Habe ich noch immer Pfeiffer

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Hallo zusammen

Anfang 2006 wurde bei mir Pfeiffersches Drüsenfieber festgestellt. Ich habe ganze 4 Monate gebraucht, bis es mir wieder so gut ging das ich zur Täglichen Arbeit fahren konnte. Nach den 4 Monaten habe ich alle 2 bis 3 Wochen eine Erkältung bekommen. Nachdme ich Ortomol Imun genommen habe ging es richtig Bergauf. Seit 6 Wochen geht es mir zimmlich schlecht. ICh kann zwar noch Arbeiten gehen habe kämpfe mit folgenden Symtomen:
- Müdigkeit
- Abgeschlagenheit
- Lustlos
- Kopfschmerzen
- Gliederschmerzen
- Haarausfall (seit gut 1 Jahr)
- erhöhter Eisenwert (236)
- Lymphknoten am Hals geschwollen

Kann es sein das ich wieder an Pfeiffer erkrankt bin? Hat jemdand von euch auch solche Symptome?
Ich war schon beim Arzt aber der weiß auch nicht so recht. Auf die Blutergebnisse (EBV) muss ich noch warten.

Roadrunner2008
 
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Hallo Roadrunner,

Du hast die typischen Symptome einer Leberkrankheit, wie z. B. die Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Haarausfall, etc.. Und Du hast einen Blutwert, der für eine bestimmte Leberkrankheit spricht, einen erhöhten Eisenwert.
Diese bestimmte Leberkrankheit ist die Eisenspeicherkrankheit, bei der man erhöhte Eisenwerte hat.
Kennst Du auch den Wert des Ferritins (=Speichereisen) und den Wert der Transferrinsättigung?
Beide Werte wären für die evtl. Diagnose dieser Krankheit wichtig.

Ich vermute, dass der EBV-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber) deshalb bei Dir so "reingehauen" hat, weil Deine Leber schon vorher krank war.

Die Eisenspeicherkrankheit ist eine Leberkrankheit, bei der die Leber das Eisen nicht richtig ausscheiden kann. Sie beruht auf Gendefekten.

Hier im Forum gibt es eine Rubrik dazu unter "Erbkrankheiten".
Die Eltern müssen aber die Krankheit nicht haben, sie sind aber bei Betroffenen immer Überträger, d. h. haben dann in der Regel je einen Gendefekt auf die Krankheit.
Jeder 10. Mensch ist Überträger dieser Krankheit und es ist die häufigste genetisch verursachte Krankheit.

Gruß
margie
 

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