Magnesium ist unabkömmlich für einen guten Vitamin D-Spiegel

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Die Forscher fanden heraus, dass "eine Magnesiumsupplementierung die Vitamin-D-Spiegel *erhöhte*, wenn die Ausgangskonzentration nahe 30 ng/ml lag und *senkte*, wenn sie über 30 ng/ml (∼30 bis 50 ng/ml) lag". Das heißt, Magnesium feinjustierte die Blutkonzentration von Vitamin D so, dass sie sich in etwa bei 30 ng/ml einpendelte.

Sensationelle Erkenntnis. Denn dadurch werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Magnesium hilft, niedrige Vitamin-D-Spiegel anzuheben, aber schützt zugleich vor zu hohen Vitamin-D-Spiegeln. Das liegt daran, dass Magnesium u. a. Enzyme reguliert, die Vitamin D aktivieren, aber auch Enzyme, die Vitamin D deaktivieren und zur Ausscheidung umwandeln.

Neu ist diese Erkenntnis nicht: Seit vielen Jahrzenten weiß man um "Vitamin-D-resistente Rachitis" – eigentlich handelt es sich bei der Knochenkrankheit um eine Vitamin-D-Mangelerkrankungen. Bei Magnesiummangel kann Vitamin D jedoch nicht wirken und nur eine Mg-Ergänzung kann die Vitamin-D-Resistenz umkehren. ...
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Da bleibt die Frage nach dem optimalen Vitamin-D-Spiegel offen.
Trotzdem finde ich diese Erkenntnis wichtig, auch um überhaupt einmal auf einen halbwegs guten Spiegel zu kommen.

Grüsse,
Oregano
 
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Hm, ich habe einen Vitamin D-Spiegel von 95 und nehme fast 600 mg Mg - von Erniedrigung durch Mg auf 30 eigentlich weit entfernt. Es scheint, dass sich das da nicht bestätigt, aber vielleicht gibt es auch noch andere Gründe zu berücksichtigen...
 
Das geht mir ähnlich (bei sogar 2x450 mg Mg täglich). Ich vermute, die genetischen Polymorphismen im Vitamin D-Stoffwechsel könnten eine Rolle spielen (z.B. VDR, DBP, ...), sowie auch die (zeitnahe) Zufuhr an möglichen "Gegenspielern" wie z.B. Calcium.

Das Thema ist komplex - so haben wir auch im Forum einen Thread Die Rätsel des Vitamin D-Stoffwechsels ...
 
auch die (zeitnahe) Zufuhr an möglichen "Gegenspielern" wie z.B. Calcium.
Ich nehme zeitnah Sango Koralle, mit 400 mg Calcium und 200 mg Mg, darüber hatte ich auch gelesen, dass diese sich nicht gegenseitig beeinträchtigen, solange Calcium unter 1 gr bleibt.

Aber eigentlich ist mir der hohe Vitamin D- Wert auch nicht unwillkommen. Als ich die Vitamin D Einnahme reduziert hatte, bekam ich Augenprobleme und fühlte mich schwächer, das verlor sich wieder mit Erhöhung. Die Frage, ob ich doch unter MS leide, schob sich wieder in den Vordergrund. (Bestätigt wurde das damals nicht richtig, aber es blieb ein unklarer Befund)

Was mir aber auffällt ist, dass das Mg im Serum immer im Normwert ist, aber in der Zelle ( im Vollblut) darunter. Da habe ich mich auch schon gefragt, warum.

Da ich zu L-Thyroxin auch mit Mg und Calcium Abstand halten muss und auch zu Eisen, erscheint es mir nicht so einfach, die Einnahmezeitpunkte zu koordinieren. Vielleicht ist das auch nicht so optimiert...
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr Ernährungshinweise, die der Mg-Zufuhr und/oder Mg-Aufnahme förderlich sind?

Am Rande: Geht es denn in funktionaler/symptomatischer Hinsicht überhaupt um die Speicherform an sich (oder bringe ich da was durcheinander):
Das liegt daran, dass Magnesium u. a. Enzyme reguliert, die Vitamin D aktivieren, aber auch Enzyme, die Vitamin D deaktivieren und zur Ausscheidung umwandeln.

Neu ist diese Erkenntnis nicht: Seit vielen Jahrzenten weiß man um "Vitamin-D-resistente Rachitis" – eigentlich handelt es sich bei der Knochenkrankheit um eine Vitamin-D-Mangelerkrankungen. Bei Magnesiummangel kann Vitamin D jedoch nicht wirken und nur eine Mg-Ergänzung kann die Vitamin-D-Resistenz umkehren. ...
 

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