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Hallo Layla,

Du bist ja ein ganzes Stück weiter gekommen. Das ist schön :).
Sind bei Dir eigentlich auch Lebensmittelallergien getestet worden? Falls Du auf ein immer wieder gegessenes Nahrungsmittel reagierst, wäre das eine ständige Belastung, u.a. auch der Nebennieren, weil durch allergische Reaktionen immer auch Cortisol ausgeschüttet wird (was übrigens den Blutzucker hochtreibt).

Es könnte evtl. sinnvoll sein, die Nebennierfen mittels eines Tagesprofils von Cortisol zu untersuchen.
https://www.symptome.ch/vbboard/sch...ortisol-tagesprofil-nebennierenschwaeche.html

Ist jemals ein Tagesprofil vom Blutzucker gemacht worden? Oder auch nur der
HBA1C (Langzeitwert)?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Claudia

Danke für die Information! Gerne schaue ich mir deine Tabelle an; auf Milch und Gluten verzichte ich seit 2 Wochen versuchsweise auch mal.

Meine Folsäure ist zum Glück wieder im Normalbereich seit ich alles selber koche. Das mit der Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel kann natürlich sein.

Liebe Grüsse und nochmals danke für deine Tipps :)
 
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Liebe Eclipsis

Anbei noch weitere Schilddrüsenwerte:

Labor 1:
BSR: 3 ref. <12
TSH basal: 0.98 ref. 0.55-4.78 mU/l
FT4: 12.7 ref. 11.5-22.7 pmol/l
FT3: 4.23 ref. 3.5-6.5 pmol/l
Antimikrosomale AK (TPO): <28 ref. <60 U/ml
Antithyreoglobulin-AK: 10 ref. <115 IU/ml
TSH-Rezeptor-AK (TRAK): <0.30 ref. <1.22 IU/l
Thyreoglobulin: 9.9 ref. 3.5-77.0 ug/l

Labor 2:
TSH basal: 0.838 ref. 0.1-4.00 mU/l
FT4: 12.9 ref. 10.0-28 pmol/l
FT3: 3.8 ref. 3.0-9.5 pmol/l

Ich habe heute aufgrund von deiner Antwort nochmals mit meinem Hausarzt gesprochen; er tippt nicht auf die Schilddrüse da keine Antikörper vorhanden... Gibt es Hashimoto auch ohne Antikörper? Resp. fehlen mir noch weitere Schilddrüsenautoantikörper?

Halssymptome; also ich habe ab und zu Halsschmerzen, als würde ich eine Erkältung bekommen - oder was meinst du mit Halssymptome? Braucht es neben der Antikörperbestimmung noch einen Ultraschall?

Familienanamnese: meine Grossmutter wie auch meine Tante haben Hashimoto, mein Vater und mein Grossvater Schuppenflechte - also Autoimmunerkrankungen sind mütterlicher und väterlicherseits vorhanden.

Herzlichen Dank für den Tipp mit der Potentilla anserina!

Liebe Grüsse
 
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23.06.17
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Hallo Malve :)

Die weiteren Werte sind nun im oberen Kommentar, danke für den Tipp!

Liebe Grüsse
 
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23.06.17
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Lieber Hans :)

Zur Zeit ist mein Magnesiumwert bei 0,83 mmol/l ref. 0.74-0.99 mmol/l. Ich bin Magnesium bereits am Substituieren (ansonsten habe ich noch tiefere Werte); dann werde ich versuchen diesen noch etwas nach oben zu drücken.
Danke auch für den Tipp mit dem Vitamin B6 - ich wusste nur das Vitamin B12 den Kaliumspiegel beeinflussen kann. B6 war bei mir bis anhin immer im mittleren Breich. Wie könnte ich die Verstoffwechselung positiv beeinflussen?

Liebe Grüsse
Layla
 
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23.06.17
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Hallo Oregano :)

Also ich habe mit einem Pricktest mal einige Allergien (Hausstaubmilben, Pollen, die gängisten Nahrungsmittel) getestet und ich hatte keine Allergien. Auch sonst sind keine Allergien bekannt. Da aber Pantoprazol Allergien auslösen kann und das alles mit Pantoprazol angefangen hat, möhte ich es nicht ausschliessen. Ich kenne mich jedoch mit den Tests und der Genauigkeit der Tests nicht so aus. Ich habe auch mal im Blut und im Stuhl nach Allergien gestestet, dabei wurde auch nichts gefunden.

Die Nebenniere wurde nie getestet - also ein Tagesprofil vom Cortisol gemacht. Lediglich ein Cortisolwert am Morgen gemessen welcher normal war (was wahrscheinlich nicht allzu aussagekräftig ist). Könnte dies auch durch Dauerstress von den letzten Jahren ausgelöst worden sein? Soweit ich das richtig verstanden habe, würde der Kaliumwert dann eher steigen?

Blutzucker selbst wurde gemacht, aber auch kein Tagesprofil. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Insulinresistenz habe, wenn mein Kaliumspiegel tief ist. Da aber tiefe Kaliumwerte die Insulinsensitivität beeinflussen, habe ich bisher diese Glucoseunverträglichkeit auf das tiefe Kalium geschoben. Bei tiefem Kalium verzichte ich jeweils ganz auf Zucker und esse nur langsam verdauliche Kohlenhydrate. Auch der HBA1C wurde nie gemessen. Kann man diese Messungen auch für sich privat machen? Da ich bereits viele Abklärungen gemacht habe, ist mein Hausarzt eher zurückhaltend mit weiteren Untersuchungen.

Liebe Grüsse
Layla
 
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20.09.14
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Hallo Layla:),

Zur Zeit ist mein Magnesiumwert bei 0,83 mmol/l ref. 0.74-0.99 mmol/l. Ich bin Magnesium bereits am Substituieren (ansonsten habe ich noch tiefere Werte)
Bei diesem Wert habe ich deutliche Mangelbeschwerden!

Um den Magnesiumwert zu erhöhen, empfehlen sich mehrere Gaben pro Tag. So lange der Wert nicht 0,95 beträgt, würde ich mich auch mit Vitamin D zurückhalten, denn das verbraucht auch Magnesium - was auch der Grund für deinen grenzwertig niedrigen Vitamin D-Spiegel sein könnte.

B6 war bei mir bis anhin immer im mittleren Breich. Wie könnte ich die Verstoffwechselung positiv beeinflussen?
- Insgesamt doppelt so viel B2 wie B6 einnehmen, am besten Im Verbund mit den anderen B-Vitaminen (Ja, eigentlich sollte sich der Körper selbst so viel nehmen wie er braucht. Bei mir habe ich dennoch festgestellt, dass er es nicht macht. Vielleicht ist diese Funktion bei manchen Menschen unter bestimmten Umständen gestört? Vielleicht bei HPUlern?
Dr. Kuklinski scheint unter bestimmten Umständen übrigens auch auf ein ähnliches B2:B6-Verhältnis von zu setzen (2,5:1, Seite 14): https://www.dr-kuklinski.info/aktuell/mitochondrien_vorschau.pdf)

- B2 und B6 in der aktiven Form P5P einnehmen.

- Silymarin (Mariendistel) hochdosiert (>800mg/d) über mehrere Dosen pro Tag zum Leberschutz/-regeneration einnehmen (evtl. auch andere Lebermittel ausprobieren ->https://www.vitaminexpress.org/de/leberschutz. Mit dem im Link erwähnten NAC habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, da es mein Glutathion gesteigert und die Schilddrüsenwerte verbessert hat)

- vorerst keine Diät machen oder andere Dinge tun, die die Leber belasten. Kohlenhydrate gleichmäßig über den Tag als Hauptenergiequelle benutzen, damit der Körper zu keiner Tageszeit Fett in Glucose umwandeln muss (belastet die Leber), Gewicht halten. Ansonsten normal Protein und gemäßigt Fett zuführen, bei Fetten möglichst die gesunden bevorzugen.

Die AP dient unter anderem dazu B6 und andere Vitamine zu verstoffwechseln. Du hast eine sehr, sehr niedrige AP, die solltest Du versuchen auf über 50 U/l, besser über 70 U/l zu bekommen. Die genannten Maßnahmen sind aus eigener Erfahrung dazu geneigt die AP, bzw. den B6-Stoffwechsel positiv zu beeinflussen.
Das die auch bei Dir wirken, dafür kann ich Dir leider keine Garantie geben, dafür fehlen noch die Erfahrungswerte.

Die AP ist, zumindest in D, sehr preiswert, weshalb es sich empfiehlt, da zur Kontrolle des Therapieerfolgs einige Male die AP messen zu lassen. Silymarin und Diätverzicht haben sich bei mir schnell auf die AP ausgewirkt, das doppelt so hohe B2:B6 erst über 2 Monate.

Wenn Du es schaffst die AP deutlich anzuheben, würde ich mich freuen, wenn Du das hier mitteilst, es interessiert mich sehr.

Viele Grüße
Hans
 
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