Diskussion zu Long-Covid (nur Studien und offizielle Daten)

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05.04.08
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Je mehr Reinfektionen mit Covid, desto höher das Risiko für Long Covid - so die Autoren einer neuen Studie.

Dabei spielt es keine Rolle ob geimpft oder ungeimpft, oder ob der Verlauf milder oder schwerer war, wobei es noch einen Unterschied zu hospitalisierten Fällen gäbe, bei denen 70% noch nach über einem Jahr über Long Covid Beschwerden klagen.
Wer sich zweimal mit Corona infiziert, hat ein höheres Long-Covid-Risiko.
Trotz Impfung oder Genesung machen viele Menschen gerade erneut eine Corona-Infektion durch. Studien deuten darauf hin, dass sich das Risiko für Folgeschäden und Long-Covid mit jeder Infektion deutlich erhöht.

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen weiter. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bereits bei 700 Fällen pro 100.000 Einwohnern – über 1,6 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland infiziert. Verursacher ist die Omikron-Sublinie BA.5, die laut Robert-Koch-Institut für mittlerweile 77 Prozent aller Fälle verantwortlich ist.

Da BA.5 noch besser den Immunschutz umgeht als die bei uns davor kursierende BA.2-Variante, stecken sich auch Genesene und Geimpfte an. Denn beides schützt nicht vor Infektion – auch wenn vor allem die Impfung zumindest eine schwere Covid-19-Erkrankung und das Risiko, daran zu versterben, deutlich verringert. Reinfektionen und Durchbruchsinfektionen sind also an der Tagesordnung, so dass manche Menschen nun schon mehrfach eine Corona-Infektion durchgemacht haben.

Jede Reinfektion kann schwere gesundheitliche Folgen haben
Viele Virologen und auch Immunologen gehen davon aus, dass die Kombination aus Impfung und mehreren Infektionen uns längerfristig aus der Pandemie führen könnte. Denn erst durch den vielfachen Kontakt des Virus könne der Körper eine nachhaltige Immunität aufbauen. Sprich: Je häufiger sich jemand infiziert, desto mehr länger und stabiler könnte der Immunschutz sein, der sich dadurch aufbaut.

Doch genau dies könnte für die Reinfizierten schwere gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen. Denn mit jeder durchgemachten Infektion könnte sich das Risiko, Corona-Folgeschäden und Long-Covid zu erleiden, erhöhen. In diese Richtung deutet jedenfalls eine noch nicht überprüfte Preprint-Studie rund um das Forscherteam Ziyad Al-Aly von der University of Washington hin.

Studie checkt Daten von über 200.000 Corona-Infizierten
Dazu werteten die Wissenschaftler die Krankenkassen-Daten von 257.427 ehemals infizierten Veteranen der US-Armee aus. 36.417 davon hatten nachweislich zwei, 2263 drei und 246 sogar vier oder noch mehr Covid-19-Infektionen durchgemacht. Die Forscher verglichen dann die Zahl der Folgeerkrankungen nach den Infektionen und verglichen sie mit den Gesundheitsdaten einer Kontrollgruppe mit 4,5 Millionen Menschen, die keine Corona-Infektion durchgemacht hatten.

Sterberisiko und Risiko für Folgeerkrankungen verdoppeln sich
Dabei stellten Al-Aly und sein Team fest, dass die Menschen, die sich reinfiziert hatten, gegenüber Erstinfizierten während der akuten Phase und auch im Zeitraum von sechs Monaten nach der Diagnose

ein doppelt so hohes Sterberisiko
ein dreifach höheres Risiko einer Krankenhauseinweisung
sowie ein doppelt so hohes Risiko für eine Folgeerkrankung an Atemorganen und Herzkreislaufsystem
hatten.

Auch Erkrankungen wie Diabetes, Fatigue, Magen-Darm- und Nieren-Erkrankungen sowie psychische Probleme traten häufiger nach Reinfektionen auf.

Risiko für Ungeimpfte und Geimpfte gleich
Dieses höhere Risiko bezog sich sowohl auf Ungeimpfte als auch auf einmal, zweimal oder dreifach Geimpfte, führen die Autoren in ihrer Studie aus. Auch kamen Ziyad Al-Aly und seine Kollegen zu dem Ergebnis, dass die benannten Risiken von Infektion zu Infektion zunahmen. Das heißt, bei Menschen mit drei und mehr Infektionen war das Risiko demnach noch höher.

Epidemiologe: Mehrheit der Menschen bekommt innerhalb der nächsten Jahre Long-Covid
Auch Epidemiologe David Steadson, der in Schweden lebt und arbeitet, befasst sich gerade mit einer wissenschaftlichen Arbeit zur Auswirkung von Reinfektionen. Auf Twitter postete er einen Entwurf eines Charts, das zeigt wie lange es dauert, bis jemand Long-Covid nach mehrfachen Infektionen entwickelt basierend auf verschiedenen Studien.

„Mit aktuellen Schätzungen des Risikos von Long-Covid bei etwa 20 Prozent bei jeder Infektion und Richtlinien, die zu erwarteten 2-3 Infektionen pro Jahr führen, kann die überwiegende Mehrheit der Menschen damit rechnen, an irgendeiner Form von Long-Covid innerhalb der nächsten 2-3 Jahre zu leiden“, schreibt er bei Twitter.
 
wundermittel
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16.02.18
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Je mehr Reinfektionen mit Covid, desto höher das Risiko für Long Covid - so die Autoren einer neuen Studie.

Dabei spielt es keine Rolle ob geimpft oder ungeimpft, oder ob der Verlauf milder oder schwerer war, wobei es noch einen Unterschied zu hospitalisierten Fällen gäbe, bei denen 70% noch nach über einem Jahr über Long Covid Beschwerden klagen.

Die Kommentare zum Artikel sind sehr interessant zu lesen.

Welchen Sinn machen die Impfungen einschl. Booster, wenn einen Long Covid erwarten kann,
ohne dass es eine Rolle spielt ob geimpft oder ungeimpft?

Wieso infizieren sich Geimpfte 2, 3 oder 4 Mal an Corona?

Ich kenne keinen Ungeimpften, der an Long Covid leidet,
lediglich einen Ungeimpften, der zweimal an Corona erkrankte, leichter Verlauf.



Gruß
Mara
 
regulat-pro-immune
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05.04.08
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Wenn man die Inzidenzen der symptomatischen Erkrankungen in den Altersklassen 18-59 Jahren nach Impfstatus ungeimpft/geimpft anschaut, sind diese fast gleich (Stand Ende April):

Ekran Görüntüsü (2).png

Bei 60 plus sind das etwas anders aus:

Ekran Görüntüsü (4).png


Dort gibt es auch Erhebungen zur Hospitalisierung.

Aber wie immer sind die Daten so natürlich nicht vollstaendig. Bei jungen Leuten sollte man auf jeden Fall von der Impfung absehen. Sowieso bei dieser neuen Variante. Wenn die Inzidenz einer symptomatischen Erkrankung unter 60 fast gleich ist, ist auch das Risiko einer Long Covid Erkrankung gleich.

Inzidenz zur aktuellen Hospitalisierung nach Impfstatus findet man hier:

 
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10.01.04
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...

Riech- und Schmeckstörungen

Riech- und Schmeckstörungen heilen meist komplett oder nahezu vollständig binnen ein bis zwei Monaten ab und bedürfen keiner spezifischen Behandlung. Relevante Einschränkungen bleiben in circa 5 bis 20 Prozent der Fälle bestehen [8]. Sofern eine COVID-19-assoziierte Riechstörung nicht innerhalb von vier bis zwölf Wochen weitgehend abklingt oder vollständig verschwindet, empfiehlt die Long-/Post-COVID-Leitlinie eine neurologische oder HNO-ärztliche Vorstellung mit Anamnese, psychophysischer Testung und einer nasalen Endoskopie. Hält eine Riechstörung länger an, kann eine Therapie mit konsequentem, strukturiertem Riechtraining versucht werden. Klassischerweise eingesetzte Düfte sind Rose, Zitrone, Eukalyptus und Gewürznelke. Betroffene riechen jeweils morgens und abends für 30 Sekunden an jedem der vier Düfte, bis sich das Riechvermögen wieder normalisiert hat. Dies kann Wochen oder Monate dauern. ...

Grüsse,
Oregano
 
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1659608163815.png

... INHALTE DIESER AUSGABE

FRAGEN UND ANTWORTEN: Was über »Long Covid« bekannt ist

Wer wird noch Monate nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 Husten oder Kopfschmerzen haben? Woran liegt das? Und wie sind Covid-19-Folgen zu behandeln? Antworten auf drängende Fragen


LANGZEITSCHÄDEN: Die Folgen von Covid-19 nach einem Jahr

Während sich die meisten Erkrankten gut erholen, haben einige selbst nach einem Jahr noch gesundheitliche Probleme. Die genauen Ursachen sind bis heute unklar.


FORTPFLANZUNG: Kann Covid-19 unfruchtbar machen?

Was bisher zu den Effekten von Sars-CoV-2 auf die Geschlechtsorgane bekannt ist.

FATIGUE: Unerklärlich müde

Selbst Monate nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 berichten viele Menschen von einer anhaltenden Erschöpfung, die es Betroffenen schwer macht, in den Alltag zurückzufinden.

IMMUNOLOGIE: Körperabwehr im Chaos

Das neue Coronavirus kann die Abwehrsysteme unseres Körpers massiv durcheinanderbringen - oft mit tödlichen Folgen.

AUTOIMMUNITÄT: Angriff auf den eigenen Körper

Autoantikörper greifen Gewebe im eigenen Körper an. Sie könnten für einige der schlimmsten Covid-19-Verläufe verantwortlich sein. Darauf deuten immer mehr Studien hin. ...

NEUROLOGIE: Wie Sars-CoV-2 das Gehirn schädigt

Für die häufigen neurologischen Symptome bei Covid-19 sind mehrere Ursachen denkbar. Neben einem Angriff auf Hirnzellen diskutieren Fachleute auch die Rolle des Immunsystems.

GERUCHSSINN: Einschneidender Verlust

Viele Menschen schilderten im Frühjahr, seit einer Covid-19-Infektion nichts mehr schmecken und riechen zu können. Das hat die Neurowissenschaftlerin Kathrin Ohla überrascht.

DELIR: Verwirrtheit mit Folgen

Viele Patienten, die mit Covid-19 im Krankenhaus landen, erleben massive Verwirrtheitszustände. Das könnte langfristig zu mehr Demenzfällen führen.

Grüsse,
Oregano
 
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Symptome bei Long Covid :
... Am häufigsten waren Muskel-, Brust-, Rücken- und Kopfschmerzen, Geschmacks- oder Riechstörungen, allgemeine Abgeschlagenheit und Probleme beim Atmen. Ein Wechsel von Wärme- und Kältegefühl war ein Long COVID spezifisches Symptom, ebenso Kribbeln in den Extremitäten und Thoraxschmerz.
... Zu den COVID-19-spezifischen anhaltenden Beschwerden gehören Kribbeln in den Gliedmaßen und Brustschmerzen, Kopfschmerzen dagegen eher nicht (1).
...


Grüsse,
Oregano
 
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03.08.22
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Hallo,


weiß hier vielleicht jemand wie man Entzündungen im Gehirn durch Covid nachweisen Kann?ist das in einem MRt immer ersichtlich?
Und wie lässt sich eine Autoimmunreaktion nachweisen?

Grüsse
Juggling
 
regulat-pro-immune
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10.01.04
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Das Max-Planck-Inst. für Psychiatrie in München bietet eine Spezialsprechstunde an für Long-Covid-Kranke mit entsprechenden Symptomen:
...
Angebot am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München

Nach überstandener COVID-Erkrankung können neurologisch-psychiatrische Beschwerden wie Kopfschmerzen, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Depression, Angst oder Schlafstörungen bestehen bleiben oder auftauchen.

Das Long-COVID-Syndrom bezeichnet den Symptomverlauf von PatientInnen, die nach einer überstandenen Infektion mit dem Corona-Virus nach vier Wochen und über die 12. Woche hinaus weiterhin (zum Teil auch neue) Beschwerden haben. Häufig gehören dazu neuro-psychiatrische Symptome: kognitive Störungen teilweise in Kombination mit Kopfschmerzen oder Muskelzittern, Depression, Angst oder Schlafstörungen.


Eine COVID-Erkrankung kann sich sowohl durch die Infektion selbst als auch durch die Entzündungsreaktion (Enzephalitis) bzw. Prozesse, die dadurch angestoßen werden (Enzephalopathie), auf das Gehirn auswirken. Eine Infektion mit dem Corona-Virus kann auch neurologisch-psychiatrische Beschwerden nach sich ziehen; dauern diese über die akute Erkrankung hinaus an oder treten erst danach auf, spricht man von Post-COVID.

Der Fokus anderer Ambulanzen liegt häufig auf pulmonalen Problemen, es behandeln also LungenfachärztInnen, oder auf einer stationären Rehabilitation. In der Max-Planck-Forschungsklinik steht die neuropsychiatrisch- ambulante Behandlung im Vordergrund. NeurologInnen und PsychiaterInnen nutzen ihr Wissen aus der Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen/MS-Ambulanz, aus der Schlafambulanz und der Psychiatrie insgesamt. ...

Grüsse.
Oregano
 
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04.05.17
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Covid

[Anm. der Moderation: Anhang gelöscht, siehe unten]
 
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Kate

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Hallo @Katze123,

hast Du für das Hochladen dieses Bildes Deine Rechte (mögliche Urheberrechtsverletzung) überprüft? Bitte beantworte diese Frage zeitnah, sonst müsste dies gelöscht werden.

Auch wenn Du die Rechte zum Hochladen hast, gib' bitte noch einen Quell-Link an. Siehe Nutzungsbedingungen.

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Hallo @Katze123,

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Auch wenn Du die Rechte zum Hochladen hast, gib' bitte noch einen Quell-Link an. Siehe Nutzungsbedingungen.

Gruß
Kate
Ich weiß gar nicht was das ist
 

Kate

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Ich weiß gar nicht was das ist
Du weiß nicht, was eine Quelle und ein Link ist?

Wegen der Urheberrechte könntest Du auf der Seite des Focus Magazin nachschauen oder dort nachfragen. Es ist Pflicht der User, dies zu überprüfen (das könnten wir garnicht leisten), und es ist rechtlich heikel für Dich.
 

Kate

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Ok, ich habe eben selbst nachgeschaut:

© Copyright 2020, FOCUS Magazin Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung oder Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung der FOCUS Magazin Verlag GmbH.

Und da Du offenbar keine Zustimmung hast, wird der Anhang (aus #112) gelöscht. Zitieren im normalen Rahmen (also wenige Sätze) ist ja oftmals kein Problem, aber bei Fotos solltet Ihr auf jeden Fall immer nachfragen. Eine Quellangabe gehört auch immer dazu.

Vielleicht magst Du ja in eigenen Worten schreiben, worum es in dem Artikel geht (hier ist wohl auch davon die Rede: https://www.focus.de/magazin/archiv...r-wa-ren-selbst-ueber-rascht_id_87778572.html)

Gruß
Kate
 
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10.01.04
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Es gibt immer mehr Long-Covid-Fälle und es gibt immer mehr Hilfsangebote und Informationen:

...
Einen Überblick über Rehakliniken mit einem Angebot zu Long- oder Post-COVID bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Zudem bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Broschüre an, um die Rehabilitation und Nachbehandlung von Long-COVID zu unterstützen.
Es gibt auch Selbsthilfegruppen. Einen ersten Überblick über Initiativen listet die Website der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen.

Long-COVID Infoportal​

Auf der Long-COVID-Informationsseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erfahren Sie mehr über den aktuellen Wissensstand zu Long-COVID. Außerdem finden Sie auf der Seite Anlaufstellen für vertiefende Informationen und Hilfsangebote. ...

Grüsse,
Oregano
 
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In diesem Video spricht die Professorin über verschiedene Hypothesen, die als Ursache für die Symptome bei Long COVID in Frage kämen (Persistent, Autoimmunkrankheit, Mikrobiom im Darm, Reaktivierung von EBV etc) und erwähnt einige Studien.

Dementsprechend muss auch eine Behandlung angepasst werden, die frühest möglich einsetzen soll, da je länger das Virus unbehandelt im Körper sein Unwesen treibt, desto schlechter schlägt eine Behandlung an. Paxlovid, Probiotica, auch die Impfung wird in manchen Fällen als hilfreich empfunden.

Sie spricht von einer Paralell-Pandemie, die mittlerweile Millionen von Menschen betrifft.

Wenn ich mir die Geschichten der Betroffenen in dem Video ansehe, bettlägerig, Nervensystemausfälle, Tremors am ganzen Körper, im Rollstuhl etc., dann sind diese Bilder identisch mit denen die als Folge von Impfschäden geteilt werden.

Der Gedanke lässt mich dann nicht los, dass ich denke, dass es eine Gemeinsamkeit gibt, zwischen denjenigen, die mit Long COVID reagieren und denen, die durch die Impfung schwerere NW erleiden.

Meine Bekannte (ungeimpft), die mittlerweile 3 Mal mild Corona hatte, hat nun aber so verdicktes Blut bekommen, dass sie ihr nur mit viel Mühe Blut abnehmen konnten. Vorher hatte sie solche Probleme überhaupt nicht. Eine Ärztin meinte jetzt zu ihr, dass es eine Folge von ihren Coronaerkrankungen sein könnte.

Ich glaube, dass sich da noch vieles erst später zeigen wird. Also Bedarf Corona zu bekommen oder es zu verharmlosen habe ich absolut keinen. Die Maske und Abstand in Innenräumen war mir bis jetzt sehr dienlich und ich werde das auch beibehalten.
 
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regulat-pro-immune
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17.03.16
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Der Gedanke lässt mich dann nicht los, dass ich denke, dass es eine Gemeinsamkeit gibt, zwischen denjenigen, die mit Long COVID reagieren und denen, die durch die Impfung schwerere NW erleiden.
Das heißt, die Impfung, die vor Covid schützen soll, kann dieselben Folgen haben wie die Krankheit selbst. Sie schützt zudem nicht, wie behauptet wurde. Wie können dann bestimmte Berufsgruppen gezwungen werden, sich dieser Gefahr auszusetzen? Wie konnten Einschränkungen für Ungeimpfte bewusst und offen so gestaltet werden, dass sie einer grundgesetzwidrigen Nötigung gleichkamen? Wie dem auch sei, der Weltgesundheitsrat, mit lauter „verfemten“ Wissenschaftlern besetzt, gibt Empfehlungen zur Behandlung von Impffolgen. Könnten die nicht auch für Long Covid nützlich sein?
 
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