Seit zwei Monaten teils starker Schwindel und erhöhte Temperatur

lisbe

Das ist Quatsch. Du hast hier geschrieben, dass Du Würmer bei der Katze gesehen hast - das allein muss reichen um solche Untersuchungen zuzulassen. Ich würde an Deiner Stelle darauf bestehen. Es grenzt wirklich an Ignoranz.

Tatsächlich ist das aber auch so, dass andere Bakterien etc eine Rolle spielen (wg. der Anmerkung Deines Arztes über den blutigen Kratzer) - nämlich Rickettsien, die jedoch genauso schwer zu diagnostizieren sind, wie die Parasiten selbst.

Wie gesagt - ich würde darauf bestehen.
Gruß!
 
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Ja, ich mag mich errinnern als mich vor ca. 5 Jahren mal eine Katze in die grossen Zehe gebissen hat. Es hat nichteinmal geblutet. Aber der wurde in den nächsten paar Tagen immer grösser bis plötzlich Eiter rauskam. Die Wunde ist aber innerhalb von zwei Wochen gut verheilt und danach hatte ich nie wieder Probleme. Aber das war damals und davon war ich nie und nimmer 10 Wochen "krank".
Naja, evtl. gibt das MRI weitere auskunft, die Resultat sollte ich am Montag haben. Vor allem warum meine Leber so gross ist und die Milz grenzwertig. Dies sind wie der Schwindel auch Symptome des pfeifferischen Drüsenfiebers, evtl. gestattet der Doc mir dann den Test.
 
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Ich war gestern wieder beim Artzt. Das Ergebnis des MRI war negativ. Soweit ist alles in Ordnung. Gefunden wurde wie schon im Ultraschall:

- Eine leicht resp. grenzwertig vergrösserte Milz aufgrund
- einer mässig vergrösserten aber enormen Fettleber, neu dazugekommen ist
- eine verfettete Bauchspeicheldrüse

Einen Bluttest hat überdies ergeben, das ich einen erhöhten Cortisolspiegel habe. Ich denke aber kaum, dass meine Beschwerden alleine vom Cortisol abhängig sind. Die Atemnot habe ich mittlerweile häufiger, der Schwindel ist etwas zurückgegeangen! Aber wirklich nur ein wenig...

Hat jemand noch eine Idee, auf was man mich testen könnte ausser auf Borreliose, Parasiten und Hashimoto?

Edit: Ich nehme ja seit drei Wochen Glucophage (Wirkstoff: 500mg Metformin) und habe jetzt gelesen das vielen die dieses Medikament zur Blutzuckersenkung nehmen auch Atemprobleme und Atemnot haben! Zudem steht unter den Nebenwirkungen von Metformin folgendes, Zitat:
Eine Übersäuerung des Blutes kann durch Metformin verursacht werden. Anzeichen sind Atemnot mit erschwerter Atemtätigkeit und Bauchschmerzen, erniedrigte Körpertemperatur, gefolgt von Bewusstlosigkeit.
Eine erniedrigte Körpertemperatur habe ich zwar nicht, sondern, wie bereits erwähnt, jeden Abend Fieber, aber die Atemnot habe ich sehr wohl verstärkt seit ich Metformin einnehme. Kann jemand von euch von ähnlichen Symptomen Berichten?
 
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lisbe

Da Parasitentreiben im Körper die Weichen sowohl für Hashimoto als auch Borreliose legen kann, würde ich mich erstmal dem Thema widmen...

Viele Grüße!
 
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Da Parasitentreiben im Körper die Weichen sowohl für Hashimoto als auch Borreliose legen kann, würde ich mich erstmal dem Thema widmen...

Viele Grüße!

Hallo lisbe,

gibt es für Deine Aussage eine "zuverlässige" Quelle, um dies mal nachzuvollziehen, außer von Dr. Fonk?

Die Weichen für eine Borreliose werden erstmal allein von einer Zecke gelegt.

Eine Borreliose ist eine Erkrankung, die man wirklich nicht mal eben auf die leichte Schulter legen kann.

Das die Parasitenkur "vorrangig" ist, ist mir da wirklich etwas schleierhaft.

Hast Du Dich schon einmal ausgiebig damit beschäftigt, welche Symptome und weitere Erkrankungen Borrelien im Stande sind zu verursachen.


@ Techniker

Folgende Werte könnten ergänzt werden: EBV, alk. Phosphatase (ist z.B. erniedrigt bei HPU und Borreliose), Vitamin D, B 12, zirkulierende Immunkomplexe, Kryoglobulin-Nachweis

Herzliche Grüsse
Kayen
 

lisbe

gibt es für Deine Aussage eine "zuverlässige" Quelle, um dies mal nachzuvollziehen, außer von Dr. Fonk?
Sie ist die einzige, die alle Nebenbefunde, die ihr in Ihrer Praxis aufgefallen sind, auch bei Namen nennt. Die Tatsache selbst, dass ein unheimlicher Pool an Bakterien und Viren in den Körper durch Darmparasiten gelangt, ist u.a. bei Baklayan, Flury, Siemionowa, Lebedewa, dr. Wartolowska, Clark, Malachow nachzulesen - nur von den Werken, die ich kenne.

Die Weichen für eine Borreliose werden erstmal allein von einer Zecke gelegt.
Ja. Halt nicht nur.

Eine Borreliose ist eine Erkrankung, die man wirklich nicht mal eben auf die leichte Schulter legen kann.
Das habe ich nie behauptet und würde es auch nicht tun. Eigentlich im Gegenteil: die Problematik der Kur bei Borreliose kann verbessert werden, wenn man diagnostisch bei Borreliose nicht stop macht und weiter nach Gründen sucht. Sollte dann ein Darmparasit für diese Infektion verantwortlich sein, so ist die Therapie der Borreliose einfacher. Darmparasiten haben die Fähigkeit die Erreger zu transportieren einerseits und andererseits zu speichern. Das hat zur Folge, dass diese Erreger nicht immer nachweisbar sind, da sie auch nur zeitweise ausgeschieden werden, es kann aber auch passieren, dass eine z.B. Borrelieninfektion erst auf Grund einer Wurmkur erst auftritt, da die Erreger erst dann freigesetzt werden.

Das die Parasitenkur "vorrangig" ist, ist mir da wirklich etwas schleierhaft.
Zu breit ist die Symptompalette, die Darmparasiten verursachen. Mein Lieblingsbeispiel ist: wenn man Knieschmerzen hat, kommt man nie und nimmer auf die Idee sich zu entwurmen - sollte man aber. Die problematische Diagnostik von Darmparasiten in Verbindung mit scheinbar zusammenhangfreien Symptomen ist einfach fatal.


Hast Du Dich schon einmal ausgiebig damit beschäftigt, welche Symptome und weitere Erkrankungen Borrelien im Stande sind zu verursachen.
Ja. Obwohl mit Sicherheit etwas oberflächlich, denn mir waren nur die Symptome wichtig, die ich immer wieder mit den Parasitensymptomatiken abgeglichen habe (aber auch Schilddrüse und Mängel von bestimmten Spurenelementen), um herauszufinden, welche für welche Problematik nun eindeutiger wären. Ist mir nicht gelungen. Sie überschneiden sich teilweise so doll, dass man damit nicht weiter kommt. Irgendwann später bin ich also zu der Aussage des Laboranten zurückgekehrt, der damals bei mir Lamblien diagnostiziert hatte. Seine Vorstellung von Infektionen wird zunächst in Wahrscheinlichkeiten abgebildet. Ein Beispiel: alle, die Haustiere haben, haben auch Parasiten. Dies deckt sich auch 1:1 mit den Aussagen in den o.g. Büchern. Die Haustierhaltung hätte sich dahin verändert, dass wir unsere Tiere küssen und ins Bett lassen, seitens der Tiermedizin wird uns ein Sicherheitsgefühl vermittelt mit den regelmäßigen Entwurmungskuren etc. Wir denken über solche Gefahren überhaupt nicht mehr nach. Zu Zeiten meiner Oma war das jedoch anders: die Tiere, sei das noch der beste Hund, den man je gehabt hatte - hatte im Haus nichts verloren. Selbstverständlich wurde damals die Bett- und Unterwäsche gekocht. Und die Bettwäsche wurde nicht etwa zum Lüften rausgehängt - die direkte Sonneneinstrahlung tötet Eier und Larven ab.

Was ich damit sagen will: wir wiegen uns hier in falscher Sicherheit, was von den Ärzten und Pharma auch noch unterstützt wird. Während es Parasiten solange gibt, solange es die Menschheit gibt, gibt es Borrelien, Allergien, Lebensmittelintoleranzen und Asthma, zumindest in dieser Häufung, noch nicht so lange.

Die Wurmkuren - sollte man also damit auch mal falsch liegen - sind jedoch nicht im Ansatz so zerstörerisch für den Körper, wie die ganzen ABs, die aber auch meistens (gerade bei den kranken Menschen, bei denen keine vernünftigen Befunde aufgestellt werden können) auf Verdacht und experimentell verordnet werden. Wenn schon experimentieren, dann doch mit den mildesten Mitteln voran.

Viele Grüße!
 
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25.10.04
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Hallo,
manchmal muß man garnicht soweit suchen...
enorme Fettleber...vergrößerte Milz...

alleine diese Organe können an sich schon genau die Probleme verursachen, die du beschreibst. Die traditionelle chinesische Medizin beschreibt für Leberprobleme die Symptome: Schwindel, erhöhte Temperatur, Bauchdruckgefühl, erhöhter Blutdruck, Herzrasen...
Wenn die Leber Probleme hat hat das auswirkungen auf die Milz usw.

Ich würde mal nach den Ursachen der enormen Fettleber suchen.. wie ernährst du dich? Was hast du für Zahnfüllstoffe? Bist oder warst du anderen Umweltgiften ausgesetzt?
Wie ist deine Verdauung? Wenn die Darmflora gestört ist kann man auch einen Darmpilz bekommen, dessen Stoffwechselgifte Schwindel auslösen können... usw.

Viele Grüße,
Kerstin
 
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Es gibt News. Ich war unter anderem wegen meinen Atemprobleme, vor allem Luftnot beim Pneumologen. Der hat zwar 98% Sauerstoffsättigung in meinem Blut gemessen, aber auch einen erhöhten Co2-Anteil. Das wichtigste Detail ist aber, dass ich im arteriellen Blut einen pH-Wert von 7,5 habe! Kann mir hier jemand sagen, warum der so hoch ist? Normal ist ja 7,35-7,45. Kann dies ein Zusammenhang mit meinem Schwindel und der Atemnot haben?
 
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Hallo DerTechniker,

Stoffwechsel
C-Peptid: 5.62 nmol/l; normal 0.40-1.70

A. Hohe C-Peptid und Insulinspiegel bei eher niedrigen Blutzuckerspiegeln

Insulinom (Insulin-produzierender Tumor)
Insulinome sind meist gutartige kleinere Tumoren in der Bauchspeicheldrüse. Auffällig werden sie durch die Beschwerden des Insulin-bedingt niedrigen Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie-Beschwerden, siehe Abschnitt Blutzucker).
Zur Abklärung reicht eine einfache Messung des C-Peptids im Blut meist nicht aus. Man führt einen Hungerversuch durch (maximal 3-tägiges Fasten). Meist zeigt der Insulinom-Patient in der Hungerphase trotz niedriger Blutzuckerspiegel Insulinspiegel von 6 mU/l oder höher und zu hohe C-Peptidspiegel (>= 0.7 µg/l).

Missbräuchliche Verwendung von Diabetes-Medikamenten
Fallweise werden auch Medikamente gegen Zuckerkrankheit missbräuchlich verwendet. Diese Medikamente fördern die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse. Die Befunde sind daher von denen des Insulinoms praktisch nicht zu unterscheiden. Auch hier findet man im Hungerversuch trotz niedrigen Blutzuckers hohe Insulinspiegel. Auch das C-Peptid bringt keine Klärung es ist in beiden Fällen hoch. Im Verdachtsfall muss man daher versuchen, die in Frage kommenden Medikamente im Blut nachzuweisen.

Bestimmte Autoimmun-Erkrankungen (sehr selten)
Sehr selten gibt es Antikörper, die die Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zur Ausschüttung von Insulin anregen. In diesen Fällen ist neben dem Insulin das C-Peptid ebenfalls zu hoch.

B. Hohe C-Peptid- und Insulinspiegel bei hohen oder normalen Blutzuckerspiegeln

Zuckerkrankheit (Diabetes)
Diabetes mellitus Typ 2 ("Erwachsenendiabetes")
Patienten mit dieser Art von Zuckerkrankheit können erhöhte C-Peptid- und Insulinspiegel im Blut zeigen. Bei Diabetes Typ 2 reagieren die Gewebe (z.B. Muskel- und Fettgewebe) zu wenig auf Insulin. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daher mehr Insulin (und C-Peptid) aus um das auszugleichen.
Seltene, spezielle Formen von Zuckerkrankheit
Verschiedene angeborene Fehler des Erbguts führen dazu, dass die Zellen nicht auf Insulin reagieren. Dass passiert z.B., wenn die Andockstelle für das Insulin auf den Zellen defekt ist. Als Ausgleich wird mehr Insulin (und C-Peptid) ausgeschüttet. Diese Erkrankungen treten oft bereits in der Kindheit auf, manche später. Meist sind schwere Missbildungen damit verbunden.
Nur namentlich erwähnt seien: die Insulinresistenz Typ A, der Leprechaunismus, das Rabson-Mendenhall-Syndrom und der Lipatrophische Diabetes.
Auch seltene Autoimmunerkrankungen, bei denen unsere eigene Abwehr Antikörper gegen die Andockstelle des Insulins bildet, können dazu führen, dass das Insulin nicht mehr ausreichend auf die Zellen wirken kann. Man hat dies auch Insulinresistenz Typ B genannt.

Andere Erkrankungen mit erhöhtem Blutzucker und erhöhtem Insulin
Prinzipiell führen viele Krankheiten mit erhöhtem Blutzucker, bei denen die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse noch regelrecht funktioniert, zu erhöhten C-Peptid- und Insulinspiegeln (Beispiele: Blutzucker - bersicht). Der erhöhte Insulinspiegel ist dabei als normale Antwort auf den hohen Blutzucker aufzufassen.

Fettleibigkeit
Auch bei Fettleibigkeit kann man erhöhte C-Peptid- und Insulinwerte finden.
C-Peptid - bersicht

Grüsse,
Oregano
 
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01.01.11
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An das habe ich gedacht. Ist aber eigentlich auszuschliessen. Ich habe Nüchternwerte nie unter 4.5 abends und 6.5 morgens. Metformin habe ich jetzt seit fünf Tagen abgesetzt und nun habe ich nach grösseren Mahlzeiten wieder Werte bei 12-14, allerdings nur für kurze Zeit. Ich denke kaum, dass ich diabetes habe, eher eine gestörte Glukosetoleranz. Mich beunruhigt aber im Moment der hohe pH-Wert meines Blutes von 7,5!
 
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10.01.04
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Es ist gar nicht so einfach, etwas über einen erhöhten Blut-pH-Wert zu finden ...

Was bedeuten zu hohe Werte?
Ein zu hoher (basischer) pH-Wert (Alkalose) kann auf Erbrechen, Störungen im Gehirn, eine Hormonstörung (Conn-Syndrom) oder einen Schock hindeuten. Außerdem kann der pH-Wert bei einer übermäßigen Atmung (Hyperventilation) ansteigen, z.B. bei Aufregung oder Sauerstoffmangel. Eine Behandlung mit harntreibenden Mitteln (Diuretika), Hormonen (Mineralokortikoiden) oder Osteoporose-Medikamenten (Bikarbonaten) kann ebenfalls zu einem Anstieg des pH-Wertes im Blut führen.
Blutbild - Erklrung - pH-Wert

Kannst Du damit etwas anfangen?

Grüsse,
Oregano
 
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09.09.08
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Du bist auf dem besten Weg an Diabetis Typ 2 zu Erkranken. Du solltest dringend zum Endokrimologen und wegen deinen PH-Wert. Streich saemtliches Fleisch aus deiner Nahrung. Ein hoher PH-Wert kann lebensgefaerlich werden. Dann lass dich mal untersuchen ob du eine Nebennirenschwaeche hast und geh mal zum Nuklearmediziner wegen Schilddruese.

Säure-Basen-Haushalt - Beratung bei Diabetes

P.S. Du solltest unbedingt abnehmen. Du kriegst gerade die Quittung fuer dein Uebergewicht.HbA1c
 
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01.01.11
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Vielen Dank für die aufmunternden Wort. Beim Endokrinologen war ich, der meint es wäre alles bestens und der pH sei noch nicht besorgniserregend. Die Schilddrüse will er nicht untersuchen, auch nicht die SD-AKs im Blut. Er meint mit einem TSH von 3,3 sei alles in Ordnung, da alles im Normbereich sei. Was soll man da noch machen, ich habe der Krankenkasse die letzten dre Monate nahezu 3000.- Kosten verursacht, ich will nicht dass die dann plötzlich sagt, die Untersuchungen seien übertrieben und unnötig.

P.S. Du empfiehlst mir weniger oder kein Fleisch mehr zu essen. Warum, ich dachte immer je mehr fleisch man isst, desto tiefer wird der pH-Wert im Blut, sprich, desto säurer wird man. Dann sollte ich doch eher noch mehr Fleisch essen um von den 7,5 runterzukommen, oder nicht?
 
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20.10.07
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Hallo ,
du schreibst, du hast katzen, mich würde interessieren, ob du mal , bevor diese Symptome auftraten Katzenflöhe hattest.
lg tom
 

lisbe

Genau. Katzenflöhe übertragen vorzugsweise Bandwürmer. Und dazu schön Borrelien und Rickettsien. Und dann kann man suchen, bis man alt ist. Danke Tom1.
 
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01.01.11
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Ja, nebst den Würmern haben unsere Katzen teilweise auch Flöhe und/oder Läuse. Aber das haben viele Katzen und deren Halter werden auch nicht krank. In einem gewissen Sinne denke ich, hat der Mensch auch Abwehrkräfte für solche Parasiten an sich. Es sei denn diese Parasiten übertragen eben Krankheiten wie Borrelien. Aber mein Hausarzt meinte, es sei sehr schwierig Borreliose nachzuweisen im Blut. Dann erzählte ich ihm von der Westernblod Antikörper Methode. Dann meinte er dies würde einfach aufzeigen, dass ich mal Kontakt mit einer Zecke hatte, die mit Borrelien infiziert war, es würde aber noch lange nicht heissen, dass ich selbst diese in mir hätte... Fazit: Der Test ist reine Geldverschwenung...
 

lisbe

Ja, nebst den Würmern haben unsere Katzen teilweise auch Flöhe und/oder Läuse. Aber das haben viele Katzen und deren Halter werden auch nicht krank. In einem gewissen Sinne denke ich, hat der Mensch auch Abwehrkräfte für solche Parasiten an sich.
Dr. Fonk schon im Vorwort auf Seite 11 in "Darmparasitose in der Humanmedizin":
"Das Problem ist unverändert, dass sich Darmparasiten weitgehend dem üblichen Labornachweis entziehen. Gegen Viren und Bakterien kann der menschliche Organismus in der Regel einen immunologischen Schutz aufbauen - gegen Darmparasiten nicht. Dieser immunologische Abwehrmechanismus ist zu Gunsten des Parasitenfortbestands von der Natur nicht vorgesehen - zum Leidwesen der betroffenen Patienten und Tiere."

Baklayan in "Parasiten - die verborgene Ursache vieler Erkrankungen", S. 13:
"Das Ergebnis unserer Forschung war, dass fast alle Menschen chronisch parasitär belastet sind. Oder anders ausgedrückt: Fast jeder Mensch trägt Parasiten in sich. Das bedeutet, dass auch in Ihnen sehr wahrscheinlich Würmer und Egel in dem einen oder anderen Organ sitzen, die an Ihnen saugen, Ihren Stoffwechsel durcheinanderbringen und Ihnen den Wurmstoffwechsel mit seinen verschieden Substanzen zumuten. Dieser zustand ist dafür verantwortlich, dass Ihre Erkrankungen meist allen therapeutischen Bemühungen trotzen, also erfolglos bleiben."

Was meinst Du wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du mit verwurmten Katzen lebst und selbst nicht belastet ist. Das ist jetzt keine Medizin, sondern ein wenig Mathematik. Gesunder Menschenverstand würde es auch tun.

Es sei denn diese Parasiten übertragen eben Krankheiten wie Borrelien.
Genau so ist es. Vor diesem Hintergrund schreibt Fonk, Seite 38:
"Es fällt weiterhin auf, wie häufig Borrelien und Rickettsien nachweisbar sind. Sie verhalten sich wie Viren. Auch sie können auf Grund unterschiedlichster Stressfaktoren von der inaktiven wieder in die virulente Phase übertreten. Die gleiche Beobachtung lässt sich auch bei den o.g. Bakterien machen. Hierzu sehe Filariose (Teil II, I 5.1.6.1) sowie 'Rickettsiose - system- und Hauterkrankungen'."
Sie nennt Borrelien (aber auch viele andere Bakterien und Viren) als typische mikrobielle Nebenbefunde bei einer Darmparasitose. Deshalb heisst es bei den Ärzten, die sich mit Parasitosen schwerpunktmäßig beschäftigen, dass der erste Schritt eine Wurmkur sein müsste, um sicher andere Erkrankungen ausschliessen zu können.

Schau vielleicht hier rein, denn die haben auch Katzen, nur dass sie keine Würmer gesehen haben, genau, wie es bei uns in der Famile war:
https://www.symptome.ch/vbboard/parasiten/84678-bleiben-wuermer-immer-unbehandelt.html

Und noch etwas möchte ich hinzufügen: allen Menschen leuchten die Gefahren einer Zoonose, wie Schweinegrippe oder Vogelgrippe, obwohl es im Vergleich weit weg ist. Die Haustiere (und ich muss mich auch dazu zählen, weil mir das lange nicht klar war) haben wir direkt auf dem Schoss und im Bett und tun so als wären sie heilig. Nur so zum Nachdenken....

Gruß!
 
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