Suche Rezepte für glutenfreies, histaminarmes Brot

wundermittel
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08.11.10
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Suche Rezepte für glutenfreies, histaminarmes Brot.

Ich mache manchmal einen "Pizzaboden" Mehl, Öl, Wasser, Salz.

Wenn man diesen dünn ausrollt, brauch der bloss kurz in den Ofen und dann kann man den als Brotersatz verwenden. Allerdings am besten direkt aus dem Ofen, am nächsten Tag schmeckt das auch nicht mehr optimal.

Geht sicher auch mit Mehl aus glutenfreien Getreidesorten.

Sauerteig geht nicht und Hefe geht auch. Eventuell könntest Du probieren, ob Du Backpulver verträgst.

Grüsse
derstreeck
 

konfus

Suche Rezepte für glutenfreies, histaminarmes Brot.

hallo,
ist schon ein paar Tage her, als hier nach Rezepten für histaminarmes und glutenfreies Brot oder andere Backwaren gefragt wurde.
Dieses Brot hier, das ich bei Chefkock gefunden habe, backe ich nach vielen Testbäckereien, die nie sonderlich geschmeckt haben, jetzt immer
Glutenfreies Ruck-Zuck Joghurtbrot (Rezept mit Bild) | Chefkoch.de
es schmeckt ganz gut, vor allen Dingen frisch gebacken, ansonsten schneide ich es in Scheiben, friere es ein und toaste es gefroren, denn alt schmeckt es nicht.Ich vertrage Joghurt zwar nicth, aber hier im Brot gebacken geht es, aber ich esse auch nicht alle Tage davon.
Dieses habe ich auch im Netz gefunden,
Kochen mit Liebe, aber ohne Gluten!: glutenfreier Apfelstrudel
den Apfel-oder Aprikosenstrudel habe ich schon gebacken,allerdings mit selbstgemachten glutenfreien Semmelbrösel, kann man das Joghurtbrot mit hellen Mehl nehmen, Scheiben trocknen und reiben.
Ansonsten backe ich regelmäßig einen Rührteig mit Obst, geht wunderbar, wenn Du dafür ein Rezept haben willt, gebe ich es gerne her.
Ich nehme dafür in etwa die mengen die ich auch bei Weizenmehl genommen habe und ändere nur die Zutaten ab, die bei Hit nicht gehen, ein Johannisbaiserkuchen hat wunderbar geschmeckt. Ich friere alles in Stücken ein, auftauen geht ganz leicht, Zimmertempartur, morgens raus, mittags essbar.

Ansonsten hätte ich auch mal eine Frage, ich habe nach glutenfreien Backwaren ob Brot oder anderes, immer einen seltsamen Geschmack im Mund, erst dachte ich es liegt am Weinstein, ist aber nicht so, habe es auch mit dem üblichen Backpulver gebacken, war genauso.
Gruß
Konfus
 
regulat-pro-immune
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21.05.11
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Suche Rezepte für glutenfreies, histaminarmes Brot.

Sauerteig geht leider nicht bei Histaminintoleranz, genauso wenig wie andere Backtriebmittel, weiter sind die Verdickungsmittel in glutenfreien Mehlmischungen ein Problem....
Bei chefkoch findet man z.B, eine Unmenge an glutenfreien Broten auch welche mit Backpulver, die müsste man dann abwandeln also irgendwie eine eigene Mehlmischung aus Reismehl, Hirsemehl, Teff, Kokosmehl usw. herstellen, vielleich noch gestampfte Kartoffeln und oder Kürbis dazu.

Würde das dann sehr flach ausrollen, weil es nicht sehr aufgehen wird und vermutlich auch nicht sehr locker dann ist, sonst brauchst Du unter Umständen ne Motorsäge die Tage nach dem Backen :D

Schönen Abend.
Claudia.
 

konfus

Ich weiss nicht, an wen die Beiträge von Airon und Bestnews gerichtet sind, der Themenstarter hat nach Rezepten gefragt, ich nicht.

Ich habe Links für von mir ausprobierte Rezepte eingestellt und Sauerteig geht nicht, es unterliegt ja einem Gärungsprozess, aber was Bestnews da schreibt, stimmt nicht.
Es muss jeder rausfinden was er essen kann und mein Brot oder Kuchen kann ich essen, mit dem Mehl für Kuchen und Kekse oder für Brot und auch mit Weinsteinbackpulver, habe es auch mit normalen Backpulver probiert. Natürlich kann man auch selber mischen, mache ich teilweise auch, geht aber auch so.

Dramatisieren nützt niemand, denn letzlich ist es sehr unterschiedlich was der einzelne essen kann.
Probieren!!! bleibt niemand erspart.
Gruß
Konfus
 
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21.05.11
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Dass Brot in der Regel nicht verträglich ist, auch selbst gebackenes kenne ich von mir, ner Freundin und habe ich hier im Forum schon oft genug gelesen.
So und dass die Verdickungsmittel auch auf der Nogo Liste stehen, ist auch nichts Neues. Dennoch kann man immer noch damit experimentieren, nur sollte man auch wissen, dass es nicht nur Sofortreaktionen gibt und häufig tauchen dann auch noch Symptome auf, die man erst mal mit Nahrungsmitteln nicht in Verbindung bringt.
Ich würde mir ne Art Pfannkuchen basteln mit verträglichen glutenfreien Mehlen. Da braucht man dann auch keine Backtriebmittel. Das geht sicher auch mit Wasser und ohne Ei. Ich bin der Meinung Laudanum hatte hierzu da mal was reingestellt.

Schönen Tag.
Claudia.
 
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konfus

Jeder muss herausfinden was er verträgt.

Hier wird von manchen sofort die Keule ausgepackt und kein Mensch blickt mehr durch was er essen kann, beschränkt Euch doch auf Infos was bei dem einzelnen geht und was nicht, jeder hat eine andere Problematik. Ich brauche diesbezüglich keine Ratschläge mehr, ich weiss was ich essen kann und was nicht und es kommen immer wieder mal ein paar Dinge, wo ich merke, das geht nicht.
Gruß
KOnfus
 
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10.08.11
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Wäre sehr dankbar dafür, auch für andere Backrezepte.

Viele Grüße
vitabella

Hallo,

mit Brotrezepten kann ich nicht weiterhelfen, da meine Versuche geschmacklich und von der Konsistenz her leider nicht zufriedenstellend verliefen. Ich habe dann dies und das für mich entdeckt und komme damit sehr gut zurecht. Der Hefeanteil ist sehr gering. Ich esse es nicht täglich, aber wenn ich zur Arbeit gehe und es mal schnell gehen muß, ist es eine gute und schnelle Alternative zu z.B. Kartoffelsalat.

Für andere Rezepte kann ich dir empfehlen, dich hier durch zu lesen. Auf viele unverträgliche Zutaten bin ich erst hierdurch aufmerksam geworden. Z.B.: Ingwer, frisch geerntet = verträglich; länger gelagert hat er fatale Auswirkungen. Zimt und Muskat = bei mir ganz schlimm. Kann bei dir aber ganz anders sein...

:wave:
 
regulat-pro-immune

konfus

Emmi gute Infos.

Das Reisbrot hatte ich auch schon ein paarmal in der Hand und als ich im Krankenhaus war auch zum Abendessen bekommen, schmeckt ganz gut. Das Knäcke habe ich noch nie gesehen, werde es mal besorgen, wäre eine Abwechslung.
Aber was mich abhielt das Reisbrot zu kaufen ist nicht nur der Preis, sondern die vielen für mich! fraglichen Zutaten, Hefe eingeschlossen, aber die geht auch bei mir in kleinen mengen und nicht tgl., aber mein Brot esse ich auch nicht tgl.
Darum backe ich selber, das Joghurtbrot kann man ganz gut essen und Kuchen habe ich rumexperementiert und lasse alles weg, was bei Hit fraglich ist, geht auch mit nur Zucker, Eigelb und etwas verdünnter Sahne und natürlich glutenfreiem Mehl, in alle Backwaren kommen Flohsamenschalen, damit kann man einen prima Rührteig machen und ihn mit Obst der Jahreszeit und der Verträglichkeit belegen, so eine Art Schlupfkuchen wird das dann und schmeckt mir sehr gut und hilft mir auch manchmal über die Frage was ich essen soll.

Gruß
Konfus
 
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26.08.11
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Da sich dieses Forum darum bemüht die Ursachen hinter Symptomen zu finden, erlaube ich mir den Hinweis, dass jegliches Getreide (egal ob mit Gluten oder ohne) und andere KH (Reis, Kartoffeln ...) für die menschliche Verdauung ungeeignet sind, speziell wenn man sowieso schon mit Gluten ein Problem hat (Z.B. laut CampbellMcBride und vielen anderen).

Meine Empfehlung daher, Brot und Getriede ganz weg lassen.

alles gute
MALK
 
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21.05.11
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Ich stimme Malk zu, allerdings schaffen das leider die wenigsten, ich auch nicht, ich habe noch Reis und Hirse im Programm und Buchweizen sehr selten.

Milchprodukte können auch nicht wirklich vom Körper verarbeitet werden und gelten als artfremd. Für Kranke ein absolutes NoGo, auch Joghurt zählt da rein, wenngleich er offenbar immer noch bei vielen als heilig gilt.

Glutenfreie Mehle sind bei Hit ungeeignet wegen der Verdickungsmittel die hier immer beigefügt sind, man kann sich höchstens eine eigene Mischung aus einzelnen Mehlen kreieren. Das Thema Brot sollte man sich bei Hit abschminken, das höchste der Gefühle ist vielleicht ein Fladen in der Pfanne, da braucht man auch keine Backtriebmittel, Laudanum hat dazu hier im Forum mal was geschrieben.

Alles Gute.
Claudia.
 
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26.08.11
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Ja das tue ich. Mein leben ohne Brot, Reis, Kartoffeln etc. ist für mich absolut kein Problem. Dieses ganze Kleberzeugs und die sonstigen Schlackestoffe nehme ich gar nicht mehr auf.

Natürlich habe ich auch meine Schwächen. Die betreffen allerdings eher den Zucker. Manchmal habe ich einen Heißhunger auf Schokolade, dann werde ich auch mal schwach.

Ich habe meine Erfahrungen hier mal geschildert: https://www.symptome.ch/vbboard/ern...laeodiaet-ohne-gemuese-erfahrungsbericht.html

Auch Milchprodukte verwende ich, weil ich die vertrage, denn mein Speisepan ist allergiebedingt sehr eingeschränkt. D.h. ich entscheide mich bewusst für Milchprodukte, mit dem Wissen, das dies kritisert wird. Ich zitiere mich selber aus anderem Faden:

Ich glaube Milchproduket ja oder nein ist zu schwarz weiß. Ich lese gerade Campell McBride. Die hat ein differenziertes Verhältnis zu Milchprodukten. Ich empfehle das mal zu lesen.

Sie arbeitet mit Patienten mit Darmdysbiose (zB Autismus, ADHS) und setzt Milch gezielt ein. Wobei sie komplett gegen pasteurisierte Milch ist. Sie behauptet ganz frische (von der Kuh direkt) nicht-erhitzte Kuhmilch inkl. aller natürlichen Bakterien und Enzyme wird sogar von Kleinkindern meist gut vertragen. Angeblich in manchen Kulturen wird das gezielt so eingesetzt. Die gleiche Milch mit Kefir durchsetzt ebenfalls. Schlimm ist "nur" jegliche pasteurisierte Milch, weil die Enzyme und "guten" Darmbakterien abgetötet werdenund pathogene Keime leichtes Spiel haben. Voraussetzung sind allerdings gesunde Kühe (nicht unbedingt aus Massentierhaltung), das gilt aber für viele Nahrungsmittel egal ob pflanzlich oder tierisch. Dies ist eine vereinfachte Darstellung ihrer Ansätze, sie erklärt das noch viel genauer in ihrem Buch (GAPS) und soll nur dazu dienen das ganze etwas differenzierter zu sehen.

Quelle: https://www.symptome.ch/vbboard/ges...g-sahne-diaet-erfolgter-leberreinigung-5.html
 
regulat-pro-immune

konfus

Auch Milchprodukte verwende ich, weil ich die vertrage, denn mein Speisepan ist allergiebedingt sehr eingeschränkt. D.h. ich entscheide mich bewusst für Milchprodukte, mit dem Wissen, das dies kritisert wird. Ich zitiere mich selber aus anderem Faden:

anhand dessen kannst Du aber schon sehen, dass die Verträglichkeit sehr unterschiedlich ist, ich z. B. vertrage keine Milchprodukte mehr, aber das war auch nicth immer so. Es gibt eine menge Leute, die eine menge essen können, das ich nicht essen kann und umgekehrt. Mich stören die Verallgemeinerungen hier, es gibt auch Leute, die Gluten essen können trotz Hit und es gibt Leute, die mit glutenfreien Produkten auch gut leben und gesund sind.

Lg
Konfus
 
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26.08.11
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anhand dessen kannst Du aber schon sehen, dass die Verträglichkeit sehr unterschiedlich ist, ...

Mich stören die Verallgemeinerungen hier, es gibt auch Leute, die Gluten essen können trotz Hit und es gibt Leute, die mit glutenfreien Produkten auch gut leben und gesund sind.

Verträglichkeiten sind sicher sehr unterschiedlich, keine Frage, daher sind Veralgemeinerungen immer gefährlich.

Es gibt aber meiner Meinung nach einen Unterschied zwischen Verträglichkeiten und generell gesundheitsschädlich. Wenn mir jemand erzählt, dass er Zigaretten verträgt, dann halte ich diese trotzdem für gesundheitsschädlich.

Ob etwas generell ungesund ist oder nicht, ist halt die schwierige Frage.

CampbellMcBride warnt zum Beispiel explizit, dass Personen mit Glutenunverträglichkeit auch keine glutenfreien Produkte verzehren sollen und begründed dies auch ausführlich in ihrem Buch.

Daher erlaube ich mir auch vor Getreide zu warnen um einen Gegenpol zu bilden gegen die landläufigen Meinung, dass Getreide gesund sei. Ich halte mich da an Paläo Diät Forscher und ähnliche und fordere dazu auf, dies zumindest für sich selber zu hinterfragen.

Ich bin überzeugt davon, dass Getreide (egal welches) nur als Notfallnahrung oder Saisonnahrung (kurzzeitig) gegessen werden soll. Einige vergleichen den Getreidekonsum sogar mit dem Zigarettenrauchen, denn da merkt man auch Jahrzehntelang nichts. Als typsiche Folgeerkrankungen (für Getreideprodukte) werden Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfall, Übersäuerung, Fettleibigkeit, hohe Cholesterinspiegel, Krebs usw. genannt.

Ob es denn stimmt? Beweisen kann und will ich es nicht, denn zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie. Und alteingesessene Meinungen zu kritisieren ist immer schwierig (denn "das war ja schon immer so").

Nur als Beispiel: Dass in der (mittlerweile) veralteten Ernährungspyramide Brot als gesundes Grundnahrungsmittel dargestellt wurde, liegt unter anderem daran, dass diese von der Getreidelobby in den USA mitentwickelt wurde. Man sieht, selbst alteingesessene "Tatsachen" können sich als fraglich erweisen.
 
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21.05.11
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Das Problem mit dem verträglich bei Hit und bei NMU ist im übrigen , dass man durch die vielen zeitlich versetzten Symptome häufig denkt, man verträgt Dinge die man gar nicht verträgt. Meine Freudin meinte, sie vertrüge dies und das und als ich mit den Spätreaktionen anfing, wurde sie ganz still.

Ich bin auch klar der Meinung, nur weil man keine offensichtlichen Reaktionen hat, heisst das noch lange nicht, dass es einen nicht schädigt auch was das Essen anbelangt.

Magst Du malk mal ganz kurz skizzieren, warum man nach CampbellMcBride keine gf Produkte essen soll? Gehts da um artfremd?

Ich persönlich halte von den allermeisten gf Produkten allein schon deshalb nicht viel, weil da in der Regel mit Zusatzstoffen nur so rumgeschmissen wird, die dann auch wieder ungesund sind, z.B. ganz unmittelbar für den Darm, ausserdem ist so gut wie überall Mais drin. Der Marktführer Schär ist da ein unrühmliches Beispiel.
Hab ne Zölifreundin, die nimmt alles mit Hauptsache gf, ansonsten egal. Die hat ne Menge gesundheitlicher Problem unter anderem ne Hit meiner Ansicht nach , aber sie scheint sich mit ihrer Problematik eh nicht wirklich auseinandersetzen zu wollen.

Alles Gute.
Claudia.
 
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10.08.11
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Ich habe mich immer an den Beiträgen von Federl orientiert. Die meisten Symptome, der Leidensweg, der Weg aus der HIT-Falle - da gibt es viele Parallelen zu mir. Danke Federl, daß du andere daran teilhaben lassen hast.:fans:

Ich kann heute sehr gut beurteilen, wann ich HIT-Symptome bekomme und von was. Die schwerwiegenderen Probleme habe ich bei körpereigener Histaminfreisetzung. Das Essen macht mir nicht mehr so viel aus. Ich esse jeden Morgen Hirsebrei (+Sojamilch) mit (gedünstetem) Obst, etwas Salz, Honig und Leinöl. Damit habe ich keinerlei Schwierigkeiten. Allerdings muß ich mich beim Obst vorsehen, der Fruchtzucker macht mir wohl Beschwerden. Den Tag mit Gemüse zu beginnen ist für mich ein absolutes NoGo :schock:.

Ich vertrage wieder Vitamine und Mineralstoffe, auch Vitamin D. Auch Zitrone geht wieder in kleinen Mengen. Ich kann wieder Fisch essen, wenn fangfrisch tiefgefroren. Sogar Wurst vom Schwein (frisch hergestellt vom Demeter-Bauern) habe ich wieder gegessen.

Das Knäckebrot esse ich nicht oft und ich kann gut damit leben. Manchmal habe ich halt Appetit auf Brot, so wie andere auf Schokolade. Ich überlege mir sehr gut, was ich esse. Gf-Mehl kann man sich gut selbst mischen, ist auch viel preisgünstiger. Damit backe ich mir so ca. 1x im Quartal einen Kuchen.

In ca. 1/4 Jahr werde ich wieder berichten, wie es mir mit dem Multivitamin/Mineralstoffen geht. Bereits nach 4 Wochen Einnahme kann ich sagen, daß es mir richtig gut geht. Ich hoffe, das bleibt so.:freu::freu:

:wave:
 
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01.06.10
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Liebe Emmi ,

ich freue mich immer wieder , von Dir und Deinen Erfolgen zu lesen.:wave:

Du bist in meinen Augen eine der wenigen hier , die konsequent gewesen sind in der Ursachenfindung und dem Weglassen, als nicht gut empfundener Nahrung...es bringt nur dann wirklich Besserung.

Ich weiß ja ,das es geht . Und bin oft traurig beim Lesen, wenn herum geeiert wird um z.B. glutenfrei oder nicht usw.
Alles, was nicht selbst gemacht wird in der Hinsicht, war für mich nie verträglich. Und wenn es nur schon "alt" war...aus dem Laden.

Ich schreibe aber - war- ich könnte heute wieder Vieles Essen ohne Reaktionen. Einmal, zweimal....und dann kommt manchmal erst der Hammer.
Es ist trügerisch. Was krank macht, macht auch in Zukunft ( wieder ) krank.:rolleyes:
Nicht unbedingt HIT - Reaktionen. Mein Bauch sagt einfach nein...

Alles Gute weiterhin !
 
regulat-pro-immune

konfus

Emmi ist das beste Beispiel, dass es sehr unterschiedliche Verträglichkeiten gibt, das was Emmi essen kann, kann ich nie und nimmer essen. Ich habe immer zeitverzögerte Reaktionen, man muss keine Sofortreaktionen haben um zu wissen, was man verträgt und nicht.
Und ich kann ebenso wie Emmi zum Frühstück kein Gemüse oder Salat essen, Hirse geht leider auch nicht, ich bekomme ätzendes Sodbrennen, mit Wasser gekocht, Milch geht nicht. Oft esse ich nichts und trinke nur meinen Tee mit einem Schuss verdünnter Sahne, oder ab und zu mein selbstgebackenes glutenfreies Brot oder ein Stück von meinem selbstgebackenem Kuchen, oider einen Pfannkuchen, manchmal Apfelküchle. Ich esse diese Dinge sparsam, so toll schmecken sie nicht, mit dem Belag ist das auch so eine Sache, mir bleiben nur Eidotter hartgekocht, Schnittlauch oder ab und zu Marmelade, das Reisbrot mit Hefe schmeckt besser, aber das geht auch nur bedingt.

Es hat nichts mit nicht auseinandersetzen wollen mit der Krankheit, es hat was mit unterschiedlichen Verträglichkeiten zu tun und die muss jeder finden. Auch ich entdecke immer wieder was, das ich nciht essen kann, z. B. dieses Jahr Radieschen, 2 oder 3 gingen, aber tgl nicht.

Und der Vergleich mit Zigaretten hinkt gewaltig, jeder weiss was es für Schäden verursachen kann und zwar bei jedem, auch Raucher wissen es, manche haben halt das Glück eine längere Zeit ohne Folgen auszukommen.

LG
Konfus
 
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21.05.11
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An Emmi sieht man, wie man verantwortungsvoll und offenbar erfolgreich mit der Materie umgeht. Wenn man mal ein Stück Brot isst, bringt einen das nicht um vielleicht, wenn man nicht gerade Zöli ist oder aber nahe dran. Aber sie schreibt auch Brot ist bei ihr ein Genussmittel und genau das meine ich geht auch noch, wenn man eben nicht ganz verzichten kann. Eine Scheibe glutenfreies Brot verkrafte ich merklich auch mal, aber dann ist Schluss und es ist das von DreiPauly, die haben sauberes Brot. Aber dennoch ist es am Ende nicht wirklich optimal für mich, der HistaminSpiegel steigt, wenn auch unmerklich.
Es gibt viele die wollen das nicht wahr haben und die " vertragen" dann dies und jenes und kurze Zeit später ist der Jammer gross.
Die Erfolgstorry bzgl. Hit hier kommt von boule und der hat ne hammerharte Diät gemacht über Jahre ohne jegliche Ausnahme. Hut ab, kann ich da nur sagen.

Schönen Tag.
Claudia.
 
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