Extraktion eines wurzelgefüllten Zahnes und Behandlung Osteolysen - Fragen über Fragen

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Hallo liebe Forenmitglieder!

Ich habe mich dazu entschlossen meinen wurzelgefüllten Zahn ziehen zu lassen (Zahn 15) - der Zahn ist mit einer Doppelkrone versehen (zusammen mit Zahn 14, Zirkonkeramik). Grund dafür ist mein schlechter, bis jetzt ungeklärter, gesundheitlicher Zustand, welcher seit 20 Jahren trotz etlicher Behandlungen und viel Zeit und Geld keine Besserung erfahren konnte.

Ich habe mir einen ganzheitlichen Zahnarzt gesucht und wurde auch direkt umfassend beraten. Der Zahnarzt war sehr angetan von meinen Vorschlag den Zahn zu entfernen und daraufhin wurde ein OPG und ein DVT gemacht.

Zu meiner Überraschung sind noch mehr Baustellen aufgefallen.

Die oberen Weisheitszähen sollen gezogen werden; bei beiden Zähnen sind laut dem Arzt Osteolysen zu sehen. Ebenfalls im Kiefer links neben dem Weissheitszahn, dieser soll zwar nicht gezogen werden, jedoch soll die Osteolyse behandelt werden. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme sind natürlich immens und werden nur in kleinen Teilen von der KK und Zusatzversicherung bezahlt.

Aufgrund meiner Vorgeschichte mit Ärzten und Behandlern bin ich ziemlich vorsichtig geworden, da ich schon viel Geld, mehr oder weniger erfolglos, in meine Gesundheit investiert habe - anstatt einer Verbesserung geht es mir eigentlich immer schlechter.

Bevor ich jetzt eine neue Baustelle angehe möchte ich auf Nummer sicher gehen, dass es auch richtig gemacht wird - ob es etwas an meinem gesundheitlichen Zustand ändert, kann natürlich im Vorfeld nicht garantiert werden, dafür habe ich auch Verständnis.

Behandlung:

- der wurzelgefüllte Zahn (15) soll gezogen werden und mit einem Sofortimplantat versehen werden (Zirkonkeramik), Entfernung Osteolyse, Ozonbehandlung, Einbringen von Eigenblut, Bio-Oss Knochenersatzmaterial; Nachbarzahn (14) Zirkonkrone.

Hier hatte ich bereits bei dem Zahnarzt eingehakt und ihn auf Tetrazyklin Salbeneinlagen (nach Daunderer) angesprochen, da der Zahn und auch der Nebenzahn mal Amalgamfüllungen erhalten hatten, welche leider nur mit Kofferdam und ohne sonstige Vorsichtmaßnahmen entfernt wurden (insgesamt 3 Amalgamfüllungen wurden entfernt). Ihm war dieses Vorgehen bekannt, jedoch führt er diese Behandlung so nicht durch, da diese veraltet sei. Auf die Frage wie ich evtl. Schwermetalle aus dem Kiefer entfernen könne, hat er mir eine Visitenkarte einer Heilpraktikerin hingelegt. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema ausleiten von Schwermetallen und war von daher alles andere als glücklich mit der Aussage - aber wenn er es nicht macht, kann ich ihn nicht dazu zwingen.

Zweites Thema ist das Implantat; auf meine Frage der Allergieaustestung wurde mir gesagt, dass er noch nie einen Patienten hatte der allergisch auf Zirkonkeramik reagiert hat. Ebenfalls fragte ich ihn ob ich nicht auf das Implantat verzichten könne und nichts gegen eine Lücke hätte, auch von dieser Idee war er nicht begeistert und sagte eine Lücke geht nicht wegen Kieferabbau, Verschieben von Zähnen und neuen Problemen wie Kopfschmerzen, Migräne, Bissproblemen, etc.

Auch habe ich ihm per mail mitgeteilt, dass ich keine Knochenersatzmaterialien in meinem Kiefer will, egal welche - eine Antwort hierauf habe ich bis jetzt noch nicht erhalten - dieses Thema ist besonders wichtig, da dieses Ersatzmaterial in alle 4 Osteolysebereiche "eingestreut" werden soll - und dies will ich einfach nicht, nachdem was ich alles darüber gelesen habe.

Übrigens soll alles in einem Termin erledigt werden, ca. 2,5 Stunden.

Jetzt weiss ich nicht weiter und stehe auf der Stelle, obwohl ich mir so sehr wünsche, dass dieser Zahn endlich rauskommt, nachdem er mir schon so viel Kummer bereitet hat, inkl. großer Zyste, Revision, etc. - evtl. ist das die Wurzel allen Übels?! Versuch macht klug...

Ich kann die Panoramaaufnahme hochladen, falls mal jemand sein geschultes Auge drauf werfen möchte/könnte?!

Ich bedanke mich schon im Voraus für eure Ratschläge wie Euer Vorgehen wäre bzw. ob Ihr meine Sorgen teilt und ob diese gerechtfertigt sind.

Ich weiss nicht weiter und sehe das als meinen letzten Strohhalm, deshalb sollte die Behandlung nicht schief gehen!

Beste Grüße vom Commander!

(ich entschuldige mich für evtl. Rechtschreibfehler, etc.)
 
wundermittel
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.
zu diesem zahnarzt würde ich nicht mehr gehen. das ist reine abzocke. ich hab früher bei einigen zahnärzten (u.a. auch "ganzheitlichen") mangels infos (inet in der heutigen form gab es da noch nicht) etliches in der richtung machen lassen und statt besser wurde alles noch schlimmer.
und als es den zahnärzten klar wurde, daß ich mir sowas teures nicht mehr leisten kann, wurde bei allen kontrolluntersuchungen nur noch gesagt, es wär alles in ordnung und in der zeit sind unter den kronen die zähne weggefault, was ich viel zu spät bemerkt habe, weil ich keine schmerzen hatte. jetzt hab ich fast garkeine zähne mehr und prothesen usw. vertrag ich wegen div.uv nicht mehr.

an deiner stelle würde ich erst mal nur den zahn bzw. die zähne ziehen lassen, die nicht unbedingt ersetzt werden müssen (kein mensch braucht weisheitszähne, manche bekommen sie auch garnicht erst) und zwar einem kieferchirurgen, der nicht mit einem zahnarzt zusammenarbeitet.

und vor allem mal am wohnort rumhören (verwandte, bekannte, kollegen usw.) wer mit welchem zahnarzt schon längere zeit gute erfahrungen gemacht hat.
das ist besser als im inet, weil z.b. bei jameda usw. jeder arzt unter div. nicks auch selbst gute bewertungen schreiben und negative auch löschen lassen kann. viel glück. :)


lg
sunny
 
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Danke für deine Einschätzung sunny!

Der wurzelbehandelte Zahn ist mir besonders wichtig, ich bin halt nur unsicher ob es auch ohne Implantat funktioniert - möchte keine Folgeprobleme bekommen! Ich würde eine Lücke riskieren, bei dem Zahn (15) und einem herzlichen Lächeln würde man das auch sehen, aber das wäre ok...
 
regulat-pro-immune

Kate

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Hallo Commander,

ich schreibe mal das, was mir dazu einfällt. Bin allerdings kein Profi und es ist auch kein Gebiet, mit dem ich mich sehr intensiv befasst habe.

jetzt weiss ich nicht weiter und stehe auf der Stelle, obwohl ich mir so sehr wünsche, dass dieser Zahn endlich rauskommt, nachdem er mir schon so viel Kummer bereitet hat, inkl. großer Zyste, Revision, etc. - evtl. ist das die Wurzel allen Übels?! Versuch macht klug...
Die Idee erscheint mir grundsätzlich gut. In meinem erweiterten Umfeld gibt es auch einen Menschen, der jahrelang gesundheitlich rumkrepelte - das stellte sich teils richtig dramatisch dar, er sah schlecht aus und konnte nicht regelmäßig an irgendwas teilnehmen. Auch er hat am Ende einer längeren Odyssee einen Zahn(herd) entfernen lassen. Die Wirkung war wie ein Wunder.

auch von dieser Idee war er nicht begeistert und sagte eine Lücke geht nicht wegen Kieferabbau, Verschieben von Zähnen und neuen Problemen wie Kopfschmerzen, Migräne, Bissproblemen, etc.
Hier ist meine auch "alternative", ganzheitliche ZÄ anderer Meinung und wie ich vor einiger Zeit las, sieht das auch die konventionelle Zahnmedizin nicht mehr so eng. Ich habe bei einem 6er oben eine Lücke, die stört mich überhaupt nicht (außer wenn sich mal ein Stück Buchweizenknäcke dort verkeilt) und bislang ist da auch nichts verschoben oder abgebaut. Die Ärztin meinte, ich könne mir ja ohne Zeitdruck überlegen, ob ich da eine Krone oder ein Implantat möchte. Zum Implantat hat sie mir ausdrücklich nicht(!) geraten (habe u.a. multiple Allergien und Unverträglickeiten und eine Autoimmunerkrankung, die Entgiftungsgenetik ist nicht optimal).

Diese Aussage
Zweites Thema ist das Implantat; auf meine Frage der Allergieaustestung wurde mir gesagt, dass er noch nie einen Patienten hatte der allergisch auf Zirkonkeramik reagiert hat.
... ist aus meiner Sicht nicht ok. Wenn man schon krank ist und zudem so viel Geld in die Hand nimmt, sollten aus meiner Sicht mindestens ein LTT und BDT (oder der Nachfolgetest, habe den Namen nicht parat) gemacht werden. Die Kosten machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. Man kann gegen alles allergisch sein. Eine spätere Allergieentwicklung ist mit einem negativen Ergebnis allerdings nicht ausgeschlossen und das Immunsystem muss sich mit dem Fremdmaterial auseinandersetzen.

Das
Auch habe ich ihm per mail mitgeteilt, dass ich keine Knochenersatzmaterialien in meinem Kiefer will, egal welche - eine Antwort hierauf habe ich bis jetzt noch nicht erhalten -
... finde ich sehr verständlich und würde hier auch eine Antwort erwarten von einem ZA, der dies vorschlägt. Du könntest natürlich auch selbst mal nach Studien dazu schauen.

Ich würde eine Lücke riskieren, bei dem Zahn (15) und einem herzlichen Lächeln würde man das auch sehen, aber das wäre ok...
Da müsstest Du aber schon sehr herzlich (breit) lächeln und selbst dann wäre das an der Stelle vermutlich in keiner Weise entstellend.

Damit
Ich kann die Panoramaaufnahme hochladen, falls mal jemand sein geschultes Auge drauf werfen möchte/könnte?!
... kenne ich mich nicht aus, vielleicht meldet sich noch jemand.

Gruß
Kate
 
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Hallo Kate, auch Dir danke ich für deine ausführlichen Antworten.

Auch wenn Du kein Profi auf dem Gebiet bist, hast Du mir doch sehr geholfen!

Ich habe halt bei dem Arzt kein gutes Bauchgefühl und auf dieses habe ich in Vergangenheit aus Hoffnung auf "Heilung" zu selten gehört - von daher ist es toll hier Tipps und Anregungen zu bekommen.

Ich werde einfach mal das OPG Bild hochladen und schauen ob hier jemand ähnliche Erkenntnisse wie der Arzt hat.
 
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bislang ist da auch nichts verschoben oder abgebaut.

wenn das passiert (muß nicht, aber kann), dauert es meist sehr lang.
bei mir sind die backenzähne unten rechts schon seit über 10 jahren weg und links 2 backenzähne auch seit einigen jahren und die eckzähne und schneidezähne sind kein bißchen verschoben.
oben sind links alle backenzähne, die eckzähne und die schneidezähne seit weit über 2 jahren raus und die backenzähne rechts sind auch kein bißchen verschoben.

und obwohl ich mangels wirklich guter infos (die zahnärzte haben viele jahre nur unsinn erzählt und mit dem was sie geraten haben und was teils noch im inet steht, wurde es nur noch schlimmer) schon seit vielen jahren eine sehr ausgeprägte parodontitis (früher parodontose genannt) habe, sitzen alle noch vorhandenen zähne sehr fest im kiefer und wackeln nicht (bei 2 zähnen wär ich froh, wenn sie wackeln und rausfallen würden, da sie defekt und eh nutzlos sind, weil sie keinen gegenbiß haben und ich sie nicht ziehen lassen kann, weil ich keine betäubung vertrage und es ohne schon bei den schneide-und eckzähnen oben sehr weh getan hat und die backenzähne sitzen ja noch fester im kiefer).

möchte keine Folgeprobleme bekommen

ob man die ganz ausschließen kann, weiß ich auch nicht, aber sie sind wahrscheinlich nicht so kraß und so schnell da wie manche zahnärzte behaupten.
mal zu anderen zahnärzten zur untersuchung zu gehen, kann auch helfen. ich bin früher mal mit einem rö-bild eines zahnarztes noch zu einigen anderen gegangen und jeder hat etwas anderes gesagt.
seitdem trau ich keinem mehr und hab gsd selbst etwas entdeckt, daß evtl. eine verschlimmerung bei den defekten zähnen verhindert (bis jetzt funktioniert es rel. gut und die schmerzen sind auch weg und nur mal kurz da, wenn ich zu lang vergesse mein mittel anzuwenden).
ich würde an deiner stelle auf jeden fall auch noch zu einem (oder mehreren) anderen zahnarzt gehen und zum ziehen zum kieferchirurgen.


lg
sunny
 
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21.03.22
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Du hast ja schon einiges hinter Dir, da bin ich ja noch gut dran - Deine Geschichte jedenfalls tut mir sehr leid.

Mir fehlt die Kraft ständig andere Ärzte aufzusuchen, irgendwann will man halt nicht mehr, aber wie ich merke muss ich da wohl durch - ob ich will oder nicht.

Habe jedoch einige Prinzipien und bestimmte Behandlungen lehne ich halt ab, die meisten Ärzte fahren jedoch immer wieder dasselbe Programm, das erfahre ich immer wieder schmerzlich.
 
regulat-pro-immune
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ständig andere Ärzte aufzusuchen

du mußt doch garnicht zu vielen zahnärzten gehen:

und vor allem mal am wohnort rumhören (verwandte, bekannte, kollegen usw.) wer mit welchem zahnarzt schon längere zeit gute erfahrungen gemacht hat.
das ist besser als im inet, weil z.b. bei jameda usw. jeder arzt unter div. nicks auch selbst gute bewertungen schreiben und negative auch löschen lassen kann.


Deine Geschichte jedenfalls tut mir sehr leid.

danke. ist aber nicht nötig. dank chron. optimismus kann ich gut damit leben. einige andere gesundheitl. probleme sind sehr viel schlimmer, zumal die ärzte mich da mit falschen medis usw. mehrmals fast umgebracht haben (das letzte mal vor ca. 2 jahren) und ich die sehr krassen folgen immer noch nicht ganz überwunden habe.

die opg von dir sagt mir leider garnichts, aber wie gesagt hab ich es auch schon erlebt, daß jeder zahnarzt etwas ganz anderes zur gleichen rö-aufn. gesagt hat.
 

Kate

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Hallo Commander,

ich finde es gut, dass Du da sorgfältig ran gehst.

Dazu
mit einem rö-bild eines zahnarztes noch zu einigen anderen gegangen und jeder hat etwas anderes gesagt.
... fällt mir noch etwas ein, das ich gestern schon schreiben wollte. Ich habe gehört, dass die NICOs (Neuralgia inducing cavitational osteonecrosis) bzw. Osteolysen nicht immer so leicht erkennbar sind auf Bildern. Zudem kennen sich wohl wenige ZÄ damit aus und bezüglich des Erfolgs der Entfernung gibt es unterschiedliche Erfahrungen. Vielleicht magst Du dazu - z.B. auch hier im Forum - mal suchen nach Berichten.

Diesbezüglich
... und bestimmte Behandlungen lehne ich halt ab,...
... sind Zahn-/Ärzte unterschiedlich drauf, nach meinem Eindruck können eher wenige das problemlos akzeptieren. Bei so einer umfangreichen und teils auch umstrittenen Behandlung würde ich womöglich Abstand nehmen von jemandem, der nicht dazu bereit ist, meine Bedürfnisse zu akzeptieren.

Erinnern tut mich die von Deinem ZA vorgeschlagene Vorgehensweise an die in der Tagesklinik Konstanz. Ich beziehe mich hier auf meine Erinnerung an Vorträge in Online-Kongressen, hier könntest Du mehr nachlesen:

(Sie "erwarten" dort soweit ich weiß noch mehr von ihren Patienten, z.B. bezüglich Elektrosmog im heimischen Umfeld, was ich schon sehr weitgehend finde...)

Gruß
Kate
 
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21.03.22
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Kann evtl. noch jemand was zum OPG sagen?

Unabhängig davon soll der wurzelgefüllte Zahn trotzdem raus mit allem was dazu gehört oder besser gesagt mit allem was nicht in den Kiefer gehört - leider ist das nicht so einfach wegen der vorhandenen Doppelkrone, wahrscheinlich ist diese nicht zu retten und der andere Zahn (14) muss neu überkront werden; aber das hätte ich mir bei der Revision früher überlegen sollen - naja, zu der Zeit wusste ich es nicht besser!
 
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Ich habe mich jetzt dazu entschlossen mir erst einmal nur den wurzelgefüllten Zahn entfernen zu lassen. Ich hoffe, dass die "Doppelkrone" vernünftig getrennt werden kann, sodass die Krone auf dem Nachbarzahn verbleiben kann.
Diese ist erst 2 Jahre alt und hat viel Geld gekostet.

Denkt ihr, dass mein bisheriger Zahnarzt dies auch vernünftig machen kann oder sollte ich hiermit zu einem ganzheitlichen Zahnarzt wegen evtl. Zusatzbehandlungen wie Ozon, etc.? Ich denke extra einen Kieferchirurgen für den toten Zahn aufzusuchen ist sicherlich nicht nötig, oder irre ich mich da? Sowohl mein bisheriger Zahnarzt und auch der ganzheitliche Zahnarzt haben eine Entzündung auf dem DVT erkannt. Der Bereich sollte vernünftig gereinigt bzw. vom defekten Gewebe befreit werden - ich möchte nicht, dass dort noch eine NICO entsteht nach Extraktion des Zahnes.

Übrigens habe ich mich auch dazu entschlossen erst einmal kein Implantat machen zu lassen. Die Meinungen hierzu gehen zwar auseinander, jedoch würde ich es jedes halbe Jahr von meinem Zahnarzt kontrollieren lassen und falls der Kieferbereich unauffällig ist würde ich es auch so belassen.

Ich bedanke mich schon einmal im Voraus bei sunny und Kate für eure Zuschriften!
 
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12.10.18
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extra einen Kieferchirurgen für den toten Zahn aufzusuchen ist sicherlich nicht nötig

kann man im voraus nicht sagen, aber da der kieferchirurg keine krone usw. macht, ist es da evtl. sicherer, daß die vorhandene beim ziehen nicht "versehentlich" beschädigt wird und auch sonst nichts passiert ???


lg
sunny
 
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Davor habe ich auch Angst, naja - wenn dem so ist habe ich Pech gehabt, aber mein derzeitiger Zahnarzt sagte er könne die Krone wohl retten.
 
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Ich wollte euch ein kurzes Update geben.

Am Montag kommt der wurzelgefüllte Zahn raus, die Extraktion wird von meinem bisherigen Zahnarzt durchgeführt.

Nach der Extraktion wird der Zahnarzt den entzündeten Bereich auskürretieren, er hat mir versprochen, dass er dies gründlich machen wird. Das Fräsen nach Daunderer macht er nicht, zwar war ihm dieser Vorgehen bekannt, er hat dies jedoch verneint.

Ebenfalls führt er keine Ozonbehandlung durch. Deswegen habe ich mir überlegt, dass ich die Wundreinigung bzw. Desinfektion selbst durchführen werde mit einer Mischung aus Wasser/CDL/DMSO. Dies werde ich direkt nach der Behandlung noch beim Zahnarzt anwenden und dann über mehrere Tage über den Tag verteilt auf mehrere Durchgänge verteilen.

Ich hoffe, dass das der richtige Weg ist; was haltet Ihr von meiner Idee mit dem "Ozonersatz"? Müsste doch theoretisch auch funktionieren!

LG com Commander
 

ory

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Ich hoffe, dass das der richtige Weg ist; was haltet Ihr von meiner Idee mit dem "Ozonersatz"?
.....so wirklich kann ich mir nicht vorstellen das (d)ein Zahn-Arzt das mitmacht.
Sollte bei der Extraktion bzw. beim anschließenden kürettieren etwas nicht gut verlaufen, wird er keine Verantwortung dafür übernehmen wollen.

Solltest du die Homöopathie schätzen würde ich in deinem Fall vor der Extraktion Anika D12 nehmen und nach der Extraktion Calendula D6 im Wechsel mit Anika 12.

Alles Gute
Ory
 
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Moin Ory, vielen Dank für deine Einschätzung - das sehe ich genauso wie Du!

Ich werde dann wohl sofort nach der Extraktion zuhause damit beginnen in der Hoffnung, dass dies die Wundheilung beschleunigt und erst gar keine erneute Entzündung entstehen kann.

Vielen Dank auch für den Tipp mit dem Arnika, hatte ich schon des Öfteren gehört. Schaden kann es bestimmt nicht!
 
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vor der Extraktion
Ergänzend:
Du kannst auch Ledum in der D6 (5 Kügelchen) vor der Extraktion im Mund zergehen lassen. Das soll verhindern, daß „Dreck“ aus der Wunde in die Blutbahn gerät.


Grüsse,
Oregano
 
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Super Tipp Oregano, davon habe ich noch nicht gehört - dann werde ich Ledum vor der Extraktion anwenden und Arnica von und nach der Extraktion als D12 in welcher Dosierung?
 
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Was haltet Ihr überhaupt von der CDL/DMSO Idee? Ich denke dies sollte doch optimal funktionieren oder seht Ihr das anders? Ich muss dazu sagen, dass ich stark auf DMSO reagiere bezüglich der schlimmen "Ausdünstungen", meine Frau meidet dann meine Nähe :ROFLMAO: Ebenfalls habe ich auch Kunststofffüllungen im Mund und habe deshalb etwas Respekt vor dem DMSO. Evtl. reicht auch CDL alleine für diesen Zweck.
 
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