Omega-3-Fettsäuren

I...

Jetzt scheint man sich ja immens uneinig zu sein (wie bei fast allem), was denn die beste Omega-3-Quelle ist.

Vereinzelt liest man (wie auch hier im Beitrag), dass der Körper, die im Leinöl enthaltene Omega-3-Fettsäuren nicht ausreichend umwandeln kann und daher Fischöl die bessere Alternative wäre .....


Menschen wandeln Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlicher Herkunft nur zu einem geringen Teil in EPA und DHA um. Nachlesbar hier und Wikipedia:

α-Linolenic acid supplementation and conversion to n-3 long-chain polyunsaturated fatty acids in humans
https://www.plefa.com/article/S0952-3278(09)00016-7/fulltext

Can adults adequately convert alpha-linolenic acid (18:3n-3) to eicosapentaenoic acid (20:5n-3) and docosahexaenoic acid (22:6n-3)?
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9637947?dopt=Abstract

https://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fettsäuren


Am besten frischen oder tiefgekühlten fetten Fisch schonend Dampfgaren
https://hcfricke.com/2017/09/13/leckere-tk-sardinen-und-warum-braten-und-dosenfisch-schlecht-sind/

oder weil ökologisch sinnvoll Omega3 vegan Norsan pro Tagesdosis 5 ml EPA 714 mg DHA 1176

LG Juliane
 
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Ob man da ohne Einladung "reinkommt" (es soll "voll" werden ;)), weiß ich nicht, aber es wurde zumindest ein Direktlink verschickt.
 
Mal wieder eine kostenlose Veranstaltung von Ethno Health - mit der Besonderheit, dass 4 Live-Abende (22.-25. September jeweils 19-20:30 Uhr) stattfinden. Während dieser Zeit und wohl bis Sonntag sind weitere Interviews freigeschaltet:


Warum ich das hier poste: Es ist wieder ein sehr interessantes Interview von Prof. Clemens Schacky zu Omega-3-Fettsäuren dabei.

Daraus sind für mich wesentliche Punkte - die ich auch oft nicht beachtet sehe (aus der Erinnerung):
  • Die Aufnahme in den Körper ist interindividuell so verschieden (bis ca. Faktor 13), dass eine "blinde" Einnahme nicht sinnvoll ist; denn

  • es gibt einen optimalen Bereich von 8-11% für den HS-Omega-3-Index (der die wohl einzige seriöse Untersuchung für den Fettsäurestoffwechsel ist, mit inzwischen über 500 Studien auf pubmed);

  • wird dieser überschritten, wird die Wahrscheinlichkeit z.B. für Blutungen (es wurde das Beispiel einer Schwangeren genannt mit einem Wert von 19%, was bei der Geburt gefährlich werden kann) und von Vorhofflimmern erhöht.

  • Studien, die zu negativen Ergebnissen bezüglich der gesundheitlichen Wirkungen der marinen Omega-3-Fettsäuren (DHA, EPA) kamen, haben den Zusammenhang der gesundheitlichen Endpunkte mit der Zufuhr untersucht, nicht jedoch mit den Spiegeln im Körper!
Gerade der letzte Punkt erscheint mir wichtig, denn das sorgt ja - auch hier im Forum - immer wieder für Unsicherheit, siehe z.B.

 
Ich sehe keinen Zusmmenhang zu den Statinen.
Nach meinem Infarkt nehme ich Omega 3 in Form von Fischöl, genau wie vorher auch. Mein Spiegel liegt immer gut über 8%. Außerdem esse ich viel fetten Fisch (Lachs, Makrele usw.).
An den Fisch-Tagen lasse ich das O3-Öl weg.

Statine sollen vorhandene Plaques stabilisieren... - das ist für mich der Grund, warum ich sie noch nehme,sehr niedrig dosiert. Zudem reduzieren sie den LDL-Spiegel. Das könnte man auch anders lösen (Ernährung).
Was nicht erwähnt wird, ist, dass neben den Statinen meist noch andere Medikamente eingenommen werden - Thrombozytenaggregationshemmer z.B.. Da gibt es sicher einen Zusammenhang mit O3: beides wirkt letztendlich blutverdünnend. Und in der Kombination kann das schon gefährlich werden.
 

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