung.

Wenn man das Herz als Pumpe betrachtet, ist der Druck rein physikalisch gesehen, abhängig vom Widerstand (bzw. der Durchlassfähigkeit) des angeschlossenen Schlauchsystems. Das bedeutet, dass entweder die Blutadern verstopft sind oder die Adern sind nicht elastisch genug, um den Druckimpulsen des Herzen nachzugeben.

Es wäre m.E. besser, auf Blutdrucksenker und deren Nebenwirkungen zu verzichten und sich um die unelastischen bzw. verstopften Blutadern zu kümmern.

Ich nehme seit einem halben Jahr tgl. zwei Kapseln Nattokinase 300 mg vor dem Essen ein und erst jetzt ist der Blutdruck von 170 - 180 auf 150 - 160 gesunken.

Ich nehme auch tgl. 2 mg Kupfer ein, um die Elastizität der Adern zu verbessern und einem Platzen (Aneurismen, Schlaganfall) vorzubeugen.
 
die Darmspiegelung und die damit verbunden Abführmittel die Du vorher einimmst
werden Deinen Darm wieder einen Rückschlag versetzen das die Darmschleimhaut und das Mikrobiom im Darm aus der Balance bringt was Deine HP gerade aufbaut,
wieder zerstören wird und Deine Darmbarriere wieder durchlässiger wird,

Das ist definitv ein nachvollziehbares Argument. Auf der anderen Seite ist es aber auch nur eine Vermutung, dass die Ursache die Dysbiose im Darm ist.
Bei der Spiegelung könnte zumindest abgeklärt werden, wie es im Inneren aussieht und ob dort andere Ursachen zu finden sind.

Muss ich mir nochmal Gedanken drüber machen...
 
Genau genommen ist Bluthochdruck keine Erkrankung, sondern ein Symptom einer anderen Erkrankung. (...)

Es wäre m.E. besser, auf Blutdrucksenker und deren Nebenwirkungen zu verzichten und sich um die unelastischen bzw. verstopften Blutadern zu kümmern.

Ich nehme seit einem halben Jahr tgl. zwei Kapseln Nattokinase 300 mg vor dem Essen ein und erst jetzt ist der Blutdruck von 170 - 180 auf 150 - 160 gesunken.

Ich nehme auch tgl. 2 mg Kupfer ein, um die Elastizität der Adern zu verbessern und einem Platzen (Aneurismen, Schlaganfall) vorzubeugen.

Vielen Dank für den Input. Ist sicherlich ein interessanter Ansatz und werde ich mich eingehender mit beschäftigen. Ich vermute aber, dass mein Blutdruck nicht im direkten Zusammenhang mit der Darmgeschichte steht, bzw. die aktuellen Symptome auslöst. Das wieder in den Griff zu bekommen hat für mich Priorität, denn mit dem Bluthochdruck lebe ich ja schon seit 20 Jahren problemlos. Die 10mg Enalapril die ich einnehme sind wohl auch nicht sonderlich viel, zumindest laut meiner Ärztin.
Mein Blutdruck bewegt sich damit in Bereich 130-140 zu 80-90.

Dennoch macht es definitiv Sinn das auch zu betrachten.

Den anderen Thread mit der Schwefelkur schaue ich mir einmal an.
Danke dir
 
Ich wollte damit auch nur sagen, dass diese bereits vor 20 Jahren diagnostiziert wurde und ich seit dem, mit der Medikation, keinerlei Probleme habe.
Du bist jetzt 40, da arbeitet der Körper nicht mehr so gut wie mit 20. Mag sein, dass deine Leber mit der Entgiftung dieses speziellen Blutdrucksenkers mittlerweile etwas überfordert ist und dass dadurch dann der übrige Stoffwechsel drunter leidet, was zu entsprechenden Symptomen führt.
Vielleicht könnte also ein Medikamenten-, bzw. Wirkstoffwechsel deine Beschwerden beseitigen.
 
Ich nehme seit einem halben Jahr tgl. zwei Kapseln Nattokinase 300 mg vor dem Essen ein und erst jetzt ist der Blutdruck von 170 - 180 auf 150 - 160 gesunken.
ein sehr gutes Mittel der Hömöopathie gegen Bluthochdruck ist Rauwolfia
davon gibt es genug Komplexmittel
ich nehme seit jahren Löwe Komplex Nr 3 Rauwolfia
und mein Blutdruck ist 120/ 80


ACE Hemmer und Betablocker haben langfristig viele Nebenwirkungen und es entstehen neue Krankheiten

Ernährungsumsetellung, salzarme Kost, Sport und Bewegung dürfte ja bekannt sein

 
Vielen Dank an Hans, Doringo und Vigesimo für die ganzen Infos hinsichtlich dem Bluthochdruck. Damit hab ich mich die letzten 20 Jahre definitiv zu wenig befasst und nicht vernünftig hinterfragt wo dieser her kommt. Hab mich mit "ist halt so" zufrieden gegeben.
Damit werde ich mich weiter gehend befassen
und auch mögliche Alternativen zum derzeitigen Medikament prüfen.

Allerdings deutet für mich aktuell nichts daraufhin, dass dieser der Auslöser meiner aktuellen, andauernden Symptome ist. Keiner der bisherigen Tests weißt hierauf hin.

Dem entgegen hab ich die Auswertung des Mikrobioms, welches deutliche Abweichungen zu einer gesunden Darmflora aufweist. Was die Ursache dieser Abweichung ist weiß ich nicht. Aber das hier etwas nicht stimmt, da bin ich mir sicher.
Daher ist es für mich naheliegend, dass ich erst einmal an dieser Stelle ansetze und versuche das Darmgleichgewicht wieder her zu stellen. Das hätte für mich erst einmal Priorität, damit sich meine körperliche Befindlichkeit wieder verbessert.
Im darauf folgenden Schritt wäre es m.E. dann ratsam in die tieferliegende Ursachenforschung einzusteigen.

Und ab dann würde ich auch den Bluthochdruck mit "auf den Schirm" nehmen.

Wenn ich gleichzeitig an zu vielen Ecken anfange, dann verzettel ich mich nur und verliere vollends die Übersicht. Man muss bedenken, ich widme mich erst seit knapp 2 Monaten intensiv dem Thema Gesundheit und es ist unfassbar viel was es da zu lernen gibt...

An dieser Stelle aber nochmal ein deutliches DANKE für eurer aller Unterstützung!
Gerne weiter so :)
 
Wenn ich gleichzeitig an zu vielen Ecken anfange, dann verzettel ich mich nur und verliere vollends die Übersicht
nach und nach die Baustellen abarbeiten
das wichtigste ist erstmal der Magen und Darm
wenn man 20 Jahre Blutdruckmedikamente genommen hat kann man nicht einfach absetzen und es mit Natur versuchen,
das muss man erstmal versuchen ob man es etwas reduzieren kann und mit Natur ersetzen kann und so sein Gefässystem wieder stärken kann
 
> Muskelzucken (rechtes Bein, linkes Augenlied)
Mangel bei den B-Vitaminen? (Hab leider vergessen, welches in diesem Zusammenhang genannt wurde.)

mit dem Bluthochdruck lebe ich ja schon seit 20 Jahren problemlos.
Das ist womöglich nicht ganz korrekt eingeordnet, denn du nimmst das Medikament immerhin schon Jahrzehnte lang standardmäßig (Kuklinski 06.05.2020 Seite 4):

Der Vitamin-B-Mangel im Alter ist seit vielen Jahren bekannt. Die Hauptursache sehen wir in der medikamentösen Polyphragmasie, angefangen von Kontrazeptiva bis hin zu Schmerz-, Rheumamitteln, Lipidsenkern und Herz-, Kreislaufmedikamenten. Begünstigt werden Defizite dadurch, dass keine Hinweise über zu erwartende Defizite dem Patienten gegeben werden. [...] Zahlreiche Medikamente lösen Vitamin- und/oder Spurenelementdefizite aus (Übersicht Tab. 1).

Keiner der bisherigen Tests weißt hierauf hin.
...auch dazu schreibt Kuklinski s.o..

PS:
wenn man 20 Jahre Blutdruckmedikamente genommen hat kann man nicht einfach absetzen
Dasselbe wurde meiner Großmutter nach 3 Jahrzehnten Blutdrucksenkereinnahme gesagt - sogar unter der ärztlichen Annahme, dass dieses Dauerrezept bei ihr ursprünglich gar nicht angezeigt gewesen sein dürfte.
 
ein sehr gutes Mittel der Hömöopathie gegen Bluthochdruck ist Rauwolfia
davon gibt es genug Komplexmittel
ich nehme seit jahren Löwe Komplex Nr 3 Rauwolfia
und mein Blutdruck ist 120/ 80
Danke für den Hinweis, vielleicht probiere ich es mal aus. Mir geht es primär nicht darum, den Blutdruck zu senken, sondern die Ursache zu beseitigen, damit sich der Blutdruck ohne Zusatzstoffe wieder im Normalbereich einpegelt.

ACE Hemmer und Betablocker haben langfristig viele Nebenwirkungen und es entstehen neue Krankheiten

Da stimme ich dir zu. Nattokinase ist kein Medikament. Es wird aus vergorenen Sojabestandteilen hergestellt, ähnlich wie Sauerkraut und löst die Verkalkungen in den Blutadern auf oder reduziert sie. Dadurch, dass die Verengungen in den Blutgefäßen durch Nattokinase vermindert werden, normalisiert sich der Blutdruck von selbst.

Ernährungsumsetellung, salzarme Kost, Sport und Bewegung dürfte ja bekannt sein

Kochsalz ist ein lebenswichtiges Mineral und sollte reichlich gegessen werden. Die Info, dass Salz den Blutdruck erhöht, hatte sich als Fehlinformation herausgestellt.
 
.. für jeden etwas anderes. Darmprobleme sind sehr individuell und verschieden, und so kann man auch nicht jedem eine One-Size-Fits-All-Therapie andrehen.

Niemand will dir etwas andrehen. Die Schwefelkur ist ein Angebot und ob man es nutzt oder nicht, kann jeder selbst entscheiden.

Jemand, der chronisch krank ist und dem die Ärzte nach zig Jahren nicht geholfen haben, hat nur zwei Möglichkeiten:
weiterhin krank bleiben oder behutsam etwas Neues ausprobieren.

Die Wissenschaft hat sich stänig weiterentwickelt, weil es immer Forscher gab, die das Bestehende kritisch hinterfragt und durch Versuch und Irrtum verbessert haben. Es gab auch zahlreiche Ärzte, die durch Selbstversuche das medizinische Wissen erweitert haben.
 
kann jeder selbst entscheiden.
Ja, aber das ist schwierig, wenn einem falsche Versprechungen eingeflüstert werden. Genauso wie das da:
Dadurch, dass die Verengungen in den Blutgefäßen durch Nattokinase vermindert werden, normalisiert sich der Blutdruck von selbst.
Solche vollmundigen Versprechungen macht nicht mal die von euch verachtete "Pharma" und "Schulmedizin".
 
Kochsalz ist ein lebenswichtiges Mineral und sollte reichlich gegessen werden. Die Info, dass Salz den Blutdruck erhöht, hatte sich als Fehlinformation herausgestellt.

Ein dauerhaft zu hoher Salzkonsum fördert bei vielen Menschen Bluthochdruck, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Die Nieren, die überschüssiges Salz ausscheiden, werden ebenfalls belastet. Und auch die Zusammensetzung der Bakterien im Darm, das Mikrobiom, kann sich durch zu viel Salz verändern

Salz: Zu viel ist ungesund und fördert Bluthochdruck​


Stand: 28.11.2023 10:00 Uhr

Danke für den Hinweis, vielleicht probiere ich es mal aus. Mir geht es primär nicht darum, den Blutdruck zu senken, sondern die Ursache zu beseitigen, damit sich der Blutdruck ohne Zusatzstoffe wieder im Normalbereich einpegelt.
die Homöopathie ist die Lehre von der Heilung
und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen

die Schulmedizin ist die Lehre von der Behandlung und Symptome zu beseitigen
 
(Kuklinski 06.05.2020 Seite 4):
Der Vitamin-B-Mangel im Alter ist seit vielen Jahren bekannt. Die Hauptursache sehen wir in der medikamentösen Polyphragmasie, angefangen von Kontrazeptiva bis hin zu Schmerz-, Rheumamitteln, Lipidsenkern und Herz-, Kreislaufmedikamenten. Begünstigt werden Defizite dadurch, dass keine Hinweise über zu erwartende Defizite dem Patienten gegeben werden. [...] Zahlreiche Medikamente lösen Vitamin- und/oder Spurenelementdefizite aus (Übersicht Tab. 1).

Hast du bei dir auch schon einmal einen "Vitamin-Check" / Mikronährstoffcheck machen lassen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nur das wenigste. Vitamin D war jedenfalls desaströs. Fettsäuren und Aminosäuren hätten mehr sein sollen, Selen auch.

Bin da sehr unentschlossen, etwa unzählige Labortests zu veranlassen, weil für mich schlecht zu durchschauen ist, welche Relevanz das Einzelne dann jeweils hat - Kuklinski s.o. Seiten 6 bis 9:
In den 30 Jahren des 20. Jahrhunderts warnte der Ernährungswissenschaftler E. Kollath (Rostock) davor, mit Einzelsubstanzen in Redoxgleichgewichte einzugreifen, da sie Redoxblockaden auslösen können. [...] Die Redoxkaskade darf folglich keine Lücken aufweisen. [...] Im Gegensatz zu pharmakologischen Studien mit Monosubstanzen ist dies bei Mikronährstoffen nicht möglich.
■ Die derzeitigen Mikronährstoffempfehlungen beruhen auf dem Vermeiden von Mangelkrankheiten.
■ Es existiert ein geringes Wissen über simultane Effekte multipler Mikronährstoffdefizite.
■ Unbekannt sind Interaktionen zu Gen- und damit Enzympolymorphismen (z. B. hemmt α-Tocopherol die Glutathiontransferase Pi).
■ Es existieren keine fundierten Kenntnisse über das mitochondriale Genom, dessen oxidativen Stress und Bedeutung der Mikronährstoffe.
Wir sind der Meinung, dass eine Vitamin-, Spurenelement-Supplementation in zweifach höherer Dosierung als die Tagesempfehlungen heute prophylaktisch bedenkenlos ist. Für Behandlungen chronischer Erkrankungen sind gezielt, indiziert höhere Dosierungen erforderlich, die durch erfahrene Ärzte gesteuert werden müssen.
Unbestritten sind Medikamente bei Akutbehandlungen und Therapien chronischer Erkrankungen erforderlich und z. T. noch nicht ersetzbar.

Prophylaktisch therapeutisch kommen bei chronischen Erkrankungen drei Hauptsäulen in Betracht:
■ körperliche Aktivität
■ Ernährung mit niedriger glykämischer Last und
■ erhöhter Zufuhr langkettiger einfach und mehr ungesättigter Fettsäuren [22, 23, 24]
■ Mikronährstoffe, Vitamine, Mengen-, Spurenelemente
Chronische Erkrankungen sind meist Multisystemerkrankungen mit s. g. Komorbiditäten. Es handelt sich hierbei nicht um nebeneinander existierende einzelne, isolierte Organerkrankungen, sondern um mitochondriale Funktionsstörungen als eine Entität!
Kollath wies auch auf die Bewahrung der Lebendigkeit der Nahrungsmittel, d. h. den Elektronenreichtum natürlicher Nahrungsmittel hin. Er warnte vor einer zunehmenden Be- und Verarbeitung von Grundnahrungsmitteln. Genau dies ist aber eingetreten (typisches Beispiel Milch). Sie beginnt schon mit der unnatürlichen Fütterung von Nutztieren durch Mast-, Kraftfutter und Käfig- oder Stallhaltung.
Eine Mikronährstoffstudie mit Antioxidantien in den USA (Fast food) und im Pongau (Österreich) ergäbe mit Sicherheit divergierende Resultate, da im Pongau 60% der Landwirtschaft biologisch wirtschaftet und dem Konsumenten elektronen- und photonenreiche Nahrungsmittel auch pestizidfrei anbietet.
Unverändert bleibt die Tatsache, dass auch Multivitamine eine reichhaltige Mischernährung nie ersetzen könne. Die s. g. sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wie Phenolsäuren, Flavonoide, Sulfide, Glucosinolate, Carotinoide, Phytosterine u. a. sind nicht ersetzbar. Sie regenerieren, schützen Vitamine. Nehmen sie Elektronen auf, bleiben sie stabil. Sie können nicht radikalisch wirken (Watzl, B., Lützmann, C.: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln, Hippokrates-Verlag 1995). Sie wirken natürlich nur, wenn das reichhaltige Angebot von Frühjahhr bis Herbst genutzt wird. Eine Fast-food- und Pizza-Generation wird ihre Probleme kriegen (z.B. toxische Aldehyde und hohe Nitratgehalte von Pommes frites).


 
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