Wie glücklich bin ich?

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Hinterfragen wir uns mal: wie glücklich sind wir eigentlich?
In unseren Regionen müssten die allermeisten Menschen eigentlich sehr glücklich sein, z.B. weil sie schon um ein vielfaches privilegierter sind als in den meisten anderen Regionen der Welt. Aber das muss ich wohl niemandem erzählen.

Es stellt sich eine ganz andere Frage:
Bin ich mir dessen bewusst, wieviel Glück ich habe?
Sehe ich dieses Glück auch oder verschliesse ich mich und sehe nur das, was negativ auf mein Glück einwirkt?

Im Sinne dieses Wochenthemas geht es somit darum, dass wir rausfinden, ob wir die Augen offen haben für unser Glück, dass wir es täglich spüren ... oder dass wir versuchen, es zu sehen.

Es gibt da auch einige gute Sprichwörter dazu. Vielleicht kennt Ihr ja eines.

Wünsche ein glückliches Wochenende! ;)

Gruss, Marcel
 

Malve

Man weiß selten was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.
(Francoise Sagan)


Glück ist kein Geschenk der Götter - es ist die Frucht einer inneren Einstellung. - Erich Fromm (1900 - 1980), Psychoanalytiker

Glück ist etwas, was man geben kann, ohne es zu haben. - Ricarda Huch (1864 - 1947), Dichterin

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. / Das Glück kann man nur multiplizieren, indem man es teilt. - Albert Schweitzer (1875 - 1965), Theologe, Mediziner und Philosoph

Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung ;) . - Jean-Jacques Rousseau (1712 -1778), Schriftsteller und Philosoph

Glück ist der Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen wollte. - George Bernard Shaw (1856 - 1950), Schriftsteller

Eine Frau, die mit einem Archäologen verheiratet ist, darf sich glücklich schätzen, denn je älter sie wird, desto interessanter wird sie für ihren Mann :D .
Agatha Christie

LG,

uma
 
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10.01.04
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Das Glück des Lebens kann niemand schmieden , immer nur das Glück des Augenblicks

Wer schon glücklich ist, sollte nicht noch glücklicher sein wollen ·

Vom Glück zum Unglück ist es nur eine Spanne weit- umgekehrt aber hat man ein ganz schönes Stück Weg

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hermann Hesse:

Glück
Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum glücklich sein
Und wäre alles Liebste dein.

Solange du nach Verlorenem klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziele mehr, noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz - und deine Seele ruht.
 
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09.11.04
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Hallo,

In unseren Regionen müssten die allermeisten Menschen eigentlich sehr glücklich sein, z.B. weil sie schon um ein vielfaches privilegierter sind als in den meisten anderen Regionen der Welt. Aber das muss ich wohl niemandem erzählen.

Es stellt sich eine ganz andere Frage:
Bin ich mir dessen bewusst, wieviel Glück ich habe?
Sehe ich dieses Glück auch oder verschliesse ich mich und sehe nur das, was negativ auf mein Glück einwirkt?
Die meisten Menschen sehen es nicht, denke ich:idee:
In Deutschland geht es zur Zeit bergab, nein den Deutschen geht es nicht schlecht, es ging ihnen nur lange Zeit sehr sehr gut. Ich will mal behaupten wir waren ziemlich verwöhnt. Der Staat gab einen eine starke Sicherheit auch wenn man mal arbeitlos oder krank wurde. Nun kann er sich das nicht mehr leisten, es gibt viele Arbeitslose und nur noch wenig Geld wenn man länger arbeitslos ist. Das ist für den einzelnen sehr schlimm, besonders weil die Kluft zu den anderen damit noch größer wird. Aber wenn man sich es genau überlegt geht es selbst denen noch gut. Wenn man sich mal in in anderen Ländern anschaut wie die leben....da gibt es Kinder die jeden Tag im Müll schwimmen um damit noch etwas Geld zuverdienen. Oder ganze Familien die auf/neben einem Müllberg leben...davon leben....das ist traurig...:confused:

Dann wird mir immer bewusst wie gut wir es haben, keiner muss hier hungern und alle haben eine ärztliche Versorgung, auch wenn die manchmal in unseren Augen zu wünschen übriglässt.

Man schaut immer auf die denen es besser geht, und/oder wie es früher mal war dann fühlt man sich unglücklich und sieht das eigentliche Glück nicht mehr. Würde in Deutschland auf einmal die ganzen Reformen gekippt werden, jemand "die Idee" gegen Arbeitslosigkeit haben würden viele erstmal im Glück schwimmen....bis man sich daran gewöhnt hat und man mehr will oder der "Nachbar" mehr hat.

Hmm, ich weiß nicht ob es wirklich so ist, (vieleicht kann da mal jemand was zu sagen) viele Deutsche haben auch das Gefühl unseren "Nachbarn" Schweiz geht es viel besser als uns.
Vielleicht kommt es daher das viele "Reiche" dahinziehen....:idee:.....

Naja, hier in Deutschland komme ich mir zur Zeit vor wie im Tal des Jammers...das ist auch der Grund warum ich mich von einer bestimmten Zeitung "getrennt" habe (das Thema hatte wir ja schon :) )

Auf jeden Fall versuche ich mich umzuschauen und mich über die Sachen zu freuen die ich habe und habe manchmal sogar das Gefühl ich wäre mit weniger glücklicher.....nein ich habe nicht übermäßig viel, aber man hat immer das Gefühl darum zu kämpfen dass man das was man hat auch behält. Ist man dann nicht glücklicher wenn man weniger hat, aber dabei gut lebt (also nicht hungern muss oder so, ich meine weniger Luxus (Auto, PC...)) :confused:
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo Marcel!

Du gehst an ein Thema, das sich auf den ersten Blick einfach anhört. Ich halte es für sehr komplex und äußerst schwierig.

Du schreibst:
Es stellt sich eine ganz andere Frage:

Dann folgen zwei Fragen - ich erlaube mir, sie zu nummerieren
1. Bin ich mir dessen bewusst, wieviel Glück ich habe?
Du bringst Glück und Bewußtsein in Zusammenhang. Da frage ich mich: Bewußtsein über was? Mein Bewußtsein über die Realität der Welt macht mich nicht glücklich - ich kann sie nur ertragen, weil ich mir Sinn und Notwendigkeit erklären kann. Ein anderes Bewußtsein dagegen macht mich glücklich - ich lebe, kann mich bewegen und wachsen, darf teilnehmen und mithelfen im Prozeß der Veränderung. Wenn ich mich allerdings auf Teilsaspekte des Lebens fixiere, werde ich wütend.

2. Sehe ich dieses Glück auch oder verschliesse ich mich und sehe nur das, was negativ auf mein Glück einwirkt?

Irgendein Philosoph sagte mal: Glück ist die Abwesenheit von Unglück. Von der Annahme scheinst Du auszugehen, daß der Mensch sich in einem Zustand des Glücks befindet, wenn nicht ...
Man kann auch von der gegenteiligen Annahme ausgehen: der Mensch befindet sich im Zustand des Unglücks und muß sich sein Glück verdienen, oder es suchen, oder ...

Glück ist überall, man muß es nur finden? Mir wurde in meinem Leben klar: Glück ist nicht Glück, und womit ich den einen glücklich machen kann, macht den anderen traurig. Es gibt nicht DAS Glück. Glücklich SEIN, das ist ein Gefühl, was von der Lebensmitte ausstrahlt; dann das Glück, das wie ein Schmetterling ist, wir kennen die Manisch-Depressiven

Für mich ist Glück ein Gefühl auf verschiedenen Ebenen. Mag es banal klingen: je mehr man das Leben grundsätzlich als ein Glück bejahen kann, je weniger wird man unglücklich sein über Details, eine zerbrochene Vase, ein verlorener Job, usw.

Meine Ausführungen waren rein persönlicher Natur, sie sollen keine Lebensberatung für andere darstellen.

Gruß Wolfgang
 
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19.03.06
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Was ist das: Glück? www.my-smileys.de/smileys2/15_8_8.gifWas ist das: "glücklich sein"?
 

Wolfgang Jensen

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Wenn man ein sabbernder Irrer ist und als Philosoph anerkannt wird - und natürlich, wenn man es schaffte, seine Wäsche so ordentlich auzuhängen.

Klar, der eine ist glücklich, wenn der nächste Raucher drei Ecken entfernt im keller raucht, der andere ist glücklich, wenn er endlich einem Raucher begegnet, dem er ordentlich seine Meinung sagen kann.

Ich brauche jedenfalls kein Glück, um glücklich zu sein - und wie geht es Sie?

Einen entspannten Abend für Dich, León
 
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Ich danke Sie verbindlichst, Herr Jensen. Liebste Grüße an Hund www.my-smileys.de/smileys2/Lycos-Hund-wackelt-mit-dem-Schwanz.gif !

Ich bin schon glücklich, wenn ich Entäußerungen von Ihnen lesen kann!

Ergebenst www.my-smileys.de/smileys2/01_2.gif Ihr Leòn!
 
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18.12.05
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Einen kleinen Ausschnitt von diesem Buch:

Nicholas Spaks und Billy Mills
„Wokini“
oder die Suche nach dem verborgenen Glück
Bücher von Amazon
ISBN: 345318680X


Die Bedeutung von Glücks:

- Glück ist ein Gefühl, das einen in eine besondere Stimmung versetzt.
- Glück ist ein Gefühl, dass von innen kommt und das nur man selbst kontrollieren kann.
- Glück hängt nicht von äusseren Ereignissen ab.
- Du musst lernen, glücklich zu sein.
- Du musst Dich nach dem Glück sehen.
- Du kannst das Glücksgefühl stets in Dir tragen.


Wenn Du glücklich bist
- fühlst Du Dich gut, empfindest Freude, Frieden, Zuversicht und Zufriedenheit.
- bist zufrieden mit Dir und Deinem Tun.
- sind andere Menschen gern mit Dir zusammen.
- hast eine höhere Selbstachtung.
- bist Du in einer besseren körperlichen Verfassung.
- kannst Du jedes Problem, das sich ergibt, leichter lösen.
- verfügst über zusätzliche Energie.
- wird Dein Leben in jeder Hinsicht positiver

Wenn es eine Sache gibt, die Dich unglücklich macht, ist es Deine Aufgabe, sie zu ändern. Die Veränderung kann schwierig sein, aber das darf dich nicht abschrecken. Folge der Stimme des Herzens. Überlege in aller Ruhe, was Dich unglücklich macht, finde dann heraus, was Dich glücklich machen würde und führe schliesslich die entsprechende Änderung herbei. Dadurch wirst Du am Ende glücklicher sein.


Gruss Panda
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo Panda!

Ich finde, ein Teil Deines Beitrags kann hier gerne zweimal stehen:

Wenn Du glücklich bist
- fühlst Du Dich gut, empfindest Freude, Frieden, Zuversicht und Zufriedenheit.
- bist zufrieden mit Dir und Deinem Tun.
- sind andere Menschen gern mit Dir zusammen.
- hast eine höhere Selbstachtung.
- bist Du in einer besseren körperlichen Verfassung.
- kannst Du jedes Problem, das sich ergibt, leichter lösen.
- verfügst über zusätzliche Energie.
- wird Dein Leben in jeder Hinsicht positiver

Mit der Veränderung des Lebens ist das allerdings so eine Sache. Einige Menschen jagen dem Glück hinterher, ohne es jemals zu finden. Da fällt mir ein Spruch aus einem seminar ein: Laufe dem Geld hinterher, und das Geld läuft vor dir davon - gehe vom Geld weg, und das Geld kommt dir hinterher.

Zugegeben, klingt ein bißchen platt, aber steckt vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit darin?

Gruß Wolfgang
 
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01.03.06
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Mann Wolfgang ,Geld soll glücklich machen ?In der Geborgenheit liegt die Kraft des Glücks .Jemand der das Glück sucht,wird es nicht finden.Man muß es sich erarbeiten.
Maichen:wave:
 

Wolfgang Jensen

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Maichen, hallo,

ich meinte natürlich, wenn man dem Glück hinterher läuft, läuft es vor einem weg.

Gruß Wolfgang
 
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Für mich ist Glück, am morgen mit Freude aufzuwachen und am Abend mit Dankbarkeit einzuschlafen. Das ist meine eigene, kurze Definition. Ich denke aber vor allem, wenn man sich fragen muss, was Glück überhaupt ist, dann fehlt es einem wahrscheinlich.

Gruss, Marcel
 
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28.11.05
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ich denke, für viele menschen (u.a. auch mich) fehlen zum "richtigen" glück immer die dinge, die man gerade nicht hat. gesundheit, wenn man krank ist, geld, wenn man arm ist, arbeit, wenn man gerade keine hat (und im umgekehrten fall freizeit, wenn man zuviel arbeitet) … usw.

trotzdem schaffe ich es auch immer wieder, mein leben einfach zu genießen und mich "richtig" glücklich zu fühlen, auch wenn ich gerade nicht alles habe, was ich meine zu brauchen. dieses gefühl ist nur leider sehr flüchtig, und in manchen zeiten scheint es, als würde es nie mehr wiederkommen, aber irgendwann kommt es dann doch. wenn's auch manchmal nur für einen schönen, sonnigen tag lang anhält. und wer fühlt sich schon ständig glücklich?
 

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Vielleicht sind gerade die Zeiten, in denen wir auf die Probe gestellt werden, dazu da, damit wir eher schätzen, was wir haben. Gäbe es schliesslich das Dunkel nicht, hätte man mehr Mühe damit, sich vorzustellen, was Licht ist.

Wann immer ich mal krank bin, dann nehme ich mir vor, den Zustand des gesund-seins mehr zu schätzen. Ich denke, das ist ein permanenter Prozess, weil der Mensch versucht ist, das als selbstverständlich anzunehmen, was ihm gefällt und was ihn längere Zeit begleitet. Aber Selbstverständlichkeit ist für mich nicht wirklich eine gute Eigenschaft.

Gruss, Marcel
 

Wolfgang Jensen

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Für mich entsteht der Zustand! Glücklichsein durch das Bewußtsein, daß Licht und Schatten nicht getrennt sind. In diesem Zustand gibt es keine Trennung, kein Gut und Böse - es ist Einheit und Vereinigung. Glück ist nach meiner Auffassung zwar einerseits ein Zustand, den man durch verschiedene Maßnahmen im außen erstreben kann - andererseits ist es aber ein Zustand, der potentiell in jedem Menschen (genau wie Gesundheit) vorhanden ist. Glück ist die Abwesenheit von Unglück? Unglück ist aber nur die Vorstellung von etwas - die man ändern kann.

Ist im Prinzip ganz einfach, wahrscheinlich konnte ich es aber nicht verständlich rüberbringen. Ein Versuch war es allemal wert.

Gruß Wolfgang
 
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18.12.05
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Wolfgang Jensen schrieb:
Glücklichsein durch das Bewußtsein, daß Licht und Schatten nicht getrennt sind. In diesem Zustand gibt es keine Trennung, kein Gut und Böse - es ist Einheit und Vereinigung.

Ich würde sagen gut und böse ist eine Einheit, eine Vereinigung.
Jedes sitzt auf einer Waagschale (getrennt und doch zusammen). Jetzt kommt es nur auf uns darauf an, auf welche Waggschale wir mehr blicken, verharren.
Gruss Panda
 

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Wolfgang Jensen

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Genau Panda, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das fängt bei uns selbst an, unseren Schatten zu finden, ihn anzunehmen und daran gehen, ihn schwächer und schwächer werden zu lassen.

Aber zum Sichannehmen gehört eine ganze Menge, zu seinen Schwächen stehen - die Unvollkommenheit als "mögliche Vollkommenheit zu fühlen, keine Schuld mehr zu erlauben, usw. Lernen, zu sich selbst zu stehen, Selbstbewußtsein nicht als Arroganz und Überheblichkeit leben, sondern zum Beispiel Grenzen einhalten und Grenzen ziehen. Wenn das so einfach wäre, müßten wir uns dann hier über die Wirkung von Gift unterhalten?

Gut und Böse ist nach meiner Auffassung die Grundlage für die Existenz der geistigen Dualen Welt - aus deren Polarität die Polarisierung entsteht und Konflikte offenbar werden - und zwar notwendigerweise. Wenn Du etwas anderes weißt, lasse ich mich gerne überrraschen.

Gruß Wolfgang
 

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Okay, soviel zur Theorie.
Aber wie ist es nun genau im LEBEN. Seid Ihr glücklich? Ist es Euch bewusst, was Euch glücklich macht ... oder was Euch eigentlich glücklich machen sollte und es vielleicht nicht tut, weil es z.B. zu Eurer Definition der Selbstverständlichkeit gehört?

Gruss, Marcel
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo Marcel!

Bewertest Du ein "Konzept zum Glücklichsein" auch als Theorie?

Hat nicht jeder Mensch - mehr oder weniger bewußt - ein Lebenskonzept?

Und: schaffen nicht unterschiedliche Regeln auch unterschiedliche Ergebnisse, bzw. unterschiedliche Emotionen dadurch, das z.B Erfolg sehr verschieden bewertet wird?

Das Bewußtsein über Integrität zum Beispiel kann sehr starke Glücksgefühle schaffen - allerdings fühlen sich einige, um es mal vorsichtig zu formulieren, Menschen nur manchmal integriert, überwiegend dagegen desintegriert - Folge: Glücksgefühl wechselt ab mit Verlassenheits-/Einsamkeitsgefühl.

Neben dem Faktor Integrität gibt es einige andere zentrale Dispositionen, die in der Regel für schwankende Gefühle/Emotionen sorgen - und alleine das Schwanken macht keine guten "Grundgefühle".

Klar, war wieder alles Theorie. Aber ohne geht das Leben auch nicht - und da haben wir einen weiteren Faktor, der glücklich macht: die Ausgewogenheit zwischen Theorie und Praxis.

Haben glückliche Menschen in diesem Forum überhaupt eine Daseinsberechtigung?

Gruß Wolfgang
 
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