Karrenzzeit Dauer

Themenstarter
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Hallo Ihr Lieben, wünsche Euch ein wunderbares 2013 erst mal.

Was ist Eure Erfahrung mit der Dauer der Karrenzzeit bei Fructosemalabsorption?
In der Literatur werden immer max. 4 Wochen angeführt und länger soll man es keinesfalls machen, weil dann angeblich die Gefahr besteht, dass man dann noch mehr Probs mit der Fructose bekommen kann, weil dann das System zum Abbau noch lahmer wird.

Vielen Dank und alles Gute.
 
wundermittel

Windpferd

Lebenslang.

Wenn man keine Fruktose ißt kann man schwer "Probs" damit kriegen.

Man muß nicht unbedingt alles essen, was in den Supermärkten rumliegt, süß ist und schön aussieht.

Stattdessen Gemüse, Salat, Gras, Wildkräuter.

Guten Appetit,
Windpferd
 
Themenstarter
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Hallo Windpferd,
Du hast mich falsch zitiert, ich schrieb:

In der Literatur werden immer max. 4 Wochen angeführt und länger soll man es keinesfalls machen, weil dann angeblich die Gefahr besteht, dass man dann noch mehr Probs mit der Fructose bekommen kann, weil dann das System zum Abbau noch lahmer wird.

Erst kommt die Karrenzzeit und dann die Testphase. Es geht dabei nicht um Süssigkeiten in der Testphase und danach sondern um Fructose allgemein und die ist nun leider auch zum Teil heftig in Gemüse vorhanden.

Zucker und verarbeitete Produkte esse ich schon lange nicht mehr, das ist nicht mein Problem, es geht erst mal ums Gemüse und dann hätte ich auch gern mal wieder Obst, kann eh kaum noch was essen, da ich auch eine ausgeprägte Hit habe und ansonten alle Nahrungsmittelintoleranzen vereint.

Eine Ernährung nur mit Gemüse und Gras usw ist für mich auch nicht drin, da ich Dialysepatientin bin und von daher sehr auf die Kaliumzufuhr achten muss, denn das Kalium kann nur noch die Dialyse entfernen und ein extremer Kaliumüberschuss würde mich das Leben kosten.
Selbst mit Fleisch habe ich ein Problem wegen andauernd hoher Harnsäure, wo völlig unklar ist, woher das kommt.

Trotzdem vielen Dank für Deine Bemühung.

Schönen Tag.
 
regulat-pro-immune
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Selbst mit Fleisch habe ich ein Problem wegen andauernd hoher Harnsäure, wo völlig unklar ist, woher das kommt.
Hallo bestnews
auch Dir ein gutes Jahr 2013
mir kam da in denn Sinn, dass ja auch der Puringehalt vom Essen wichtig ist, hast Du das mal angeschaut... google Purin.. etc.
HERZENSGRUESSE
KARDE

kurze Erklärung
Purinarme Kost – was ist das eigentlich?

Purine sind natürliche Zellbausteine, die im menschlichen Körper, aber auch in Tieren, Pflanzen und somit auch in Lebensmitteln vorkommen. Nahezu jede Mahlzeit liefert Purine. Normalerweise ist das auch kein Problem. Der Organismus baut Purine zu Harnsäure ab und scheidet sie über die Niere aus. So hält der Körper den Harnsäurespiegel in Balance. Ist jedoch der Purinstoffwechsel gestört, kann der Harnsäurespiegel auf gefährliche Werte steigen.

Um dies zu vermeiden, empfehlen Ernährungsexperten eine purinarme Kost, die maximal 500 Milligramm Harnsäure täglich und höchstens 3000 Milligramm Harnsäure pro Woche liefert. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Denn nur wenige Lebensmittel sind gefährliche "Purinbomben" und deshalb für Gichtpatienten nicht geeignet.

Purinarme Kost ist keine fade Diät, sondern eine gesunde und schmackhafte Kost für die ganze Familie. Geeignete Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Obst und Milchprodukte bilden die Basis für die gesunde Ernährung. Fleisch und Fisch sind nicht verboten, nur die Portionen sollten etwas kleiner ausfallen.


 
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Hallo,

bitte entschuldigt das o.t.....aber das

Purinarme Kost ist keine fade Diät, sondern eine gesunde und schmackhafte Kost für die ganze Familie. Geeignete Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Obst und Milchprodukte bilden die Basis für die gesunde Ernährung. Fleisch und Fisch sind nicht verboten, nur die Portionen sollten etwas kleiner ausfallen.

kann ich nicht so stehen lassen....ich bin leider viel zu lange auf solche Empfehlungen reingefallen, andere tun es immer noch.
Ich bin durch solche gesunde Kost stetig kränker geworden.

Liebe bestnews,

ich bin mir nicht ganz sicher, was Du genau meinst. Fructosemalabsorbtion kann man sich mit einem " Logistik / Transport - Problem " vorstellen. Die Menge gut zu verwertender Fructose ist das Problem. Die meisten verzehren davon zuviel....und das wird auch so bleiben. Genetisch sind solche Mengen Fruchtzucker nicht für uns geplant worden. Ich las bei Ledochowski, das schon mit einem Liter Apfelsaft die tägliche Aufnahmemenge erreicht wird . Und den trinken viele zum Essen nur dazu.....

Ich könnte mir vorstellen, das man sich nach gewisser Zeit der Karenz an seine persönlich tolerierbare Menge herantastet ?

LG K.
 
Themenstarter
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Karde das ist lieb gemeint, aber ich kann jetzt schon kaum noch was essen bei den versammelten Intoleranzen. Wenn ich jetzt noch mehr streiche beleiben mir bestenfalls noch Hirse und Feldsalat mal etwas zugespitzt formuliert.


Liebe Kuku,
ja man testet sich nach der Karrenzzeit heran, leider komme ich nicht wirklich von der Stelle damit, vielleicht bin ich da auch noch zu chaotisch und muss das noch systematischer angehen. Von Säften usw. kann man mit einer Fm natürlich nur noch träumen....

Mir geht es speziell darum wie lange man am besten die Karrenzzeit durchzieht, möglicherweise sind max. 4 Wochen obwohl ständig in Ratgebern aufgeführt schlicht zu wenig.

Wünsche einen wunderbaren Tag!
 
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01.06.10
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Liebe bestnews,

Mir geht es speziell darum wie lange man am besten die Karrenzzeit durchzieht, möglicherweise sind max. 4 Wochen obwohl ständig in Ratgebern aufgeführt schlicht zu wenig.

Ich würde mich da eher am Befinden der Verdauungsorgane orientieren.
Eigene ERfahrung ist, das ich mit Fructose aus Gemüse kein Problem habe, Obst ist eh kaum drin aus histamintechnischen Gründen, und Beeren, Khaki , Honigmelone haben nicht so viel und die Portionen sind klein. Möhren mit viel Fructose zun mir gekocht in keiner Menge etwas....

Bei mir sind es die chemisch, industriell aus Maisstärke gewonnenen Zuckerstoffe ....die oft nicht mal richtig deklariert werden....die mir merklich Probleme bereiten.

LG K.
 
Themenstarter
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21.05.11
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Liebe Kuku,

Bei mir sind es die chemisch, industriell aus Maisstärke gewonnenen Zuckerstoffe ....die oft nicht mal richtig deklariert werden....die mir merklich Probleme bereiten.

Derlei Zuckerstoffe kommen in meiner Ernährung nicht vor, esse nur noch ab und an Biowurst aber ohne derlei und ansonsten verarbeitet, Reisnudeln und Kokosnussmilch ohne alles, ganz selten unterwegs mal ne Gefügelbratwurst.Das wars.
Obst ist nicht mehr drin, bestenfalls ne halbreife Banane, sonst wirds ganz übel.

Gemüse schlägt bei mir sehr wohl zu Buche.
Ich habe auch einen sehr guten Überblick, wann ich zuviel habe, ich sehe und rieche es am Stuhl: Klebrig, schmierig, seltsamer strenger, metallischer Geruch.
Ansonsten sind Depression und Blähungen gute Anzeiger bei mir auch noch.

Tschö.
 
regulat-pro-immune
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Bei mir sind es die chemisch, industriell aus Maisstärke gewonnenen Zuckerstoffe ....die oft nicht mal richtig deklariert werden....die mir merklich Probleme bereiten.
.
Das war bei mir auch ein grosses Problem
--- bis ich dann auch die Medikamente die mit Maisstärke versetzt waren absetzte
LG KARDE
 
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