Corona-Virus: Wie wird Corona bestmöglich behandelt

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20.08.09
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Die Studie "Eine aktuelle Studie" kann ich zwar öffnen, aber sie wird nach 30 Sekunden von einer ganz flächigen LIDL WERBUNG überdeckt, somit komplett blockiert.
Vielleicht klappt es jetzt:

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Vielleicht klappt es jetzt:

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Vielen Dank an Dich liebe Eva, es klappt. Mein Kumpel wird es mir übersetzen.

Liebe Grüsse
zausel
 
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übersetzungen gehen ganz einfach im inet und sind mittlerweile auch rel. gut.

z.b. mit google (es gibt aber auch andere):





lg
sunny
 
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20.08.09
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kokosnüsse enthalten extrem viel selen. und da auch andere nahrungmittel selen enthalten, teils auch rel. viel, bekommt man leicht genug selen bzw. zu viel, wenn man zu viel kokosnußprodukte ißt.




lg
sunny
Ich habe mir mal zusammengerechnet, auf wieviel Selen ich über die Ernährung täglich komme, es ist ziemlich viel, 450 statt RDA 113. Beides, Hühnersuppe, aber auch Kokos hat viel Selen.
 
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09.09.08
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Wuhu Eva,
Nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz ist betroffen. Eine aktuelle Studie hat 416 Menschen aus Wuhan untersucht, die mit COVID-19 infiziert waren. Jeder fünfte litt an Herzproblemen, sie hatten auch zu den anderen ein deutlich höheres Sterberisiko und es mehren sich die Berichte von Covid-19-Erkrankten, wo der Herzmuskel geschädigt ist. Herzspezialisten vermuten als Ursache, dass auch an den Herzen ACE2-Rezeptoren sind.
interessant wäre dabei, ob diese Herzprobleme schon vor COVID-19 bestanden; Dass bei div Infektionskranheiten die Lunge betreffend, hier auch die "ordinäre" Influenza, ebenso nach der Lunge das Herz und andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden können, die vorher nicht auffällig waren, hab ich zB vorhin schon verlinkt:
... Das kann zu schweren Entzündungen führen, bei COVID-19 (aber auch zB bei Influenza-Viren) ist das wichtigste Organ hier wohl die Lunge...
Dabei gäbe es noch eine weitere Theorie bez COVID-19, warum die Patientinnen quasi ersticken bzw es so unterschiedlich zur (echten) Influenza sich darstellt - was aber nur sekundär mit der Lungenfunktion zu tun hat (ich schau da mal mehr nach, wenn man da mal zu suchen anfängt, oyiyoiyoi, und verlink es dann dort Corona-Virus: Fakten, Irrtümer, Kritik und Halbwahrheiten)...
 
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Wuhu Eva,
Ich habe mir mal zusammengerechnet, auf wieviel Selen ich über die Ernährung täglich komme, es ist ziemlich viel, 450 statt RDA 113. Beides, Hühnersuppe, aber auch Kokos hat viel Selen.
eventuell wird bei der Aussage "kein Selen" gemeint, keines extra bzw als (isoliertes) NEM einzunehmen, wenn eine COVID-19-Infektion besteht?! :unsure:
 
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Nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz ist betroffen. Eine aktuelle Studie hat 416 Menschen aus Wuhan untersucht, die mit COVID-19 infiziert waren. Jeder fünfte litt an Herzproblemen, sie hatten auch zu den anderen ein deutlich höheres Sterberisiko und es mehren sich die Berichte von Covid-19-Erkrankten, wo der Herzmuskel geschädigt ist. Herzspezialisten vermuten als Ursache, dass auch an den Herzen ACE2-Rezeptoren sind.
auch das Herz ist betroffen
.
Gesichert ist das aber anscheinend nicht, wie man in dem oben verlinkten Artikel über diese Studie nachlesen kann. Ohne weitere Studien, wäre es zu gewagt, zu behaupten, das Herz sei vom Virus betroffen. Zitat aus dem oben verlinkten Artkel:
Nicht nur die Lunge, auch das Herz einiger Covid-19-Patienten ist geschädigt. Das beobachten Mediziner auf den Intensivstationen. Der genaue Grund ist unklar.... Es könnte sich um eine unspezifische Folge handeln. Auch bei weiteren schweren Erkrankung kann das Herz Probleme machen, weil etwa der Körper durch Entzündungen geschwächt ist...In der Studie aus Wuhan ergab sich kein eindeutiges Muster. Sowohl Menschen mit als auch solche ohne kardiologische Vorerkrankungen konnten im Verlauf von Covid-19 Schwierigkeiten am Herz entwickeln.
 
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09.09.08
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Wuhu Migi,
Gesichert ist das aber anscheinend nicht, wie man in dem oben verlinkten Artikel über diese Studie nachlesen kann. Ohne weitere Studien, wäre es zu gewagt, zu behaupten, das Herz sei vom Virus betroffen...
ja, interessant dabei ist ua auch das, was da Freesie heute in einem anderen Thread zitierte:
Das wäre ein weiterer Hinweis auf das, wo ich grade dran bin,
Dabei gäbe es noch eine weitere Theorie bez COVID-19, warum die Patientinnen quasi ersticken bzw es so unterschiedlich zur (echten) Influenza sich darstellt - was aber nur sekundär mit der Lungenfunktion zu tun hat (ich schau da mal mehr nach, wenn man da mal zu suchen anfängt, oyiyoiyoi, und verlink es dann dort Corona-Virus: Fakten, Irrtümer, Kritik und Halbwahrheiten)...
bitte noch ein bisschen Geduld...
 

togian

Huhu,
ja, interessant dabei ist ua auch das, was da Freesie heute in einem anderen Thread zitierte:
Hier mal "anecdotal" Infos:
1 Lungenentzündungsfall (der vor kurzem im Spital war, von dem ich im Forum schon geschrieben habe) - hat (trotz vieler NEMs die das Blut verdünnen sollten, ABER Bauchspeicheldrüse die dem Infekt nicht gewachsen war, somit zu hoher BZ. Anm.: Viele Infekte (nur viral?) "saugen" Insulin) eine mehrgliedrige Beinthrombose (war symptomlos) und eine Lungenembolie (beids.) davongetragen.

Im Spital meinten sie, das sei den Winter sehr häufig vorgekommen. Allerdings sei die Welle schon im Jänner/Feb. vorbeigewesen (also quasi ein "Nachzügler").
(wie schon geschrieben - Corona Test war negativ, bzw. alle Tests im Spital waren negativ. Also zum Zeitpkt. der Hospitalisierung waren weder Bakterien noch Viren (ich kann nicht sagen was sie alles getestet habe, es wurde eine Punktion gemacht, es steht auf den Befunden immer nur Viren/Bakterien oB) nachweisbar.

Infekt hat bei "uns" im Umfeld Nov/Dez "zugeschlagen". Innerhalb weniger Wochen sehr viele die mit trockenem Husten rumgerannt sind (im Kiga sicher 1/3). Ich hatte ihn auch kurz (Rest der Family ebenfalls) - mir ist in Erinnerung, dass ich mich extrem ausgetrocknet gefühlt habe. Kein Rotz, kein Auswurf. Einfach durch und durch trocken (Haut, Augen, Nase, Mund). Kann auch - bei mir - die NN gewesen sein (Salzmangel).
Freunde, Bekannte, eine Omi hat es erwischt. Einige waren schnell wieder fit. Einige haben sehr lang damit rumgekämpft (mehrere Wochen, tlw. im Sitzen geschlafen). Im Kiga kann ich mich an 2 Familien erinnern, wo gesamte Familie für 4-5 Wochen daheim bleiben musste, weil sie so schwach waren.
Pertussis ausgeschlossen, echte Grippe ausgeschlossen (bei den 2 Familien). Einfach ein "lästiger Infekt".

Einer Omi sind 2 Freundinnen an dem Infekt gestorben.

Unsere Osteopathin hat mir auch gesagt, dass die Viren dieses Jahr "extrem ausgetrocknet" haben und wir aufpassen sollen. (was ja vieles heißen kann - sie "spürt" ja nur, wie sich Menschen anfühlen).

Wie gesagt - alles VOR dem 1 Corona Fall in Ö.

Von Italien hab ich auch einen Artikel im Kopf, der "diesen" Infekt im Spätherbst beschreibt (aktuell gibt es ja so viele Artikel, grad schwer wieder was zu finden. Ich suche noch...).
(Edit: ich war um 15 Minuten schneller als die hier: https://www.20min.ch/ausland/news/story/Italien-Lungen-19823236 - wie skurril ;) . Schmäh ohne, hier ein anderer Link: http://german.chinatoday.com.cn/2018/ssxwnachrichten/202003/t20200323_800198234.html. (Kann ja nicht so schwer bezügl. Nachprüfung sein (die "damaligen" PatientInnen müssten ja nur AK Tests machen um zu schauen, ob Corona/Covid ja/nein).

Es kann - nach allem was wir wissen - ja sehr wohl auch ein anderer Infekt grad "solche" Symptome machen. Und Corona bekommt die ganzen "Credits" - weil man gar nicht schaut, was sonst so los ist/welche "grippalen Infekte (=Viren)" grad aktiv sind?

lg togi
 
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05.04.08
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Mich würde das auch mit dem Vitamin D interessieren, da ich tgl. 10 000 Einheiten einnehme. Habe vom 12. März dazu etwas gefunden:

Eine hochdosierte (250.000 oder 500.000 IE) Vitamin-D- 3- Studie an beatmeten Intensivpatienten in Georgia mit einer mittleren 25 (OH) D-Basiskonzentration von 20–22 ng / ml ergab, dass die Krankenhausaufenthaltsdauer von 36 verkürzt wurde ( SD, 19) Tage in der Kontrollgruppe bis 25 (SD, 14) Tage in der 250.000-IE-Gruppe [25 (OH) D = 45 ± 20 ng / ml] und 18 (SD, 11) Tage in der 500.000-IE Gruppe [25 (OH) D = 55 ± 14 ng / ml]; p = 0,03 [ 93 ]. In einer anschließenden Pilotstudie mit 30 mechanisch beatmeten kritisch kranken Patienten erhöhten 500.000 IE Vitamin D 3 -Zusatz die Hämoglobinkonzentration signifikant und senkten die Hepcidin-Konzentrationen, wodurch der Eisenstoffwechsel und die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, verbessert wurden


Es wurde auch gesagt, man solle seinen Spiegel möglichst mit 10000 Einheiten tgl. auf eine Spiegel von 100-150 bringen.
 
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Ja, da braucht es noch weiterführende Studien, und es wäre ja gut, wenn es eine Fehldeutung wäre. Ein Zusammenhang zwischen Vit. D und ACE besteht jedenfalls, und sicher ist in der aktuellen Situation sicher.
Und was, wenn der Zusammenhang zwischen Vit. D und ACE genau anders herum ist? Dann wäre jeder schlecht beraten, sein Vitamin D abzusetzen. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, womit du deine Ansicht begründest.
 
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20.08.09
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Mit Vit. D vorsichtig während COVID-19 umzugehen, steht auch hier:


Folgende natürl. Heilmittel sind während COVID-19 zu vermeiden, auch wenn Sie wahrscheinlich große Erfolge bei früheren Erkältungen oder Schnupfen erzielt haben. COVID-19 wird durch ein neues Virus verursacht, das neue Behandlungsmethoden erfordert.

Bitte vermeiden Sie folgende natürliche Heilmittel:

Vitamin A: erhöht ACE-2 in den Zellen, erhöht dadurch die Anzahl der ACE-Rezeptorstellen, über die das Coronavirus in den Körper gelangt

Vitamin D: erhöht ACE-2 in den Zellen, keine große zusätzl. Dosen während COVID-19, 1000 iE/Tag sind ausreichend

Kalzium: verringert FGF23 (Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23), FGF23 unterdrückt ACE2, hoher Kalziumspiegel kann dadurch ACE2 erhöhen

Propolis: verstärkt Interferon, ist sinnvoll bei Herpes-simplex, allerdings nicht bei Corona, da COVID-19 entzündl. Interferon im Körper produzieren kann, Propolis verstärkt dadurch die Entzündungsreaktion


Unterstützend wirkt:

Holunger: blockiert die Virusanlagerung an ACE-2
Zink: hemmt die Virusreplikation
 
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05.04.08
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Mit Vit. D vorsichtig während COVID-19 umzugehen, steht auch hier:

Danke erstmal für diesen interessanten Link. Ich glaube aber, man müsste das noch mehr hinterfragen, denn in meinem obigen Link wurde beatmenden Patienten 500 000 Vitamin D gegeben und sie heilten schneller als die anderen ohne. Vielleicht gibt es noch andere Mechanismen von Vitamin D, die noch eine tragendere Rolle spielen. Ich recherchiere auch mal weiter.

Lg
 
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05.04.08
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Habe noch etwas gefunden, das dem widerspricht, lest Mal bitte:



Hier in deutsch:
Das SARS-CoV-2-Virus gelangt über denselben Rezeptor, das Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2), in seinen menschlichen Zellen wie sein Verwandter, das SARS-CoV (1). Im Verlauf der Infektion binden Viruspartikel an ACE2 und werden in menschliche Zellen internalisiert. Auf diese Weise binden die Viruspartikel an zahlreiche ACE2-Moleküle und binden sie von der Zelloberfläche ab. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass SARS-CoV die ACE2-Proteinexpression replikationsabhängig herunterreguliert (2). Dies würde bedeuten, dass sich während einer SARS-CoV-2-Infektion ein Verlust der ACE2-Funktion entwickeln kann. Da ACE2 eine Schlüsselrolle im Renin-Angiotensin-System (RAS) spielt, kann sein Funktionsverlust schwerwiegende Folgen haben.

ACE2 wirkt im Gleichgewicht mit dem Angiotensin-Converting-Enzym (ACE), einem weiteren Hauptakteur bei RAS, und einem bekannten Ziel von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, unter anderem bei fein abgestimmten Prozessen wie Blutdruckregulation und Entzündung. In Krankheitsmodellen führt ein RAS-Ungleichgewicht mit höherem ACE und / oder niedrigerem ACE2 zu Atherosklerose, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung und schwerer Lungenverletzung. Bedingungen, bei denen ACE2 zunimmt, scheinen schützend zu sein (3).

Die RAS-Aktivität ist in der Lunge, wo auch ACE2 stark exprimiert wird, intrinsisch höher, um die ACE-Angiotensin-II-Produktion auszugleichen, was bedeutet, dass die Einsätze hier in der Lunge erhöht werden. Diese Situation kann bei Patienten mit ACE-Hemmer-Hypertonikern weiter verstärkt werden. Bei dem bekannten Fluchtphänomen von ACE-Hemmern kommt es zu einem signifikanten Anstieg des Renins, der mit höheren ACE2-Spiegeln einhergeht, wahrscheinlich als Ausgleichsfaktor (4). Wenn die RAS-Aktivität so viel höher als normal ausgeglichen ist, muss man mit schwerwiegenderen Ereignissen bei RAS-Ungleichgewichten rechnen. Dies kann der Fall sein, wenn SARS-CoV-2 mit der Herunterregulierung von ACE2 beginnt. Dort kann der Verlust der ACE2-Funktion ein Hauptereignis sein, das zu einer erhöhten Infiltration von Neutrophilen in der Lunge führt und zu einer übertriebenen Entzündung und Verletzung führt, wie dies in Krankheitsmodellen beobachtet wurde (5). Sobald die anhaltende Lungeninfektion zu einer Hypoxie führt, wird der Einsatz durch Induktion der Reninfreisetzung und Erhöhung der Renin-Genexpression weiter erhöht, was zu einem Teufelskreis führen kann (6). Hypertonie ist laut chinesischen Medizinern, die das Virus an vorderster Front bekämpfen, in der Tat ein Hauptrisikofaktor für die COVID-19-Krankheit. Sie schlagen auch vor, mit der Beatmung zu beginnen, sobald die Sauerstoffversorgung des Blutes auf andere Weise nicht aufrechterhalten werden kann (7). Ich glaube, eine frühe Beatmung würde genau versuchen, den Teufelskreis auszugleichen, der durch unausgeglichenes, aktiviertes RAS ausgelöst wird. aber leider ist es oft zu spät ...

Patienten mit chronischen Krankheiten weisen niedrigere ACE2-Spiegel auf. Darüber hinaus nimmt sie, wie andere vermuteten, mit zunehmendem Alter ab, was die Verwundbarkeit dieses Teils der Bevölkerung erklären würde. Darüber hinaus wurden bei älteren Männern signifikant niedrigere ACE2-Spiegel beobachtet (8). Dies könnte durch die Tatsache erklärt werden, dass sich das ACE2-Gen im X-Chromosom befindet und Männer daher unter der extremen Herausforderung einer SARS-CoV-2-Infektion weniger Reservekapazität für die ACE2-Produktion haben. Da ACE2-Protein auch in Herz, Niere, Dünndarm-Enterozyten und Hoden exprimiert wird, kann man tatsächlich erwarten, dass COVID-19-Patienten an diesen Stellen pathologische Veränderungen entwickeln, wenn Vireamie vorliegt.

Wenn wir ein hochlaufendes, unausgeglichenes SARS-CoV-2-RAS auf Eis legen können, könnten wir Leben retten, bevor unkontrollierte Ereignisse bei COVID-19-Patienten beginnen.

Das Ersetzen verschriebener ACE-Hemmer bei SARS-CoV-2-positiven Patienten ist möglicherweise einen Versuch wert, wie andere bereits vorgeschlagen haben (9). Die Entkopplung eines SARS-CoV-2-unausgeglichenen RAS kann jedoch für COVID-19-Patienten einen größeren Vorteil bringen.

Zunehmende Hinweise deuten darauf hin, dass Vitamin D ein negativer endokriner Regulator von RAS ist und dass eine Normalisierung der Vitamin D-Spiegel die RAS-Aktivität durch Transkriptionsunterdrückung der Reninexpression senken kann (10).

Da zu dieser Jahreszeit der Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung der nördlichen Hemisphäre weit verbreitet ist und quasi eine Pandemie aufweist, ist es wahrscheinlich, dass die Rolle von RAS bei der COVID-19-Krankheit nicht vernachlässigbar ist. Tatsächlich scheint sich die weltweite Verteilung der COVID-19-Todesfälle gut mit der des Vitamin-D-Mangels zu überschneiden. Ganz zu schweigen davon, dass Menschen ohne Vitamin D eine schwächere angeborene Immunabwehr gegen SARS-CoV-2 haben.

Die gezielte Behandlung des unausgeglichenen RAS mit einer Vitamin-D-Supplementierung bei SARS-CoV-2-Infektionen kann ein Ansatz mit einem hervorragenden Kosten-Nutzen-Verhältnis sein, um die Ausweitung von COVID-19 im Namen unseres professionellen Prinzips, dem „Primum nil nocere“, zu bekämpfen.

Kliniker, die vor SARS-CoV-2-positiven Patienten stehen, können die hier angenommene Korrelation zwischen niedrigem Vitamin D-Spiegel und schlechterem COVID-19-Krankheitsverlauf leicht bestätigen und uns daher versichern, diese neuartige Unterstützung für COVID-19-Patienten anzuwenden. Wenn weniger COVID-19-Patienten beatmet werden müssen, der bekannte Engpass dieser Pandemie, beginnen wir bereits, diesen Kampf zu gewinnen, und können die höheren Sterblichkeitsraten vermeiden, mit denen wir konfrontiert sind.

Die skizzierte Hypothese, dass SARS-CoV-2 ein hoch laufendes RAS in der Lunge durch ACE2-Herunterregulierung, gefolgt von Entzündung und Hypoxie-induzierter Reninfreisetzung, aus dem Gleichgewicht bringen kann, muss weiter untersucht werden, um die beteiligten molekularen Mechanismen genau zu verstehen. Ebenso sollten wir den hypothetischen Mechanismus untersuchen, durch den die richtige Ergänzung von Vitamin D den Ausgleich eines hoch laufenden RAS bei COVID-19-Patienten ermöglichen könnte.

Diese warten sicherlich auf wegweisende Forscher, aber es sollte uns nicht daran hindern, Leben und die Menschheit vor COVID-19 zu retten.

Mit freundlichen Grüßen,

Attila R Garami, MD, Ph.D.
 
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05.04.08
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Wenn man bedenkt, dass die schwerwiegenden Verläufe eher in der Generation 65+ zu finden sind und diese fast alle unter Vitamin D Mangel leiden, scheint es mir zumindest schlüssig, dass ein Mangel nicht von Vorteil ist. Mit 4000 Einheiten tgl. erreicht man höchstens einen Level von ca. 60 im Blutspiegel, der noch im Normalbereich liegt. Insofern denke ich, sind 4000 Einheiten tgl. unbedenklich. Was darüber hinausgeht, da müsste man obigen Artikel mal auswerten. Vielleicht kann jemand mehr dazu sagen.
 
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12.05.11
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Mit Vit. D vorsichtig während COVID-19 umzugehen, steht auch hier:

Leider aber auch dort keine Belege oder Begründungen. Sonderbarerweise sind nur die eh bekannten Tatsachen in diesem Artikel mit Nachweisen versehen.
 
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12.02.08
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Habe noch etwas gefunden, das dem widerspricht, lest Mal bitte:

Hier in deutsch:
Das SARS-CoV-2-Virus gelangt über denselben Rezeptor, das Angiotensin-Converting-Enzym 2 (ACE2), in seinen menschlichen Zellen wie sein Verwandter, das SARS-CoV (1). Im Verlauf der Infektion binden Viruspartikel an ACE2 und werden in menschliche Zellen internalisiert. Auf diese Weise binden die Viruspartikel an zahlreiche ACE2-Moleküle und binden sie von der Zelloberfläche ab. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass SARS-CoV die ACE2-Proteinexpression replikationsabhängig herunterreguliert (2). Dies würde bedeuten, dass sich während einer SARS-CoV-2-Infektion ein Verlust der ACE2-Funktion entwickeln kann. Da ACE2 eine Schlüsselrolle im Renin-Angiotensin-System (RAS) spielt, kann sein Funktionsverlust schwerwiegende Folgen haben.

ACE2 wirkt im Gleichgewicht mit dem Angiotensin-Converting-Enzym (ACE), einem weiteren Hauptakteur bei RAS, und einem bekannten Ziel von blutdrucksenkenden Arzneimitteln, unter anderem bei fein abgestimmten Prozessen wie Blutdruckregulation und Entzündung. In Krankheitsmodellen führt ein RAS-Ungleichgewicht mit höherem ACE und / oder niedrigerem ACE2 zu Atherosklerose, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, chronischer Nierenerkrankung und schwerer Lungenverletzung. Bedingungen, bei denen ACE2 zunimmt, scheinen schützend zu sein (3).

Attila R Garami, MD, Ph.D.
Vielleicht ist DAS (Verlust der ACE2-Funktion) ja der Grund, warum Ärzte in Kliniken beobachten, dass es bei CoV-2 zunächst einige Tage zu weniger starken Symptomen kommt und dann von einem Tag auf den anderen zu einer drastischen Verschlechterung (schwere Lungenverletzung)?!
 
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20.08.09
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Wenn man bedenkt, dass die schwerwiegenden Verläufe eher in der Generation 65+ zu finden sind und diese fast alle unter Vitamin D Mangel leiden, scheint es mir zumindest schlüssig, dass ein Mangel nicht von Vorteil ist. Mit 4000 Einheiten tgl. erreicht man höchstens einen Level von ca. 60 im Blutspiegel, der noch im Normalbereich liegt. Insofern denke ich, sind 4000 Einheiten tgl. unbedenklich. Was darüber hinausgeht, da müsste man obigen Artikel mal auswerten. Vielleicht kann jemand mehr dazu sagen.
Bis zu 5000 Einheiten täglich ist ja auch nicht hochdosiert. Alles was höher dosiert ist, da weiß man halt mangels Forschungen bezüglich Corona+Vit. D nichts, es kann nützen, aber auch schaden. Drum gibt´s ja das Forum, dass man überlegen und selbst entscheiden kann.

Lt. https://www.healthline.com/nutrition/how-much-vitamin-d-is-too-much#section7 sind 4000 iU/Tag sicher.
 
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Piratin

Ich hoffe sehr, dass es keine Impfpflicht geben wird, das verstößt gegen das Recht auf Unversehrtheit des Körpers.
Es weist einiges darauf hin und die Grundrechte sind ja momentan quasi ausgehebelt.

es geht mir ganz genau so.
Das wundert mich jetzt aber doch sehr...hattest du nicht in einem anderen Thread noch geschrieben, dass Grundrechte ja quasi total verzichtbar seien? Jetzt doch nicht mehr? Wenn es dann um einen selbst geht, sieht es wohl anders aus.
Tja, so funktioniert es halt nicht. Entweder alle haben sie oder keiner. Man kann da nicht einfach "die Doofen" ausschließen...
Vielleicht machen ja so viele freiwillig mit, dass das reicht (Herdenimmuninät usw.). Allerdings hat das ja bei der Masernimpfung wohl auch nicht gegriffen.
 
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