HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Methode

fg14

Hallo, ich habe vielleicht vor, als Plan B, eine Versteifungs-, Fixations- bzw. Fusions-OP der Halswirbelsäule bzw. der Kopfgelenke machen zu lassen.

Ich habe vor ca. 1 Jahr und 2-3 Monaten ein Funktions-Upright-MRT des Kraniozervikalen bzw. Craniocervicalen Übergangs machen lassen mit diesem Befund:
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...aendern-etc-symptome-folgen-2.html#post603459


Jetzt habe ich vor, das Funktions MRT zu wiederholen, wenns sein muss wieder privat.

Wenn sich wieder der selbe oder ähnliche Befund herausstellt, d.h. es sich nichts geheilt hat, will ich die Versteifungs-OP machen lassen.


Hierbei habe ich auf Kopfgelenke.de über eine Versteifungs-Methode gelesen, welche reversibel ist.
Dies eignet sich gut dafür, um zu schauen, ob die vorhandenen Symptome mit einer Versteifungs-OP besser werden oder nicht. Denn wenn die Symptome nicht besser werden sollten oder sich sogar verschlechtern sollten, kann man die OP Rückgängig machen und die Metallplatten, oder was man halt verwendet bei dieser OP, wieder entfernen.

Kennt ihr Neurochirurgen in München oder Nähe, die diese reversible OP-Methode durchführen ?
 
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wundermittel
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HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Met

Hallo zusammen,

wer soll denn nach Kopfgelenke.de eine solche OP ausführen können und gibt es überprüfbare Erfolge?

Ich habe mal gehört, dass hier Versteifungs-OPs auch der oberen HWS durchgeführt werden sollen: Neurochirurgische Abteilung - Werner-Wicker-Klinik, Bad Wildungen - Wicker-Kliniken - Wir sorgen für Gesundheit. Genaues weiß ich nicht.

Hast Du, fener, schon eine Proliferationstherapie versucht?

Viele Grüße
Karolus

P.S. Mir fällt bei Deinem Befundbericht auf, dass kein funktioneller Rückenmarkskontakt vorliegt. Viele der Befunde von Dr. Volle wiesen einen Rückenmarkskontakt oder gar eine Kompression nach. Ist bei so einem Befund eine OP sinnvoll?
 
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fg14

HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Met

Hallo Karolus, lange nichts mehr gehört von dir :D

Ich habe mich bemüht um eine Proliferationstherapie, doch der Proliferationstherapie Experte (Namen vergessen) meint, die Ligamenta Alaria kann man nicht proliferieren, da kommt man garnicht nicht hin, man müsse den Wirbel durchschneiden um heranzugelangen.

Dein Link, die Klinik ist zu weit entfernt von München, und schreibt nichts von Versteifungs-OPs. Sollen die falls die das echt machen sollten wenn dus ja so gehört hast es auch gut machen ?
 
regulat-pro-immune

fg14

HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Met

P.S. Mir fällt bei Deinem Befundbericht auf, dass kein funktioneller Rückenmarkskontakt vorliegt. Viele der Befunde von Dr. Volle wiesen einen Rückenmarkskontakt oder gar eine Kompression nach. Ist bei so einem Befund eine OP sinnvoll?
Wenn Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen, wieso nicht ?

Deswegen will ich ja auch die reversible OP-Methode, wenn ich mich operieren lassen sollte, machen lassen.


P.S.
Ich habe den Artikel über die reversible Stabilisierungs OP-Methode gefunden:
www.kopfgelenke.de/differentialdiagnostische-untersuchungsschritte/2008/02/21/
 
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fg14

HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Met

Zitat vom Artikel:

Bei (auch subjektiv) bedrohlichen Zuständen
Bei Verdacht auf eine Instabilität der oberen HWS / der Kopfgelenke oder bei Verdacht auf Verletzung von Gelenkkapseln oder Bändern, auch bei nicht objektivierbarem subjektiven Leidensdruck empfehle ich eine

Temporäre Stabilisierungs-Operation von C0 (Kopf) bis C4 (wegen besserer Statik nicht nur bis C2). Diese Operation ist im allgemeinen vertretbar und reversibel. Die Operation kann dorsal als Stab- oder Plattensystem instrumentiert werden; z.B. durch Okziputplatte oder Okziputstäbe zusammen mit Magerlschrauben oder Isthmus-Verschraubung, sowie Pedikelschrauben in C3 und C4.
Sollten sich die Beschwerden daraufhin bessern, oder die Lebensqualität steigen, sollte unbedingt eine Zweitoperation erfolgen, bei der der Bereich zur knöchernen Durchbauung (“Spondylodese”) vorbereitet wird; z.B. mit autologem Knochen, Actifuse, Dibotermin o.ä., da die Erfahrung lehrt, daß Schrauben durch Materialermüdung oftmals irgendwann brechen, insb. transartikuläre C1/C2-Schrauben.

Solche Stabilisierungsoperationen sind bei ausgeprägtem Leidensdruck und Vorliegen von “subjektiven” Beschwerden wie haltungsabhängigen Kopfschmerzen oder Sehstörungen auch ohne adäquaten organischen Befund vertretbar, da Kopfgelenksinstabilitäten häufig sehr schwer zu erkennen sind und sehr subtil sein können und sich einer Diagnose oftmals entziehen.

D.h. es gibt wohl viele Fälle, bei denen kein organischer Befund erhoben werden kann außer den Aussagen des Patienten.

Ärzte, die solche Stabilisierungsoperationen durchführen, sind in diversen Wirbelsäulenzentren zu finden
 
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Ja, das steht da, aber ich frage mich: Wer ist der Autor? Welche Kompetenz hat er? Über welche Quellen verfügt er? Und v.a.: Warum steht das alles nicht da?

Außerdem steht oben drüber: "Dieses Dokument benötigt eine Überarbeitung".

Liebe Grüße
Karolus
 
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fg14

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Ich weiß aber kennst du ne Seite wie Kopfgelenke.de ? Ich kenne keine einzige Seite wo alles so ausführlich beschrieben ist, wie man HWS Instabilitäten diagnostizieren kann, welche Symptome eine HWS Instabilität auslöst, welche Therapien es gibt etc.
 
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Nein, ich finde die Seite schon sehr interessant, andererseits wundere ich mich aber auch sehr. Ohne Namen, Quellen- und Literaturangaben ist es kaum möglich, auch nur ansatzweise den Wert des Inhalts zu ermessen. Und das bei einem Gebiet, wo Geld eine beträchtliche Rolle spielt, für Versicherungen, aber auch Therapeuten.

VG Karolus
 
regulat-pro-immune

fg14

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Karolus, kennst du in München sehr gute Krankenhäuser, Kliniken, Neurochirurgen die HWS Versteifungs Operationen durchführen ?
Ich kenne z.B. OCM München, da haben die aber gemeint zu meinem Befund, dass da alles Bestens ist und dass der Radiologe von einem Mücken einen Elefanten macht und haben mich nach Hause geschickt.
 
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Hi,

ich hatte vor ca. 1nem Jahr folgende Aussage vom Kopfgelenke Autor:

Möglicherweise kann Ihnen Professor Richter am Wirbelsäulenzentrum in Wiesbaden weiterhelfen, möglicherweise Dr. Vazifehdan im Krankenhaus der Diakonie Stuttgart, in der orthopädischen Klinik Bad Wildungen. Sie sollten dazu die Seitenneigung-Aufnahmen mitnehmen. Sollte einer dieser Ärzte wider Erwartens meinen Befund anzweifeln, wäre eine Zweitmeinung bei Dr. Friedburg in Karlsruhe zur Bestätigung meiner Diagnose möglicherweise ratsam.

Möglicherweise hilft die Ruhigstellung mit einer Langzeitorthese die Heilung einzuleiten. Ansonsten würde ich ggf. zu einem der genannten Ärzte gehen.

Nichts in der Nähe von München, sorry.
 
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Hallo zusammen,

aber wer ist denn der Autor dieser Antwort von Kopfgelenke.de?
@ fener: Nein, ich weiß nicht, ob in München solche OPs durchgeführt werden und wer es dort machen könnte.

Ich hatte mal gehört, dass der Neurochirurg Dr. Merten in Rostock Kopfgelenkversteifungen durchführt (welche Methode weiß ich nicht). Aber dazu dürften andere im Forum mehr wissen.

LG Karolus
 
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Wie soll das reversibel sein, wenn dabei Muskelfasern weg geschnitten werden müssen?? :confused:
 

fg14

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Ist das denn so schlimm? Die Muskeln vernarben ja wieder. Ich mein Muskeln reissen auch beim Sport oder bei Bodybuilding um zu wachsen. Ich glaub bei Muskeln ist das weniger schlimm.

Das wenn überhaupt schlimmere mussten die entstehenden Löcher in den Wirbeln aufgrund der Nägeln sein. Ich kenn mich da aber nicht aus, müssen die Wirbeln durchbohrt werden?
 
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Kate

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fg14

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Hallo, ich wollte fragen, ob man nach einer HWS Versteifungs-OP den Kopf überhaupt noch bewegen kann ? Zumindest etwas ?
 
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Du hast evtl vor das machen zu lassen und fragst dann sowas?= wieso informierst du dich da nicht vorher? kommt darauf an was man versteift! beim Axis ist es ja klar das man sich nicht mehr richtig drehen kann, evtl gar nimmer! Von meinem Freund der Jägerskamerad ist versteift c1-4 der läuft rum wie ein roborter!!!!
 
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Hallo.Dr.Vazifehdan in Stuttgart ist international anerkannter Spezialist,er hat aber bis nur 10 Patienten(Stand 11/2009) am Kopfgelenk versteift und Dr.Koller in der Werner-Wicker-Klinik ist zu empfehlen,hat 40-50 Patienten auf C0/1/2 versteift jedoch machen beide keine Probefusionen.Dr.Koller sagte zu mir wenn es fix ist nicht mehr rückgängig zu machen.Die Beschwerden können danach weg sein,aber müssen nicht.Rotationsverlust liegt laut Dr.Koller bei 40-60 Prozent.Nicken ist unmöglich.Die Werner-Wicker-Klinik gehört ja bezüglich HWS OP`s zu den besten Europas.
Dr.M. in Rostock hat eine Bekannte total verpfuscht,also Finger weg von M..Sie wurde in der WWK wieder nachoperiert.
Ich denke mal der Herr Newt von Kopfegelenke.de ist sehr kompetent und hilfsbereit.Er ist ein Verwandter von Harry Kiessecker,sein Fall dürfte ja bekannt sein.Mir persönlich hat er sehr geholfen und recht behalten.VG Kay
 
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fg14

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Danke YAK77 für deine super Informationen.
 
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Hallo, ich habe vielleicht vor, als Plan B, eine Versteifungs-, Fixations- bzw. Fusions-OP der Halswirbelsäule bzw. der Kopfgelenke machen zu lassen.

Ich habe vor ca. 1 Jahr und 2-3 Monaten ein Funktions-Upright-MRT des Kraniozervikalen bzw. Craniocervicalen Übergangs machen lassen mit diesem Befund:
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Jetzt habe ich vor, das Funktions MRT zu wiederholen, wenns sein muss wieder privat.

Wenn sich wieder der selbe oder ähnliche Befund herausstellt, d.h. es sich nichts geheilt hat, will ich die Versteifungs-OP machen lassen.


Hierbei habe ich auf Kopfgelenke.de über eine Versteifungs-Methode gelesen, welche reversibel ist.
Dies eignet sich gut dafür, um zu schauen, ob die vorhandenen Symptome mit einer Versteifungs-OP besser werden oder nicht. Denn wenn die Symptome nicht besser werden sollten oder sich sogar verschlechtern sollten, kann man die OP Rückgängig machen und die Metallplatten, oder was man halt verwendet bei dieser OP, wieder entfernen.

Kennt ihr Neurochirurgen in München oder Nähe, die diese reversible OP-Methode durchführen ?


Hallo ferner1907,

Ich selbst habe beide Arten der OP´s hinter mir. Einmal die reversible Fixierung, und die Spondylodese mit einem Knochenspan aus dem Beckenkamm! Das was Du beschreibst ist eine Fixierung der Kopfgelenke. Bei mir hat diese Methode leider nicht gehalten. Ich wurde inzwischen mehrfach an der HWS operiert. Ich hatte posttraumatisch auch eine Instabilität der Kopfgelenke, mit Subluxation C1/C2 nebst Bandscheibenschäden im gesamten Bereich der HWS. Ich würde Dir bei Deinem Befund doch zu einer Spondylodese raten, denn meist verschlechtern sich die Symptome, die ja sehr "bunt" sein können. Eine Spondylodese ist nicht reversibel, aber auch am sichersten, gegen Schraubenbrüche, etc.. Da meist Knochenmaterial aus dem Beckenkamm, oder künstliche "Knochenchips" verwendet werden, und somit eine bessere Stabilität erreicht wird!! Solch eine Operation sollte schon gut überlegt sein, denn sie trägt viele Risiken, u.a. hoher Querschnitt, Schraubenfehllage,was zu einer erneuten OP führen kann, u.a.. Wichtig ist einen Arzt zu finden, der sein Handwerk diesbezüglich beherrscht, da hast Du ja schon so einige gute Vorschläge erhalten! Eine Kopfneigung oder auch Drehung ist dann im Kopfgelenksbereich nicht mehr möglich, außer in der mittleren und unteren HWS!! Fazit meiner langen "HWS Karriere" ist, daß beide OP Arten kein Spaziergang sind!!
Ich kenne die Seite Kopfgelenke.de auch, und sie ist schon was das Thema Kopfgelenk-Verletzungen/Instabilität anbetrifft, eine gute Adresse!!
 
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18.07.12
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HWS-Versteifungs-/Fixations-/Fusions-OP - neue reversible Met

Hallo,

ich leide seit Jahren unter schlimmen HWS-Beschwerden, kein Arzt kann mir helfen.. Oben wurde Harald Kiessecker erwähnt. Weiß jemand, wie ich diesen erreichen kann? Habe ihn schon in einem anderen, älteren Forum, gesehen, die Mailadresse ist aber nicht mehr aktuell. Bitte, kann mir jemand Kontaktdaten gehen? Er schrieb in dem Forum, dass er mit Telefonnummern und Adressen weiterhelfen könne. Diese HILfe brauche ich so sehr !!!

Vielen Dank

Ewa
 
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