Zum Verzweifeln... keine Ruhe im Oberkiefer!

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Hallo zusammen,

der wurzelbehandelte 2.5er wurde ja am 20.07. gezogen... Mini Entzündung, laut KC... dann die Wundheilungsstörung und nun hat sich endlich diese Haut gebildet, es ist keine Rötung mehr vorhanden.
Doch der Nachbarzahn, 2.6 ebenfalls wurzelbehandelt, scheint ebenfalls irgendwas zu haben... Laut ZÄ und KC ist da nichts, einwandfreie RÖ-Bilder!
Also machen die auch nichts weiteres... Der KC meint, das hängt noch mit der Wunde vom 2.5er zusammen, aber ich zweifel daran...
Ja, im Bereich des 2.5ers sticht es, aber im Bereich des 2.6ers drückt es, und wie! :-( mit Ibuprofen lässt es sich "aushalten", nur das ist ja keine Lösung...
Nur hab ich jetzt nach den Komplikationen schon mächtig Respekt vor der Ex, und dann eben immer wieder diese Aussagen: "Da ist keine Entzündung zu sehen" und #ein wzbh Zahn kann nicht weh tun", "ev Gesichtsschmerzen"...
Ich weiß auch nicht... Soll ich mich trauen und ihn auch noch entfernen lassen?
Dann hab ich erstmal eine sehr große Lücke... :-(... Dann brauche ich Zahnersatz... Und was, wenn es wieder so extrem langsam heilt oder am schlimmsten, wenn der Zahn weg, aber der Schmerz noch da ist...

Was meint Ihr denn so?

LG Loup
 

Esther2

Zum verzweifeln... keine Ruhe im Oberkiefer!

Hallo Loup,

also man sieht nicht jeden Herd im Röntgen, das ist Tatsache, die auch Zahnärzte und Kieferchirurgen wissen sollten.
Zudem sehen Zahnärzte und Kieferchirurgen nochmal weniger, als zu sehen ist.
Stell´ doch mal dein Röntgenbild hier ein ...

Andererseits - solange der 5er noch nicht verheilt ist, würde ich nicht am nächsten rummachen, es sei denn, es ist gar nicht mehr auszuhalten.

Sind deine Kieferhöhlen in Ordnung???

Hast du eventuell andere Störfelder im Körper, die sich mit den Zahnstörfeldern aufschaukeln?

Ich rate zur Extraktion, aber nur, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind; und vor allem auch, wenn "geklärt" ist, warum es mit der Wundheilung beim 5er solche Probleme gab, weil sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass du das Problem beim 6er gleich wieder bekommst, doch zu groß.

Wenn Zahnärzte sagen, da kann man nichts machen, sagen sie nicht die ganze Wahrheit. Sie sehen eben nur die Zähne, nie den Rest des Körpers.

LG, Esther.
 

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Hallo Esther,

in der linken Kieferhöhle ist eine Mucocele. Laut HNO dürfte die keine Schmerzen verursachen... ich hatte bis zu den Wurzelbehandlungen auch keinerlei Schmerzen!! erst danach, und seitdem Tag für Tag! :-(

Eine ZÄ meinte "Röntgenbild is perfekt! Wurzelbehandlung 1a! Schmerzen kommen wohl vom nächtlichen pressen." Hm, nur ich bin jetzt Anfang 30 und presse bestimmt nicht erst seit kurzem... und wie gesagt, zuvor hatte ich keinerlei Schmerzen!!
Nun nehme ich Ibuprofen - seit Ende 2010!! - um die Schmerzen eben zu dämpfen, aber das muss jetzt mal ein Ende haben! war eh schon lange genug!

War nochmal beim KC und bei einer ZÄ - Ergebnis: die rühren den 2.6er nicht an, weil das Bild so gut aussieht... ich bin auch nicht scharf aufs ziehen und die Lücke bzw. den Ersatz danach, und ja, ich hab auch Schiss vor der nächsten Wundheilungsstörung... nur wie soll ich weitermachen?!?
Ibuprofen auf ewig???

es wurde übrigens auf meinen Wunsch hin ein Bakterientest gemacht:

Porphyromonas gingivalis, Tannerella forsythia, Treponema denticola und Prevotella intermedia waren leicht erhöht - laut ZÄ unbedenklich!
KC gab Clindamycin... sollte jetzt alles top sein, es ist aber immer noch erhöht bzw. schon wieder neu... :confused:

Sagt dieses Ergebnis jemandem was?

LG Loup
 
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Hallo Loup,

zu Deinen konkreten Fragen kann ich Dir leider nicht viel sagen....ich weiß aber, das z.B. ein gereizter Trigenimus große Schmerzen machen kann.....da könnten B-Vitamine fehlen ??? Und wenn nicht genügend Vit C vorhanden ist, merken es Zähne und Kiefer zuerst....mit diffusen oder auch ziemlich starken Schmerzen.....

Ich würde zumindest Vit C versuchen.....

LG K.
 
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Zum verzweifeln... keine Ruhe im Oberkiefer!

Hallo Loup,

Zahnwurzelentzündungen sind häufig die Vorboten der Borreliose, ein Symptom das unter Umständen Jahre nach der Infektion und Jahre vor einer manifesten und sichtbaren Erkrankung kommt.

Auch wenn Antikörper oder andere Tests negativ sind und keine Symptome da sind, überwintern die Borrelis trotzdem. Ich würde diese Möglichkeit zumindest in Betracht ziehen.

Zum Zahnersatz: lieber eine Brücke als Implantate. Das Implantat verwächst mit dem Kieferknochen über eine Entzündung, eine permanente Entzündung. Du schaffst dir also damit einen dauerhauften Herd im Körper.

LG
Cheyenne
 
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Hallo zusammen,

nein, ich hatte keine Borreliose.

Und Vitamin C bzw. einen Vitamin-B Komplex nehme ich schon seit Jahren... weit vor den Wurzelbehandlungen...

mit der Trigeminus-Neuropathie hab ich mich schon auseinander gesetzt... nur es wirken normale Schmerzmittel, wie zB Ibuprofen... und es geht mir auch besser, wenn ich ein Antibiotikum nehme! Dies spricht doch eher gegen den Trigeminus, oder?
Soweit ich weiß, lässt der sich weder von Ibuprofen, noch von Antibiotika beeindrucken...

Vielleicht ist es gar nicht so kompliziert... Zahn raus, Schmerzen weg...
vielleicht vertrage ich einfach die Guttapercha nicht oder diese ganzen Spülmittel/Einlagen... :confused:
Die 2 Wurzelspitzen des gezogenen 2.5ers zB, die waren schon aufgelöst und bei einer schaute sogar der Guttaperchastift etwas raus.
Ich fürchte letztendlich läuft es auf "ausprobieren" heraus... :-(

LG Loup
 
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nein, ich hatte keine Borreliose.

(......)
... und es geht mir auch besser, wenn ich ein Antibiotikum nehme! Dies spricht doch eher gegen den Trigeminus, oder?
Soweit ich weiß, lässt der sich weder von Ibuprofen, noch von Antibiotika beeindrucken...

(...)

LG Loup
Hallo Loup,

ich würde die Borreliose auf jeden Fall als Suchrichtung nicht unter den Tisch fallen lassen. Viele Borreliosen haben so ihr Debut gegeben.

Es muss keine sein, es kann auch schlicht eine andere Infektion sein, aber die Reaktion auf ABs erfordert ein Suchen im Bereich Infektionen, eine Borreliose würde ich da einfach mal mit auf den Radar nehmen.

LG
Cheyenne
 
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Hallo Cheyenne,

hätte das nicht der Internist finden müssen? Blutwerte waren okay!
Ich kann mich auch nicht erinnern, diese 2 Stadien eines Zeckenbisses durchlaufen zu haben. Nein, da war nichts dergleichen in den letzten 10 Jahren... mindestens...

LG Loup
 
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Hallo Cheyenne,

hätte das nicht der Internist finden müssen? Blutwerte waren okay!
Ich kann mich auch nicht erinnern, diese 2 Stadien eines Zeckenbisses durchlaufen zu haben. Nein, da war nichts dergleichen in den letzten 10 Jahren... mindestens...

LG Loup
Die Blutwerte können bei einer Borreliose jahrelang selbst bei akuten schüben unterhalb des Radars fliegen, der CRP, auf den die Internisten stark achten, ist in Ordnung und daher denkt keiner an eine Borreliose oder Infektion.

Man merkt die Stadien auch nicht unbedingt, bzw. unter Umständen auch durch so blöde Wurzelentzündungen, die man nicht in den Griff bekommt.

Normale Antikörpertests geben auch nicht verlässlich Auskunft.
Ausschließen kann man dadurch nichts so wirklich.

Was mich halt stutzig macht, ist folgendes: es gibt viele Fälle, die genauso begonnen haben. Und b) die Entzündung reagiert auf Antibiotika.

Auf welches eigentlich?

lg
cheyenne
 
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Hallo Cheyenne,

auf Amoxillin und noch besser auf Clindamycin!

Und während der Revision am 2.5er, da waren die Schmerzen auch geringer!
Also dann, als das Guttapercha raus und eine antibiotische Einlage in den Wurzelkanälen drinnen war!

Nur wie gesagt, eine Revision oder gar WSR am 2.6er kommt nicht mehr in Frage... auch wenn mir das wirklich jeder Arzt "verkaufen" will... und natürlich ohne Garantie...

LG Loup
 
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Beide werden auch bei Borreliose gegeben.

lg
cheyenne
 
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Hm, aber nach wochenlangem einnehmen, müsste es dann nicht gut sein??
Es ist aber unverändert, seit 2010... seit der Zahn endgültig gefüllt und verschlossen wurde.

LG Loup
 
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Nee muss nicht gut, auch nach wochenlangem Einnehmen nicht.

Wurzelbehandlungen neigen dazu irgendwann auffällig zu werden, das ist auch den Zahnärzten nichts neues.

Wenn es eine Borreliose ist, dann kann es auch immer wieder kommen.

Ein OPG hattest Du?

Nach meinem jetzigen Erfahrungsstand würde ich an deiner Stelle zu einem Klinghardtarzt gehen, der kann austesten ob eine Borreliose vorliegt, oder aber ob der Kiefer unter dem Zahn angegriffen ist, allerdings müsste man letzteres auch in den Bildern sehen.

LG
Cheyenne
 
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Hallo zusammen,

hier noch ein Einzelbild vor der Extraktion des 2.5ers...
wie gesagt, mehrere Ärzte (KC inklusive!) sagten "alles top!"...

Der eine Kanal (beim 2.6er) übrigens is ein bildtechnischer Fehler... er geht ganz normal nach oben hoch!

LG Loup
 

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Hallo Loup,

ich kann dazu nicht viel sagen, die Interpretation derartiger Bilder ist nicht so mein Erfahrungsbereich.

Alles top ist es nicht, wenn die Schmerzen nur unter Antibiotika verschwinden. Wenn auf dem Bild nichts zu sehen ist, was einen kundigen Zahnmediziner stutzig macht, und auch ein Zahnherdspezialist (manche Naturheilkundliche Ärzte haben sich darauf fokussiert) dort nichts sieht, wäre mein nächster Gedanke wirklich eine Borreliose.

lg
cheyenne
 
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Ok, danke dir!

Vielleicht sagt ja jemand anderes noch was dazu?

LG Loup
 

Esther2

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Der eine Kanal (beim 2.6er) übrigens is ein bildtechnischer Fehler... er geht ganz normal nach oben hoch!
Wer sagt denn bildtechnischer Fehler? Woher kommt der bildtechnische Fehler?
Ich würde sagen, da ist der eine Kanal nicht ordentlich gefüllt. Genau so sieht es aus, und bevor das auf die Bildtechnik geschoben wird, will ich für so was eine Erklärung.

Ich stimme übrigens Cheyenne zu bzgl. Borreliose.
Es ist prinzipiell so, dass diese beherdeten Zähne einen engen Bezug zur Borreliose haben - das sind Mischinfektionen mit allem möglichem, und die Borrelien gehören da fix dazu. Leider auch Pilze, wodurch eine antibiotische Behandlung nicht so einfach ist.

LG, Esther.
 
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Hallo,

hab es selber auf dem OPG gesehen, alle Kanäle gehen senkrecht hoch und die Guttapercha ist bis oben hin drinnen... (2.6)

LG Loup
 

Mai

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08.05.12
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Ich würde sagen, da ist der eine Kanal nicht ordentlich gefüllt.
Dies würde erklären, weshalb die Beschwerden bestehen.
Es ist leider so, dass Sie nicht allein mit Ihrem Problem sind, wie Sie hier
sehen.Pfusch bei Wurzelbehandlung/ Wurzelspitzenresektion (18 Zahnarzt-Antworten)
Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielseitig, wenn der Patient zustimmt,
nur auf optimale Behandlungen wartet der Patient oft vergebens.
Dieser Beitrag sollte noch einige offene Fragen beantworten.http://www.tarzahn.de/Timbuktu%20Methode/E006102572.pdf
Ganz gleich,was Sie machen, ich wünsche Ihnen die richtige Entscheidung,
denn die können nur Sie selbst treffen.
 
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