Dünger fürs Gehirn

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Ich habe hier einen sehr interessanten Artikel über OMEGA 3 und die Auswirkungen auf die Psyche bzw. Gehirn gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

ICH SCHENK DIR DICH - MANIFEST DER EVOLUTIONÄREN UND SELBSTBESTIMMTEN VOLLVERNETZUNG DES KOMPLIZIERTESTEN OBJEKTS IM GESAMTEN UNIVERSUM, DEM MENSCHLICHEN GEHIRN.

Als vor Millionen Jahren unsere Vorfahren (Tiktaalik) mit einem noch sehr kleinen Gehirn aus dem Meer robbten, verspeisten sie, wenn sie Hunger hatten, diejenigen, die nicht aus dem Meer robbten, also Fische und andere Meeresfrüchte. Und genau dort, im Fett der Kaltwasserfische (Lachs, Hering ect.) befinden sich, aus Frostschutzgründen, bis zu 2 Prozent der sogenannten Omega 3 Fettsäuren. Das sind pro 100 Gramm Fisch immerhin 2 Gramm Omega 3. Diese gaben und geben immer noch den entscheidenden Wachstumsschub für unser Gehirn. Nur wegen Omega 3 ist unser Gehirn im Lauf der Zeit auf die heutigen 3 Pfund angewachsen.

Zum besseren Verständnis ein paar Zahlen: Im optimalen Zustand verfügt unser Gehirn über 100 Milliarden Nervenzellen (auch Neuronen und Spiegelneuronen genannt) sowie die 10 – 50 fache Anzahl Gliazellen. Letztgenannte sind ein vielfaches kleiner als die Nervenzellen. Die Masse des Gehirns ergibt sich dadurch je zur Hälfte aus Gliazellen und aus Nervenzellen. Vernetzt werden all diese Mini-Datenspeicher mit den Synapsen, deren Anzahl auf 1 Milliarde pro Kubikmillimeter geschätzt wird. Ohne Synapsen könnte unser Gehirn keine Denkarbeit verrichten. Zur Herstellung ausreichender Mengen an Synapsen (und man kann wirklich nie genug davon haben) benötigt unser Körper Omega3.

Es gibt jedoch mehrere Versionen von Omega 3 Fettsäuren, die bekanntesten sind Docosahexaensäure (DHA), Eicosapentaensäure (EPA) und die Alpha-Linolensäure (ALA). Der Baustein aus dem die Synapsen hergestellt werden ist die DHA. Besonders wichtig ist sie für Kleinkinder und ältere Menschen da diese Personengruppen hohe Synapsendefizite aufweisen. Als Säuglinge bekommen wir die DHA, wenn alles normal läuft, über die Muttermilch, aber das wars dann auch schon oft für grosse Teile der menschlichen Spezies. Für den der in einer unwissenden Familie oder in Fischarmen Gegenden wie z.B. Afrika aufwächst ist es mehr als Pech, denn der läuft den Rest seines Lebens mit einem unterentwickelten Gehirn durch die Gegend.

Zwischen Hauptschule und Gymnasium entscheidet (ausser der genetischen Veranlagung) oftmals die von Geburt an verabreichte Menge von DHA. Synapsen sind Verschleissteile, und deswegen bekommen gerade ältere Menschen Alzheimer und Demenz aufgrund nicht mehr funktionsfähiger Synapsen. Erinnerungen in Neuronen ohne Anschluss an das Bewusstsein finden keine Verwendung in Denkprozessen. Längst schlagen Wissenschaftler Alarm dass unser Gehirn degeneriert. Und „Dumb all over“ sang schon Zappa.

Um unser Zivilisationsgehirn nicht nur vollständig auswachsen zu lassen sondern auch in Schuss zu halten bedarf es einer lebenslangen Einnahme von DHA in ausreichender Menge. Für den täglichen Bedarf werden je nach Quelle zwischen 200 mg und 3,8 g pro Tag empfohlen. Die molekular langkettigen Fettsäuren DHA und EPA befinden sich ausnahmslos im Fett der Kaltwasserfische. Als Dankeschön fürs Essen erhält unsere „Prozessorleistung“ aufgrund der Hebelwirkung von DHA einen Quantenschub. Nachdem nämlich unser Gehirn, also die die zentrale Schaltstelle, mit Abermilliarden neuer Synapsen zwischen Gliazellen und Neuronen auf allen Ebenen restauriert und neu verdrahtet worden ist kann sich dieses wieder optimal um die Bestandteile seines Fortbewegungsapparats kümmern!

Für die Software, also für Psyche und Geist, ist die Eicosapentaensäure (EPA) zuständig. Zahllose Beschwerden wie z.B. Sehstörungen, Nachtblindheit, Schizophrenie, Tinnitus, Darmbeschwerden, Depressionen, Herzkrankheiten, Haarausfall, Arthritis, Zuckerkrankheit, schlechte Blutwerte, falscher Blutdruck und Blutzuckerspiegel, Alzheimer, Schlaganfallrisiko, Borderline und vieles mehr werden dadurch gelindert oder sogar gänzlich beseitigt. Selbst gegen Brust- Prostata- und Darmkrebs kann die Omega 3 Fettsäure DHA vorbeugend wirken. Die tägliche Einnahme dieser Fettsäuren zum Zwecke des Selbsterhalts ist für jeden Menschen ein absolutes Muss.

Es gibt auch pflanzliches Omega 3, welches in Form von Alpha-Linolensäure (ALA) in extrem hohen Mengen (bis zu 70 %) im Samen einer der ältesten Pflanzen der Welt, und zwar dem Flachs bzw. Lein enthalten ist. Leider taugt diese nicht zur Synapsenbildung da sie erst noch durch körpereigene Enzyme in DHA umgewandelt werden muss. Je nach Veranlagung werden aus 100% Alpha-Linolensäure zwischen 0.5% und 10% DHA. Diese Umwandlung klappt allerdings nur dann wenn sich weder Fleisch noch andere tierische Fette wie z.B. Eigelb, Butter, Camenbert o.ä. im Verdauungstrakt befinden.

Zusätzlich erschwert wird die Metamorphose durch die Beschaffenheit der Leinsamenkapsel, denn diese schützt das Öl perfekt vor Licht, Luft und Magensäure. Ungekauter Leinsamen verlässt deswegen, zusammen mit der ALA, den Körper wieder auf natürlichem Weg. Es nützt auch nichts die ab Werk geschroteten Körner zu schlucken, denn in diesen ist fast keine ALA mehr vorhanden. Das liegt daran dass sofort nach dem Schroten der Leinsamenkapsel der Sauerstoff auf das freigelegte Öl trifft und ein chemischer Zerfallsprozess in Gang gesetzt wird welcher die ALA in gesundheitsschädliche Riesenmoleküle verwandelt.

Bereits 3 Wochen nach dem Schroten befinden sich nur noch 20% der ursprünglich bis zu 70% ALA im Leinöl. Dieser Zerfallsprozess kann weder durch einen Kühlschrank noch durch einen Aufenthalt im Reformhaus gestoppt werden. Die einzige Möglichkeit um trotzdem über die ALA im Leinsamen an geringe Mengen DHA zu kommen ist das kauen von ungeschrotetem Leinsamen! Es stellt sich allerdings die Frage ob die Einnahme pflanzlicher Omega 3 Fettsäuren zum Zwecke der Synapsenerzeugung überhaupt Sinn macht, denn würde die Alpha-Linolensäure im Verdauungstrakt tatsächlich durch körpereigene Enzyme in biologisch bedeutsamen Mengen der längerkettigen Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA verwandelt, so müssten sie vergleichbare Wirkungen haben. Das Gegenteil ist aber der Fall: Beim Menschen hebt Alpha-Linolensäure bestimmte Blutfette, während Eicosapentaensäure oder Docosahexaensäure diese Fette senken.

Alpha-Linolensäure wirkt nicht blutdruck-senkend, wohl aber Docosahexaensäure. Dies bedeutet, dass sich mit pflanzlicher Alpha-Linolensäure nicht die Wirkungen von Omega3 Fettsäuren aus Fisch oder Fischöl erzielen lassen. Dies bedeutet auch, dass eine gesundheitsfördernde Wirkung der pflanzlichen Alpha-Linolensäure erst mal nachgewiesen werden muss, was bisher aber nur in Ansätzen gelang. Aufgrund wissenschaftlicher Arbeiten ist aber an einer positiven Auswirkung von Eicosapen-taensäure und Docosahexaensäure kaum zu zweifeln.

Durch diese Betrachtungsweise ist der Streit darüber, welche Omega-3 Fettsäuren essentiell sind, in den Hintergrund getreten. An der Einnahme von Fisch führt also (ausser 20 Fischölkapseln täglich) kein Weg vorbei. 2 Mal pro Woche sollte bzw. muss fetter Fisch auf dem Speiseplan stehen, am besten Wildlachs oder Hering, dadurch erhält man, in Verbindung mit täglicher Bewegung an der frischen Luft, ein wunderbar arbeitendes Gehirn, falls es noch nicht durch zuviel durch Alkohol oder Lösemittel zerstört worden ist. Wortwörtlich sichtbare Erfolge lassen sich bereits nach kurzer Zeit beim Sehen feststellen, der Blick wird schärfer, die Farben kräftiger und eine eventuell vorhandene Nachtblindheit lässt nach.

Zusätzlich sind Lachs, Hering und Makrele die einzigen Lieferanten für hochdosiertes Vitamin D. Achtung Etikettenschwindel: Seelachs (echter Name Köhler) und Alaska Seelachs sind kein Lachs und beinhalten kaum Omega 3 Fettsäuren. Beide sind mit dem Dorsch oder Kabeljau verwandt und nicht mit dem Lachs. Echter Lachs sind der Atlantische Lachs (Salmo salar), der Weißlachs (Stenodus leucichthys), der Buckellachs (Oncorhynchus gorbuscha), der Rotlachs (Oncorhynchus nerka), der Königslachs (Oncor-hynchus tschawytscha) sowie der Donaulachs (Hucho hucho). Wer noch Fragen hat der wende sich an den Autor dieses Textes. Mail: [email protected] Steinzeitleben.de


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LACHS - NÄHRWERT

VITAMINE µg/100 g
Vitamin A 22
Vitamin D 8
Vitamin B12 4
mg/100 g
Vitamin E 0,6–4,0
Thiamin 0.21
Riboflavin 0.14
Niacin 8.2
Pantothensäure 1.3
Pyridoxin 0.9

AMINOSÄUREN g/100 g
Asparaginsäure (Asp) 1.9
Threonin (Thr) 0.9
Serin (Ser) 0.8
Glutaminsäure (Glu) 3,0
Prolin (Pro) 0.7
Glycin (Gly) 0.9
Alanin (Ala) 1.4
Valin (Val) 1.1
Methionin (Met) 0.6
Isoleucin (Ile) 1.1
Leucin (Leu) 1.7
Tyrosin (Tyr) 0.7
Phenylalanin (Phe) 1,0
Lysin (Lys) 1.7
Histidin (His) 0.8
Arginin (Arg) 1.3
Tryptophan (Trp) 0.2

MINERALIEN UND
SPURENELEMENTE mg/100 g
Natrium (Na) 57
Kalium (K) 441
Calcium (Ca) 12
Eisen (Fe) 0.4
Selen (Se) 0.03
Zink (Zn) 0.4
Mangan (Mn) 0.01
Magnesium (Mg) 28
Phosphor (P) 245
Kupfer (Cu) 0.04
Cholesterin 66

FETTSÄUREN %
14:0 4,0-7,0
16:0 12,0-14,0
16:1* 4,0-7,0
18:0 2,0-3,0
18:1* 15,0-18,0
18:2 Omega-6 4.4
18:3 Omega-3 0,5-2,5
18:4 Omega-3 0,5-2,5
20:1* 5,0-14,0
20:4 Omega-3 1,0-2,0
20:4 Omega-6 0,2-1,0
20:5 Omega-3 4,0-10,0
22:1* 4,0-15,0
22:5 Omega-3 1,5-5,0
22:6 Omega-3 7,0-15,0




Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Fischen wieviel von den beiden wichtigen Omega 3 Fettsäuren DHA und EPA enthalten ist. Die Angaben sind in g pro 100 g. Dabei ist zu bedenken, dass es sich um einzelne Analysen handelt, der Gehalt aber durchaus deutlich schwanken kann da jeder Fisch ein einzelnes Individuum ist welches andere Strecken und somit Nahrungsaufnahmen hinter sich hat. Die EPA = Eicosapentaensäure ist grob gesagt zuständig für die Psyche (Software) des Gehirns (Schizophrenie, Depressionen u.v.m), die DHA = Docosahexaensäure ist, ebenfalls grob gesagt, zuständig für die Hardware im Gehirn, so verbessert sie nicht nur den Sehapparat Auge sondern vergrössert durch das Erzeugen neuer Synapsen - welche die Verbindung zwischen den Gehirnzellen (Neuronen) darstellen - das Netzwerk und somit auch die Denkleistung des Gehirns. Sie schafft also, bildlich gesprochen zunächst mal ein optimal ausgestattetes Gleisnetz im Gehirn auf dem dann wiederum die EPA die mit Daten vollgepackten Container hin und her rangieren kann.

EPA DHA

Aal, frisch, Fischzuschnitt 0,093 0,131
Aal, geräuchert 0,283 0,235
Aal, in grüner Soße 0,062 0,088
Auster, frisch 0,438 0,250
Barsch, frisch 0,080 0,211
Bismarckhering, Konserve 0,700 0,862
Brathering 0,709 0,862
Brathering, Konserve 0,709 0,862
Bückling 0,970 1,179
Dornhai/Seeaal/Schillerlocke 0,850 1,100
Fischfilet, gegrillt 0,060 0,215
Fischfilet Müllerin 0,060 0,215
Fischfrikadelle, paniert 0,050 0,175
Fischstäbchen, paniert, tief gefroren 0,050 0,175
Flunder, frisch 0,093 0,106
Forelle, blau 0,202 0,528
Forelle, frisch 0,202 0,528
Forelle, frisch, gegart 0,202 0,528
Forelle, geräuchert 0,259 0,677
Forelle, paniert, gebraten 0,145 0,352
Garnele, frisch 0,258 0,222
Hecht, frisch 0,033 0,074
Heilbutt, frisch 0,071 0,292
Heilbutt, frisch, gegart 0,071 0,292
Heilbutt, geräuchert 0,091 0,374
Hering, frisch, gebraten 0,709 0,862
Hering, gesalzen 0,843 0,546
Hering, Konserve in Öl 0,970 1,179
Heringsfilet in Sahne-Meerrettichcreme 0,450 0,580
Heringsfilet in Senfcreme 0,450 0,580
Heringsfilet in Tomatensoße 0,450 0,580
Heringsfilet, Matjesart 0,709 0,862
Heringsröllchen in Tomatensoße 0,450 0,580
Heringsrollen in Sahnesoße 0,450 0,580
Hummer, frisch 0,265 0,108
Kabeljau, frisch, gegart 0,064 0,120
Karpfen, blau 0,238 0,114
Karpfen, frisch, gegart 0,238 0,114
Katfisch, frisch 0,067 0,207
Kaviar, echt 0,741 3,800
Kaviarersatz 0,060 0,215
Kochfischwaren in Gelee 0,030 0,125
Krabben, frisch 0,170 0,150
Lachs, frisch 0,618 1,293
Lachs, geräuchert 0,690 1,457
Lachs, Konserve in Öl 0,618 1,293
Lachsrogen 0,983 1,363
Makrele, frisch 0,898 1,401
Makrele, geräuchert 0,504 0,699
Matjeshering, frisch 0,709 0,862
Matjeshering nach Hausfrauenart 0,500 0,621
Miesmuschel, frisch gegart 0,276 0,506
Muscheln im Weißweinsud 0,276 0,506
Rollmöpse 0,521 0,619
Rotbarsch, frisch 0,161 0,434
Rotbarsch, frisch, gegart 0,161 0,434
Sardelle 0,538 0,911
Sardellenpaste 0,763 1,292
Sardine, frisch 0,473 0,509
Schellfisch, frisch, gegart 0,059 0,126
Schleie, frisch 0,093 0,106
Scholle, frisch 0,093 0,106
Scholle, frisch, gebraten 0,093 0,106
Schollenfilet, natur, tief gefroren 0,093 0,106
Schwertfisch, frisch 0,108 0,531
Seehecht, frisch 0,199 0,202
Seeteufel, frisch 0,150 0,120
Seezunge, frisch 0,093 0,106
Seezunge, frisch, gegart 0,093 0,106
Seezunge, gebraten 0,093 0,106
Sprotte, geräuchert 0,501 0,802
Steinbutt, frisch 0,320 0,230
Stockfisch, tief gefroren 0,011 0,423
Thunfisch, Konserve in Öl 0,027 0,101
Tintenfisch, frisch 0,039 0,066
Tintenfisch, frisch, gebraten 0,039 0,066
Tintenfisch, ausgebacken 0,039 0,066
Zander, frisch 0,199 0,099

Bis zur Steinzeit lag das Verhältniss Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren in unserer Ernährung bei 1:1 und vor 100 Jahren nur noch 1:10. Dieses Verhältnis ist gerade noch akzeptabel. In der heutigen Zivilisation wird dieser Wert aber bei weitem nicht mehr erreicht. Das Verhältnis geht teilweise sogar runter auf 1:50, d.h. auf 50 Teile Omega 6 Fettsäuren verspeisen wir nur noch 1 Teil Omega 3 Fettsäuren. Das Ergebniss ist eine Verkümmerung unserer Gehirne, bekannt unter dem Namen Demenz und Alzheimer oder auch schlicht Dummheit. Der nachfolgende und auch der darüberstehende Text hilft und sollte Zwangslektüre für jeden Menschen auf dieser Erde werden !

In dieser Schwachsinnigen Welt gibt es ja viele die an Homöopathie glauben. Die Lehre der Homöopathie will uns vermitteln dass man Wirkstoffe im Verhältnis bis zu 1:50000 oder noch höher verdünnt um dann von diesen, je höher die Verdünnung ist, eine umso stärkere Heilwirkung zu erfahren. Im Vergleich dazu ist das Mengenverhältnis des Wirkstoffs einer Tablette gerade zu phantastisch. Nun soll angeblich, wenns nach den Homöopathen geht, die schulmedizinische Tablette nicht so gut wirken wie der kaum mehr feststellbare Wirkstoff im hochverdünnten Homöo Wässerchen. Das ist natürlich Blödsinn Pur und wurde von mir nur deswegen erwähnt um die Frage in den Raum zu stellen wie es sein kann dass ein gehäufter Teller voller Essen gar keine Wirkung auf den Körper und seine Bestandteile haben soll nur weil die Nahrung darauf nicht Medizin heisst oder Homöopathie ist. Desweiteren müssen Homöopathen sich von mir fragen lassen warum unser normales Trinkwasser, das seit Millionen Jahren durch jede Menge Körper (u.a. auch Dinosaurier) und Kontinente geflossen ist - völlig Wirkstoffbefreit sein soll und nur das vom Homöopathen gemixte Zeug mit Wirkung behaftet sein soll.

Der Kluge Leser erkennt was ich meine und versteht dann auch meine Euphorie die den Spiegelartikel der Ausgabe 52/2008 auf Seite 112 betrifft. Klick hier um ihn im Original zu sehen

Hier ist er Auszugsweise:


Dünger fürs Gehirn

Von Jörg Blech

Kann essen klüger machen? Hirnforscher und Ernährungswissenschaftler haben sich darangemacht, die Wirkung der Nahrung auf das Gehirn zu erkunden. Fleisch, Fruchtsaft und Rüben scheinen Balsam für die Nerven zu sein. Besonders gut fürs Denkorgan aber ist Fisch.
Die 120 Babys verputzten ihren Brei im Dienst der Wissenschaft. Die eine Hälfte bekam vom vierten bis zum zehnten Monat Fertigmenüs, die acht Prozent Fleisch und Maiskeimöl enthielten. Die anderen Kinder wurden mit deftigerer Kost ernährt: anderthalbmal so viel Fleisch und Raps- statt Maisöl.

In der noch unveröffentlichten Studie geht es darum, ob das Gehirn von Babys so mit Nährstoffen versorgt wird, dass es seine kognitiven Fähigkeiten voll ausbilden kann. "Die Ernährung der Babys in Deutschland ist ja eigentlich gut", sagt Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. "Aber wir wollen wissen, ob man sie noch verbessern kann."

Im amerikanischen Boston ist es der Verhaltensbiologe James Joseph von der Tufts University, den umtreibt, welche Stoffe in Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse die Geisteskraft stärken. Nach seiner Überzeugung birgt die rechte Auswahl von Speisen ein noch weitgehend ungenutztes Potential. "Viele von uns unterschätzen den Einfluss, den das Essen auf das Gehirn haben kann."

In Los Angeles schließlich widmet sich der Neurobiologe Fernando Gómez-Pinilla an der University of California dem Phänomen. "Die Nahrung wirkt auf das Gehirn wie ein Arzneimittel", erklärt der gebürtige Chilene, dessen Forschung sich vor allem um Omega-3-Fettsäuren dreht.

Gewiss, Ratgeber zur gesunden Ernährung füllen schon heute die Regale in den Buchhandlungen. Doch wie ein Schnitzel oder ein Apfel auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns wirken, das war bis vor kurzem erstaunlich wenig erforscht, geschweige denn wissenschaftlich abgesichert.

Ganz im Gegenteil: Etliche Neurowissenschaftler dachten lange Zeit, die genaue Zusammensetzung der Nahrung spiele für Intelligenz und Kognition gar keine Rolle, solange nur die Grundversorgung des Gehirns gewährleistet sei. Und für viele Botenstoffe im Gehirn stimmt das ja auch: Etliche Neuropeptide bestehen aus einfachen Aminosäuren, die der Körper selbst herstellen kann, ganz egal ob aus Leberwurstbrot oder Tofuschnitte.

Für andere, nicht minder wichtige Stoffe im Gehirn jedoch zeichnen Neurowissenschaftler inzwischen ein anderes, vielschichtigeres Bild: Unser täglich Brot wirkt demnach direkt auf das Gehirn und manipuliert unweigerlich die Herstellung bestimmter Chemikalien darin.

Im Weihnachtsbraten zum Beispiel ist die Aminosäure Tryptophan enthalten, die der Mensch nicht selbst herstellen kann. Über den Blutkreislauf gelangt sie in das Oberstübchen, wo Enzyme sie in den potenten Botenstoff Serotonin umwandeln. Dieser wirkt pharmakologisch gesehen wie ein Antidepressivum und löst ein Gefühl wohliger Schläfrigkeit aus.

Ein Mahl kann den Geist aber nicht nur glücklich machen, sondern den Verstand auch schärfen. "Es besteht die aufregende Möglichkeit", so der Neurobiologe Gómez-Pinilla, "dass man durch eine veränderte Zusammensetzung der Nahrung die kognitiven Fähigkeiten erhöhen, das Gehirn vor Schäden schützen und dem Altern entgegenwirken kann."

Kann der Mensch sich also buchstäblich schlauessen? Epidemiologische Studien deuten es an: Kanadische Wissenschaftler etwa haben kürzlich untersucht, wie sich mehr als 4500 Fünftklässler ernähren. Nachdem die Forscher andere Faktoren wie das Einkommen der Eltern, Vorbildung und Schulart herausgerechnet hatten, blieb eine Größe übrig: das Essen. Je ausgewogener (viel Obst und Gemüse, wenig gesättigtes Fett) sich die Schüler ernährten, desto besser konnten sie lesen und schreiben.

Hersteller von industrieller Nahrung wittern ein Geschäft und bringen schon entsprechende Produkte auf den Markt. Die Firma Hipp etwa vermarktet Babymenüs, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert sind. Der Schweizer Konzern Nestlé wiederum hat mit den Forschern der ETH Lausanne eine Vereinbarung zur "Erforschung der Beziehung zwischen Ernährung und Gehirn" geschlossen. Dafür zahlt das Unternehmen dem Brain Mind Institute der Hochschule eine Summe in Höhe von 25 Millionen Franken, verteilt über fünf Jahre.

Die Neugier der Hirnforscher und Lebensmittelentwickler richtet sich auf einen Zusammenhang, der die Evolution des Menschen entscheidend geprägt hat: Je reichhaltiger nämlich die Speisekarte des Menschen-Urahns, desto größer wurde auch sein Gehirn.

Besonders gut belegt ist der Zusammenhang für die Docosahexaensäure (DHA). Der Stoff gehört zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren und kommt in großer Menge in den Membranen menschlicher Gehirnzellen vor. Dort ist er an der Übermittlung von Signalen beteiligt und bürgt für das normale Funktionieren des Gehirns.

Der Körper kann DHA kaum selbst herstellen; er muss es mit der Nahrung aufnehmen, etwa über fetten Fisch, worin DHA reichlich enthalten ist. Einige Paläontologen sind sogar überzeugt davon, dass der Zugang zu dieser Nahrungsquelle der Startschuss für die Entstehung des heutigen Menschen war: Erst nachdem die Hominiden des Fischfangs mächtig gewesen seien, sei das rasante Wachstum des Gehirns in Gang gekommen.

Ein Abweichen vom bewährten Speiseplan kann auch heute noch empfindlich aufs Denkorgan schlagen. Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz, Rechtschreibschwäche und auch Schizophrenie - all das geht Studien zufolge mit einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren einher.

Sogar die Hirngesundheit ganzer Nationen wird von den Ernährungsgewohnheiten seiner Einwohner geprägt. In Deutschland und anderen westlichen Staaten ist der Konsum von Omega-3-Fettsäuren in den vergangenen hundert Jahren dramatisch zurückgegangen - während die Rate von Depressionen auf ein höheres Niveau gestiegen ist. Nicht so in Japan, wo roher Fisch das Nationalgericht ist: Dort ist krankhafte Trübsal bis heute selten.

Im Küstenstaat Norwegen haben Forscher voriges Jahr erstmals untersucht, wie der Verzehr von Meeresfrüchten auf das Gehirn älterer Menschen wirkt. Sie befragten dazu mehr als 2000 Frauen und Männer im Alter von 70 bis 74 Jahren zu ihren Essgewohnheiten und testeten sie mit verschiedenen Denkaufgaben.

Und siehe da: Wer durchschnittlich mindestens zehn Gramm Fisch pro Tag verspeiste, der meisterte die Aufgaben besonders gut. Der Effekt stieg mit der Dosis. Testpersonen, die jeden Tag etwa 75 Gramm Fisch zu sich nahmen, erzielten die besten Ergebnisse.

Solch positive Effekte entstehen offenbar, weil die Omega-3-Fettsäuren direkt auf die Nervenzellen einwirken: Ratten, die vier Wochen lang mit Omega-3-Fettsäuren angereichertes Futter bekommen, können Verletzungen des Nervengewebes weitaus besser wegstecken als Kontrolltiere. Interessanterweise hat Junkfood genau den gegenteiligen Effekt: Ratten, die mit stark zucker- und fetthaltigem Futter gemästet wurden, bauten geistig ab und wurden anfälliger für Hirnschäden.

Wer die guten Effekte der Omega-3-Fettsäuren für sich nutzen will, muss allerdings nicht zu Rollmöpsen oder Bratheringen greifen und kann auch den Nachwuchs mit Lebertran verschonen.

Das jedenfalls ist bei der Babyfütterung zu Dortmund herausgekommen. In der Studie haben die Forscher erstmals nachgewiesen, dass ein bestimmter Bestandteil des Rapsöls (Alpha-Linolensäure) von den Babys in hochwertigere Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden kann. "Die Metabolisierung hat geklappt", sagt Mathilde Kersting, die das genaue Ergebnis bald in einer Fachzeitschrift vorstellen will.

Auch die Erhöhung des Fleischgehalts von acht auf zwölf Prozent hat Kersting zufolge Spuren in den Babys hinterlassen: Der Eisengehalt im roten Blutfarbstoff stieg an, so dass er mehr Sauerstoff in das Gehirn transportieren konnte.

Ob das zusätzliche Eisen und die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren auch die kognitiven Fähigkeit der Babys verbessern, ist damit jedoch noch nicht bewiesen; diese entscheidende Frage müssen die Dortmunder Forscher erst noch in einer weiteren Studie klären.

Leicht schmatzend, weil er sich eine Blaubeere nach der anderen in den Mund schiebt, erzählt der Bostoner Verhaltensbiologe Joseph von einer Zutat, die er für eine besonders gute Nervennahrung hält: von den Polyphenolen. Diese in unterschiedlichsten Beeren, Weintrauben und in Rotwein enthaltenen Substanzen gehören zu den Antioxidantien: Sie mindern schädliche Prozesse in den Zellen und scheinen die Synapsen zu schützen, also jene Umschaltstellen zwischen den Nervenzellen, die für das Abspeichern von Erinnerungen unersetzlich sind.

Wer fleißig Beeren konsumiere, könne deshalb auf messbare Verbesserungen der Gehirnfunktion hoffen, sagt Tufts-Forscher Joseph. Das glaubt der Verhaltensbiologe in noch unveröffentlichten Experimenten mit älteren Menschen gesehen zu haben, denen das Alter schon erste Probleme mit dem Gedächtnis bereitete. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen tranken diese Personen jeden Tag zwei Gläser Blaubeerensaft aus dem Supermarkt - und konnten Joseph zufolge bestimmte kognitive Aufgaben besser lösen als vor Beginn der Saftkur.

Ein bestimmtes Polyphenol, das Curcumin, gilt ebenfalls als Balsam für die Nerven. Ratten, die vier Wochen Curcumin ins Futter gemischt bekamen, konnten eine Gehirnerschütterung viel besser überwinden als normal ernährte Artgenossen.

Folgende Beobachtung aus dem fernen Indien ist damit vielleicht mehr als bloßer Zufall: Die Menschen dort konsumieren das Kurkuma-Gewürz in rauen Mengen. Dieses enthält das gelb leuchtende Curcumin, das auch dem Currypulver die Farbe gibt. Zugleich scheinen die Menschen in Indien besser als andere vor der Alzheimer-Krankheit gefeit zu sein, jenem heimtückischen Leiden, bei dem ganze Hirnareale zugrunde gehen.

Schon träumt Richard Wurtman vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge von einer Esstherapie gegen Gehirnschwund. Der Pharmakologe hat drei gängige Nahrungsinhaltsstoffe ausfindig gemacht, die wie Dünger auf das Gehirn zu wirken scheinen, wenn man sie zusammen verzehrt: Uridinmonophosphat, typischerweise in Rüben enthalten, Cholin aus Eiern und die Fettsäure DHA aus Fischen.

Wenn man Mäuse zwei, drei Wochen lang damit verköstigt, bilden sie 30 bis 40 Prozent mehr Synapsen - das sind genau jene Strukturen, die bei Alzheimer-Patienten zuerst verlorengehen.

Kein Wunder, dass sich der französische Nahrungsmittelkonzern Danone für diese Mischung interessiert und sie in Deutschland, Holland, Belgien und den USA bereits an Patienten mit milden Alzheimer-Symptomen hat testen lassen - allerdings bisher mit eher bescheidenem Erfolg.

Die Vorreiter der Forschung zumindest scheinen ihren Ergebnissen zu trauen: James Joseph von der Tufts University knabbert jeden Tag nicht nur zwei Tassen Blaubeeren, sondern dazu noch eine Unze (knapp 30 Gramm) Walnüsse. Fernando Gómez-Pinilla pilgert in Los Angeles regelmäßig zum Fischhändler und holt sich dort seinen Lachs.

Einig ist sich die Wissenschaft allerdings auch darin, dass es ein Zuviel des Guten geben kann. Denn wer Portion um Portion in sich hineinstopft, der macht die guten Effekte der Nahrung auf die Nervenzellen irgendwann zunichte.

Bei regelmäßigen Fressattacken geht es dem Denkorgan aus bisher noch ungeklärten Gründen sogar an die Substanz. Das jedenfalls lässt eine Kernspin-Untersuchung von Übergewichtigen befürchten: Je mehr die Probanden auf die Waage brachten, desto weniger wog ihr Gehirn.


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Die Essenz: Um euer Gehirn und das von lieben älteren Menschen auf Vordermann zu bringen ist es notwendig mindestens 2 mal Pro Woche Lachs oder gekauten Leinsamen (50 - 70 % Omega 3 Fettsäuren) zu essen damit das Gehirn Omega 3 Fettsäuren bekommt.

Den Lachs am besten mit Kurkuma Gewürz würzen und mit Rapsöl Ölen, ausserdem gibt es Tabletten (Keltican Forte) mit Uridinmonophosphat welches übrigens auch in Mangold, Rüben oder Rote Beete enthalten ist und sehr wichtig noch sind Blaubeeren (Heidelbeeren) sowie das in Eigelb enthaltene Cholin.

Lachs enthält 2 Gramm Omega 3 Fettsäuren, das schafft, bis auf den Hering, kaum ein anderer Fisch ! Planzliches Omega 3 findet sich in einer sehr hohen Dosis in Leinöl, und zwar 50 - 70 %. Allerdings nur wenn das Leinöl frisch gepresst ist. Das Leinöl im Reformhaus ist nicht zu empfehlen. Am besten ist es man kaut die unverletzten Leinsamen und presst diese selber aus mit einem Wagenheber oder kaut sie gründlich. In Hanföl auf Platz 2 befinden sich 20 %, gefolgt von Walnuss, Soja, Raps und Weizenkeimöl mit Gehalten von 5 bis 7 %.
Leinöl gibt es zwar, wie schon erwähnt, nur im Reformhaus oder ähnlichen Läden, aber das Omega 3 darin zerfällt so rasch, das es bereits 3 Wochen nach der Herstellung nur noch 25% - 30% Omega3 Fettsäuren enthält. Das Haltbarkeitsdatum ist also völlig egal, wichtig ist NUR das Herstellungsdatum. Grundsätzlich empfiehlt es sich einen Bauern zu suchen bzw. ein spezielles Geschäft welches Leinöl frisch gepresst aus dem Fass verkauft. Danach sollte es Lichttgeschützt im Eisfach bzw. in der Tiefkühltruhe gelagert und spätestens 3 Wochen nach der Herstellung weggschmissen werden. Es sollten nicht mehr als 20 Gramm täglich genommen werden. In Frankreich u.a Ländern ist Leinöl verboten weil es beim zerfall Blausäure bilden kann die aber mit der Magensäure zusammen unschädlich wird. Mehr Infos zu Leinöl gibts in Wikipedia.de und am Ende dieses Textes ganz unten.

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Welcher Fisch hat wieviel Omega-3-Fettsäuren?

Auch wenn ein Lebensmittel allein niemanden gesund machen kann, kann Fisch den meisten von uns helfen unsere Ernährung und unsere Gesundheit zu verbessern. Fisch steht in vielen Studien über die vorteilhaften Omega-3-Fettsäuren als deren wichtigste Quelle im Mittelpunkt. Lachs, Sardinen, Thunfisch und auch Schalentiere sind besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Generell ist ein höherer Konsum aller Arten von Fisch und Meeresfrüchten empfehlenswert.


Fett ist nicht gleich Fett


Für eine gute Gesundheit ist es unerlässlich, bei der Ernährung auf Ausgewogenheit und Vielfalt zu achten – darin sind sich die Experten einig. Anders ausgedrückt: eine ausgewogene, auf vielen unterschiedlichen Lebensmitteln basierende Ernährung ist generell vorteilhafter als eine Ernährung, die nur auf wenigen Lebensmitteln beruht.
Allgemein empfehlenswert ist eine Ernährungsweise, die weniger gesättigte Fette und Cholesterin enthält sowie einen moderaten Gesamtfettgehalt. Fette Fleischwaren und nicht fettreduzierte Milchprodukte sind die Hauptquellen gesättigter Fette in unserer Ernährung. Pflanzenöle hingegen sind die wichtigsten Quellen ungesättigter Fette. Eine Ernährung die einen höheren Anteil einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren aufweist, senkt die Werte für das “schlechte” Cholesterin, während gesättigte Fettsäuren den Wert des „schlechten“ Cholesterins anheben. Deswegen sollte die ideale Ernährung mehr einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten als die derzeitige europäische Ernährung.

Nehmen Sie mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich


In der Kategorie der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gibt es zwei wichtige Unterklassen: Die Omega-3 und die Omega-6-Fettsäuren. Pflanzenöle sind reich an Omega-6-Fettsäuren und die meisten Europäer nehmen unbewusst viel davon mit ihrer Ernährung auf. Auf der anderen Seite fehlen Omega–3-Fettsäuren im Allgemeinen in unserer Ernährung. Sie sind in Fisch, Schalentieren, Tofu, Mandeln und Walnüssen sowie in manchen Pflanzenölen, aus Leinsamen, Nüssen und Raps zu finden. Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven gesundheitlichen Effekt auf das Herz-Kreislaufsystem. Ein anderes faszinierendes Forschungsgebiet bezüglich der Omega-3-Fettsäuren betrifft ihre Auswirkung auf das Gehirn und den Sehvorgang. Einige Forschungsergebnisse legen nahe, dass sie eine Rolle bei der Verhütung der Makular-Degeneration, einer häufigen Form der Erblindung, spielen und positive Effekte bei manchen depressiven Störungen zeigen. Die laufende Forschung beschäftigt sich mit der Rolle der Omega-3-Fettsäuren für das Immunsystem und deutet auf einen positiven Einfluss auf rheumatische Arthritis, Asthma, Lupus, Nierenkrankheiten und Krebs hin.
Um die spezifischen gesundheitlichen Effekte zu erreichen, wird empfohlen, wöchentlich zwei Mahlzeiten mit Omega-3-Fettsäuren reichen Fisch zu essen. Auch wenn nicht alle Fischsorten reich an Omega-3-Fettsäuren sind, kann deren regelmäßiger Verzehr ein erhebliches Maß an diesen Fettsäuren beisteuern. Die folgende Tabelle gibt einen allgemeinen Überblick über Fischsorten und ihren Omega-3-Gehalt.


Omega-3-Gehalt von Fisch und Schalentieren
(Mengen in Gramm pro 100g Portion)


Lachs, Atlantik, gezüchtet, gegart, geräuchert 1.8
Sardellen, Europa, eingelegt in Öl oder Salz 1.7
Sardine, Pazifik, eingelegt in Tomatensoße oder Salz, mit Gräten 1.4
Hering, Atlantik, in Essig eingelegt 1.2
Makrele, Atlantik, gekocht, geräuchert 1.0
Regenbogen-Forelle, gezüchtet, gegart, geräuchert 1.0
Schwertfisch, gekocht, geräuchert 0.7
Thunfisch, weiß, wässrig oder in Salz eingelegt 0.7
Pollock, Atlantic, cooked, dry heat 0.5
Plattfisch (Flunder and Seezungenarten), gegart, geräuchert 0.4
Heilbutt, Atlantik und Pazifik, gegart, geräuchert 0.4
Schellfisch, gekocht, geräuchert 0.2
Dorsch, Kabeljau, Atlantik, gegart, geräuchert 0.1
Miesmuschel, blau, gegart, gedünstet 0.7
Auster, orientalisch, wild, gegart, geräuchert 0.5
Kammmuschel, verschiedene Arten, gegart, geräuchert 0.3
Muscheln, verschiedene Arten, gegart, gedünstet 0.2
Shrimps, verschiedene Arten, gegart, gedünstet 0.3


Quelle: USDA Nutrient Database for Standard Reference


Hinweis: Der Omega 3 Fettsäuregehalt von Fischölkapseln ist natürlich nicht 100 Prozent sondern entspricht maximal einem Viertel - ich würde sogar behaupten höchstens 10 Prozent, weshalb man 6 bis 8 dieser Fischölkaseln täglich nehmen müsste um eine Wirkung zu erzielen.


Fisch und Fleisch im ernährungsphysiologischen Vergleich


Fisch und Schalentiere sind hervorragende Eiweiß-Quellen, die wenig Fett enthalten. Eine 100 Gramm-Portion der meisten Fische und Schalentiere enthält rund 20 Gramm beziehungsweise rund ein Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Eiweiß. Das viele lebenswichtige Aminosäuren enthaltende Fischeiweiß hat eine hohe Qualität und ist für Menschen jeden Alters sehr bekömmlich. Meeresfrüchte sind auch generell fettärmer und weniger kalorienreich als Rindfleisch, Geflügel- oder Schweinefleisch und enthalten in etwa die gleiche Menge oder etwas weniger Cholesterin. Der Fettgehalt von Fisch schwankt abhängig von der Art des Fisches und der Saison. Schalentiere und weißer Fisch enthalten weniger als 5 Prozent Fett (z. B. Krabben, Hummer, Muscheln, Tintenfisch, Schellfisch, Kabeljau, Scholle, Seezunge). Bei fettreicherem Fisch liegt der Gehalt bei 5-25 Prozent: Sardine und Thunfisch (5-10 %), Bücklinge, Sardellen, Makrele, Lachs (10-20 %) and Aal (25 %). Auch wenn fettreicher Fisch insgesamt mehr Fett enthält, ist dieses Fett doch hauptsächlich ungesättigt. Meeresfrüchte enthalten außerdem viel Mineralien wie Eisen, Zink und Kalzium (Dosenfisch mit weichen, essbaren Gräten).


Stellen Sie sich um


Die tägliche Ernährung mit Fisch und Meersfrüchte anzureichern ist einfach. Ein hilfreicher Tipp: Versuchen Sie nach und nach eine oder mehrere Proteinquellen durch Fisch zu ersetzen, bis Sie regelmäßig zweimal die Woche Fisch oder Meeresfrüchte verzehren.

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Gefundene Texte zum Thema Uridinmonophoshat:

VERWENDUNG VON PYRIMIDINUKLEOTIDEN ZUR BEHANDLUNG VON SCHÄDIGUNGEN DES PERIPHEREN NERVENSYSTEMS Beschreibung Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Pyrimidinnukleotids zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems, insbesondere von Polyneuropathien, Neuritiden und Myopathien, sowie die Verwendung zur Stimulation der Nervenregeneration.

Nervenverletzungen sind Ereignisse, die in der Traumatologie an erster Stelle stehen aber auch im Gefolge entzündlich-, metabolisch-, endokrin-, vaskulär-und toxisch-bedingter Erkrankungen auftreten.

Wissenschaftliche Erkenntnisse lassen vermuten, daß Axone für die Funktionsfähigkeit von peripheren Nerven von Bedeutung sind, da sie für die Transport-und Leitfähigkeit von Versorgungssubstanzen und Informationen wichtig zu sein scheinen.

Kommt es zu einer Nervenschädigung mit Durchtrennung von Nervenbahnen, so setzt im Läsionsbereich eine Aussprossung von Axonen ein, und im Nerv läßt sich eine Form eines eigenen Reparatursystems erkennen, das zur Regeneration von Nerven etwa im Fall der Polyneuropathie führt.

Experimentell wurden drei Phasen beim Reparatursystem erkannt.

1. Eine Latenzphase vom 1. bis 2. Tag nach dem Trauma.

Das Axon degeneriert an der Läsionsstelle. Es kommt zur Fragmentierung.

Auch das Myelin des Hüllgewebes wird von diesem Prozeß erfaßt und zerfällt innerhalb von etwa 8 Tagen.

2. Eine Regenerationsphase vom 2. bis 12. Tag.

Am proximalen und distalen Stumpf des durchtrennten Nervenbereichs teilen sich die Schwannschen Zellen. Ein junges Axon sproßt aus und akkumuliert Proteine, Lipide und RNA. Büngnersche Bänder bemühen sich, die Verbindung zwischen den durchtrennten Faserstücken wieder aufzubauen.

An dieser Leitstruktur wandert das junge Axon entlang.

3. Eine Reifungsphase vom 12. bis 90. Tag.

Die neue Nervenfaser nimmt infolge der Myelinisierung an Dicke zu. Neue Zellstrukturen bilden sich.

Damit dieses Reparatursystem funktioniert, bedarf es bestimmter Substrate wie Cytidin und Uridin, welche als Energiespender wirken. Nukleinsäuren sind die Basis der Nervenregeneration. Nukleoside werden von den Nervenzellen aufgenommen und zu Nukleotiden umgesetzt. Nukleotide gelangen in die Axone, die maßgeblich am Regenerationsprozeß beteiligt sind. Cytidin und Uridin bewirken dabei die Neusynthese von Strukturbestandteilen der Nervenzelle (J.



In klinischen Studien an Patienten mit einer Polyneuropathie führte die externe Applikation eines Gemisches aus Cytidin und Uridin zu einer Besserung der typischen Polyneuropathiesymptome.

Eine Studie an Wistarratten belegte die gute Wirksamkeit der Wirkstoffkombination von Uridinmonophosphat (UMP) und Cytidinmonophosphat (CMP) in bezug auf die Regeneration traumatisch geschädigter peripherer Nerven.

In dieser Versuchsreihe wurde einer Gruppe von Versuchstieren UMP, einer anderen CMP und einer weiteren ein Gemisch aus UMP und CMP verabreicht.

Nur die Gruppe, welche die Wirkstoffkombination aus UMP und CMP erhalten hatte, zeigte eine vergrößerte Faserfläche auf der Basis erweiterter Myelinscheidenflächen. Die Strukturanalyse der Nervenfasern belegte, daß in der UMP/CMP-Gruppe eine merkliche Vergrößerung der mittleren Faserfläche eingetreten war, die durch vergrößerte Myelin-und Axonflächen bedingt war.

Die Versuchstiere, welche nur die Einzelsubstanzen UMP oder CMP erhalten hatten, zeigten keine vergleichbaren Resultate.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde physiologisch gut verträgliche Substanzen bereitzustellen, welche zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems sowie zur Stimulation der Nervenregeneration eingesetzt werden können.

Diese Aufgabe wird durch die technische Lehre des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, Aspekte und Details der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Beispielen.

Überraschenderweise wurde gefunden, daß es zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems sowie zur Stimulation der Nervenregeneration nicht einer Wirkstoffkombination von mindestens 2 Pyrimidinnukleotiden bedarf, sondern die Einzelsubstanzen eine hervorragende Wirkung zeigen.

Entgegen den oben erwähnten Erkenntnissen aus der Tierversuchsstudie, welche den Einzelsubstanzen UMP und CMP eine Wirksamkeit bei der Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems bzw. der Nervenregeneration absprechen, konnte nachgewiesen werden, daß UMP als auch CMP eine hohe Wirksamkeit bei dieser Indikation aufweisen.

Somit betrifft die Erfindung die Verwendung eines einzelnen Pyrimidinnukleotids zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems und/oder zur Stimulation der Nervenregeneration. Als Beispiele für Schädigungen des peripheren Nervensystems gelten beispielsweise Polyneuropathien, Neuritiden und Myopathien.

Bevorzugte Indikationen sind degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, diabetische Polyneuropathien, Polyneuropathien nach Alkoholabusus, andere toxische Polyneuropathien, Facialisparese, Gesichtsneuralgien, multiple Sklerose, Wurzelneuritiden, Zervikalsyndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Ischialgie, Lumbago, Interkostalneuralgie, Trigeminusneuralgie sowie Herpes zoster.

Als Pyrimidinnukleotide eignen sich vorzugsweise Uridin-5'-monophosphat, Uridin- 5'-diphosphat, Uridin-5'-triphosphat, Cytidin-5'-monophosphat, Cytidin-5'- diphosphat oder Cytidin-5'-triphosphat. Insbesondere eignen sich von diesen Uridinphosphaten und Cytidinphosphaten für den erfindungsmäßigen Einsatz UMP und CMP, wobei UMP dem CMP noch vorzuziehen ist. Das Pyrimidinnukleotid wird in einer täglichen Dosis von 1-100 mg, bevorzugt von 5-50 mg, weiterhin bevorzugt 7 bis 40 mg und insbesondere bevorzugt von 10 bis 35 mg eingesetzt.

Eine weitere Verwendung eines Pyrimidinnukleotids besteht in der Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung, welche zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems und/oder zur Stimulation der Nervenregeneration geeignet ist.

Derartige pharmazeutische Zusammensetzungen können neben dem Pyrimidinnukleotid die üblichen festen oder flüssigen Träger, Verdünnungs-oder Lösungsmittel bzw. die üblicherweise verwendeten pharmazeutischen Hilfsstoffe enthalten. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen werden entsprechend der gewünschten Applikationsart bevorzugt mit einer Wirkstoffkonzentration an Pyrimidinnukleotid von 1-100 mg, vorzugsweise 5-50 mg, weiterhin bevorzugt 7-40 mg und insbesondere bevorzugt 10-35 mg in bekannter Weise hergestellt.

Die erfindungsgemäß einsetzbaren Pyrimidinnukleotide sowie die erfindungsgemäß einsetzbaren pharmazeutischen Zusammensetzungen eignen sich für eine intravenöse, intraperitoneale, intramuskuläre, subkutane, rektale, vaginale, transdermale, topische, intradermale, intestinale, orale, intragastrale, intrakutane, intranasale, intrabuccale, perkutane, sublinguale oder irgend eine andere Applikation.

Die bevorzugten pharmazeutischen Zusammensetzungen bestehen in einer Darreichungsform, die zur oralen Applikation geeignet ist. Solche Darreichungsformen sind beispielsweise Tabletten, Filmtabletten, Dragees, Kapseln, Pillen, Pulver, Lösungen, Dispersionen, Suspensionen, Depotformen oder Inhalationslösungen.

Entsprechende Tabletten können beispielsweise durch Mischen eines Pyrimidinnukleotids mit bekannten Hilfsstoffen, beispielsweise inerten Verdünnungsmitteln wie Dextrose, Zucker, Sorbit, Mannit, Polyvinylpyrrolidon, Sprengmitteln wie Maisstärke oder Alginsäure, Bindemitteln wie Stärke oder Gelantine, Gleitmitteln wie Magnesiumstearat oder Talk und/oder Mitteln zur Erzielung eines Depoteffektes wie Carboxypolymethylen, Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat oder Polyvinylacetat, erhalten werden. Die Tabletten können auch aus mehreren Schichten bestehen.

Entsprechend können Dragees durch Überziehen von analog den Tabletten hergestellten Kernen mit üblicherweise in Drageeüberzügen verwendeten Mitteln, beispielsweise Polyvinylpyrrolidon oder Schellack, Gummiarabicum, Talk, Titandioxid oder Zucker hergestellt werden. Dabei kann auch die Drageehülle aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oben bei den Tabletten erwähnten Hilfsstoffe verwendet werden können.

Lösungen oder Suspensionen mit dem erfindungsgemäß einsetzbaren Wirkstoff können zusätzlich geschmacksverbessernde Mittel wie Saccharin, Cyclamat oder Zucker sowie Aromastoffe wie Vanillin oder Orangenextrakt enthalten. Sie können außerdem Suspendierhilfsstoffe wie Natriumcarboxymethylcellulose oder Konservierungsmittel wie p-Hydroxybenzoate enthalten. Wirkstoffe enthaltende Kapseln können beispielsweise hergestellt werden, indem man den Wirkstoff mit einem inerten Träger wie Milchzucker oder Sorbit mischt und in Gelatinekapseln einkapselt.

Eine bevorzugte Zusammensetzung enthält beispielsweise Natriumcitrat-Dihydrat, wasserfreie Citronensäure, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Mannitol, Gelatine und gegebenenfalls Farbstoffe.

Geeignete Suppositorien lassen sich beispielsweise durch Vermischen mit dafür vorgesehenen Trägermitteln wie Neutralfetten oder Polyethylenglykol bzw.

Derivaten davon herstellen.

Selbstverständlich kommen auch parenterale Zubereitungen, wie Injektions-oder Infusionslösungen in Betracht. Für die parenterale Applikation eignen sich insbesondere Injektionslösungen eines Pyrimidinnukleotids in physiologischer Kochsalziösung.

Verfahren zur Herstellung diverser Formulierungen sowie die verschiedenen Applikationsmethoden sind dem Fachmann bekannt und beispielsweise in "Remington's Pharmaceutical Sciences, Mack Publishing Co., Easton PA" eingehend beschrieben.

Beispiele Im folgenden wird am Beispiel von Uridin-5'-monophosphate (UMP) die Wirksamkeit von Pyrimidinnukleotiden zur Behandlung von Schädigungen des peripheren Nervensystems sowie zur Stimulation der Nervenregeneration am Beispiel der Indikation Lumbago beschrieben.

80 weibliche als auch männliche Patienten im Alter zwischen 20 und 63 Jahren wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine einer Behandlung mit UMP und die andere einer Placebo-Behandlung unterzogen wurde.

Die Behandlung erstreckte sich über vier aufeinanderfolgende Tage, wobei die Behandlung auch vorzeitig abgebrochen werden konnte, sobald sich die Symptome derart gebessert hatten, daß eine weitere Behandlung überflüssig wurde.

Appliziert wurde einmal täglich in eine Armvene eine Injektionslösung von 19,349 mg UMP (dies entspricht einer Masse von 12, 834 mg Uridin) in 250 ml physiologischer Kochsalzlösung über einen Zeitraum von 30 Minuten. Die Vergleichsgruppe erhielt als Placebo nur die 250 ml physiologische Kochsalzlösung ohne einen Wirkstoff.

Für diese klinische Studie wurden nur Patienten mit einer Schmerzintensität von mindestens 40 mm auf der VAS-Skala (VAS : visual analogue scale) ausgewählt.

Die Schmerzintensität wird auf der linearen VAS-Skala in der Einheit"mm" angegeben und wurde bestimmt, indem die Patienten dazu aufgefordert wurden, auf der linearen VAS-Skala den Punkt zu markieren, der ihrer jeweiligen Schmerzintensität entsprach. Dabei wird kein spürbarer Schmerz mit dem Wert 0 mm und der größtmögliche Schmerz mit dem Wert 100 mm angegeben.

Die Schmerzintensität der Patienten wurde kontinuierlich überprüft, wobei die Patienten auch die jeweilige Dauer der einzelnen Schmerzperioden anzugeben hatten.

Ergebnisse Bereits innerhalb der ersten 24h nach der ersten Injektion kann ein deutlicher Rückgang der Schmerzen bei den UMP-Patienten gegenüber den Patienten, die nur ein Placebo erhalten hatten, festgestellt werden (s. Tabelle I).

Tabelle I belegt, daß bereits nach kurzer Zeit nach der ersten Injektion die Schmerzintensität im Ruhe-und Bewegungszustand bei der UMP- Patientengruppe stark abnimmt. Der Finger-Boden-Abstand stellt ein Maß für die Beweglichkeit, d. h. für den Grad der Fähigkeit, den Rücken zu beugen, dar und wird in der Einheit"cm"angegeben, wobei der Abstand zwischen der Fingerspitze bei ausgestreckten Armen und dem Bogen bei maximal möglicher Beugung des Rückens gemessen wurde.

Tabelle I : Durchschnittswerte der UMP-und Placebo-Patientengruppe UMP Placebo Basislinie 24h nach Inj. Basislinie 24h nach Inti. Schmerz im Ruhe-60. 3 46. 2 63. 5 53. 6 zustand (mm) Schmerz in Bewe-76. 1 56. 9 76. 3 65. 1 gung (mm) Tägliche 15. 8 10. 7 14. 8 11. 7 Schmerzdauer (h) Vorhandensein 100% 90% 100% 100% von Myogelose Finger-Boden-43. 8 32. 5 46. 8 38. 3 Abstand (cm) Tabelle II stellt die Unterschiede im Rückgang der Schmerzintensität im Vergleich von UMP-und Placebo-Patientengruppe heraus.

Tabelle 11 : Schmerzrückgang bei UMP-und Placebo-Patientengruppe A UMP A Placebo A UMP-A Placebo Schmerz im Ruhe--12. 8-9. 4-3. 4 zustand (mm) Schmerz in Bewe--17. 9-11. 1-6. 8 gung (mm) Tägliche-4. 3-2. 9-1. 4 Schmerzdauer (h) Finger-Boden--10. 1-7. 4-2. 7 Abstand (cm) Tabelle II belegt den deutlich besseren Schmerzrückgang bei der UMP- Patientengruppe im Vergleich mit der Placebo-Patientengruppe. Im Verlauf der weiteren drei Tage konnte festgestellt werden, daß sich die Differenzen für den Schmerzrückgang, sowie für die tägliche Schmerzdauer als auch für den Finger- Boden-Abstand der UMP-Patientengruppe (A UMP) langsam den Differenzen der Placebo-Patientengruppe (A Placebo) angenähert haben, wobei jedoch stets die Absolutwerte der oben genannten Testparameter bei der UMP-Patientengruppe unter den entsprechenden Absolutwerten für die Placebo-Patientengruppe lagen.

Somit belegt die durchgeführte klinische Studie eindeutig die pharmakologische Wirksamkeit eines einzeln verabreichten Pyrimidinnukleotids und die bisher in der Fachliteratur vertretene Ansicht, daß nur Kombinationen von Pyrimidinnukleotiden eine angemessene Wirkung erzielen, ist damit widerlegt.
Quelle: STEINZEITLEBEN.DE
 
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Wichtiger Hinweis zum Thema Leinöl:

Was sie beim Kauf von Leinöl beachten sollten - Leinöl ist nicht gleich Leinöl - Info drucken

1.) Das Herstellerdatum des Leinöles sollte unbedingt auf der Flasche ersichtlich sein. Die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung vom Leinöl beruht auf der Frische des Öles. Die bis zu 65% im frischen Leinöl enthaltene Omega 3 - Fettsäure baut sich in 3 Wochen auf ca. 25 % ab. (Dieser Abbau entsteht auch, wenn das Öl im Kühlschrank aufgehoben wird und immer gut verschlossen bleibt . Wenn das nicht der Fall ist, zerfällt das Öl noch schneller !! Wenn die Flasche unangebrochen im Kühlschrank aufgehoben wird, baut sich die Omega 3-Fettsäure in drei Wochen auf ca. 30% ab.) Häufig wird behauptet, dass wenn die Flasche ungeöffnet bleibt, könne Leinöl lange gelagert werden. Erst wenn die Flasche geöffnet würde, beginne der Zerfall der Omega 3-Fettsäuren.

Solche Behauptungen oder Aussagen entsprechen nachweislich nicht der Wirklichkeit. Durch diesen Abbau der Omega 3-Fettsäuren entstehen gesundheitsschädliche Zerfallsprodukte. Die Vitalität, d.h. die biophysikalischen Eigenschaften und die Pi-Elektronen, bauen sich ebenfalls innerhalb 3 Wochen sehr stark ab. Das gilt besonders, wenn das Leinöl nicht gekühlt und vor Licht und Sauerstoff geschützt gelagert wird. Ein Leinöl, das z.B. eine unbekannte Zeit in einem Geschäft bei Raumtemperatur gelagert wurde und auf welchem kein Herstelldatum erkennbar ist und ein Verbrauchsdatum von länger als 3 Wochen anzeigt, sollte man daher nicht kaufen. Es trifft nicht zu, dass der Zerfall der Omega 3-Fettsäuren erst beginnt, wenn man die Flasche öffnet!

2.) Der Rohstoff (Leinsamen), aus dem das Leinöl hergestellt wurde, soltte aus biologisch dynamischem Anbau stammen, z.B. Demeter. Die Qualität des Rohstoffes (Pestizidrückstände und Schwermetallbelastungen) sollte von einer erzeugerunabhängigen Stelle z.B. Technische Universität München, geprüft und zertifiziert worden sein. Der Cadmium-Gehalt des Rohstoffes darf 0,30 mg/kg gesetzlich nicht überschreiten. Schwermetalle, wie Cadmium etc. wirken u.a. gehirnschädigend.

3.) Leinöl sollte bei der Herstellung nicht über 35° C erwärmt werden, weil sich sonst der Zerfall von Omega 3-Fettsäuren sehr schnell beschleunigt. Eine vor der Herstellung des Leinöles erfolgte Rohstoffzerkleinerung und -Erwärmung ist ebenfalls qualitätsmindernd.

4.) Zusätze jeglicher Art, oder das Beimischen anderer kostengünstigerer Öle oder anderer Stoffe sollten vom Verkäufer abgelehnt werden.

5.) Ein sehr positives und gutes Qualitätsmerkmal eines richtig hergestellten Leinöles ist ein schwarzer Bodensatz in der Flasche. So ein Bodensatz besagt oft, dass das Leinöl nicht druckgefiltert wurde (Druckfilterung ist Gift für die Vitalität des Leinöles). Zudem besteht ein solcher Bodensatz aus sehr wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, gerade diese Schwebestoffe sind besonders gesundheitsfördernd. ein Käufer, der ein gutes Leinöl erwerben möchte, sollte kein Leinöl kaufen, wo nicht u.a. ein gewisser Bodensatz von diesen Pflanzenstoffen in der Flasche enthalten ist.

6.) Leinöl sollte immer in dunklen Glasflaschen abgefüllt und gut verschlossen in einer Verpackung gekauft werden. Kapseln, Kunststoffbehälter, oder Dosen sind für Leinölabfüllungen ungeeignet.


Quelle: Achtung beim Kauf von Leinöl

Quelle: STEINZEITLEBEN.DE
 
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