Corona-Virus: Langzeitfolgen

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Frauen im Alter von 50-60 Jahren haben das größte Risiko, "langes Covid" zu entwickeln, so die Analyse. Ein höheres Alter und das Auftreten von fünf oder mehr Symptomen innerhalb der ersten Krankheitswoche waren ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für dauerhafte Gesundheitsprobleme verbunden.

Die von Dr. Claire Steves und Prof. Tim Spector am King's College London geleitete Studie analysierte Daten von 4.182 Anwendern der COVID-Symptomstudie, die ihre Gesundheit konsequent protokolliert und positiv auf das Virus getestet hatten.

Im Allgemeinen war die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen an Covid-Symptomen litten, die länger als einen Monat andauerten, doppelt so hoch wie bei Männern - aber nur bis etwa zum Alter von 60 Jahren, wo sich ihr Risikoniveau annäherte.

Mit zunehmendem Alter war auch ein erhöhtes Risiko für "langes Covid" verbunden: Etwa 22% der über 70-Jährigen litten vier Wochen lang oder länger, verglichen mit 10% der 18- bis 49-Jährigen.

Bei Frauen in der Altersgruppe 50-60 Jahre schienen diese beiden Risikofaktoren miteinander kombiniert zu sein: Bei ihnen war die Wahrscheinlichkeit, dauerhafte Symptome von Covid-19 zu erfahren, achtmal so hoch wie bei den 18- bis 30-Jährigen. Der größte Unterschied zwischen Männern und Frauen zeigte sich jedoch bei den 40- bis 50-Jährigen, bei denen das Risiko von Frauen, lange Covid-Symptome zu entwickeln, doppelt so hoch war wie bei Männern.

"Dies ist ein ähnliches Muster wie bei den Autoimmunkrankheiten", sagte Spector. "Dinge wie rheumatoide Arthritis, Schilddrüsenerkrankungen und Lupus kommen bei Frauen bis kurz vor der Menopause zwei- bis dreimal häufiger vor, und dann wird es immer ähnlicher". Seine Vermutung ist, dass geschlechtsspezifische Unterschiede in der Art und Weise, wie das Immunsystem auf das Coronavirus reagiert, für diesen Unterschied verantwortlich sein könnten.
Quelle: https://www.theguardian.com/world/2...t-greatest-risk-of-long-covid-experts-suggest
Die Studie selbst:
 
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Oje... noch ein "Corona" Thread, diesmal die Angstmache gleich mit im Titel

Je mehr neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht in den Kram passen, umso stärker scheint der Drang zu werden, diese Angstmache zu forcieren.

Was sollen die Zahlen uns nun wieder sagen, solange sie nicht in Bezug gesetzt sind zu zB Infuenza, wo wir ja mittlerweile schon mehrere Studienbelege haben, dass die Mortalität bei "Corona" eben nicht höher ist ? Was den Tagesschau-Konsumenten natürlich auch unterschlagen wird.

Könntest du das nachliefern ?
 
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Je mehr neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht in den Kram passen, umso stärker scheint der Drang zu werden, diese Angstmache zu forcieren.
Angstmache ist das falsche Wort.
Man muss m. E. die Menschen vor allem auch über die möglichen negativen Folgen einer Infektion informieren, weil sie sich dann auch besser schützen können.
Zu Beginn der Corona-Pandemie hat man immer beschwichtigt und gesagt, Corona sei nicht so schlimm wie eine Grippe oder allenfalls gleich schlimm.
Das führte bei etlichen Menschen dazu, dass sie Corona auf die leichte Schulter genommen haben und sich womöglich fahrlässig (siehe "Corona-Parties") infizieren und teils dann starben. Ich muss mir hier einen weiteren Kommentar verkneifen ...
Menschen, die ausreichend informiert sind, schützen sich besser als diejenigen, die weiter in dem Glauben leben wollen, dass Corona nicht schlimm sein könne.
Sich auf Statistiken zu verlassen, die für Jüngere ein geringeres Risiko belegen, ist auch trügerisch.
Wenn man gerade derjeinige ist, der die Ausnahme zur "Regel" darstellt und einen schweren Corona-Verlauf dennoch hat, nützen einem solche Statistiken nichts.
Im Gegenteil: Die Statistiken könnten dazu führen, dass die Jüngeren sich fahrlässiger verhalten (und es auch tun, wie man weiß).

Ich vergleiche es immer mit meinen sehr seltenen Krankheiten:
Die Wahrscheinlichkeit eine sehr seltene Krankheit zu bekommen, ist lt. Statistik sehr gering.
Die Wahrscheinlichkeit gleich 3 sehr seltene Krankheiten (wie ich sie habe) zu bekommen, ist nicht mehr berechenbar, weil es solche Fälle vermutlich nur wenige Male gibt.
Aber dennoch habe ich diese seltenen Krankheiten. Diese wurden dann auch extrem spät festgestellt, weil die Ärzte auch "in Statistiken denken". D. h. etwas was selten ist, ist so unwahrscheinlich, dass man es nicht zu untersuchen braucht.
 

Kate

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Oje... noch ein "Corona" Thread, diesmal die Angstmache gleich mit im Titel
Ich finde die Idee, dazu einen Thread aufzumachen, gut und den Titel sachlich.

Die Info, dass es zu Langzeitfolgen kommen kann und dies offenbar nicht so selten ist (in D gibt es so weit ich weiß schon Reha-Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben), kann aus meiner Sicht das bewirken, was Margie hier beschreibt:
Man muss m. E. die Menschen vor allem auch über die möglichen negativen Folgen einer Infektion informieren, weil sie sich dann auch besser schützen können.
Ich würde noch ergänzen:... "und wollen".

Von einer sachlichen Diskussion zu diesem Thema und den jeweiligen neuen Erkenntnissen können wir nur profitieren.

Gruß
Kate
 
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weil es solche Fälle vermutlich nur wenige Male gibt.

mittlerweile bin ich mir rel. sicher, daß "seltene" krankheiten garnicht so selten sind, sondern nur mangels erforderlicher kenntnisse bei den ärzten selten diagnostiziert werden.

die aip steht z.b. schon seit jahrzehnten in den med. fachbüchern und trotzdem wußte von den -zig ärzten, bei denen ich früher war, nur ein einziger ein kl. bißl was darüber. er konnte mir daher auch nicht sagen, was ich machen kann und meiden muß um schübe zu verhindern.

alle anderen hatten null ahnung und erklärten daher alles als nur psych.-som., obwohl meine mutter mit mitte 40 dran gestorben ist und ich mit anfang 20 schon mehrmals wegen falscher medikamente (bei der aip sind etliche absolut uv und können tödlich wirken) bei geringer dosierung und sehr kurzer einnahmedauer stundenlang bewußtlos war und eeg-veränderungen und pupillenlähmungen hatte. und das gibt es bei nur psych.-som. (die betonung lag auch immer auf dem nur) definitiv nicht.

den lupus (sle) kannte auch nur einer und hat mir resochin verordnet, das ich aber nicht vertragen habe und mehr ist ihm dazu nicht eingefallen.

und mcas kennt keiner, aber deswegen war ich auch nur bei rel. wenigen ärzten, weil ich schon lange nicht mehr zur behandlung zu ärzten geh.


lg
sunny
 

Kate

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Hallo zusammen
.... sich auf Statistiken zu verlassen, die für Jüngere ein geringeres Risiko belegen, ist auch trügerisch.
Wenn man gerade derjeinige ist, der die Ausnahme zur "Regel" darstellt und einen schweren Corona-Verlauf dennoch hat, nützen einem solche Statistiken nichts.
Das Argument finde ich wichtig: Bei einer sinnvollen Risikoeinschätzung spielt nicht nur die (noch dazu womöglich nur grob geschätzte) Eintrittswahrscheinlichkeit eine Rolle, sondern auch die Folge, die schlimmstenfalls eintreten kann ("GAU" in der Atomkraft). Hatten wir anderswo schonmal andiskutiert: https://www.symptome.ch/threads/cor...altensregeln-sind-wichtig.142309/post-1258301

Den Vergleich
Ich vergleiche es immer mit meinen sehr seltenen Krankheiten:
... kann ich nachvollziehen, auch denke ich, dass dies
... daß "seltene" krankheiten garnicht so selten sind, sondern nur mangels erforderlicher kenntnisse bei den ärzten selten diagnostiziert werden.
.. stimmt. Nur sollten wir das hier nicht breiter ausdiskutieren, sondern uns auf das Thread-Thema zurückbesinnen.

Gruß
Kate
 
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02.01.05
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Gestern (oder vorgestern) kam im TV ein Bericht zu Corona, der auch die Langzeitfolgen behandelte.
Eine Ärztin einer REHA-Klinik berichtete, dass die angeblich Gesunden oft unter erheblichen Problemen noch leiden. Neurologische Störungen, Gedächtnisprobleme, verminderte körperliche Belastbarkeit, Atemnot, etc. waren einige der Störungen die sie nannte.
Dabei sollen diese Patienten einen milden Verlauf der Corona-Infektion oftmals gehabt haben und vor allem auch Menschen ohne Risikofaktoren waren davon betroffen!
Das war für mich eine alarmierende Feststellung, denn das heißt, dass mit Langzeitfolgen bei SEHR vielen Menschen zu rechnen ist.
D. h. auch die Menschen ohne Risikofaktoren sollten ALES tun, sich nicht zu infizieren.
Was das für die Sozialsysteme bedeutet, die schon vor Corona überlastet waren, kann sich jeder ausrechnen.
 
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Langzeitfolgen wird Corona noch auf einigen anderen Ebenen verursachen. Ich denke an die oft vermeidbaren (da etliche Infektionen grob fahrlässig erworben werden) Folgekosten, die ich in einzelnen Beiträgen schon angesprochen habe:
  • Krankheitskosten, die von den Krankenkassen bislang zu ersetzen sind
  • Kosten für Krankengeld bei Krankschreibungen
  • Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld
  • Kosten der Frühverrentungen
  • Steuerausfälle
  • Kosten der Lockdowns (inkl. Firmenpleiten)
Die Auflistung ist unvollständig.

Von daher wäre ich sehr dafür, dass man bei Menschen, die infolge des -unerlaubten- Nichttragens von Masken einen großen Teil der Kosten zurückfordert, wenn sich diese fahrlässig angesteckt haben und wenn bei diesen Krankheitskosten, Krankengeld, etc. anfallen. Ebenso sollten solche Menschen, wenn sie nachweislich andere infiziert haben, für deren Kosten aufkommen müssen.
Man kann die genauen Virustypen analysieren und dies kann den Nachweis von Ansteckungen erleichtern.

Aber vom Prinzip her ist es nicht hinnehmbar, wenn andere Bürger fahrlässig verursachte Kosten mittragen sollen. Von den Schmerzensgeldansprüchen der von diesen Menschen angesteckten Mitmenschen will ich noch nicht mal reden.
Es sollten m. E. schnellstmöglich gesetzliche Regelungen her, die verhindern, dass die Allgemeinheit unnötig verursachte Kosten bezahlen soll.
Die Solidarität, die unserem Sozialsystem zugrunde liegt, darf nicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit gelten.

Ich glaube sogar, dass sich viele Menschen vorsichtiger verhalten würden, wenn es gesetzliche Regressansprüche z. B. für die Krankheitskosten in exakt solchen Fällen geben würde.
Daher würde allein schon das Einführen solcher Regelungen einen großen positiven Effekt haben.
Denn ich bin mir sicher, dass vielen Menschen, die sich unvorsichtig verhalten, das Ausmaß ihres Fehlverhaltens nicht mal bewußt ist. D. h. es muss bei solchen Menschen eben "nachgeholfen" werden durch die Androhung drastischer Regressansprüche.

Derzeit ist es leider so, dass infolge dieser gigantischen Zunahme der Infektionen chronisch kranke Menschen (also die "Risikopatienten") nicht ins Krankenhaus, zum Arzt, zum Friseur, zur Fußpflege etc. gehen können.
Nicht mal die Fahrt dorthin ist, wenn der Betroffene nicht mehr selbst fahren kann, ohne Ansteckungsrisiko möglich. Selbst wenn man einen Fahrer hätte, der einem in ein Krankenhaus fährt, will man doch diesen Fahrer nicht dem Risiko einer Infektion aussetzen, wenn der bis zur Rückfahrt im Krankenhaus oder in der Arztpraxis warten muss.
Dass die Krankenhäuser infolge so zahlreicher vermeidbarer Infektionen überlastet werden, dass sogar Ärzte und med. Personal immer wieder angesteckt werden, sollte nicht länger toleriert werden.
 
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16.02.18
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Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Die meisten Menschen glauben immer noch, dass es in der Corona-Krise um Gesundheitsfragen geht und ein Großteil von ihnen hofft darauf, dass der Alptraum der vergangenen Monate bald vorbei ist. Um es kurz zu machen: Ihr Glaube trügt und sie hoffen vergebens.

Ich persönlich weiß mittlerweile überhaupt nicht mehr was ich glauben soll, doch die ganze Situation wird auf jeden Fall Langzeitfolgen haben.

 
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07.05.09
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Hallo,

habe mir in den Corona- und anderen Threads viele Beiträge gelesen. Oft ging es dabei um Zahlen (absolute, relative). Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber irgendwo habe ich in den letzten zwei Wochen gelesen, dass die Neuinfektionen aktuell? doppelt so hoch sein sollen wie die bei einer stärkeren Grippe-Welle. Eine Grippe-Welle, selbst wenn sie stärker ausfällt, kann und ist von den Krankenhäusern in Deutschland bisher gut abgefangen worden.

Das heißt, es bildeten sich keine Schlangen von Rettungswagen vor dem Krankenhaus etc.. :eek: Alles, was darüber hinaus geht und das ist bei Corona anscheinend bald (in einigen Wochen oder 2 Monaten) der Fall, ist schwierig.

Die medizinische Versorgung von Corona-Patienten mit Atemproblemen etc. ist das Nadelöhr, durch das wir müssen. Im Vergleich dazu sind die Infektionszahlen (relativ oder absolut) weniger wichtig.

Grüsse
 
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12.10.18
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Von daher wäre ich sehr dafür, dass man bei Menschen, die infolge des -unerlaubten- Nichttragens von Masken einen großen Teil der Kosten zurückfordert,

ein verständlicher wunsch, aber leider nicht durchführbar, weil man einen individuellen direkten zusammenhang nicht beweisen kann.

da wir gsd in einem rechtsstaat leben (auch wenn das von div. coronaverharmlosern usw. geleugnet wird), kann man nur dann zu schadenersatz usw. verurteilt werden, wenn zweifelsfrei bewiesen wird, daß man den schaden persönlich verursacht hat und der schaden auch direkte folge des fehlverhaltens ist.

aber was man machen kann und es leider nicht bzw. viel zu wenig macht, sind kontrollen, ob die masken da getragen werden, wo es vorgeschrieben und notwendig ist, d.h. in öffentlichen geschlossenen räumen, in bussen usw.

auf der straße ist es eigentlich nicht notwendig, jedenfalls nicht da, wo man nur kurz an anderen vorbeigeht.
lediglich bei versammlungen draußen, bei denen viele lange dicht zusammenstehen usw. , ist es wahrscheinlich auch notwendig.

aber es wird z.b hier in der stadt noch nicht mal in bussen und bahnen kontrolliert, obwohl man da keinen abstand halten und nicht ausweichen kann und da immer etliche entweder ganz ohne maske sind (die hängt unter dem kinn, damit man sie schnell hochziehen kann, wenn ein kontrolleur kommt) oder die maske nur auf dem mund hat (was eigentlich auch bußgeld kostet, aber hier wird ja nie kontrolliert).

wenn man da oft und richtig (d.h. nicht in auffälligen uniformen) kontrollieren würde und hohe bußgelder verhängt (besonders hoch bei wiederholungstätern), würden zum einen doch mehr leute die maske da tragen, wo es notwendig ist und zum anderen käme auch etwas geld in die kassen, das genutzt werden könnte, um wenigstens einen kl. teil der coronakosten zu decken.

doch die ganze Situation wird auf jeden Fall Langzeitfolgen haben.

auf jeden fall. aber das war schon bei etlichen anderen sachen (wirtschaftskrisen usw.) auch so und das hat sich irgendwie immer wieder geregelt ohne daß es zu so extremen langzeitfolgen gekommen wäre wie in etlichen anderen ländern.

im vergleich mit anderen ländern geht es uns trotz einiger katastrophen (weltkriege, wirtschaftskrisen usw.) sehr gut.
selbst wer aus irgendeinem grund kein einkommen hat, muß nicht verhungern oder auf der straße leben, weil jeder bürger einen anspruch auf sozialhilfe und krankenversicherung hat.
in anderen ländern gibt es das nicht bzw. in den eh nur rel. wenigen, die sowas haben, ist es meist nicht in der höhe wie hier.

man könnte die negativen folgen wahrscheinlich teilweise verhindern bzw. sie weniger negativ verlaufen lassen, wenn man etwas vernünftiger handeln würde und eher sinnlose einschränkungen wieder zurücknimmt, was aber ja teilweise schon durch gerichtsurteile (bzgl. sperrstunde in kneipen usw.) geschehen ist, wobei man auch da wieder sehen kann, daß die demokratie hier doch rel. gut funktioniert, auch wenn manche daran zweifeln.

Im Vergleich dazu sind die Infektionszahlen (relativ oder absolut) weniger wichtig

die finde ich auch rel. unwichtig. zum einen müßte man für eine genaue zahl extrem oft (einen tag nach dem test könnten sich ja schon wieder etliche irgendwo angesteckt haben) die gesamte bevölkerung testen, was garnicht geht und zum anderen sind viele infizierte selbst garnicht krank oder nur mit eher geringfügigen symptomen.

die tests sind wichtig, wenn jemand symptome hat oder direkten kontakt zu infizierten hatte um festzustellen, ob er/sie corona hat und ihn in quarantäne zu schicken bevor er etliche andere ansteckt.

ansonsten sind vor allem die zahlen wichtig, wieviele im krankenhaus und vor allem auf der intensivstation landen, weil da die kapazitäten begrenzt sind (holland und belgien schicken schon kranke in unsere krankenhäuser, weil es hier dank besserer schutzmaßnahmen weniger coronakranke und daher noch freie betten gibt).

und natürlich die zahl der coronatoten, die hier dank besserer schutzmaßnahmen sehr viel niedriger ist als in vielen anderen ländern (bei uns bis jetzt nur so viel wie bei einer sehr hefigen grippewelle), wobei in den "freien" ländern, also denen ohne masken"zwang" die menschen teils sogar massenhaft sterben (in amerika schon weit über 230.000 , in einigen ländern, u.a. belgien, auf tote p.m. bezogen sogar noch wesentlich mehr) .

wenn hier mehr leute vernünftig und verantwortungsbewußt wären, also z.b. keine feiern mit extrem vielen leuten in geschlossenen räumen ohne abstand durchführen würden usw., was leider noch oft vorkommt, müßten wir uns wegen corona kaum mehr sorgen machen als wegen einer heftigen grippewelle, die es ja auch alle paar jahre mal gibt.


lg
sunny
 
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