HIT: Chronische Verlaufsform (federl)

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Hallo zusammen,
ich bin neu hier und hoffe dass ich "KollegInnen" finde um mich auszutauschen,
die Isolation die ich als HIT Patient erlebe ist grauenhaft.
Meine Symptome waren nach "allgemeinem schlechtsein" vor allem Haut-Schlaf-Gelenks-Muskel-Kopf-Augen-Nebenhöhlenprobleme, nun ist klar dass es HIT ist in der chronischen Verlaufsform.
Falls das jemand teilt bitte melden!
Alles Liebe und Gute

PS Hier ein Link zur bisher besten Beschreibung von HIT:
https://www.histaminintoleranz.ch/krankheit_chronischeverlaufsform.html
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl,

die Diagnose "HI" ist zwar nicht erfreulich, aber doch besser - meine ich - als die Suche nach Ursachen der vielfältigen Symptome. Wie seid Ihr auf die Diagnose gekommen?
Was tust Du denn inzwischen, um die HI zu mildern oder evtl. doch wieder ganz loszuwerden?

Grüsse,
Oregano
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl,

die Diagnose "HI" ist zwar nicht erfreulich, aber doch besser - meine ich - als die Suche nach Ursachen der vielfältigen Symptome. Wie seid Ihr auf die Diagnose gekommen?
Was tust Du denn inzwischen, um die HI zu mildern oder evtl. doch wieder ganz loszuwerden?

Grüsse,
Oregano
Hallo Oregano,
ich bin noch immer am suchen, hab einiges linderndes entdeckt (s.u.)
- am wichtigsten die strikte Diät! Für den Rest kann ich nur hoffen dass
der jahrelange falsche Einsatz von Medikamenten - der die Krankheit chronifizierte - rückgängig gemacht werden kann.

"Ich will mein Leben zurück!!!!"

Wie entstand die Diagnose?
In erster Linie wohl dadurch dass ich immer kränker wurde:

Seit 1993 sprachen die Hautärzte von einem erhöhten Gesamt IGe, das sei sowas wie Hyperreagibilität auf Histamin- ein gutes Zeichen sagten sie.
Mittlerweile wurde die Diagnose vom Lungenarzt, vom Immmunolgen und
vom Endokrinologen durch Blutanalyse gestellt.

Hier der Verlauf meiner Odyssee:
Hier mein Verlauf:

Als Kind litt ich permanent unter Bauch- Hals- und Ohrenschmerzen und
musste mich bei längeren Autofahrten übergeben.
Diagnose: Gastritis. Mandeln entfernen.

Mit 17 kamen Kopfschmerzen, Konzentratiosstörungen und Kieferhöhlenzysten dazu.
Therapie: Radikale Zystenentfernung nach Caldwell-Lück
Konsequenz: Jahrelange Nachbehandlung mit Antibiotika,
chronische Bindehautentündung und Kieferhölenentzündung

Mit 20 kamen Depressionen dazu
Diagnose: Erblich belastet, Antidepressiva und Lithium.
Konsequenz: Nach zwei Jahren konnte ich die Medikamente nicht mehr
schlucken, sie würgten sich jedesmal wieder hoch

Mit 26 begannen Schlafstörungen und Hautjucken sowie Gelenksschmerzen

Mit 35 kamen Muskelsteifheit/Müdigkeit dazu
Diagnose: Depression
Therapie: sämtliche AD Klassen ergaben - jahrelang! - nur Verschlechterung der Symptomatik

Mit 43 erster Aufenthalt in der Hautklinik. Keine Allergie.
Nur erhöhtes Gesamt IGE, mir wurde gesagt dass das nur heisst dass mein
Immunsystem sehr gut funktioniert.
Diagnose: Cholinerge Urtikaria, dann Atopische Diathese, dann Pruritus
sine Materiae

Mit 46 chronischer Erschöpfugszustand, Schlaf und Haut gestört, wieder
Antidepressiva und Esuco (Neuroleptikum)
Konsequenz: Ein "Parkinsonoid" wurde ein Jahr lang mit Jumex behandelt

Es folgten unzählige Diäten und "alternative" Behandlungsversuche (Akkupunktur, Homöopathie,
Geistheilung, Naturheilkunde) ohne Erfolg

Mit 54 Pensionierung wegen Arbeitsunfähigkeit ( ich war klinischer und
Gesundheits- Psychologe, Psychotherapeut, Supervisor)

Mit 56 Eine konsequente Panchakarma Ayurvedakur in Indien brachte eine weitere Verschlimmerung

Mit 57 Eine 9 wöchige TCM und tibetische Kräutermedizinbehandlung einer
3-fach qualifizierten tibetischen Fachärztin brachte die totale Krise

Es folgten Untersuchungen auf Parasiten, Porphyrie...o.B
Konsequenz:
Stationäre Aufnahme auf der psychosomatischen Station.
Obwohl ich darauf hinwies dass ich möglicherweise histaminintolerant bin und Psychopharmaka nicht vertrage bekam ich das volle Sortiment und die
Diagnose: Somatoforme Störung.
Konsequenz: Notfallaufnahme auf der Hautklinik
Diagnose: Medikamentenallergie

Seither: UVB 311nm Lichttherapie bei unerträglichem Juckreiz 2mal jährlich

Mit 58: Eine Alternativ-Allergologin stellt Histaminintoleranz fest sowie Belastung durch Eppstein-Barr Viren und Chlamydien
Therapie: 2 Jahre Mikroimmuntherapie - ohne Erfolg

Mit 6o: Nach einer Harnverhaltung erfolgt eine Durchuntersuchung (o.B.)
ein Chirurg stellt eine Hiatushernie fest und rät zur Funduplikation.
Weitere Untersuchungen ergeben dass das letzte Drittel der Speiseröhre
disfunktional ist, der Schliessmuskel aber intakt. Die eingeleitete
Protonenpumpenhemmertherapie bringt einen Dauerhustenreiz und Verdacht
auf Asthma, beim Histamin-Provokationstest des Lungenarztes erlebe ich
dann die schlimmste Krise bisher, sie dauert 7 Tage.

Diagnose: Hyperreagibles Bronchialsystem

Weitere Untersuchungen (Immunologie, Endokrinologie, Gastrologie,
Pulmonologie Primar Wurzinger) erhärten die
Diagnose: Histaminintoleranz

Ich halte Diät, nehme DAOsin und Aerius. Für die Atmung: Alvesco, Tilade und Singulair. Für den Magen: Ulcusan. Für die Augen: Acular.
Für den Schlaf: Dominal nachdem Surmontil auch scheitert. Gegen Schmerzen: Enantyum. Für die Haut: Balneum Hermal plus, Excipial U Lipo, Diproforte, Menthol Diprosicc.

Die letzte "Ärzte-Horror-Story" (davon hab ich dutzende):

Vor zwei Wochen wurde ich wieder an der Universitätshautklinik in
(***) mit UVB bestrahlt, zur Abklärung ob ich Dominal nehmen kann
wurde ich an die Universitäts Nervenklinik überwiesen.
Bei der halbstündigen Anamnese (die junge Kollegin wollte mich sanft
darauf hinweisen dass ich vielleicht einmal zu einem Psychiater gehen
sollte) kam sie zu dem Schluss dass ich vielleicht ein Antidepressivum
bräuchte. Sie ignorierte einfach dass ich bei mehreren hochkarätigen
Psychiatern - jahrelang - und immer wieder sämtliche AD Klassen
durch hatte.
Auf meine Frage, ob ihr ein Fall bekannt wäre dass jemand mit
Histaminintoleranz keine AD vertrage antwortet sie: NEIN, kein einziger
Fall bekannt!

Konsequenz: Für die Hautprofessoren bin ich ein Fall für den Psychiater...

https://www.histaminintoleranz.ch/krankheit_chronischeverlaufsform.html
 
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Hallo Federl ,

ich finde , Du solltest Deine jetzige Medikamentendosis gründlich prüfen. Für meine Begriffe viel zu viel. Du schreibst , hauptsächlich hilft Dir die Diät. Also ist Dein Verdauungssystem einer der Hauptauslöser ? Was weißt Du über Unverträglichkeiten / Allergien ? Da es ja schon anfing , bevor Du die mengen von Medis nahmst , muss es ja schon vorher einen GRund gegeben haben.
Nimmst Du Nahrungsergänzungen ?
LG K.
 
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Hallo Federl ,

ich finde , Du solltest Deine jetzige Medikamentendosis gründlich prüfen. Für meine Begriffe viel zu viel. Du schreibst , hauptsächlich hilft Dir die Diät. Also ist Dein Verdauungssystem einer der Hauptauslöser ? Was weißt Du über Unverträglichkeiten / Allergien ? Da es ja schon anfing , bevor Du die mengen von Medis nahmst , muss es ja schon vorher einen GRund gegeben haben.
Nimmst Du Nahrungsergänzungen ?
LG K.

hallo Kullerkugel,
ja ich behandle seit einer Woche orthokularmedizinisch mit pure substanzen
und ich weiss dass ich antikörper auf kartoffel, schweinefleisch, buchweizen,
mandeln und orangen hab - auch nach 2jahren abstinenz!

ich hoffe dass ich die allopathischen mittel wieder loswerde und dass ich meine befindlichkeitsstörungen verliere oder doch bessern kann ...
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl,

Seit 1993 sprachen die Hautärzte von einem erhöhten Gesamt IGe, das sei sowas wie Hyperreagibilität auf Histamin- ein gutes Zeichen sagten sie.
Ob das so stimmt?

Erhöhung von (Gesamt-) IgE (Immunoglobulin E)
(damit sind nicht die allergen-spezifischen IgE-Spiegel gemeint)

Allergische Erkrankungen
"Heuschnupfen", Asthma bronchiale, Neurodermitis und andere Krankheitsbilder. Eine normale IgE Konzentration schließt diese Erkrankungen aber nicht aus.
IgE kann bereits beim Neugeborenen im Nabelschnurblut bestimmt werden. Dies ist aber nur bei erblicher Vorbelastung mit allergischen Erkrankungen sinnvoll, und kann helfen, das Risiko des Kindes, ebenfalls an einer allergischen Erkrankung zu leiden, einzuschätzen.
Manche angeborene Immundefekte (=Abwehrschwächen)
HIV-Spätstadien
Hyper-IgE-Syndrom
Graft-versus-Host-Reaktion (Organ-Transplantat schädigt Empfänger)
Hautverbrennungen
Manche maligne Tumoren
Wurmerkrankungen (Wurmparasiten)
Aspergillose (Pilzerkrankung; bei Immungeschwächten vorkommend)
Immunglobuline - bersicht

Als Normalwert wird hier 220 U/ml angegeben.

Vielen Dank übrigens für den Link zur "chronischen" und eher "akuten HI". DAs ist hochinteressant und erklärt, wie das mit der DAO und der HNMT funktioniert.

Schlimm ist, daß offensichtlich auch "Fachleute" nicht wirklich wissen, um was es bei einer HI geht. Das habe ich auch schon so erlebt, und ausgerechnet in einer Klinik für Allergologie ...

Ich denke auch, daß Du zu viele Medikamente nimmst. Kannst Du denn nicht einen Behandler finden, der sich mit der chronischen Histaminintoleranz doch auskennt?
Ich wünsche es Dir !

Grüsse,
Oregano
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl,


Ob das so stimmt?

Immunglobuline - bersicht

Als Normalwert wird hier 220 U/ml angegeben.

Vielen Dank übrigens für den Link zur "chronischen" und eher "akuten HI". DAs ist hochinteressant und erklärt, wie das mit der DAO und der HNMT funktioniert.

Schlimm ist, daß offensichtlich auch "Fachleute" nicht wirklich wissen, um was es bei einer HI geht. Das habe ich auch schon so erlebt, und ausgerechnet in einer Klinik für Allergologie ...

Ich denke auch, daß Du zu viele Medikamente nimmst. Kannst Du denn nicht einen Behandler finden, der sich mit der chronischen Histaminintoleranz doch auskennt?
Ich wünsche es Dir !

Grüsse,
Oregano

Hi Oregano,
danke für deinen Beitrag. Ja definitiv sind das zuviele Medis. Der Praktiker hat
halt reagiert und auf jedes neu hinzugekommene Symptom was verschrieben.
Schulmedizinisch ist HIT weder eine Krankheit (ist im ICD 10 nicht drin) noch
kann man ausser "lindern" der einzelnen Symptome nix tun.
Also musst du selbst zum Forscher deiner Gesundheit werden.

Bei der chronischen Variante HIT hat der Histaminspiegel nur indirekt mit der
Nahrung zu tun: Auch bei histaminarmer Ernährung ist er zu hoch. Ist er zu niedrig geht es auch nicht gut, der Hirnstoffwechsel braucht Histamin.

Meine Vermutung ist dass ich durch exzessiven Antibiotikagebrauch und
Antidepressiva da ein Malheur bekommen hab...
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl,

Weitere Untersuchungen ergeben, dass das letzte Drittel der Speiseröhre
disfunktional ist, der Schliessmuskel aber intakt. Die eingeleitete
Protonenpumpenhemmertherapie bringt einen Dauerhustenreiz und Verdacht
auf Asthma, beim Histamin-Provokationstest des Lungenarztes erlebe ich
dann die schlimmste Krise bisher, sie dauert 7 Tage.

Was genau bedeutet denn eitere Untersuchungen ergeben dass das letzte Drittel der Speiseröhre
disfunktional ist, der Schliessmuskel aber intakt. Die eingeleitete
Protonenpumpenhemmertherapie bringt einen Dauerhustenreiz und Verdacht
auf Asthma, beim Histamin-Provokationstest des Lungenarztes erlebe ich
dann die schlimmste Krise bisher, sie dauert 7 Tage.
?

https://www.symptome.ch/vbboard/histamin-intoleranz/46059-protonenpumpenhemmer-hi.html#post275245

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)
- Oberbauchbeschwerden
- Durchfall
- Verstopfung
- Blähungen
- Kopfschmerzen

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)
- Übelkeit
- Schwindel
- Sehstörungen (Verschwommensehen)
- Allergische Reaktionen wie Juckreiz und Hautausschlag

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)
- Thrombophlebitits an der Injektionsstelle (i.v.-Applikation)
- periphere Ödeme (reversibel nach Therapieende)
- schwerer Leberzellschaden mit der Folge von Gelbsucht mit oder ohne Leberversagen
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock
- erhöhte Leberwerte (Transaminasen, gamma-GT)
- erhöhte Triglyceride
- erhöhte Körpertemperatur (reversibel nach Therapieende)
- Muskelschmerzen (reversibel nach Therapieende)
- Depression (reversibel nach Therapieende)
- interstitielle Nephritis
- Urtikaria
- Angioödeme
- schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Lyell-Syndrom
- Photosensibilität
Pantoprazol

Welche von diesen Nebenwirkungen sind bei Dir aufgetreten? Das ist ja ein Teufelszeug, wenn man es nicht verträgt!

Eine konsequente Panchakarma Ayurvedakur in Indien brachte eine weitere Verschlimmerung

Auf was führst Du die Verschlimmerung da zurück? Da gibt es anscheinend auch andere Erfahrungen:
2 Wochen Panchakarmakur: Ich bin wieder zurück! - Histaminintoleranz - LIbase - Internetportal für Laktoseintoleranz und NMU

Hast Du Dich eigentlich auch schon mit der HPU/KPU = Kryptopyrrolurie beschäftigt? Da gibt es hier einen Fragebogen:
https://www.hputest.nl/dvragenlijst-online.htm bzw. https://d117039.pem.kpn.net/de/hpu/online-fragebogen.html
Der Fragebogen führt u.a. zu der Frage nach den Schilddrüsenwerten. Wie sehen die bei Dir aus?
Außerdem kann man bei der Diagnose "Kryptopyrrolurie" mit der Einnahme von Vitamin B6 + B-Komplex + Zink + Mangan versuchen, wieder unempfindlicher zu werden.
Hier kann man den Urin hinschicken: https://www.sension-gmbh.de/index.php?content=kpu

Wenn Du Dich hier durch die Rubrik "Histaminintoleranz" durchliest, wirst Du noch mehr Infos finden...

Grüsse,
oregano
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo Oregano,
Was genau bedeutet denn eitere Untersuchungen ergeben dass das letzte Drittel der Speiseröhre
disfunktional ist, der Schliessmuskel aber intakt.
ist ein Ausschlusskriterium für die OP, das Schluckbeschwerden zu häufig auftreten wenn das so ist und keine Indikation besteht wenn der SChliessmuskel intakt ist - der Chirurg glaubt dass man HIT los wird wenn man den Reflux los ist.

Pantoprazol

Welche von diesen Nebenwirkungen sind bei Dir aufgetreten? Das ist ja ein Teufelszeug, wenn man es nicht verträgt!

Asthma!! der Chirurg gab sie mir als ersten Schritt, dringend, weil ich mit
der Zeit Asthma bekommen würde wenn die Speiseröhrenentzündung nicht
behandelt wird, weil Histamin in die Lunge käme...ich hab DAVON so schweren
Husten bekommen und Asthma (ist jetzt wieder weg) dass ich dachte ich ersticke.

Eine konsequente Panchakarma Ayurvedakur in Indien brachte eine weitere Verschlimmerung
Auf was führst Du die Verschlimmerung da zurück?
Ich wusste nicht dass ich HIT bin, ich wusste nicht dass ich Chlamydien und
Eppstein-Barr positiv bin, dass ich unverträglich auf Kartoffel und Buchweizen, Orangen und Mandeln bin....
Es gibt Studien die zeigen dass wenn sich das Bakterienmilieu ändert oder
Viren angegriffen werden mit denen du lange gelebt hast ein lange lange dauernder Entgiftungsvorgang ausgelöst wird, keine "normale" Erstverschlimmerung sondern eine monatelange Krise. Aber vorher muss man
halt wissen (Diagnose!) was Sache und was Contra ist.

Hast Du Dich eigentlich auch schon mit der HPU/KPU = Kryptopyrrolurie beschäftigt?

ja, ich hatte einen sorgsamen Nervenarzt, der hat mit stationär auf eine
Interne Station eingewiesen um das und alles internistische abzuklären.
Rauskam: Kerngesund!!!! (keine Rede etwa von HIT, EBV, Chlamydien - owohl die Laborwerte vorlagen)

Außerdem kann man bei der Diagnose "Kryptopyrrolurie" mit der Einnahme von Vitamin B6 + B-Komplex + Zink + Mangan versuchen, wieder unempfindlicher zu werden.
danke für den Tipp, ich nehme die Sachen und noch einiges mehr, Dr.Wurzinger hat mich zu Dr.Kolland geschickt, die macht orthokulare Medizin und setzt auf die Produkte von PURE. Und ich hab mich eingedeckt weil wir
ausgemacht haben dass ich 6 Monate lang Calcium Magnesium Querecin L-Methionin Vitamin B (und da sind noch Spurenelemente drin) nehmen werde und nach Möglichkeit die Allopathika dann weglass.

Güsse
Federl
 
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20.01.11
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

@Oregano:
Will noch deine Frage nach den aufgetretenen NW nach der Einnahme von
Protonenpumpenhemmern (waren immerhin 5 Monate!) beantworten, ein Stern bedeutet leicht, 2 mittel, 3 sehr:
- Oberbauchbeschwerden***
- Durchfall***
- Verstopfung*
- Blähungen**
- Kopfschmerzen**
- Übelkeit**
- Schwindel**
- Sehstörungen (Verschwommensehen)***
- Juckreiz und Hautausschlag*****
- Giemen und pfeifen der Bronchien, Verschleimung, beginnendes Asthma***
- Muskelschmerzen***
- Depression **
- Ödeme an den Unterschenkeln**
- Photosensibilität**

-ja, tatsächlich, all das ist aufgetreten, nachdem ein wohlmeinender Chirurg mich davor schützen wollte dass meine HIT sich verschlechtert!

ich hab festgestellt, dass du an mir die NW eines
Medikamentes austesten kannst, ohne den Beipacktext gelesen zu haben
habe ich fast immer die ganze Liste...
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo,

ich habe mit Interesse dieses Thema verfolgt und hatte nun Zeit den Artikel zu lesen. Aufgrund meiner Beobachtungen gehöre ich anscheinend zu dem Typ der chronischen Krankheit. Angefangen hat es in der 4. Klasse, als ich bei einem Mückenstich nahe an der Blutvergiftung war (wurde mit Alkoholumschlägen behandelt). Hierauf habe ich im Laufe der Pubertät immer mehr zugenommen (jetzt nehme ich wieder ab und bin wieder auf dem Weg zum Normalgewicht bei histaminarmer Diät). Mit der Zeit hatte ich dann krampfhafte Schmerzen am ersten Tag der Regel. Nach einigen Jahren bin ich auch noch immer mehr wetterfühlig geworden und habe relativ häufig Kopfschmerzen bekommen, was mit Schmerzmittel behandelt wurde. Es wurde mit Schmerzmittel behandelt, wobei aber der erste Tag immer unangenehm war. In meiner 10. Klasse wurden Allergien diagnostiziert (Staub, Gräser, Getreide, Birken). Im Laufe der Zeit konnte ich dann nicht mehr in die Kirche gehen, weil der Weihrauch mir zu schaffen machte mit laufender Nase (wir haben es auf die Ähnlichkeit mit Staub geschoben). Zu Beginn meines Studiums wurde eine Neurodermitis diagnostiziert (die ist jetzt auch noch vorhanden, aber ich habe den Eindruck, dass sie schwächer ist). Im September letzten Jahres schließlich fing ein wochenlanger Schnupfen an. Hierauf habe ich in der Bibliothek ein Buch über Neurodermitis entdeckt und darin gelesen, dass ein gewisser Prozentsatz auf Histamine reagiert. Ich habe also das Internet bemüht und siehe da: Einige Symptome passen zusammen. Also habe ich auf eigen Faust eine histaminarme Diät gemacht. Ich bin den Schnupfen innerhalb von einer Woche losgeworden, habe weniger oft Kopfschmerzen, die krampfhaften Beschwerden bei der Regel sind verschwunden und ich habe bisher 7 Kilo abgenommen (kann noch mehr werden, das Normalgewicht habe ich noch nicht erreicht).

Jedenfalls danke für den Artikel :) , der meine These noch mehr bestätigt. dEr Arzt meint zu mir, es brauche keine Diagnose und Untersuchung, wenn die Ernährungsumstellung die Symptome ablindert. (könnte man auch zu den Arztsprüchen einordnen).
 
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20.01.11
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

@einneuling
Hallo!!
Spannend, bei mir stand ganz am Anfang auch der Stich eines tropischen Insektes am Meer, das wurde ein faustgrosser Knoten und letztlich nach
Wochen operiert....(aber ich hab keinerlei Allergien - vielleicht deshalb??)
Also habe ich auf eigen Faust eine histaminarme Diät gemacht. Ich bin den Schnupfen innerhalb von einer Woche losgeworden, habe weniger oft Kopfschmerzen, die krampfhaften Beschwerden bei der Regel sind verschwunden und ich habe bisher 7 Kilo abgenommen (kann noch mehr werden, das Normalgewicht habe ich noch nicht erreicht).

Jedenfalls danke für den Artikel , der meine These noch mehr bestätigt. dEr Arzt meint zu mir, es brauche keine Diagnose und Untersuchung, wenn die Ernährungsumstellung die Symptome ablindert. (könnte man auch zu den Arztsprüchen einordnen).

ich gratuliere dir!!!
man braucht als betroffener keine namen von krankheiten sondern lösungen wie man sein leben besser (beschwerdefreier) leben kann - dafür sollten ärzte dasein und natürlich unser eigenes gespür was guttut und was nicht!!
und zu deinem: besser so einer als einer der mit neuen wörtern herumplärrt und dir das geld aus der tasche zieht.
wenn du interesse an labortestergebnissen hast, kein problem, brauchst nur
wünschen die freuen sich
hast du diese seite schon entdeckt:
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21.11.06
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Hallo federl, was für eine Odyssee,

https://www.symptome.ch/vbboard/his...nz-chronischen-verlaufsform-2.html#post605353

Bei meiner Tochter ging das alles auch im Kindheitsalter los. Immer hohe IgE´s und allergisches Asthma. Etliche Cortisoninfusionen, weil ihr Asthma mit oralen Medikamenten nicht in den Griff zu bekommen waren. Lehnte immer Fleisch ab, bei Äpfel juckt ihr der Gaumen. Auch lehnte sie oft Gemüse ab.

Darmfäulnis hatte sie im Kindesalter noch nicht. Aber jetzt, hat sie volles Programm entwickelt.

Das eine Histaminintolleranz durch Darmfäulnis entsteht, mag für manche sein.

Zuvor ließ ich aber noch abklären. Borrelien, Chlaymdien pneum. Mycoplasmen. Jetzt immer wiederkehrende Klebsiella, die mit AB´s nicht wegzukriegen sind.

Bei allen Erregern ist sie positiv, jedoch seitens der Schulmedizinern nicht behandlungsbedürftig:eek: besonders in NRW

Oft musste ich das Kind aus der Schule halten, weil ihre Allergie und Asthmasymptome es nicht zuließen.

Nachdem ihre Symptome meiner ähnelten, vor allem auch bezügl. der Haut, ließ ich in Hannover, nachdem sie längere Zeit kein Cortison mehr einnahm, einen LTT und Westernblot für meine Tochter und mich anfertigen. Und siehe da, bei beiden hochpositiv und bereits im 3. bzw. chronischen Stadium

Heute beide Autoimmunerkrankungen entwickelt, die aber nur auf mein Beharren von Untersuchungen, hervorkamen.

Ebenso wurde ein Entzündungparameter bei meiner Tochter einer Florauntersuchung festgestellt. Das auch noch

Wenn ist das alles mal Revue passieren lassen, waren zuerst die Erreger da, woraus sich dann ihre ganze Palette und Folgeerkrankungen entwickelt hat.

Und wenn ich die weitere Entwicklung bei dir lese, kann ich ungefähr erahnen, was meiner Tochter ggfls. noch bevorsteht. Neuester Befund durch eine Haut-Biopsie, den ich mir erstmal übersetzen lassen muss, weil er sehr verwirrend klingt.
Weitere Erreger, wie bereits erwähnt Klebsiella, sind Staphylokokken und E-Coli, im äußeren Genitalbereich der Haut, sowohl immer wiederkehrende Blasenentzündungen mit vorgenannten Erregern. Dies, so glaube ich, hängt mit ihrer gestörten Darm-, Scheidenflora zusammen.

So kann es von Patient zu Patient unterschiedlich sein, wie sich etwas chronifiziert und welche Art von Folgeerkrankung es mitsichziehen kann

Aber der Link chronische Verlaufsform von Histaminintolleranz ist einzigartig.

Mein Dank an alle für die Info´s

LG Carmen
 
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Hallo federl, was für eine Odyssee,

https://www.symptome.ch/vbboard/his...nz-chronischen-verlaufsform-2.html#post605353

Bei meiner Tochter ging das alles auch im Kindheitsalter los. Immer hohe IgE´s und allergisches Asthma. Etliche Cortisoninfusionen, weil ihr Asthma mit oralen Medikamenten nicht in den Griff zu bekommen waren. Lehnte immer Fleisch ab, bei Äpfel juckt ihr der Gaumen. Auch lehnte sie oft Gemüse ab.

Darmfäulnis hatte sie im Kindesalter noch nicht. Aber jetzt, hat sie volles Programm entwickelt.

Das eine Histaminintolleranz durch Darmfäulnis entsteht, mag für manche sein.

Zuvor ließ ich aber noch abklären. Borrelien, Chlaymdien pneum. Mycoplasmen. Jetzt immer wiederkehrende Klebsiella, die mit AB´s nicht wegzukriegen sind.

Bei allen Erregern ist sie positiv, jedoch seitens der Schulmedizinern nicht behandlungsbedürftig:eek: besonders in NRW

Oft musste ich das Kind aus der Schule halten, weil ihre Allergie und Asthmasymptome es nicht zuließen.

Nachdem ihre Symptome meiner ähnelten, vor allem auch bezügl. der Haut, ließ ich in Hannover, nachdem sie längere Zeit kein Cortison mehr einnahm, einen LTT und Westernblot für meine Tochter und mich anfertigen. Und siehe da, bei beiden hochpositiv und bereits im 3. bzw. chronischen Stadium

Heute beide Autoimmunerkrankungen entwickelt, die aber nur auf mein Beharren von Untersuchungen, hervorkamen.

Ebenso wurde ein Entzündungparameter bei meiner Tochter einer Florauntersuchung festgestellt. Das auch noch

Wenn ist das alles mal Revue passieren lassen, waren zuerst die Erreger da, woraus sich dann ihre ganze Palette und Folgeerkrankungen entwickelt hat.

Und wenn ich die weitere Entwicklung bei dir lese, kann ich ungefähr erahnen, was meiner Tochter ggfls. noch bevorsteht. Neuester Befund durch eine Haut-Biopsie, den ich mir erstmal übersetzen lassen muss, weil er sehr verwirrend klingt.
Weitere Erreger, wie bereits erwähnt Klebsiella, sind Staphylokokken und E-Coli, im äußeren Genitalbereich der Haut, sowohl immer wiederkehrende Blasenentzündungen mit vorgenannten Erregern. Dies, so glaube ich, hängt mit ihrer gestörten Darm-, Scheidenflora zusammen.

So kann es von Patient zu Patient unterschiedlich sein, wie sich etwas chronifiziert und welche Art von Folgeerkrankung es mitsichziehen kann

Aber der Link chronische Verlaufsform von Histaminintolleranz ist einzigartig.

Mein Dank an alle für die Info´s

LG Carmen

Hallo Carmen,
ich hab noch nie von Klebsiella gehört. Aber als "Leitsymptom" für mich - wegen der Unerträglichkeit - kann ich Jucken am Hodensack und in der Schrittfalte nennen!! Das wurde von Hautärzten immer wieder mit Abstrichen
und Achselzucken zur Kenntnis genommen - und eigentlich hilft nichts.
Irgendwann kam "Afterjucken" dazu, na bumm, da erlebst was als Patient,
das ist peinlich....
Es traten auch Hämorrhoiden auf, wurden saniert....
Heute hab ich das Gefühl, sowie ich schlampig esse, zuviel Zucker z.B. oder
dass irgendwo ein Zusatzstoff drin war oder halt irgendwas - dann ist
das Jucken da.
 
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Hallo federl,

ob dieses Jucken mit Candida zu tun hat?

Gruss,
Oregano
 
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Hallo federl,

ob dieses Jucken mit Candida zu tun hat?

Gruss,
Oregano

Das weiß ich leider nicht genau. Aber, durch die Darmfäulnis, wodurch auch eine Verstopfung bedingt sein kann, könnte es auch mit Giftstoffen, die durch die Darmfäulnis ausgeschieden werden sollen, durchaus mit Afterjucken einhergehen, weil ja im Enddarm oft etwas zurückbleibt.

Da müsste man mal mit einem Einlauf probieren, ob das Jucken weggeht, wenn nicht, gute Frage, viele Möglichkeiten

Öh, sorry, bin natürlich nicht ferderl, wollte einfach nur meinen Gedankengang dir mitteilen

LG Carmen
 
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HIT mit der chronischen Verlaufsform

Das weiß ich leider nicht genau. Aber, durch die Darmfäulnis, wodurch auch eine Verstopfung bedingt sein kann, könnte es auch mit Giftstoffen, die durch die Darmfäulnis ausgeschieden werden sollen, durchaus mit Afterjucken einhergehen, weil ja im Enddarm oft etwas zurückbleibt.

Da müsste man mal mit einem Einlauf probieren, ob das Jucken weggeht, wenn nicht, gute Frage, viele Möglichkeiten

Öh, sorry, bin natürlich nicht ferderl, wollte einfach nur meinen Gedankengang dir mitteilen

LG Carmen

Hallo Carmen,
an Candida haben wir als erstes und immer wieder gedacht und behandelt,
nein, Candida ist es nicht und angeblich überhaupt nix was man so bestimmt.
Ich hab dann irgendwo gelesen dass bei der CHIT (chronischer Verlauf)
Hämorrhoiden und Jucken typisch sind.
Das blöde ist: Darm- und Hirnstoffwechsel hängen zusammen, HNMT ist eher
was im Hirn, sehr "tief", irgendwas zwischen Zirbeldrüse und Sinnesnervenbahnen, bevor die Hypophyse mit ihren Hormonen loslegt. Sagt die Endokrinologin. Nachdem Schlaf/Wach- Temperatur- Stimmungsregulation
bei mir chaotisch ist denk ich mir das ist es.
Aber was tun??
Diät ist klar, wobei ich kenn mich eh nicht aus, weil ich hab eine Kartoffelunverträglichkeit, Buchweizen, Schweinfleisch, Orangen, Mandeln:
Und das nach 18 Monaten Abstinenz!
Also Diät. Gut. Die Ärzte meinen soweit Symptome da sind: lindern mit Antihistaminen soweit möglich.
Plus (im Moment meine Hoffnung) orthokularmedizinische Einflussnahme.
Ich vertrau mal drauf, sowie bei allen Behandlungen auf die ich mich je eingelassen hab.

Aber: Der Körper und vor allem das Gehirn braucht Histamin, ein zuviel ist
genauso unangenehm wie ein zuwenig. Bleibt mir echt nur die Hoffnung dass
sich das wieder einregelt - wobei "WO BITTE IST DAS"?? Ich hab nämlich die
Vermutung dass ich so geboren wurde, beide Eltern hatten - ohne dass es
dafür eine Diagnose gab - Symptome die ich nun mit CHIT in Verbindung bringe.

Und: Was mich sehr stutzig macht: Sport, ok, Stress, ok, Übermüng, ok = alles Gift, alles überschiessende Histaminproduktion. Nur, bei mir ist das auch bei Freude so. Je toller ich mich freu desto ärger, aber eben auch normale
Freude, gleich wie normaler Ärger: Histaminüberproduktion
 
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