Dental MRT in Heidelberg gemacht - Ergebnis

Bei mir soll ja gerade die crt gemacht werden. Diese ist gerade objektiv genug, so dass der mkg chirurg daraufhin z. B. einen Zahn extrahieren würde, falls sich dieser gemäß der Untersuchung als beherdet erweist.
 
@wusel: Haben deine Ozon Behandlungen in der Klinik in Lünen was gebracht? Wie sahen diese Behandlungen aus? Wurde das Ozon in den Knochen injiziert?
Mit Ozon wird dort einfach über ein Dental-Ozongerät der der Bereich "begast". Die Wirkung ist (vor allem auf höchster Stufe) schon sehr stark.
Die Behandlungen haben die Situation zwar deutlich verbessert - aber noch immer nicht so sehr, dass ich dort schon Implantate setzen lassen würde.
Da ich auch noch einige chronische Gesundheitsprobleme habe, versuch ich erst mal an dieser "Front" stabiler zu werden.
Da waren im Herbst einige Entzündungsparameter viel zu hoch, NK etwas unter dem Grenzwert, deutlicher TH2-Switch, MCAS, DAO-Abbaustörung, EBV, Borreliose ...
Mein Internist macht da zur Behandlung eine Mikroimmuntherapie und Ozon-Hochdosis (also intravenös).
Viele Werte waren Ende Dezember schon wieder unauffällig, EBV, TH2 immer noch erhöht (TH2 hatte sich aber schon halbiert).
Nächste Laborkontrolle ist in ca. 2 Wochen geplant.
Die Ozon-Hochdosis-Therapie mit anschließender Procain- und Cholinhydrochorid-Infusion hat einen extrem starken Effekt - auch direkt an der betroffenen Stelle im Kiefer. Ansonsten auch noch in den Kniegelenken. Ob und wie sehr das nachhaltig dadurch besser wird kann ich noch nicht sagen.
 
Hallo wusel,
Das hört sich ja interessant an mit der begasung der kieferleerstellen, welche noch nicht in Ordnung sind.
Interssant wäre es dabei zu wissen, ob das Ozon tatsächlich auch in den Kieferknochen eindringt oder nur an der Oberfläche bleibt? Hat dein Zahnarzt was dazu gesagt oder könntest du ihn beim nächsten Treffen fragen?

Was noch gut sein soll bei Knocheninfektionen ist die hyperbare sauerstofftherapie (HBO), über welche vor kurzem auch in diesem forum etwas geschrieben wurde. Soll sogar bei osteomyelitis helfen, hier ein link:

Anwendungsgebiete​

Die hyperbare Sauerstofftherapie wird bei akuten und chronischen Erkrankungen, die von erhöhtem Sauerstoffangebot profitieren, eingesetzt. Sehr gute Erfolge werden erzielt als begleitende Therapie insbesondere bei:
Wundheilungsstörungen / Problemwunden /Durchblutungsstörungen
  • Wunden als Folge von Durchblutungsstörungen (z.B. bei Diabetes mellituts)
  • Chronische Knochenhaut- und Knochenentzündungen (Osteitis, Osteomyelitis, Osteonekrose)
  • Gestörte Knochenbruchheilung oder tiefgehende Weichteilschäden (z.B. nach schweren Sportverletzungen)
  • Gestörte Transplantat- oder Implantatheilung
  • Folgeschäden nach Strahlentherapie (z.B. bei verschiedenen Tumorerkrankungen)
  • Durchblutungsstörungen des Knochens, sog. aseptische Knochennekrosen (z.B. Morbus Ahlbäck)

Ich finde das hört sich vielversprechend an, ist jedoch nicht günstig und die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei ganz speziellen indikationen.
Wäre auch die Frage, ob man eine Überweisung braucht oder ob man als selbstzahler einfach einen Gesprächstermin vereinbaren kann.

Wusel, du hast in deinem Beitrag #42 folgendes geschrieben:

Ich kann aus eigener Erfahrung nur dringend dazu raten, alle toten Zähne entfernen zu lassen und NICOS zu sanieren. Der "Königsweg" dazu ist m.E. : Sauber ausfräsen (mechanisch und mit Ultraschall), dann mit Ozon desinfiziere und Knochenersatzbehandlung mit PRF-Membran aus Eigenblut.
Das hat bei mir mittlerweile an 8! Stellen super funktioniert.

War das auch beim dem Zahnarzt in der Klinik in Lünen?
Wie hat er sich die Tatsache erklärt, dass die Stellen 24, 25 und 26 trotzdem noch nicht in Ordnung sind, obwohl er alles sauber ausgeräumt hat?

Viele Grüße
Tierfan
 
Hallo Tierfan,
zur Eindringtiefe des Ozons meinte er mal 8mm. Im Netz findet man auch Angaben von 6 mm und 2mm (die 2mm beziehen sich dabei wohl auf die Zähne). Hängt sicher auch von der max. Leistung des jeweiligen Geräts bzw. der Einstellung ab. Dann vermutlich auch von der Knochenstruktur ...

Die Restbeschwerden in Regio 24-26 sind ihm auch ein Rätsel. Er meinte, dass er aktuell ca. 3 Patienten hat, die ähnliche Probleme haben wie ich.

Ich selbst vermute da diffuse Reste von Hg im oberen Knochenbereich/Gerenzbereich hin zur Schneiderschen Membran. Das hatte ich ihm gegenüber auch mal geäußert, da ist er aber (noch) nicht weiter drauf eingegangen.

Bei den OPs war der Knochen dort wohl fest und stabil. Ich kann aber durchaus verstehen, dass er das während der OP nicht extrem tief ausgefräst hat - da hier schon viel Knochensubstanz fehlt wollte er vermutlich auch noch ausreichend "Schalung" für die PRF-Membran haben.

Das ist ja auch der Grund für meine Überlegungen Richtung Tentpole-Umbrella-Technik: Da würde man allein schon auf Grund der OP-Methode für jedes Implantat den Knochen hin zur Schneiderschen Membran wegfräsen und gleichzeitig einen umfangreichen Sinuslift hinbekommen. Etwas alter Restknochen würde dann zwar immer noch verbleiben - meine Hoffnung wäre aber, dass durch den mit einer solchen OP erzwungen Knochenumbau, auch diese Bereiche vom Stoffwechsel besser erfasst werden.
Ist natürlich Spekulation. Im Extremfall hätte Daunderer mit seiner These "nur großflächig intensiv Ausfräsen senkt die Hg-Menge signifikant" recht. Das hat (soweit ich das verfolgt habe) vorwiegend der Zahnarzt Kreger in München bei vielen Patienten von Daunderer gemacht. Die Berichte, die ich dazu gelesen hatte, waren aber längst nicht alle positiv.

Heute hatte ich erst mal eine weitere Ozon-Hochdosis-Therapie. Vor allem die anschließende Infusion mit Procain und Cholin habe ich massiv in dieser Kieferregion gespürt. Und ich merke auch aktuell (ca. 12h nach der Behandlung) noch deutlich, dass sich da etwas "tut".

Wenn Hg bei mir der maßgebliche Trigger für die ganzen Problem war und ist (wovon ich ausgehe), dann ist das schon ein teuflisches Zeug. Mag gar nicht daran denken, wie viele Betroffene den Punkt, an dem ich mich aktuell bzgl. meiner Behandlung befinde, nie erreichen werden. Stattdessen evtl. psychisch schwer erkranken oder gar versterben.
 
Deine restbeschwerden können aber auch von einer Restinfektion kommen.
Hast du diese Möglichkeit bereits ausgeschlossen und falls ja warum?
Hat dein Zahnarzt bei der letzten OP einen Abstrich gemacht?

Bei mir soll bei der nächsten Extraktion ein Abstrich gemacht werden, hatte ich bislang auch noch nicht.

Es ist wohl auch möglich, dass Bakterien und Viren aus benachbarten Zahnherden bzw. Kieferherden in frisch operierte Wunden einwandern, dass vermute ich ganz stark bei mir.
Besteht bei dir diese Möglichkeit nicht?

Zur Zeit bin ich mal wieder in der warteschleife und warte auf meinen Termin zur computer regulations thermographie.
 
Es ist wohl auch möglich, dass Bakterien und Viren aus benachbarten Zahnherden bzw. Kieferherden in frisch operierte Wunden einwandern, dass vermute ich ganz stark bei mir.
Besteht bei dir diese Möglichkeit nicht?
Genau! Schon komisch, dass diese Möglichkeit so gut wie nie bedacht wird. Stattdessen starrt man immer nur wie gebannt auf irgendwelche Bilder. Ich empfehle neben der Infrarotthermographie va auch den Test per Finger. Auch bei schmerzlosen Zähnen, lässt sich durch gezielten Druck auf einzelne (verdächtige) Regionen manchmal ein gewisses Geräusch auslösen, das von einer gesunden Zahnregion nicht ausgehen würde ...
 
... ich gehe davon aus, dass da noch eine Restinfektion im Kieferknochen schwelt. Da kommt aber m.E. neben einer kleinen Nico (die man auf DVTs nicht sieht) auch ein diffuses Infektionsgeschehen ohne deutlichen Knochendefekt in Frage.
Wenn ich das richtig erinnere, sehen aber auch Joachim Mutter und Klinghardt eine Schwermetallbelastung im Kiefer als eine mögliche Ursache für eine bakterielle Infektion.
In Hamburg gibt es wohl eine Radiologin, die sich auf Kiefer-CT spezialisiert hat. Die soll aber auch mittlerweile nicht wenige Entzündungsgeschehen übersehen haben.

Aktuell überlege ich da weitere Diagnose-Schritte. Ansonsten bringt mich die Ozon-Hochdosis-Therapie gefühlt echt nach vorn. Nächsten Freitag wird es dann erst mal einige Laborparameter zu Kontrolle geben. Vor Weihnachten war mein Immunsystem in einem recht desolaten Zustand - da hätte ich mir weitere Eingriffe auch gar nicht zugetraut.
 
Im CT sowie DVT (sowie alle anderen röntgen) kann man keine Entzündungen sehen sondern lediglich Auffälligkeiten am Knochen. Also ist Knochen überhaupt da oder nicht, und wie er aussieht.
Zumindest ist das mein Stand, falls jemand andere Informationen hat, gern her damit 🙂
Erst aus dem Knochenangebot kann man Rückschlüsse auf die Ursache ziehen, z. B. Entzündung. Aber es ist wohl auch eine Entzündung denkbar, ohne dass der Knochen so viel weniger ist, dass man es im röntgen sieht.

Stimmt, Schwermetalle sollen auch die Entwicklung von Bakterien und Viren begünstigen. Wie kann man rausfinden, ob man Schwermetalle im Kieferknochen hat? Geht das durch einen Abstrich?

Mit welchen Untersuchungsmethoden möchtest du weiter arbeiten, wusel?
Ich warte zur Zeit auf das Ergebnis der Thermpografie sowie Prognos Untersuchung.

Eine Ozon - Hochdosis Therapie habe ich vor ein paar Monaten sehr schlecht vertragen, mir ist dabei schwindlig geworden, wahrscheinlich, weil man so viel Blut in dem beutel sieht. Das Blut wird ja mit dem Ozon vermischt und danach infundiert.
 
Mit welchen Untersuchungsmethoden möchtest du weiter arbeiten, wusel?

Eine Ozon - Hochdosis Therapie habe ich vor ein paar Monaten sehr schlecht vertragen, mir ist dabei schwindlig geworden, wahrscheinlich, weil man so viel Blut in dem beutel sieht....
Als nächste Untersuchungsmethode überlege ich aktuell Dental-Reflex. Mag man für Hokus-Pokus halten - mein Internist (den ich für hervorragend halte) hat das selbst an sich machen lassen - und war beeindruckt.
Wenn Du bei Ozon-Hochdosis Probleme mit dem Anblick hast - warum setzt Du Dir nicht z.B. einen Sonnenhut auf?
Ich hatte bei der Therapie Probleme mit der anschließenden Procain-Infusion (Schmerzen in den Oberschenkeln und Kniegelenken). Das ist nun behoben, seit in diese Infusion auch noch Cholin hinzugefügt wird. In der Kombi fühle ich mich nach der Therapie super - geradezu wie wiederbelebt/euphorisiert.
 
Interessant Wusel! Ich meine, Tierfan hatte Dental-Reflex vor Jahren auch schon ausprobiert!? Also ich finde den Ansatz zwar auch interessant, aber die Rolle der Testerin empfinde ich als potenziell problematisch. Sie entscheidet ganz allein, welche und wieviele (!) Zähne / Zahnregionen behandelt werden sollen und kann der Praxis so zu wirklich enormen Gewinnen in sehr kurzer Zeit verhelfen (weil ja pro absolvierter Zahnregion berechnet wird), an diesen Gewinnen ist sie selbst natürlich beteiligt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant Wusel! Ich meine, Tierfan hatte Dental-Reflex vor Jahren auch schon ausprobiert!? Also ich finde den Ansatz zwar auch interessant, aber die Rolle der Testerin empfinde ich als potenziell problematisch.
Ich bin ja für jede Alternative offen. Ich plage mich aber nun schon seit ca. 20 Jahren mit diesen Problemen herum. Mehrere Ärzte haben schon durchscheinen lassen, dass sie die Symptome für psychosomatisch verursacht halten (mein Internist und aktueller Zahnarzt nicht - ich sowieso nicht).
Meine immunologischen Laborwerte im Herbst waren schon echt übel - so habe ich mich auch gefühlt.
Meine Befürchtung ist, dass nach Ende der Ozon-Hochdosis-Therapie-Einheiten ich erneut in diese Abwärtsspirale driften werde.
Aktuell zahlt meine KV die Ozon-Therapie. Ich fürchte aber, dass die das nicht dauerhaft monatlich machen wird.
 
Kann Deine Denke gut nachvollziehen. Wenn Du in bestimmten Quadranten auch tatsächlich was spürst(!), würde ich’s auch probieren. Aber sollten gleich mehr als 4x2 Zahnregionen als „belastet“ getestet werden, würde ich eventuell doch hellhörig werden, riecht schon irgendwie nach Abzocke. Die Nachbehandlung soll allerdings gratis sein (falls nach dem ersten Termin keine spürbare Besserung eintritt)...Gr Aurelius
 
... habe die Revision/Nach-OP im Kieferbereich 24-26 vor einer Woche machen lassen - mitsamt Dental-Reflex-Begleitung: Obwohl relativ viel gefräst (vorwiegend auch mit Diamantbohrer/-Fräser), war die OP echt easy: Kaum Schmerzen, Wundheilung nach meiner Einschätzung gut.
Was die Knochenbildung/Heilung mit der PRF-Membran in der Tiefe anbelangt, möchte ich noch kein abschließendes Urteil fällen:
Fühlt sich "einigermaßen" gut an, kann aber noch nicht ausschließen, dass das nicht doch noch kippt.
Ist vermutlich auch eine echte Problemzone (wegen der Einwirkungszeit von Hg über ca. 30 Jahre).
Weiß aber auch nicht, was man sonst noch machen soll: Ozon-Hochdosis eine Woche davor, und danach incl. viel Procain und DMPS. An den Vier Tagen rund um die OP täglich 25 g Vit C per Infusion.
Glücklicherweise zahlt bislang noch vieles die PKV - bis auf die OP und die Dental-Reflex-Begleitung.
Die Ozon-Hochdosis eine Woche nach der OP war allerdings sehr wirksam: Schwer zu beschreiben, fühlt sich im OP-Bereich einfach viel besser an. Hatte vor der Ozon-Therapie auch noch CDL und Nattokinase genommen. Das macht das Blut auch fließfähiger (beides löst wohl die "Geldrollen" der roten Blutkörperchen).
Das mit der Nattokinase und CDL würde sollte man aber mit seinem Artz besprechen - bei der Ozontherapie werden ja auch noch 5000 - 7500 Einheiten Heparin verabreicht.
 
Die Ozon-Hochdosis eine Woche nach der OP war allerdings sehr wirksam: Schwer zu beschreiben, fühlt sich im OP-Bereich einfach viel besser an.
Sehr wertvolle Rückmeldung, bestätigt meinen Eindruck!
bei der Ozontherapie werden ja auch noch 5000 - 7500 Einheiten Heparin verabreicht.
Achso? War bei mir nie so ..Nehme mal stark an, dass konventionelle Zahnmediziner solche minimalistischen Eingriffe nicht als „OP“ bezeichnen würden, auch dann nicht, wenn die Prozedur lange dauert und der Bohrer ein lautes Geräusch von sich gibt! lG!
 
..Nehme mal stark an, dass konventionelle Zahnmediziner solche minimalistischen Eingriffe nicht als „OP“ bezeichnen würden, ...
also ich habe mich nicht damit beschäftigt, wo Zahnmediziner diesbezüglich die Grenze ziehen. Es wurde aber bukkal das Zahnfleisch von 24 bis 26 komplett hochgeklappt, gefräst, mit PRF-Mebran verstopft und dann der Zahnfleischlappen wieder heruntergeklappt und vernäht.
Heute - also 10 Tage nach dem Eingriff - wage ich die Aussage, dass es ganz gut abheilt.
 
Hallo alle zusammen,

Einen sehr ähnlichen Beitrag wie den folgenden habe ich heute auch in einem anderen zahnforum verfasst also bitte nicht wundern, wenn ihr ihn auch noch woanders findet 🙂

Ich wollte hier den aktuellen Stand der Dinge einstellen.

Meine Beschwerden an den Zähnen 15,14 und 12 wurden in den letzten Wochen immer häufiger.
Ich litt (ausschließlich) auf der rechten Seite des Oberkiefers an starken Schmerzen im Oberkieferknochen, verstopftem rechten Nasenloch, Rötung des Zahnfleisches im 1. Quadranten, Druck im ersten Quadranten, brennen usw.
Die Beschwerden in Regio 11 waren natürlich auch noch vorhanden.
Auf den Zähnen 12, 14 und 15 konnte ich nicht mehr kauen, sie waren extrem berühungsempfindlich.
Der MKG Chirurg wollte diese aber nicht entfernen, da in der 3 Monate alten DVT (angeblich) absolut NICHTS zu sehen war.
Er meinte, ich müsse zum HNO Arzt gehen (siehe vorherige Beiträge).
Er hat angedeutet, dass bei Patienten wie mir (wo auch schon andere Zähne entfernt werden mussten) die Schmerzen nach Extraktionen oft weiter bestehen, da die Zähne (angeblich) gar nicht die Ursache seien...

Nur auf Grund des unermüdlichen Einsatzes meines Zahnarztes, der mit dem mkg Chirurgen öfters telefoniert hat (und auf Grund einer Computer Regulationsthemographie) hat der mkg Chirurg den Extraktionen letztlich zugestimmt.
Mein Zahnarzt war nämlich der Meinung, dass man in der DVT sehr wohl schwache Anzeichen an den wurzelspitzen erkennen konnte, dass da eine (chronische) pulpitis vorliegen könnte und diese bereits auf den Knochen übergegangen sei. Sicher konnte er es aber auch nicht sagen. In der thermographie konnte man jedoch die mangeldurchblutung in etlichen Bereichen meines kiefers gut erkennen.

Somit wurden vor 4 Tagen die Implantate 21 und 24 explantiert und die Zähne 12, 14 und 15 extrahiert.

Ergebnis :
Am Zahn 15 befand sich an der Wurzelspitze eine Zyste. (=Infektion)

Zahn 14 war schon spröde, und ist bei der Extraktion abgebrochen (=Infektion).

Um den Zahn 12 war sehr viel "weiches Gewebe" vorhanden statt gesunder Knochen. Dieses Gewebe wurde auch entfernt. (=Infektion).

Die Explantation der Implantate 21 und 24 war komplikationslos.

Insgesamt ist die OP wohl gut verlaufen.

Jetzt bin ich gespannt, wie alles abheilen wird, meine jetzigen Schmerzen halten sich in Grenzen, Schmerzmittel musste ich keine nehmen.

Als Fazit kann man feststellen, dass sehr wohl ernsthafte Infektionen (sogar eine Zyste) im Kieferknochen vorliegen können, ohne dass diese im DVT eindeutig darstellbar wären.
In einem solchen Fall wird den Patienten wohl in den meisten Fällen nicht geholfen, sie werden abgewimmelt, da angeblich alles in bester Ordnung sei. Auf ihre Schmerzen wird dabei nicht eingegangen.
Solche nicht behandelten Infektionen können für den Patienten ernsthafte Folgen haben.
 
Hallo Tierfan, dein Bericht bestätigt, was progressive Dentisten schon lange sagen. Die zitierte Aussage des MKG finde ich skandalös, ehrlich gesagt! Jetzt wird man sehen, ob sich alles beruhigt!? Ich wünsche es Dir! Sag hat denn die reg Thermographie denn (nur) die genannten 5 Bereiche angezeigt, oder auch noch andere? Ich erinnere mich nicht: Hattest Du auch die CaviTAU absolviert? Die (alte) Cavitat Untersuchung war als Diagnostik ja im Allgemeinen scheinbar nicht so der Hit...
 
Bei der Thermpografie wurden zunächst die ersten Temperaturmessungen vom ganzen Körper durchgeführt (auch viele im Gesicht). Danach musste ich mich 20 Minuten dünn angezogen kalten Temperaturen aussetzen (Fenster offen im Februar!). Dann der zweite Durchgang der Messungen.

Danach wurden ALLE verdächtigen Zähne bzw. Zahnherde mit procain angespritzt und danach kam der 3. Mess-Durchgang.

Dabei ist ausgekommen :
Die durchblutung nach dem Kältereiz war im ganzen Körper gut/normal, jedoch im Gesicht sehr schlecht bis katastrophal (im Vergleich zu der ersten Messung ohne Kältereiz).

Nach dem unterspritzen mit procain hat sich die durchblutung an vielen Stellen normalisiert.

Da bei mir so viele Stellen mit procain unterspritzt wurden (mehr als jetzt vor 6 Tagen behandelt wurden) gehen ich davon aus, dass da tatsächlich noch mehr zahnherde drin sind.

Die konnten bisher jedoch nicht behandelt werden, da es wahrscheinlich zu viel auf einmal gewesen wäre (auf jeden Fall sind noch die Zähne 22 und wahrscheinlich 25 beherdet sowie die zahnlosen Regionen 46, 47, 48).

Außerdem wollte der mkg Chirurg da nicht ran, da ja im DVT bekanntlich "alles gut aussieht".

Ich weiß nicht mehr ob ich cavitat oder cavitau bei Guggenbichler hatte.
Auf jeden Fall konnte man da auch schon erkennen, dass ich im gesamten kiefer starke mangeldurchblutung habe, bei fast allen Zähnen.
 
Ich weiß nicht mehr ob ich cavitat oder cavitau bei Guggenbichler hatte.
Auf jeden Fall konnte man da auch schon erkennen, dass ich im gesamten kiefer starke mangeldurchblutung habe, bei fast allen Zähnen.
War wohl das alte Cavitat, das ich persönlich nicht sonderlich ernst nehme. Nichtsdestotrotz: Mangeldurchblutung im Kiefer hat doch sicher eine Ursache. Was sind da so die Annahmen der Behandler Eures Vertrauens? Amalgam? Impfungen? Genetik? Unerkannte Unverträglichkeiten? Stenosen im Nackenbereich? Mobilfunk?..
 
Ich kann es einfach nicht glauben, dass unsere fortschrittliche Medizin auf Röntgenbildern weder Zysten noch aufgeweichte Knochen sieht??!!
Mache allerdings seit einigen Jahren ähnlichen Erfahrungen.

Das mit der Durchblutung kann durch muskuläre Verspannungen kommen. Habe gerade ein Buch in der Hand vom Schöttl über CMD der schreibt auch darüber. Die Muskeln drücken auf Nerven und Adern und vermindern so die Durchblutung.

Durch meine Pferdezeit weiß ich, dass zB Szintigraphien (richtig geschrieben ?) keine Aussagekraft haben. Man muss sich nur kurz vorher angestoßen haben, zeigt er eine verstärkte Durchblutung an. Könnte mir vorstellen, dass es bei anderen ähnlichen Untersuchungen vielleicht ähnlich ist.
 
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