Neues Bett vom Möbelhaus - Verdacht auf Gifte!

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Hallo!
Ich habe mir dieses Jahr ein neues Bett gekauft. Ich habe festgestellt, dass dieses Bett bei mir folgende Symptome hervorruft:

Schluckbeschwerden (Kloß im Hals), fühlt sich an, als sei etwas geschwollen im Hals (Kehlkopfschwellung?)
Kratzen/Jucken/Stechen im Rachen und Mundbereich
Husten (hält noch länger an, wenn ich das Bett verlassen habe)
Leichtes Brennen der Augen, manchmal komisches Gefühl im Ohr.

Diese Beschwerden treten immer dann auf, wenn ich mich in das neue Bett lege. Die anderen Möbel im Schlafzimmer können nicht schuld daran sein, denn vor dem neuen Bett hatte ich diese Probleme nicht.

Das Bett hat ein Kopfteil und ich merke, dass je näher ich diesem Kopfteil komme, desto intensiver werden die Beschwerden.

Als ich mich letzens mal auf die Couch zum Schlafen gelegt habe, habe ich richtig den Unterschied gemerkt. Auf der Couch hatte ich null Beschwerden.

Das neue Bett ist ein Massivholzbett von Segmü... Leider weiß ich nicht, mit was es behandelt worden ist.

Das Bett ist 7 Monate alt. Meint ihr, ich kann es zurückgeben?
Weiternutzen kann ich es nicht, denn ich halte es nicht mehr aus. Auch verkaufen wird schwer werden, denn ich muss ja beim Verkauf angeben, warum ich es verkaufe, ich möchte dem Käufer ja nichts verschweigen.

Wie sieht das aus mit Giftmöbeln, meint ihr Segmü.. nimmt das Bett zurück, ggf. mit Abzug eines bestimmten Betrags wegen Nutzung? Habt ihr da Erfahrungen?
Bin echt enttäuscht. Dieses Bett ist ansich wunderschön und stabil, eigentlich das perfekte Bett, wenn nur das Gift nicht wäre :-(

Woher bekomme ich ein "gesundes" Bett? Es sollte nicht so teuer sein, bis 1000,- wäre ideal. Welches Material (von welchem Hersteller) hat das geringste Risiko giftige Stoffe zu enthalten?
Ich bin über jeden Tipp wirklich sehr dankbar.

Liebe Gruße
tarzahn
 
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Hallo tarzahn - :)

wie bald nach dem Kauf hast Du denn diese Beschwerden bekommen?
Und kannst Du generell andere Veränderungen im Schlafzimmer ausschließen?

Vielleicht Kontakt zu einem Baubiologen aufnehmen, was da überhaupt in Frage kommen könnte - es müsste ja ein Material sein, mit dem die Oberfläche behandelt wurde, oder? - und ob man sowas relativ kostengünstig untersuchen könnte. Also ob da überhaupt was "ist", und wenn ja, was und auch in welcher Menge, Konzentration es abgegeben wird.

Ich denke mal, mit so einem Nachweis hättest Du sicher recht gute Karten gegenüber dem Möbelhaus, wenn es vielleicht auch noch ein nicht erlaubtes Mittel sein sollte, das verwendet wurde. Was aber ja noch gar nicht gesagt ist, denn vielleicht reagierst Du auch auf ein durchaus erlaubtes Mittel allergisch. Da wäre dann also auch ein Allergologe (oder Umweltmediziner) vielleicht angeraten, wenn er sich mit Wirkungen, Ausdünstungen von Möbeln auskennt.

Wenn Dein jetziges Bett vielleicht auch bald 1000 € gekostet hat, wäre es sicher auch richtig, einmal dem Möbelhaus ganz ernsthaft Deine Probleme, Beschwerden vorzutragen, und dass Du eigentlich gar nicht mehr darin schlafen kannst. Dass sie es "einfach so" zurücknehmen, ist sicher nicht unbedingt zu erwarten. Vielleicht auch vorher einmal mit einer Verbraucherberatung sprechen.

. . . fällt mir so dazu ein - Gerd
 
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