Bluterguss im Bauchraum

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01.06.14
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Hallo,
ich Bitte um Eure Erfahrungen.
Meine Mutter hatte eine OP wegen Durchblutungsstörungen im Fuß. Das hat gut geklappt. Zwei Adern wurden geweitet - der Fuss und die Entzündungen daran bessern sich. (ich hatte hier darüber geschrieben)

Problematik: Die OP erfolgte über die Leiste. Nach dem Abnehmen des Druckverbandes und Aufforderung zum ersten Spaziergang in der Klinik, bildete sich ein eigroßer, auch erhabener Bluterguss an der Leiste. Der verursachte extreme Schmerzen. Und floss dann wohl ins Bein, aber hauptsächlich in den Bauchraum ab. Klinik und Hausarzt haben wohl per Ultraschall fest gestellt, dass es keine inneren Blutungen gibt. Und sie entlassen.

Jetzt hat sie starke Schmerzen. Es stellst sich die Frage - warum...
Drückt das Blut auf Weichteile oder Organe im Bauchraum?
Wie lange dauert es, bis die Reparaturmechanismen das (verfestigte?) Blut abbauen?
Bietet es sich an, wie es von den Ärzten die Rede war, das operativ zu entfernen - und wie zeitnah?

Ich würde mich über Eure Einschätzung und Erfahrungen sehr freuen...

Schöne Grüße
Tom
 
Wie lange dauert es, bis die Reparaturmechanismen das (verfestigte?) Blut abbauen?
Bietet es sich an, wie es von den Ärzten die Rede war, das operativ zu entfernen - und wie zeitnah?
Wurde das "verfestigte" Blut im Bauchraum diagnostiziert?

Gruß Ory
 
Wie lange dauert es, bis die Reparaturmechanismen das (verfestigte?) Blut abbauen?
Ich würde schätzen, daß das bei einem normalen größeren Bluterguß drei Wochen dauern kann. Schmerzen kann ein Bluterguß schon verursachen, weil er auf Nerven drücken kann. Bewegung sollte hilfreich sein, allerdings sollte auch abgeklärt sein, daß wirklich nichts mehr nachsickert!
 
Danke für die freundlichen Kommentare!
Ja, im Bauchraum war das Blut per Ultraschall sehbar. Ein Freund, Chirurg für "Bauchsachen" meinte auch, dass das Blut mit der Zeit gelartig wird und 2-3 Wochen braucht um abgebaut zu werden. Allerdings meint meine Mutter, dass es sich immer mehr verfestigt.
Und was ich nicht so recht einschätzen kann, ist, ob man z.B. ein perforiertes Blutgefäß per Ultraschall überhaupt sehen kann. Das wäre natürlich bedenklich in Sachen innere (Ver)Blutung...
 
Flüssigkeit im Bauchraum kann man im Ultraschall sehr gut sehen. Also wenn da eine "Pfütze" wächst, dann sieht man das, und ebenso auch einen verhärteten Blutklumpen. Ich würde auf jeden Fall eine Verlaufskontrolle machen lassen, vor allem, wenn da Schmerzen sind.

Daß deine Mutter spüren kann, daß sich das Blut verfestigt, würde ich dagegen eher für unwahrscheinlich halten. Das dauert meines Wissens auch erheblich länger.
 
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