Thrombose- Bein wie lange erwärmt?

Themenstarter
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02.12.09
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Hallo,

ich habe heute vor 1 Woche eine angeblich eine leichte Thrombose mir zugezogen, festgestellt in der Notfallanahme in Krankenhaus.

Donnerstag letzte Woche schwoll mein Bein an und erst dachte ich, das ich Wassereinlagerungen hätte, doch am Freitag morgen, war die Haut gerötet und erwärmt.

Also sofort morgen um 10 Uhr ins Krankenhaus, bis ich dann endlich dran kam, war es fast 14.00, zumindestens wurde mir da zum 1. mal Blut abgenommen. Dann gegen 4:30 kam der Doc, Nephrologe. Inzwischen war mein Bein dick und rot.

Erst fand er nichts, dann entdeckte er eine leichte Thrombose. Verordent bekam ich mündlich 1 x 0,60 ml Clexane, was sich nacher aber als falsch rausstellte, den auf Rezept und Hausarztbrief stand 2 x 0,60 ml Clexanse bei einem Gewicht von 68 kg.

Na ja, Sonntag nochmal in ein anderes Krankenhaus, weil das Bein immer noch erwärmt war und die Schwellung im Knie nicht zurück ging.

Leider war dort nur ein Chrirug anwesend und hat wieder einen Ultrashall gemacht und nichts mehr gefunden, jedenfalls haben wir es so verstanden.
Er meinte auch, das die Erwärung von gewickelten Bein kommt und die Knieschwellung nicht von der Thrombose kommt. Da ich mich auch einen Tag vor der Prognose am Bein gestossen hatte, wurde auch geröngt, aber Knochen sind heil.

Da diese Woche Feiertag ist, habe ich am 02.06. einen Termin bei der Gefäßchirugie. Ich hoffe, das die dort Spezialisten sind.

Ich mache mir wirklich Gedanken, warum im Knie noch eine Schwellung ist und warum unterhalb vom Knie und Knie selber das Bein noch leicht erwärmt ist. Es ist nicht heiss! Nur stärker erwärmt als die Fußfessel oder das andere Bein. Rot ist es auch nicht.

Auch meine damalige Frage im Krankenhaus wie lange Schwellung und Rötung bestehen kann, konnt man mir nicht beantworten.

Hier mal ein paar Blutwerte.
Gerinnung
Quick 132 %
INR 0,83
PTT 31 sec
D-Dimere 1.50 mg/l FEU

Hämatologie
Leukozyten 8.8 *1000/ul
Hämaglobin 12,1 g/dl
Hämatokrit 38 %
Erythrozyten 4,46 Mio/ul
MCV 85 Fl
MCH 27.1
MCHC 32.1 g/dl
Thrombozyten 306
Mittler Plaettchen-Volumen 11.0 fl

Die Werte liegen alle in Normbereich, auch der Unterschied zu 2012 ist nicht grafierend.


Nur diese Werte, wobei ich sagen muss, da ich kurz vorher noch ein Brötchen gegessen habe.

Bilirubin, gesamt 0,4 in 2012 0,2
LDL 247 U/l statt in 2012 170
CK 29 U/l
Troponin I kleiner als 0,0 mg/dl
CRP 56 stark erhöht gegenüber 2012 kleiner als 3

Was sind Eure Erfahrungen, wann ist bei Euch die Schwellung zurückgegangen?

Und die Erwärmung im Bein?

Habe irgendwo gelesen, das man vorisichtig laufen soll, aber das kann ich ja nicht, dann würde Schwellung zurückgeheh.

Schwimmen soll ich noch warten.

Wie kann ich dann meine Beine bewegen, einfach mit der Hand hin und her schaukeln? Ob das was bringt?

Ich würde mich echt freuen, wenn Ihr mir mitteilen würdet, wie es bei Eurer Thrombose war.

Ich danke Euch schon mal.

LG
Tenerife:wave:
 
wundermittel
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Hallo Tenerife,

Dein obiger Beitrag ist schon eine Weile her. Wie ist es Dir seitdem ergangen?

Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn Du bei den Werten für Hämatokrit, Hämoglobin usw. die Referenzwerte des Labors dazu geschrieben hättest, ebenso beim INR und beim Quick und anderen Werten.

Beim INR und beim Quick sieht es so aus:

Quick: Normalwert: 70 – 130% = 15 – 18 sec.
40 – 50% = ca. 20 sec
20% = ca. 30 sec.

INR = international normalized ratio, WHO

INR- Normalwert: 0,9 – 1,15

Es gibt keine feste Umrechnungstabelle, da jeder Quick-Gerinnungstest verschiedener Anbieter eine eigene Umrechnungsformel besitzt.

Gerinnungsparameter » Fachpflegewissen.de

Grüsse,
Oregano
 
Themenstarter
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Hallo,

die Schwellung war nicht von der Thrombose, ich sage nur Ärzte, das ist mir jetzt schon das 3. mal passiert, das Ärzte eine Bruch nicht festgestellt haben.

Tja, es lag nicht an der Thrombose, im August wurde festgestellt, das ich das Bein gebrochen hatte und der Bruch jetzt zwischenzeitlich fast verheilt ist. Der liebe Orthopäde hatt mir das Bein 2 x mal punktiert und erst nachdem ich richtig sauer geworden bin, wurde ein MRT gemacht!!! Leider hat der Termin für das MRT fast 3 Monate gedauert, somit war der alte Bruch vom Mai schon zusammengewachsen. Das hat der liebe Radiologe geschrieben, übersah dann aber einen neuen Bruch, den dann ein Orthopäde im Krankenhaus entdeckt hat!!

Ich bin nur noch sprachlos.

Tja, ich wundere mich über meine Schmerzen und das dicke Knie.

Ohne Worte.
 
regulat-pro-immune
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Hallo Tenerife,

gute_be.gif


Du scheinst öfters einen Bruch zu haben? Lebst Du so gefährlich oder brechen bei Dir Gliedmaßen recht schnell?
Dann wäre das vielleicht Anlaß zu Untersuchungen, warum Du immer mal einen Bruch hast?

Pharmazeutische Zeitung online: Osteoporose: Brüche sind häufig vermeidbar

Grüsse,
Oregano
 
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