Dieses Psycho-Profil führt zu Heuschnupfen

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Ich las gerade nur das Stichwort - Weichei - unter deinem Beitrag ...

Zitate aus beiden Artikeln:
Vor allem ängstliche und gewissenhafte Menschen sind im Erwachsenenalter von der Allergie betroffen.
Wer Stress hat, hat ein doppelt so hohes Risiko, an Heuschnupfen zu erkranken.
Erwachsene mit Pollenallergie sind emotional etwas instabiler und gewissenhafter als andere.
Persönlichkeitsmerkmale emotionale Labilität sowie Gewissenhaftigkeit.
Vermutlich, so schreiben die Wissenschaftler, führt emotionale Labilität auch dazu, schneller und stärker in Stress zu geraten, als das bei anderen Menschen der Fall ist.
Dass Gewissenhaftigkeit das Risiko für das Auftreten von Heuschnupfen erhöht, ist allerdings etwas überraschend.
... das Stichwort - Weichei - dazu finde ich auch etwas überraschend.

Gerd
 

Bei Allergien kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Jedes Symptom hat einen Auslöser, der tief verborgen im Unterbewusstsein des Menschen liegt. Aufdeckende Hypnosetherapie kann diese Informationen auffinden und neutralisieren.

Viele Allergien sind psychischer Natur und nur bedingt auf einem externen Faktor beruhend. Ist der Auslöser für die allergische Reaktion im Unterbewusstsein gefunden - egal ob es sich um Pollen, Gräser, Kräuter, Nahrungsmittel etc. handelt - kann er neutralisiert werden. Somit gibt es für den Körper keinen Grund mehr, die allergische Reaktion zu produzieren.
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Hallo Haschel,

die verschiedenen Faktoren, die laut Studie die Neigung und Entwicklung zur Pollenallergie fördern, sind ja nun nicht wirklich neu und ergänzen einander - finde ich.

... Bei manchen Menschen beginnen die Leiden bereits im Kindesalter und bleiben bis ins Erwachsenenalter bestehen. Andere wiederum bekommen die Allergie erst wenn sie erwachsen sind. Wie auch bei anderen Erkrankungen, haben Untersuchungen gezeigt, dass psychische Prozesse auf den Krankheitsverlauf Einfluss haben können. ...
und vice versa: auch Allergien können natürlich die Psyche beeinflussen..

... spielt vor allem die Persönlichkeit eine Rolle, ob Heuschnupfen überhaupt auftritt oder nicht. In ihrer Studie mit mehr als 5.700 Teilnehmern, die sie über mehr als 50 Jahre begleitet hatten, haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass nur knapp sechs Prozent aller Kinder an Heuschnupfen litten, bei den Erwachsenen aber stieg die Rate auf 14 Prozent. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, zeigte sich, dass Heuschnupfen in der Kindheit zwar der wichtigste Faktor war, wenn die Forscher versuchten, Heuschnupfen im Erwachsenenalter vorherzusagen. Allerdings folgten gleich darauf die Persönlichkeitsmerkmale emotionale Labilität sowie Gewissenhaftigkeit. ...
Also spielt der Veranlagung auf jeden Fall eine Rolle.
Ich frage mich allrdings, ob Persönlichkeitsmerkmal wie "emotionale Labilität sowie Gewissenhaftigkeit" tatsächlich diese große Rolle spielen Da wäre es wichtig zu wissen, wie diese Persönlichkeitsmerkmale getestet wurden bzw. welche körperlichen Marker getestet bzw. nicht getestet wurden, u.a. Umwelteinflüsse. Denn daß die im Laufe eines Lebens größer werden, dürfte klar sein.
Mich erinnert diese Studie an die einstige Amalgam-Studie, bei der letzten Endes dann auch behauptet wurde, daß die Psyche da eine außerordentlich große Rolle spielt (http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-ressourcen/19908-german-amalgam-trial-studie-beendet.html)

5.700 Leute: das ist immerhin eine große Anzahl. Ich überlege allerdings, ob in einer Zeit von 50 Jahren (also seit ca. 1965 ) nicht auch die Umweltproblematik viel schlimmer geworden ist, Tschernobyl kam 1986 dazu, Fukushima 2011, und sicher gibt es noch eine Menge anderer Unfälle mit Radioaktivität , von denen wir überhaupt nichts wissen. Von anderen Umweltfaktoren ist hier gar nicht die Rede...

...Die Wissenschaftler nehmen an, dass emotionale Labilität vermutlich auch dazu führt, schneller und stärker in Stress zu geraten, als dies bei anderen Menschen der Fall ist. ...
"nehmen an, vermutlich ..." sehr wissenschaftlich. Und was ist "emotionale Labilität" bitte schön?

Immerhin:
... Andere Gesundheitsexperten weisen außerdem darauf hin, dass auch Vererbung sowie Stoffe in der Umgebungsluft, die die Atemwege reizen, zur Entstehung einer Allergie beitragen können. Daher haben beispielsweise Kinder, die bei rauchenden Eltern aufwachsen, ein erhöhtes Risiko, eine Pollen- oder auch andere Allergien zu entwickeln. ...
Heuschnupfen hängt auch von der Persönlichkeit ab

Tatsache ist: Angestiegen ist die Zahl der
- Autozulassungen, der Flüge nach fern und nah, die Umweltgifte aller Art, Fast-Food-Nahrung, Stunden von Kindern und Erwachsenen vor dem PC, Impfungen usw. usw. und - so denke ich: Studien, die umweltbedingte Schäden beim Menschen auf die Psyche zurückführen wollen.

Grüsse,
Oregano
 
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...wenn man davon ausgeht, dass "Blick" (Schweiz) in etwa der deutschen "Bild" entspricht, wundert man sich eventuell nicht mehr so sehr über das Stichwort "Weichei" oder über die weiteren sehr allgemein gehaltenen "Aussagen"....

Man liest zwar immer wieder über einen Zusammenhang von Allergiebereitschaft und "Psyche"; ich selber konnte einen solchen bisher noch nicht wirklich bei mir feststellen - für überaus "gewissenhaft" halte ich mich eher nicht....

Lieben Gruß, mondvogel
 
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Themenstarter
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Hallo Zusammen,

ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell es die Gemüter erhitzt, wenn man folgenden Satz sagt: Kranheit X kommt von Psyche.

Vielleicht liegt es ja daran das wir doch noch in unseren Köpfen folgende Gleichung haben:

Psychische Probleme = Psycho = Weichei

Zurück zum Text:
Ich finde es immer wieder erstaunlich, das die Aussage:
Körper beienflußt Psyche beinflußt Körper

immer und immer wieder versucht wird zu beweisen, es ist so als ob man den Satz "Bei Regen wird man nass" versucht zu beweisen.

Aber wie schon an anderer Stelle erwähnt: Jeder muss die Konsequenzen seiner Entscheidungen selber tragen.

Oder anders gesagt: Ich behalte dann lieber den Schatz ;)

Herzenswarmen Gruß
Haschel
 
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... nach diesen Sätzen verstehe ich gar nicht, mit welcher Absicht (und auch mit welcher eigenen Meinung) du diese beiden Artikel anführst.

Gerd

.​
 
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16.06.13
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Zurück zum Text:
Ich finde es immer wieder erstaunlich, das die Aussage:
Körper beienflußt Psyche beinflußt Körper

immer und immer wieder versucht wird zu beweisen, es ist so als ob man den Satz "Bei Regen wird man nass" versucht zu beweisen.

Herzenswarmen Gruß
Haschel
Ja, man sollte meinen im Jahr 2015 sei es selbstverständlich den Menschen als ganzes zu betrachten, und nicht in seine Komponenten zu zerlegen, aber das ist es nicht. Und dann muss ich "beweisen" welcher Bestandteil des Individuums "schuld" ist an seinem Zustand.

LG de bear
 
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