Depressionen

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02.05.07
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Hallo
Ich nehme seit 2004 Lithium Quillonorm ein. Habe es einmal ausgeschlichen weil ich schwanger werden wollte. Nach Horrorschwangerschaft wieder eingenommen.
Ich nehme es als rezidivprophilaxe bei Depressionen.
Als ich es im märz 2012 wieder einnahm, schien es nichts mehr zu nützen. Musste in die Klinik und machte EKT Behandluna auch ohne Erfolg. Das Jahr 2014 war aber nicht so schlecht, hatte auch Tiefs, aber nur wenige Tage nicht Monate.
Jetzt vor Weihnachten hatte ich wieder einen Nervenzusammenbruch, am 27.11.14 seithet geht es mir mehrheitlich sehr schlecht. Habe das Lithium ganz langsam ausgeschlichen über 7 wochen. Mein Arzt will mir Strattera geben weil bei mir auch noch ein Ads diagnostiziert wurde. Bin am Ende und weiss nicht mehr was machen. Soll ich wieder Lithium einnehmen oder das umstrittene Strattera.
Meine Diagnose Depressionen und Angstzustände seit meiner Kindheit. Chronische Nackenschmerzen . Antidepressiva schon ziemlich alle ausprobiert ohne Erfolg. Für eure Feedbacks danke ich Euch herzlich.
Nici
 

Bei Depressionen kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Eine Depression ist ein Symptom, welches eine Ursache hat. Das alleinige Wissen, warum man depressiv ist, hilft nur bedingt, weil dies ein bewusster Prozess ist und das Problem nicht löst. Aber die im Unterbewusstsein gespeicherten Emotionen und belastenden Ereignisse, die zur Depression geführt haben, können mittels der aufdeckenden Hypnosetherapie gelöst werden.

Die Hypnosetherapie ist ein natürlicher Weg zu mehr Eigenstärkung, zur Wiederherstellung der Balance und zur Lebensfreude.
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Themenstarter
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02.05.07
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Hallo
Danke für Eure Antworten. Schilddrüse und sexuslhormone sollten laut Gynäkologe gut sein.
Omega 3 fischöl nehe ich ab und zu.

Aber kennt jemand das Medikament Strattera? Das soll ich jetzt nehmen. Habe extra lithium ausgeschlichen. Aber ich las so viel schlechtes darüber.
Ich bin für jede Antwort wirklich sehr dankbar. Ich habe angst durchzudrehen im moment. Habe eine 3 jahre alte tochter und kann nicht in eine Klinik.
Liebe grüsse
Ich danke für Eure Infos.
 
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Hallo nici,

wenn ein Gynäkologe die Schilddrüsenwerte bestimmt, muß das nicht bedeuten, daß er sich damit auch auskennt.
Könntest DU bitte mal alle Werte, die bestimmt worden sind, hier einstellen?
...
Bekannte Ursachen für ADS / ADHS
Die aktuelle Forschung zeigt eine wesentliche Rolle des Hormonsystems an. Bedenkt man die Rolle der Neurohormone und Neurotransmitter für die Stimmungslage, Steuerung der Bewegungen, die Entwicklung der Lern- und Gedächtnisfunktionen, so liegt ein Zusammenhang mit AD(H)S nahe.

Ungleichgewicht im Hormonsystem
Auffallend häufig leiden Kinder mit ADS / ADHS an einer Unterfunktion der Schilddrüse. Schilddrüsenhormone wirken regulierend auf den Stoffwechsel der neuronalen Botenstoffe, also auf das Netzwerk der Neurotransmitter. Grundlegend für AD(H)S scheint eine Stoffwechselstörung im Gehirn und Nervensystem zu sein, die insbesondere zu einem Ungleichgewicht bei den Botenstoffen Dopamin und Noradrenalin führt. Dadurch wird eine geordnete Informationsverarbeitung im Gehirn behindert. So erklärt sich die meist positive Wirkung einer Medikamentation mit Ritalin (Methylphenidat), Amphetaminsaft oder Captagon (Fenetyllin) unter anderem durch deren Einfluss auf den Dopamin-Haushalt, wobei man jedoch besonders bei Ritalin an die nicht unerheblichen Nebenwirkungen denken sollte. Auch ein Ungleichgewicht bei dem Botenstoff PEA kann im Fall von ADS / ADHS beobachtet werden. Während bei Patienten mit Aufmerksamkeitsdefiziten ein niedriger PEA-Spiegel festgestellt werden kann, normalisiert sich die Konzentration durch die Gabe von Ritalin. Bei Erwachsenen werden eher Antidepressiva (Nortriptylin, Desipramin, Imipramin), Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer wie Strattera (Atomoxetin) und Edronax (Reboxetin) oder auch das Antidepressivum Venlafaxin
....
ADS, ADHS, Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom, Hyperaktivität, Ungleichgewicht im Hormonsystem, Schilddrüsen Unterfuntkion

Grüsse,
Oregano
 
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Danke Oregano
War sehr interessant und ich werde morgen gerade mal mit meinem psychiather darüber sprechen.
 
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