Unsere Medizin und ihre Entwicklung - meine Sicht

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unsere medizin (und vor allem die mediziner) ist wirklich nicht gut, weil die meisten nur das lernen, was sie für`s examen brauchen.
das ist aber sehr wenig.
Ob unsere Medizin nicht wirklich gut ist, kann ich mangels Vergleichen mit anderen Ländern nicht beurteilen.
Ich denke allerdings, daß die Ausbildung der künftigen Mediziner nicht sonderlich gut ist und längst gründlich überarbeitet werden sollte.
Die Studenten haben so viel zu lernen nach den jetzigen Lehrplänen, daß sie für zusätzliche Fächer gar keine Zeit und auch kein Geld haben. Das finde ich sehr schade, weil so kaum die Möglichkeit besteht, die späteren Ärzte umfassend auszubilden oder ihnen wenigstens eine gewisse Neugier an ungewöhnlichen Methoden mitzugeben.
Vielleicht besteht da ja eine gewisse Hoffnung, durch das Lernen zu Hause in Lockdown-Zeiten?

Was an unserem Gesundheitssystem meiner Meinung nach auch nicht gut ist: die immer noch bestehende Hierarchie in den Kliniken. Dadurch wird so manch einem jungen Arzt die Kraft genommen und etwaige überschüssige Energie ausgetrieben ...

Die Krankenkassen erhalten eine Menge Geld. Die Frage ist nur, ob sie das auch für das Wohl der Zahlenden ausgeben oder ob es nicht eher in andere Kanäle flließt.

Grüsse,
Oregano
 
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Vielleicht besteht da ja eine gewisse Hoffnung, durch das Lernen zu Hause in Lockdown-Zeiten?
Unser drittältester Enkel studiert Medizin, alle Vorlesungen sind zu Hause am PC, nur zu den Klausuren fährt er an seinen Studienort. Er findet dies gräßlich, weil ihm der Kontakt zu und der Austausch mit seinen Kommilitonen fehlt.
 
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04.12.20
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Grüße Euch, Wenn ich mich wieder einmal melden darf:

Alles im Leben hat zwei Seiten. Hier der Patient der zum Großteil einen Lebensstiel lebt der seinen Körper nicht beachtet und sogar schädigt.
und eventuell sich trotz zeigender Schäden nicht ändern will.

Auf der anderen Seite der Mediziner von dem verlangt wird schnell und einfach alles wieder ins Lot zu bringen. Als Stütze dienen ihm die Erzeugnnisse der Pharmaindustrie die Wunder versprechen. Die Verzettelung einzelner Fachgruppierungen verhindern einen Erkrankten als Gesamtbild zu betrachten. Zeit ist Geld und um Ursachen einer Erkrankung zu erforschen und zu finden da benötigt es schon mehr als ein max. 10 Minutengespräch.

Der menschliche Organismus besteht aus Billionen einzelner Zellen und jede ist mit allen anderen vernetzt. Unser Körper besteht eben nicht wie ein technisches Gerät wo man einzelne defekte TEile auswechseln kann.
Auch unsere heutige hektische Lebenwelt ist nicht geeignet uns Gesund zu halten. Wir sind nicht gebaut um diesem Stress und der Schnelligkeit unseres jetzigen Lebensstiles ohne Schwächung von Geist und Seele zu ertragen. Vor einer Generation lachten wir über die Amerikaner die auf den Sofas ihrer Neurologen und Psychiater ihre Probleme erörterten. Viele mehr liegen jetzt auch bei uns auf der Behandlungspritsche und versuchen ihre Probleme anderen abzugeben.

Auch hier werden nur die Symptome mit nervendämpfenden Chemikalien behandelt , die Ursache bleibt weiterhin bestehen.
Unsere Altvorderen ruhten sich Abends nach getaner Arbeit bei einem Glas Wein oder Bier unter ihrem Nussbau im Garten aus, rekapitulierten in Gedanken ihren Lebenstag und beruhigten und erholten sich von ihren vollbrachten Tätigkeiten . Wie es heute ist brauche ich hier nicht wiedergeben.
Auch die ERziehung bezüglich einer entsprechenden Schulung unserer Jüngsten bezüglich gesunder ERnährung und Körperabläufe wäre sehr angebracht. Hier ist die Poklitik gefragt und gefordert.
Letztendlich ist jeder Einzelne selbst für seinen Körper verantwortlich.

»Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.« ( Aristoteles )

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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18.03.12
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Auch die ERziehung bezüglich einer entsprechenden Schulung unserer Jüngsten bezüglich gesunder ERnährung und Körperabläufe wäre sehr angebracht. Hier ist die Poklitik gefragt und gefordert.
Letztendlich ist jeder Einzelne selbst für seinen Körper verantwortlich.

»Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.« ( Aristoteles )

Ja, lieber Günter, letztendlich ist wirklich jeder Einzelne von uns selbst für seinen Körper verantwortlich.🍎⛹️‍♀️🤸‍♀️🏊‍♀️

Was mir nicht gefällt und ich nun schon so oft im Forum lese ist die ständige Kritik an unseren Kindern und Jugendlichen. Aber wir alle haben doch Familien, Freunde, Bekannte wo viele Kinder integriert sind. Müsste die Kritik nicht an uns ALLE gerichtet sein?
Erziehung fängt meiner Meinung in der Familie an!!!
Es ist einfach die eigene Kindheit mit der heutigen zu vergleichen, aber mal ehrlich, in jeder Generation gab es Stolpersteine.

Aus Erfahrung weiß ich, dass unsere Kinder viel mehr wissen als wir oft annehmen auch was die Ernährung betrifft. Ihr müsstet einmal meine zwei Enkelinnen sehen mit was für eine Selbstverständlichkeit sie "Gesundes" in den Einkaufswagen legen und bei mir auf den Frühstückstisch zaubern.

Auch in der Schule ist Ernährung und Bewegung ein Thema, zwar nicht vorrangig, aber diese Themen bauen sich jahrgangsweise weiter auf.
Ich finde es hat sich schon viel getan....
Was z.B. das Schulessen betrifft, Sportvereine, preiswerte gesunde Lebensmittel undundund, da ist wirklich die Politik gefragt.

Das waren ganz spontan meine Gedanken dazu.💞

Liebe Grüße von Wildaster☕
 
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04.12.20
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Hallo Wildaster,

Das war meinerseits aber keine Kritik an den Kindern selbst , sondern die Schulung die eher mangelhaft ist. Und so wie Du sagst- es ist die Aufgabe der Älteren ihr Wissen weiter zu geben. Doch wer selbst nichts weis kann auch nichts weitergeben. Turnen und körperliche Ertüchtigung war schon in Hitlers Zeiten ein starkes Thema. Heute ist es ja so das junge wehrpflichtige Männer 25% nicht tauglich sind weil sie keinerlei Kondition haben , körperlich und geistig und Seelisch nicht in der Lage sind. Der Zucker aus der Flasche viele Dick und fett und träge machen.
Ja , die Familie ist das Fundament und das wichtigste für die Entwicklung der Kinder, aber auch da haperts sehr oft. Nach wenigen Jahren trennen sich die Eltern aus vielerlei GRünden und den Kinder wird viel Rückhalt genommen.

Gehst Du heute nicht in den WAld? Bei uns kommt jetzt die Sonne durch und es soll warm werden.

Mit lieben Grüßen -Günter 40
 
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24.10.05
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Was mir nicht gefällt und ich nun schon so oft im Forum lese ist die ständige Kritik an unseren Kindern und Jugendlichen. Aber wir alle haben doch Familien, Freunde, Bekannte wo viele Kinder integriert sind. Müsste die Kritik nicht an uns ALLE gerichtet sein?
Erziehung fängt meiner Meinung in der Familie an!!!
Es ist einfach die eigene Kindheit mit der heutigen zu vergleichen, aber mal ehrlich, in jeder Generation gab es Stolpersteine.
Von mir war hier diesbezüglich nie etwas Negatives zu lesen. Von unseren drei Kindern vermag ich zu sagen, daß diese alle sehr vernünftig sind und um ihre Verantwortung wissen: Unsere Tochter steht im kirchlichen Dienst und hatte bislang pro Woche vier Beerdigungen - jetzt sind es fünf, aber die wenigsten durch Corona.
Vergangenen Herbst hat unser ältester Enkel geheiratet; seine Ehefrau hat wenige Wochen nach der Hochzeit das letzte Examen ihres Medizinstudiums abgelegt und sitzt jetzt noch an ihrer Promotion; ich kann nur staunen, was sie schon vom Leben weiß.
 
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18.03.12
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schon so oft im Forum lese ist die ständige Kritik an unseren Kindern und Jugendlichen.
Sorry, ihr kennt mich doch ein wenig und wisst, dass ich mich nicht immer korrekt ausdrücke.🥴

Lieber gerold, nein um Gottes Willen es bezog sich überhaupt nicht auf dich, ein wenig auf die Aussagen von Günter und dann auf einige Beiträge zu diesem Thema hier im Forum.

Du kannst wirklich stolz auf deine Kinder und Enkelkinder sein, gerolf.🙂

Lieber Günter, da siehst du einmal was deine Worte in mir entfachen.....😉
Bei uns regnet es leicht!

Ich schicke euch noch einmal herzliche Grüße.💞
 
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12.10.18
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sondern eher Drogen vom nicht legalen Markt.

das ist sache der polizei, die allerdings auch nur dienst nach vorschrift macht, wenn überhaupt.
ich seh hier sehr oft grüppchen von polizisten rumstehen und privatgespräche führen (hört man, wenn man dicht dran vorbeigeht), während dicht neben ihnen leute ohne maske rumlaufen (da wo es eigentlich pflicht ist, sie zu tragen, wie z.b. hier in der bahnhofshalle) und/oder autos in 10 m entfernung an der ampel bei rot durchfahren usw.

allerdings gibt es in deutschland millionen raucher und sicher keine millionen drogenabhängige.

aber auch da könnte man einiges erreichen, wenn man z.b. einen teil von dem geld, das man durch höhere preise bei den rauchern kassiert, dazu verwendet, die jungen leute besser über drogen und die üblen folgen aufzuklären.
und das aber wirkungsvoll, z.b. mit bildern von drogenabhängigen im endstadium usw. und vorträgen in schulen mit jungen leuten, die durch drogen massive probleme hatten und den absprung gerade noch so geschafft haben.
wenn nur 40jährige oder noch ältere die vorträge halten (wenn überhaupt), kommt es bei jugendlichen oft nicht an.

hindert das hierarchische System an den Kliniken die jungen Mediziner, die noch viel Idealismuss mitbringen daran, diesen umzusetzen.

das ist klar. aber wenn ich schreibe, daß viele mediziner nicht gut sind und nur abkassieren, ist doch eigentlich klar, daß ich die niedergelassenen meine.

wobei die ärzte in den kliniken nach den ersten jahren (die früher eh teil der ausbildung waren) auch sehr gut verdienen. und in den ersten auch schon gut.

im tv war vor kurzem ein bericht über ein med. thema und da meinte ein kinderorthopäde (ca. mitte - ende 30), daß er sich natürlich auch selbständig machen und dann mehr verdienen könnte, aber ihm würde seine arbeit in der klinik spaß machen und mit den 3900 netto, die er verdient, wär er auch zufrieden.

ein assistenzarzt fängt mit ca. 2500 - 2700 netto an, was für einen anfänger direkt nach dem studium eigentlich auch schon viel ist.

da benötigt es schon mehr als ein max. 10 Minutengespräch.

im schnitt kann das schon reichen, wenn ein arzt sich auch nur einmal der mühe unterzieht, ein paar merkblätter zum thema gesunde ernährung, gesunde lebensweise, ernährung bei div. uv usw. für seine patienten zu erstellen.

dann kann er ihnen das jeweils passende geben und muß nur kurz etwas dazu sagen.

ich war in meinem leben schon bei extrem vielen ärzten und kein einziger hat mal was von ernährung usw. gesagt.(auch kein zahnarzt, obwohl es da auch sehr wichtig wäre)
und 10 min. gespräche waren auch ausnahmen, meist waren es nur 5 min.

ebenso bei etlichen ärzten, in deren praxis ich gearbeitet hab. bei einigen hatte ich das labor gemacht und die untersuchungen, die die arzthelferin nicht machen durfte und hab aber auch mitbekommen, wie lang die patienten im sprechzimmer waren und mich beim blutabnehmen usw. kurz mit ihnen unterhalten. ich war bei keinem der ärzte länger als 3 monate.

anders war es da, wo ich die gesundheits- und ernährungsberatung gemacht hab, aber ärzte, die sowas bieten, konnte man damals schon mit der lupe suchen und in den letzten 30 jahren konnte ich keinen mehr finde, der mehr als das übliche 08/15 husch-pfusch bietet. oder nur, wenn man sehr viel dazubezahlt.

und mit der 5-min-medizin verdienen die ärzte so viel (ein allgemeinmediziner nach abzug der praxiskosten z.b. ca. 19.000 euro pro monat, internisten und hautärzte usw. noch mehr https://www.praktischarzt.de/arzt/gehalt-arzt/) , daß sie sich durchaus auch mal mehr zeit nehmen könnten.


lg
sunny
 

jinqwerding

Sicher warst Du bei vielen Ärzten, um überhaupt erst einmal diese Diagnosen zu bekommen.
Doch scheint mir, daß das letzten Endes nur Wörter sind, die nichts über mögliche Ursachen Deiner gesundheitlichen Probleme aussagen. Was denkst Du denn darüber?

Das trifft es nicht so ganz. Die 20. Diagnose brauche ich nicht mehr, deshalb war ich auch noch nicht mehr bei einem Rheumatologen. Früher war ich mal bei ein paar Rheumatologen, und jeder hat was anderes erzählt. Sowas brauche ich auch nicht.

Ich finde, Schulmedizin sucht nicht nach den Ursachen für Krankheiten. Die Ursachen sind für mich ganz klar Vergiftung (chronisch), schlechte Entgiftung (teilweise vererbt), kaputtes weil überlastetes Immunsystem und dann kommen die Krankheiten. Die summieren sich dann einfach so auf, je älter man wird. Und das einzige, was man dann noch zu hören bekommt, ist: Da kann man nichts machen.

Warum soll man dann noch zum Arzt gehen. Ich hätte eine Dauermedikation für die Schmerzen bei fibro haben können, wollte ich aber nicht. Ich bin ja eh total vergiftet, dann soll ich noch mehr Medis nehmen, das ist kontraproduktiv. Gegen die Depris, die sind auch chronisch, wird auch nichts getan, weil ich nichts mehr vertrage.
Warum ich nichts vertrage, interessiert aber keinen Arzt. Bzw. man wird dann direkt in die Psycho-Ecke gestellt. Sowas brauche ich auch nicht.

Schulmedizin denkt nicht ganzheitlich, es wird das Symptom behandelt, unabhängig davon, ob durch die Symptombehandlung dann weitere Baustellen entstehen.
Das ist für mich das Hauptproblem.
 
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10.01.04
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Turnen und körperliche Ertüchtigung war schon in Hitlers Zeiten ein starkes Thema.
Hallo Günter,

das stimmt wohl leider, aber ich könnte auf diesen Satz gut verzichten, weil Hitlers Interesse nicht wirklich der Gesundheit für ein späteres gutes Leben galt sondern eher der Ertüchtigung der jungen Männer in Richtung Krieg.

An die Ernährung bei Menschen, die ihm gar nicht am Herzen lagen bzw. die für ihn vernichtenswert waren, möchte ich da gar nicht denken...

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano
Hast DU ja natürlich mit den Hintergründen recht, wollte damit nur sagen das damals das Turnen in der freien Natur sehr populär geworden ist.
In der Politik ist nichts ohne Hintergründe ausgedacht.

mit freundlichen Grüßen Günter 40
 
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Turnen und körperliche Ertüchtigung als vermeintliche Garantie für ein gesundes Altern findet sich auch heutzutage - man muß sich nur den ganzen Fitness-Betrieb anschauen.
Wenn ich mir anschaue, was aus all den Klassenkameraden geworden ist, die in meiner Gymnasialzeit immer deutlich besser gewesen sind als ich, indem diese Jahr für Jahr bei den Bundesjugendspielen die Sieger- und Ehrenurkunden einheimsen konnten, während ich froh sein konnte, im Zeugnis noch auf die Note "ausreichen" zu kommen, kann ich nur froh und dankbar sein. Einige unserer damaligen besten Sportler haben längst das Zeitliche gesegnet, andere haben kaputte Gelenke.
 
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Hallo Gerold,

Spitzensport ist ja nicht unbedingt notwendig. Heute ist daraus ein Geschäft geworden. Unsere KInder haben es - besonders in einer Großstadt schon sehr schwer sich im FReien auszutoben. Jeder freie Platz wird zubetoniert und überall mußt Du Eintritts- oder Vereinsbeiträge bezahlen.
In China ist es üblich in den öffentlichen Parks in Gemeinschaft zu turnen. Das animiert, steckt an und macht in der Gruppe mehr Freude.
Durch zusätzliche Bewegung bekommst du mehr Kraftreserven und tust Dich bei der täglichen Arbeit leichter . Leider nehmen gerade die die es am meisten brauchen würden weniger teil. Überschüssige Fettablagerungen und Arterien -verkalkungen könnten da stark vermindert werden und damit unsere Wohlstandkrankheiten verringern.

mit freundlichen GRüßen- Günter 40
 
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24.02.18
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Nur weil uns die Welt etwas bietet, bedeutet es nicht das wir das annehmen müssen.
Wer den Stress haben will, geht zu ihm... Wer ich nicht will, nimmt ihn einfach nicht.
So einfach ist das.

Und wenn die Schuldmedizin nicht nach Ursachen sucht, warum bietet die Schulmedizin denn Diagnosemöglichkeiten. Die Schulmedizin ist das beste was wir haben, die muss eben nur korrekt angewendet werden. Und wer das haben will, kann sie sich auch nehmen, aber man muss dann auch mal Geld aufs Problem schmeißen. Und spätestens da hört bei vielen der Spass auf. Aber rummeckern auf die unfähigen Ärzte.

Es soll auch Menschen geben die als Stütze die Pharmalobby danken. Das sind mindestens jene die auf Phentanyl und co angewiesen sind ( Krebs). Sagt denen mal das er an sein Krebs selbst schuld ist und er besser beraten ist die Pharmalobby nicht zu unterstützen.

Man brauch nur nen fähigen Arzt der auf den Laborschein die richtigen Kreuze macht. Und ein Arzt der sich mit Naturheilmittel auskennt. Wobei auch nicht alle Naturheilmittel so wirksam sind wie Medikamente. Ohne gehst nun mal nicht.

Und überhaupt, die Ursache viele Depressionen ist ab und zu auch mal schlechtes Veralten. Laut Leitlinie ist immer eine Duale Therapie anzustreben. Nichts mit es wird es wird nicht an die Ursache geforscht...
 
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wollte damit nur sagen das damals das Turnen in der freien Natur sehr populär geworden ist.
Hallo Günter,

nicht erst nach Hitlers Machtergreifung wurde die Natur wieder mehr "genutzt". Schon früher - spätestens nach dem Ende des 1. Weltkriegs 1918 zogen u.a. die "Wandervögel" in die Natur.


Grüsse,
Oregano
 
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Am besten man geht mit einem überschaubaren Problem zu einem Schulmediziner, was in 10 Minuten erfasst werden kann. Dann werden Diagnosemaßnahmen eingeleitet und danach weiß man etwas mehr. Evtl. motiviert es dann, den Lifestyle etwas anzupassen.
Um mehr wissen zu wollen, muss man dann wieder einen Termin ausmachen für ein anderes Problem.
Es geht nur so, alles andere wäre noch teurer.

Die ganzen Zivilisationserkrankungen kann auch die Schulmedizin nicht heilen, da muss jeder selbst dran arbeiten.
 
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Es gibt auch Schulmediziner die sich das Elend eine Stunde lang anhören.
Trifft man bevorzugt bei Privatärzte. Die behandeln auch Kassenpotienten.
Zumindest soll dies vorkommen.
 
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18.01.14
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Und wenn die Schuldmedizin nicht nach Ursachen sucht
dann sucht sie wonach? Achja, du schreibst es ja, sie gibt denjenigen die Schuld, die so unverschämt sind, Heilung zu verlangen.
Dabei wären die meisten schon zufrieden, wenn kein größerer Schaden angerichtet wird - primum nil nocere, Griechenland, Hippokrates. Völlig veraltet!
 

jinqwerding

dann sucht sie wonach? Achja, du schreibst es ja, sie gibt denjenigen die Schuld, die so unverschämt sind, Heilung zu verlangen.

sie sucht nach Symptombehandlung. Weil die ja auch so prima gut bezahlt wird. Ich denke da an die Millionen Rheumakranken oder an die Millionen Depressiven. Damit kann man die Menschen ihr Leben lang mit Medikamenten versorgen und daran natürlich auch gut verdienen.
Und wenn die Schuldmedizin nicht nach Ursachen sucht, warum bietet die Schulmedizin denn Diagnosemöglichkeiten.
Die Diagnosemöglichkeiten sind unzulänglich. Z.b. CFS wird immer noch nicht diagnostiert. Jetzt erzähl mir keinen von dem einen oder zwei Ärzten in Deutschland, die dazu in der Lage wären, aber 500 Km weit entfernt wohnen.

Der gesamte Darmbereich existiert für die Schulmedizin nur in Bezug auf Darmkrebs. Schulmedizin weiß nicht, daß fast das gesamte Immunsystem im Darm sitzt; Allergologen wissen das nicht, es gibt keine Zusammenarbeit zwischen Allergologen und Gastro-Enterologen, was dringend notwendig wäre. Eigentlich müßte aber der Hausarzt diese Fachärzte ko-ordinieren, nur, was tut der, wenn der davon nichts weiß? Nichts tut er.

Wessen Darmflora "kaputt" ist, der hat Pech gehabt, weiter untersucht wird da nichts, Diagnosen wie Zöliakie werden gar nicht oder zu spät gestellt, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Wenn man das Pech hat und Allergiker ist, wird der Spießrutenlauf noch länger. Die "völlig neue" Krankheit MCAS - dafür gibt es in Deutschland 2 Ärzte. Man beachte die wahnsinnig große Anzahl. Geschätze Fälle von verdeckter MCAS in der Bevölkerung: bis 20 Prozent. Wo sollen die Leute alle hin, die werden falsch diagnostiziert ("Reizdarmsyndrom", das ist sowieso der 2. Lieblingssatz der Ärzte nach dem Satz "Da kann man nichts machen") und falsch behandelt oder gar nicht behandelt.

Von anderen, in anderen Ländern längst anerkannten Krankheiten wie MCS möchte ich jetzt gar nicht mehr anfangen. Diese Leute sind völlig verloren. Denen hilft kein Arzt mehr.

Ach so, und noch was, zum Geld: Wenn man kein Geld hat, kann man keine Diagnostik machen lassen.

Eigentlich müßte jede Diagnostik von den Krankenkassen bezahlt werden, wenn derjenige ein Symptombild hat, welches gemäß einer Krankheit stark belastend ist, den Kranken leiden läßt, seine Lebensqualität einschränkt, und so weiter. Tun die Kassen aber schon lange nicht mehr.
 
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24.02.18
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Die Hälfte ist Quatsch.
Labor Darm.
Bietet auch Ganzimmun IMD Lab4More ect. pp.

Beispiele Darmkrankheiten:
  • Morbus Crohn.
  • Colitis ulcerosa.
  • Divertikulose.
  • Lebensmittelallergien.
  • Zöliakie.
  • Kurzdarmsyndrom.
  • Reizdarmsyndrom.

Jeder hat das Recht auf freie Arztwahl und kann sich seine Krankenverischerung selbst aussuchen. Ich bin Harz 4 Empfänger und meine Arztkosten von 2019 beliefen sich auf 13500€. Ok ist PKV, das kann aber jeder der will.

Die Kombi PKV und Harz 4 ist für die Masse der Menschen ist Deutschland das beste was es gibt.
Die Nummer als Arbeitnehmer macht erst dann Sinn wenn man rund 1000€ bereit ist zu zahlen für diverse Untersuchungen die die GKV nicht zahlt.


Und jetzt sag mir mal was es für einen Unterschied gibt bei der Symptombekämpfung bei Depressionen.
Psychiater5 nutzen SSRI, Naturheilkundler nutzen 5HTP. Zum Beispiel.
Wird da die Ursache bekämpft? Nein. Es wird nur ein Mangel ausgeglichen.
Die Ursachenbekämpfung ist in der Regel eine Psychotherapie.
Ausnahmen gibt es immer. Zum Beispiel HPU geplagte die wegen B6 Mangel kein ausreichendes Adrenalin/Noradrenalin/ GABA bilden können.

Ich horche gespannt.
 
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