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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und hoffe sehr, dass mir jemand mit irgendeinem Rat, Tipp oder einer Adresse/Anlaufstelle weiterhelfen kann, da ich sehr verzweifelt und von der klassischen Schuldmedizin völlig desillusioniert und enttäuscht bin.

Ich kann zwar nicht ausschließen, dass meine gesundheitlichen Beschwerden psychisch bzw. psychosomatisch bedingt sind, da es genügend Schicksalsschläge und negative Erfahrungen und Erlebnisse in meinem Leben gibt. Allerdings vermute ich immer mehr, dass es eine oder mehrere körperliche Ursachen gibt, die zumindest mitverantwortlich oder aufrechterhaltend sind.

Ich bin Mitte 30 Jahre. Vor ca. 9 Jahren wurden bei mir erstmals eine schwere depressive Episode diagnostiziert, wobei die Depressionen schon viele Jahre zuvor im Jugend- und wahrscheinlich auch im Kindesalter vorhanden waren, wenn auch nicht so stark ausgeprägt. Bereits als Teenager nahm ich Symptome wie Antriebs- und Energielosigkeit, Müdigkeit und Traurigkeit wahr. Insbesondere die Antriebs- und Energielosigkeit, rasche Erschöpfbarkeit und Müdigkeit belasteten mich schom immer am stärksten. Seit der Diagnose habe ich jetzt alle ein bis zwei Jahre eine schwere depressive Episode, aber auch dazwischen klingen die Symptome, insbesondere eben die Antriebs- und Energielosigkeit sowie Müdigkeit nicht ab sondern bleiben mehr oder weniger stark bestehen. Ich habe schon einige Antidepressiva und Neuroleptika ausprobiert, kann jedoch bis heute nicht sagen, ob diese überhaupt jemals etwas gebracht haben, da es mir meist erst nach einigen Monaten etwas besser ging und die o.g. Symptome auch unter medikamentöser Dauerbehandlung bestehen blieben, nachdem die schweren Episoden durchgestanden waren. Momentan nehme ich bis auf Johanniskraut keine Medikamente gegen die Depressionen mehr.

Seit ca. 1,5 Jahren traten dann auch körperliche Symtome auf und wurden immer mehr:

- Verdauungsbeschwerden (Magen und Darm)

- Eiskalte Hände und Zehen

- Einschlafen der Hände im Liegen

- Allgemeines Frieren/Frösteln

- Rückenschmerzen

- Kopfschmerzen/Missempfindungen im Kopf

- häufiges Wasserlassen bzw. Ausscheidung großer Urinmengen bis zu ca. 3 Litern am Tag

- Schwindel nach dem Aufstehen

Diagnostiziert wurden bisher:

- Chronische, erosive Antrumgastritis

- Milde Niereninsuffizienz unklarere Genese (Stadium G21A) mit scheinbar stabiler Nierenfunktion

- mehrere Bandscheinvorwölbungen im HWS- und BWS-Bereich sowie ein Bandscheinvorfall im BWS-Bereich mit Kontakt zum Rückenmark.

- Immer wieder hochnormale oder leicht erhöhte Blutdruckwerte

Allgemeinmedizinische, internistische, neurologische, radiologische, urologische und endokrinologische Untersuchungen blieben alle ohne wegweisenden Befund.

Da ich in ca. 1,5 Jahren durch schrittweise Umstellung auf gesunde Ernährung ca. 33 kg abgenommen habe und zuvor sehr übergewichtig war, vermute ich, dass im Fettgewebe eingelagerte Schwermetalle freigesetzt und mich zusätzlich belastet haben, da es mir auch genau seit diesem Zeitraum sukzessive und tendenziell mit zwischenzeitlich nur kleinen Besserungen immer schlechter geht, vermute ich nach Selbstreflexion und Recherchen bei mir in erster Linie eine eine chronische Quecksilbervergiftung. Meine Mutter hatte bereits Amalgamfüllungen, als sie mit mir schwanger war und ich selbst hatte Amalgamfüllungen im Milchgebiss. Weitere mögliche Quecksilberexpositionen gab es durch den Verzehr Fisch und Holzkohlefeuern.

Darüber hinaus vermute ich, dass es auch etwas mit meinem Schneidezahnersatz (Stiftzahn) zu tun haben könnte, da dieser Bereich wohl mit Blase und Niere zusammen hängt und ich bereits zwei Mal, wahrscheinlich viele Jahre lang, einen großen Eiterherd darunter hatte.

Auch chronische Infektionskrankheiten ziehe ich in Betracht. Bekannt ist, dass ich Antikörper gegen Toxoplasma gondii habe. Die Forschung steckt zwar leider noch in den Kinderschuhen, aber offensichtlich gibt es immer mehr Indizien, dass diese und auch andere Infektionskrankheiten u.a. auch mit Depressionen im Zusammenhang stehen.

Was meint ihr? Könnte ich damit richtig liegen oder bin ich auf der völlig falschen Fährte?

Ich wäre euch von Herzen dankbar, wenn ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt.

Liebe Grüße

A Hopeless Soul
 
wundermittel
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Seriöse Ärzte Raum München für Schwermetalldiagnostik gesucht

Hallo zusammen,

kann mir jemand seriöse Umweltmediziner oder andere Ärzte in München oder Umgebung nennen, die sich mit der Diagnostik chronischer Schwermetallvergiftungen mittels Chelatkomplexen befassen oder zumindest Tipps und Ratschläge geben, auf was ich dabei achten sollte (Art des Cherlators, Vorbereitung, Durchführung, Nachsorge)?

Scheinbar kann dabei ja viel falsch gemacht bzw. mehr geschadet als geholfen werden. Auch gibt es wohl Abzocker auf diesem Gebiet.

Insbesondere würden mich auch eigene Erfahrungen interessieren.

Kurz zu mir:

Ich leide an chronischen Depressionen und seit ca 1,5 Jahren auch zunehmend an körperlichen Erkrankungen und Symtomen wie eingeschränkter Nierenfunktion, Magenschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Missempfindungen, Rückenschmerzen, Frieren, eiskalte Hände, Einschlafen der Finger, häufiges Wasserlassen und Ausscheiden großer Urinmengen bis zu ca. 3 l am Tag. Alle schuldmedizinischen Untersuchuchungen waren bislang ohne wegweisenden Befund.

Nach Selbstreflexion und Recherchen vermute ich bei mir eine chronische Schwermetallvergiftung, wenn dann wohl hauptsächlich mit Quecksilber. Meine Mutter hatte bereits Amalgamfüllungen, als sie mit mir schwanger war und ich selbst hatte Amalgamfüllungen im Milchgebiss. Weitere mir bekannte Quecksilberexpositionen gab es durch Fischverzehr und Holzkohlefeuer.

Da ich seit ca. 1,5 Jahren durch schrittweise Umstellung auf gesunde Ernährung um die 33 kg abgenommen habe und zuvor sehr übergewichtig war, vermute ich, dass im Fettgewebe eingelagerte Schwermetalle freigesetzt wurden und mich zusätzlich belastet haben, da es mir auch genau seit diesem Zeitraum immer schlechter geht.

Ich leide an chronischen Depressionen und seit kurz vor dem Beginn meiner Gewichtsabnahme zunehmend an körperlichen Erkrankungen und Symtomen wie eingeschränkter Nierenfunktion, Magenschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen und Missempfindungen, Rückenschmerzen, Frieren, eiskalte Hände, Einschlafen der Finger, häufiges Wasserlassen und Ausscheiden großer Urinmengen bis zu ca. 3 l am Tag.

Neben einer chronischen Schwermetallvergiftung vermute ich, dass es auch etwas mit meinem Schneidezahnersatz (Stiftzahn) zu tun haben könnte, da dieser Bereich wohl mit Blase und Niere zusammen hängt und ich bereits zwei Mal, wahrscheinlich viele Jahre lang, einen großen Eiterherd darunter hatte. Auch chronische Infektionskrankheiten ziehe ich in Betracht.

Vielen Dank und herzliche Grüße

A Hopeless Soul
 
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10.01.04
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Seriöse Ärzte Raum München für Schwermetalldiagnostik gesucht

Hallo Soul,

* ist bei Dir die Schilddrüseumfassend untersucht worden, also mit den Werten TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK und Ultraschall? (Das sollte beim Endokrinologen bzw. Nuklearmediziner gemacht werden.)

* Wie sieht es mit den Nebenschilddrüsen aus? Allein schon der ständige Stress, dem Du ausgesetzt bist, würde wohl reichen, um da eine Störung auszulösen.

Medizinfo®Endokrinologie: Anatomie und Physiologie von Schilddrüse und Nebenschilddrüsen

* Ist abgeklärt, ob Du Diabetes hast?

* Du hast sehr viel abgenommen. Glückwunsch! (Nur schade, daß es Dir dadurch eher schlechter geht im Moment). Hast Du denn irgendetwas getan, um freiwerdende Gifte aus dem abgebauten Fettgewebe aufzufangen und zur Ausscheidung zu bringen. Möglichkeiten wären da Zeolithe, Bentonite (das sind Vulkanerden) oder Chlorella-Algen aus Röhrenzüchtung.
Chlorella Wirkung, Nebenwirkungen & Entgiftung | April 2017
https://www.symptome.ch/vbboard/searchmobile.php?q=wiki ausleitung

Hier beschreibst Du ja Deine Problematik ebenfalls: https://www.symptome.ch/vbboard/1146933-post.html

* Machst Du eine Psychotherapie? - Es kann ja sein, daß die Dir nicht viel bringt. Immerhin ist ein Zuhörer in solch einer Situation oft eine Hilfe, weil man sein eigenes Umfeld nicht so besten will und auch gar kein Verständnis findet.

* Bist Du in Deinem Umfeld Giften wie Formaldehyd ... ausgesetzt?
Fingen die Probleme evtl. mit einem Umzug oder einem Arbeitsplatzwechsel an?

* Du schreibst, daß Du Dich "gesund" ernährst. Die Diskussion um "gesunde Ernährung" ist alt und immer aktuell. Es kann sein, daß bei Dir auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (Allergien und/oder Intoleranzen) eine Rolle spielen. Hast Du Dich mit diesen Themen schon beschäftigt?

* Hast Du Blutwerte und Untersuchungsergebnisse, die etwas aussagen? Dann könntest Du sie hier einstellen.

* Umweltärzte sind rar, auch in München. Es gibt da ein paar Namen, die immer wieder genannt werden, und die meistens privat abrechnen:

Dr. Bieger, Dr. Lechner (ZA), Dr. Kubitzek (ZA), Dr. Schulte-Uebbing, Dr. Heufelder, Dr. Baltin in Aschau

Das Problem ist eben das Geld und oft sind die Versprechungen auf den Homepages groß, die Hilfe aber eher nicht so groß. Leider kann man da von vornherein nichts sagen.

Hier eine Homepage, die ich beim googeln gefunden habe:
Schwermetalle im Körper bringen vieles durcheinander - Heckler-naturheilpraxis

Grüsse,
Oregano
 
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regulat-pro-immune
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Hallo Soul,

ich würde auch Schwermetallvergiftungen als die eigentliche Ursache vermuten, und zwar 1) aus eigener Erfahrung, 2) nach den Erkenntnissen aus der Fachliteratur und 3) anhand Deiner Symptomatik, die typisch für solche Vergiftungen ist.

Ich kann Dir leider keinen Arzt empfehlen, da ich keinen persönlich kenne. Es soll aber einige gute Ärzte geben, wie man liest und hört. Kennst Du die Bücher von Dr. Mutter? Er ist selbst Betroffener und bekannt als Koryphäe auf diesem Gebiet.

Freundliche Grüße und viel Erfolg
 
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21.05.11
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Hallo Soul, was Schwermetalle leider auch machen sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Leaky Gut Ursachen

Viele unterschiedliche Ursachen können zu einem Leaky Gut Syndrom führen. Entzündungen, Nahrungsmittel*unverträglichkeiten, Antibiotika, Darmdysbiosen (Fehlbesiedelung der Darmflora), Nahrungsmittel*intoleranzen (wie Gluten*intoleranz, Histamin*intoleranz, Lactose*intoleranz und Fructose*intoleranz), bestimmte Medikamente, Entzündungen, Schwer*metalle und Belastungen mit chemischen Stoffen sind mögliche Ursachen.

Auch Stress kann eine Ursache für das Leaky Gut Syndrom sein und die typischen Beschwerden bei Patienten auslösen. Im Blogartikel Stress als Ursache für Leaky Gut finden Sie weitere Informationen und Ansätze zur Therapie.

Leaky Gut Syndrom - Leaky Gut Behandlung

Vielleicht ist es das, denn diese Unverträglichkeiten können Depressionen auslösen. Nachzulesen bei Ledochwoski" Wegweiser Nahrungsmittelunverträglichkeiten". Leider sind in dem Buch nur ein Bruchteil der Symptome der Unverträglichkeiten aufgeführt.

Dr. Mutter Umweltmediziner sagte mal in einem Votrag von 2012:
Schwermetallvergiftete hätte eine NMU auf Glute, Milcheiweiß, Lactose, Fructose und Zucker.
Histaminintoleranz passt noch dazu.

Ich kenne das im übrigen leider bestens:
Fructose, Milcheiweiß und Histamin lösen bei mir teils übelste Depressionen aus.
Zum Glück bin ich grunsätzlich auf Diät und es geht um gelegentliche Diätfehler. So brauche ich einige Tage und es geht mir erheblich besser.

Auch Mängel an Mineralstoffen , Vitaminen können Depressionen auslösen. Mir fällt spontan Zink ein, ich glaube auch Vitamin B12 und ers werden noch so einige andere sein.

Alles Gute.
Claudia.

PS: Häufig laufen NMU maskiert ab.
 
Themenstarter
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08.04.17
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Entschuldigt bitte die verspätete Reaktion, aber ich habe kaum noch Antrieb und Energie, das Denken und Konzentrieren fällt mir sehr schwer und kostet viel Kraft und leider habe ich auch immer wieder lange Phasen der Resignation.
 
Themenstarter
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08.04.17
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@ Oregano:

Schilddrüsenwerte bis auf die TG-Ak bestimmt. Alle im Normbereich. Ultraschall bis auf angeblich klinisch nicht relevante 3 mm Zyste wohl völlig unauffällig. Letzte Untersuchung war erst Ende Februar/Anfang März. Laut Befund weder Schilddrüse, Hyperaldosteronismus, Diabetes insipidus, Rheumafaktoren/ANAs, Blutbild, noch Vitamin D für Symptome verantwortlich. Testosteron und basaler Cortisolwert bei erster Untersuchung im unteren Normbereich. Anschließender ACTH- und LHRH-Test völlig unauffällig, somit kein Hinweis auf Störung der corticotropen oder gonatotropen Hormonachse.

Hatte zunächst u.a. auch vermutet, dass es eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse sein könnte wie z.B. Hashimoto. Mein TSH-Wert ist manchmal so um die 3. Hatte es über viele Jahre bei verschiedenen Ärzten immer mal wieder überprüfen lassen. Einer hatte mir mal Jodtabletten verschrieben, der andere hatte Verdacht auf Hashimoto. Ein anderer fragte sich, wie er zu so einem Verdacht kam. Also keine Ahnung, ob ich was mit der Schilddrüse habe. Zwei endokrinologische Untersuchungen und eine Szintigraphie der Schilddrüse zeigten jedoch keine schulmedizinischen Auffälligkeiten.

Hallo Soul,

* ist bei Dir die Schilddrüseumfassend untersucht worden, also mit den Werten TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK und Ultraschall? (Das sollte beim Endokrinologen bzw. Nuklearmediziner gemacht werden.)

Nebenschilddrüse: Parathohormon und Calcium im Normbereich.

Kein Diabetes mellitus, da Blutzucker immer im Normbereich, nüchtern max. 90.

Leider während Gewichtsabnahme nicht entgiftet. Hatte mich davor nie damit beschäftigt und nichts davon gewusst. Leider erst sehr spät, nachdem es mir immer schlechter ging, fiel mir ein, dass Schwermetalle fettlöslich sind und vielleicht dies meine Beschwerden so akut gemacht hat.

Psychotherapie momentan keine. Nach mehreren stationären und ambulanten Therapien war ich diesbezüglich resigniert. Warte momentan auf Aufnahme in eine psychosomatische Klinik. Konnte mich dort wenigstens kurzfristig stabilisieren. Ist aber nur ne verzweifelte Notlösung. Offen gesagt halte ich nichts mehr von Psychotherapie und auch nicht von Pharmakotherapie. Nehme zur Zeit nur noch Johanniskraut. Hatte auch bereits den Verdacht, dass die chronischen, schweren depressiven Episoden überhaupt erst durch Psychopharmaka entstanden sind. Es gibt wohl mehrere Betroffene und auch einige Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, dass es ein SSRI-Absetzsyndrom gibt, das sich über mehrere Jahre erstrecken kann.

Probleme fingen nicht mit letztem Umzug an sondern bestehen schon viele Jahre. Bin am Arbeitsplatz zwar mit giftigen Chemikalien konfrontiert, allerdings unter Schutzmaßnahmen wie Abzug etc. Probleme bestanden aber auch vor Berufsausübung.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis auf Sorbit wohl keine. Lactose-Atemtest völlig unauffällig sowohl Ausgangs-/Nullwert als auch weitere Werte wiesen keinen Wasserstoff nach. Bei Fructose/Glukose und Sorbit war der Nullwert komischerweise bereits leicht positiv, bei Fruktose und Glukose stieg dieser aber nicht mehr an, nur sehr stark bei Sorbit. Das müsste doch aber heißen, dass ich am Vortag irgendwas Unverträgliches gegessen hatte. Blutuntersuchungen auf Gluten etc. wohl alle unauffällig. Besprechung leider erst im Mai.

Kannst du etwas konkretes über Dr. Schulte-Uebbing sagen. Den habe ich nämlich auch im Auge. Bin leider sehr verunsichert und verängstigt über die sehr vielen widersprüchlichen Informationen zwischen "Experten" wie Daunderer, Klingenhardt, Mutter etc., aber auch Betroffenen über Nutzen, Effektivität, Risiken und Nebenwirkungen.
 
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@ MiglenaN

Komme auch immer mehr zu der Überzeugung, dass es eine chronische Schwermetallvergiftung, wenn dann wahrscheinlich hauptsächlich mit Quecksilber, ist. Die Symptomatik, insbesondere auch einige "charakterliche" Eigenschaften wie Schüchternheit, Ängstlichkeit, die meines Erachtens aber nicht wirklich meinem inneren Wesen entsprechen, da ich eigentlich sehr gesellig bin, wenn ich Menschen etwas besser kenne, würden passen und ich kann mir die akute Verschlechterung unter Gewichtsabnahme momentan so am besten erklären.

Gelesen habe ich von Mutter noch nichts, da ich mich noch nicht all zu lange mit der Thematik befasse und momentan auch nicht wirklich fähig dazu bin. Ich will keine Zeit verlieren und so schnell wie möglich eine Schwermetalldiagnostik durchführen lassen, bin aber leider sehr verunsichert und verängstigt über die sehr vielen widersprüchlichen Informationen zwischen "Experten" wie Daunderer, Klingenhardt, Mutter etc., aber auch Betroffenen über Nutzen, Effektivität, Risiken und Nebenwirkungen.
 
regulat-pro-immune
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@ Claudia

Ja, irgendetwas scheine ich neben Sorbit nicht zu vertragen (siehe die Antwort an Oregano) und ich habe ja auch Probleme mit Magen (chronische, erosive Antrumgastritis) und Darm (häufiger Stuhlgang, zu viel Gas und dadurch starke Blähungen).

Hatte einen akuten Vitamin D-Mangel, der aber behoben ist und dennoch geht es mir immer schlechter. Konnte meines Erachtens also nicht Hauptursache sein. B12 und Folsäure sind in Ordnung. Falls ich tatsächlich ne Schwermetallvergiftung haben sollte, wird mir bestimmt einiges an Vitaminen und Mineralstoffen fehlen.
 
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08.04.17
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@ All

Könnte von euch bitte jemand Bodo (scheint mir auf den ersten Blick ein selbst betroffener Laien-Experte zu sein), alphaomega und Testudo auf mein Thema aufmerksam machen bzw. ihnen sagen, dass ich bei mir den Verdacht auf eine chronische Quecksilbervergiftung habe und aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme dringend einen seriösen Arzt in München oder Umgebung suche, der einen aussagekräftigen Schwermetalldiagnostiktest durchführt?

Leider kann ich noch keine PNs schreiben und lesen, da ich neu im Forum bin und die 30 Beiträge noch nicht erreicht habe.

Wäre super lieb von euch.

Herzlichen Dank

Hopeless Soul
 
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10.01.04
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Hallo Hopeless Soul,

ich kenne leider in München keinen ZA, der sich mit der Amalgam-Entgiftung auskennt.

Da kann ich nur googeln ,und Du könntest Dich erkundigen, was die so zu Deinem Fall sagen:

https://www.1a-lachen.de/leistungen/amalgam-entfernung/
Entgiftung Amalgam entfernung Ausleitung Quecksilber Zahnarzt
https://www.zahnarzt-bogenhausen-muenchen.de/unsere-leistungen/amalgam-entfernung/
Praxis für Naturheilkunde Ulrike Drechsler - Quecksilber, Amalgam, Ausleitung, Entgiftung, Entfernung, Samierung, Vergiftung, Amalgamausleitung, Amalgamentgiftung, Amalgamentfernung, Amalgamsamierung, Amalgamvergiftung, Blei, Cadmium, Schwermetall,

Da Deine Amalgamfüllungen ja schon entfernt wurden, würde ich eher zu der letzten Adresse tendieren.
Und sicher gibt es noch mehr Therapeuten, die ähnlich wie in der letzten Seite beschrieben arbeiten, im Raum München.

Grüsse,
Oregano
 
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21.05.11
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Hallo Soul, leider kann ich Dir nichts genaues zu Schulte Übing sagen....Aber so ist es leider immer: Im Zweifelsfall muss man ausprobieren. Du kannst hier auch noch mal ein Thema "Erfahrungen mit Schulte Übring " aufmachen, da gucken dann mehr gezielt drauf!.

Mit dem Essen. Da scheint wirklich mehr zu sein. Ich würde 8 Wochen erst mal Milchprodukte auslassen ganz strikt , auch wo Milch versteckt drin ist : Also Milchpulver, Lactose in Schokolade zum Beispiel.
Mir geht es um Milcheiweiß.
Dann ist die Zöliakie nicht ausgetestet worden?

Zöliakie: Starker Anstieg der Darmerkrankung

So äussert die Erkrankung sich heute und das scheinen nach meiner Erfahrung auch so einige Ärzte noch nicht zu wissen,

Die DiagnostiK. Meistenn werden nur Antikörpter gemessen, aber bis zu 7 % der Betroffenen können so nicht erfasst werden. 60 bis 75 % sind nicht diagnostiziert nach meinem jetztigen Wissenstand.
Die Z. kann man nur unter Glutenlast! über mehrere Monate austesten.
Somit müsste man die Austestung der Glutensensivität danach stattfinden lassen . Auch die scheint bei Dir nicht ausgetestet zu sein. Kein Wunder, hier gibt es , genauso wie bei Milcheiweiß keine anerkannten Tests.Dann erwähnt der Gastro es auch gar nicht erst!

Lieben Gruß.
Claudia!
 
Themenstarter
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08.04.17
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Hallo Claudia,

danke für die Infos. Neben den Wasserstoffatemtests nach Einnahme von Laktose, Glukose, Fruktose und Sorbit wurde mir noch einiges an Blut abgenommen. Die ärztliche Befundbesprechung steht leider erst noch an. Ich weiß nur, dass mit den Blutproben auf Glutenunverträglichkeit und ein paar andere Dinge untersucht werden sollte. Mir wurde auf Anfrage telefonisch bislang nur mitgeteilt, dass bis auf Sorbit alles negativ sei.

Ich vermute ja auch, dass da noch mehr sein muss, aber meinst du, dass eine Unverträglichkeit für starke Depressionen, die nie ganz abklingen und und immer wieder sehr stark werden, ursächlich sein könnte? Bauchschmerzen habe ich keine, aber eben häufiger Stuhlgang und Blähungen, was ja ein starkes Indiz für eine Unverträglichkeit ist. Aber da es mir im Verlauf der Gewichtsreduktion eben immer schlechter ging und so akut wie noch nie zuvor wurde, vermute ich eben eine Schwermetall- bzw. Quecksilbervergiftung als wahrscheinlichste Hauptursache.

Weiß nicht, ob du es auf der letzten Seite gelesen hast, aber könntest du bitte Bodo (scheint mir auf den ersten Blick ein selbst betroffener Laien-Experte zu sein), alphaomega und Testudo auf mein Thema aufmerksam machen bzw. ihnen sagen, dass ich bei mir den Verdacht auf eine chronische Quecksilbervergiftung habe und aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme dringend einen seriösen Arzt in München oder Umgebung suche, der einen aussagekräftigen Schwermetalldiagnostiktest durchführt?

Leider kann ich noch keine PNs schreiben und lesen, da ich neu im Forum bin und die 30 Beiträge noch nicht erreicht habe.

Liebe Grüße

Hopeless Soul
 
regulat-pro-immune
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21.05.11
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Hallo Soul, ich würde mich auf den Test bzgl. der Glutenunverträglichkeit nicht verlassen. Bei einer Freundin war der auch negativ und sie hatte beim Auslass sehr gute Erfolge mit den Gelenken. Ich glaube es war ein IGG Test.
Gastroenterologen machen sowas üblicherweise nicht. Wer hat das bei Dir gemacht, wenn ich fragen darf?

Ich habe damals einfach die Auslassdiäten alle durchgezogen und bin damit sehr gut gefahren. Ich wünsche Dir, dass Du bald aus den Depris rauskommst, sowas ist scheußlich. Erst recht wenn man die Ursache nicht kennt!

Bodo ist im Forum nicht mehr aktiv. Oder besser: Er ist abgemeldet. Leider.
Aber hier sind auch noch andere unterwegs, die sich gut auskennen.
Versuche das mal mit der Suchfunktion zu ergründen!
Viel Erfolg!

Schönen Tag.
Claudia.
 
Themenstarter
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08.04.17
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Hallo Claudia,

leider weiß ich nicht, wie auf Glutenunverträglichkeit untersucht wurde.

Schade, dass Bodo nicht mehr hier ist. Aber könntest du meine Anfrage vielleicht an alphaomega und Testudo per PN senden? Ich glaube, die waren auch mal auf der Suche bzw. hatten diesbezüglich einen Arzt aufgesucht.

Liebe Grüße

Hopeless Soul
 

Malve

Hallo Hopeless Soul,

Leider kann ich noch keine PNs schreiben und lesen, da ich neu im Forum bin und die 30 Beiträge noch nicht erreicht habe.

wir sehen es nicht gern, wenn ein Austausch per PN stattfindet und somit Informationen verloren gehen, die auch anderen Mitgliedern helfen können.

Aus diesem Grund gibt es folgenden Hinweis in unseren Boardregeln:

Die Aufforderung zur privaten Kontaktaufnahme, ist im Forum nicht gestattet. Eine Ausnahme bildet die Anfrage bez. Behandlern (Adressen, Bewertungen etc.)

In privaten Nachrichten soll möglichst kein Informationsaustausch geführt werden, welcher im Forum niedergeschrieben, für andere Leser in ähnlicher Situation interessant/gesundheitsrelevant sein könnte.

https://www.symptome.ch/vbboard/vorstellung/23531-board-regeln.html - Absatz E.3.

Gruß
Malve
 
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10.01.04
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Hallo Soul,

Der User Testudo war am 21.4.14 zum letzten Mal hier im Forum aktiv. DA ist es zweifelhaft, ob er hier überhaupt noch mitliest. Das gleiche gilt für alphaomega: sie war am 12.8.13 zum letzten Mal hier.

Das kannst Du jeweils im Profil nachlesen, z.B.:
https://www.symptome.ch/vbboard/members/33750.html

Du könntest ja das Labor in Bremen anrufen und dort nachfragen, ob sie Dir einen Tester in München nennen können?:
https://www.mlhb.de/labor/schwerpunkte/umweltmedizin/biomonitoring/dmps-test/
Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, das Testmaterial selbst dorthin zu schicken?

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
21.05.11
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Hallo Malve, es geht soul lediglich darum, dass die beiden User hier mal raufgucken.

Weiß nicht, ob du es auf der letzten Seite gelesen hast, aber könntest du bitte Bodo (scheint mir auf den ersten Blick ein selbst betroffener Laien-Experte zu sein), alphaomega und Testudo auf mein Thema aufmerksam machen bzw. ihnen sagen, dass ich bei mir den Verdacht auf eine chronische Quecksilbervergiftung habe und aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme dringend einen seriösen Arzt in München oder Umgebung suche, der einen aussagekräftigen Schwermetalldiagnostiktest durchführt?

Leider kann ich noch keine PNs schreiben und lesen, da ich neu im Forum bin und die 30 Beiträge noch nicht erreicht habe.

Schöne Ostern , Claudia.

PS: Ich erlaube mir, die User auf diesen Thread aufmerksam zu machen. Wie Oregano schreibt ist es zwar unwahrscheinlich, dass sie sich melden , aber man weiß ja nie.
 
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regulat-pro-immune
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10.01.04
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Hallo Soul,

hast Du Dich schon näher mit der Histaminintoleranz beschäftigt? Das könnte nützlich sein ...

... In diesem Artikel möchte ich dich mit dem Botenstoff Histamin und seiner Rolle in unserer seelischen Gesundheit vertraut machen. Dr. Carl Pfeiffer, einer der Pioniere in Sachen orthomolekularer Medizin und psychischer Störungen, fand in seiner Arbeit, dass ein großer Teil seiner schizophrenen Patienten deutliche Ungleichgewichte im Zusammenhang mit Histamin aufwies. Dabei unterscheidet er zwischen zwei Zuständen: zu viel Histamin (Histadelie) und zu wenig Histamin (Histapenie).
...
Zu viel Histamin verursacht Depressionen (Histadelie)

Histamin kann nicht nur ein Problem für die psychische Gesundheit sein, wenn es zu niedrig ist, sondern auch, wenn der Histaminspiegel im Blut erhöht ist. Interessanter Weise dürfte dieser Zustand auf die meisten Menschen zutreffen, die beruflich sehr erfolgreich sind und mit beiden Beinen im Leben zu stehen scheinen. Viele von ihnen sind impulsive, starke Persönlichkeiten. Etwa die Hälfte von ihnen leidet dennoch immer wieder unter Depressionen – vor allem im Frühjahr, wenn durch die erhöhte Allergiebelastung der Körper zusätzlich gefordert wird.

Im Gegensatz zur Histapenie, scheint der erhöhte Histaminspiegel laut Pfeiffer eher eine genetische Ursache zu haben. Histamin bedingt stärkere allergische Reaktionen, eine hohe Produktion an Körperflüssigkeiten, eine Tendenz zur Hyperaktivität bzw. allgemein ein hohes Energielevel und impulsives Verhalten. Auch deshalb sind Menschen mit einem hohen Histaminspiegel tendenziell sehr erfolgreich. Steigt der Histaminspiegel jedoch zu hoch, kann das zu chronischen Depressionen und Selbstmordgefahr führen. Marylin Monroe wird von Pfeiffer als wahrscheinliches Paradebeispiel für eine Histadelie angeführt. Sie selbst sagte, dass der beste Teil von ihr zu wenig Aufmerksamkeit bekäme: ihre Zähne. Sie hatte kein Karies, was bei Menschen mit Histadelie aufgrund der hohen Speichelproduktion häufig ist.
...
Depressionen natürlich behandeln – Teil 4 – Histamin – Foodlinx – Paleo und Low Carb Ernährungsberatung

EBV+CFS Schwerpunktzentrum - Hollmann, Heilpraktiker Wuppertal | Naturheilzentrum-Hollmann.deHistadelie.htm:
Hier gibt es einen Fragebogen, den man ausfüllen kann.

Histaminunverträglichkeit: Symptome und Behandlung

Hier die wohl beste Seite über eine Histamin-Abbaustörung:
HIT > Symptome

Eine Histaminintoleranz kann man am besten und zuverlässigsten durch eine Auslaßdiät feststellen. Die angebotenen Bluttests sind nicht wirklich zuverlässig.
Wie so eine Auslaßdiät aussieht, kannst Du auf der oben angegebenen Seite nachlesen.

Grüsse,
Oregano
 

CuteLion

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15.11.16
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Im Amalgamunterforum gibt es eine Ärzteübersicht, und im Archiv finden sich einige Kommentare, wo verschiedene Ärzte genannt wurden.
 
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