Hyperandrogenämie

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Hallo Ihr Lieben,

nach anraten von Uta :)kiss: ) war ich gestern beim Endokrinologen. Ich habe erst im Internet recherchiert und DEN Endo überhaupt hier in dieser Region gefunden. (Der "beste")

Hier mein Erfahrungsbericht:

Da ich ältere (Febr. 06) Blutwerte dabei hatte, hat er sich erst diese angeschaut. Nahm einen Rotstift, kritzelte drei Kringel drauf und sagte dabei "Adrostendion erhöht, DHEA-S erhöht, Testosteron erhöht, Schildrüse ok." Nahm einen Taschenrechner rechnete Verhältnis von ? zu ? aus, schaut mich an "PCO ausgeschlossen." Aha, denke ich. Schaut mir nochmals prüfend ins Gesicht: "Kein Hirsutismus, keine Akne"
"Sie haben eine Hyperandrogenämie" "Toll", denke ich... das weiß ich schon seit über 15 Jahren. Ich soll Antiandrogene nehmen... Ich frage vorsichtig nach: "sowas wie ANDROCUR?" "ANDROCUR ist pipifax" sagt er. "Nein, viel besser: Flutamid" Kenn ich nicht. Erzähle ihm von den Hammernebenwirkungen von Androcur. (Depressionen) Und meinen Ängsten bezüglich dieser Nebenwirkungen. "Kann schon mal passieren", sagt er. Aber da ich ja unter "Beobachtung" wäre, würde man das gleich mitbehandeln. Dann "Aufklärung" über Flutamid: auch nach Absetzen von Flutamid, bleibt dieser (oder dieses?) noch ca. 6 Monate im Körper; wird die Frau Schwanger und das Baby sollte eigentlich ein Junge werden, kann es passieren, dass es ein Zwitter wird. Daher wird dringends empfohlen zu verhüten. (er hat mir Yasmin empfohlen)

Ich frage vorsichtig nach, ob vielleicht die Schilddrüse der Grund sein kann für meinen Haarausfall. "NEIN, die ist ok! Und wird auch nicht mehr untersucht." sagt er bestimmend. Ich hake nach: "Eisen? Mineralstoffmangel?..." (Er verschränkt seine Arme) "Progesteron?" (Fast NULLL, habe definitiv einen Progesteronmangel, von meinem GYN bestätigt) "NEIN, Ihr Progesteronwert ist ok" "hmmm, " ich versuche es weiter.... "eventuell durch die Umwelt?" (ich habe NICHT Amalgam oder Schwermetallbelastung gesagt) UND DA RASTET ER TOTAL AUS! Das wäre von einigen "Geldgierigen" Produktherstellern ein Hirngespinst. Homöopathie, Akkupunktur und der ganze Mist, wären eine riesengroße Lüge... usw. usf.... naja er hat sich etwas in Rage sprechen dürfen. (klingt doof, ich weiß, aber anders kann ich das jetzt nicht beschreiben)

Habe ihn lange ruhig angeschaut. Da wurde er nervös. "haben Sie Kinderwunsch?" fragte er... "oh ja, habe ich,und wie, wenn Sie wüssten!" antworte ich. "Tja, dann kommt Flutamid eh nicht in Frage. Ich kann Sie leider nicht behandeln" Er schreibt mir einen "Konsiliarius-Bericht" und das wars.

Fazit: Bin genauso schlau wie vorher! :D

Ich werde wie bisher weitermachen mit:
Stärkung der Leber mit Mariendistel
Stärkung der Nieren mit Solidago
Bicanorm (Säure-Basen-Ausgleich)
NAC, Selen, Eisen, Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe und Folsäure
Natürliches Progesteron
Curazink (bis zu 60 mg, mein Unterbewusstsein "sagt" mir das brauchst du dringends)
und diese "komischen" Öle (Thymian, Apfel und noch 4 Öle, dessen Namen ich nicht entziffern kann, ist leider handschriftlich geschrieben) aus der Türkei, die mir ein alter Mann mitgegeben hat wegen meinem Haarausfall (die aus dem Chat wissen das noch...)

Lieben Gruß
Sema
 
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01.10.05
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Hallo,

Dein Bericht erinnert mich etwas an meinen Arztbesuch heute. Nur kam mein Hausarzt wenigstens nicht dazu irgendwas wirklich zusammenhängendes zu sagen, da die meiste Zeit ich redete und er ohnehin nur genervt war. LOL :p)

Was ich Dir auf die Schnelle empfehlen kann ist Dich ins Elliottwellenforum (ein Börsenboard) zu begeben www.parsimony.net Forum 30434 und den Boardadmin dort nach der Emailadresse von "Ottoasta" zu fragen. Der Mann (Ottoasta :) ) müßte sich ausgezeichnet auskennen mit allem, was mit Hormonen zusammenhängt bzw. Dir zumindest Top-Ärzte in diesem Zusammenhang empfehlen können. Hoffe ich wenigstens stark!

Wie hier an anderer Stelle bereits gesagt ich bin im Moment selbst dabei mir Informationen zu besorgen über alle möglichen und unmöglichen Themen in dem Diagnostikzusammenhang (was sich als schwer gestaltet, da die meisten Ärzte ja sowas von hilfreich sind - abgesehen davon weiß ich scheinbar ohnehin meistens mehr als die).

Ich denke die Zauberformel heißt Beharrlichkeit. Und einen günstigen Telefonanbieter (z. Bsp. www.jajah.com). Also ich werde in den nächsten
Tagen viel telefonieren...

Liebe Grüße

Medizinmann
 

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09.11.04
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Hallo Sema,

das mit dem Arzt ist ja ärgerlich:confused:
Hat er dir denn wenigstens gesagt wer dich dann weiter behandeln kann?

Wenn es dich sehr drückt mit dem Kinderwunsch gehst du zu einem von diesen
Ärzten:
http://www.deutsches-ivf-register.de/

die helfen garantiert:p) und die Voruntersuchungen werden von der GK (in Deutschland) bezahlt. Erst wenn es eine Behandlung gibt dann muss man 50% dazubezahlen.

Aber bei mir hat die Überlegung dahin zugehen mehrere Jahre gedauert, also einfach ist das alles nicht;)..............
Es war eine sehr schwere Entscheidung, weil ich eigentlich alles gerne "natürlich" habe. Und das mit der Natur muss man da einfach auschalten.

Und hier habe ich noch was zum lesen für dich:

Bei ungefähr einem Drittel aller Frauen mit unregelmäßiger Monatsblutung sind erhöhte Spiegel männlicher Hormone die Ursache. Der geläufige Ausdruck “männliche Hormone” ist eigentlich nicht richtig. Jede Frau hat diese Hormone und diese sind auch wichtig für ein reibungsloses Zusammenspiel der hormonellen Wirkungen auf den weiblichen Körper. Allerdings weisen diese Hormone beim Mann normalerweise wesentlich höhere Blutspiegel auf, weshalb dieser Begriff verwendet wird. Der medizinische Ausdruck ist Androgene. Es sind viele Androgene bekannt, die wichtigsten sind das Testosteron und das DHEAS (steht für Dihydroepiandrosteron). Die Normwerte der wichtigsten Hormone finden Sie hier. Erhöhte Androgenspiegel im Blut (auch als “Hyperandrogenämie” bezeichnet) führen zu Störungen der Eizellreifung bis hin zum Ausbleiben des Eisprungs, was sich in seltenen, unregelmäßigen bis hin zu ausbleibenden Monatsblutungen bemerkbar macht.
Wo werden die Androgene gebildet?

Bei der Frau werden diese Hormone an mehreren Stellen produziert. Im Eierstock bilden spezielle Zellen (Thekazellen), die zwischen den Follikeln liegen, hauptsächlich Testosteron und ein weiteres männliches Hormon, das Androstendion. Die Thekazellen werden zu dieser Hormonproduktion von der Hirnanhangsdrüse angeregt und zwar mit Hilfe des Hypophysenhormons LH. Daraus ergibt sich die sogenannte “Zweizelltheorie”: Die Thekazellen des Eierstocks stellen unter dem Einfluß des LH der Hypophyse Androgene her und die Zellen der Eibläschen, die die eigentliche Eizelle umgeben (Granulosazellen) produzieren unter dem Einfluß des FSH aus der Hirnanhangsdrüse die Östrogene.
Die Nebennierenrinde ist der zweite wichtige Ort für die Androgenproduktion, DHEAS wird hauptsächlich hier synthetisiert. Aber auch Testosteron entsteht hier, in etwa der gleichen Menge wie im Eierstock. Der letzte wichtige Ort für die Entstehung der Androgene ist das Fettgewebe (knapp die Hälfte des Testosterons stammt aus der Umwandlung hormoneller Vorstufen in Testosteron). Im Fettgewebe werden aber auch Androgene in Östron, ein Östrogen umgewandelt.
Auch erhöhte Prolaktinspiegel können mit vermehrter Produktion männlicher Hormone einhergehen. Dies wird zum einen mit den niedrigen Blutspiegeln weiblicher Hormone durch den ausbleibenden Eisprung begründet und zum anderen mit einer Stimulation der Produktion männlicher Hormone in den Nebennieren durch die erhöhten Prolaktinspiegel.
Symptome und Ursachen

Oftmals lassen sich die Ursachen einer Androgenerhöhung nicht feststellen. Bekannte Ursachen sind eine vermehrte Synthese der Nebennieren insbesondere in jugendlichem Alter und Übergewicht. Während sich die erhöhten Werte bei jugendlichen Frauen noch normalisieren können, ist bei übergewichtigen Frauen eine Diät unumgänglich. Da Übergewicht auch Störungen des Insulinhaushaltes bewirken kann und die dadurch erhöhten Insulinspiegel im Blut ebenfalls den Androgenhaushalt beeinflussen, ist die Gewichtsreduktion oft die beste Therapie. Mehr dazu auch im Kapitel “PCO-Syndrom“.
Andere Ursachen sind Enzymdefekte, welche die normale Produktion der Hormone beeinflussen. Bei diesem sogenannten “Adrenogenitalen Syndrom” können bestimmte Hormone nicht gebildet werden und es kommt statt dessen zu einer überschießenden Bereitstellung von Androgenen. Eine weiterer, jedoch deutlich seltenerer Grund für einen Überschuß an mänlichen Hormonen sind Tumore, welche Hormone bilden können und sich meist am Eierstock befinden.




http://www.wunschkinder.net/theorie...monelle-ursachen/erhoehte-maennliche-hormone/
 
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14.01.04
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Hallo Sema

Vieleicht ist der tip von Medizinmann ja der richtige. Ansonsten könnte ich Dir zu einen guten Orthomolekularmediziner raten, welcher die möglichen ursachen auf der metabolischen ebene kennen oder herausfinden könnte.

Eine Haarmineralanalyse und ein Vitalstoffblutbild inkl HPU/KPU ist eine Überlegung wert. Wenn man da etwas findet, könnte man dies behandlen und dann schauen, ob es besser wird.
 
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Hallo Ihr Lieben,

danke erst mal für Eure Ratschläge.

@Medizinmann, den Ottoasta werde ich kontaktieren. Hoffentlich kann er mir mehr sagen.

@Beat, eine Haarmineralanalyse habe ich schon hinter mir, hier meine Werte: http://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=2271&referrerid=1071

@Sternchen, ich habe schon eine 12 jährige Tochter. Bei mir ist alles OK bezüglich Empfängnis. (Eisprung ist vorhanden, habe nur halt eine Gelbkörperschwäche, und dafür nehme ich Utrogest) KIWU besteht erst seit 3(!) Monaten.:D Mit der Aussage beim Arzt, wollte ich den Endo nur provozieren, damit ich dieses Flutamid nicht nehme!
Hat er dir denn wenigstens gesagt wer dich dann weiter behandeln kann?
Nein, Kind oder Haare sagte er nur etwas lapidar. :D

Lieben Gruß
Sema
 
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Eine Haarmineralanalyse und ein Vitalstoffblutbild inkl HPU/KPU ist eine Überlegung wert. Wenn man da etwas findet, könnte man dies behandlen und dann schauen, ob es besser wird.
@Beat: Wer macht ein Vitalstoffblutbild? :confused:
 
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09.11.04
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Ahhhchsooo:idee::D

dann habe ich dich falsch verstanden,
dachte mit dem zweiten Kind klappt es nicht!
Und dass ihr schon etwas länger dabei seit:rolleyes:
 
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29.04.05
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Hallo,

das ist ja mal wieder ein trauriger bericht. Meine Cousine leidet auch unter diesem Syndrom und hatte damals mal die Anfrage bezüglich KW und Hyperandrogenanämie in einem KiWu Forum gestellt und keine wußte wirklich rat wie man da sschulmedizinisch noch Naturheilkundlich behandeln kann. Bei vielen die nicht gerade ein Übergeichtsproblem haben liegt ein genetisches Problem vor.

@medizinmann wieso sollte gerade jemand aus einem Börsenforum helfen können?

Also Sema wenn du ne Therapiermöglichkeit gefunden hats würde mich das ehr interessieren.

Gruß
Sportler
 
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10.01.04
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Hallo Sema,
das war ja wirklich nicht berauschend. Endokrinologen scheinen eine ganz besondere Sorte Mediziner zu sein; wenigstens habe ich das schon öfters gehört.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, daß Du grad' zum Trotz weiterkommst !

Grüsse,
Uta
 
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28.10.05
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Hallo Ihr Lieben,

hier nochmal meine Haarausfall-Geschichte:

Ich hatte als Kind glatte glänzende und sehr viele Haare. Mit ca. 13-14 bekam ich plötzlich Locken (richtige Kringel-Locken). Mit 14-15 ging es dann richtig los: Erst wurden die Haare ganz trocken und spröde -das sah sehr ungepflegt aus- und dann fielen sie büschelweise aus. Noch sagte jeder ich hätte "dünnes Haar". Mit 21 habe ich das erste mal die Pille genommen (Diane), jedoch war immer noch keine Besserung in Sicht. Mit 23 Jahren habe ich meine Tochter entbunden. Nach der Geburt wieder massiver Haarausfall bis zu meinem 33 Lebensjahr. Vor zwei Jahren habe ich mit einem Basentrunk angefangen, stehe so nichtsahnend vor dem Spiegel und möchte mich schminken... und was sehe ich da???? 10-15 nachwachsende dicke Haare (also kein Flaum) erst eine Schweigeminute, :D dann ein Heulkrampf vor lauter Freude. Habe mich dann intensiv mit Säure-Basen-Haushalt beschäftigt. Da wir keine Badewanne haben, habe ich täglich Fußbäder von ca 2-3 Stunden gemacht. Haarstatus: Überall nachwachsende dünne weiße Haare. Noch ein Ergebnis: Migräne war komplett weg! :freu: (vorher lag ich mindestens drei Tage im Bett, habe mich übergeben und nur geheult) Welch Wunder war plötzlich geschehen. Über das Internet bin ich von Entsäuern auf Entgiften gestoßen... Mein Hausarzt hat mich dann über Amalgam aufgeklärt und mir einen Zahnarzt empfohlen. Letztes Jahr kamen meine zwei Amalgam-Füllungen raus. Irgendwann bin ich auf diese Seite gestoßen.... Algen, Bärlauch, usw... Toll denke ich, habe mir alles besorgt, und habe sofort mit der Ausleitung angefangen. Komischerweise habe ich aber, ohne mehr zu essen, ca. 7 Kilo zugenommen. Außerdem konnte ich die Algen nicht mehr schlucken, ich hatte richtige Würgkrämpfe vor Ekel. Parallel dazu war mein Körper fast "süchtig" nach Mariendistel und Zink. Haarstatus: Stagnation. Auch die weißen Haare sprich Flaum war wieder weg! Es wuchs nichts mehr. PANIK! :eek: Habe mit den Algen aufgehört. Durch die Ausleitung mit Algen veränderte sich mein Menstruationszyklus (oder nur ein Zufall?:confused: ). Einnahme von Utrogest seit März 06... Zyklus bessert sich. August 06 zusätzliche Einnahme von NAC, Selen, Eisen Geheimratsecken wachsen zu!!!!!! :freu: :klatschen Auch meinen Freunden fällt es auf, dass ich volleres Haar habe.

Jetzt fragt Ihr bestimmt: Warum warst Du dann beim Endo? Ich weiß es auch nicht! Vielleicht aus Angst, dass ich meine "kostbaren" Haare wieder verlieren könnte.... Ich wollte eine Diagnose, eine sichere Therapie... eine Garantie!

Ihr müsst Euch das folgendermaßen vorstellen: ca. 20(!) Jahre bin/war ich auf der Suche meinen Haarwuchs anzuregen. 20 Jahre lang fühlte ich mich meiner Weiblichkeit beraubt!!! Für mich sind Haare DAS SYMBOL für Weiblichkeit.
Jahrelang war ich unsicher, hatte Komplexe.. Die Zeit vom 27 Lebensjahr bis vor 2 Jahren war besonders schlimm für mich. Ich hatte Nervenzusammenbrüche, habe mir vor Wut alle meine Haare mit der Schere abgeschnitten... habe die Arbeit "geschwänzt", meinen Mann Vorwürfe gemacht, WIESO er "sowas" wie mich lieben kann... usw..usf... :schlag:

Durch das Internet bin ich auf "Microhairs" aufmerksam geworden. Habe diese bestellt, bei der ersten Anwendung (Microhairs verbinden sich mit den noch vorhandenen Haaren, und lassen diese voller erscheinen, mehr dazu unter Google) schon sagte mein Mann ich würde mich anders bewegen. Häää? ich verstand nur Bahnhof. "Selbstsicher", sagte er. Diese Microhairs haben mir den Ar... gerettet.:D Warum ich all das schreibe? Sternchen hat mir Mut gemacht zu meinem Haarausfall zu stehen. (Komisch andere in meinem Umfeld haben das nicht geschafft.) Danke Sternchen! :kiss: (Einige Menschen sind Engel, und wissen das gar nicht!)

Dieser Beitrag soll keine Werbung für Microhairs sein.:greis: Diese waren eine Überbrückungshilfe für meine Psyche! Bei Wind und Regen muss ich zwar immer noch vorsichtig sein, aber meine Haare wachsen ja Gott sei Dank nach.
Dieses ist meine nein KEINE Leidens- sondern ERFOLGSGESCHICHTE!!!:kraft:

Vielleicht kann ich in einem Jahr ganz ohne Cappy, Haarband, Haartuch oder Microhairs auskommen.:lolli:

So, das musste jetzt einfach mal raus...!

Lieben Gruß
Sema

PS: Ich weiß immer noch nicht, wodurch GENAU mein Haarausfall verursacht wurde, aber was zählt ist, dass sie ja wiederkommen!
 
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28.10.05
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Oh Mann, habe eben meinen ersten und den letzen Beitrag von mir gelesen. Das klingt so widersprüchlich und dadurch etwas unglaubwürdig. Bin jetzt auch etwas konfus. :confused:

-wieso habe ich dem Doc nicht gesagt, dass die Haare nachwachsen? (Naja, er hätte ja auch mal auf meinen Kopf schauen können, oder?)

Sorry, bin heute etwas verwirrt! :eek:)

Vielleicht muss ich mich daran gewöhnen bald wieder volles Haar zu haben? Schließlich war ja auch der Haarausfall bis jetzt eine tolle Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erhalten.

Lieben Gruß
Sema
 
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Vielen Dank, Sema. DAs finde ich eine sehr erfreuliche Geschichte.
Wer weiß, ob Deine Haare am Ende nicht einfach so wieder nachwachsen, wie Du sie haben willst?
Das wäre dann ein Erfolg ähnlich wie sie der "Erfinder " der Logotherapie, der Viktor Frankl schildert. http://logotherapy.univie.ac.at/d/logotherapie.html

Da gibt es die Geschichte eines Ehepaares, die in seine Sprechstunde kommt. Sie wünschen sich so sehr ein Kind, aber das klappt einfach nicht. Er hört sich alles ruhig an und sagt dann "ich würde Ihnen wirklich gerne helfen, aber ich habe erst in 4 Monaten wieder einen Termin frei". Der Termin wird ausgemacht. Nach drei Monaten ruft ihn die Frau an und sagt den Termin ab. Warum? - Sie ist inzwischen schwanger...

Grüsse,
Uta
 
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09.11.04
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Abberaber...Sema, ich habe doch nichts Besonderes geschrieben
*werdganzrot*:eek:)

Ich freue mich aber sehr dass du nun doch deine Geschichte hier geschrieben hast. :)

Wirst sehen du bist auch hier bestimmt nicht die einzige mit solchen Problemen;)
Wenn die Haare nun nachwachsen, ist doch prima...und hoffentlich bleibt es so.
Mich hat mal eine Chinesin (die haben ja volles dichtes Haar) gefragt ob ich krank bin, weil mein Zopf so dünn ist....:confused:...ich kann dich verstehen, das hat mich ganz schön getroffen damals.

Das mit den Microhairs hatte ich erst nicht richtig verstanden, ich kannte Microhairs garnicht. Eine Bekannte hatte nach der Geburt ihrer Kinder auch sehr dünnes Haar bekommen und wollte sie aus lauter Verzweifelung abschneiden. Ihr Freund hatte ihr dann eine Haarverlängerung mit Echthaar geschenkt. Ich dacht erst du meinst das.

Haarverlängerung hat meiner Meinung nach viele Nachteile.
Sie ist sehr teuer ca. 500 bis 1000 Euro, muss alle paar Wochen nachgearbeitet werden, sind schwer auf dem Kopf, man sieht den Ansatz (wenn es nicht richtig gekämmt ist) und wenn man sie irgendwann entfernt, sind die echten Haare hinüber und müssen abgeschnitten werden.


Tja, das mit dem "Verwirrtsein" kann schon mal vorkommen:D
passiert mir auch manchmal....
 
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Abberaber...Sema, ich habe doch nichts Besonderes geschrieben
*werdganzrot*
(ich finde schon, PN!) ;) Danke nochmals.

Haarverlängerung hat meiner Meinung nach viele Nachteile.
Sie ist sehr teuer ca. 500 bis 1000 Euro, muss alle paar Wochen nachgearbeitet werden, sind schwer auf dem Kopf, man sieht den Ansatz (wenn es nicht richtig gekämmt ist) und wenn man sie irgendwann entfernt, sind die echten Haare hinüber und müssen abgeschnitten werden.
Ich habe mir mal eine Haarverdichtung machen lassen. Nach 3 Monaten mussten die wieder raus. Diese Haare wiegen auch was, man hat ein ganz anderes Kopfgefühl... Das tolle war, ich habe ca. 3 Monate nicht mehr an meine Haare denken müssen. Als die Dame die Haare entfernt hat, war das schon komisch, sie wunderte sich nur, dass plötzlich mehr Haare da waren als zuvor.

Da gibt es die Geschichte eines Ehepaares, die in seine Sprechstunde kommt. Sie wünschen sich so sehr ein Kind, aber das klappt einfach nicht. Er hört sich alles ruhig an und sagt dann "ich würde Ihnen wirklich gerne helfen, aber ich habe erst in 4 Monaten wieder einen Termin frei". Der Termin wird ausgemacht. Nach drei Monaten ruft ihn die Frau an und sagt den Termin ab. Warum? - Sie ist inzwischen schwanger...
Uta, scheint bei mir wohl auch zu sein. Jetzt kommen so langsam meine Babys (Ich nenne meine Haare wirklich so!:D )

Übrigens habe ich deswegen schon eine Psychotherapie (Gesprächstherapie), Hypnosetherapie und eine Rückführung hinter mir. (damals ohne Erfolg, dafür seeeehr teuer)

Aber.... (das musste jetzt kommen) Ich kann mir vorstellen, dass irgendwas in meinem Körper nicht stimmte und es dadurch zum Haarausfall kam. Und die Angst vor dem HA entwickelte sich zu einem Teufelskreis. Zink, Progesteron, NAC und Basenkur zieht mich da irgendwie wieder raus. (siehe psychische Auswirkungen bei Ungleichgewicht im Körper)

Vielen lieben Dank nochmals für Eure Ratschläge und aufmunternden Worte. :kiss:

Viele Grüße
Sema
 
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28.10.05
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:freu:
Juppiiieeeehhhhh
:freu: :freu:

Meine Haare wachsen mittlerweile b ü s c h el w e i s e nach!!!!!:freu: :freu: :freu:

Ich könnte die ganze Welt umaaaarmeeeen! Fühlt Euch alle gedrückt und geküsst! :klatschen :kiss: :kiss: :kiss: :bier: :freu:

Ich war heute beim Friseur, weil ich eine Haarverlängerung machen lassen möchte. Und die Dame zeigte mir nochmals deutlich die nachwachsenden Haare. Überall kommen sie: einige sehr kräftig, einige noch etwas dünn.... :D

In ihrem Spiegel (und wahrscheinlich auch durch andere Lichtverhältnisse) sah man es ganz deutlich!

Nur ein kleiner Zwischenstand....

Ganz liebe Grüße Euch allen
Sema
 
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20.01.06
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Hey supi sema!!!!!

immer geil, wenn man erfolgsstories liest. freu mich echt für dich!!!

könntest du vielleicht mal schreiben, was GENAU du WANN gemacht (eingenommen) hast u ab WANN du das erste mal besserung verspürt hast?

greetz
human
 
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21.12.06
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Hallo Sema,

Herzlichen Glückwunsch. Ich kann mitfühlen, wie es dir jetzt geht. :bang:

:klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen :klatschen



Ich kann ebenfalls einen Erfolg melden. Meine Haare wachsen mittlerweile auch wieder büschelweise. :freu: :freu: :freu: :freu: :freu:
 
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01.11.06
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Mich interessiert mal Eure Meinung zum Thema "Ernährung und Hyperandrogenisierungserscheinungen".

In der Fachwelt heißt es ja immer, Akne hätte nichts mit der Ernährung zu tun. Homöopathen und Ärzte für Naturheilverfahren sehen die Sache aber anders.

Man hat wohl entdeckt, dass Leute, die weniger kohlenhydratlastig Essen, seltener unter Androgenisierungserscheinungen (Akne, Haarausfall, Hirsutismus) leiden.

Hier mal ein Auszug aus dem Internet:
"Stark proteinhaltige Ernährung (44% Protein, 35% Kohlenhydrate und 21% Fett) zeigt eine substantiell geringere 5-Alpha-Reduktion des Testosterons und erhöhte cytocrome p-450 Hydroxylierung des Estradiols - beides therapeutische Ziele. Eine stark kohlenhydrathaltige Ernährung (10% Protein, 70% Kohlenhydrate und 20% Fett) hatten eine gegeteilige Wirkung."

Wie sind Eure Erfahrungen? Könntet Ihr das unterschreiben?
 
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28.10.05
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Hallo Human,

ich habe so einiges eingenommen, mal sehen ob ich jetzt die richtige Reihenfolge einhalten kann.

Der allererste Schritt war bei mir der Basentrunk (3-4 x am Tag) und Basenbäder (1-2 Stunden täglich) dies STOPPTE erstmal den Haarausfall.

Nach ca. 1-2 Jahren (? ich weiß es nicht mehr genau) fing ich intensiv mit Zink an; bis zu 60 mg täglich (Curazink) gleichzeitig habe ich Mariendistel und Solidago genommen (Leber und Nieren stärken)

Vitamin E, Eisen kein Basentrunk mehr dafür täglich eine Tablette Bicanorm.

Da meine Hormone nicht in Ordnung waren erst ca 9 Monate Utrogest, dann aber wegen Gegenanzeigen Mönchspfeffer bis dato.

Ich muss noch hochdosiertes Vitamin B6, B12 und Folsäure einnehmen (wegen was anderem)

Ach ja... und seit ca. 3 Wochen nehme ich 15-20 mg Biotin täglich.

Ich benutzte unterstützend noch Haarpackungen auf pflanzlicher Basis, die den Haarwuchs anregen, und das dazugehörige Shampoo benutze ich auch.

@Katharina

Ja, die Ernährung habe ich auch umgestellt.

Vor der Umstellung ernährte ich mich von SchokoCrossies und Cola (Frühstück) Kaffee, Kaffee, Kaffee... (Mittagessen) und Pizza, Döner oder McDoof (Abendessen)

Ich trinke seit ca. 3 Jahren absolut keine Cola mehr, Kaffee habe ich auf eine Tasse am Tag reduziert; esse sehr viel Gemüse, hin und wieder Obst.... Und das allerwichtigste: Ich trinke mindestens 2-3 l Wasser am Tag! Allein das Wassertrinken hat bei mir seeeeehr viel bewirkt. (hätte ich selbst nicht für möglich gehalten) Ohne Kohlenhydrate geht es bei mir leider nicht. Ich liebe Nudeln und selbstgebackenes. (Türk. Spezialitäten mit Spinat und Schafskäse gefüllt.. mjammm lecker)

Wenn mir noch was einfällt, melde ich mich wieder....:wave:

Liebe Grüße
Sema
 
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28.10.05
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Huch das allerallerwichtigste habe ich ja total vergessen:eek:) :schock: :

Meditation, positiv denken und die energetischen Heilzeichen von Phil
 
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