Hallo in die Runde: Histaminintoleranz?

Hallo Sprotte,

eigentlich wollte ich einen großen Teil meines letzten Beitrages (mind. die Hälfte) wieder löschen, bin aber heute zu spät dafür, sorry. Deshalb schreibe ich jetzt hier, was ich in der verbesserten Version meines Beitrages eigentlich besser hätte schreiben müssen/wollen.

Leider funktioniert meines Wissens die Einnahme von Probiotika nämlich nur so lange, wie man sie nimmt. Aber vielleicht kann die Verbesserung im Falle einer Depression für eine Zeitlang auch ein Gewinn sein. Aber ich denke, dass das möglicherweise nur für die interessant ist, die chronisch an depressiven Zuständen leiden. Vorübergehende Stimmungstiefs gehören da wahrscheinlich nicht zu.

Ein geeignetes Probiotikum darf auf jeden Fall die Histamin-Intoleranz nicht verschlimmern und sollte bei vorhandenen Depressionen besser nur L-Laktatbildende Lactobakterien enthalten. Weiterhin muss man auf die Zusatzstoffe achten. Das sind alles gewaltige Einschränkungen.

Da gebe Dir recht, die HIT ist wie eine Seuche. Ich hab ja selbst eine und weiß das aus Erfahrung. Das, was hilft, verträgt man oft nicht. Bin damals, das ist übrigens schon 20 Jahre her, als ich noch keine Ahnung hatte, was mit mir los ist, auch immer wieder zum Hausarzt gefahren und habe hinterher heulen müssen.

Bis ich schliesslich darauf kam, dass mir die Ärzte, zumindest die, bei denen ich war/bin, mir dabei nicht helfen können und ich mir irgendwie selbst helfen muss. Einiges hat sich bei mir seitdem auch zum Besseren verändert. Ein Dr. Raithel ist da sicher eine Ausnahme. Aber das Ziel "keine HIT zu haben", davon bin ich leider auch meilenweit entfernt.

Was hilft, ist u.a., sich möglichst mit Lebensmitteln zu versorgen, die keine Entzündungen (oxidativen Stress) auslösen. Solche, die viel Arachnidonsäure enthalten, sollte man meiden. Für den Austausch der Nährstoffe innerhalb und außerhalb der körpereigenen Zellen gibt es Membranen. Die sollten gut funktionieren und Nährstoffe rein- und auch wieder rauslassen können und nicht "verstopft" sein. So ist die Theorie. Das, was dabei offensichtlich hilft, sind Omega-3-Fettsäuren wie Sie z.B. in Olivenöl enthalten sind. Aber das weißt Du möglicherweise schon.

viele Grüsse
 
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Omega-3-Fettsäuren wie Sie z.B. in Olivenöl enthalten sind
Nur am Rande: Olivenöl ist keine bedeutsame Quelle von Omega-3-Fettsäuren, dessen gesundheiltiche Vorteile liegen in anderen Bestandteilen.

Siehe z.B.
 
Über meine Histaminintoleranz bzw. einen Grenzwert zur Histaminintoleranz habe ich erst über einen Heilpraktiker erfahren.
Ärzte haben mir jahrelang nicht geholfen oder meine Leiden als Psychosomatisch abgetan.

Leider geht bei mir histaminreiches Essen/ Medikamente/ Getränke sehr negativ auf die Stimmungslage. (...)

Mittlerweile kann ich nur noch wenig essen und komme auch dem Vitamin D Mangel nicht bei, weil ich auf Vitamin D Präparate auch mit extremer Muskelschwäche und Depressiver Verstimmung reagiere.

Mir fehlt da wirklich eine fachmännische Beratung durch Ärzte, die sich damit auskennen. Leider reagieren Ärzte garnicht auf die Information, ich bekomme trotzdem Medikamente, die ich nicht vertrage verschrieben und prüfe Mittlerweile alles selbst mit der App "WhatsInn".

Ich erhoffe mir hier durch den Austausch mit Leidensgenossen vielleicht noch ein zwei Dinge verbessern zu können.


Hallo,

das Thema ist zwar schon ein bisschen her, aber da ich meine Histaminintoleranz gerade losgeworden bin wollte ich dennoch noch dazu etwas schreiben. Vielleicht hilft es anderen, die gerade ebenso Probleme haben...

Ich habe ebenfalls ewig meine Ernährung als Schuldigen angesehen. Dann habe ich einen Kurs bei gen-training.de mitgemacht, der wirklich alles verändert hat. Die Suchen dort gemeinsam mit dir die wirklichen Gründe warum dein Körper zu viel Histamin produziert. Ich musste dann auch lernen, dass es nicht so etwas wie eine Unverträglichkeit gegen Histamin gibt - das eigentliche Problem ist das dein Körper aus irgendwelchen Gründen zu viel Histamin produziert.

Bei mir wurde festgestellt, dass Schimmelsporen in der Luft die Ursache für meinen Histaminüberschuss war. Wir haben das dort dann behandelt und ca. 6 Wochen später konnte ich Essen was ich wollte. Ich habe 5 Jahre lang damit gekämpft und musste auf diesen Weg feststellen, dass so eine "Kleinigkeit" die Ursache alle meiner Probleme war.

Ich kann also nur empfehlen, sich einen Spezialisten zu suchen der wirklich versteht was die Gründe für Histamininterolanz sein können.

LG, Herrmann
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mir hat ein Arzt diese Kapseln empohlen, die angeblich dabei unterstützen, daß der Körper besser mit dem Histamin fertig wird:
Cell Balance:

Ich habe noch nicht damit angefangen, weil ich auch prinzipielll ängstlich/mißtrauisch bin, ob ich so eine bunte Mischung vertrage.

Grüsse,
Oregano
 

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