Viele „Wunderheilungen“ erlebte ich, wenn ich belastete Schlafplätze ermittelte und den Betreffenden einen anderen Platz zuwies. Neurodermitis, Pseudokrupp,
Asthma, Rheuma, Depressionen, Schlaflosigkeit, dauernde Erkältungen. Hätte ich gleichzeitig irgendwelche Rituale vollzogen, hätte man leicht die Besserung dem begleitenden Zeremoniell zugeschrieben, wenn sie in Wirklichkeit dem Wegfall einer massiven Belastung zu verdanken war. Bei Krebs allerdings genügt der Schlafplatzwechsel nicht, kann aber die Heilungschancen verbessern. Eine meiner Schülerinnen hatte ein chronisch eiterndes Ohr. Sie erzählte mir vor Weihnachten. dass sie Angst habe, da man ihr in den Ferien eine neue Drainage einsetze. Ich wies ihr einen anderen Schlafplatz zu. Die Drainage wurde unnötig, da das Eitern aufgehört hatte. Ein anderer Schüler hatte starke Schlafstörungen und häufig Pseudokrupp. Schon nach einer unbelasteten Nacht schlief der Junge durch und bekam keine Anfälle menr.
Leider zeigte mich die Nachbarin eines türkischen Jungen, dem ich helfen konnte, bei der Polizei an. Die sah nichts Strafbares, da ich kein Honorar nahm. Aber der Rektor verbot mir, eigene Schüler zu beraten, auch wenn die Eltern dringend darum baten, da ich ihren Kindern schon früher helfen konnte. Ein Nachspiel: Einer der Polizisten bat mich später um Rat.
Das waren keine Wunderheilungen. Ich stellte eine Belastung fest und beseitigte sie. Dass diese Art der Gesundheitsgefahren nicht anerkannt ist, wird sich nicht so schnell ändern. Oft wirken nämlich technische Maßnahmen wie Funkstrahlung verstärkend. Da sind wirtschaftliche Interessen im Spiel.