Ketogene Ernährung/Low Carb/LCHF/Carnivore

Die Sonne hilft dann der Haut, aber Vitamin D funktioniert nur über die Bestrahlung, nicht als NEM (mehrfach in unterschiedlicher Dosierung und Präparate probiert).


Liebe Adina,

leider weiß ich zurzeit noch keine hilfreiche Antwort.
Allerdings ist mir beim Lesen noch nicht ganz klar, ob Dein Mann im Winter sich zusätzlich mit UVB bestrahlt? Oder ob die von Dir im Beitrag geäußerte Bestrahlung nur im Sommer durch die Sonne geschieht. Wenn ja, also nur Bestrahlung im Sommer, könnte man evtl. über zusätzliche künstliche Bestrahlung im Winter nachdenken, da ja die VD Einnahme nichts bringt. Dann wiederum beobachten, ob eine Besserung im Winter einsetzt. Vitamin D hat bei mir auch Einfluß auf den Blutdruck. Aber z.B. auch Q10.
 
Hallo Kayen,
30 Bestrahlungen hatte er früher in einem Jahr mal im Winter beim Hautarzt gehabt, da ging bis auf die Waden alles weg, kam aber bald wieder zurück. Eine eigene Heimbestrahlung ist sehr aufwändig, da zu viele Körperstellen betroffen sind.
Q10 hat nichts genützt, von manchen NEM bekam er sogar Herzrasen, Brustdruck, Schwindelgefühl. Ob von Q10, weiss ich nicht mehr. OPC musste er wegen Schwindel und Übelkeit absetzen.
 
Auf jeden Fall nicht in Wasser - einfach ins Müsli - ich mach es mit Haferflocken, die ich zuerst eine halbe Std in lauwarmen Wasser einweiche und dann noch Wildheidelbeerpulver dazu, schmeckt lecker.

Und ansonsten streue ich das einfach so übers warme Essen. Hat eigentlich einen etwas nussigen Geschmack.

Wenn Mandelmilch geht, dann nur zu. Ich vertrage es nicht.

Zu den Ballaststoffen - empfindliche Mägen könnten etwas Blähungen davon bekommen, ansonsten ist es aber auch sehr hilfreich für Verdauung. Seither habe ich auch nie Verstopfung.
Ja das mit der Verstopfung habe ich auch bemerkt, früher als ich noch nicht so viel Rohkost und Co gegessen habe, hatte ich auch immer wieder damit zu kämpfen. Jetzt kaum noch.

Die Mandelmilch müsste ich mal wieder ausprobieren, letzter Stand war dass ich sie vertragen habe. Meine HIT war allerdings auch mal stärker, als ich einen toten Zahn hatte. Zyklusbedingt schwankt die HIT Symptomatik allerdings auch immer etwas.

lg catlady
 
Ja das mit der Verstopfung habe ich auch bemerkt,
nur ganz kurz noch - beim Hanfprotein auf Mg - Gehalt achten. Habe mich die letzten Tage schon gewundert, ob ich ein Virus hab, da Bauchgrummeln und fast Durchfall.

70% tiges Hanfprotein hat 200 mg mehr Mg pro 100 gr (950 mg) als 50% - hab das auch erst wieder neu bekommen und nicht mehr daran gedacht. Zudem den falschen Meßlöffel bei Sango Koralle benutzt und ups alles zusammengerechnet lande ich da bei 1,2 gr Mg - und da ist noch nicht das Mg von den restlichen Mahlzeiten dabei.

Na kein Wunder, dass ich da so aufgesättigt bin und jetzt mein Magen und Darm rebelliert, zudem Schwächegefühle. Meine Toleranzgrenze ist eigentlich 600 mg Mg tgl. Also daran denken, vor allem wenn man noch andere Mg Suppl. nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
nur ganz kurz noch - beim Hanfprotein auf Mg - Gehalt achten. Habe mich die letzten Tage schon gewundert, ob ich ein Virus hab, da Bauchgrummeln und fast Durchfall.
Jetzt wo du es sagst, auch meine Mg Aufnahme dürfte teilweise erhöht gewesen sein, 400 mg nehme ich ohnehin schon ein. Neige dann auch zu vermehrtem Stuhlgang (nicht wirklich Durchfall aber naja). Ich reagiere da sowieso schnell, Dinge die abführen führen auch ab ab, Dinge die stopfen, stopfen schnell.
Dafür weiß man halt wie man sich Abhilfe schaffen kann.

Lg catlady
 
Dr. Chaffee (Carnivorearzt) beobachtet, wie Testosteronspiegel (und andere Hormone) unter Carnivore rasch ansteigen. Er meinte er hat 20jährige, die Testosteronspiegel von alten Männern (70+ hätten) und er kann sehen, wie rasch sich die normalisieren, wenn sie Carnivore essen.
Deto Männer, 70+ die mit niedrigem, "alterstypischen" Testoronspiegel starten und nach wenigen Monaten (3-4 Monaten) auf dem Level eines 30/40-jährigen sind.
Nur auf gute Testosteronversorgung zu achten reicht nicht, weil viele andere Hormone ineinandergreifen. Aber lt. ihm besser zumindest Testosteron hochfahren, auch bei älteren Herren, wenn sie grantig/kurznervig sind. Sie würde dadurch so viel entspannter werden.

(Also 2 Varianten: entweder durch Ernährungsumstellung den Körper "machen lassen". Wer das nicht schafft, zumindest von außen Testosteron zuführen.)

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Frau, (ca. 43 Jahre alt) 25 Jahre lang vegetarisch/vegan. Da sie vegetarisch immer kränker wurde, dann Wechsel zu vegan, um zu heilen. Es wurde schlimmer und schlimmer.
Arthritis, Asthma, Hashimoto, Fibro, Vaskulitis, hohe Entzüngswerte, Depressionen, Raynaud Syndrom, Zysten auf Eierstöcken/PCOs usw..
Immer schlank. Dauernd hungrig, dauernd am Snacken. Eigene Nussmischung immer dabei.
Eiweiß aus Hülsenfrüchten.
Aus Ärztefamilie. Daher unzählige Tests gemacht. Laufend "alles" substituiert an Vitaminen und Co. (sie meinte trotz hochdosiertem B12 war ihr Spiegel damals geringer als dann wenige Monate auf Carnivore ganz ohne Supplemente).
Medikamente wurden mehr und mehr. Morphium, Chemotherapeutika, Biologika - aufgrund ihres familiären Backgrounds kam sie an die neuesten Medikamente/in Studien rein (weil sie sich kaum mehr bewegen konnte/die Abwärtsspirale immer schneller wurde. Sie hat Töchter, um die sie sich nicht mehr kümmern konnte. Ihre Ärztefamilie hat versucht zu helfen.)

Dann hat ihr 1 Arzt gesagt, sie solle wieder Fleisch probieren (er meinte die ganzen organischen Säfte/Mischungen/"ausgewogene pflanzliche Ernährung) würden ihr augenscheinlich nicht helfen können, wenn sie leben wolle, müsse sie was ändern/es anders probieren.
Ihr Körper war lt. ihr im Sterbeprozess. Nieren waren Stufe 4/knapp vor Dialyse (auch aufgrund der vielen Medikamente, die sie jahrzehntelang einwerfen "musste").

Nach 25 Jahren ohne Fleisch (von 13 Jahren bis sie 38 war), ist sie recht schnell komplett auf Carnivore gewechselt (zuerst Paläo, das hat nicht gereicht, aber gezeigt, dass die Richtung stimmt und dann Wechsel Carnivore).
Nun seit 5 Jahren Carnivore.
Nieren waren nach 90 Tagen wieder ok. Alle ihre Autoimmunerkrankungen sind in Remission gegangen/mittlerweile verschwunden.
Sie meinte einiges hat länger gedauert bezügl. Heilung, weil sie schon so jung (mit 13 Jahren - dadurch dann Ende ihrer Tanzkarriere) in die Mangelernährung reingekippt ist und ihr Körper so voller Oxalate war, dass er einfach Zeit gebaucht hat, um alle Baustellen zu heilen. Unterm Strich fühlt sie sich nun komplett geheilt.
Sie hat sich in jungen Jahren eine Knieverletzung zugezogen. Konnte dadurch (wie sie glaubte) dann jahrzehntelang kaum Stufen steigen. Selbst diese Schmerzen verschwanden dann 25 später dank Carnivore.

Sie meinte, dass solang sie vegan war, empfand ihr Umfeld sie als so nobel/so "pur"/rein, obwohl sie so krank war, dass sie fast an ihrer Einstellung gestorben wäre.
Nun sei sie Carnivore, heil, zurück im Leben und energiegeladen und für viele ihres tlw. ehem. Freundeskreises die böse Anti-Heldin.

(auch da wieder spannende Kommentare von Menschen, die es ähnlich erleben/in kurzen Worten schildern, wie sie heilen mit Carnivore).

lg togi
 
Zuletzt bearbeitet:
Div. Bakterien, Pilze, Parasiten brauchen - so wie der Mensch - mE nach ca. 1 Monat, um ebenfalls "keto-adaptiert" zu sein. Ev. kann man das für sich nutzen, wenn man das erste Mal auf Ketose umsteigt (in der Zeit Kahlschlag mit div. Mitteln machen, weil die "Gäste" da ja besonders vulnerabel sind).
Nur so eine Idee....:

***
Getreidebasierte Kost, um Libido zu senken: https://www.symptome.ch/threads/ernaehrung-aus-spiritueller-religioeser-sicht.146364/#post-1362552 (Gruß von den "gesunden Kellogs Produkten")
 
Augenärztin, die seit 13 Jahren Carnivore lebt. Gefunden hat sie diesen Ernährungsstil aufgrund ihrer eigenen gesundheitl. Probleme.
Nun empfiehlt sie ihn ihren PatientInnen. Sie stellt sie (bei allen "alterstypischen" Augenproblemen - von trockenen Augen über div. Diabeteskomplikationen, Katarakte etc...) vor die Wahl/klärt sie auf: alles was sie machen kann, kann div. Erkrankungen bestenfalls verlangsamen. Manches kann man mit OP beheben. Wirklich heilen können sie sich selbst wenn sie KH strikt weglassen/Carnivore machen.

Sie schildert detailliert bei welchen Augenproblemen Carnivore/Ernährungsumstellung verlässlich hilft und bei welchen zB Laser-OP effektiver ist ihrer Erfahrung nach. (Im Detail hab ich nicht mitgeschrieben, bei Interesse bitte selbst reinhören).

Sie schildert, wie tlw. PatientInnen mit 80+ ihr dann erzählen, dass nicht nur die Augen besser wurden, sondern so viele andere Probleme sich gelöst haben, sie keine Medikamente mehr brauchen, Herz wieder ok usw...

Ihr Motto ist: es ist nie zu spät dem Körper Heilung zu ermöglichen.

Ich habe ein Interview mit ihr bei Dr. Chaffee geschaut. Finde das auf die Schnelle nicht, daher ihr
Kanal: https://www.youtube.com/@carnivoreeyedoctor

lg togi
 
Frau, musste 10 Jahre Nebennierenhormone nehmen.
Nach 3 Wochen Carnivore braucht sie die Hormone nicht mehr!
(Schulmed. Sicht: Nebennieren heilen nicht mehr (ausreichend). Einmal Hormone, immer Hormone).

Nach Bewegung spürt sie nun ihre beanspruchte Muskulatur - und nicht mehr die übliche Ganzkörpermüdigkeit.
(Genau das durfte ich auch erleben. So herrlich! Endlich funktioniert mein Körper diesbezüglich wieder prima (y) :))


lg togi
 
Hallihallo,
@Adina: weil das ja ein Thema bei Deinem Mann ist: jeder 2 bzw. 3 Bericht auf dem Kanal "no carb life" in den letzten Tagen hatte "auch psoriasis geheilt" als Inhalt (es tut sich viel auf dem Kanal, aktuell 2-3 Interviews/Berichte/Tag)
***

Meist berichten die Betroffenen von vielen Symptomen, die vorrangiger waren - und Psoriasis ist so in Richtung "ah ja, das wurde auch noch "so nebenbei" geheilt" mit in der Liste.

Ich hab noch nie so eine Fülle an Geheilten aus so vielen Kategorien "auf einem Fleck" erlebt - von Vitiligo, über MS, Parkinsons (nicht nur Verlangsamung, sondern langsame Heilung von Schäden, die über Jahre entstanden sind), Herz, Lunge (COPD, Asthma), Epilepsie (in dem Kontext gibt es ja auch einige Studien), Migräne/Kopfschmerzen, Polyneuropathie, Psyche (Depression, Suchtverhalten - da ist erstaunlich, dass Menschen gar nicht versuchen bestimmte Süchte loszuwerden, sondern es "einfach passiert", dass sie ihre Sucht "vergessen").

Bei Krebs halte ich es für einen massiven Kunstfehler Menschen nicht SOFORT Ketose anzuraten, um die Krebszellen zu schwächen/empfänglich für die gängigen Therapien zu machen. (die meisten leben von Zucker).

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Zähne, die...
Wenn ich mir anschau, was für ein Tralala ich aufgeführt habe (aufführen musste) um meinen Mundraum halbwegs "am Laufen zu halten" (Hochdosen Vit C, damit nichts wackelt, nichts entzündet ist. Ölziehen, Spülen mit Wasserstoffperoxid, Zwischenraumbürstchen, schmerzhafte Behandlungen beim Zahnarzt...).
Und nun - ich putze grad gar nicht. Einfach, weil ich's wissen will..
Zähne sind aktuell stabil wie nur was. So gut war der Zustand in meinem Mundraum seit Jahrzehnten nicht mehr.
(Keto allein hat da nicht mal ansatzweise so gute Ergebnisse gebracht - nun, trotz nur "schlampigem Carnivore" - aber OHNE Gemüse, da bin ich "strikt" (weil es auch leicht fällt ;-), einfach unglaublich, wie sich der Mundraum selbst reinigt).

Auf "no carb life" haben einige berichtet, dass sie in der Umstellungsphase tlw. Schmerzen im Kieferbereich/bei den Zähnen hatten. Tlw. auch "Knochen von Kopf bis Fuß" unangenehm gespürt haben. Mir scheint die Erklärung logisch, dass da Fehler repariert wurden. (speziell da Betroffene auch gemerkt haben, dass sich ihr Gebiss starkt verbessert hat. Div. Probleme am Bewegungsapparat geheilt sind).

***
Aus der Kategorie Fun facts/Basiswissen:
wenn KH reinkommen, hat der Körper nur 2 Möglichkeiten:
1. KH als Energie zu verwenden (Muskelzellen...) - Minimale Lagerkapazität ist in der Leber. Überschuss darüber hinaus muss in
2. Fett umgewandelt werden.

Also Zucker rein --> Umwandlung in Energie oder Fett (Energie für später).
(Interessant, dass Zucker in Fett, aber Fett nicht in Zucker zurückverwandelt werden kann).

Wir brauchen jeweils nur ca. 1 TL Zucker von Kopf bis Fuß im Umlauf! (1 TL sind ca. 4-5 Gramm Zucker. Bei 0 Carbs in der Nahrung erzeugt die Leber den benötigten Zucker aus Eiweiß. Schick und simpel).

lg togi
 
Hallihallo,
Der Vorteil der Fleischdiät ist, dass man ballaststoffreiche Lebensmittel völlig auslässt und nur Fleisch und Eiweiß isst, dadurch hat man keine Rückstände im Darm aus der Ernährung, die den Darm reizen oder entzünden können. Man gönnt dem Darm praktisch eine Pause.
Genau. So seh ich das auch. Wer mag, kann, nachdem der Dickdarm ausgeheilt ist, ja langsam weitere Nahrungsmittel einführen.
Wer sich mit Carnivore auf Dauer gut fühlt, sieht keinen Grund für Änderungen.

Nachdem das Darmmikrobiom mit praktisch jeder Entzündungserkrankung zusammenhängt, und die rein tierische Ernährung innerhalb weniger Tage (in dieser Studie in 48 Stunden) das Mikrobiom drastisch verringert, ist es eine logische Folge, dass Entzündungen rasch abklingen. Als Kurzzeitdiät, wenn alles andere nicht hilft, auf jeden Fall einen Versuch wert.
Was ist "Kurzzeit"? Viele schildern, dass ihre Heilung mit ca. 6-12 Monaten abgeschlossen war/das meiste erreicht war und ab da Erhaltung des erreichten Zustands begonnen hat.
<6 Monaten noch laufend viele Verbesserungen.
(somit: 48 Stunden imho ein Tropfen auf den heißen Stein).

Carnivore ÄrztInnen haben unzählte Case-Studies erstellt (regelmäßige Labortestungen inkl.).
Die kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
Ganz anders ist das bei Langzeitfleischdiäten: Es leider keine Langzeitstudien, alleine schon deshalb ist sie riskant und anscheinend gibt es auch bis jetzt kein einziges Urvolk bzw. Volk, das das jemals gemacht hat und ist eine Idee der aktuellen Zeit, die bis jetzt nicht erprobt ist.
Meine Güte.
So gut wie nichts was wir im Forum probieren, ist durch Langzeitstudien bzw. überhaupt Studien in irgend einer Weise abgedeckt.
Rd. 10% Diabetiker, 1/3 Herzkrank/Krebs... fast alle 50+ auf Dauermedikation, Demenz, Pflegebedarf steigt und steigt. Wo ist da die "Langzeitstudie", die das ausgelöst hat?

Der Wahnsinn mit den Pflanzenölen statt den bösen, tierischen Fetten - da rudert man gerade langsam zurück. High Carb und low fat (siehe Ernährungspyramide)- bei vA sitzender/wenig bewegender Bevölkerung. Wo sind da die (guten) Studien, die zeigen, dass das das Erfolgsrezept ist für Herzprobleme, Diabetes, Demenz...

Ja, es gibt keine Garantien - ob Carnivore einem persönlich überhaupt hilft (sieht man, wenn man es versucht. 48 Stunden zeigen es definitiv nicht.). Oder wenn es hilft, ob es für einen persönlich als Langzeitlösung geeignet ist. Wenn nicht, na dann modifiziert man halt wieder. (wie ich das schon X-fach im Laufe meines Lebens gemacht habe. Wie es auch viele machen, die "carnivorisch" leben. Mal Gemüse dazu, dann wieder weg. Mipros - schauen, ob und wenn ja welche gut gehen usw.).

Wie schon öfter geschrieben: mir ist noch in keinem Kontext so eine hohe Heilungsrate bezügl. Diabetes, Demenz, Autoimmunerkrankungen... untergekommen, wie mit dieser Kostform.
(und wie ja manche hier wissen, hab ich vor ca. 15 Jahren hier als "Togian" gestartet, und unzähliges durchprobiert).
Das Forum heißt: "das Ende der Symptombekämpfung". Ich dachte mir schon öfter, wenn man das Forum als Carnivore Forum rennen liese, wäre das bezügl. Heilungen effektiver als alle bisher vorgestellten Helferleins zusammen.

Aus dem Forum bekannt ist mir ein Forumskollege, der das einige Monate lang gemacht hat und die Diät gestoppt hat, als er hormonelle Probleme bekam.
Wenn er etwas gefunden hat, das besser für ihn funktioniert - prima! Es macht ja keinen Sinn, eine Ernährungsform beizubehalten, die einem nicht gut tut.
Wäre toll, wenn er sich hier meldet, damit er erzählen kann, was sich bei ihm verbessert hat und wie er jetzt lebt.

Risiken sind:
- Es gibt eine Reihe von Nährstoffen wie Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K2, Kalzium, Folate (mit den damit verbundenen Methylierungsproblemen), die mit einer reinen Fleischdiät schwer aufzunehmen sind.
Wie schon öfter geschrieben: das mit Vit C ist ein Mysterium für mich. Selbst mein Körper, der ja "hochdosierte Luxusversorgung" gewöhnt ist seit Jahrzehnten, schreit unter Carnivore nicht nach Vit C.
Vit C Mangel merkt man - Zahnfleisch, Zähne, Haut, fehlende Energie... (umgekehrt: wenn alles im grünen Bereich ist, fehlt es ganz augenscheinlich nicht).
Bin gespannt, auf die Erklärungsansätze, warum ein "no-carb-Stoffwechsel" anscheinend so gut wie 0 Vit C braucht/man keine spezifischen Mangelsymptome hat.
Zum Rest: einfach schauen/beobachten. Kalzium bin ich grad dran (vA wegen Kindi/Wachstum). Ausgleich, wenn man keine Innerein essen mag, ist ebenfalls ein Thema (getrocknete Organe als Kapsel oder Vit A, Kupfer..).

Rein von der Logik her, suche ich auch misstrauisch, welche Mängel sich auftun könnten. Denke mir pragmatisch - solang es gut geht, Energie passt, wird man sich über Mängel keine Gedanken machen müssen. Wenn sich gesundheitl. Probleme zeigen sollten, muss man schauen, woran es liegen könnte (statt sich selbst mit "ich werde älter" zu trösten, oder an upassender Kostform hängen zu bleiben).

Ich hoffe, dass Carnivore/low carb nie so militant wird, wie zB vegan. (es geht um Gesundheit, nicht um eine Ersatzreligion).

- es fehlen Phytonährstoffe, die unser Immunsystem stärken
Wem fehlen die? Wo gibt es Belege dafür, dass sie einem unter Carnivore fehlen? Das meine ich keineswegs provokant. Ev. braucht man die ja nur, wenn man pflanzliche Nahrung zu sich nimmt? Und/oder auf die Gegend angepasst (Parasitenkräuter...)

Fakt ist, dass so viele schildern, wie sie jahrelang dauernd krank waren. Unmengen von AB geschluckt haben - udn seit Carnivore keine/kaum Infekte mehr haben.
Mein Gedankengang: wenn Entzündungsgeschehen gegen 0 geht. Darm nicht mehr gestresst ist. Bleiben automatisch mehr Ressourcen für die Infektabwehr.
Bin schon gespannt, wie mein nächster Winter läuft.

- langfristig kann sie nachteilige Auswirkungen auf unser Hormonsystem und die Schilddrüsenfunktion haben, da Kohlenhydrate für die Schilddrüse wichtig sind (Insulin wandelt die Umwandlung von T4 in T3 an). Traditionelle Kulturen, die vorwiegend tier. Produkte aßen, aßen zB die Schilddrüsen der gejagten Tiere, um ihre Fruchtbarkeit zu unterstützen: https://healthwyze.org/archive/nutrition_and_physical_degeneration_doctor_weston_a_price.pdf
Moderne Fleischfresser werden eher keine Schilddrüsen essen und sind daher neben den bekannten Schilddrüsenproblemen dem Risiko von Unfruchtbarkeit ausgesetzt. Vor allem für junge Menschen langfristig keine gute Idee.
Schilddrüse ist def. ein Thema. vA in der Umstellungsphase.
Auf ausreichend Jod (und in unseren Breiten auch Selen) würde ich bei allen Ernährungsformen achten. (ich nehme weiterhin alle paar Tage Lugols).
Es fehlt in den Böden, daher fehlt es auch den Tieren bzw. kann man schwer sagen, wie viel in einem Tier drinnen steckt (mir fehlt der Überblick, wie viel zugefüttert wird. Sie müssen auf Jodzufuhr schauen, sonst würden ihnen die Tiere eingehen. Aber wie viel sie zufüttern/wie viel Jod im Fleisch steckt - das ist mir zu unsicher. Optimal ernährtes Tier hätte im ganzen Körper Jod.)

Erfahrungsberichte unsterstützen auch nach mehreren Jahren keine Häufung von SD Problemen durch extremes LC/Carnivore. Eher Heilung/Wiederherstellung der Funktion. (Allerdings gibt es Langzeit >10 Jahre nur wenige Berichte).

In der deutschen LCHF Community fand ich schade, dass viele in der Umstellungsphase ihre SD Hormone massiv hochgefahren sind, statt sich mit Jod und Co-Faktoren zu versorgen. Das fehlt es mE an Aufklärung, wie eine SD arbeitet.

Ad. "sonstiger Hormone" fällt mir auf, dass Menstruation bei Frauen, die Carnivore essen, mit >55J recht gehäuft noch normal weiterläuft. Wäre interessant, ob man unter Carnivore tatsächlich langsamer altert. Rein optisch finde ich beeindrucken, wie jung Langezeitcarnivores (+20 Jahre Carnivore) aussehen.
Testo und andere Hormoen gehen durch die "Mono-Kost" in höherem Alter rauf (bei 70+ auf einen Level von 30-40jährigen).
Funktioniert sicher nicht für alle. Kann natürlich sein, dass man nicht so gut mit Carnivore kann. Dann muss man sich halt nach anderer Kostform umschauen/schauen, was sonst noch helfen kann. Aber "ungschaut" Carnivore schlecht zu reden, verstehe ich nicht.

Ich packs vor Freude noch immer nicht so ganz, dass meine NN so servicefrei geworden sind 😊. Das seh ich als mein kleines Wunder. Und freu mich daher für alle, die für sich einen Heilweg finden (schauen, was ihnen gut tut, statt auf Dogmen, Studien, das med. System zu vertrauen. Heilung ist imho immer eine Selbstheilung/Selbstverantwortung, die einem keiner abnehmen kann).

lg togi
 
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