1000 Fragen, vllt. hat jemand eine Antwort?

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22.02.14
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Hallo liebe Forenmitglieder,

ich eröffne diesen Thread, weil ich im Moment vor ein paarÜberlegungen und Fragen stehe, die mich mir selber nicht erschließen.
Vllt. hat ja jemand von euch eine Antwort, eine Theorie, These, eigene Erfahrungen oder was gelesen dazu.
Mir ist bewusst, dass ihr keine Ärzte seid, dennnoch bin ich über antworten und die Ansicht anderer, die Betroffen sind und vllt. ebenso schon vor solchen oder ähnlichen Fragen standen, dankbar.

Nun also ich habe die "typischen" HWS- Symptome mit allem was dazu gehört, dass kann man alles in meinen Threads nachlesen. ( Leider weiß ich nicht, wie ich diese hierher verlinken kann)

Also eine meiner ersten Frage ist, bei mir war zunächst "nur" eine Körperhälfte betroffen, auf der ich die argen Nackenprobleme, druck im Kopf, Verspannungen, Gesichts-Kieferschmerzen u.s.w. spürte.
Nach vielen Untersuchungen damals meinete ein Gesichtschirurg, dass das alles von einer Craniomandibulären Dysfunktion käme. Infolge fertigte mir mein Zahnarzt eine normale Aufbissschiene an und verschrieb mir Physio, das war ca. April 2012, die Beschwerden bestehen seit Juli 11 chronisch. Also habe ich sehr regelmäßig Physio gemacht und die Schiene immer wieder anpassen lassen.
Doch es half nicht und während der Physio und danach ging es mir immer wesentlich schlechter.

Ende 2012 musste ich dann in eine Psychosomatische Reha im Schwarzwald, die Physiotherapeutin dort sagte mir dann, dass meine HWS instabil ist, ich drängte darauf, dass dies im Befundbericht erwähnt wird, doch das wurde es natürlich nicht. In dieser Reha machte ich viel Sport in Form von 5 Tage die Woche Terraintrainig, dazu kamen Wassergymnastik, Yoga, Chigong, Federball, Rückengymnastik, Einzelphysio, Spaziergänge kurz um, ich hatte zu dieser Zeit massiv beschwerden und nach dieser Reha ging es mir körperlich am schlechtesten.

Mitte 2013 stieß ich dann auf einen Arzt in meiner Nähe, der Mitverfasser des Buches "Beschleunigunsverletzung der oberen HWS" ist.
Dort stellte ich mich dann mit meinen Beschwerden vor.
Ich wurde funktionell untersucht und damals sagte man mir, ich sei NICHT instabil, man sagte auch hier, dass es mit dem Kiefer wohl zusammnhänge und sagte mir, dass ich insgesamt überbewegliche Gelenke habe. Meine Symptome wie Schwindel, Ohnmachtsgefühl sah man hier als Symptome einer Angst/Panickstörung, meine Auffassung dieserr Symptome ist aber, dass sie kommen und ich deshalb infolge Aangst habe. Ok, also man empfahl mir mich zunächst komplett einzuränken, dann nochmal zum Zahnarzt und neue Schiene, dann regelmäßig einräken/blockaden lösen und Schieme anpassen, ich ließ mi h darauf ein, dazu machte ich regelmäßig schon seit anfang 2013 CranioSacraltherapie immer in der Hoffnung, es würde irgendwann helfen.

Also wurde ich nun ca. alle 2 Wochen von Kopf bis Fuß eingeränkt inkl. HWS und Kopfgelenk, ich vertraute dem Arzt, da er ja erfahren ist und sich eigentlich auch laut dem abuch gut auskennt mir all dem.
Irgendwann, nachdem mir mal wieder das Kopfgelenk mit eingeränkt wurde, hatte ich bei der Kopfdrehung nach links so ein "Fallgefühl" innerlich und leichte Panick stieg dabei auf, es fühlte sich einfach an, als wär dort alles plötzlich zu "locker", ab diesem Zeitpunkt fingen die Beschwerden dann auch LINKS an!
FRAGE:
Hat jemand schonmal ähnliches erlebt? Kann das entstehen durch mehrmaliges Einrenken?

Nachdem ich nun die 5te Schiene hatte und es nicht besser sondern schlechter wurde, ließ ich die Behandlung sein, probierte 10 Akkupunktursitzungen bei meinem Hausarzt im April 2014.
Hatte auch keinen Effekt, daher schickte mich mein Hausarzt zum Orthopäden seines Vertrauens, der auch sehr nett war und sich alles anhörte, auch auf Histaminzusammenhang tippte,
Doch auch dieser ränkte mich an Hals/Kopf/BWS/Rippen ein und einen Tag später war es so, dass sich die linke Körperhälfte nun genauso "Instabil" anfühlte wie die Rechte, damit meine ich, dass sich dieses Gefühl, dass alles zu locker ist, nicht "nur" auf den Craniocervikalen Übergang beschränkte, nein, es betrifft seit dem auch Rippenansatz, Brustbein, Lws/ISG, als hätte man die ganze Seite da so aufgelockert und alles "hängt" durch innerlich und ist innerlich verzogen und ich habe mega Spannungen und Druckgefühle und eben das Gefühl, als wäre dort, wo die Bänder sind, einfach "nix" mehr, wie ein "Loch" und alles knackst und springt bei den kleinsten Bewegungen, selbst beim tieferem Durchatmen. Die Muskeln sind alle so extrem Verspannt.

Daraufhin bin ich wieder zurück zu dem Orthopäden, bei dem ich zuvor war, dem erzählte ich das alles, auch wie si h mein Körper nun anfühlt, dieser sagte mir dann, dass das nicht durch das Ganze einränken gekommen sein kann und das, wenn man sowieso überbewegliche Gelenke hat, also somit die Bänder ja eh nicht so stabil sind, diese nicht durch häufiges einränken noch mehr "ausleiern" könnten, da sie ja eh schon so schlaff wären. Meine Physio damals, die die CranioSacraltherapie machte, konnte aber deutlich feststellen, dass die Stabilität links nach der ganzen Aktion definitiv nachgelassen hat und sagte, dass die Bänder sehr wohl "schaden" durch die Einrenkmanöver davon tragen können und ich fühle es ja, denn seitdem bis heute wurde es nie wieder besser.

Nun frage ich mich, wie kann das alles sein, hat jemand eine Meinung dazu oder Erfahrungen, dass durch häufiges Einrenken die Bänder, die zuvor alles halten konnten, nun so ausleieren und das den ganzen Körper betrifft?

Aktuell habe ich kürzlich eine Kopfbewegung gemacht, bei der ich im Liegen nach vorne links unten geschaut habe und dabei den Kopf etwas Ruckartig zum Kinn hingezogen hatte.
Seitdem ist das Instabilitätsgefühl auf der linken Nackenseite/ Körperhälfte wieder viel schlimmer, als hätte ich einen Keil im Nacken, es ist wie, als hätten sich die Muskeln der ganzen Körperseite noch mehr zusammengezogen seitedem, alles brennt und spannt , i h konnte kaum laufen, es fühlte sich an, als hätte ich wie einen Blterguss im Nacken, genau am Hals-Kopfübergang, ich kann kaum iregndwelche erschütterungen tollerieren, alles spüre ich dort, dazu habe ich seitdem nen starken druck auf dem Nasenbein/Nasenwurzel und Auge, es schmerzt bei Bwwegung, dazu Kopfschmerzen, nehem da alles nur dumpf und abgestumpft wahr, alles wie auf der rechten Seite, Schluck-Kau-und Sprechprobleme, Schwindel und dieses Ohnmachtsgefühl, innere Unruhe, druck und Kitzelgefühl auf der linken Brust, schmerzen linker Oberbauch und und und, ich verstehe es einfach nicht. Nun sind auf jede Fall beide Körperhälften gleich schlimm betroffen.

Ich verstehe einfach nicht, wie das zustande kommen kann und das offenbar so eine Kopfbewegung solch starke konsequenzen haben soll.
Hat dafür jemand eine Erklärung oder Vermutung?

Desweiteren verstehe ich einfach nicht , wie ich bis 2011 gut mit meinen scheinbar überbeweglichen Gelenken leben konnte ohne Einschränkung, konnte auch jeden Sport machen und dann plötzlich fängt es gefühlt von Heute auf Morgen an, dass man eine Unmenge an Symptomen bekommt, ohne vorher irgendwann mal, zumindest in meinem Fall, probleme mit der HWS oder sonstige Wirbelsäulenprobleme gehabtzu haben, und plötzlich ist man so instabil, dass man schon nix mehr machen kann und auch in Ruhe die schlimmsten Symptome hat und keine Therapie hilft, dass man iregndwie wieder stabiler wird und dann wird es durch die ganzen manuellenTherapien und Einrenkmanöver auch noch viel schlimmer, sodass das, was ich zunächst "nur" einseitig verspürt habe jetzt auch noch beidseitig ist und durch offenbare "kleinigkeiten", wie diese Kopfbewegung, auch noch zu solch extremen Verschlechterungen führt.
Das will nicht in meinenKopf, wie das alles sein kann, "nur" von der HWS/Kopfgelenke und das nichts, aber auch wirklich gar nichts helfen will und es scheinbar unaufhaltsam immer schlechter wird über die Jahre.

Ich frage mich immer, wieso andere Menschen, die wesentlich mehr Unfälle haben oder schwerere Unfälle oder ein offensichtliches schiefes Gesicht oder schiefen Kiefer/Zähne oder z. B. eine starke Skoliose haben, dan nicht so massive Beschwerden haben, bzw. sie fühlen sich wahrscheilich auch schief, aber bei ihnen sieht man es ja auch, wobei man es bei mir nicht so sieht, ich mich aber innerlich total verspannt, verzogen, instbil usw. fühle. Es will nicht in meinen Kopf, da muss doch irwie was anderes dahinterstecken.

Heute war ich nochmal bei diesem Orthopäden, ich habe lange mit ihm geredet, wo er mir 2013 noch sagte, ich sei nicht Instabil, sagte er heute im Gespräch, dass ich halt sehr uüberbeweglich sei, halt vorallem an der HWS, auf meine Frage mit der Kopfbewegung meinte er, dass es eben bei mir schneller immer wieder zu blockaden käme, ich sagte, dass ich mich aber im Nacken einfach extrem instabil fühle und dies nun beidseits, sagte er dann plötzlich , ja, ich sei ja auch INSTABIL dort.
Auf meine Frage, ob das alles von der HWS kommt, mein ganzer Krankheitszustand, sagte er, dass er bei mir nicht beurteilen könne, ob die Wirbelsäule primär oder sekundär das Problem ist, da wir ja mit den ganzen Behandlungen manuell bis heute keinen Erfolg hatten oder ob sogar noch etwas unerkanntes dahinter steckt.
Er empfiehlt mir also jetzt schon wieder eine Schienentherapie und sagte, ich solle mich auf jeden Fall nicht mehr irgendwie von Osteophaten etc. manipulieren lassen.

Da frage ich mich erstens: Warum soll ich jetzt schon wieder eine Therapie machen, die schon über 2 Jahre versucht habe und mir infolge nur Verschlechterung brachte?
Darauf sagte er, dass es bei mir wohl kompliziert sei und die Abstimmung zwischen Therapeut und Zahnarzt für die richtige Einstellung der Schiene stimmen muss, dann meinte er, er würde mir das ja nicht empfehelen, wenn er nicht auf jeden Fall denken würde, dass es helfen könnte und falls nicht, könnte er die Sache zumindet als "Hauptursache" ausschließen.

Auf meine Frage, ob ich ein Upright-Mrt machen lassen soll, sagte er, dass wenn ich mich nicht danavh operieren lassen will, wenn dort eine Rotationsstörung festgestellt würde, wäre das nur rausgeschmissenes Geld.
Er sagte, in Deutschland käme es ganz selten vor, dass man dort Versteifungs-Ops in dem Bereich macht, zumal es meist gar nicht so effektiv ist, was die Symptome angeht und er auf jeden Fall, wenn nicht gerade das Überleben davon abhängt, davon abrät. Er sagte, in den USA würde man solche OPs noch häufiger sehen, hier nicht, da man auch kaum jemanden findeg, der eine solche Op durchführt.

Ich sagte, dass ich selber glaube, dass hinter dem Ganzen noch irgendetwas anderes stecken muss, was noch nicht erkannt wurde, daraufhin sagte er, dass er das nicht so wirklich glaubt und auch keine Indikation zu weiteren Untersuchungen sieht, er meinte nur, die Wirbelsäule wäre das Spiegelbild des Körpers, was soviel heißt wie, dass die Ursache nicht primär an der Ws liegen muss, nur weil sich die Symptome darüber mit äußern. Er meinte noch, er sehe viele Patienten wie mich, die ihm dann sagen würden, bei ihnen sei aber noch eine chronische Infektion festgestellt wurden oder Darmpilze, Schwermetallbelastung dies und jenes und am Ende ginge es ihnen aber auch nach deren Beahndlung nicht wirklich besser und sie wären auch noch nen haufen Kohle los.
Er sagte, es gäbe viele Bahndler und er kenne auch virle, die dann noch Muskelfunktionen energetisch testen dies und das, das kostet aber alles ne Menge Geld sagte er mir und er habe die Erfahrung gemacht, das die Beahndlungsergebnisse bei den Patienten, die er kennt nicht zufriedenstellend waren und er mich aus seiner Sicht deshalb nicht irgendwo dahin schicken möchte, einfach um mir Geld und die Enttäuschung zu ersparren, falls es nämlich dann wieder nix bringt. Er sagt halt, er behandelt das, was er erfühlen kann und wo er weiß, dass etwas nicht stimmt, was für ihn halt greifbar ist, über allesandere vermag er keine Empfehlungen auszusprechen, sagte aber, das er auch Patienten kennt, die mit der ein oder anderne nicht Schulmedizinischen Therapie schon Verbesserungen hatten, dies sei aber zu individuell.
Von meinem Befund bezüglich des Mastzellaktivierungssyndroms hält er nichts....

Auf Ehlers-Danlos-Syndrom wurde ich Untersucht und man konnte hierfür von den bekannten genetischen Mutationen im Blut nichts nachweisen.

Ich stelle mir nun die Frage, ob ich das Upright MRT trotzdem für mich machen soll, also der Kosren-Nutzenfaktor ist mir halt hier nicht ganz klar.
Meine Ängste beziehen sich sehr auf das, was ich dort fühle und mir steigen dann so Sachen in den Kopf wie, was ist, wenn dort nun ein Band gerissen ist oder die Blutgefäße gestaut/gestört sind, das Rückenmark gequetscht wird, was kann mir passieren, was stimmt dort einfach nicht. Ich hatte auch schon Todesängste dadurch, aber wer die Symptome kenng, wird dies wahrscheinlich nachvollziehen können, deshalb fühle ich mich von den Ärzten bezgl. der schwere der Symptomatik immer unverstanden!

Hat euch das Upright-Mrt weiter geholfen?
Ich habe auch schon gelesen, dass jemand, mit einem laut Befund deutlich mehr Normabweichungen, also einen auffälligeren funktionellen Befund hatte und dabei wenige oder gar keine Symptome hatte, als jemand, dessen Bildgebender Befund nicht soviel Normabweichungen aufwies, dieser abet massive Beschwerden hatte, wie passt das zusammen? Das ist für mich teilweise alles so wiedersprüchlich und ich weiß nicht, was ich glauben soll.

Und auch das Versteifungs-Ops auch nicht unbedingt helfen, gibt es ja im Forum auch genung Fälle von zu lesen leider, während sie bei anderen aber helfen und die Symptome gut lindern können und bei wieder anderen hat das alles eine ganz andere Urasache, obwohl die Symptome nach HWS-Kopfgelenksinstabilität ausschauen, bzw. man nach den Symptomen daran denken könnte, wie z.B. bei dem Fall von Stefan B. hier as dem Forum, der ebenfalls Benommenheit, hinterkopfschmerzen, brennen, Druck und Schmerezn auf Kiefer und Nasenwurzel und Schwindel und und und hat.

Mir geht es so, dass das Thema so undurchsichtig ist, dass man nie genau weiß, ob die HWS/Kopfgelenk primär das Problem ist oder nicht oder sogar das Kiefergelnek.
Ich habe in die Richtung soviel an Therapie versucht, die mir nicht ein Schritt in der ganzen Zeit weitergeholfen hat, wo ich für mich nun denke, mir muss einfach auch primär no h was ganz anderes dahinterstecken, ich weiß nur nicht was.

Wenn ihr euch dass durchlest, denkt ihr, ich solle die CMD-Schinentherapie nochmals versuchen?
Ich weiß, dass dies letzemdlich meine Entscheidung ist, jedoch die Erfahrungen, die ich bis hier her gemachr habe, machen es mir schwer, mich nochmals auf die Therapie ienzulassen und zu glauben, dass ees überhaupt was bringt und mir nicht wieder noch mehr Probleme einhandelt.

Kann vllt. jemand noch was über seine eigene CMD-Therapie berichten? Habe hier nur wenig Erfahrungen dazu bisher finden können.

Ihr merkt sicher, dass mein größtes Problem eben das riesige Misstrauen und hinterfragen von vielem ist, weil ich nicht weiter komme und soviele schlechte Erfahrungen mit Therapien usw.machen musste.
Ich komme nicht weiter und es verschlechtert sich einfach immer weiter.

Danke ersteinmal an alle, die sich die Zeit nehmen, dies zu lesen, für alle Antworten welcher Art, bin ich dankbar.

Lg und ein schönes Pfingstwochenende!

Onkel 89
 

Clematis

Hallo Onkel,

werde versuchen Deine Fragen zu beantworten.
Zunächst Deine anderen Beiträge kannst Du hier verlinken: in neuem Tab öffnen, dann die URL mit strg/ctrl+C dort kopieren, mit strg/ctrl+V hier einsetzen.

Typische HWS Symptome und Du erwähnst einen Gesichtschirurgen. Hattest Du einen Unfall bevor die ganze Misere anfing? Schleudertrauma? Beschleunigungsverletzung der oberen HWS?

Cranio-Sakral-Therapie reicht bei Deinem Problem nicht mehr aus. CST ist ein Teil der Osteopathie und jetzt brauchst Du einen guten, voll ausgebildeten Osteopathen, siehe dazu hier: Willkommen | Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)

Zuerst nur links, nach weiterem Einrenken auch rechts: das kann passieren wenn beim Einrenken zu stark vorgegangen wird, dann wird ein leicht verschobener Wirbel, Bandscheibe nicht nur in die gesunde Position zurück befördert, sondern zu weit, so daß sie nun auf der anderen Seite hervorspringen.

Fehlstellungen verursachen Muskelverspannungen, überdehnte Muskeln, Sehnen, die sich vom Nacken auf den Kopf und umgekehrt übertragen können und die Symptome auslösen.

Wenn die Schiene bislang nicht geholfen hat, dann wäre ein neuer Versuch damit ziemlich sinnlos. Ein Osteopath könnte aber evtl. Kieferverspannungen lösen, die nicht unbedingt mit dem Biss zusammenhängen, sondern einen Fehlbiss erst auslösen. Die Schiene würde in diesem Fall, die Kieferfehlstellung nur verfestigen aber nicht beheben.

Eine Wald und Wiesen Physio, Wassrgymnastik usw. ist bei Deinem Problem nicht geeignet, Federball schon gar nicht. Alles was die WS staucht ist zu vermeiden. Was Du brauchst ist eine Gymnastik, die sehr genau auf Dich abgestimmt ist, ist sie das nicht, wird sie eher schaden. Auch dabei könnte Dir ein Osteopath helfen.

Überbewegliche Gelenke können viele Ursachen haben. Dazu gehört auch ein Nährstoffmangel. Sie können Veranlagung sein. Bindegewebsschwäche? Sie können aber auch durch die zahlreichen bei Dir durchgeführten Einrenkungen verursacht worden sein. Wenn sich an der HWS, WS etwas verschiebt, dann versuchen Muskeln und Sehnen sich dieser ungesunden Position anzupassen, dabei dehnen sie sich übermäßig und verspannen sich gleichzeitig, um alles halten zu können, das wiederum führt zu Druck auf Nerven, die dann die Symptome signalisieren. Es ist ein Unterschied, ob man bei einem plötzlichen "Hexenschuß" einmal einrenkt und das sehr kurz nach dem Entstehen, dann paßt sich alles schnell wieder an. Besteht eine Fehlstellung jedoch schon länger, dann geht das mit Einrenken nicht mehr, wenn doch, dann springt bei der kleinsten falschen Bewegung alles wieder zurück und das Einrenken war umsonst. Je öfter dies geschieht, umso mehr leiern die Sehnen, Muskeln aus und umso weniger können sie halten. Die gegenteilige Behauptung Deines Orthopäden ist also falsch. Er kennt auch die Osteopathie nicht, sonst wüßte er, daß da nicht eingerenkt wird.

Deshalb geht die Osteopathie hier ganz anders vor: da wird NICHT eingerenkt, wie Dein Orthopäde behauptet. Der Patient wird entsprechend der Fehlstellung in eine bestimmte Position gebracht und dann aufgefordert sich gegen diese Haltung zu bewegen. Dabei zieht er selbst die Wirbel, mit eigener Muskelkraft dorthin zurück, wo sie hingehören, aber nur ein kleines Stück, bei der nächsten Behandlung wieder ein kleines Stück usw. Vorteil: die Muskeln, Sehnen merken sich die neue Position, haben zwischen den Behandlungen Zeit sich anzupassen weil es zunächst nur wenig ist. Diese Behandlung ist sehr schonend und wirkt auf Dauer. Bei richtigem Verhalten, springt nichts mehr zurück in die falsche Position.

Kein Wunder also, daß Du es jetzt nach dem vielen Einrenken als "instabil" empfindest und sich das Problem auf die übrige WS ausgeweitet hat. Wenn oben etwas nicht stimmt, wirkt sich das zwangsläufig auch nach unten aus und umgekehrt. Die Muskeln versuchen dabei ständig, das alles zu halten und nehmen dabei Fehlhaltungen ein, also verspannen sie sich, weil auch sie nicht mehr in der anatomisch gesunden Position bleiben können. Deine Physio hat also Recht, wenn sie sagt, daß Einrenken ausleiert und der Orthopäde ist auf dem Holzweg. Ich habe in meiner eigenen 40-jährigen WS-Karriere inkl. OP, noch keinen Orthopäden angetroffen, der keine unsinnigen Therapien und Ansichten von sich gegeben hätte. Wahrscheinlich hast Du auch keine überbeweglichen Gelenke - die entstanden erst durch das viele Einrenken.

Ruckartige Bewegungen des Kopfes mußt Du unbedingt vermeiden. Ebenso z.B. springen, schweres Tragen usw., weil das die gesamte WS staucht und sich natürlich auch auf die HWS auswirkt. Wenn Nervenstränge/-fasern betroffen sind, die von der WS in den Kopf führen, kann das all die Symptome auslösen, die Du beschreibst und sogar noch weitere. Daß einige davon auch Panik oder Angst auslösen können, ist nur natürlich. So hatte ich mal Herzinfarkt-ähnliche Schmerzen, die von der BWS ausgingen, bis ich das erkannte, war ich natürlich alarmiert.

Kleinigkeiten können bei geschädigter WS einiges auslösen, daher muß man auf viele "Kleinigkeiten" im Alltag achten, die man NICHT tun darf und das ist sehr individuell, denn keine Fehlstellung ist mit der eines anderen wirklich identisch. So gibt es viele Ausprägungen von Skoliosen, Lordosen, Wirbel- und Bandscheibenproblemen. Hinzu kommt noch, daß bei jedem andere Nerven betroffen sein können, was unterschiedliche Symptome hervorruft.

Wenn bei Dir organische Schäden und weiteres ausgeschlossen werden konnte, dann sind Sorgen bezüglich schwerwiegender anderer Ursachen, mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen. Fehlender Behandlungserfolg ist hier m.E. auf die FALSCHE Behandlung zurückzuführen, was ein Orthopäde allerdings nie zugeben wird.

Ein Upright-MRT könnte Dir darüber Klarheit verschaffen, was an der HWS tatsächlich im Argen liegt. Sicher ist das allerdings auch nicht, denn dabei kommt es sehr darauf an, wie erfahren derjenige ist, der die Bilder auswertet. Eine OP an der HWS oder gar eine Versteifung würde ich auf jeden Fall verweigern - mir hatte man die ebenfalls vorgeschlagen. Mittels Osteopathie und Selbstbeobachtung fand ich heraus, wie ich Symptome vermeiden kann, womit sich eine OP erübrigte. Eine Versteifung wäre auch Gift für die übrige WS, erst werden die direkt darüber und darunter liegenden Wirbel geschädigt und dann weitere. Das ist keine Lösung, Du würdest Deines Lebens nicht mehr froh.

Dein erster Weg sollte Dich zu einem Osteopathen führen. Doch könnten durchaus Schwermetallbelastungen, Infektionen und weiteres die Symptomatik verschlimmern, ohne daß sie die eigentliche Ursache sind. Fehlernährung, Gerichte aus der Mikrowelle, die den Nährwert zerstört, Proteine zu unverträglichen Substanzen umwandelt und anderes sollten in Betracht gezogen werden.

Muskelfunktionen testen erachte auch ich als wenig sinnvoll. Was hilreiche Informationen liefern könnte, wäre aber ein Test der Nervenfunktionen, deren Fähigkeit Signale zu übertragen. Damit könnte bestätigt werden, welche Nerven hier betroffen sind. Andererseits ist auch das schon jetzt ziemlich offensichtlich...

Eine Sehne, Band ist bei Dir wohl nicht gerissen, die Symptome wären massiv und nicht zu übersehen. Daß die Blutbahnen eingeengt sind, könnte nach dem Einrenken durchaus möglich sein, aber auch massive Schwindelanfälle auslösen - liegen die vor? Eine Stenose im WS-Kanal könnte evtl. vorliegen, muß aber nicht. Wenn Du Dir vor Augen führst, daß die Nerven, die die Funktionen am/im Kopf steuern (nicht das Gehirn selbst, jedoch dessen Durchblutung), aus der HWS dort hin gelangen, dann kann das sehr vieles erklären. Darüber könnte ein MRT Aufschluß geben, wobei Du dann vorgeben solltest, daß diese Bereiche untersucht werden sollen, sonst unterbleibt einiges und Du bist hinterher genauso schlau wie vorher.

Zu CMD - Das kann ein Osteopath behandeln.: https://www.klinikum.uni-heidelberg...niomandibulaere-Dysfunktion-CMD.136618.0.html

Hier noch einige Links zum weiterlesen:
https://www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/28672-hws-fachausdruecke.html
https://www.symptome.ch/vbboard/bewegung/94815-welche-sportarten-gut-rueckenproblemen.html
https://www.symptome.ch/vbboard/rue...erungen-statik-op-behandlungen-verhalten.html
https://www.symptome.ch/vbboard/rueckenschmerzen/128590-blockierung-bws-lws.html
https://www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/26426-hws-therapie.html
https://www.symptome.ch/vbboard/koe...s-einrenken-querschnittslaehmung-fuehren.html
https://www.symptome.ch/vbboard/oxidativer-nitrosativer-stress/4442-behandlung-kuklinski-56.html
https://www.symptome.ch/vbboard/ern...owelle-verursachen-vielerlei-krankheiten.html

Hier habe ich jemandem viele kleine Tipps genannt, mit denen man sich selbst helfen kann:
https://www.symptome.ch/vbboard/krankheitsbilder-allgemein/126328-kopfgelenksblockade-c0-c1.html
https://www.symptome.ch/vbboard/koennte-problem/81412-hws-probleme-nacken-zunge.html
https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/284-wirbelsaeulenprobleme-auswirkungen.html

Zur Osteopathie:
https://www.symptome.ch/vbboard/ges...erfahrungen-ersten-osteopathiebehandlung.html
https://www.symptome.ch/vbboard/osteopathie/95539-einschraenkungen-osteopathie-2.html
https://www.symptome.ch/vbboard/osteopathie/37360-osteopathie-hws-schaeden.html
https://www.symptome.ch/vbboard/osteopathie/112611-chronisch-krank-hilft-osteopathie.html
Kategorie: Osteopathie - Das Ende der Symptombekämpfung
https://www.symptome.ch/vbboard/osteopathie/59172-osteopathiebehandlung.html

Gruß,
Clematis
 
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Hallo Onkel,

ich kenne Deine Vorgeschichte nicht, aber ich habe seit langer Zeit mal wieder ins Forum geschaut und will Dir kurz antworten.

Für den hypermobilen Typ des EDS gibt es bisher für die meisten Fälle noch keinen genetischen Test (nur bei ca. 5-10% der Patienten mit klinischer Diagnose eines hypermobilen EDS werden Auffälligkeiten im Bereich des TNXB gefunden). Das heisst, das ist nach wie vor eine klinische Diagnose, und das kann nicht durch Gentests ausgeschlossen werden. Wurde bei Dir denn der Beighton-Score und die Brighton-Criteria bestimmt, also die Hypermobilität bestimmter Gelenke getestet, nach Subluxationen, Gelenkschmerzen, Weichteilverletzungen (z.B. Hernien), Hautauffälligkeiten (Zigarettenpapiernarben, Dehnungsstreifen), nach einem inkompletten marfanoiden Habitus geschaut, nach der Familiengeschichte gefragt?

Aktuell tut sich viel an Forschung, auch die diagnostischen und therapeutischen Kriterien des EDS wurden neu überarbeitet und müssten in den nächsten Monaten vorab veröffentlicht werden (Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften sind für Anfang kommenden Jahres zu erwarten). Nach dem, was Du schreibst, würde ich Dir raten, das weiter mit zu verfolgen.

Auch mir hat klassische Physiotherapie nicht gut getan. Ich habe viel ausprobiert. Was mir sehr gut tut, ist Einzeltherapie im Bewegungsbad und isometrische Ganzkörperübungen, jeweils achssymmetrisch ausgeführt. Wichtig für mich ist auch eine weiche und feste Halskrause, die ich bei Bedarf nutze. Mit diesen beiden Therapiebausteinen ging es für mich ein ganzes Eck aufwärts, auch wenn Probleme bleiben - mein EDS-Körper hat nun mal seine Schwachstellen.

Zu einer CMD-Schiene kann ich leider nichts sagen. Ich habe aber letztens in einem Video-Vortrag die Aussage gehört, bei EDS-Patienten hätte das Kiefergelenk auf eine Weise Spiel, die sonst nicht üblich sei. Generell ist es so, dass Kiefergelenk und obere HWS durch diverse Muskeln verbunden sind, sich also gegenseitig beeinflussen. Wenn meine obere HWS verhakt ist, dann rutscht sie inzwischen leichter zurück in eine gute Position, wenn ich meinen Kiefer ganz locker lasse; manchmal verschiebt sich dabei auch mein Kiefer. Da ich zum Glück selten Schmerzen im Kiefergelenk habe, komme ich damit so ganz gut zurecht.

Ein Upright-MRT hatte ich. Mit den entsprechenden Messungen sind diverse Auffälligkeiten zu sehen; allerdings werden diese Messungen in Deutschland noch selten gemacht. Inzwischen denke ich, dass es einiges an Informationen liefert, aber einfach auch noch sehr viel Forschung zu den komplexen Zusammenhängen in dieser Körperregion notwendig ist und dadurch bei vielen Ärzten auch eine große Unsicherheit besteht. Hier wären Studien und gut angelegte Publikationen dringend notwendig.

Ein häufiges Problem bei der Beurteilung von MRT-Bildern in diesem Bereich ist, dass vorrangig nach Einengungen des Rückenmarks geschaut wird. Allerdings gibt es inzwischen einige Studien dazu, dass Dehnungsverletzungen und Distorsionen ebenfalls Probleme hervorrufen können. Danach wird noch zu selten geschaut, und die Publikationen werden erst jetzt langsam mehr zitiert (zumindest haben sie es in einige neuere Lehrbücher geschafft).

Es gibt einige gute englischsprachige Talks von Physiotherapeuten, die sich auf Hypermobilitäten/EDS spezialisiert haben. Darin wird empfohlen, Gelenke nur sehr, sehr sanft (am besten durch eigene Muskelkraft des Patienten) wieder in die richtige Position zu bringen, und das unbedingt mit stabilisierenden Übungen zu kombinieren. Ein reines Lösen von Verspannungen ist bei Hypermobilitäten nicht hilfreich, da die Muskeln ja als Reaktion auf den Versuch, Gelenke zu stabilisieren, krampfen. Auch Dehnungsübungen sind sehr mit Vorsicht zu geniessen und sollten wenn überhaupt, dann erst später im Trainingsprozess eingesetzt werden: Nicht, wenn Gelenke subluxiert sind, erst, wenn ausreichende muskuläre Stabilisierung aufgebaut wurde. Generell gilt bei EDS: start low, go slow. Der Körper braucht längere Erholungszeiten. Eine Überlastung führt schnell zu einer zweiwöchigen Verschlechterung. Wichtig ist, einen Therapeuten zu haben, der mit dem Patienten zusammen arbeitet und der bereit ist, dazuzulernen und sich darauf einzulassen, dass vielleicht manches anders ist als er es gelernt hat.

Ich hoffe, das hilft Dir vielleicht ein bisschen weiter?

Viele Grüße,
odyssina
 
Themenstarter
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22.02.14
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Hallo,

Ich möchte mich bei euch beiden erstma herzlich bedanken, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dies zu lesen und Antworten, Ansätze und Tipps gegeben habt zu meinen Fragen.
Es ist echt zum verzweifeln, wenn der Körper ständig neue Symptome und Symptomkomplexe zeigt und es immer schlimmer wird und weiß nicht warum und was man dagegen tun soll.

Clematis erstmal noch zu deinen Fragen:

Ich hatte die Gesichts Op, um genau zu sein rechte Wange, weil sich dort eine Thrombose in einem Hämangiom gebildet hat und ich ein riesen Ei im Gesicht hatte, woher das kam, weiß keiner.
Jedoch hatte ich davor schon alle Symptome, bevor sich die ersten zeigten, hatte ich ca. ein Dreivierteljahr davor alle 4 Weisheitszähne entfernt bekommen und 3 Jahte vorher einen schweren Autounfall, bei dem ich mich paar mal überschlug und auf dem Dach liegen blieb, allerdings hatte ich außer einem Schock und schmerzen im Fuß danach keine Probleme, es wurde auch keine Röntgenaufnahmen von Hws oder so gemacht...
3 Wochen bevor es dann chronisch wurde mit der Benommenheit etc. hatte ich noch eine Op mit Vollnarkose wegen gynäkologischen Gründen.
Ansonsten nichts oder nichts großes an Unfällen oder so.

Von CST habe ich noch nie gehört, muss ich mir mal anschauen.

Und entschuldige bitte, vllt. habe ich das oben verwechselt, die Beschwerden fingen rechts an und das blieb ca. 3 Jahre so, bis ich eben so oft eingerenkt wurde, ab da waren sie dann auch links und nehmen seit dem auchnimmer mehr zu.

Ja bei mir liegt wohl eine Bindegewesschwäche vor, zumindest habe ich halt überall überbewegliche Gelenke. Erschütterungssport etc. meide ich schon, auch große körperl. Belastungen und Anstrengungen.
Ich bräuchte wohl eine genau auf michnzugeschnittene Therapie was Physiotherapie angeht, allerdings sind die Aussagen meiner Physio, dem Orthopäden und der Loreley Klinik unterschiedlich bzgl. der Übungen, deswegen mache ich zur Zit gar nichts. Ich weiß nicht, was richtig und falsch ist bei mir, habe auch kein Körpergefühl dafür, weil ich erstens meinen Körper eh völlig verändert wahrnehme (Depersonalisation) und zweitens ich schon oft die Erfahrung gemacht habe, dass egal was ich versuchte, es immeor entweder sofort oder zeitverzögert von 1-2 Stunden bis zu einem Tag zu einer Verschlechterung kam die entweder eine gewisse Zeit anhielt oder blieb.

Demnach werde ich nichts manuelles mehr machen lassen, bevor ich nicht weiß, was mit mir nicht stimmt und ich das Gefühl habe, dass der Behandler sich damit auskennt, was er sagt und macht, denn scheinbar kennen sich viele Physios, Orthopäden etc. nicht so gut mit hypermobilität aus, die den ganzen Körper betrifft und nicht nur ein Segment.

Die Links, die du mir da noch verlinkt hast, werde ich mir anschauen, sobald ich dazu komme, denn ich Kämpfe grade sehr mit der Verschlechterung und dadurch nicht wieder meine Umschulung, die ich nun zum zweiten Mal begonnen habe, zu verlieren, denn dann habe ich wieder "kein Leben" mehr.
Aber es ist sehr schwer mit all den Symptomen tagtäglich, habe meistens immer einen kompletten Fehltag in der Woche oder zwei halbe Tage, wo ich fehle und so im 3-4 Wochenryhtmus fehle ich meist 1 bis 2 Wochen ganz, also ich fehle fast mehr, als ich da bin, bis jetzt kann ich das nochnrecht gut kompensieren, da ich schulisch nicht so probleme habe, mit zu kommen, aber es wird imer mehr und die Anforderungen wachsen, was mich zu mehr Lernarbeit und Stress anhält und das führt zu immer mehr fehlzeiten und Verschlechterung meines Zustandes, mein Körper lässt es einfach nicht zu irgendwie "normal" zu leben und das seit dem ich 21 Jahre alt bin, dass ist schlimm für mich und ich wollte/will das nicht akzeptieren, weshalb ich die Umschulung begann, aber es wird deutlich schlechter schon wieder, bin wieder krank geschrieben, wenn das so weiter geht, muss ich wohl bald doch wieder abbrechen, dass ist für mich echt schlimm :/
Aber für jeden anderen wohl auch, egal wie alt er ist...

Hallo Odyssina,
schön, dass du dich hier auf meinen Beitrag meldest. Habe im Forum schommal von dir gelesen.

Ja die Erhebungen zum klinischen Befund und auch Serologie auf diese Genveränderungen wurden getestet, war dazu in Köln bei einer Ärztin.
Serologisch wurde nichts nachgewiesen, meine Haut ist auch unauffällig dies bezgl., Vom Brigthon Score konnte ich auch nicht wirklich was vorweisen/zeigen, es ist nicht so, dass ich meinen Daumen an meinen aunterarm bekomme oder sowas, ich fühle mich einfach so wackelig in meinem Körper und alles springt und knackst und knistert, auch für andere deutlich zu hören, aber ich kann mir nicht irwelche Gelenke ausrenken oder irgendwie sowas.
Im Befund steht, dass es mit einem vllt. noch unbekannten Typ von EDS vereinbar sei, nichts genaues...

Habe mich schon mit einer anderen EDS-Patientin, die auch HWS Probleme hat, unterhalten, durch sie kam ich nach Köln und überhaupt auf EDS.
Eine weiche Halskrause habe ich nun, eine feste will ich mir noch besorgen.

Es ist gut, dass du weißt, was dir bzgl. Therapie gut tut, das kann ich von mir leider nicht behaupten und aufgrund meiner Erfahrungen mit Therapien und Verschlechterungen bin ifh absolut nicht mehr offen für "Versuche". Es erscheint mir daher so ausweglos :/

Das Upright Mrt möchte ich aber glaub ich schon noch gerne machen lassen.

Dein Beitrag hat mir aber auf jeden Fall etwas geholfen.

Darf ich dich fragen, wie du damit lebst, also ist es dir möglich, einer Arbeit nach zu gehen, Freunde zu treffen, ein Hobby zu haben und vllt. sogar eine Familie?
Das erscheint für mich alles so fern, ich kann oft gar nichts machen, habe zusätzlich die Diagnose MCAS, MCS, CFS. Wie oben beschrieben, versuche ich grade, mir "ein Leben" zurüch zu erkämpfen auch mit den ganzen Symptomen, aber es scheint nahezu unmöglich, wenn ich dann unter der Woche im Unterricht war von 7:30 Uhr- 16:00 Uhr, geht bei mir nichts mehr außer liegen und ausruhen, alles andere bleibt auf der Strecke, gehe ich nicht, habe ich mal Kraft für Freunde zu treffen oder spazieren, einkaufen, aber alles zusammen geht nicht. :(

Wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

Lg Onkel 89
 
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Hallo Onkel 89,

auf die privaten Fragen würde ich Dir in einer privaten Nachricht antworten; das schreibe ich nicht so gerne öffentlich.

Ich denke, hinsichtlich der Zuordnung verschiedener EDS-Typen wird sich in den nächsten Jahren noch viel tun. Aktuell ist meines Wissens nach die Uniklinik Zürich an einigen seltenen Typen "dran".

Viele Grüße und alles Gute Dir,
odyssina
 

ory

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hallo odyssina ,

auf die privaten Fragen würde ich Dir in einer privaten Nachricht antworten; das schreibe ich nicht so gerne öffentlich.
beachte bitte ,das bei privater unterhaltung (pn) , auch mögliche hilfreiche info für andere betroffene mitglieder verloren gehen können .

fg ory :wave:
 

Clematis

Ich hatte die Gesichts Op, um genau zu sein rechte Wange, weil sich dort eine Thrombose in einem Hämangiom gebildet hat und ich ein riesen Ei im Gesicht hatte, woher das kam, weiß keiner.

Hallo Onkel,

wurde zu der Zeit geprüft, ob Deine Blutgerinnung in Ordnung ist? Wenn nicht sollte das noch nachgeholt werden. Thrombosen entstehen nicht aus dem Nichts heraus. Zu Hämangiom: Hämangiom - DocCheck Flexikon

hatte ich ca. ein Dreivierteljahr davor alle 4 Weisheitszähne entfernt bekommen
Hierbei können erhebliche Hebelkräfte auf den Kiefer wirken, möglicherweise eine Funktionsstörung desselben auslösen. Hier kann CST helfen.

3 Jahte vorher einen schweren Autounfall, bei dem ich mich paar mal überschlug und auf dem Dach liegen blieb, allerdings hatte ich außer einem Schock und schmerzen im Fuß danach keine Probleme, es wurde auch keine Röntgenaufnahmen von Hws oder so gemacht...
3 Wochen bevor es dann chronisch wurde mit der Benommenheit etc. hatte ich noch eine Op mit Vollnarkose wegen gynäkologischen Gründen.
Ansonsten nichts oder nichts großes an Unfällen oder so.
Der Autounfall reicht ja schon ;)! Du hattest offensichtlich Glück im Unglück, doch beim Überschlag, Aufprall usw. dürfte Deine gesamte WS ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Daß danach keine Röntgenaufnahmen gemacht wurden ist unverzeihlich. Der Unfall dürfte Deinen Beschwerden zugrunde liegen, denn sie kommen oft erst später zum Vorschein. Es entstand eine "Schwäche", die dann durch weitere Belastungen später zu regelrechten Beschwerden mutierte.

Die Benommenheit könnte als Nebenwirkung von den Narkosemitteln entstanden sein. Dazu kommen dann noch die Beschwerden, die durch das HWS-Schleudertrauma ausgelöst werden. Beides könnte einander verstärken.

Von CST habe ich noch nie gehört, muss ich mir mal anschauen.
Sie könnte einen Ansatz zur Behandlung der HWS, aber auch der WS bieten. Besser wäre jedoch ein Osteopath, der die gesamte Palette dieser Behandlungsmethode beherrscht. Besonders deswegen, weil jetzt durch das viele Einrenken noch weitere Beschwerden -Ausleiern der Sehnen, Museklverspannungen- mit evtl. Halteschwäche hinzu gekommen sind.

Ja bei mir liegt wohl eine Bindegewesschwäche vor, zumindest habe ich halt überall überbewegliche Gelenke.
Zu EDS hat Odyssina schon wertvolle Infos geliefert. Vielleicht hilft das noch weiter:
Die Ätiologie ist zur Zeit (2009) noch nicht vollständig geklärt. Bei einem Teil der Patienten ist eine Mutation der Gene TNXB oder COL3A1 auslösend für die Erkrankung. Bei diesen Patienten sind reduzierte Spiegel des Glykoproteins Tenascin-X nachweisbar.
Ehlers-Danlos-Syndrom Typ III - DocCheck Flexikon
Wenn Tenascin-X fehlt und als mögliche Ursache vermutet wird, könnte eine Behandlung mit Glykoproteinen hilfreich sein - dies muss jedoch von einem Arzt überwacht werden:
Glykoprotein - DocCheck Flexikon
Die eigentliche Bindegewebsschwäche - siehe hier im Forum auch über die Ernährung angehen.

allerdings sind die Aussagen meiner Physio, dem Orthopäden und der Loreley Klinik unterschiedlich bzgl. der Übungen, deswegen mache ich zur Zit gar nichts. die Erfahrung gemacht habe, dass egal was ich versuchte, es immeor entweder sofort oder zeitverzögert von 1-2 Stunden bis zu einem Tag zu einer Verschlechterung kam die entweder eine gewisse Zeit anhielt oder blieb.
Wenn Du das so klar erkannt hast, dann ist Dein Körpergefühl noch sehr gut! Es ist tatsächlich so, daß Übungen sofort oder erst zeitverzögert zu Schmerzen führen. Auch hier ist wieder der Osteopath die richtige Anlaufstelle. Alternativ kann man eine einzige Übung machen, z.B. Rumpfbeugen, sonst nichts, mindestens 48 Stunden abwarten. Keine Probleme? Dann eine zweite Übung hinzufügen. Gibt es dann Schmerzen, war letztere Schuld und muß unterlassen werden. Eine andere ausprobieren usw. Dieses Vorgehen wäre auch zu empfehlen, wenn Du Übungen gemäß Anleitung des Osteopathen machst...

nicht so gut mit hypermobilität aus, die den ganzen Körper betrifft und nicht nur ein Segment.
Wobei diese Hypermobilität durch das viele Einrenken verursacht worden sein kann oder zumindest dadurch verschlimmert wurde.

denn ich Kämpfe grade sehr mit der Verschlechterung und dadurch nicht wieder meine Umschulung, die ich nun zum zweiten Mal begonnen habe, zu verlieren, denn dann habe ich wieder "kein Leben" mehr.
Versuche hier mal von dem Begriff Kämpfen weg zu kommen. Versuche das durch behandeln, ruhig werden, Dir gutes tun zu ersetzen. Mit Kämpfen machst Du Dir noch mehr Streß, den Du durch die Umschulung eh schon zur Genüge hast. Versuche auch den Gedanken "Umschulung MUSS UNBEDINGT GELINGEN" mit "Wäre schön, wenn die Umschulung gelingt, doch auch wenn es anders kommt, könnte es sogar noch bessere positive Ergebnisse bringen" zu ersetzen. Übrigens könnte es auch tatsächlich genau so kommen! Der Streß mit der Umschulung, obwohl Dir hier deutlich physische Grenzen gesetzt sind, macht Dir gesundheitlich zusätzliche Probleme. Auch wenn die Umschulung nicht gelingt - ein Leben hast Du trotzdem noch! Dann machst Du später, wenn Du physisch wieder gesünder oder gesund bist, etwas anderes und vielleicht ist das dann sogar für Dich viel geeigneter?

Vielleicht ist das sogar die falsche Umschulung zu diesem Zeitpunkt? Es könnte auch sein, daß Dir dies unbewußt klar ist und Dein Körper deshalb ständig dagegen aufmuckt und verstärkt Symptome zeigt. Ähnliches habe ich mal erlebt, letztlich ermöglichte mir die Krankheit einen Ausstieg aus dem damaligen Beruf und einen Umstieg dort hin, wo ich in Wirklichkeit hin wollte. Seltsam war, daß ich den Behandler mehrmals "vergaß" darum zu bitten, sich um die Erkrankung zu kümmern und er mich auch nicht darauf angesprochen hatte, obwohl deutlich sichtbar war, was im Argen lag. Hätte er mich "geheilt", wäre ich im alten Trott stecken geblieben.

mein Körper lässt es einfach nicht zu irgendwie "normal" zu leben und das seit dem ich 21 Jahre alt bin, dass ist schlimm für mich und ich wollte/will das nicht akzeptieren, weshalb ich die Umschulung begann, aber es wird deutlich schlechter schon wieder, bin wieder krank geschrieben, wenn das so weiter geht, muss ich wohl bald doch wieder abbrechen, dass ist für mich echt schlimm :/
Das ist sehr unschön und für einen jungen Menschen sehr belastend. Ich sage jetzt keineswegs, daß Du die Krankheit einfach akzeptieren und nichts tun solltest. Im Gegenteil: tue alles, was in Deiner Macht steht, um wieder gesund zu werden. Akzeptiere aber, daß Du momentan gewisse Dinge nicht tun kannst, denn derzeit ist es nun mal so. Diese Akzeptanz reduziert den Streß und dadurch auch die Stärke der Beschwerden. Versuche Deine Situation etwas gelassener zu betrachten und werde im positiven Sinne aktiv, aber OHNE DICH UNTER DRUCK ZU SETZEN!!!

Ich weiß, das ist nicht ganz einfach, aber ich weiß auch, daß das geht! Wenn ich mal wieder Kopf- oder Rückenschmerzen bekomme, dann ist das ein Alarmzeichen - da habe ich mir wieder mal Streß aufgeladen, der meinen Körper verkrampft. Sobald ich das erkenne, den Streßauslöser bearbeite, wieder zur Gelassenheit zurückfinde, lassen die Schmerzen nach und verschwinden dann ganz.

Es ist echt zum verzweifeln, wenn der Körper ständig neue Symptome und Symptomkomplexe zeigt und es immer schlimmer wird und weiß nicht warum und was man dagegen tun soll.
Das ist nur allzu wahr... Aber! Mit 34 erwog ich eben aus diesen Gründen, mich aus dem 3. Stock zu werfen! Und bin im Nachhinein heilfroh, daß das Fenster dies unmöglich machte! Denn fast 40 Jahre danach, bin ich über sehr viel Schönes glücklich, das ich trotz der Misere noch erleben durfte. Also nicht verzweifeln, es geht weiter und Lichtblicke gibt es immer wieder :).

Liebe Grüße,
Clematis
 
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