Brauche dringend Hilfe!

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14.08.15
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Hallo zusammen:)
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen!
Seit Februar geht es mir schlecht. Bin seit dem krank geschrieben. Alles hat angefangen wie eine Grippe nur ohne Fieber mit starken Kopfschmerzen. Dann kam auch noch Schwindel und benommner hinzu. Mir ging es schubweise gut und dann wieder richtig schlecht. irgendwann kamen dann auch noch extreme Panikattacken dazu. Bis heute geht es mir sehr schlecht.
Meine Symptome: Kopfschmerzen Benommenheitsgefühl Nacken Rückenschmerzen Abgeschlagenheit manchmal diffuse Schmerzen am Körper Muskelzucken manchma lHalzschmerzen Schweissusbrüche Herzrasen Blutdruckschwankung

Blutbilder sind immer ok Schilddrüse auch
HNO hat nur Kleinigkeiten festgestellt
Kardiologisch alles untersucht

MRT steht noch an sowie Borreliose Test.
 

Malve

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Hallo patient21,

herzlich willkommen im Forum:)!

Könntest Du alle Labor- und Arztbefunde bitte hier einstellen?
Es hilft sehr weiter, wenn wir mehr Einzelheiten wissen.

Liebe Grüße,
Malve
 

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Themenstarter
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14.08.15
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Also Werte und Diagnosen bis jetzt:
HNO: nasenscheidewandverkrümmung und ein Nasenloch zu klein
Allergologe: sämtliche Allergien
Hausarzt: leichtes Asthma

Werte: großes Blutbild ok
IgA: 162,9 65-435
IgE 61,6 <100
TSH: 3,06 0,3-4,2
FT3: 5,26 3,67-10,43
FT4: 11,66 7,00-22,00

EBV IgGAK: 2,6
EBV 1AK: 2,8
EBV IgM-AK 0,1
 
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10.01.04
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Hallo Patient,

Seit Februar geht es mir schlecht. Bin seit dem krank geschrieben. Alles hat angefangen wie eine Grippe nur ohne Fieber mit starken Kopfschmerzen. Dann kam auch noch Schwindel und benommner hinzu.
Gab es im Januar/Februar ungefähr etwas Neues in Deinem Leben/Umfeld wie
- Umzug, Renovierung einer Wohnung/neue Möbel, Farben, Tapeten usw. , Medikamente, Ernährungsveränderung, Reise, Impfung, Unfall, Zahnbehandlung ... - ?

Hast Du immer schon viele Allergien gehabt oder sind die plötzlich aufgetreten? Weißt Du etwas von Intoleranzen? Wie äußern sich diese?
(Allergien werden vom Allergologen getestet; Intoleranzen vom Gastroenterologen).

Wie sieht Deine Halswirbelsäule aus? Ist evtl. von Deinem Kopf schon ein CT bzw. MRT gemacht worden?

Dein TSH ist laut neueren Grenzwerte (bis 2,5) leicht erhöht, und die Antikörper fehlen ganz. Da wäre es gut, wenn Du in einer Facharztpraxis alle Werte bestimmen lassen würdest.
...
Ärzte lernen während ihres Studiums und sind auch davon überzeugt, dass „ein normaler TSH-Wert eine Schilddrüsenfehlfunktion ausschließt“. Die Realität sieht aber anders aus! Es gibt in der Tat Patienten, die einen normalen TSH-Wert aufweisen und trotzdem Symptome haben, die auf eine Schilddrüsenfehlfunktion hindeuten. Und es gibt sogar Patienten, die einen normalen TSH-Wert haben und trotzdem erhöhte Antikörper aufweisen. Ja, die gibt es auch und es sind viele!
Aus diesem Grund sollten bei Verdacht auf eine Schilddrüsenfehlfunktion alle Schilddrüsenwerte- TSH, FT3, FT4, auch TPO-AK, TRAK, und TG-AK- bestimmt werden. Da die Größe, Knoten und sonstige Veränderungen der Schilddrüse im Blutserum nicht feststellbar sind, sollte unbedingt auch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen. Das Abtasten der Schilddrüse genügt in vielen Fällen nicht. Hinzu kommt noch, dass der obere TSH-Grenzwert in Deutschland oftmals eindeutig zu hoch angesetzt wird. Neuere Studien aus den USA, aber auch aus Deutschland, haben gezeigt, dass 95% der Menschen mit einer gesunden Schilddrüse einen TSH-Wert zwischen 0,4 und 2,5 haben.
Nach einer Empfehlung der „National Academy of Clinical Biochemistry“ sollte der obere TSH-Grenzwert nach unten korrigiert werden, weil bereits ab einen TSH-Wert von 2,5 eine latent hypothyreote Stoffwechsellage (SD-Unterfunktion) besteht und eventuell abgegrenzt werden muss.

Der neue empfohlene TSH-Referenzwert liegt daher bei 0,4- 2,5.
...
Hormonselbsthilfe Elisabeth Buchner | Themen | Schilddrüsenprobleme | TSH-Normwert - Diskussion zur TSH-Normwertbestimmung

Grüsse,
Oregano
 
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21.05.11
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Hallo Patient,
hört sich für mich wie eine Histaminintoleranz an, die wird in der Regel übersehen. Der Facharzt wäre der Gastroenterologe. Leider kann man da in der Regel nicht viel erwarten , die Erkrankung ist auch so lange noch nicht auf dem Markt....
Die Test die der Allergologe macht auf DAO und Histamin sind alles andere als zuverlässig. Bei einer Freundin wurde deshalb auch nur einer von den beiden gemacht beim Gastro. Der Goldstandard ist die Probediät.
Ich habe die Hit schon seit der Kindheit im Rückblick, nur dass es um die Mitte 30 dann richtig schlimm wurde. Ein Leben lang fast in ärztlicher Behandlung und hier hat man mich auch die Hit aufmerksam gemacht.
Meine Ärzte in der Dialyse haben auch keine Ahnung von der Hit.
Die Probediät habe ich konsequent durchgezogen und zwar ohne Milchprodukte und glutenhaltige Getreide, die hatte ich schon nicht mehr zu mir genommen mit grossem Erfolg. Nach einer Woche war klar, das ist es, mir ging es unglaublich besser, viele verschiedenste Symptome verschwanden plötzlich .
Glutenhaltige Getreide und Milchprodukte werden in der Regel mit Hit nicht vertragen und sind auch nach Dr. Ledochowski histaminfreisetztend.
Du wirst mit Sicherheit auch noch mehr Unverträglichkeiten haben auf Nahrungsmittel. Ich grenze das ganz klar ab von den echten Allergien, mit denen Du es ja leider auch gut zu tun hast. Der Allergologe kennt sich hier nicht aus, da es nicht sein Fachgebiet ist.
Leider behandeln sich hier viele selbst, weil sie keinen kompetenten Arzt finden, geht mir auch so.

Gefühlte Grippe ohne Grippe und ohne Temperatur sind bei der Hit nicht ungewöhnlich. Ich hatte das damals sehr häufig über viele Jahre. Ärzte waren ratlos. Neulich habe ich zuviel Histamin abbekommen und hatte 1.5 Tage starken durchsichtigen Schnupfen, Niesen, sonst nichts. Früher ohne Diät dauerte das länger und ich dachte, ich hätte ne Erkältung. Nase lief auch häufig leicht .
Blutbild normal ist auch nicht ungewöhnlich.
HNO. Mein Onkel wurde an der Nase operiert, dann hatte er irgendwann die Nase 10 Jahre zu und die bekam er erst wieder frei nach 6 MOnaten ohne Gluten. Die Diät macht er nun seit Jahren auf meinen Rat hin. Gelenkschmerzen und Depressionen , häufig Erkältungen sind längst vorbei. ER ist 70. Er hat aber ganz sicher auch ne Hit, von der er allerdings nichts wissen will. Aber ich kenne die Symptome nur allzu gut aus Recherchen und eigener Erfahrung.

Mein Eindruck ist die Hit als auch die Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören heute schon fast zum guten Ton leider.

Meine Symptome: Kopfschmerzen Benommenheitsgefühl Nacken Rückenschmerzen Abgeschlagenheit manchmal diffuse Schmerzen am Körper Muskelzucken manchma lHalzschmerzen Schweissusbrüche Herzrasen Blutdruckschwankung
Kopfschmerzen passen zur Hit, Benommenheitsgefühl, Abgeschlagenheit, dirffuse Schmerzen (kenne ich nur zu gut , hängt vom Histaminspiegel ab bei mir), Schweissausbrüche,Herzrasen , Blutdruckschwankungen. Alles das ist mir geläufig zum Thema Hit und gehört auch zu meinen Erfahrungen.
Die Probleme mit dem Rücken und den Muskeln könnten bin nicht sicher. Das Muskelzucken meine ich ,ist ein Magnesiummangel. Die Rückenschmerzen, Verspannungen auch wegen zu wenig Mg?
Hitler nehmen meistens Mg ein.

Schau mal hier, das ist eine sehr gute Seite zum Thema.

SIGHI > Einleitung

Aber hier im Forum wirst Du über die Hit und Unverträglichkeiten auch ne Menge erfahren.

Mich würde mal Dein Alter interessieren und Dein Geschlecht.
Man liest gerne, dass die Hit Frauen ab 40 gehäuft haben. Aber ich meine, das ist ein alter Hut. Wie gesagt ich hatte das schon als Kind...

Die Frage ist, was bei Dir hinter all dem steht, auch hinter den Allergien.
Häufig geht es um Umweltgifte, allen voran Schwermetalle, Nährstoffmängel.
Ernährung ist meisten nicht optimal und mit konventionellen Produkten, das schwächt auf Dauer auch den Körper allein schon durch die Unmengen an Lebensmittelchemie.
Darm und Leber hängen da vermutlich auch mit drin. Aber keine Panik, das kann man alles wieder einrenken, wenn es auch häufig sehr viel Zeit braucht.
Stress macht die Sache nicht besser.
Heisses Thema bei vielen Baustellen: Mitochondrientherapie nach Bodo Kuklinski. Die mache ich gerade in Eigenregie, weil keine Kassenleistung und noch kaum bekannt.
Ausleitung von Schwermetallen, Optimierung der Ernährung.

Ich bin seit 22 Jahren Dialysepatientin wegen einer Autoimmunerkrankung. Seitdem mir die meine sämtlichen damals maskierten Unverträglichkeiten bekannt sind und ich mich in der Regel danach richte, geht es mir ungleich besser, wie schon mal erwähnt.
Nun arbeite ich stetig daran, die Ursachen für die massiven Unverträglichkeiten und die Abeschlagenheiten zu finden und auszuschalten.
Werde durch meine Ärzte untersützt in meiner Selbstbehandlung. Wenn nicht, suche ich mir eben andere. In Hamburg zum Glück kein Problem.

Alles Gute.
Claudia.
 
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04.05.14
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Hallo Patient,

Es könnte wirklich etwas mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu tun haben. Das solltest du abklären oder für dich selbst herausfinden.
Das beste wäre, du würdest ein Tagebuch führen mit dem was du isst und deiner Symptome.

Deine beschriebenen Symptome hatte ich dreimal und bin sogar einmal ins Krankenhaus, weil es mir so schlecht ging. Das hatte auch etwas mit Nahrung zu tun.

Man glaubt das kaum, aber es ist leider so und kann solche Symptome hervorheben.

Das wird alles etwas dauern bis du Termine beim Gastroenterologen und Co bekommen wirst, vielleicht macht es Sinn sich mit Histamin und anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten auseinanderzusetzen.

Liebe Grüße
Nicole
 
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21.05.11
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MIt dem Tagebuch ist das so eine Sache, weil viele Reaktionen verzögert auftreten, manchmal Minuten, manchmal Stunden oder sogar Tage später. Milchprodukte könne 14 Tag Problem bereiten im Nachhinein.
Wenn man aus allem raus ist, was man nicht verträgt und dann man was Falsches isst, bekommt man häufig sehr viel früher und eindeutigere Symptome nach meiner Erfahrung.

Schönes WE.
Claudia.
 

Luft

.... steht noch an sowie Borreliose Test.
Hallo patient21,

den Borreliose Test halte ich für sehr wichtig.

Ich schreibe ‚sehr‘, weil es bei Borreliose auf schnelles Handeln ankommt, da Borreliose sicher nur im Frühstadium heilbar ist. D.h. sie muß so früh wie möglich behandelt werden!

Allerdings sind alle Tests nicht wirklich zuverlässig, d.h. sie können trotz Borreliose negativ ausfallen, und deshalb gehören unbedingt die „Geschichte“ und die „Klinik“ dazu.

Geschichte meint z.B. ob ein Zeckenstich erinnerlich ist? Selbst wenn du keinen erinnerst, dich aber z.B. viel im Freien aufhältst, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, daß du mal eine Zecke hattest. Manche Zecken sind winzig klein.

Klinik meint deine Symptome: Und alle Symptome, die du angibst, hat man typischerweise bei Borreliose – (kann sie aber leider auch bei andere Krankheiten habe). Vor allem auch der Beginn wie Grippe ist ziemlich typisch.

Wenn du eine Rötung hattest – „Wanderröte“ (oder Erythema migrans), dann gilt die Diagnose „Borreliose“ als gesichert und sollte sofort behandelt werden, unabhängig vom Labort-Test.

Viele Grüsse
 
Themenstarter
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14.08.15
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Vielen Dank für die Infos!:)
An Histaminintolleranz habe ich auch direkt gedacht, doch DAO und Histamingehalt waren immer im Grenz Bereich.. Eine Wanderröte hatte ich nicht.. Wie sieht es mit den EBV Werten aus, kann sich das noch auf jetzt auswirken? Nein in meiner Wohnung lebe ich auch schon ein Jahr, ich hatte nur etwas Stress davor, aber bei den Symptomen und auch weil es so schlagartig kam, glaube ich nicht das es daher kommt..
 
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04.02.08
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Hallo patient21,

hat Du schon oben "google" unter Anmeldung EBV Werte eingegeben.
Vll. ist da schon etwas Hilfreiches dabei.

VG
Destination
 
Themenstarter
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14.08.15
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Viele Symptome keine Diagnose

Hallo zusammen,
ich hoffe mir kann jemand helfen.
Im Februar letzten Jahres fing alles an. Nach einer stressigen Zeit bekam ich einen Infekt. Ich hatte Gliederschmerzen, Benommenheit, Kopfschmerzen und extreme Abgeschlagenheit. Es wurde immer schlimmer so das ich 8 Monate fast nur im Bett lag.(ganz starke Kopfschmerzen, taubheitsgefühle am Kopf, Nervenschmerzen im Arm und an der Hand, gelenkschmerzen am Handbällen und Finger, muskelzucken überall, Panikattacken, herzrasen, herzstolpern, verschwommen sehen, nackenschmerzen, Müdigkeit). Irgendwann besserte sich der Zustand aber es kommen immer wieder Rückfälle und Schübe. Kann im Moment nicht zur Schule. Zur Zeit habe ich Nervenschmerzen, leichte chronische Kopfschmerzen, manchmal Benommenheit, immer müde, nach 1km gehen ist absolut Ende. Gelenkschmerzen in den Händen.

Es wurde ein mrt Schädel gemacht: ob nur 2 Narben
Blutbild: immer ok
Borrelien: alle Tests ob (nur der b16 vom deutschen chroniker Labor war positiv) eine Antibiose über 4 Wochen brachte leine Besserung)
Alle Organe wurde auch untersucht ob.

Am Anfang wurde wegen den Panikattacken alles auf die Psyche geschoben. Ich finde das meine Symptome dafür einfach viel zu heftig waren. Ein Arzt tippte nun auf Borrelien, Rheuma oder cfs.
Rheuma werte und ana waren unauffällig.

Hat jemand eine Idee wo ich ansetzen kann?
 
Themenstarter
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14.08.15
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AW: Viele Symptome keine Diagnose

* ergänzend:
Fiebergefühl ohne Fieber zu haben
Brenn schnerzen auf der Haut
Am Anfang hatte ich ein gerötetes leicht geschwollenes Gesicht
 
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