Das feinstoffliche Ich

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01.01.04
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Viele Menschen haben ein ausgesprochen schlechtes Körpergefühl. Sie gehen mit ihrem Körper sehr schlecht um und reagieren auch nicht auf dessen "Botschaften". Jeder der raucht, der übermässig trinkt, der sich zuwenig bewegt, der sich in vollem Bewusstsein schlecht ernährt, müsste nun mit dem Kopf nicken.

Wie hoch schätzen wir den Wert ein von unserem Körper ... von einem funktionierenden Körper?
Das ist aber nicht die zentrale Frage.
Wenn wir davon ausgehen, dass wir schon den Draht zu unserem "festen" Körper zu verlieren beginnen, könnte es dann sein, dass wir für das "feinstoffliche" gar kein Gespür mehr haben?

Was ist dran an den Theorien zum "feinstofflichen Körper"?
Was bedeutet er für uns, wenn es ihn gibt?
Was spielt sich auf seiner Ebene ab?
Wie wichtig ist das, was sich auf seiner Ebene abspielt?
Welche Auswirkung hat er auf unseren festen Körper?
Welchen Stellenwert hat er im Vergleich zum festen Körper?
Wie können wir ihn nutzen?

Viele Fragen, nicht?
Aber auch ein wichtiges Thema, das nun hoffentlich während längerer Zeit viele gute Beiträge sammelt.

Gerade aber weil es ein etwas delikates Thema ist, weise ich darauf hin, dass Abweichungen von inhaltlichen Diskussionen hin zum persönlichen Schlagabtausch nicht geduldet werden. Das ist hier im Forum grundsätzlich so und ich werde innerhalb dieses Threads noch viel mehr drauf achten, als ich es sonst tue.

So, und nun wünsche ich uns einen schönen Sonntag abend und einen interessanten Thread.

Gruss, Marcel
 
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19.03.06
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Hallo Marcel!

wie wahr, wie wahr... Heute leben sehr viele Menschen unbewusst. Sie leben in den Tag hinein, es interessiert sie nur, was gestern war, und was morgen sein wird. Sie essen das, worauf sie Lust haben oder wenn es ihnen schlecht geht, trinken sie Alkohol um zu vergessen.
Ich denke, früher war es anders. Früher, als man noch tief und fest glaubte, war man sich seiner besser bewusst, also passte man auf, was man machte und versuchte so gut wie möglich zu leben. Die feinstofflichen Körperbotschaften wurden früher besser wahrgenommen. Hexen wurden nicht einfach so verbrannt... Vermutlich wussten einige von ihnen, wie man mit ihnen umzugehen hat.
Unser Körper heute ist verseucht von all der Medizin. Wir leben stets mit dem Wissen, dass wenn uns mal was fehlt, wir sofort zum Arzt gehen können und uns dieser helfen wird! (was nur in den seltesten Fällen so gut klappt...)

Ich glaube tief und fest daran, dass wir etwas feinstoffliches in uns haben, das uns manchmal (zum Beispiel in Träumen, oder Gedankenfetzen) etwas sagen will. Wir hören nur zu wenig darauf!
Zuerst einmal muss man wissen dass man so etwas in einem hat... Als nächstes empfehle ich das Buch von Joseph Murphy, Die Macht ihres Unterbewusstseins! Es steht viel Wissenswertes über dieses Thema dort drin.
Nun, wenn man gelernt hat, damit umzugehen, hat es sicher auch Auswirkungen auf den festen Körper. Wenn unser Gehirn anders denkt, leben wir automatisch gesünder! Wenn der feinstoffliche Körper wieder als Teil des Ganzen anerkannt wird, geht es ihm besser. Das will meinen, die Seele wäre wieder glücklicher und somit auch der Mensch.

Viele Anregungen die anregen zum Weiterdenken ^^
Wünsche noch einen schönen Abend
 

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24.09.04
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Aurafoto

ich habe heute an der Gesundheitsmesse in Chur eine Aurafoto von mir machen lassen. Das war eine schöne Erfahrung. Es war auch eindrücklich auf dem Bildschirm zu sehen, wie sich meine Aura veränderte, je nach dem über was wir gesprochen oder was ich gerade gedacht habe. (Ich hatte dabei an der linken Hand so eine Art Handschuh an mit Sensoren, dessen Signale auf einen Laptop übertragen wurden.)
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo,

stehen wir hier etwa vor den Fragen:

ist Seele ein Produkt?

oder ist Seele eine Substanz?

Sind Energie, Raum und Zeit auch feinstofflicher Natur?

Und sind unsere Vorstellungen davon auch feinstofflich?

Wolfgang
 
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27.03.04
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Hallo Pius,
hab mir auch schon ein paarmal Aurafotos machen lassen und mich immer gewundert, dass die jedes Jahr anders aussahen. Jetzt ist mir klar warum: wenn die Farbe sich den Gedanken anpasst und das auch noch auf dem Bildschirm sichtbar gemacht werden kann, dann sehe ich das als Beweis, dass Gedanken Energien sind. Das heisst aber auch, dass man mit seinen Gedanken die Energien in seinem Körper beeinflussen kann.Was man sich wohl antut so den lieben langen Tag mit seiner Denkerei?
Grüsse
grufti
 
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19.03.06
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hey grufti!
naja, wenn die Gedanken positiv sind, dann strahlt auch der Körper positive Energien aus, und reagiert vielleicht mit anderen Körper, die positive Energie ausstrahlen?
wenn die Gedanken negativ sind, passiert genau das andere, und damit schadet man nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt, denn negative Energie und auch positive Energie steht in dauernder Wechselbeziehung mit der Umgebung.
@Tallion: Genau, dieses Buch meinte ich! Nur hat meines einen blauen Einband =)
@Wolfgang: Deine Fragen erinnern mich an eine Buch Triologie, Der goldene Kompass, das magische Messer und noch eines, von Philip Pullman! Dort geht es um "Staub" was man mit dem feinstofflichen vergleichen kann. vielleicht hast du auch schon davon gehört... Wie genau es funktioniert weiss ich nicht, es hängt glaub ich mit der Eigenständigkeit des menschen zusammen... Je eigenständiger umso mehr Staub...

In der Schule nehmen wir gerade Descartes durch, der sagt auch was über Substanz und Attribute... Es gibt nur 2 substanzen, das denken und das "ausgedehnt sein" ... die Attribute sind dann die "feineinstellungen" wie z.b. die Farben, Formen usw
Spinoza (glaub ich) sagte dann aber, dass es nur 1 substanz gibt, und diese substanz gott ist, und dass die Natur in Gott ist.
Um zum Thema zurück zu kommen... Vielleicht ist Gott das feinstoffliche, das uns ausmacht?

liebe grüsse
Lilly
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo Lilly - ich sende auch liebe Grüße an Dich, ein liebenswertes Wesen.

Ein kleiner Beitrag von Stanislav Grof aus "Kosmos und Psyche - 11. Kapitel:

Es besteht kein Zweifel, daß die Dogmen organisierter Religionen im allgemeinen in fundamentalem Widerspruch zur Wissenschaft stehen, ob diese Wissenschaft nun dem klassischen Modell von Newton und Descartes folgt oder in dem neu entstehenden Paradigma wurzelt. Im Hinblick auf spirituelle Erfahrungen liegen die Dinge jedoch ganz anders. In den letzten fünfundzwanzig Jahren ist die systematische Erforschung dieser Erfahrungen zum Hauptgegenstand einer besonderen Disziplin geworden, die sich transpersonale Psychologie nennt. - Zitatende

Ist das wirklich der materielle Körper, der Energien ausstrahlt? Nach meiner Auffassung gibt es ja mehrere Energiekörper. Da folge ich Bob Frissell (zurück in unsere Zuklunft):

Wir besitzen einen physischen, einen mentalen und einen emotionalen Körper, wobei jeder dieser Körper die form eines Stern-Tetraeders hat. Eshandelt sich also um drei identische, sich überlagernde Felder, deren einziger Unterschied darin besteht, daß der physische Körper sich nicht dreht, also unbeweglich ist. Zitatende

Ist Gott das Feinstoffliche, was uns ausmacht? Eine "feine" Frage. In der Schöpfungsgeschichte - Genesis - begann Leben mit Odem, der Materie eingehaucht wurde: aus Starrheit (Statik?) wurde Dynamik. Könnte es nicht sein, daß dieser Odem das ist, was wir heute Psyche nennen? Wenn Gott etwas in Bewegung brachte, um vielleicht ein Problem zu lösen, und wir mit unserer Psyche Probleme lösen können, wäre die Hypothese nicht so abwegig.

Grundsätzlich bin ich der Meinung:
a) das Grobstoffliche (Materie/Körper) existiert nur durch eine Idee - und die ist feinstofflich.
b) Wir sprechen über eine Substanz und Ideen, die Substanz dynamisch machen kann. Das läuft auf einer (Steuerungs-)Ebene ab, bevor sich etwas bewegt.
c) das Kontrollorgan für Aktivität nennen wir z.B. Moral, Gewissen, Ethik - und dieses Organ ist wieder feinstofflicher Natur. Im Anfang war das Wort: Vielleicht der Auftrag, seine Aktivitäten kontrollieren zu lernen?

Für alle einen guten Tag Wolfgang


Nein, Triologie sagt mir nichts. Aber ich hatte gestern ein Buch von Dr. Joseph Murphy in der Hand: Das Wunder ihres Geistes. Habe es gerade geholt - daneben steht ein Buch "die Antwort der Engel". Aber das ist wohl eine anders Thema, obwohl es auch mit Feinstofflichkeit zu tun hat.
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Ergänzung für Lilly:

«Diese Situation ist von etwas abgeleitet, was sich zu Zeiten von Galilei und Giordano Bruno im europäischen Bewußtsein abspielte», begann er. «Diese beiden Männer sind gewissermaßen Galionsfiguren zweier Paradigmen. Bruno wurde gefoltert und verbrannt, weil er behauptete, es gebe unendliche Welten. Galilei hatte gefordert. die Wissenschaft solle die Welt so erforschen, als gebe es in ihr kein Bewußtsein und keine lebenden Geschöpfe. Die Naturwissenschaft solle sich nur mit quantifizierbaren Phänomenen befassen. Was man nicht messen und quantifizieren könne, sei nicht wissenschaftlich. In der Zeit nach Galilei erhielt diese Forderung dann die Bedeutung: Was nicht quantifiziert werden kann, ist nicht wirklich. Das war die tiefgreifendste Korrumpierung der griechischen Anschauung von der Natur als physis, was soviel heißt wie lebendig, stets in Umwandlung begriffen und nicht von uns getrennt. Galilei bietet uns eine tote Welt: weg mit Sehen, Klang, Geschmack, Gefühl und Geruch! Mit ihnen gingen auch Ästhetik und ethische Sensibilität dahin sowie Wertvorstellungen, Qualität, Seele, Bewußtsein, Geist. Die Erfahrung als solche wird aus dem Reich wissenschaftlicher Abhandlungen verdrängt. Kaum etwas anderes hat in den vergangenen vierhundert Jahren unsere Welt mehr verändert als Galileis kühnes Programm. Wir mußten die Welt in der Theorie zerstören, bevor wir sie auch in der Praxis zerstören konnten.»

Capra schreibt dazu:

... wobei mir zugleich bewußt wurde, daß ich selbst mich viel mehr auf Descartes konzentriert und Galileis Betonung der Quantifizierbarkeit nicht in ihrer ganzen Tragweite erfaßt hatte. Ich stimmte Laing auch dahingehend zu, daß es in der heutigen Naturwissenschaft keinen Raum für Erfahrung, Wertvorstellungen und Ethik gebe.

Das Vorstehende stammt aus einem Dialog zwischen dem Psychiater Ronald D. Laing und Fritjof Capra, der geerade sein Buch "Wendezeit" abschließen will.

Was mir daran besonders gefällt ist, daß ein Naturwissenschaftler mit Hilfe eines Psychiaters seine eigene Wendezeit erlebt.

Wolfgang
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Für mich erscheint es passend, ein paar Worte über das Thema "Bewußtsein beim Nachtangeln" (Aktuelle Wochenthemen) hier einzufügen.

Seit mich Marcel durch sein Nachfragen dazu motiverte, das "Phänomen Hierundjetzt" genauer zu bechreiben, geht es mir körperlich ziemlich dreckig. Was ist passiert? Ich versetzte mich zurück, die Erinnerungen zeichneten ein klares Gefühlsbild und ich erlebte das Gefühl des Verschmelzens wieder - allerdings ohne die Gespanntheit der körperlichen Sinne. Der Umstand hatte es ja erst möglich gemacht, "ungestraft" aneinem Ort zu verweilen, der für den Körper völlig ungeeignet ist.

Vielleicht kann sich jemand annähernd vorstellen, was mit dem grobstofflichen Körper geschieht, wenn er - ohne Gegengewicht/eigenes Äquivalent - eine rein feinstoffliche (zeitlose) Erfahrung macht.

Vielleicht kann der eine oder andere auch eine entsprechende oder ähnliche Erfahrung beisteuern, und was er gemacht hat, um das Zellsystem wieder auf den normalen Level zu bringen. Wäre nett!

Gruß Wolfgang
 
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24.09.04
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Kannst du das noch etwas für mich verständlicher beschreiben, Wolfgang?
Möchte auch möglichst Missverständnis vermeiden.
Gruss Pius
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Pius, danke für Dein Interesse!

Das ist ja gerade mein Problem, nur mit Menschen darüber sprechen zu können, die solche "Zustände" kennen. Das hier, ich sage mal vorsichtig, weitgehend, gar keine Aufmerksamkeit für bestimmte Probleme entstehen kann, liegt eben an der fehlenden Erfahrung. Kürzlich habe ich eins meiner kretischen Gedichte veröffentlicht - es ging um das Eins-Sein. Niemand hat darauf reagiert - ergo: niemand hat das jemals gefühlt, dieses Verschmelzen mit dem Wesen der Schöpfung. Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Uta, auch Dir danke für die Anteilnahme (wenn ich das richtig fühle). Das mit dem Erden ist ein spannendes Thema. Die meisten Menschen sind so sehr geerdet, daß sie Körper SIND. Wenn ich von Erden spreche, ist das - bei mir - ein bewußter Prozeß, den ich lebe in Form: Radfahren, mit dem Hund toben, Blumen betüteln, direkt mit Erde arbeiten usw. Das mache ich, um einen Ausgleich zu schaffen für meine geistige Arbeit, damit keine Disharmonie entsteht, ich nicht abhebe in Dimensionen, in die ich nicht will. Es wäre ja leicht, in einer Welt ohne Probleme zu leben, nur in dieser Welt kann man keine Lösungen für Probleme finden.

Fazit: ich lebe bewußt in 2 Welten - in einer nehme ich die Probleme wahr, in der anderen suche ich nach Lösungen. Und wenn es mal geschieht, daß die beiden ganz verschiedenen Welten nicht von meiner Persönlichkeit kontrolliert werden, komme ich ins Schwimmen. Bei einigen meiner Beiträge kannst Du solche "Entgleisungen" beobachten.

Ich will Euch aber keinesfalls mit meinen persönlichen Problemen nerven. Ihr habt mir durch euer Interesse schon geholfen! Nochmals Danke

Gruß Wolfgang
 
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01.03.06
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Wolfgang du grübelst zuviel über den Sinn der Welt nach. L E B E :fans:
M.
 
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24.09.04
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(Leider zum zweiten Mal eingeben, da mein PC beim Herumschieben des "Schaukel-Smileys" hängen blieb. Nun neuer Versuch)

Wolfgang, wir sind sowohl Erdwesen wie Geistwesen.

Deine Beschreibung deiner Erfahrung könnte eine Begründung sein, warum viele Menschen (noch) keinen Zugang zu diesem "Zustand" haben, weil sie überfordert sein könnten, denn dieser Zustand bildet zu den alltäglichen Scharmützeln - auf die auch mein Egoanteil immer wieder herein fällt - einen sehr grossen Kontrast.

Ich durfte vor ca. zwei Jahren in einer (Gruppen-) Meditation eine Erfahrung machen, die deiner möglicherweise nahe kommt. Ich hatte ein Gefühl wie Licht zu sein und zu strahlen. Das war wunderschön und sehr bewegend. (Die aurasichtige Leiterin hatte es auch wahrgenommen.) Ich bin dankar, dass ich diese Erfahrung in mir tragen darf, auch wenn das Leben dadurch aus oben beschriebenen Gründen nicht "leichter" wird.

Bei einem Besuch ergriff ich ein Buch, schlug eine Seite auf und da stand: "Ich bin ein Meister, der übt." Das finde ich einen sehr schönen Satz, denn er vereinigt obige Gegensätze.

An der GV 2005 des SVNH (Schweizerische Verband für natürliches Heilen) sagte Vorstandsmitglied Frau M. Calame in etwa folgendes: "Von Mitgliedern des SVNH wir immer wieder erwartet, das sie "nichts" haben bzw. immer völlig Gesund seien etc. Da auch wir Menschen sind wie alle Andern, ist das nicht so." ich fand es gut, dass sie das ausgesprochen hat.

Wir sind alles Meister, die üben. Nur die aktuellen Themen sind unterschiedlich.

:fans:
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo Pius - wahrscheinlich "Guten Morgen!"

Eine schöne Erfahrung, die Du beschreibst; ich weiß, wovon Du sprichst. Bei mir lösen ähnliche Erlebnisse sehr tiefe Demutsgefühle aus. Wie geht es Dir dabei?

Auch finde ich gut, daß Du aussprichst "Meister" können nicht perfekt sein. Alle haben wir hier unseren tägliche Kampf zu bestehen - und das ist auch gut so.


Alles Gute wünscht Dir

Wolfgang
 
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25.01.05
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Grüss euch,

ich darf annehmen, dass es feinstoffliche, seelische, geistige Wirklichkeiten gibt, wie immer wir diese bennen wollen.

Jedes Wesen, ob Laus, Tännchen oder Mensch, wünscht sich Beachtung. Ist eigentlich logisch, sind wir doch alle nach seinem Ebenbild gemacht.
In diesem Zusammenhang sind auch die in dem einen Buch von Emoto beschriebenen Beobachtungen über die Dauer von einigen Wochen an drei verschlossenen Reistöpfechen interessant: Das erste erhielt freundliche Worte - der Reis blieb beim Gären weiss. Das zweite erhielt unfreundliche Worte - der Reis wurde schwarz. Dem dritten wurde gar keine Beachtung geschenkt und der Reis verfaulte. Dies obschon alle drei denselben physischen Bedingungen unterlagen.

Die Wirklichkeit ist weitaus phantastischer als wir es uns mit unserer aufgeklärt-wissenschaftlichen Weltsicht vorstellen können.

Der Schlüssel dazu: Wesenheiten sind energetische Wirklichkeit, ob als Element Wasserstoff mit einer Ausbreitung über das Gesamtuniversum oder als auf dem Planeten Erde als Menschlein inkarniertes Seelenwesen. Alle sind wir Geist - Seele - und hin und wieder grobstofflicher Körper. In diesen Erscheinungsformen sind wir unterwegs. Die einen mit dem Glauben oder Wissen darum, von der einen Quelle genährt zu werden, die anderen in der Überzeugung, es gebe nichts dergleichen und dass all diese Vorstellungen lediglich auf einem angeblich gefundenen Gott-Gen basierten.

Es ist nunmal kaum möglich mit unseren fünf Sinnen tiefer in die Geheimnisse der Schöpfung einzudringen, auch wenn wir ein noch so gutes Mikroskop oder Fernrohr haben, eine noch so feine Nase, einen noch so feinen Tastsinn... wir bleiben an die Ebene des grobstofflichen gebunden. Anders mit unserem 6. und 7. Sinn. Da sind schon andere Wahrnehmungen möglich, bis hin zu ausserkörperlicher Erfahrung.

Anregend sind die auf Durchsagen basierenden und von Schmolke und Hasselmann veröffentlichten Bücher Die Seelenmatrix und Die Seelenfamilie. Hier wird ein System vorgestellt, das fraktal aufgebaut ist, somit zu in der Natur beobachtbaren Prinzipien Analogien zeigt. Das alleine macht es gegenüber vielen auf dem Jahrmarkt der Esoterik angebotenen abenteuerlichen Vorstellungen bemerkenswert.

Es ist praktisch keine Heilung möglich, selbst in der Chirurgie, wenn die feinstofflliche Ebene fehlt. Ausgerechnet russischen Wissenschaftlern war es vorbehalten zu erforschen, dass die Informationen von "Ausserhalb" kommen und die DNS eher sowas wie eine Antenne darstellt...

herzlichst - Philippe

Für einen Menschen ohne Einsicht, ist die Welt einfach wie sie ist,
für einen Menschen mit Einsicht, ist die Welt einfach wie sie ist.
Hermes Trismegistos
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Na, da bin ich jetzt aber selbst zu sehr später Stunde neugierig geworden.

Hallo Philippe, mein erster Gedanke war "noch ein Verückter" - ein schlechter Gedanke, ich weiß. Spannend: gerade vor ein paar Tagen habe ich einem Forumsmitglied das Buch "Archetypen der Seele" empfohlen. Es ist allerdings ein "Stoff" nicht für zwischendurch, eher ein Studienbuch für Menschen, die sich sehr ernsthaft mit der Struktur des Menschen beschäftigen wollen.

Ich wünsche Dir viele Beiträge zu Deinen Gedanken und werde gerne etwas beitragen, wenn es möglich ist. Du hast das Problem ja ganz richtig beschrieben.

Alles Gute Dir Wolfgang
 
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25.01.05
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Danke Wolfgang, danke Pius,

angeblich war Albert Einstein schon der Meinung, die wirkliche Mathematik wäre ganz, ganz einfach...

Ihm selber scheint diese dennoch verborgen gewesen zu sein.

Kennt ihr das: ihr wisst, dass ihr etwas wisst ohne zu wissen woher und warum ihr das wisst? Und habt ihr euch auch schon gefragt warum das so sein könnte?

Es ist irgendwie nicht rationell begründbar... kommt es über die Intuition, oder Inspiration...?

Ich bin heute zu tiefst davon überzeugt, dass die wirklich wichtigen Dinge ganz einfach sind. Irgendwo habe ich den Satz aufgelesen "Als der Mensch zu vergessen begann, erfand er die Schrift". Der Satz hat mir seither keine Ruhe mehr gelassen. Doch was begann er denn zu vergessen?

Es ist in diesem Zusammenhang nicht uninteressant die Lebensweise, die Ansichten von Völkern zu beobachten, die keine schriftlichen Aufzeichnungen kennen, z.B. die Kelten, Aborigines, Indianer. Sie verehren ihre Götter in der freien Natur, ohne Tempel oder Kirchen. Dort begegnen sie ihnen, den Wesenheiten, den Energien.

Ein Viktor Schauberger beispielsweise sagte auf die Frage hin, woher er denn sein Wissen über das Wasser habe, er hätte seine Seele dem Bach übergeben und sie mit dem Wissen um die Dinge zurückerhalten...

Vermutlich gibt es ganz viele Beispiele von Menschen, die ihr Wissen auf ähnliche Art erhalten, nicht ganz von dieser Welt, aber vieleicht darum gerade für diese Welt (und ich meine damit nicht unbedingt diese unsäglichen Channelings...).

Herzlichst - Philippe
 
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