Nebennierenrindenschwäche?

Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Das Vitamin B12 habe ich mal getestet. Die Folsäure wurde jedoch nie untersucht.

Die Leberwerte sind hier und hier ersichtlich.

Das Zink Präparat (30mg) habe ich für etwa 9 Tage vor dem Test eingenommen. Ich habe es jedoch auch in Vergangenheit ab und zu eingenommen. Seit etwa einem halben Jahr nehme ich noch täglich Caprylic Acid, welches auch 7mg Zink enthält und trozdem war der Zinkwert tief. Wie lange müsste man denn das Zink absetzen damit es das Kupfer nicht verfälscht?

Ich habe noch nie einen Ultraschall o.ä. gemacht.

Das Vitamin B12 (50mcg Cynocobalamin) nehme ich mit einem B Komplex seit einer Weile zu mir. Von dem her sollte ich meines Erachtens keinen Mangel haben.

Seit Montag nehme ich täglich 2 x 300mg Alpha Lipoic Acid und 500mg Reduced Glutathione. Gestern habe ich noch mit 400mcg Folsäure (Methyl Folate) und 5000mcg Biotin angefangen. Seit da bin ich um einiges Fitter. Aber mal sehen, wie lange das anhält. Nebenwirkungen habe ich keine.
 
wundermittel
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.569
Wie lange müsste man denn das Zink absetzen damit es das Kupfer nicht verfälscht?
Das kann ich Dir nicht sagen.
Ich weiß, dass G. Brewer, ein amerikanischer M. Wilson-Experte in seinem Buch über M. Wilson schrieb, dass Zink noch monatelang nach dem Absetzen das Urinkupfer senkt.
Dabei ging er von M. Wilson-Patienten aus, die ihre Zinktherapie (150 mg Zink pro Tag) eigenmächtig abgesetzt haben und dies dem Arzt verschwiegen haben - kommt anscheinend öfters vor.
Er ging also von einer vorherigen Einnahme von 150 mg Zink pro Tag aus, als er schrieb, dass nach dem Absetzen des Zinks noch monatelang das Urinkupfer niedriger ist, als ohne Zinktherapie.

Wie sich dies bei einer niedrig dosierten Zinkeinnahme also auswirkt, ist für mich auch schwer zu sagen. Ich würde mal vermuten, dass hier die Auswirkungen nicht sooo gigantisch hoch sind. Ich würde aber dennoch rd. 3 Wochen mit dem Zink pausieren.
Aber wie gesagt, ich kann es Dir nicht genau sagen.

Dein GPT-Wert ist zwar nicht erhöht, aber er bewegt sich doch teils im oberen Normbereich. GPT ist von diesen Leberwerten der wohl wichtigste.
Cholinesterase und GLDH wurden noch nie bestimmt?
Beides sind auch Leberwerte, wobei die Cholinesterase auch ein wichtiger Wert ist.
Beim M. Wilson kann man auch normale Leberwerte haben.

Der hohe MCV-Wert hat öfters den B12-Mangel oder den Folsäuremangel als Ursache. Wenn Du erst jetzt Folsäure nimmst, vielleicht ist der Wert beim nächsten Mal dann niedriger?
Wenn Du einen Mangel an B12 oder Folsäure haben solltest, wäre das vielleicht die Ursache Deiner MÜdigkeit - falls Du nicht leberkrank bist, denn Leberkranke sind meist müde.


Deine Thrombozyten sind teils im unteren Bereich. Diese wiederum können manchmal auch bei Leberkrankheiten und gerade beim M. Wilson niedrig sein. Wenn es daher käme, kann ein Gerinungsproblem dahinter stecken.
Neigst Du zu längeren Blutungen bei kleinen Verletzungen? Bekommst Du leicht blaue Flecken?
Aber für niedrige Thrombozyten gibt es noch eine paar weitere Ursachen, auch der B12-Mangel kann sie niedriger ausfallen lassen.

Kaffee ist übrigens gut bei Leberkrankheiten. Du hast oben geschrieben, Du trinkst keinen Kaffee mehr. Ich selbst brauche den Kaffee, denn sonst bin ich noch müder als ich es eh schon bin.

Also ich würde, wie oben schon geschrieben, raten, diese Kupferwerte mal bestimmen zu lassen.
Auch würde ich noch die Leberwerte, die bisher noch nie bestimmt wurden, machen lassen:
Ich fand keinen Wert für
Cholinesterase, GLDH und nur einen Wert für die Alkalische Phosphatase.
Der letztgenannte Wert ist bei Patienten mit M. Wilson, die kein Zink einnehmen, manchmal sehr niedrig.
Auch kann die Harnsäure niedrig sein und das Alpha-2-Globulin in der Eiweiß-Elektrophorese.
Aber dies sind nun keine Diagnosewerte. Wenn sie nicht auffällig sind, so schließt das diese Krankheit nicht aus.
Was vielleicht auch noch sinnvoll ist, wäre ein Quick-Wert (Gerinnungswert). Dieser kann, muss aber nicht, bei Leberkrankheiten niedrig sein.

Wie alt bist Du denn?
Hast Du auch neurologische Probleme wie Zittern, Sprachstörungen, vermehrter Speichelfluss, Gangstörungen, Depressionen?
Ich frage danach, weil beim M. Wilson solche Probleme öfter vorkommen können und wenn beginnen sie oft im jungen Erwachsenenalter.

Ob Du nun einen M. Wilson hast, kann man beim besten Willen nicht sagen. Es spricht bisher nicht sooo viel dafür, aber unmöglich ist er nicht bei Deinen bisher bekannten Werten.

lg
margie
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.569
Hallo Brian,

mir ist noch das Kalium bei Dir etwas aufgefallen. Es war an der unteren Grenze im Vollblut.
Im Serum war es zwar normal, doch sind die Serumwerte oft verfälscht, wenn der Arzt das Blut nicht nach 30 Minuten zentrifugiert und abpipettiert hat. Wenn das nicht genau eingehalten wird, steigt das Kalium nach der Blutentnahme an, so das ein evtl. Mangel vertuscht wird.

Kaliummangel kann auch müde machen.
Aber man sollte Kalium nur einnehmen, wenn es tatsächlich auch fehlt und man sollte Überdosierungen vermeiden.
Zuviel wie auch zu wenig Kalium können dem Herz sehr schaden.

Obst und Obstsäfte, wie auch Kartoffeln und Reis enthalten Kalium.


lg
margie
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Als ich ca. 18 war hatte ich aufgrund eines sehr langen Arbeitsweges für ca 2-3 Jahre immer zu wenig geschlaffen. Ich war immer sehr müde und konnte mich nicht konzentrieren. Die Probeleme wurden dann wieder besser, als ich aufgrund einer Dunkelfeldanalyse ein paar Dinge verschrieben bekam. In dieser Zeit habe ich sehr viel von früher vergessen, also fast die ganze Kindheit.

Vor ein paar Jahren hatte ich zum Teil auch probleme mit dem Sprechen. Soviel ich mir erinnern war es zum Teil etwas ähnlich, wie Stottern aber nicht wirklich Stottern. Ich glaube es war mehr so, dass ich relativ lange brauchte die Wörter zu finden.

Vor ein paar Monaten hatte ich riesige Probleme mit der Konzentration. Ich bin eigentlich sehr optimistisch, aber je länger ich so müde bin, desto mehr Deprimierend wird es. Die Motivation war im Eimer (jetzt ist es etwas besser).

Jetzt bin ich etwas mehr als 30. Das Gedächtnis ist mittlerweile wieder relativ gut und ich kann mich wieder an ein paar Dinge der Kindheit erinnern. Ich habe jedoch grösste Kalenderdaten zu merken.

Mit Blutungen habe ich überhaupt kein Problem. Meine Wundheilung ist auch sehr gut und Blaue Flecken kriege ich nicht so leicht.

Ich nehme seit ein paar Tagen Etwas Kalium, aber ich kann nicht wirklich sagen ob es etwas Hilft. Seit ein paar Tagen schwitze ich nicht mehr grundlos, aber ich kann es leider nicht wirklich etwas zuordnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.569
Hallo Brian,

wenn die Müdigkeit von Mängeln an Vitaminen und Mineralstoffen kommen sollte, dann wäre die nächste Frage, ob Du eine Aufnahmestörung hast, d. h. ob im Magen oder im Darm etwas nicht stimmt.
Evtl. wäre dann mal sinnvoll, eine Magen- und Darmspiegelung zu machen, um zu sehen, ob da etwas nicht stimmt.

Angenommen Du bist leberkrank, so wäre das allein eine Ursache für Mängel an Vitaminen, Mineralstoffen oder/und Aminosäuren.

Aber auch die Ernährung spielt natürlich eine große Rolle für das Befinden und die Nährstoffversorgung.
Wie ernährst Du Dich?
Hältst Du eine Diät ein? Meidest Du bestimmte Nahrungsmittel?

Die Probleme mit dem Sprechen, dem Gedächtnis und der Konzentration hast Du aber nicht mehr?
Beim M. Wilson hätte man solche Probleme eher dauerhaft, wenn sie davon kommen.


lg
margie
 
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Hallo Margie

Meine Verdauung war warscheinlich für Jahrzente nicht wirklich wie sie sein sollte. Ich musste nur ca jeden 1-4 Tag aufs WC. Der Magen-Darm Test zeigte auch, dass da nicht alles io ist.

Seit da nehme ich Verdauungsenzyme und Probiotika. Später habe ich noch mit Süssholzkapseln angefangen. Diese helfen mir sehr. Ich würde sagen meine Verdauung ist im Moment relativ gut.

Ich habe mal für ca 3 Monate versucht vegetarisch zu essen. Das war als es mir noch besser ging. Dies hat mir jedoch nicht sehr gut getan. Ich hatte immer Blähungen und musste sehr viele Kohlenhydrate essen, damit ich nicht noch mehr abnahm. Soviel ich mich erinnern kann kriegte ich zu dieser Zeit meine belegte Zunge, welche ich über monate hatte.

Je weisse die Zunge ist, desto mieser geht es mir. Jeh mehr Kohlenhydrate, desto weisser wird die Zunge. Wenn ich jedoch die Kohlenhydrate reduziere und Fleisch dazu esse, dann wird die Zunge besser und es geht mir auch besser.

Ich esse am morgen immer Joghurt mit Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Reisprotein. Am Mittag und Abend esse ich jeweils verschiedene Gemüse mit Reis und Fleisch. Mit dieser Ernährung geht es mir am besten. Dies habe ich nach vielem testen gemerkt. Ich verzichte komplett auf: Zucker, Pasta, Brot, Getreideprodukte, Alkohol, etc. Weissen Reis vertrage ich jedoch gut.

Aufgrund meiner Symptome glaube ich, dass ich etwas Probleme mit dem Zucker habe und der Darm ist sicher noch nicht ganz wie er sein sollte.

Das Sprechen ist jetzt wieder ok, das Gedächtnis und die Konzentration sind wieder besser. Ich denke jedoch, dass sich bei diesen Punkte trozdem noch das eine oder andere verbessern sollte und wird. Ich gehe davon aus, dass die Probleme mit zu tiefem Dopamin zu tun haben.

Als ich Kaffee und L-Tyrosin per Zufall zusammen genommen habe realisierte ich erst richtig, welche Gesundheitlichen Probleme ich hatte. Denn wenn ich diese Kombination zu mir nahm und es gerade ein guter Tag war fühle ich mich dann so, wie wenn alles wieder gut wäre. Die Müdigkeit ist dann weg und die Konzentration, der Fokus und die Motivation sind super. Das Problem sind jedoch die Tage danach. Dann geht es mir noch mieser als sonst.

lg
Brian
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.569
Hallo Brian,


Ich gehe davon aus, dass die Probleme mit zu tiefem Dopamin zu tun haben.
Ich habe nun nicht Deine Hormonwerte mir angesehen.
Generell sollte man wissen, dass Hormonwertveränderungen nicht immer von den Organen kommen, die die Hormone produzieren:
Sind die Hormone niedrig, würde ich zuerst eine Fehlbestimmung für das Wahrscheinlichste halten, denn Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) fallen sehr schnell und tief ab, wenn das Blut nicht korrekt behandelt wird.
Sogar bei Endokrinologen wird nicht immer bei einer Blutentnahme darauf geachtet, dass das Blut sofort in einer Kältezentrifuge (die nicht jeder Arzt hat) zentrifugiert, danach SOFORT abpipettiert und danach SOFORT tiefgefroren werden muss und erst nach 24h im Gefrierfach mit Trockeneis zum Labor transportiert werden darf.
Von einigen Laboren werden dann noch Stabilisatoren verlangt.
Siehe hier:
Leistungsverzeichnis - Labor Limbach

Auch bei die Bestimmung im Urin ist störanfällig. Auch hier ist ein Stabilisator nötig und ein Transport in tiefgefrorenem Zustand ist wichtig.

Diese Dinge werden oft nicht beachtet.
Ich würde zuerst mal darauf achten, ob bei der Bestimmung der Werte alles korrekt erfolgt.


Wenn die Bestimmung korrekt war, sollte man auch an die Möglichkeit denken, dass die Hormone oft die Reaktionen sind, die Krankheiten in anderen Bereichen verursachen können.
D. h. dass nicht die Nebenniere Schuld sein muss, sondern eine andere Grunderkrankung.

Bei Leberkrankheiten gibt es Auswirkungen auf die Hormone, aber auch bei Histaminose gibt es Wechselwirkungen und sicher noch bei einigen anderen Krankheiten.

Mein Dopaminwert ist übrigens auch stets niedrig, was ich aber bisher auf Bestimmungsfehler zurück geführt habe, weil ich weiß, dass dies eine häufige Ursache ist.


Deine Ernährung ist insoweit gut, als Du Zucker weglässt.
Aber isst Du nachmittags und abends täglich Fleisch??
Obst habe ich aber nicht gefunden. Das enthält Kalium.

Solltest Du leberkrank sein, wirst Du eher mehr als weniger Kohlenhydrate benötigen, die natürlich nicht in Zucker bestehen müssen/sollen und vor allem sehr, sehr wenig Fleisch.
Wie ist Dein Langzeitzuckerwert (HbA1C)?
Leberkranke können nämlich leicht unterzuckern und das sind Zustände, bei denen man sich müde und schlapp fühlt.

Mit Tyrosin habe ich noch keine Erfahrung.
Kaffee tut mir gut. Ich fühle mich wesentlich fitter, wenn ich Kaffee in Maßen trinke.

Dein Stuhltest ist aber auffällig:
Du schreibst, das war vor einigen Änderungen in Deiner Ernährung? Aber Du isst doch weiterhin Fleisch, sehe ich das richtig?
Hast Du diesen Test seither nochmals wiederholt?
Zu den Werten folgendes:
Die Pankreaselastase ist sehr niedrig. Ist sie immer so tief?
Das bedeutet, dass Du eine Bauchspeicheldrüsenschwäche hast, was bei Leberkrankheiten (auch beim M. Wilson) häufig ist. Dann wäre aber viel Fleisch nicht ideal.
Du solltest Dir mal die Bauchspeicheldrüsenenzyme, die es für solche Fälle gibt (vermutlich auch auf Kassenrezept möglich), verschreiben lassen. Kreon, Panzytrat, etc. sind solche Produkte.

Du hast vermehrt Fäulnisbakterien (Clostridien). Das ist ein Hinweis, dass Deine Leber mit der Verdauung des Fleisches überlastet ist. Dann entstehen nicht nur Fäulnisbakterien, sondern auch Ammoniak und daraus wiederum die Symptome der hepatischen Enzephalopathie.
Deine Müdigkeit kommt dann vermutlich daher.
Dass auch das Fett und das Eiweiß im Stuhl erhöht sind, stärkt diese These.
Hier eine gute Fundstelle zur hepatischen Enzephalopathie:
Deutsches Ärzteblatt: Diagnostik und Therapie der minimalen hepatischen Enzephalopathie

Ja, da könnte Dein Hauptproblem liegen.
Deine Verdauungsorgane sind mit dem, was Du isst, überlastet.
Abhilfe könnten vermehrt Eiweiße aus Hühnerei, Milchprodukten und natürlich pflanzliche Eiweiße schaffen und dafür deutlich weniger Eiweiße aus Fleisch.
Fleisch enthält die ungünstigen aromatisierten Aminosäuren und Milchprodukte die günstigen verzweigtkettigen Aminosäuren.

Das würde dann auch wieder für meine Vermutung auf eine Leberstörung passen, denn Du hast Werte, wie man sie bei Leberkranken findet.
Aber vielleicht kommen diese Werte auch nur durch eine falsche Ernährung zustande?

Bei diesen Werten würde ich zuerst das Fleisch hinterfragen.
Auch wenn Du glaubst, dass Dir Fleisch gut tut, dann frage ich, ob Du denn nicht weiter müde bist?
Denn die Müdigkeit ist, wenn die Leber mit dem Fleisch überfordert ist, das erste Symptom.


Gegen die hepatische Enzephalopathie gibt es einige Mittel, die man ausprobieren kann:
Lactulose (einschleichend dosieren)
Ornithin (als Hepa Merz im Handel und verschreibungsfähig auf Kassenrezept bei entsprechender Diagnose)
BCAA (Als Falkamin im Handel)
evtl. Gelum Tropfen

Man muss es ausprobieren, ob es einem hilft.


lg
Margie
 
Beitritt
14.09.15
Beiträge
68
Darf ich hier mal an der Stelle fragen, welcher Speicheltest bei NNS Verdacht am ehesten Sinn macht? 3/5 täglich mit DHEA? Reicht das für eine "grobe" Bestätigung, dass da was nicht iO ist?
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Hallo garfyld

Wie sind denn die Symptome?

Da die Symptome nicht ganz eifach zuzuordnen sind und die Hormone sich gegenseitig beeinflussen würde ich folgende Dinge testen.

Speichel:
Cortisol Tagesprofil (5 Proben)
DHEA (Morgen / Abend)

Urin:
Adrenalin
Nordadrenalin
Seratonin
Dopamin

Testosteron

Ich würde je nach symptomen auch die Schilddrüse testen.

Das wären folgende tests:
T4 frei
T3 frei
TSH

Falls etwas mit der Schilddrüse nicht i.o. ist noch folgendes:
TRAK (TSH-Rezeptor-Antikörper)
TAK (Thyreoglobulin-Antikörper)
MAK (Mikrosomale Antikörper)
 
Beitritt
14.09.15
Beiträge
68
Moin Brian,

vielen Dank für die Antwort!

Ich muss dazu sagen, dass ich ua auch HPU habe- dadurch chron. Mangel an B6, Zink und Mangan.
Meine Symptome:
- Müdigkeit und Erschöpftheit/fehlende Energie, eigentlich den ganzen Tag durch- wird aber am abend ab 1800+ besser. Schlaf idR 7-8h und von der herQualität auch gut.
- Hypoglykämie, besonders morgens und spät nachmittags
- Untergewicht, esse abr sehr viel und vor allem frisch zuebereitet, viel Gemüse, viele Nüsse, Öle, wenig tierisches EW etc.
- abnehmende Muskelmasse bzw. sehr schwer, Muskelmasse abzubauen& zu halten
- Glutensensitivität und gestörte Eiweißverdauung (Rind/Lamm gehen ganz gut)
- Licht/geräuschempfindlichkeit
- fehlender Libido
- niedrige Stresstoleranz
- abends oft Heißhunger- steigt proportional zur Erschöpfung.
- Stimmung/Psyche je nach Erschöpfungsgrad.
- teilweise starke Konzetrationsschwierigkeiten.
Ja, das ist es im groben. Wenn ich die "Liste" durchgehe, spricht zwar viel für eine NNS, aber ein "Test" mit Probeeinnahme von Cytozyme AD hat bei mir zu keiner Verbesserung geführt.
Schilddrüse hatte ich vor 2-3 Jahren mal checken lassen- unauffällig; Blutzucker war damals auch iO.

edit: ich hab in 2 Wochen einen Termin beim HA zum Blutcheck (35J +)- da würde ich auch so viel wie möglich mitnehmen. Ich bin ja bis dahn schon versucht, auf eigene Faust Speichel/Urin test für die üblichen Verdächtigen (du hast ja welche gennant) zu machen, aber irgendwie habe ich die Befürchtung, dass manches einfach rausgeworfenens Geld ist bzw. der Arzt zB mit den Werten gar nichts anfangen kann/mag. :keineahnung:
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
1. Der erste Punkt deutet sehr auf NNS hin.
2. Tiefes Cortisol kann zu Zuckerproblemen führen.
3. Kannst du diese Sachen überhaupt richtig aufnehmen?
4. Abnahme der Musekelmasse, etc. deutet sehr auf tiefes Testosteron hin.
5. Ich würde da mal die Bauchspeicheldrüse testen -> Pankreas-Elastase & Verdauungsrückstände, etc. (Stuhltest) Des weiteren solltest du die Darmflora testen und einen Allergietest machen
6. Geräuschempfindlichkeit kann soviel ich weiss auch von Hormon Problemen kommen, also Stressintoleranz
7. Testosteron testen
8. Ich tippe auf Hormon Probleme
9. Ich denke das könnte von der gestörten Nahrungsaufnahme kommen
10. Mangel an Nor-& Adrenalin, Dopamin, Testosteron, Cortisol führt zu Erschöpfung. Die Verdauung trägt jedoch sicher auch einiges dazu bei
11. Ich tippe auf Hormon Probleme

Nebennieren-Glandular hilft nicht bei jedem sofort. Ich konnte keinen unterschied feststellen. Die NN und SD beeinflussen sich gegenseitig. Das heisst als weiterführenden test wäre es sicher nicht daneben die SD nochmals zu testen.

Ich würde so schnell versuchen weiterzukommen. Bei all den Symptomen scheint es als hättest du die Probleme schon länger. Ich finde die ganzen Arztbesuche sind eher rausgeworfenes Geld als die Labortests. Wenn der Arzt diese nicht interpretieren kann musst du entweder einen anderen finden oder diese selbst interpretieren können.

Wenn du die Testresultate hier postest wirst du sicher einiges weiter kommen.
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.569
@garfyld:
Deine Beschwerden passen SEHR gut auf ein Leberproblem. Du hast etliche typische Beschwerden dafür bzw. Beschwerden aus Folgeerkrankungen:
Müdigkeit, Hypoglykämie, gestörte Eiweißverdauung, abnehmende Muskelmasse, Untergewicht, Geräuschempfindlichkeit, Lichtempfindlichkeit, Konzentrationsstörungen, Heißhunger, etc.
Fehlende Libido soll bei der Eisenspeicherkrankheit vorkommen können. Das ist eine sehr häufige Leberkrankheit.
Geräuschempfindlichkeit deutet auf Magnesiummangel hin. Der ist typisch bei Leberkranken.
Lichtempfindlichkeit kann mit Mängeln von Zink und Vitamin A erklärbar sein. Beides ist typisch bei Leberkranken.

Ich würde die Leber gründlichst untersuchen lassen.

Anmerken möchte ich, dass die Leberwerte erst dann außer der Norm sind, wenn die Leber schon deutlich geschädigt ist. Daher sollte man auch auf grenzwertige Werte achten.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
22.04.14
Beiträge
506
Ich kann mich den meisten Hinweisen (Leber, Zink, NNS etc) anschliessen.
Was ich empfehlen kann bei NNS ist sibirischer Ginseng. Hilft, Stress zu regulieren und die Nebennieren zu entlasten.
Wie steht es mit Vitamin D3? Das ist auch wichtig für fast alle Prozesse im Körper.

Was ich mich bei dir generell frage: Wie gehst du selber mit Stress um. Ich meine, wie gestaltest du deinen Alltag im Zusammenhang mit Stress?
Abgesehen von all den Supplementen, die man nehmen kann, ist das eigene Verhalten halt auch ein wichtiger Faktor, wenn es um Nebennieren geht. Das geht Hand in Hand.
 
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Seit meinem Letzten Beitrag ist viel Zeit vergangen. Ich der Zwischenzeit habe ich zum Glück einige Fortschritte gemacht. Mir geht es jetzt relativ gut :) Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich meine nützlichsten Nahrungsergänzungsmittel aufliste.

Ich habe die Nahrungsergänzungsmittel in etwa nach dem empfundenen Effekt geordnet. Alle Nahrungsergänzungsmittel ausser dem ersten habe ich getestet in dem ich diese einige Zeit abgesetzt und dann wieder genommen habe. Ich wiederhole dies jeweils ein paar mal. Somit kann ich dann mit grosser Sicherheit sagen, ob mir etwas nützlich ist.

1. 250mg Adrenal Cortex Tissue (Bovine, Lyophilized)
Ich nehme 2 Kapseln direkt nach dem Aufstehen ein.

Ich habe es schon am ersten oder zweiten Tag gespürt. Seit da habe ich mehr Energie und bin viel weniger erschöpft.


2. 25mg Vitamin B6 inkl. 125 mcg Vitamin B12 (und weitere B Vitamine & Vitamin C)
Zusammensetzung: 0.5g Vitamin C, 25mg Vitamin B1, 25gm Vitamin B2, 50mg Vitamin B3, 25mg Vitamin B6, 200 mcg Folsäure, 125 mcg Vitamin B12, 50 mcg Biotin, 125 mg Pantothenic Acid, etc.

Ich habe gemerkt, dass mir Vitamin B6 sehr viel Energie gibt, aber wenn ich zu viel nehme werde ich müder. Vitamin B6 sollte man immer mit Vitamin B12 nehmen, wenn man es in hohen Dosen zu sich nimmt.

1 Kapsel nach Aufstehen, 1 zum Morgenessen, 1 zum Mittagessen

3. 80 mg Raw Pituitary Gland (bovine)
Es macht mich am Abend müde und lässt mich viel besser schlafen. Am morgen bin ich dann dementsprechend fitter. Es scheint den Tag/Nacht Rhythmus zu regulieren. Am Anfang hat es mich sehr müde gemacht, jetzt spüre ich diesen Effekt nicht mehr gross, aber ich schlafe immer noch viel besser.

Ich nehme eine Kapsel mit dem Abendessen ein.

4. 166mg Mucuna Dopa (100 mg L-Dopa)
Es hebt mein Tiefes Dopamin, Nord- & Adrenalin. Das heisst meine Motivation ist viel grösser. Dadurch geht auch die Müdigkeit etwas zurück.

5. 25mg DHEA
1 Kapsel mit dem Morgenessen und 1 Kapsel mit dem Abendessen

Es steigert mein tiefes DHEA und Testosteron

6. 5000 IU Vitamin D3
Es hebt das Testosteron und gibt mir mehr Energie und Durchhaltewillen.

Ich nehme jeweils 2 Kapseln beim Morgenessen ein.

7. 100 mg Niacin
Es macht mich währen dem Tag fitter. Niacin lässt die Haut erröten, daran gewöhnt man sich aber.

Ich nehme es mit dem Abendessen ein

8. Ginseng Extract Complex
Zusammensetzung: 400 mg American Ginseng Extract, 200mg Ashwagandha Root, 200mg Eleuthero Extract, 100mg Asian Ginseng Extract

Es gibt mir etwas mehr Energie

9. 1g MSM
MSM gibt mir etwas Energie, wenn ich es länger einnehme.

3 mal am Tag mit dem Essen


Ich denke folgende Helfen mir auch, aber da bin ich mir nicht ganz sicher.
1. Maca
2. Rhodiola Rosea


Es gibt noch einige Nahrungsergänzungsmittel die mir etwas helfen. Ich denke es gibt kein einzelnes, das einem wieder gesund macht. Es ist viel mehr eine Kombination von sehr vielen, welche zum Erfolg führen.

Bei Interesse kann ich per PM auf die Webseiten verweisen, wo ich meine Nahrungsergänzungsmittel beziehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
08.02.15
Beiträge
2.012
Hi Brian,
danke für dein Zwischenbericht. Hast Du schonmal Weihrauch (Boswellia Serrata) probiert? Soll einen cortisonähnlichen Effekt haben, nur ohne den problematischen Nebenwirkungen.

Wegen deinen Nahrungsergänzungsmittel und wo Du es beziehst, würde ich mich über eine PM freuen! :)

Beste Grüße,
Eugen
 
Themenstarter
Beitritt
18.05.16
Beiträge
78
Boswellia habe ich noch nicht getestet. Ich habe aber auch schon davon gehört und gelesen. Ich werde dies warscheinlich auch noch testen.

@Eugen: Ich kann im Moment noch keine Nachrichten versenden, da ich meine 30 Beiträge noch nicht erreicht habe. Schreibe mir doch eine PM
 

Malve

Hallo zusammen,

auch in anderen Beiträgen findet man hin und wieder Bezugsadressen von Nahrungsergänzungsmitteln etc., ohne dass sie mit Werbung verbunden sind.
Wenn dies nun hier auch so gehandhabt wird, hat sicher niemand etwas dagegen, und ein PN-Austausch wäre nicht unbedingt notwendig;).

Gruß
Malve
 
regulat-pro-immune
Oben