Rechner pH-Wert und allgemeiner Einstieg in das Thema Säuren-Basen

Themenstarter
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15.08.06
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Es gibt ja schon reichlich Diskussionen hierüber im Forum und auch ich kenne das Thema "Übersäuerung". Kennt Ihr schon diesen Link?

http://www.saeure-basen-forum.de/sbf5.htm

Wer sich seine Nahrung nach dem Säuren- oder Basenwert zusammenstellen möchte, kann dies anhand der recht ausführlichen Liste machen, bzw. hier dem Rechner.
 
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05.10.05
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pH-Wert oder Säuren-Basen

der Rechner ist ja prima. :)

Zusätzlich hätte mich allerdings auch noch interessiert, wie die diversen Nahrungsergänzungsmittel, die ich so nehme, auf den Säuren-Basenhaushalt wirken.

Anne
 
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05.10.05
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Rechner pH-Wert oder Säuren-Basen

Hier ist der direkte Link zu dem Rechner: www.saeure-basen-forum.de/index.php?option=com_content&task=view&id=19&Itemid=38

Ich finde daran besonders gut, dass da die gegessene Menge mit eingeht. Das macht für mich einen erheblichen Unterschied zu einer normalen Tabelle.
 
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13.10.07
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Rechner pH-Wert oder Säuren-Basen

Säure-Basen-Tabellen und -Rechner habe ich auch mal für effektiv gehalten. Mit der Zeit entdeckt man, daß es Methoden gibt, die weniger aufwendig und realistischer sind.

Viele Grüße
Lavender
 
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10.01.04
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Rechner pH-Wert oder Säuren-Basen

Welche Methoden denn, Lavender?

Gruss,
Uta
 
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13.10.07
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Rechner pH-Wert oder Säuren-Basen

Die pH-Prüfung, Uta. Es gibt Methoden satt. Dabei wird nichts angenommen, hochgerechnet, geschätzt oder vorausgesetzt. Die pH-Prüfung mißt die Realität. Und wenn man es selbst macht, kann auch kein Labor etwas verwechseln oder verwuseln.

Viele Grüße
Lavender
 
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Danke - alles klar, Lavender


Uta
 
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05.10.05
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Die pH-Prüfung, Uta. Es gibt Methoden satt. Dabei wird nichts angenommen, hochgerechnet, geschätzt oder vorausgesetzt. Die pH-Prüfung mißt die Realität. Und wenn man es selbst macht, kann auch kein Labor etwas verwechseln oder verwuseln.
Hallo Lavender, offenbar hast du viele kluge Gedanken. Sei doch bitte mal etwas freizüger mit ihnen, damit die anderen Forumsmitglieder auch was davon haben. Deinem Getuschel mit Uta würde ich entnehmen wollen, dass du die Messung mittels Teststreifen aus der Apotheke meinst?
Ich würde aber davon ausgehen, dass es trotzdem von erheblichen Wert ist, sich zu überlegen, was man überhaupt erst reinstopft und dazu finde ich den Rechner gut.
Es gibt Lebensmittel, die zwar gesund, aber trotzdem nicht basisch sind (Haferflocken). Man möchte sie vielleicht in den Speiseplan einbauen, aber ein Gefühl bekommen, in welchen Mengen im Verhältnis zur sonstigen Ernährung das sinnvoll sein könnte.
 
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13.10.07
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@ Anne,

ich bin ein ganz normales Menschenkind, mit „vielen klugen Gedanken“ ist also nichts.

Selbstverständlich ist es vorrangig, was man sich reinstopft. Und wenn man auf so einen Rechner stößt, ist man erfreut und beginnt vor und zurück zu rechnen und sich etwas anderes reinzustopfen. Damit könnte die Geschichte zu Ende sein. Findet man jedoch Interesse daran tauchen Widersprüche auf. Und man erfährt (zum Beispiel) daß der eine Zitronen als basisch deklariert und der andere als sauer. Man erfährt auch warum das so ist und damit sind pH-Rechner und ähnliches entzaubert. Effektiver sind Vorstellungen gröberer Art, zum Beispiel Kategorien wie Obst, Gemüse, Getreide ua. Auch der Spruch „Was man nicht ißt ist wichtiger als was man ißt“ (Quelle vergessen) gefällt mir gut. Zu „guten“ und „bösen“ Kategorien sind mir im Forum bemerkenswerte Seiten begegnet, mit denen ich weitgehend übereinstimme. Noch eine Prise Konsequenz dazu und es brumbert.

Dem Getuschel hast Du das Richtige entnommen. Der Urin-pH korreliert mit dem pH der Grundsubstanz und gewährt damit einen höchst aussagefähigen Blick in unser Inneres. Ich glaube nicht, daß eine andere Information dem pH das Wasser reichen kann.

Viele Grüße
Lavender
 
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05.10.05
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Selbstverständlich ist es vorrangig, was man sich reinstopft. Und wenn man auf so einen Rechner stößt, ist man erfreut und beginnt vor und zurück zu rechnen und sich etwas anderes reinzustopfen. Damit könnte die Geschichte zu Ende sein.
Hallo Lavender, mit dem Messen der Ph-Werte passiert aber ähnliches. Man misst und stopft darauf hin Ergänzungen in sich rein. Das ist die erste logische Folge und der bequemste Weg. Ob er der beste ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich denke trotzdem, dass man zunächst alle Anstrengungen darauf verwenden sollte, sich so basisch wie nur irgend möglich zu ernähren und das über einen möglichst langen Zeitraum zu tun. Dabei muss man natürlich auch die anderen Inhaltsstoffe im Blick behalten. Natürlich helfen die Säuren-Basen-Tabellen einem da auch wichtigen Erkenntnissen, das will ich auch gar nicht bestreiten.
 
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05.10.05
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Ich muss allerdings gerade feststellen, dass der Rechner offenbar Probleme bekommt, wenn man zu viele Lebensmittel eingibt. Kennt jemand einen leistungsfähigeren Säuren-Basenrechner im I-net?
 
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13.10.07
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Ich denke trotzdem, dass man zunächst alle Anstrengungen darauf verwenden sollte, sich so basisch wie nur irgend möglich zu ernähren.
Da denkst Du genau richtig, Anne. Aber warum „trotzdem“? Und warum begrenzt Du den Zeitraum?

Selbstverständlich wird es auch bequeme Leute geben, die alles mit Ergänzungen erreichen wollen. Aber das ist kein Argument gegen die pH-Prüfung. Man verbietet ja auch die Autos nicht, weil sie ab und zu kollidieren und Schaden anrichten.

Viele Grüße
Lavender
 
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05.10.05
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Hallo Lavender,

ich würde es Neulingen zu diesem Thema wie folgt empfehlen:
Wenn die Vermutung nahe liegt, dass man übersäuert sein könnte sollte man einfach mal einen Tag lang ph-Werte im Urin messen. Um das festzustellen reicht eigentlich ein Tag. Bestätigt sich die Vermutung ist ein Umkrempeln des Speiseplans notwenig. Ich würde empfehlen 3 Monate lang so basisch wie nur irgend wie möglich zu essen. Erst dann würde ich empfehlen, eine Woche lang ph-Werte zu messen. Sind die als Wochenwert immer noch im sauren Bereich, könnte man über die Verwendung eines Basenpulvers nachdenken.

Gleich mit Basenpulver anzufangen zeitgleich mit der Ernährungsumstellung halte ich inzwischen für unsinnig, weil man ja dann überhaupt nicht mehr weiß, welchen Effekt die Ernährungsumstellung und welchen das Basenmittel gebracht hat. Meine Variante braucht vielleicht länger zu einem Effekt, aber ich halte sie für schonender.
 
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27.10.07
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Hallo,

soweit ich weiß hat die ph-Messung vom Urin keinerlei Aussagekraft.
Lest mal den Artikel vom Jörgensen, sehr aufschlußreich!

Sieben Irrtümer


Viele Grüße Petra
 
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13.10.07
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@ Anne, ich dividiere es mal etwas auseinander:

Gleich mit Basenpulver anzufangen zeitgleich mit der Ernährungsumstellung halte ich inzwischen für unsinnig, weil man ja dann überhaupt nicht mehr weiß, welchen Effekt die Ernährungsumstellung und welchen das Basenmittel gebracht hat.
Selbstverständlich. Basenpulver gibt es nur, wenn die Ernährung es nicht bringt.

Wenn die Vermutung nahe liegt, dass man übersäuert sein könnte sollte man ...
Wann liegt schon „die Vermutung nahe“? Die folgende Formulierung halte ich für realistischer:
„Sobald man vom Problem der Säuren erfährt, sollte man ...“

... einen Tag lang ph-Werte im Urin messen
Dieser Zeitraum kann eine Entscheidung bringen, muß aber nicht. Es ist vom Ergebnis abhängig.

Ich würde empfehlen 3 Monate lang so basisch wie nur irgend wie möglich zu essen.
Der Sinn dieses Zeitraums bleibt mir verschlossen. Bei den Säuren geht es um prinzipielle und dauerhafte Lösungen. Wenn man nicht bereit ist, ein Nahrungsmittel lebenslang zu verzehren, ist es uninteressant. Wenn Du aus den 3 Monaten 3 Wochen machst, leuchtet es mir eher ein: 3 Wochen nach einer Ernährungsumstellung kann man den pH messen. Aber auch bei dieser Messung bestimmt allein das Ergebnis, wieviel Tage man messen sollte. Ich würde weder einen Tag noch eine Woche vorgeben. Ein Tag kann genügen, aber das halte ich für eine Ausnahme.

Es macht auch Sinn, nicht gleich nach der ersten Umstellung der Ernährung zum Basenpulver zu greifen, sondern die Ernährung ein zweites (und vielleicht drittes) mal in Frage zu stellen. Daß ein Vorhaben gleich beim ersten Anlauf das volle Ergebnis bringt ist selten bis unwahrscheinlich.

@ Petri, wenn Du Dich im Forum etwas umschaust, findest Du hilfreichere Informationen.

Viele Grüße
Lavender
 
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27.10.07
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Hallo,

macht was ihr für richtig haltet. Aber ich würde mich mal über die "Puffersyteme" des Körpers informieren, bevor ich den ph-Wert des Urins messe.
Dazu muß ich mich nicht informieren.

Viele Grüße Petra
 
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13.10.07
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@ Petri, zum Thema „Puffersysteme“ zitiere ich mich (aus einem anderen Forum) mal selbst:

Das Thema „chronische Übersäuerung“ findet seit Jahrzehnten begeisterte Anhänger und erbitterte Gegner. Die Anhänger sind global auf dem Vormarsch, in deutschen Landen hinkt man diesem Trend jedoch hinterher und nimmt an, daß die heutige Ernährung, obwohl sie von der Evolution her für uns ungewohnt ist, mit Hilfe der vorhandenen Puffersysteme folgenlos verkraftet wird. Die Theorie der „chronischen Übersäuerung“ geht dagegen davon aus, daß die vorhandenen Puffersysteme durch die heutige Ernährung früher oder später an ihre Grenzen getrieben werden.

Viele Vorgänge im Menschen verlaufen nur optimal, wenn der pH gewisse Grenzen nicht verlässt. Das ist schwierig, denn im Rahmen des Stoffwechsels entstehen in kurzer Zeit große Mengen Säuren, die den pH nicht irritieren dürfen, aber auch nicht sofort ausgeschieden werden können, weil sie dabei die Ausscheidungsorgane zerfressen würden. Diese Säuren werden zwischengelagert und aus dem Zwischenlager gleichmäßig wieder entnommen, neutralisiert und dann ausgeschieden. Das Zwischenlager ist die Grundsubstanz (Bindegewebe).

Entstehen im Rahmen des Stoffwechsels mal mehr Säuren, ist das für die Grundsubstanz kein Problem. Ob die Säuren in einem Tag oder in einer Woche ausgeschieden werden ist unwichtig. Die Hauptsache ist, daß sie überhaupt ausgeschieden werden, und an dieser Stelle liegt der Hase im Pfeffer. Die täglich in der Grundsubstanz zwischengelagerten Säuren werden nicht vollständig ausgeschieden. Unsere Ernährung verhindert das. Deshalb nimmt die Säuremenge unaufhörlich zu und zweckentfremdet die Kapazität der Grundsubstanz immer stärker mit der Lagerung nicht ausgeschiedener Säuren. Die weiteren Aufgaben der Grundsubstanz (die Zwischenlagerung der Säuren ist nur eine Nebenaufgabe) werden immer stärker eingeschränkt und der gesunkene pH der Grundsubstanz strahlt auf alle Organe aus und irritiert Funktionen und Abläufe. Das hat Folgen, aber das ist ein anderes Thema.

Zitat aus „Naturheilpraxis“ 9/07:
„In der heutigen Zeit lässt sich ein durchschnittlicher pH-Wert von 5,5 finden“.

Selbst wenn man bedenkt, daß Heilpraktiker ausschließlich mit Patientendaten arbeiten, lässt dieser Wert erkennen, daß unsere Grundsubstanz schnelle und wirksame Hilfe benötigt. Sie trägt zwar nicht den Beinamen Puffersystem, aber sie ist der Dreh- und Angelpunkt des Themas „Übersäuerung“.
Viele Grüße
Lavender
 
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05.10.05
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Hallo Lavender,

Der Sinn dieses Zeitraums bleibt mir verschlossen. Bei den Säuren geht es um prinzipielle und dauerhafte Lösungen. Wenn man nicht bereit ist, ein Nahrungsmittel lebenslang zu verzehren, ist es uninteressant. Wenn Du aus den 3 Monaten 3 Wochen machst, leuchtet es mir eher ein:
"Schweißabwisch" Du hast ja meinen Text ganz hübsch zerpflückt..
Ich habe nur geschrieben, wie ich es machen würde.
Ich habe nicht geschrieben, dass man dann nach 3 Monaten wieder anders essen soll, sondern ich meine, dass man erst nach 3 Monaten entscheiden kann, ob man wirklich zusätzlich ein Basenpulver braucht oder nicht. Natürlich soll man trotzdem gesund weiter essen.
3 Wochen halte ich für viel zu kurz für diese Entscheidung, wenn man wirklich sehr übersäuert war.
3 Wochen nach einer Ernährungsumstellung kann man den pH messen. Aber auch bei dieser Messung bestimmt allein das Ergebnis, wieviel Tage man messen sollte. Ich würde weder einen Tag noch eine Woche vorgeben. Ein Tag kann genügen, aber das halte ich für eine Ausnahme.
Warum liebst du so schwammige Formulierungen, Lavender? Meine ganz persönliche Meinung ist, dass man mindestens eine Woche messen sollte. Gern natürlich auch länger. Schaden kann es nichts.
Das war die persönliche Annemeinung. Ich habe ziemlich viel an mir rumexperimentiert zu dem Thema in den letzten Monaten und bin einfach so aus dem Bauch raus zu der o.g. Meinung gekommen.
 
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