- Beitritt
- 13.03.11
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Hallo Oregano,
bei der wirklich tollen und umfassenden Glücks-Definition (welchen Preis mag sie bekommen haben – den 1., den 2. oder den 3. Preis?), wobei ich bei dem vorgegebenen Thema schon dachte: So differenziert gehen wohl die wenigsten, vor allem jungen Menschen daran, kann jeder noch was dazulernen.
In den 1950ern gab es bei uns noch kein TV, meinst du evtl. Kinofilme? Heimatkitsch ist ein Wort, bei dem mir schon ganz anders wird. = Heimat ist keine Landschaft, sondern da, wo man sich zu Hause und geliebt fühlt, finde ich jedenfalls. Ansonsten provoziert das Wort bei mir fast ausnahmslos sowas wie Brechreiz: Wenn Trachtenkleider, Berge... Lokalpatriotismus, verbunden mit Scheuklappenmentalität, sich stets und überall Lieb-Kind machen wollen zusammenkommen mit Friede-Freude-Eierkuchen-Problemlosigkeit, kann das kein Glück sein.
Das sollten damals hoffentlich trotzdem viele verstanden haben.
Bei uns kam Mitte der 60er Jahre, kurz nach dem Tod meines Vaters (der nie einen Fernseher haben wollte, er hat mit uns Familienleben selbst gemacht, ist aktiv gewesen, hat echtes Glück gelebt mit uns) der erste Schwarz/Weiß-Fernseher in die Wohnung. Da gab es Filme aus der Zeit (die du meinst?) z. B. mit Heinz Erhardt, wo ja aber das Thema Glück eher gewollt überspitzt wurde. Das fand ich wieder ganz lustig.
Die Welt damals wurde eindeutig mit dem, was „Experten“ damals für Glück erklärten, übertüncht, übermalt. Auch in den 60ern hat man, haben junge Leute dann aus dem „Muff“ des vorherigen Jahrzehnts durch „Befreiung“ von Regeln, Konventionen etc. glücklicher werden wollen, indem sie musikalisch, modisch und sexuell „Fesseln“ sprengten. So funktioniert Glück aber auch nicht, genausowenig wie Konsum, wenigstens nicht auf Dauer.
Wenn man mich fragt, für mich kann Glück jeden Tag etwas anderes sein, eine Radtour mit Freunden gestern, ein kleines Erfolgserlebnis heute, ein Überraschugsgeschenk morgen, eine größere Aufräumaktion in der Wohnung übermorgen usw. - Dauerhaftes Glück aber ziehe ich z. B. aus dem 13. Vers des 13. Kapitels aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus in der Bibel, wo die Liebe so unübertroffen schön definiert wird: Vers 13 = „Nun aber bleiben diese drei: Glaube, Hoffnung, Liebe. Doch am größten von ihnen ist die Liebe.“ - Und all das gebe ich nie auf.
bei der wirklich tollen und umfassenden Glücks-Definition (welchen Preis mag sie bekommen haben – den 1., den 2. oder den 3. Preis?), wobei ich bei dem vorgegebenen Thema schon dachte: So differenziert gehen wohl die wenigsten, vor allem jungen Menschen daran, kann jeder noch was dazulernen.
In den 1950ern gab es bei uns noch kein TV, meinst du evtl. Kinofilme? Heimatkitsch ist ein Wort, bei dem mir schon ganz anders wird. = Heimat ist keine Landschaft, sondern da, wo man sich zu Hause und geliebt fühlt, finde ich jedenfalls. Ansonsten provoziert das Wort bei mir fast ausnahmslos sowas wie Brechreiz: Wenn Trachtenkleider, Berge... Lokalpatriotismus, verbunden mit Scheuklappenmentalität, sich stets und überall Lieb-Kind machen wollen zusammenkommen mit Friede-Freude-Eierkuchen-Problemlosigkeit, kann das kein Glück sein.
Das sollten damals hoffentlich trotzdem viele verstanden haben.
Bei uns kam Mitte der 60er Jahre, kurz nach dem Tod meines Vaters (der nie einen Fernseher haben wollte, er hat mit uns Familienleben selbst gemacht, ist aktiv gewesen, hat echtes Glück gelebt mit uns) der erste Schwarz/Weiß-Fernseher in die Wohnung. Da gab es Filme aus der Zeit (die du meinst?) z. B. mit Heinz Erhardt, wo ja aber das Thema Glück eher gewollt überspitzt wurde. Das fand ich wieder ganz lustig.
Die Welt damals wurde eindeutig mit dem, was „Experten“ damals für Glück erklärten, übertüncht, übermalt. Auch in den 60ern hat man, haben junge Leute dann aus dem „Muff“ des vorherigen Jahrzehnts durch „Befreiung“ von Regeln, Konventionen etc. glücklicher werden wollen, indem sie musikalisch, modisch und sexuell „Fesseln“ sprengten. So funktioniert Glück aber auch nicht, genausowenig wie Konsum, wenigstens nicht auf Dauer.
Wenn man mich fragt, für mich kann Glück jeden Tag etwas anderes sein, eine Radtour mit Freunden gestern, ein kleines Erfolgserlebnis heute, ein Überraschugsgeschenk morgen, eine größere Aufräumaktion in der Wohnung übermorgen usw. - Dauerhaftes Glück aber ziehe ich z. B. aus dem 13. Vers des 13. Kapitels aus dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus in der Bibel, wo die Liebe so unübertroffen schön definiert wird: Vers 13 = „Nun aber bleiben diese drei: Glaube, Hoffnung, Liebe. Doch am größten von ihnen ist die Liebe.“ - Und all das gebe ich nie auf.















