...Nicht nur bei 'Krebs' - grundsätzliche Anmerkungen zum Thema Diagnose und Therapie

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Hallo Joachim,

>Nö, ist es nicht.<

>Beim gesunden Menschen gibt es Stoffwechselprozesse, die das Wachstum und die Infiltration steuern und passend stoppen - und genau diese Prozesse sind beim Krebskranken gestört.<

Kein Widerspruch!
Wobei: Die Warburg/Kremerschen Ansätze (Cellsymbiosis-Therapie) sind noch längst nicht allgemeingültiges schulmedizinisches Gedankengut.

Wenns so wäre, wäre ich heut schon einen ganzen Schritt weiter.
Ich habe mich nämlich recht mühsam von NGM (Hamer), über Cellsymbiosis-Th.
und Parasiten-Theorien (Clark, Lebedejewa, Weber etc. ) vorgewuselt.

Das Faszinosum für mich ist immer: Bei allen gibts positive Ansätze, bei allen funktioniert irgendwas. Was ist die gemeinsame Grundlage?
Ich brauch für meine Konzepte einen Think Tank - und den werde ich jetzt
gleich mal ins Leben rufen...;)

Viele Grüsse

BiMi
 
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'Dying to Have Known' documentary features Gerson Therapy natural cancer cure

https://hubpages.com/hub/Dying-to-Have-Known

https://topdocumentaryfilms.com/beautiful-truth/

Wichtige Infos und weiter führende Links zu der Gerson Therapie ... Krebsheilung durch Ernährung ...

https://naturalnews.tv/v.asp?v=2F9197B39F3886313F395BB0B2129248

https://naturalnews.tv/v.asp?v=FECADBB38B97BE8691BE94DBA90CA0FE

Auf die Gesundheit! :wave:
 
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Hallo BiMi,

Mein Buch heißt: 'Sieben Gründe, warum unsere Nahrung krank macht' und einer der Gründe ist (meiner Meinung nach) der Milchgenuss!

Hmm. So weit würde ich nicht gehen. Die Milch ist zwar eine ziemliche Belastung für den Organismus und bei vielen Krankheiten äußerst kontraproduktiv, aber als Krankheitsursache würde ich sie nicht bezeichnen. Immerhin gibt es Völker, die trotz hohem Milchverzehr keine Krankheiten entwickeln. Man muß da zudem auch in Bezug auf die Milchqualität differenzieren - es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man eine lebendige Rohmilch trinkt oder eine tote H-Milch. Von Homogenisierung und Gentechnik mal gar nicht zu reden.

Und dazu will ich auch nicht soviel schreiben, nur: Ich hab mal viel mit Osteoporosegruppen gearbeitet und das sind ja alles Patienten, die glauben, sie müßten ganz viel Kalzium (Quatsch) in Form von Milch (noch viel mehr Quatsch) zu sich nehmen

Tja, die Folgen der Werbung. Leider erzählen ja sogar Ärzte, daß man ja genug Milchprodukte verzehren soll, wenn man Osteoporose hat. Aber Ärzte kennen sich leider selten mit Ernährungsthemen aus und das sollte man als Patient wissen. Milchprodukte sind nicht nur bei Osteoporose völlig unwirksam, sie fördern die Osteoporose sogar. Wobei ich hier bewußt nicht verursachen schreibe, denn dazu muß die gesamte Ernährung schon deutlich tiereiweißlastig sein.

-Erwachsene haben eventuell nicht mehr die, für die Verwertung von Milch notwendigen Enzyme, oder nicht in ausreichendem Maße

Stimmt. Allerdings muß man da verschiedene Situationen unterscheiden. Es gibt ja eine ganz natürliche Intoleranz, weil der Organismus mit Ende der Säuglingszeit die Produktion der Enzyme herunterfährt. Es ist eben nicht vorgesehen, daß der erwachsene Mensch noch Milch trinkt. Evolutionär haben sich bestimmte Völker eine Laktase-Restaktivität erhalten. Die kann allerdings bei zu hohem Verzehr überlastet werden. Und diese Restaktivität kann durch Stoffwechselstörungen ebenfalls noch reduziert werden - das dürfte die Mehrheit der hier im Forum zu findenden Fälle von Laktoseintoleranz sein.

- die Zunahme von Laktose-Unverträglichkeit spricht ihre eigene Sprache,na ja und Neurodermitis und Milchschorf sprechen sie auch.

Das wird aber nicht durch die Milch verursacht. Zur LI habe ich ja oben etwas geschrieben. Die Neurodermitis ist eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit die ihre Ursachen häufig zusätzlich im lebensbedingten Bereich hat. Der Milchschorf ist in der Regel eine ganz normale Ausschüttungsreaktion, bei der das Kind versucht, einen Überschuß (meist an tierischem Eiweiß) über die Kopfhaut loszuwerden.

Übrigens ist Hirse ( auch von Joachim erwähnt) auch ein gutes Mittel gegen Osteoporose und hypoallergen.

Ursächlich gesehen ist die Osteoporose eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit. Die Ursachen liegen im langjährigen Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel, vor allem Fabrikzucker, Auszugsmehle, Fabrikfette und einem zu geringen Frischkostanteil. Die heute übliche Eiweißmast trägt dann auch noch ihren Teil dazu bei.

Man kann Osteoporose mit Hirse nicht heilen oder verhüten, aber Hirse ist natürlich ein wertvoller Bestandteil einer ansonsten ebenfalls gesunden und naturbelassenen Ernährung, wie die zur Verhütung der Osteoporose nötig ist. Außerdem trägt Hirse offenbar auch einen kleinen Teil zu einer echten Krebsvorsorge bei. Das funktioniert aber alles nur mit frisch gemahlener Hirse - fertiges Hirsemehl ist gesundheitlich eher wertlos.
 
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Lieber Joachim,

>Die Milch ist zwar eine ziemliche Belastung für den Organismus und bei vielen Krankheiten äußerst kontraproduktiv, aber als Krankheitsursache würde ich sie nicht bezeichnen. Immerhin gibt es Völker, die trotz hohem Milchverzehr keine Krankheiten entwickeln. Man muß da zudem auch in Bezug auf die Milchqualität differenzieren - es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man eine lebendige Rohmilch trinkt oder eine tote H-Milch. Von Homogenisierung und Gentechnik mal gar nicht zu reden.<

Genau das habe ich in meinem Buch geschrieben! Und die Vielzahl der ungeeigneten Nahrungsmittel macht (meiner Meinung nach) schon krank! Ausserdem ist mein Buch hier nicht das Thema, ich habe es nur erwähnt, um mitzuteilen, dass ich das Thema Ernährung für mich nicht unbedingt zum Thema meines Hauptstudiums machen muss, wenn ich mich auf die Ursache nach der Krebsentstehung begebe. Ansonsten hat die Ursel natürlich recht!
Aber wie gesagt. Ein paar Faktoren treffen da schon aufeinander.

>Milchprodukte sind nicht nur bei Osteoporose völlig unwirksam, sie fördern die Osteoporose sogar. Wobei ich hier bewußt nicht verursachen schreibe, denn dazu muß die gesamte Ernährung schon deutlich tiereiweißlastig sein.<

Genau das habe ich in meinem Buch auch geschrieben. Die negativen Folgen der Eiweißmast (tier. Eiweiß) habe ich auch thematisiert.
Max Otto Bruker hatte, in seinem Zeiten als klin. Leiter des Lahnstein-Klinikums mehrfach den Beweis angetreten, dass die
gängigen Theorien nicht zutreffen.

>Man kann Osteoporose mit Hirse nicht heilen oder verhüten...<

Hier würde ich dir fast widersprechen, es sei denn, du meinst, Hirse als alleiniges Mittel der Wahl ist nicht geeignet, Osteoporose zu therapieren - da stimme ich natürlich zu. Ansonsten ist sie reich an Silizium (Kieselerde) und das Fehlen dieses Stoffes und nicht das Fehlen von Kalzium ist Verursacher der Osteoporose.

L G

BiMi
 
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Hallo BiMi,

ich habe es nur erwähnt, um mitzuteilen, dass ich das Thema Ernährung für mich nicht unbedingt zum Thema meines Hauptstudiums machen muss, wenn ich mich auf die Ursache nach der Krebsentstehung begebe.
Wie gehst du dabei denn vor?

Max Otto Bruker hatte, in seinem Zeiten als klin. Leiter des Lahnstein-Klinikums mehrfach den Beweis angetreten, dass die
gängigen Theorien nicht zutreffen.
Lothar Wendt hatte da auch einen ziemlichen Anteil daran - er hatte ja das Problem der Eiweißspeicherkrankheiten erkannt und beschrieben.

>Man kann Osteoporose mit Hirse nicht heilen oder verhüten...<

Hier würde ich dir fast widersprechen, es sei denn, du meinst, Hirse als alleiniges Mittel der Wahl ist nicht geeignet, Osteoporose zu therapieren - da stimme ich natürlich zu.
So war es gemeint. Aber ich würde die Osteoporose auch nicht an einem Siliziummangel festmachen. Natürlich kannst du durch Siliziumfreie Nahrung eine Osteoporose verursachen, aber das heißt ja nicht, daß das auch die tatsächliche Ursache der exponentiell ansteigenden Osteoporoseraten ist.

Silizium ist in pflanzlicher Nahrung ja durchaus in nennenswerten Mengen enthalten, so daß ein Mangel eher unwahrscheinlich ist. Da sehe ich die Ursachen dann doch eher in den üblichen Verdächtigen: raffinierte Kohlenhydrate, Fabrikfette und zuwenig Frischkost.
 

lisbe

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Hmmm.... wenn Ihr aber doch über Mängel sprechen wollt, so müsst Ihr doch erstmal festlegen, wann ein Mangel herrscht. Und ich denke, dass die Empfehlungen des DGE mehr als überholt gelten. Oder? Solltet Ihr DGE nicht als Grundlage nehmen, müsst Ihr eine andere wählen. Jede andere würde aber zur Folge haben, dass wir an allem ein Mangel haben... Gar nicht so einfach. Also was ist die Grundlage?
Gruß!
 
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Da BiMi in 1# schrieb:
Dabei weise ich aber a u s d r ü c k l i c h darauf hin,
dass das, was ich zum Thema Krebs als meine p e r s ö n l i c h e Meinung vertrete,
auch auf viele andere Krankheitsbilder zutrifft.
Immer, wenn ihr auf etwas stoßt, bei dem von einem gestörten Immunsystem die Rede ist - egal, ob übersteuert oder abgeschwächt, gelten die gleichen Prinzipien.

Deshalb zeige ich mal meine eigene komprimierte Erfahrungsliste (Matrix), die sich ebenfalls nicht auf eine Krankheit bezieht. Sie orientiert sich überwiegend lediglich an der allgemeinen Versorgungsqualität des Körpers, bzw. möglicher Versorgungsmängel und berücksichtigt auch einige anschauliche Extremfälle:

www.symptome.ch/vbboard/attachments/saeure-basen-haushalt/12250d1300716097-kommen-krankheiten-versorgungsfehler_liste.jpg

Krebs ist zwar nicht explizit erwähnt, passt aber in div. Zeilen (wenn denn mal klar ist, welches die Haupt-Ursache(n) von Krebs sind)...
 
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Hallo Lisbe,

Jede andere würde aber zur Folge haben, dass wir an allem ein Mangel haben... Gar nicht so einfach. Also was ist die Grundlage?

Die Grundlage ist imho einfach: Artgerechte Ernährung. Das ist für den Menschen das gleiche wie für die Tiere: Die Nahrung, die er in der Natur findet und ohne weitere Fähigkeiten oder Verarbeitungsschritte essen kann: Früchte, Samen, Nüsse, Wurzeln.

Je mehr man davon abweicht, umso schneller entstehen Krankheiten. Warum das so ist, wurde ja hinreichend erforscht: Bei jeder Verarbeitung werden wichtige Inhaltsstoffe zerstört, je stärker die Verarbeitung umso mangelhafter die Nahrung, umso größer die Versorgungslücke und umso eher die Krankheit.
 

lisbe

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Hi Joachim!

Wenn ich jedoch - egal bei welchem - bei einem Orthomolekularmediziner reinlese, ist er grundsätzlich der Meinung, dass wir definitv aus der uns zur Verfügung stehenden Nahrung nicht ausreichend Nähr- und Vitalstoffe bekommen. Die industrielle Produktion dieser Nahrungsmittel basiert auf ausgelaugten, auf Nährstoffarmen Böden, die umso mehr gedüngt werden... und das Ganze immer im Kreis. Die Fleischproduktion erwähne ich hier einfach mal nicht, weil ich ebenfalls der Meinung bin, dass man gut und gerne drauf verzichten soll. Früchte, Sammen, Wurzeln - da ist einfach nichts dagegen anzuwenden. Nur sie liefern nicht genug.

Also wenn uns von der DGE verklickert wird, wir brauchen 100mg Vit C / Tag, ein x-beliebieger Orthomolekularmediziner ist aber erst mit 1.000mg / Tag als Grundversorgung zufrieden, dann ist diese Schere einfach zu groß. Da wirst Du mit Früchten, Wurzeln, Nüssen, Sammen doch nicht wirklich weit kommen, oder?

Bei einer Grundversorgung ist aber auch noch nicht berücksichtigt, dass Stresssituationen für den Körper, Infekte und Umweltgifte rasch diesen Bedarf in die Höhe schnellen lassen.

Also irgendwie passt das Ganze vorn und hinten nicht zusammen....
Gruß!
 
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Liebe BiMi und all ihr anderen,

ich war ein paar Tage nicht da und es war mir im ersten Moment fast peinlich, gemeint zu haben, Dir irgendwelche Ratschläge geben zu können, insbesondere nachdem ich heute mal ein bißchen kreuz und quer in Deinen Artikeln gelesen habe. Schließlich bist Du vom Fach und ich bin Lieschen Müller. Aber da in meiner Familie Brustkrebs ein Thema ist (Mutter und Schwester) habe ich bei meinen Recherchen meine Arthrose betreffend halt links und rechts geschaut, wie ich das bei meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung gelernt habe und wie man das bei allem, was das komplexe System Mensch betrifft, tun sollte.
Aus diesem Grund hat mir Jane Plant so zugesagt, sie ist wissenschaftlich an das Problem Brustkrebs herangegangen, aber ohne Vorurteile, ohne Scheuklappen und ohne die Denkweise eines Mediziners. Von einer anderen Position heraus sieht man eben anderes. Und von daher hält sich meine Peinlichkeit in Grenzen.
Vor kurzem habe ich eine Frau kennen gelernt, 53 Jahre alt, die vor 11 Jahren als ihr Sohn gerade fünf Jahre alt war, ihren Mann an einen Blasenkrebs verloren hat. Der hatte nicht im Traum daran gedacht hat, dass er sterben würde, weil er vermögend war und den Herren Professoren das Geld nur so herüberreichte und ihre Bitte, sich nicht nur auf Chemo&Co zu verlassen, in den Wind schlug. Das war der zweite von insgesamt sieben Toten, alles nahe stehende Personen, die sie im laufe von nur fünf Jahren beklagen musste. In der Folge haben dann bei ihr selbst innerhalb von acht Jahren fünf Krebserkrankungen (zwei davon aggressiv), ein Schlaganfall und eine Thrombose zugeschlagen. Sie hat jede schulmedizinische Behandlung abgelehnt und deshalb auch schriftlich, dass sie verrückt wäre, neben zwei Voraussagen über ihre kurze Lebenserwartung von wenigen Tagen. Im vergangenen Oktober war sie nach Aussage eines Hypnose-Therapeuten, der mit ihr gearbeitet hat dem Tode näher als dem Leben, wovon man jetzt nichts mehr spürt, obwohl der letzte Krebs, ein Hautkrebs, noch nicht ganz ausgestanden ist.
Sie hat sich ein umfangreiches Wissen angeeignet und zu unterscheiden gelernt, was hilfreich sein kann und was nicht. Es kam ihr sicher zugute, dass auch sie ausgebildete Heilpraktikerin ist und auch ihre Mutter Kinderärztin war. Sie hat dann jede alternative Therapie genutzt, die für sie gepasst hat und die sie der Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist wieder näher gebracht hat. U.a. ernährt sie sich ganz speziell, sie war in der Pyramide von Dr. Essaidi (Nuklearphysiker und Menschenfreund) in Eindhoven, sie war wie gesagt in HypnoTherapie, sie meditiert und macht auch Selbsthypnose. Und sie beschwört geradezu jeden, mit dem sie über das Thema spricht, unbedingt das Buch „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ von Lothar Hirneise zu lesen, das wäre die Bibel für jeden Krebskranken.

Übrigens, Einklang und Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist ist ein Aspekt, den ich hier noch vermisse. Was auch immer die Ursache für Krebs ist, es ist das Milieu zu ändern, in dem er gedeiht. Dazu gehören auch Seele und Geist.

Ich bin hier ja ein Quereinsteiger und für Euch wahrscheinlich bisher die Milchtante. Dabei bin ich mir durchaus im Klaren, dass die Problematik umfänglicher ist. Ausgelaugte Böden, denaturierte Lebensmittel und Belastungen jeglicher Art können einem schon Angst machen. Was soll man dann bei allem guten Willen noch essen? Ich für mich und meine Familie bin ganz zuversichtlich.
Der letzte Stand der Dinge: Im Grunde haben wir nur noch eine herkömmliche Mahlzeit, mittags, da wird gekocht, wie wir es schon immer getan haben, mit viel Gemüse, alles tierische haben wir aber mehr und mehr weggelassen, ist nur noch an hohen Festtagen anzutreffen. Als Fett benutzen wir hauptsächlich Olivenöl. Für die Rohkostsalate, die es fast täglich gibt, haben wir spezielle Öle wie Hanf, Walnuss und Lein in Gebrauch. Es werden auch reichlich Nüsse und Kräuter zugesetzt, wenn es passt. Mit Essig sind wir eher zurückhaltend.
Um die Menge an Vitalstoffen zu bekommen, die überall zuwenig drin sind, trinken wir dann jeder noch ein Glas frisch gepressten Obst- und Gemüsesaft. Dazu haben wir uns ein Gerät mit zwei Walzen zugelegt, das alles schonend presst, im Gegensatz zur Zetrifuge. Jetzt, wo es draußen sprießt, kommen auch Brennessel, Giersch und Genossen mit hinein. Und natürlich ganz wichtig: das Gerstengras, das wir auf der Fensterbank ziehen. Um auch ja alle Nährstoffe gut verwerten zu können essen wir einen Teelöffel rotes Palmöl.
Seit wir uns ausgiebig über Microalgen informiert und die in unseren Speiseplan aufgenommen haben, können wir morgens und abends nichts weiter zu uns nehmen.
Morgens: je ein Teelöffel Spirulina und getrockneten Gerstengrassaft (weil wir der eigenen Anzucht im Hinblick auf das fehlende Licht im Winter nicht getraut haben) und etwas Osteomin (wegen des Jods) in Sojamilch oder Wasser. Außerdem ein Teelöffel Leinschrot frisch aus der Quetsche, einige Kürbiskerne sowie 6 bittere Aprikosenkerne und eine wilde Aprikose als Krebsvorsorge.
Mittags: je ein Teelöffel Afa-Alge und getrockneten Gerstengrassaft und etwas Osteomin, sowie 6 bittere Aprikosenkerne und eine wilde Aprikose
Abends: je ein Teelöffel Chlorella und getrockneten Gerstengrassaft und etwas Osteomin.
Das ganze ist geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftigt, der verblüffende Erfolg innerhalb kurzer Zeit hilft darüber hinweg. Unsere Kinder kennen ihre Eltern kaum wieder, so voller Energie und Tatendrang, und nehmen nun auch Algen zu sich. Die schwangere Tochter ist ganz traurig, dass wir nicht früher auf dieses Thema gekommen sind, sie muß wegen der möglichen Vergiftung durch die entgiftende Wirkung im Moment darauf verzichten. Das Glas frischen Saftes hat ihr allerdings ausgezeichnete Blutwerte beschert.

Ist jetzt etwas länger ausgefallen und ich bin gespannt, wie ihr das so seht. Wir sind mit unserem Latein ja noch immer nicht am Ende. Jetzt lesen wir gerade, was Tamara Lebedewa zu sagen hat. Im letzten Jahr haben wir mindestens 50 Bücher zum Thema gelesen und immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen, die wichtigste war: um welche Krankheit es sich auch handelt und was auch immer die Ursache für ihr Auftreten und ihre Entwicklung ist, es sind die Bedingungen wiederherzustellen oder zu sichern (wir machen es wie oben beschrieben), unter denen unser Körper selbst damit klar kommt. Meiner Meinung nach ist es das, was Gesundheit ausmacht.

Bis demnächst
Ursel1951
 
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14.04.08
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Hallo lisbe,

Wenn ich jedoch - egal bei welchem - bei einem Orthomolekularmediziner reinlese, ist er grundsätzlich der Meinung, dass wir definitv aus der uns zur Verfügung stehenden Nahrung nicht ausreichend Nähr- und Vitalstoffe bekommen.

Natürlich sagt das der OM, denn sonst wäre sein Job ja überflüssig. ;)

Der OM hat imho einen falschen Ansatz, weil er zwar erkennt, daß die Ursachen vieler Krankheiten in Mangelzuständen liegen, dann aber versucht, dieses Problem nicht ursächlich, sondern symptomatisch zu lösen.

Die industrielle Produktion dieser Nahrungsmittel basiert auf ausgelaugten, auf Nährstoffarmen Böden, die umso mehr gedüngt werden... und das Ganze immer im Kreis.

Ja, richtig. Aber wenn das die Ursache ist, dann liegt doch die Lösung darin, Produkte aus ökologischem Anbau zu verwenden, denn die wachsen nicht auf ausgelaugten nährstoffarmen Böden. Ansonsten fehlt bisher jeder Nachweis, daß solche industriell produzierten Pflanzen so wenig Nährstoffe enthalten, daß sie Krankheiten verursachen. Eine Pflanze kann nur wachsen, wenn sie alle nötigen Stoffe bekommt - und dann enthält sie auch alles, was der Mensch benötigt. Damit soll die industrielle Produktion keineswegs schöngeredet werden, ich möchte nur darauf hinweisen, daß das Problem der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten nicht durch den industriellen Anbau verursacht wird. Der trägt eher durch Schadstoffe zu Gesundheitsproblemen bei.

Früchte, Sammen, Wurzeln - da ist einfach nichts dagegen anzuwenden. Nur sie liefern nicht genug.

Nicht genug wovon?

Also wenn uns von der DGE verklickert wird, wir brauchen 100mg Vit C / Tag, ein x-beliebieger Orthomolekularmediziner ist aber erst mit 1.000mg / Tag als Grundversorgung zufrieden, dann ist diese Schere einfach zu groß.

Beides ist Quatsch und zwar deshalb, weil Vitalstoffe wie Vitamin C immer in Verbindung mit der Nahrung benötigt werden. Es macht daher keinen Sinn, sich 100 oder 1000mg Vitamin C pro Tag einzuwerfen, weil der Organismus mit dem isolierten Stoff wenig anfangen kann, wenn nicht gleichzeitig etliche andere Stoffe aufgenommen werden. Das einzige, was man damit erreicht, ist ein völliges Ungleichgewicht im Organismus. Stattdessen muß man dafür sorgen, die Lebensmittel in einer Form zu verzehren, in der sie ihren natürlichen Anteil an Vitamin C noch enthalten.

Da wirst Du mit Früchten, Wurzeln, Nüssen, Sammen doch nicht wirklich weit kommen, oder?

Ich denke, daß das völlig ausreicht, solange diese Nahrungsmittel naturbelassen verzehrt werden. Was fehlt denn deiner Meinung nach dabei?

Bei einer Grundversorgung ist aber auch noch nicht berücksichtigt, dass Stresssituationen für den Körper, Infekte und Umweltgifte rasch diesen Bedarf in die Höhe schnellen lassen.

Das habe ich auch schon öfter gelesen, meist im Zusammenhang mit dem Angebot von Nahrungsergänzungen. Bisher habe ich aber noch keinen Anhaltspunkt dafür gefunden, warum das so sein soll. Streß, Infekte und Umweltgift gibt es so lange wie es Menschen gibt und da wäre der Mensch doch eine üble Fehlkonstruktion, wenn er damit nur dann zurecht käme, wenn er isoliertes Vitamin C einwirft. Da wäre die Menschheit wohl schon lange ausgestorben... ;)
 

lisbe

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Hi Joachim!

Irgenwie läuft es auf eine Grundsatzdiskussion aus... Es hat vielleicht Gründe, warum hohe Dosen Vit C sogar bei so ernsthaften Erkrankungen, wie Krebs eingesetzt werden-? (Natürlich nicht solo, ist ja irgendwie klar).

Jedenfalls - um es etwas zu verkürzen - muss ich zugeben, das wir wahrscheinlich ein kleineres Vitaminproblem haben, dafür jedoch großes Spurenelementenproblem. Und diese können die Pflanzen nur aus den Böden ziehen. Und da hilf die Ökoproduktion auch nur wenig. Würde man strikt danach anbauen, würden sich 10 Leute pro Stadt diese Produkte überhaupt leisten können. Aber ich will das nicht in Verruf ziehen, denn besser so als gar nicht! Und das wäre auch die andere Grundsatzdiskussion, die ich ebenfalls dringend vermeiden möchte...
Schönen Sonntag und Grüße!
 
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12.03.11
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Ja, richtig. Aber wenn das die Ursache ist, dann liegt doch die Lösung darin, Produkte aus ökologischem Anbau zu verwenden, denn die wachsen nicht auf ausgelaugten nährstoffarmen Böden. Ansonsten fehlt bisher jeder Nachweis, daß solche industriell produzierten Pflanzen so wenig Nährstoffe enthalten, daß sie Krankheiten verursachen. Eine Pflanze kann nur wachsen, wenn sie alle nötigen Stoffe bekommt - und dann enthält sie auch alles, was der Mensch benötigt. Damit soll die industrielle Produktion keineswegs schöngeredet werden, ich möchte nur darauf hinweisen, daß das Problem der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten nicht durch den industriellen Anbau verursacht wird. Der trägt eher durch Schadstoffe zu Gesundheitsproblemen bei.

Hallo, also grundsätzlich glaube ich auch, dass wir Menschen äußerst selten und nur kurzfristig - wenn überhaupt - zu Vitamin C usw. in Tablettenform greifen sollen. Dr. David Servan-Schreiber hat in Vorträgen, die im Internet zu finden sind, und auch in seinen Büchern, allerdings sehr wohl Studien zitiert, die z.B. die geänderte Struktur von Eiern und bestimmte Gemüsesorten erwähnen. Zum Beispiel, dass Eier im Jahre 1960 uns vorwiegend mit Omega 3 beschert haben, während alles, was heute nicht Bio ist, uns eher mit Omega 6 füllt, was zum Teil zu Entzündung im Körper führt. Ähnliches gilt für Gemüse, wobei man heutzutage einige Kg essen müsste, um den gleichen Nahrwert einer viel kleineren Menge aus dem Jahre 1960 zu erzielen. Das hat uns laut Servan-Schreiber et al. die Industrialisation der Agrarwirtschaft gebracht.

Trotzdem glaube ich, dass Vitamine in Tabletten- und erst recht in Brauseform möglichst gemieden werden sollen, denn der Körper muss die eingenommen Elemente auch verwerten können, was bei Tabletten allzu oft nicht der Fall ist, und Brausetabletten beschädigen meistens darüber hinaus noch den empfindlichen Darm. Daher ist es besser, man heilt den Darm, damit Spurelemente und Vitamine auf natürliche Weise vom Körper aufgenommen werden können ..., und sorgt dafür, dass eingenommene Lebensmittel möglichst Bio und möglichst alle Vitamine, Mineralien usw. enthalten, die man benötigt. :)
 
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14.04.08
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Hallo lisbe,

Irgenwie läuft es auf eine Grundsatzdiskussion aus...

Nunja, wenn im Titel des Themas schon etwas von grundsätzlichen Anmerkungen steht, ist das nicht verwunderlich... ;)

Es hat vielleicht Gründe, warum hohe Dosen Vit C sogar bei so ernsthaften Erkrankungen, wie Krebs eingesetzt werden-? (Natürlich nicht solo, ist ja irgendwie klar).

Es mag schon sein, daß das eingesetzt wird. Die wichtige Frage ist nur: Heilt das irgendjemanden? Oder kann man damit Krebs verhindern? Offensichtlich nicht. Was daran liegen mag, daß Krebs nicht durch einen zu geringen Verzehr isolierten Vitamins Cs verursacht wird...

Jedenfalls - um es etwas zu verkürzen - muss ich zugeben, das wir wahrscheinlich ein kleineres Vitaminproblem haben, dafür jedoch großes Spurenelementenproblem.

Wir haben generell ein Vitalstoffproblem. Und zwar deshalb, weil die alte Ernährungslehre nur die Nährstoffe als wesentlich anerkannte und die Vitalstoffe als "Ballaststoffe" abqualifizierte. Daraus folgten zwangsläufig minderwertige Nährstoffkonzentrate und stark verarbeitete Nahrungsmittel.

Vitamine und Spurenelemente sind nur zwei Vitalstoffarten. Es gibt aber auch noch ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Enzyme, Faser- und Aromastoffe. Alles zusammengefaßt eben unter dem Begriff "Vitalstoffe".

Diese Vitalstoffe sind unterschiedlich anfällig für Einflüsse wie Hitze, Licht, Sauerstoff, Säuren, UV, usw. und werden daher auch völlig unterschiedlich beeinträchtigt. Ein Vitalstoffmangel ist daher immer erst einmal ein Verarbeitungsproblem und kein Problem der Pflanzen an sich. Die wachsen auch nur, wenn sie alle Vitalstoffe zu Verfügung haben.

Für den menschlichen Organismus ist auch weniger der absolute Anteil eines bestimmten Vitalstoffs in der Nahrung wichtig, sondern vielmehr, daß er mit der Nahrung alle nötigen Vitalstoffe aufnimmt, die er zur Verarbeitung der Nährstoffe braucht. Diese Anforderung erfüllen alle naturbelassenen, unverarbeiteten Lebensmittel, auch konventionell angebaute.

Es ist mit Sicherheit problematisch, wenn wir Pflanzen mit Kunstdünger auf minderwertigen Böden anbauen, aber die dadurch verursachen Effekte sind vergleichsweise ziemlich unbedeutend, wenn man den Einfluß der nachträglichen Verarbeitung betrachtet. Eine frische Holland Treibhaus Tomate, die nie normale Erde gesehen hat, ist gesundheitlich immer noch deutlich wertvoller und liefert mehr Vitalstoffe, als eine natürlich gewachsene Bio-Tomate aus der Konservendose.

Und diese können die Pflanzen nur aus den Böden ziehen. Und da hilf die Ökoproduktion auch nur wenig. Würde man strikt danach anbauen, würden sich 10 Leute pro Stadt diese Produkte überhaupt leisten können.

Und Gentechnik hilft gegen den Hunger der Welt. ;) Ich würde an deiner Stelle das mit den 10 Leuten mal kritisch hinterfragen...
 
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14.04.08
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Hallo Minon,

Du meinst ein Gerät zum Zerkleinern? Leinsaat kann man bspw. gut flocken oder mit einem schnellen Blitzhacker zerkleinern. Man kann ihn auch Mahlen, das geht aber nur in Mühlen mit Stahlmahlwerk, weil die Leinsaat ölhaltig ist und sonst die Mahlsteine verklebt. Ich mahle ihn frisch im Thermomix, aber es wäre übertrieben, so ein teures Teil nur für Leinsaat zu kaufen.
 
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19.08.10
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Hallo allerseits,

da werde ich mich auch mal wieder ins Getümmel stürzen.

Es geht ja jetzt sehr in Richtung Ernährung, aber das ist vielleicht auch ganz gut so. Immerhin ist dies der Bereich, den man selbst noch am ehesten beeinflussen kann.
In 1.Hilfe bei Krebs habe ich auch mal wieder was zum Thema Ernährung
eingestellt und ihr könnt das gern auch tun, aber bitte immer beachten:
Möglichst kurze Infos (ja, ich weiß - ich bin auch wieder ins Tratschen gekommen. War halt alles so wichtig;)

Grundsätzlich geht es mir darum dort keine zusätzliche Verwirrung zu stiften,
was ja in den Diskussions-Threads leider oft der Fall ist.
Der 'frische' Krebspatient hat genug anderes am Hals, als sich Gedanken um
'für-und-wider' zu machen. Der ist nämlich eh schon genug isoliert, wenn er
sich von der Schulmedizin abkehrt, das könnt ihr mir glauben.

Für die, dies interessiert: heute, 29.03., ist auf arte der Brustkrebsabend.
Habe zwar das Gefühl, dass ich mich wieder furchtbar aufregen werde,
aber, was solls. Ich kann ihnen ja morgen einen bitterbösen Brief senden;).

Liebe Ursel!
Ich bitte dich, ich wollte dich nicht verletzen. Und vom Fach - wer ist das schon? Im Gegenteil, fast alles, was ich gelernt habe, ist meiner jetzigen
Form der Krebsbehandlung diametral entgegengesetzt.
Also, so gesehen: Wir sind alle Meerschweinchen im Laboratorium Gottes;)
Ich melde mich noch auf deine Einladung hin und finde das jetzt schon sehr
interessant, habe aber grad wieder soviel zu tun und arbeite meine vorgeschriebenen Beiträge und Briefe ab.

Lieber Joachim, du meinst nicht, dass Osteoporose kein Kalkmangelproblem,
sondern eines des Mangels an Siliziumapatitkristallen ist?

Es gab da dieses Experiment, wo jemand versuchte, eine künstliche O. zu setzen, indem er Knochen in Essig legte und so entkalkte.
Da hätte der Knochen ja brüchig werden müssen, er wurde aber biegsam.
Grundsätzlich: Na klar, die Ernährung ist generell nicht optimal.
Trotzdem glaube ich, dass
- nicht jedes (hochwertige)Nahrungsmittel für jeden Menschen geeignet ist (Blutgruppen- Diät) und auch noch
- andere Faktoren zur Krebsentstehung beitragen

Liebe Lisbe,
ich hatte dich wieder 'zugemüllt'. Hast du schon Zeit zum Sichten gehabt oder erstmal 'dicht' gemacht? Was ich ja auch verstehen könnte.;)
In einem Buch (Ich bin so dankbar für mein Leben von I. Harbach-Dietz) fand ich auch die Angabe einer Krebs-Langzeitüberlebenden, sie nähme 1.000mg Vit. C. Linus Pauling wird auch gern als Positivbeispiel genannt.
Ich rate ja immer, wenn man Ergänzungsprodukte nimmt - was ich auch nur als zeitweise Alternative ansehe - diese zu verpacken. Also zusammen mit der natürlichen Variante einzunehmen.

Ach Ursel!
Den Lebedejewa-Link bekam ich auch. Wenn ich mich nicht täusche, geht sie in die Richtung 'Parasiten als Auslöser von Krebs'. Das ist nicht neu - vor Jahren las ich viel - um nicht zu sagen: alles, von Dr. Hulda Clark.
Ich fand es auch überzeugend, zumal ich TCM zusammen mit einer jungen Schweizerin lernte, deren Mutter schulmedizinisch austherapiert war und die sich mittels der Clark-Therapie erholte.
Nun schrieb mir Bebu, H.C. sei selbst an Krebs gestorben. Hab gegoogelt - scheint zu stimmen!

Tja, es bleibt schwierig!
Macht weiter, Leute!

LG BiMi
 
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18.03.11
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Hallo zusammen,

das mit dem Laboratorium Gottes sage ich auch manchmal ohne es allerdings wirklich zu meinen. Ich glaube fest daran, dass alles Leben für eine Weiterentwicklung bzw. Anpassung an veränderte Umstände angelegt ist, die Balance wird dabei innerhalb gewisser Toleranzgrenzen immer gehalten. Werden diese Toleranzgrenzen überschritten, muß was passieren, damit nicht das ganze System in Gefahr gerät. Darum muß es zu jedem Spieler auch einen Gegenspieler geben, dazu brauchen wir den Teufel, andere drücken das durch Yin und Yang aus.
In unserem Fall bedeutet das, ernähren wir unsere Körper falsch oder unzureichend, kommen diese teuflischen Gegenspieler mit Recht zum Zuge. Oder auch, wenn wir uns zu sehr Strahlungen aussetzen, oder wenn wir übermäßigen Stress haben, oder durch Umweltgifte belastet sind. Was erst, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen! Bei mir in der Vergangenheit alle, zum Teufel noch einmal!
Darum finde ich diese Parasiten-Theorie so logisch. Ich habe inzwischen ein wenig weiter gelesen, da gab es auch einen Dr. Alfons Weber, Praktiker aus Erding, der hat diese Viecher nachgewiesen, ebenso wie die Lebedewa, und Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Colitis und andere chronische Geschichten durch Bekämpfung der Parasiten und Wiederherstellung des für unser Leben geeigneten Milieus geheilt.
Ich bin sehr vorsichtig, wenn ich von Heilversprechen oder ominösen Heilerfolgen höre. Es macht mich aber noch mehr stutzig, wenn solche Leute mit krimineller Energie massiv verfolgt werden. Im Fall von Dr. Weber hat man Gutachter dazu gebracht, ihn für verrückt zu erklären, es ist aber gelungen, ihn nach Jahren zu rehabilitieren und die Journalisten, die maßgeblich daran beteiligt waren, sind tätig an der Weiterverbreitung der Forschungsergebnisse.
In meinen Augen sind diese Theorien bewiesen, denn die Versuche sind dokumentiert und reproduzierbar. Da auch für meine Arthrose die Trichomonaden verantwortlich sein sollen (nachdem ich ihnen einen wunderbaren Nährboden geliefert habe) bin ich drauf und dran, mir einen Fachmann mit Dunkelfeldmikroskop zu suchen. Der Krebstod von Dr. Clark kann mich nicht davon abhalten.

Minon, für die Leinsaat habe ich eine einfache Flockenquetsche mit Handkurbel. Den Blitzhacker halte ich aus thermischen Gründen nicht für geeignet.

Lisbe, der Tipp mit den Würmern ist vielleicht goldrichtig, sind ja auch Parasiten. Beim Recherchieren habe ich Würmer und Arthrose allerdings nur in Verbindung mit Tieren gefunden, was mich auf die Idee bringt, einen Tiermediziner zu befragen, die sind diesbezüglich eventuell aufgeschlossener.

Joachim, gesamtgesellschaftlich gesehen ist das Denaturieren von Lebensmitteln sicher das größere Problem, aber es ist belegt, dass die Pflanzen tatsächlich wegen der ausgelaugten Böden nicht genügend Vitalstoffe enthalten, deshalb ist auch bio nicht ausreichend. Der Verband der Bio-Bauern beschäftigt sich nicht ohne Grund mit diesem Thema.
Außerdem meine ich: nicht entweder Treibhaus- oder Dosentomate, sondern sowohl als auch, bei beiden muß man halt genau hinschauen, und wenn Saison ist, am besten aus dem eigenen Garten.

Grüße
Ursel1951
 

lisbe

...Nicht nur bei 'Krebs' - grundsätzliche Anmerkungen zum Thema Diagnose und Ther

Hallo Ursel!

Es sind nicht die Würmer allein. Die größeren bringen gerne die kleineren an Board. Wenn Du Lust hast, kannst Du in meinem Thread dazu lesen, um diesen nicht mit falschen Inhalten zu füllen:
https://www.symptome.ch/vbboard/bakterien-viren-parasiten/77753-lamblien.html

Und ich würde sagen: ja, Tiermediziner sind aufgeschlossender, aber auch nur wenn Sie Ahnung von der Thematik haben. Meine zwei Tierärzte sind z.B. der Meinung gewesen, dass wir Menschen nicht unter dem parasitären Befall unserer Haustiere leiden würden. Damit erledigt sich für mich das Thema. Und Lamblien galten bis vor 12 Jahren (oder so) als apathogen.... na ja. Besser wäre ein richtiger Parasitologe.

Hi BiMi!
Nein, Du hast mich nicht zugemüllt! Es ist sehr interessant, samt der Korrespondenz - einfach alles. Aber ich habe zeitliche Engpässe, um das Ganze für meine Begriffe ausreichend zu erfassen. Mitunter bin ich darauf gestossen, dass Folsäure antiparasitär wirkt.

Mit dem Hamer bin ich leider auch nicht ganz konform. Wahrscheinlich aus ganz anderem Grund als das, was ich von den Gegnern gelesen habe. Ich glaube schon mal nicht an die Konfliktlösung. Dazu müsste ein Konflikt erstmal definiert werden. Aber da geht es schon los: was ist mit all den unbewussten Konflikten, die wir eben nicht fassen, deren Anwesenheit wir uns nicht bewusst sind, die aber vielleicht doch ein Konflikt darstellen? Damit wäre die Theorie schon am Anfang irgendwie hin. Aber eines ist sicher: das Unterbewusstsein arbeitet immer. Selbst im Schlaf. Also damit komme ich nicht klar. Aber vielleicht bin ich da noch nicht erwachsen genug. Oder ich habe zu wenig gelesen.
Und ich lese auch erstmal weiter, denn Du hast mir gerade paar Infos zugeschickt, an denen ich gerade sowieso knabbern muss.

Übrigens noch so in die Runde: Zucker. Im ADHS-Abteil hat jemand die Frage nach Vanadium eingeworfen. Ich bin jetzt so weit, dass es nicht nur Vanadium, sondern auch Chrom ist. Ich war kürzlich in der Apotheke, um nachzuschauen, was es so gibt. Dort erhielt ich die Auskunft, dass es sogar ein Kombipräparat mit den Elementen gab. Aber nun nicht mehr. Auch einzeln waren die Sachen nicht zu bekommen. Ausgerechnet bei Stoffen, die wesentlich am Zuckerstoffwechsel beteiligt sind...

Ich gehe erstmal schlafen. Grüße Euch!
 
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...Nicht nur bei 'Krebs' - grundsätzliche Anmerkungen zum Thema Diagnose und Ther

Hallo BiMi,

Grundsätzlich geht es mir darum dort keine zusätzliche Verwirrung zu stiften, was ja in den Diskussions-Threads leider oft der Fall ist.
Der 'frische' Krebspatient hat genug anderes am Hals, als sich Gedanken um
'für-und-wider' zu machen. Der ist nämlich eh schon genug isoliert, wenn er
sich von der Schulmedizin abkehrt, das könnt ihr mir glauben.

Glaube ich gerne, aber dem Krebspatienten ist imho aber mit kleinen Informationsfetzen auch wenig geholfen. Im Grunde müßte man jede vorhandene Theorie einmal erfassen und prüfen, wie gut sie zur Faktenlage der Krankheit Krebs paßt.

Für die, dies interessiert: heute, 29.03., ist auf arte der Brustkrebsabend.
Habe zwar das Gefühl, dass ich mich wieder furchtbar aufregen werde,
aber, was solls. Ich kann ihnen ja morgen einen bitterbösen Brief senden;).

Ich habe mir das gar nicht erst angesehen, vermutlich lief es sowieso wieder auf das falsche "Mehr Früherkennung - weniger Krebs" hinaus.

Lieber Joachim, du meinst nicht, dass Osteoporose kein Kalkmangelproblem, sondern eines des Mangels an Siliziumapatitkristallen ist?

Ich meine, daß Osteoporose die Folge einer Stoffwechselstörung ist, die durch minderwertige, weil vitalstoffarme Ernährung verursacht wird. Siliziumapatit ist mir nicht bekannt, aber vielleicht meinst du Hydroxylapatit, das ja ein wesentlicher Baustein des Knochengewebes ist. Hydroxylapatit ist nicht essentiell, sondern wird von den knochenbildenden Zellen, den Osteoblasten, aus Phosphat und Calcium gebildet. Da in unserer Ernährung un sicherlich kein Mangel an Phosphat und Calcium besteht, kann das nicht die Ursache sein. Im Knochen herrscht ein Gleichgewicht zwischen knochenabbauenden und aufbauenden Zellen. Der Knochen selbst wird ja durch diese Zellen permanent erneuert, so daß eine Störung des Zellstoffwechsels hier zwangsläufig zu einer Störung des Knochenaufbaus führt. Wir sind also zwangsläufig bei einer Unterversorgung der Zellen und damit bei einem Vitalstoffmangel und der Gesamternährung.

Es gab da dieses Experiment, wo jemand versuchte, eine künstliche O. zu setzen, indem er Knochen in Essig legte und so entkalkte.
Da hätte der Knochen ja brüchig werden müssen, er wurde aber biegsam.

Ja, das gleiche erreicht man übrigens auch mit Fabrikzucker im lebenden Organismus. Solche Experimente zeigen aber nur, daß die Störung sich nicht auf eine reine Entkalkung beschränkt. Ansonsten sind sie wenig übertragbar, da das ja Versuche am toten Knochen sind, während der Knochen im Organismus Teil eines permanenten Stoffwechselgeschehens ist.

Grundsätzlich: Na klar, die Ernährung ist generell nicht optimal.
Trotzdem glaube ich, dass
- nicht jedes (hochwertige)Nahrungsmittel für jeden Menschen geeignet ist (Blutgruppen- Diät) und auch noch
- andere Faktoren zur Krebsentstehung beitragen

Ich persönlich halte die Blutgruppen-Diät ja für völligen Unsinn, weil sie schlicht der Realität widerspricht.

Das mit den Faktoren zur Krebsentstehung ist eine andere Sache: Man muß beim Krebs unbedingt zwischen Auslösern und Ursachen unterscheiden. Die Schulmedizin macht genau das nicht und sieht die Auslöser als Ursachen an und das führt dann zu der großen Verwirrung und Hilflosigkeit. Tatsächlich hat Krebs wie jede andere Krankheit auch nur eine einzige Ursache, aber eben vielen Auslöser der Symptomatik. Stellt man die eine Ursache ab, haben auch die vielen Auslöser keine Chance mehr.

Wenn man sich mit Krebs beschäftigen will, muß man zunächst erst einmal eines klären: Was ist die Krebszelle überhaupt und wie entsteht sie?

Seit langem ist nachgewiesen, daß die Krebszelle ein ganz normaler Trophoblast ist, so daß man sämtliche Theorien von mutierten oder befallenen normalen Zellen gleich mal ersatzlos streichen kann.
 
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