Chronische Polyarthritis

Hi Summertime,

danke für den Tip. Magnesium finde ich nicht schlecht. Werde mich mal informieren: Wenn es in höherer Dosierung nicht schadet, werde ich es auch mal probieren.


Hi Merle,

ich bin nicht total gegen die Basismedikamente. Im Gegenteil: Für viele sind sie ein Segen und ich bin froh, wenn ich - wenn gar nichts anderes nützt - sie auch zur Beschwerdebesserung nehmen kann.

Aber ich möchte einfach nicht den Rest meines Lebens mit schwerden Medikamenten leben müssen. Was ist denn, wenn meine Nieren dann nicht mehr mitspielen? Es gibt genug Leute, die durch langjährige Medikamenteneinnahme später an der Dialyse hängten....
Irgendwas stimmt doch mit dem Körper nicht. Ich würde halt gerne den Versuch unternehmen, alles Mögliche auszuprobieren... Ich weiß auch nicht, ob ich den richtigen Weg gehe. Das wird sich leider erst später zeigen.

Das Forum Rheuma Online kenne ich gut - da schreibe ich auch mit. Aber für Alternativen sind dort leider sehr wenige offen.... Wirklich nur einige...

Danke aber für deine Info!

LG

bebsi
 
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Hallo Bebsi,

600 mg Magnesium sind normalerweise völlig unbedenklich- es sei denn man hat Nierenfunktionsstörungen. Ein zuviel wird normalerweise einfach ausgeschieden.

Beim Konzept von Frau Bergasa scheinen auch Proteine und Vitamin C eine wichtige Rolle zu spielen, im Buch ist es vielleicht noch genauer erklärt, ich weiß nicht, ob es sonst noch etwas gibt, worauf man achten muß.

Lg,

Summertime
 
Hallo bebsi70,
erstmal möchte ich es sagen, dass ich es gut finde, dass du die Hoffnung nicht aufgibst und dich nach Alternativen umsiehst. Es kann oft lange dauern, bis man das richtige findet.

Deine Sorge bzgl. der dauerhaften Medikamenteneinnahme kann ich gut verstehen. Bei chronischer Polyarthritis könnte möglicherweise auch medizinisches Cannabis eine Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten sein? Dieses ist meines Wissens wesentlich weniger schädlich für die Organe als herkömmliche Schmerzmittel und andere Medikamente die bei solchen chronischen Erkrankungen verschrieben werden. Hier gibt es einen Artikel zum Thema Cannabis als Medizin bei Polyarthritis bei Leafly. Falls das für dich in Frage kommt, kannst du es mal mit deinem Arzt besprechen? Bei diversen Erkrankungen mit chronischen Schmerzen ist die schmerzlindernde Wirkung von Cannabis schließlich schon gut erforscht.

Am Wichtigsten ist es denke ich, dass man immer mehrere Wege geht, neben der Medikamentierung weiterhin auf die Ernährung achtet, da etwas herumprobiert und auch nach anderen Alternativen sucht.

Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft!
 

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