Immunität nach SARS-CoV-2-Infektion - Dauer, Mechanismen, Labortests...

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26.07.09
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..... bitte als Vorschlag an René Gräber, genau d a s zu ändern für dieses Forum!
Auch im Sinne von Ganzheitlichkeit, gerade im Moment!

Das lässt sich ansonsten doch nie wirklich trennen, ob nun gesundheits-politisch, gesellschafts-politisch oder auch global-politisch. Bei Bauchweh werden hier wer weiß was für medizinisch-gesundheitliche Geschütze und Erfahrungen aufgefahren, und hier sollen wir so tun, als wenn uns das nicht betrifft, wenn in Australien oder Israel oder sonstwo Irrsinns-Maßnahmen durchgedrückt werden von durchgeknallten POLITIKERN wahrscheinlich! 👹
 
wundermittel
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05.04.08
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Und wer trägt die Verantwortung dafür, wenn dieses "politische Auskotzen" Dinge in Bewegung setzt, deren Ausmaß man garnicht überschauen kann?

Man schaue sich nur so manche Kommentare auch in den sozialen Medien an, schlimmer geht's nimmer.

Es gibt seltsamerweise aber auch Menschen, die sich über die gleichen Themen kritisch so ausdrücken können, ohne dass sie solche Kommentare nach sich ziehen oder auf so eine Ebene abtauchen müssen, ohne das Thema zu schmälern. So geht es auch.

Was mir sehr aufgefallen ist, dass je mehr Personen sich quasi durch ein 🤮 in ein gemeinsames Thema hinein steigern, um so weniger wird eine gegensätzliche Meinung ertragen und in einer Art Rudelverhalten gemeinsam über den anderen hergefallen und nicht mehr inhaltlich argumentiert, sondern nur noch persönlich wird. Einige Früchte davon gab's ja auch hier schon zu kosten, auf sowas kann man gerne verzichten.
 
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31.10.21
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@Kayen:
Einerseits ja, andererseits wird das schwierig, wenn es die Absicht des Fragestellers ist, die Wissenschaft zu widerlegen.

wie kommst du darauf? ich dachte es deutlich genug beschrieben zu haben:
es gibt in den wissenschaftlichen grundwerken der immunologie unterschiedliche beschreibungen
darüber, die in der folge zu unterschiedlichen ergebnissen führen.
diese unterschiedlichen beschreibungen widersprechen sich allerdings so, dass sie sich teilweise gegenseitig ausschliessen. entweder werden bei einer primärantwort zuerst IgA gebildet oder es werden IgM gebildet .
das ist auch nicht von virus zu virus anders, sondern bei allen gleich.
was sich unterscheidet sind etwa die IgM gegen den einen virus von den IgM gegen einen anderen virus.
dasselbe gilt auch für IgA und IgG.

Falls Du Dich politisch 🤮 möchtest,

nein, das möchte ich nicht. es fehlt mir dazu aktuell auch nicht an möglichkeiten.
mir geht es um fakten und nur aus den fakten heraus kam es hier dazu etwas anzusprechen,
was politischen charakter hat.

die globale verbindung der pandemie mit politik ist ja auch nicht auf meinem mist gewachsen..

es gibt dazu auch schon eine agenda, die kürzlich auf dem g7-gipfel in cornwall
verkündet wurde.
der tenor: pandemiebekämpfung erfordert " globale führung" ...

wenn man das hier nicht mal andeutend ansprechen darf... :(
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
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31.10.21
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Und wer trägt die Verantwortung dafür, wenn dieses "politische Auskotzen" Dinge in Bewegung setzt, deren Ausmaß man garnicht überschauen kann?

Man schaue sich nur so manche Kommentare auch in den sozialen Medien an, schlimmer geht's nimmer.

Es gibt seltsamerweise aber auch Menschen, die sich über die gleichen Themen kritisch so ausdrücken können, ohne dass sie solche Kommentare nach sich ziehen oder auf so eine Ebene abtauchen müssen, ohne das Thema zu schmälern. So geht es auch.

Was mir sehr aufgefallen ist, dass je mehr Personen sich quasi durch ein 🤮 in ein gemeinsames Thema hinein steigern, um so weniger wird eine gegensätzliche Meinung ertragen und in einer Art Rudelverhalten gemeinsam über den anderen hergefallen und nicht mehr inhaltlich argumentiert, sondern nur noch persönlich wird. Einige Früchte davon gab's ja auch hier schon zu kosten, auf sowas kann man gerne verzichten.

ich verstehe es schon! aber DAS ist doch auch schon ein politischer aspekt..
man will ja nicht ins kreuzfeuer geraten und erlegt sich lieber eine selbstzensur auf :rolleyes:
 
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31.10.21
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Ich glaube, unter anderem besteht dein Verstehens-Problem darin,
ok, du glaubst also ich wäre es der gerade ein " verstehensproblem" hat....

daß du Schematisierungen für die Wiedergabe der Realität hältst.

echt jetzt? das ist ja geradezu beleidigend. du meinst also ich würde die schematische darstellung mit der realität verwechseln:rolleyes:
in der schematischen darstellung wird etwas anschaulich gemacht. ich kann ja nicht das ganze buch hier zitieren.
Wenn dich die Antikörper-Realität von Covid interessiert, warum schaust du dir dann nicht die wissenschaftlichen, empirischen Antikörperstudien an?

hä, es geht hier doch gerade um das was solche studien als grundlage nehmen.

ist es wirklich so schwer zu verstehen?
 
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31.10.21
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man kann es doch wie gesagt mal als arbeitshypothese annehmen.

mal davon ausgehen es wäre so wie es in " basiswissen immunologie" von kaufmann beschrieben
und u.a. auch von bhakdi/reiss vertreten wird.

bei einem erstkontakt mit einem virus werden IgM-antikörper gebildet.
in der folge dieser primärreaktion werden als nächstes IgA und dann auch IgG als sekundärreaktion gebildet.

leztere werden im gegensatz zu ersteren in das immungedächtnis aufgenommen.

wenn irgendwann, also auch viele jahre nach diesem erstkontakt ein zweiter kontakt mit demselben oder einem nahe verwandten erreger erfolgt,
dann erkennt das immunsystem durch die gedächtniszellen diesen wieder und reagiert gleich mit der bildung von IgA und vor allem IgG. in einem solchen fall ist es unnötig, dass nochmal IgM gebildet werden.
also werden bei einem zweiten kontakt, wenn dieser lange zeit nach dem erstkontakt erfolgt diese wieder abgerufen in dem sie wieder gebildet werden. man nennt diese daher auch RECALL-ANTIKÖRPER.

welche folgen hat das nun für die beurteilung des immunstatus und für die einschätzung,
ob impfungen notwendig werden und wenn ja, in welchem ausmass?

bei 90% der bevölkerung soll laut bhakdi/reiss eine kreuz-grundimmunität gegen covid-19 vorliegen.
d.h. solche haben in ihrem leben irgendwann mal mindestens eine grippe an anderen coronaviren durchgemacht,
mit symptomen wie fieber usw.. dabei wurden laut dieser these bei dieser erstinfektion mit anderen coronaviren auch IgM -antikörper zuerst gebildet, die NICHT TEIL des immungedächtnises werden; in der folge dann auch IgA und IgG, die ihrerseits teil des immungedächtnis werden.
wenn nun ein solcher sich später einmal mit dem sars-cov2 virus infiziert,
dann wird dieser vom immunsystem kreuzerkannt und dieses reagiert gleich mit der bildung von IgA und IgG-antikörper. dabei kann die infektion in ca. 80% der fälle gänzlich asymptomatisch verlaufen.
das heisst, also, in einem solche asymptomatischen fall führt die infektion mit sars-cov2
NICHT zu einer schweren covid19-erkrankung. letzteres ist es auch was man IMMUNITÄT nennt.
also nicht dass man sich nicht mehr mit dem sars-cov2 infizieren kann, sondern dass man dabei nicht an covid19 erkrankt bzw. nicht so akut und schwer dran erkrankt, dass man etwa im KH künstlich beatmet werden müsste. es gibt ja zwischen asymptomatischen infektionen und akuten, schweren erkrankungen einige zwischenstufen.
bei einer immunität kommt es nur nicht zum lebensgefährlichen, akuten verlauf, der in der intensivstation mit ungewissem ausgang behandelt werden muss.

was dazu kommt ist, dass nach diesem ZWEITEN KONTAKT durch die infektion mit sars-cov2
es ja abermals zu einer immunreaktion kommt durch welche die bereits vorhandene kreuzimmunität verstärkt wird. in einem solche fall ist impfung völlig überflüssig und aus medizinischen gründen geradezu kontraindiziert.
es kann dadurch nämlich zu komplikationen kommen, bis hin zum infektionsverstärkenden effekt, autoimmunerkankung u.v.a.m.
als nächstes müsste man sowohl den fall einer erstimpfung unter diesen prämissen
bei leuten ansehen, bei denen eine solche kreuzimmunität vorliegt, als auch den fall
dass eine solche NICHT vorliegt, wie es ja für mindestens 10% der bevölkerung postuliert wird.

mit einer erstimpfung wird ja im grunde nichts anderes gemacht, als eine erstinfektion zu simulieren.
allerdings mit nicht für die immunantwort zu unterschätzenden unterschieden.

bitte, bitte kommt mir jetzt bitte, bitte nicht damit, dass impfungen ein anderes thema als
immunantwort und antikörper wären und es deshalb in einem anderen faden behandelt werden müsste.
denn wenn das hier gefordert wird, dann hat es für mich gar keinen sinn überhaupt irgend etwas in diesem forum weiter zu schreiben.

und mit einer zweit-impfung, die lange zeit für einen " vollständigen impfschutz" als notwendig angegeben wurde, im grunde auch nichts anderes als eine zweit- bzw, re-infektion.

wenn man da einmal von der primär und sekundär-immunantwort im sinne von reiss/bhakdis und kauffmann ausgeht, so zeigen sich erhebliche konsequenzen in der beurteilung

um es nicht allzu unübersichtlich werden zu lassen,
möchte ich das in folgenden posts forsetzen und bitte dabei zu berücksichtigen,
dass es als ganzes genommen werden sollte. bis dahin also bitte lediglich nur verständnisfragen zum bisher ausgeführten.
erst wenn es als ganzes dasteht dann gerne auch kritik in form von sachlichen argumenten.

sehr gerne auch scharfe kritik, wenn sie mit belastbaren, inhaltlichen argumenten vorgebracht wird.

bitte, bitte : persönliche einlassungen und psychologischen analysen weglassen, die im grunde meistens schon offtopic sind
und auch ganz leicht in rabulistik ausarten können.
 

Kate

Moderatorin
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16.11.04
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Ist der Kern der Sache nicht der, zu widerlegen, dass bei Sarscov2 keine IgM - Antikörper gebildet werden, da dem Immunsystem schon bekannt und es somit kein "neues" Virus sei?
Zu verstehen, worum es thano geht, hat auch in meinem Kopf noch weiter gearbeitet und ich vermute es ähnlich, aber doch etwas anders, als Laurianna. Mir scheint, dass es um die Frage geht, ob das Auftreten oder nicht-Auftreten von spezifischen IgMs bei einer Corona-Infektion etwas darüber aussagt, ob es eine Erstinfektion oder eine erneute Infektion ist (deren Erreger der Körper schon kennt).

Somit hätte das mE einen Top Platz in diesem Forum - es geht schließlich um unsere Gesundheit.
Und Psycho-Neuro-Immunologie ist der Dreh- und Angelpunkt für die meisten Erkrankungen.
Also togi/togian, da verstehe ich Dich nicht ganz als alter Hase hier. In den passenden Rubriken, also irgendwo im Bereich Seelisch-geistige Faktoren, könnten solche Aspekte durchaus diskutiert werden. Allerdings auch da mit Schwerpunkt auf "was macht das mit mir emotional und wie könnte ich damit möglichst gut umgehen" und nicht auf "was ist da womöglich im Hintergrund wie genau verflochten". Für letzteres gibt es bestimmt andere Foren.

Wenn jemand Probleme wegen Partnerschaft oder Arbeit oder... hat, hat das hier ja auch Platz.
Richtig. Allerdings auch im genannten Bereich.

Ich hatte wirklich gehofft, dass sich mit der Übernahme von René was ändert (und mich deshalb wieder hier angemeldet).
Das war mir klar, togi. Bisher gelten hier allerdings die gleichen Regeln wie vormals. Schau auch mal hier:
Die Intention von Marcel war ganz klar, dass er Symptome.ch in Hände abgeben möchte, die dieses Forum auch in seinem Sinne weiterführen werden. So wie ich Marcel kennengelernt habe, ist er ein ganz lieber Mensch, der sich wirklich Gedanken und Sorgen macht, wie es hier weitergehen kann. Ich hoffe da auch in seinem Sinn und für Euch weiter wirken zu dürfen.

Aufgrund Eurer Äußerungen werde ich den Thread nun aber schließen, bis René sich dazu geäußert hat, ob sich etwas ändert an unserem bisherigen Ziel und Fokus.

An thano:
... finde zumindest ich nach wie vor keinen guten Stil und Ton. Aber das mag Geschmackssache sein.

bei 90% der bevölkerung soll laut bhakdi/reiss eine kreuz-grundimmunität gegen covid-19 vorliegen.
Da wäre interessant, worauf diese These basiert. Aus meiner Sicht wären dafür umfangreiche, systematische (u.a. Labor-)Untersuchungen erforderlich, wie wir sie bisher nicht zur Verfügung haben(?) Diese inhaltliche Diskussion können wir dann später gern weiter führen.

bis dahin also bitte lediglich nur verständnisfragen zum bisher ausgeführten.
Also, da muss ich Dich etwas bremsen. Das sind hier offene Diskussionen, wo kein einzelner User Regeln aufstellen kann. Die Diskussion lebt u.a. von der kritischen Betrachtung und Kontroverse.

Gruß
Kate
 

Rene Graeber

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27.08.13
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Euren Wunsch nach "Änderung" kann ich verstehen -- ebenso die Wünsche (die auch bereits an mich herangetragen wurden) hier endlich mal "restriktiver" einzugreifen und dem (angeblichen) Geschwurbel der sogenannten "Corona-Leugner" (endlich) auch hier Einhalt zu gebieten.
Ich denke ich muss hier niemanden erklären, was sich seit über 20 Monaten diesbezüglich auf der Welt und vor allem in den Medien abspielt.

Eines erscheint mittlerweile ziemlich klar: es gibt nicht mehr viele Plattformen im Netz, wo eine relativ vorbehaltlose Diskussion stattfinden darf. Dass auf youtube, linkedin, insta und facebook massiv zensiert & gelöscht wird, ist kein Geheimnis.

Für mich persönlich ist die Meinungsfreiheit ein sehr hohes Gut. Wenn zum Beispiel jemand meint die Erde sei doch eine Scheibe, so ist es nicht meine Aufgabe dies zu "zensieren" oder zu bewerten (jedenfalls nicht als Forenbetreiber). Selbstverständlich kann ich mich auf eine Diskussion dazu einlassen (was ja auch der Sinn z.B. eines Forums ist).

Jetzt kommt allerdings das Problem:
Symptome.ch ist ein Forum dessen Motto "Das Ende der Symptombekämpfung" ist. Eine Diskussion zur Erde (Scheibe oder Kugel) passt daher nicht hierher - das Thema ist also "off topic" und wird daher gelöscht.
Was bei der "Scheiben-Frage" offensichtlich ist, ist im Detail bei anderen Diskussionen in den entsprechenden Unterforen gar nicht so einfach zu entscheiden. Im Sinne der Regeln bei Symptome.ch gibt es da sehr enge Auslegungen um ein Thema nicht zu weit abschweifen zu lassen.
Ich weiß, dass dies in anderen Foren ganz anders gesehen wird.
Aber bitte geht mal davon aus, dass irgendwann jemand genau die Frage interessiert, weshalb ein Thema begonnen wurde. Dieser Leser freut sich, wenn möglichst viele der Antworten und Diskussionen sich genau auf dieses Problem beziehen. Das Problem so etwas zu moderieren und einzugreifen ist nicht einfach.

Nach einigen Wochen bei Symptome.ch darf ich euch versichern, dass sich die Moderatoren bei Symptome.ch die Sache nicht leicht machen! Bevor eingegriffen wird, werden viele Dinge hin- und herdiskutiert. Den meisten Nutzern eines Forums ist gar nicht so bewusst, welche Arbeit und vor allem welches Engagement darin steckt - sowohl von den "Nutzern", also euch allen, als auch den Moderatoren.

Das Engagement von Euch, die hier mit Rat und Tat den Suchenden mit eurer Expertise zur Seite stehen ist großartig! Ihr diskutiert hier teilweise auf sehr sehr hohem Niveau! Ein Niveau, dass weit jenseits dessen liegt, was u.a. in bestimmten Fernsehsendungen geboten wird.

Das Engagement der Moderatoren ist ebenso großartig! Leider wird dieses "Engagement" der Moderatoren natürlich weniger wahrgenommen und meist auch nicht geschätzt. Klar: wenn etwas läuft wird das als selbstverständlich hingenommen. Wenn eingegriffen wird, dann erzeugt das manchmal Unmut. "War das wirklich notwendig?", "Wird hier eine Meinung unterdrückt?"

Aber ich darf euch allen versichern: ohne Moderation läuft hier gar nichts. Zum Beispiel wäre das Forum in Nullkommnichts durch Spammer überschwemmt. Und damit meine ich noch nicht einmal die übliche Spam, die man sofort erkennen würde, sondern die Art Spam, die durch Marketingfirmen sehr subtil "lanciert" wird. Solche "Forenbeeinflussung" kann man ürbigens kaufen...

Es sieht meist alles ganz einfach aus. Webseite da, einloggen, losschreiben, Meinungsfreiheit gewährleistet.
Aber ohne die entsprechende Technik und Moderation läuft hier gar nichts... Insofern kann ich euch alle nur um Nachsicht und Verständnis bitten.

Ich darf euch versichern, dass wir im Sinne der Forumsregeln (die ich nicht verändert habe), versuchen, die Themen und Rubriken so nah am Thema zu halten wie möglich.

Ich freue mich jedenfalls, mit euch allen an dem großen Projekt "Ende der Symptombekämpfung" weiter arbeiten zu dürfen! Denn es gibt sehr sehr viel zu tun.
 
regulat-pro-immune

Kate

Moderatorin
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Beitritt
16.11.04
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Hallo @thano
ich will die grafik hier nicht rein kopieren, weil es scheinbar gegen die forenregeln verstösst
und sie auch schon mal von den moderatoren entfernt wurde
Das kann ich so nicht erinnern *) und habe nachgeschaut. Hier ist Dein Beitrag mit der Grafik: #134 und geändert hast nur Du diesen zwei Mal.

Es ist in den Nutzungsbedingungen geregelt, dass jeder, der hier schreibt, selbst für die Einhaltung von (Zitat-, Urheber-,...)Rechten verantwortlich ist. Wir können das nicht im Einzelnen überprüfen, denn wir können nicht alles mitlesen und dazu noch für jede Quelle überprüfen (es kann ja unterschiedlich sein). Löschen tun wir so etwas nur, wenn wir es sehen und offensichtlich ist, dass vermutlich diese Rechte nicht eingehalten werden (oder wenn gegen andere Boardregeln verstoßen wird).

Nutzungsbedingungen
Zitieren und Anwendung der Zitatfunktion

[*) Erinnern kann ich mich, dass ich den Link zur imd-Seite mit der Grafik schon ziemlich früh hier brachte: #101]

wenn es forentechnisch erlaubt ist-
eine passage aus kufmanns " basiswissen.." zitieren,
Dazu siehe das eben gesagte (Du müsstest das also selbst überprüfen).

Gruß
Kate
 
Beitritt
31.10.21
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Das kann ich so nicht erinnern *) und habe nachgeschaut.


asche auf mein haupt... muss wohl etwas verwechselt haben.
nach den allgemeinen urheberrechten stellt es keine verletzung derselben dar,
wenn man eine grafik nicht für kommerziellen zwecken zitiert und auch die quelle dazu angibt.

[*) Erinnern kann ich mich, dass ich den Link zur imd-Seite mit der Grafik schon ziemlich früh hier brachte: #101]

ja, das habe ich inzwischen auch anderweitig bemerkt. allerdings ist der kontext
bei dir tatsächlich ein anderer.
wenn ich es richtig verstanden habe hast du dir da auch einen AK-test machen lassen. habe mir auch das von dir zitierte formular mal runtergeladen.
frage: warum hat du eigentlich nicht nach den IgM messen lassen?
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Beitritt
16.11.04
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warum hat du eigentlich nicht nach den IgM messen lassen?

Mein Anlass war, als Ungeimpfte zu checken, ob ich evtl. bereits eine
Infektion durchgemacht habe und eine Immunität aufweise. Ich hatte dabei
keinen bestimmten Zeitraum im Verdacht, da ich keine signifikanten
Infekt-Symptome hatte. Von daher fand ich die Zeitachse gut abgedeckt auch ohne IgM. Dabei habe ich mich an den Infos des imd zum zeitlichen Auftreten der verschiedenen AKs informiert.

Nach Rücksprache mit dem Labor wurde das als sinnvoll bestätigt, es hieß, ich könne eigentlich auch noch den IgA weglassen. Den wollte ich aber, um die erste Zeit nach einem möglichen (stillen) Infekt auch abzudecken.

Siehe:
Die parallele Messung des IgA kann dennoch sinnvoll sein, da auf diese
Weise auch Fälle mit verzögerter IgG-Bildung (Phänomen der späten
IgG-Bildung bei milder Symptomatik!, siehe Abb.1) erfasst werden
können.
IgA (...) kommt im Vergleich zum IgM nur geringfügig später,
persistiert dafür aber länger und kann somit in einigen Fällen die
»Lücke« zum IgG schließen.

Gruß
Kate
 
Beitritt
31.10.21
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Ich hatte dabei
keinen bestimmten Zeitraum im Verdacht, da ich keine signifikanten
Infekt-Symptome hatte.
danke insgesamt für diese einfach nur ehrliche antwort(y)

ich hätte noch eine frage, wenn es für dich ok ist:

nach dem laborbefund des IMD hättest du durch die gemessenen IgA und IgG
gegen anderen coronaviren eine teilimmunität auch gegen sars-cov2, zu der allerdings
-wenn ich es richtig in erinnerung habe- ein gewisser zeitraum angegeben wird,
in dem dieser teilschutz noch anhalten soll.

meine frage wäre nun, wie kommt es zu dieser bestimmung eines zeitraumes?
von wann an wird da gerechnet und nach welcher besessungsgrundlage?

dass du IgA und IgG anderer cornaviren hast/hattest deutet darauf hin, dass du mal eine erkrankung mit diesen anderen cornaviren hattest.( das ist auch das was ich hier mit kreuzimmunität meine)
möglicher weise eine grippe.

wann dieses aber genau war, das geht aus dem test nicht hervor.
wie also können sie einen zeitraum angeben, in dem der teilschutz noch vorhanden sein soll?

also von wann ab gemessen und nach welcher bemessungsgrundlage.

wenn das nämlich stimmt, dass IgA und IgG aus dem immungedächtnis als recall-antikörper abgerufen werden,
dann gilt es ein leben lang. auch wenn sie nicht gleich vorhanden sind, weil die letzte grippe vlt zu lange her war, werden sie in kürzester zeit
nach kontakt mit dem entsprechend gleichen oder kreuzverwandten antigen gebildet.
und wenn es stimmt, dass IgM als primärantwort, im sinne von "zum ersten mal im leben", gebildet werden,
dann hätten in deinem test, auch wenn danach gemessen worden wäre, keine IgM da gewesen sein können.

des weiteren- damit lehne ich mich allerdings etwas aus dem fenster, weil ich es noch nicht verifiziert habe- müssten solche IgM auch auftreten, wenn du dich nun nachträglich noch zum ersten mal mit sars-cov2 infizieren solltest. auch nach einer ersten impfung. also laut meiner aktuellen, noch nicht verifizierten annahme, neben den recall-antikörper IgA und IgG gegen anderen coronaviren.

also nochmal zusammenfassend in diesem einen konkreten und aktuellen fall nach einer nun hinzutretenden erstinfektion mit sars-cov2 oder erstimpfung:
1. IgM gegen sars-cov2 und
2. IgA +IgG gegen andere coronaviren als recall-antikörper. zusätzlich aber auch noch
3. IgA und IgG gegen sars-cov2, weil diese in der folge einer erstinfektion nach den Igm auch immer gebildet und erst ins immungedächtnis aufgenommen werden.
 
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12.05.11
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zu der allerdings
-wenn ich es richtig in erinnerung habe- ein gewisser zeitraum angegeben wird,
in dem dieser teilschutz noch anhalten soll.
Nein, es wurde kein konkreter Zeitraum angegeben, sondern allgemein gesagt, daß 1 Jahr nach Infektion die Immunität so stark nachläßt, daß sie nicht mehr vor infektion schützt (Zitat aus Kates Befund):
Mehr als 80% aller Erwachsenen besitzen Antikörper gegen humane Coronaviren. Vorausgegangene Infektionen hinterlassen jedoch keine lang anhaltende Immunität, so dass Reinfektionen mit dem gleichen Erreger bereis nach 1 Jahr möglich sind.

wenn das nämlich stimmt, dass IgA und IgG aus dem immungedächtnis als recall-antikörper abgerufen werden,
dann gilt es ein leben lang.
Nein, siehe oben.
 
regulat-pro-immune
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31.10.21
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31.10.21
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309

Studie untersucht Knochenmark Hält Immunität Genesener ein Leben lang?​


....Ihr Resümee: "Menschen, die eine milde Erkrankung hatten, entwickeln Antikörper-produzierende Zellen, die ein Leben lang halten können."...

US-Studien machen Mut: Immunität gegen Corona könnte ein Leben lang halten​

 
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31.10.21
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Niemand hat etwas gerechnet, und niemand kann etwas rechnen, wenn nicht bekannt ist, wann der Infekt war.

nach dieser interpretationsart kann es wohl nicht länger als ein jahr her sein.
das dürfte kate auch nicht übersehen haben, denn bei grippeviren gibt es wohl keine asymptomatischen infektionen wie bei sars-cov2.
thano schrieb:

du wiederholst dich immer so, als würdest du meine argumente gar nicht zur kenntnis nehmen.
Das beruht auf Gegenseitigkeit.
und welche argumente soll ich bei dir nicht zur kenntnis genommen haben?

habe ich sie doch selbst hier angeführt, bei der wiederholten beschreibung
der unterschiede in den lehrbüchern, bzw.
den interpretationen der beschreibungen in denselben lehrbüchern der immunologie.

auf etwas anderes hast du dich bisher nicht berufen.
wenn du wenigstens DAFÜR argumentieren würdest..

aus den beschriebenen unterschiede ergeben sich nämlich jeweils unterschiedliche schlussfolgerungen bezüglich der immunität.

u.a. offensichtlich auch der unterschied, dass eine natürlich erworbene, adaptive immunität
nach der einen interpretationsart nur für ein jahr anhalten soll.
nach der anderen dagegen, ein leben lang.
denn auch wenn gerade keine antikörper nachweisbar sind, weil die infektion schon länger zurückliegt,
werden solche bei erneuten kontakt mit demselben oder verwandten antigen von den gedächtniszellen
umgehend neu gebildet.

auch bezüglich der impfungen ergeben sich andere schlusfolgerungen..
aber dazu müsste man die unterschiede erstmal verstehen.

für die eine interpretationsart gibt es immerhin auch ausführliche beschreibungen.:


1637217516570.png
. Abb. 4.5 Verlauf der B-Zell-Antwort vom Erstkontakt mit Antigen zum immunologischen Gedächtnis

zu dieser zusammenfasenden grafik gibt es in dem " basiswissen immunologie" von kaufmann etliche seiten ausführliche beschreibung, wie es eben
von der primärantwort zu dem immungedächtnis kommt.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
12.10.18
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7.129
bei grippeviren gibt es wohl keine asymptomatischen infektionen wie bei sars-cov2.

warum nicht ? das ist doch wahrscheinlich nie genau untersucht worden.
wie auch ? wenn jemand während einer gippewelle keine symptome hat, geht er ja auch nicht zum arzt usw.

ich hatte in den letzten 40 jahren keine einzige erkältung usw. und nur einmal eine virusgrippe und die auch nur 2 tage mit symptomen (über 39 fieber, dann garkeine symptome mehr), obwohl ich fast jeden tag im bus mehr als genug infektionsmöglichkeiten hatte.
und in der letzten zeit war ich im beruflichen bereich 2x mit leuten in einem kl. raum (ohne maske), die erkältet waren und hab nichts.


glaub ich nicht dran.
bei der virusgrippe gibt es die auch nicht. die kann man etliche male bekommen, weil es immer wieder virusvarianten gibt. deshalb müssen ja auch die impfstoffe angepaßt werden.
daß die impfungen bei corona jetzt evtl. doch nicht so wirksam sind wie es in ein paar ländern zuerst aussah, kann auch daran liegen, daß man die impfstoffe garnicht so schnell anpassen kann wie jetzt virusvarianten auftauchen.

corona ist zwar schlimmer als die grippe, aber sonst doch sehr ähnlich und es gibt doch jetzt schon virusvarianten. also ist es wohl auch sehr viel schwieriger einen wirklich guten impfstoff zu entwickeln.
 
Beitritt
12.05.11
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4.855
bei grippeviren gibt es wohl keine asymptomatischen infektionen wie bei sars-cov2
Das bei Kate sind keine Grippeviren (Grippe = Influenza) gewesen, sondern Coronaviren.

Außerdem gibt es natürlich sowohl bei Influenza wie bei Schnupfenviren asymptomatische Infektionen.

offensichtlich auch der unterschied, dass eine natürlich erworbene, adaptive immunität
nach der einen interpretationsart nur für ein jahr anhalten soll.
nach der anderen dagegen, ein leben lang.
Es gibt bekanntlich beides. Das ist unterschiedlich je nach Erreger. Man darf dabei auch nicht vergessen, selbst wenn es eine lebenslange Antikörperproduktion geben sollte, kann sie auch ab einem gewissen Zeitpunkt zu schwach sein, um noch einen Effekt zu haben.

Du darfst auch nicht verwechseln, ob nun gerade von Immunität im Sinne von "kann nicht nochmal erkranken" oder von Immunität im Sinne von "es werden Antikörper produziert" gesprochen wird. Beides sind zwei verschiedene Sichtweisen, einmal auf die Effekte, einmal auf die immunologischen Mechanismen.
 
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