Eigene Rubrik "Neurostress"

Kate

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Ich komme hier einem Wunsch von Thorsten Hollmann nach, der gern eine eigene Rubrik "Neurostress" (oder Neurotransmitter) im Forum sehen würde, weil er das Thema für außerordentlich wichtig hält :)

Es gibt bereits in der KPU-Rubrik einen Thread dazu:

http://www.symptome.ch/vbboard/kryptopyrrolurie-hpu-kpu/7104-neurostress.html

Dort ist auch schon eine Diskussion begonnen, siehe insbesondere ab Beitrag 13.

Grüße
Kate
 
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hallo kate,

ich sah dieses kapitel manchmal und muss es mit nitrosativem stress verwechselt haben.
das mixte ich irgendwie in die selbe tüte...
komisch.
*schüttel-schüttel*

ich habe mich immer gefragt, warum das kapitel im ordner kpu und nicht im ordner nitrosativer stress zu finden ist.

viele liebe grüsse von shelley :wave:
 
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Ich finde, dieser Thread kann ruhig da bleiben, wo er jetzt ist.

Gruss,
Uta
 
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Hallo zusammen,

Ja, so ist es. Ich habe das einigen Leuten hier vorgeschlagen. Das Thema "Neurostress" ist reif für eine neue Rubrik. Einiges dazu haben wir ja schon kurz andiskutiert, Kate hatte es ja gerade aufgezeigt:

Vermutlich wissen Viele erst mal gar nichts damit anzufangen, da das im Gegensatz zu den anderen Themen ja auch noch superneu ist. Schaut mal in meinen Beiträgen nach und auch in dem von Notoo. Es werden Neurotransmitter (Serotonin, Dopamin etc) und Hormone gemessen. Anhand der daraus gewonnenen Profile der Hypothalamus/Hypophysen-Nebennieren-Achse kann man dann mit biologischen Mitteln an die Ursache von so verschiedarigen Störungen gehen, die ich hier mal aufzähle:

Schlafprobleme (Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit)
· Fatigue (Müdigkeit, Erschöpfung, CFS)
· Menopausale Beschwerden (Hot Flush = Hitzewallung, Stimmungsschwankungen, nächtliches Schwitzen)
· PMS (Stimmungsschwankungen, Aggressivität, Reizbarkeit, Libidoverlust, Schwermut, Schmerzen)
· Gewichtsprobleme und mangelnde Appetitkontrolle (Fresssucht, Heißhunger etc.)
· Depression, Burnout (Schwermut, Motivationsverlust, Stimmungsschwankungen etc.)
· Migräne, Kopfschmerzen
· Aufmerksamkeitsstörungen (ADS), Fehlen von Motivation, schlechte Konzentration, Aufmerksamkeitsdefizit)
· Lernschwierigkeiten und Entwicklungsstörungen v.a. bei Kindern
· Hyperaktivität (ADHS)bei Kindern und Erwachsenen
· Fibromyalgie - Fasermuskelschmerz
· Angstzustände und Panikattacken (Reizbarkeit, Nervosität, Besessenheit, Zwanghaftigkeit, Unsicherheit, jagende Gedanken sowie Rastlosigkeit)
· Libido und Potenzprobleme (Fehlen des sexuellen Antriebs bei Mann und Frau, Erektile Dysfunktion etc.)
· Reizdarm (Irritables Kolon, Koliken, Spasmen, Durchfälle)

Auch die Themen Histamin (als Neurotransmitter), Vitamin B6 (als Kofaktor bei de Synthese best. Neurotransmitter) usw. müßte hier integriert sein. Die bisherigen Betrachtungen von KPU und Histapenie /delie sind historisch begründet, aber nicht mehr up-to-date, da sie nur im Zusammenhang gesehen werden können. Es macht keinen Sinn, EINEN Neurotransmitter (und dann noch einen Zweitrangigen) isoliert zu betrachten. Lasst uns aufstocken zum Wohle der Betroffenen und im Sinne der Ganzheitlichkeit und eine neue Rubrik gründen.

Lieben Gruß
Thorsten
 

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Die Rubrik "nitrosativer Stress" ist ja noch nicht sehr prall gefüllt. Und das Thema Stress ist sicher allgemein ein sehr wichtiges und somit unterbehandelt.
Wäre es denn eine Idee, wenn man Stress allgemein als Rubrik hinstellen und nitrosativen und Neurostress (kann es noch zu wenig einordnen) drunter stellen würde?

Gruss, Marcel
 
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Bei der Vielfalt an Symptomen, die Neurostress offensichtlich verursachen kann, wird es einem Neuling hier im Forum schwerfallen, ausgerechnet zu "Neurostress" zu kommen. Denn der Begriff ist sicherlich nicht Vielen bekannt, und die Symptome treffen auf Vergiftungen durch Schwermetalle, Wohngifte und sicher noch einige andere Ursachen zu.

Um das ganze übersichtlich und verständlich zu halten, fände ich Marcels Idee einer "Stress"-Rubrik gut mit den entsprechenden Unterabteilungen.

Schwierig fände ich, wenn man das Histamin auch hier unterbringt oder nur hier unterbringen würde. Ich finde es bei den Intoleranzen recht gut aufgehoben.
Das sagt nicht, daß man nicht unter "Neurostress" auch dazu schreiben könnte, aber das verwirrt dann eben - denke ich .

Gruss,
Uta
 
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Die Rubrik "nitrosativer Stress" ist ja noch nicht sehr prall gefüllt. Und das Thema Stress ist sicher allgemein ein sehr wichtiges und somit unterbehandelt.
Wäre es denn eine Idee, wenn man Stress allgemein als Rubrik hinstellen und nitrosativen und Neurostress (kann es noch zu wenig einordnen) drunter stellen würde?

Gruss, Marcel
Hallo Marcel, Uta

Mit dem Begriff "Nitrosativer Stress" kann ein Neuling erst Recht nichts anfangen, dennoch finde ich, dass N-Stress eine eigene Rubrik behalten sollte. Ich warne aber davor, dem Begriff allzuviel Bedeutung zu geben. Sicherlich ist das Thema ganz interessant, hat aber bei Weitem nicht die klinische Relevanz, wie das teilweise so dargestellt wird.

Eine neue Rubrik einfach nur "Stress" nennen, halte ich für den flaschen Begriff, da man/frau unter Stress ganz was anderes versteht, zu Recht.

Neurostress / Neurotransmitter könnte die Rubrik heissen. Das ist doch technisch möglich, oder?
Ich bin ja ziemlich am Puls der Zeit und bin mir sicher, dass der Begriff sich in kurzer Zeit durchsetzen wird. Es gab ja bis vor ganz kurzer Zeit keine Möglichkeit, die Hirnchemie zu monitoren. Aus meinen bisherigen praktischen Erfahrungen und einigen Dutzend Analysen kann ich über die Leistungsfähigkeit nur eines sagen: Alle Achtung. Das "Transmitter Orchester" spiegelt ziemlich präzise den Zustand der Patienten wieder und gibt dann auch Therapiemöglichkleiten in die Hand. Die Tage hatte ich eine alte Frau, völlig dement. Verdacht auf Alzheimer. Und was hatte sie? 40 fach erhöhte Glutamat Werte. Wenn man weiß, das Glutamat neurotoxisch ist, wundert man sich nicht mehr. Und so könnte ich viele weitere hochinteressante Beispiele bringen.

Vitamin B6, Niacin, Zink, Histamin...all das ist in dem Thema sowieso enthalten.
Lieben Gruß
Thorsten
 

admin

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Hallo Thorsten

Neurostress wäre dann auf jeden Fall eine eigene Rubrik. Die Frage ist, ob man sie als Subrubrik erstellt. Dann wären nitrosativer Stress und Neuro-Stress 2 Subrubriken zu "Stress", ähnlich wie das in "Amalgam" untergliedert ist. So hat alles seinen eigenen Platz und ist dennoch sauber untergliedert.

Wär das somit was?

Gruss, Marcel
 

Kate

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Marcel schrieb:
Dann wären nitrosativer Stress und Neuro-Stress 2 Subrubriken zu "Stress"
Diese Einteilung finde ich unter praktischen Aspekten ok. Irgendwer (ich glaube, es war Horaz) schrieb kürzlich, dass jede Systematik irgendwo anfängt zu hinken, und so meine ich auch, dass es keinen Sinn macht, lange darüber zu diskutieren, ob Stress sachlich-fachlich nun wirklich den Oberbegriff darstellt... Auf jeden Fall können sich die meisten etwas darunter vorstellen und meistens wird sowohl Nitrosativer als auch Neuro-Stress wohl auch Stress im umgangssprachlichen Sinne machen.

Ob sich die neue Rubrik mit Leben füllt, wird sich wie immer zeigen, das finde ich schwer einschätzbar. Hinsichtlich der klinischen Relevanz denke ich, dass für eine seriöse Aussage beide Forschungsgebiete bisher zu jung und "unerforscht" sind und dass daher Zurückhaltung angebracht ist in Bezug auf eine Gewichtung. Sie gegeneinander auszuspielen macht erst recht keinen Sinn, wo vielleicht Berührungspunkte sind, wird man sehen.

Ich sehe es wie Uta, dass HI auf jeden Fall als eigene Rubrik bestehen bleiben sollte, bis jetzt ist ja nicht einmal klar, ob sich diese definitiv labortechnisch erfassen lässt (an einem erhöhten Vollblut-Histaminspiegel und einer verringerten DAO kann man sie jedenfalls ganz offensichtlich nicht festmachen, da bin ich das beste Gegenbeispiel). Außerdem ist es ja eine "Unverträglichkeit" in dem Sinne, dass es Probleme bei der Ernährung macht.

Es grüßt
Kate
 
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22.10.06
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Hallo Thorsten

Neurostress wäre dann auf jeden Fall eine eigene Rubrik. Die Frage ist, ob man sie als Subrubrik erstellt. Dann wären nitrosativer Stress und Neuro-Stress 2 Subrubriken zu "Stress", ähnlich wie das in "Amalgam" untergliedert ist. So hat alles seinen eigenen Platz und ist dennoch sauber untergliedert.

Wär das somit was?

Gruss, Marcel

Du meinst: "Stress als Krankheitsverurscher"
mit den
Kategorien
- Neurostress mit Untergruppe Histapenie /Histadelie sowie KPU.. denn da gehört es hin
- NO Stress

Dann könnte und müßte man noch 2 weitere Untergruppen machen:
- emotionaler Stress
- Oxidativer Stress

Was mich etwas stört, ist, dass andere, wesentlich weniger relevante Themen schon jetzt eine eigene Rubrik haben

Lieben Gruß
Thorsten
 
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Hallo Thorsten,
Was mich etwas stört, ist, dass andere, wesentlich weniger relevante Themen schon jetzt eine eigene Rubrik haben
Das ist von Deinem "wissenden" Standpunkt aus verständlich. Aber erst mit Dir ist das Thema "Neurostress" hier überhaupt in Erscheinung getreten. Und im Moment bist Du wohl der einzige, der sich damit auskennt. Vielleicht deshalb die etwas zögerlichen Argumente für eine eigene Rubrik von Neurostress.

Aber: falls sich die Unterrrubrik Neurostress und nitrosativer Stress so entwickeln, daß sie eindeutig an Interesse gewinnen, kann man sie doch immer noch ganz eigenständig im Forum machen?


Du meinst: "Stress als Krankheitsverurscher"
mit den
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- Neurostress mit Untergruppe Histapenie /Histadelie sowie KPU.. denn da gehört es hin
- NO Stress
Im Prinzip fände ich das gut, weil dann KPU/HPU (auch?) eingebunden wären in andere Ursachen, was ja immer mehr so zu sein scheint. Die Frage ist, ob damit KPU auf der anderen Seite nicht untergeht in einem neuen Denkansatz. Ist denn schon eindeutig klar, daß die Ansätze von Kamsteeg und anderen tatsächlich dem NStress untergeordnet werden?
Nur noch einmal wiederholt: die Histamin-Intoleranz würde ich bei den Intoleranzen belassen. Im Zweifelsfall könnte man ja Beiträge auch einmal sowohl bei der HI wie auch beim NStress reinstellen.

Dann könnte und müßte man noch 2 weitere Untergruppen machen:
- emotionaler Stress
- Oxidativer Stress
Finde ich gut, wobei mir nicht ganz klar ist, was nun genau "emotionaler Stress" wäre.
Ich wäre da eher für die Betitelung "Stress im allgemeinen Sinne"; dann da gehörte dann auch Eu-Stress und anderes hin.

Grusse,
Uta
 
Zuletzt bearbeitet:
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Hallo zusammen,

wenn die allgemeine Verständlichkeit und die Kausalität der Gliederung sich beißen, würde ich auf die Gliederung pfeifen und dem verständlichen Begriff eine Rubrik gönnen. Kurzum, ich schlage vor, die Sache nicht "oxidativer Stress" zu nennen, sondern "Freie Radikale". Und unter dem Punkt "Stress" das abzuhandeln, was jeder darunter versteht.

Viele Grüsse
Wero
 

Horaz

in memoriam
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Dieses Forum ist ein Publikumsforum für Gesundheitsfragen. Also muß man sich an den Bedürfnissen der Nutzer und Leser orientieren und nicht an den Wünschen von jemand, der gerne etwas plaziert sehen will. Unter dem Begriff Stress gibt es Vorstellungen, an die man anknüpfen muss, wenn man nicht am Publikum vorbei agieren möchte.

Natürlich kann Stress Krankheitsverursacher sein, meistens in Kombination mit anderen Phänomenen, die im übrigen auch in weiteren Rubriken und Threads aufgegriffen werden. Dem Thema Stress eine Rubrik zu widmen ist sicher sinnvoll; die Anzahl der Unterrubriken und ihre Namen sollten sich ergeben, wenn große Nachfrage nach diesem Thema entsteht und ein neuer Bedarf an Ordnung notwendig wird; ist aber im Moment nicht von erster Relevanz. Der Amerkung des admin, dass die jetzige Rubrik noch nicht prall gefüllt ist, kann man mit einem einzigen Blick Glauben schenken.

Gruß, Horaz
 

admin

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Uta hat mir das Wesentlichste vorweg genommen. Subrubriken können sich sehr gut auch zu eigenen Rubriken entwickeln, wenn sie offenbar sehr interessant sind. Gliederung ist ein Mittel zum Zweck und sollte nicht über allem stehen. So sehe ich auch davon ab, bewährte Rubriken wie z.B. KPU nun direkt als Subrubrik zu platzieren.
Das Ganze sollte sich entwickeln können. Und mit einem Start als Subrubrik wäre dem für den Start Genüge getan.
Eine Ergänzung der Rubrik Stress um weitere Subrubriken, welche das Stress-Thema abrunden, steht ebenfalls nichts im Wege, wenn dadurch die Ordnung vervollständigt wird.

Gruss, Marcel
 

Kate

Moderatorin
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Hallo zusammen!

Hollmann schrieb:
mit den
Kategorien
- Neurostress mit Untergruppe Histapenie /Histadelie sowie KPU.. denn da gehört es hin
- NO Stress
Ich bin entschieden dagegen, KPU als Unterrubrik von Neurostress einzuordnen (wie von Marcel auch schon gesagt). Dies ist eine These einer einzelnen Person, genausogut könnte man KPU unter "Nitrosativer Stress" einordnen, weil Kuklinkski es so sieht. Dies hätte sogar in dem Sinne mehr Berechtigung, als Kuklinkski eine Studie an immerhin knapp 2000 Personen zum Thema durchgeführt hat (mit Studie meine ich hier die systematische Dokumentation von Symptomen, Laborbefunden und Behandlungserfolgen). Nach Kamsteeg könnte KPU/HPU wiederum mit einem gewissen Recht unter "Erbkrankheiten" (genetische Disposition) oder sogar unter "Giften" ("toxic induced Porphyria"; Übergang vom latenten zum akuten Stadium durch toxische Einflussfaktoren) eingeordnet werden. Gerade in der neueren KPU-Diskussion zeigt sich, dass hier Vieles unklar ist, so dass man dieses Phänomen meiner Meinung nach erstmal garnicht "einordnen" sollte. Die Rubrik ist aber wichtig, weil viele betroffen sind und weil viele darüber hier im Forum landen. (U.a. in diesem Sinne verstehe ich auch Horaz.)

Ich halte es für eine der absoluten Stärken dieses Forums, dass wir uns nicht einzelnen "Autoritäten" unterordnen! Und die Selbsteinschätzung der "Autoritäten" ist ganz sicher kein Kriterium für den mutmaßlichen Wahrheitsgehalt von deren Thesen.

Hollmann schrieb:
Dann könnte und müßte man noch 2 weitere Untergruppen machen:
- emotionaler Stress
- Oxidativer Stress
"Oxidativer Stress" finde ich gut als Rubrik bzw. Unterrubrik von "Stress". Hatte ja seinerzeit schon vorgeschlagen, eine gemeinsame Rubrik "Nitrosativer/Oxidativer Stress" zu machen. Dies wäre schon von daher praktisch, als die beiden eng miteinander verknüpft sind und auch nicht sauber unterschieden werden in der Literatur (z.T. wird NO-Stress als spezielle Art von oxidativem Stress gesehen bzw. NO unter "reaktive Sauerstoffspezies" eingeordnet; andere unterscheiden davon "reaktive Stickstoffspezies" und ordnen es dort ein.) Emotionaler Stress gehört für mich unter "Seele / Geist / Psyche".

Ich gebe Horaz im Wesentlichen recht:
Horaz schrieb:
Dieses Forum ist ein Publikumsforum für Gesundheitsfragen. Also muß man sich an den Bedürfnissen der Nutzer und Leser orientieren und nicht an den Wünschen von jemand, der gerne etwas plaziert sehen will. (...)Dem Thema Stress eine Rubrik zu widmen ist sicher sinnvoll; die Anzahl der Unterrubriken und ihre Namen sollten sich ergeben, wenn große Nachfrage nach diesem Thema entsteht und ein neuer Bedarf an Ordnung notwendig wird; ist aber im Moment nicht von erster Relevanz. Der Amerkung des admin, dass die jetzige Rubrik noch nicht prall gefüllt ist, kann man mit einem einzigen Blick Glauben schenken.
Mit einer Einschränkung: Die Rubrik "Nitrosativer Stress" ist noch nicht prall gefüllt, das stimmt. Sie ist aber auch noch relativ jung, sie ist biochemisch kompliziert und der Begriff nicht so sehr bekannt. Mein wichtigster Einwand ist jedoch: Die anderen erwähnten "biochemischen Stresse" mit darunter zu fassen, macht inhaltlich nur teilweise Sinn. Neurostress ist - so wie ich es verstanden habe - ja eindeutig anhand bestimmter Befunde (das Muster der ausgeschiedenen Neurotransmitter oder deren Kataboliten) definiert. Warum dies Muster aus der Norm gerät und ob dies mit nitrosativen Stress zusammen hängt ist dabei völlig offen. Dann könnte man Neurostress auch gleich weiter als Thread unter KPU weiterführen, bis er platzt, und dann weiter sehen.

Es grüßt
Kate
 

Horaz

in memoriam
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05.10.06
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Hallo Kate,

laßt doch unter einem Threadnamen, den der durchschnittliche Leser gut versteht, eine Diskussion aufkommen, dann sieht man am besten, wo die Bedürfnisse liegen. Nachdem man "dem Volk auf`s Maul geschaut hat" ergeben sich möglicherweise Notwendigkeiten für eine Ordnung. Es geht ja nicht um einen wissenschaftlichen Aufsatz, in dem man zuerst in der Gliederung die Titel festlegt und dann schreibt, sondern um die Probleme von Menschen, die nicht in erster Linie in wissenschaftlichen Denkmodellen zu Hause sind. Wenn sie gar nicht richtig verstehen was in dem Thread geklärt werden soll, werden sie gar nicht schreiben und damit wäre das ganze Vorüberlegen vergebliche Liebesmüh gewesen.

Viele Grüße, Horaz
 

Kate

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Hallo Horaz,

die Rubrik "Nitrosativer Stress" aufzulösen (unter "Stress" oder so) halte ich aber auch nicht für sinnvoll. Es steckt schon viel Arbeit drin und der Ansatz Kuklinskis ist recht umfassend und speziell. - Wie sagtest Du vor kurzem so schön: "Irgendwo fängt jede Systematik an zu hinken" (oder so ähnlich, das warst doch Du, oder? :eek:) ). Hier hinkt die dann, indem zum Teil allgemein bekannte "Volksleiden" die Rubriken-Titel bilden und zum Teil Forschungsansätze (die wie in diesem Fall sich mit einem breites Spektrum von "Volksleiden" befassen). Wenn da die Menschen nicht spontan drauf fliegen halte ich das für weniger schlimm, sofern man in den Beiträgen dann für entsprechende Hinweise und Verlinkungen sorgt. Der "Nitrosative Stress" wird sich sicher noch weiter füllen, wenn der eine oder andere praktische Erfahrungen mit der Behandlungsmethode sammelt. Diese Rubrik ist aus dem Engagement von Forumsmitgliedern entstanden, es gibt auch weiter Interesse daran und bezüglich der mengenmäßigen Entwicklung sollten wir, finde ich, etwas Geduld haben. Hm?

Ich finde nach wie vor das Modell "Stress mit Unterrubriken" ganz ok. Wobei man Stress vielleicht noch genauer beschreiben sollte(?)

Gruß
Kate
 

Horaz

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05.10.06
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Hallo Kate,

ich habe einiges zu dem Thema nitrosativem Stress gelesen und gestehe frühmütig nicht allzuviel davon verstanden zu haben. Mein Eindruck war, dass es sich um eine besondere Form von Stress handelt, mit besonderen Auswirkungen auf den Körper.
Damit die Systematik eben nicht hinkt :D , dachte ich an den Oberbegriff "Stress", dem Unterrubriken je nach Bedarf folgen könnten. Ich sah nicht eine Auflösung der jetzigen Rubrik nitrosativer Stress, sondern sah sie als eine Unterrubrik im Rahmen von Stress. Nur ob jetzt gleich weitere Unterrubriken dazu sollten, das bezweifelte ich. Weil sich die Thematik doch einfach entwickeln sollte. Falls es ein Mißverständnis war, hoffe ich, dass es aufgeklärt ist.

Viele Grüsse, Horaz
 

Kate

Moderatorin
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:keineahnung:
Horaz schrieb:
Ich sah nicht eine Auflösung der jetzigen Rubrik nitrosativer Stress, sondern sah sie als eine Unterrubrik im Rahmen von Stress. Nur ob jetzt gleich weitere Unterrubriken dazu sollten, das bezweifelte ich. Weil sich die Thematik doch einfach entwickeln sollte. Falls es ein Mißverständnis war, hoffe ich, dass es aufgeklärt ist.
Ja :bier: Ich grüble aber weiter (obwohl ich hier in der Wohnung beinahe schmelze bei den Temperaturen), ob nicht noch ein Adjektiv zum Stress ergänzt werden sollte, das umschreibt, dass nicht "lebensbedingter" Stress, emotionaler (bzw. emotional verursachter) Stress gemeint ist, sondern schädliche physiologische oder biochemische Vorgänge im Organismus (vielleicht hat jemand ein geeigneteres Wort?). Obwohl das natürlich alles irgendwie zusammenhängt, aber hier wäre dann halt der "Körper-Stress" der Ausgangspunkt der Betrachtung. Nitrosativer Stress ist genauso schwer oder leicht zu verstehen wie oxidativer Stress :keineahnung: Das Wort bedeutet eigentlich nur: Stress (des Körpers) durch Stickoxid oder ähnliche Verbindungen. Wie der entsteht und was er für Auswirkungen hat und wieso... das ist in der Tat kompliziert und als Nicht-Chemiker ist man an manchen Stellen voll überfordert.

Gruß
Kate
 

Horaz

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Hallo Kate,

ganz ehrlich, mir schwirrt der Kopf, wenn ich Beiträge zu nitrosativem Stress lese; deshalb ist es schwierig ein Gefühl für eine "richtige" Ordnung zu bekommen.
Wäre es denn ein Weg, wenn die Rubrik einfach "Stress" heißt
mit zwei Subrubriken:
emotionaler, lebensbedingter Stress und
nitrosativer/oxidativer Stress

Viele Grüße, Horaz
 
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